(es) Un encuentro muy especial: un grupo de urban sketchers se sumó a un grupo de gente interesada en el arte de tejer y pasamos una mañana juntos. Os dejo el resultado de los sketcher, pues en el bastidos, ya sabéis, en tan poco tiempo no pasa mucho…. Espero, aún así, que lo que he podido contar en el tiempo que tuvimos, y lo poco que he podido enseñar, invite a alguna u otra a seguir investigando….. A veces la semilla se esparce al vuelo y aun así prende…..
(de) Eine besondere Begegnung: Eine Gruppe von Urban Sketchers gab sich gestern zusammen mit einer Gruppe Bildwirkerei-Interessierter ein Stelldichein am KUKUmobil. Ich durfte das Ergebnis der Sketcher abfotografieren, ihr wisst ja inzwischen, dass am Webrahmen in solch kurzer Zeit nur wenig passiert…… Trotzdem hoffe ich, dass all das, was ich in der uns zur Verfügung stehenden Zeit erzählen und das wenige, das ich zeigen konnte, der einen oder anderen eine Einladung ist, sich intensiver mit der Bildwirkerei zu befassen ….. Manchmal streut sich der Samen im Flug und geht trotzdem auf……
(es) Como en algunas películas voy a tener que saltar en el tiempo. Espero no marearos demasiado. Pero este diario no es solo una manera de llevaros conmigo, sino también una manera de tejer el tapiz de mis recuerdos. En Carballo se me han quedado cosas en el tintero que no quiero perder en la niebla del olvido, cosas que quiero que tengan presencia en esta crónica de un viaje por el cacho de mundo que me toca conocer.
(de) So, das ist jetzt wie bei einigen Filmen: Ein Sprung in die Vergangenheit. Ich hoffe, niemand verliert sich dabei. Aber dieses Tagebuch ist nicht nur eine Art und Weise, euch mit auf meine Reise zu nehmen, sondern auch für mich ein Weg, den Teppich meiner Erinnerungen zu weben. In Carballo habe ich es nicht geschafft, über all das zu schreiben, was ich nicht dem Nebel des Vergessens anheim geben möchte. Aus den Augen soll nicht aus dem Sinn bedeuten, deshalb soll und muss es Teil dieser Reisechronik sein.
(es) Tengo que hablaros de un rincón particular que he descubierto en Carballo gracias a Cris, que me llevó el primerísimo día que visité esta ciudad y el que ahora se ha convertido en uno de mis lugares favoritos, por bello, por encantador, por centrico, por abierto, por generoso, por comprometido, …… y por lo familiar que me resulta, porque me recuerda mucho a nuestro queridísimo KUKU en Aguilar de Campoo……
Es el Casino. Ese lugar que antaño le servía a la clase pudiente como lugar de reunión, de vida social, de todo lo que nos podemos imaginar y de lo que no sé si quiero saberlo. Hubo un momento en el que langideció, tanto en lo que se refiere a la actividad, como en lo que se refiere al estado del inmueble.
Pero la vida, la casualidad, la suerte, sea lo que sea que ha sido decisivo, el hecho es que este a este lugar tan particular el destino le ha regalado una segunda vida. Desde 2018 se constituyó una nueva directiva de la asociación de amigos del casino 1889, y con ella cambió el aire, el compomiso, el contenido, el concepto de espacio para unos pocos privilegiados a ser un espacio para todo el pueblo, siempre abierto, siempre dispuesto, siempre acogedor con la gente de bien.
(de) An allererster Stelle muss ich euch einen ganz besonderen Ort vorstellen, den ich dank Cris in Carballo entdeckt habe. Sie hat mich bei unserem ersten gemeinsamen Besuch dorthin geführt und er ist zu meinem absoluten Lieblingsort geworden, weil er schön ist, weil er eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt, weil er zentral gelegen ist, weil er für eine unglaubliche Großzügigkeit steht, weil seine Türen gefühlt immer offenstehen, für jede und jeden, …. und weil er mir so unglaublich vertraut ist in all dem, wofür er steht, weil er mich an unser geliebtes KUKU in Aguilar de Campoo erinnert……
Das Casino. Casinogesellschaften wurden nach der bürgerlichen Revolution in Frankreich als gesellschaftliche Vereine gegründet. Meist stellten sie einen Zusammenschluss der männlichen Vertreter der bürgerlichen Oberschicht (Beamte, Offiziere, Geistliche, Grundbesitzer, Fabrikanten, Ärzte, Geschäftsleute) einer Stadt dar und dienten der Freizeitgestaltung. Somit wurden Casinogesellschaften für das aufstrebende Bürgertum wichtige Zentren der Kommunikation im 19. Jahrhundert. Das Casino in Carballo entstand 1889, schau also auf eine lange Geschichte zurück. Irgendwann schlief es ein und verlor an gesellschaftlicher Bedeutung und Beachtung, sowohl was die Aktivitäten, als auch was den Zustand des Gebäudes betrifft.
Aber das Leben, der Zufall, die Bestimmung wollte es, dass dieses Gebäude zu einem neuen Leben erweckt werden sollte. Im Jahre 2018 übernahm ein neuer Vorstand den Verein der Freunde des Casino 1889, mit neuem Wind und neuen Ideen versucht er seitdem, das Casino wachzuküssen und es vor der Immobilienspekulation zu bewahren, die wie ein Damoklesschwert, oder wie ein gieriger Geier über ihm schwebt.
Sala de lectura / Lesesaal
(es) Durante de mi corta estancia en Carballo he vivido dos eventos en el Casino, un concierto y una charla_presentación. Y he pasado muchas mañanas ahí trabajando en el blog, gozando del silencio y del particular ambiente de este lugar. Enamorada me he quedado.
(de) Während meiner kurzen Aufenthalts in Carballo habe ich zwei Veranstaltungen miterleben dürfen, ein Konzert und ein Gespräch über und mit den ehemaligen Telefonistinnen der örtlichen Vermittlungsstelle. Und viele meine Vormittage habe ich dort verbracht, Blogeinträge geschrieben und die Stille genossen, die gewöhnlich in diesen Räumen herrscht.
(es) Pero la paz que se respira en este lugar tan aprticular no debe hacernos olvidar que hay una batalla que ganar en los juzgados si se quiere que el Casino siga existiendo como edificio con historia y como espacio sociocultural comprometido. Yo, si viviese en Carballo y alrededores, me haría socia YA!!!
(de) Nur soll diese Stille nicht darüber hinwegtäuschen, dass hinter den Kulissen _ oder besser gesagt vor Gericht _ eine Schlacht geschlagen wird. Die Eigentümer des Gebäudes wollen es verkaufen. Der Verein hat ein vertraglich verankertes Vorkaufsrecht. Der Kaufpreis lag ursprünglich bei 70.000 Euro. In nur einem Monat hat der Verein es dank der Spenden aus der Zivilgesellschaft geschafft, diesen Betrag zusammenzubekommen. Doch dann hiess es auf einmal von Seiten der Eigentümer, es gäbe einen „Umrechnungsfehler“ von Peseten in Euro und der tatsächliche Kaufwert liege nicht bei 70.000 Euro, sondern bei 360.000 Euro. Nachtigall, ick hör dir trapsen, kann ich da nur sagen. Also wenn ich in Carballo oder Umgebung wohnen würde, dann würde ich diesem Verein beitreten, aber SOFORT.
(es) Os dejo este video de un artículo de Juan Oliver que salió en el Público en Agosto de 2022, la batalla sigue vigente.
(es) ¿Os acordáis? Fina y Xabier, de Tapices Galicias me visitaron en Carballo. Nos „conocemos“ desde hace tiempo, conocer entre comillas, porque hasta ese momento era solo a través de las redes sociales. La mitad de las visitas al KUKUmobil, se las debo a ellos. Dan clases de tejer en varios azuntamientos y han invitado a todas las alumnas a visitarme.
(de) Ihr erinnert euch? Fina und Xabier, von Tapices Galicias haben mich in Carballo besucht. Wir „kennen“ uns seit geraumer Zeit, wie man sich so kennt in den Sozialen Netzwerken. Die Hälfte der Besuche am KUKUmobil habe ich ihnen zu verdanken. Sie geben Kurse in verschiedenen Gemeinden und haben alle ihre „Schüler:innen“ eingeladen, das KUKUmobil zu besuchen.
(es) El otro día he ido a su casa a comer mi primera empanada de sardinas _ riquísima_ y a conocer su obradoiro. Xabier ha sido marinero, antes de decdicarse al oficio de tejer tapices y me encanta como ha incorporado herramientas de un oficio en el otro. Ellos, en lugar de las canillas que utilizo yo, emplean las agujas de coser redes.Usan lizos, juntados en manojos y muchas veces doble urdimbre, que abren cuando perfilan formas o detalles y tejen contornos. Y utilizan lana portuguesa de la que, muy a mi pesar, hay que comorar un mínimo de un kilo por color. A dónde voy yo con un kilo de amarillo limón…..!
(de) Vor ein paar Tagen habe ich Fina und Xabier besucht und nicht nur meine erste Empanada mit Sardinen gegessen _ köstlich _ sondern auch einen Blick in ihre Werkstatt getan. Xabier war Fischer, bevor er sich der Weberei gewidmet hat und ich finde es interessant, wie er bestimmte Werkzeuge aus dem einen in das andere Handwerk mit hinüber genommen und integriert hat. Statt der Gobelinpinnen benutzen sie die Nadeln für die Reparatur der Fischernetze. Sie arbeiten mit Litzen, die sie zu kleinen Bündeln zusammenfassen und immer wieder leicht neu einrichten können, um unterschiedliche Strukturen zu weben, und sie arbeiten die großen Flächen mit doppelter Kette und öffnen die nur an bestimmten Stellen, bei Details oder bei Umrissen, zum Beispiel. Ihr Material beziehen sie aus Portugal. Sehr gute Qualität, aber man muss jeweils ein Kilo pro Farbton kaufen. Was mache ich mit einem Kilo Zitronengelb…..!
(es) Gracias Fina,Gracias Xabier por vuestra generosidad.
(de) Danke Fina, Danke Xabier, für eure Großzügigkeit.
(es) Carlos Diaz, el Carlos que conocí en Carballo, que estuvo visitando la expo y participó en el curso, no solo me abrió las puertas de su taller, porque es tejedor, compañero de oficio, y lleva junto con otros dos compañeros el logo Pal.lium, sino que puso a mi disposición el piso que tiene en A Coruña que actualmente usa muy poco.
(de) Carlos Diaz, der Carlos den ich in Carballo kennengelernt habe und der die Ausstellung besucht und an dem Kurs teilgenommen hat, hat mir nicht nur die Türen zu seinem Atelier geöffnet, denn er ist auch Weber und steckt, mit zwei weiteren Kolleg:innen hinter der Marke Pal.lium, sonder mir auch seine Wohnung in La Coruña zu Verfügun gestellt, die er derzeit kaum nutzt.
(es) La primera ducha después de cuatro días de trajín me supo a gloria. Eso de no ir a través de un organismo local tiene sus inconvenientes cuando toca cubrir la infraestructura básica que necesito: WC, WLAN, ducha, en este orden de prioridad. Las ciudades españolas no suelen tener muchos baños públicos, así que, si no quieres verte en un momento de gran necesidad meando entre dos coches o en la esquina de un edificio, te tienes que hacer rápidamente con una pequeña red, que cubre lo importante, el primer pis por la mañana, y el último antes de acostarte.
Pero no es solo la ducha, también he decidido darme un pequeño descanso del KUKUmobil y dormir alguna que otra noche en el piso, no por cuestiones de comodidad, que me apaño muz bien en el KUKUmobil. Es más bien porque en A Coruña en verano una cae de una fiesta en la siguiente, los eventos, conciertos y ferias se suceden a una velocidad que marea cualquiera y la gente se deja llevar por el tinto de verano y el mojito y luego pasa lo que pasa, y las primeras dos noches tenía la sesación de dormir en la mediana de la Gran Vía _ ya sé que no tiene, pero entendéis lo que quiero decir…. jaleo y meadas, meadas y jaleo. Se aguanta, si no hay alternativa, pero si la hay, bienvenida es.
Tercer punto: Tengo Internet, así que en los próximos días intentaré recuperar la actualidad en el blog.
Pero lo que más me impresiona, con diferencia abismal, además de lo sumamente agradable que es la casa en sus proporciones y distribución, es que por primera vez vivo en un décimotercer piso y las vistas desde la azotea sobre la ciudad son espectaculares.
(de) Die erste Dusche nach vier Tagen Aufregung und Arbeit war eine Wohltat. Es ist halt schon etwas anderes, an einen Ort zu kommen, ohne Kontakt zu einer örtlichen Einrichtung zu haben, die mir helfen kann, die kleine Infrastruktur zusammenzuwürfeln, die ich brauche: Toilette, WLAN, Dusche, in dieser Reihenfolge. In Spanischen Städten sind öffentliche Toiletten Mangelware, also muss man ganz schnell ein alternatives Netzwerk aufbauen, will man nicht auch irgendwann von der Not getrieben zwischen zwei Autos sitzen oder an die Hausecke pinkeln, das zumindest das wichtigste abdeckt: das erste und das letzte Pinkeln des Tages.
Aber es ist nicht nur die Dusche, sondern ich habe mich entschlossen, mir nachts eine kleine Auszeit vom KUKUmobil zu gönnen und ab und zu hier zu schlafen. Nicht aus Bequemlichkeit der Bettstatt, da komme ich gut zurecht. Aber in A Coruña, im Sommer, taumelt die ganye Stadt von einem Fest in das nächste und die Märkte und Konzerte jgaen sich förmlich, dass einem die Puste weg bleibt und man selbst schwindelig durch die gegend taumelt, naja oder mal zu tief in den großen Plastikbecher mit Sangria oder Mojito schaut und dann passiert es, man taumelt feuchtfröhlich durch die taumelnde Stad. Die ersten Nächte hatte ich das Gefühl, ich schlafe auf dem Mittelstreifen der Gran Vía _ ich weiss, die Gran Vía hat keinen, aber ihr wisst schon, was ich meine…… Gegröle, Gelächter, Gepinkel, Gelächter, Gegröle. Das kann man überleben, aber wenn es eine Alternative gibt, dann ist sie sehr willkommen.
Drittens: Ich hab Internetanschluß und kann daher versuchen, dieses Reisetagebuch auf Vorderfrau zu bringen.
Aber was mich an meiner derzeitigen Wohnsituation am meisten beeindruckt, neben der wohltuenden Proportionen und Aufteilung der Wohnung, die ich sehr genieße, ist die erfahrung in einem dreizehnten stock zu wohnen. Ich hab noch nie in einem Hochhaus gewohnt. Der Blick von der Terrasse über die Stadt ist einfach umwerfend, egal zu welcher Zeit des Tages oder der Nacht.
(es) Gracias miles, Carlos.
Y para ver lo que hacen él y sus compañeros de Pal.lium os dejo abajo un artículo que salio en el número 22, de Julio de 2024, del Obradoiro, revista de la Fundación Pública Artesanía de Galicia.
(de) Tausend Dank, Carlos.
Ich habe hier einen Artikel für euch eingestellt, der im Juli dieses Jahres im Obradoiro erschienen ist, der Zeitschrift der Öffentlichen Stiftung des Kunsthandwerks in Galicien. Der Text über Pal.lium erscheint dort auch auf Englisch.
(es) Hace unos meses, al poco de llegar a Fisterra, se puso en contacto conmigo Teresa, de AGA, la Asociación Galega de Artesáns . Querían invitar el KUKUmobil a la Feria de Artesanía de A Coruña. Para decir la verdad, al principio dudé, en parte porque la ruta inicial que había imaginado aún estando en Berlin me iba a llevar desde Fisterra por la costa hacia el sur, y segundo porque no estaba muy segura si el KUKUmobil „funciona“ en el marco de una feria enfocada, evidentemente en la venta de productos, el contínuo pasear de la gente….
Pero con el paso del tiempo no solo decidí cambia la ruta y quedarme durante el verano en Galicia, sino que también decidí probar, probar feria, probar gran ciudad, probar mucha gente de paseo…… Y como la asociación había esperado pacientemente mi „Sí quiero“, se puso manos a la obra para organizar todo, la ubicación, el transporte…..
(de) Vor einigen Monaten, kurz nachdem ich in Fisterra angekommen war, erhielt ich eine Mail von Teresa, vom Galicischen Kunsthandwerksverein. Sie wollten mich und das KUKUmobil gerne zum Kunsthandwerksmarkt nach A Coruña einladen. Um ehrlich zu ein, habe ich erst gezögert. Einerseits sollte mich meine noch vor meiner Abfahrt in Berlin ersehnte Route von Fisterra an der Küste entlang Richtung Süden führen und zweitens war ich mir nicht sicher, ob das KUKUmobil in den Rahmen eines Kunsthandwerkmarktes mit seiner eigenen Dynamik passt, die den Schwerpunkt selbstverständlich auf den Verkauf der handgefertigten Produkte legt und davon lebt, dass möglichst viele Menschen vorbeiflanieren, stehenbleiben, möglichst etwas kaufen und weiterziehen…..
Aber mit der Zeit habe ich nicht nur entschieden, den Sommer über in Galicien zu bleiben, sonder auch diesen Rahmen eines Kunsthandwerkmarktes, die Großstadt, die vorbeispazierenden Menschenmengen auszuprobieren…. Und da der Verein geduldig auf ein „Ja“ von mir gewartet hatte, machte er sich an die Arbeit und hat Standort und Transport organisiert……..
(es) Y ahora estoy aquí, y es totalmente diferente a lo que me podía haber imaginado. La ubicación final _ hubo una primera que no pudo ser porlas medidas del KUKUmobil _ es una maravilla. Tengo en mi espalda el encantador kiosco de la música y juntos creamos el espacio „k“ de kilo“. Delante una gran esplanada con una hilera de palmeras que hacen lo que pueden para prestarme sombra en los días de sol.
En la inauguración oficial de la feria se estableció un contacto con Ourense que puede que sea la parada después de Xunqueira de Ámbia. Por lo demás queda el KUKUmobil un poco en la periferia de la feria. Pero os acordáis, ¿verdad? Me gustan las periferia. Hay gente que se tropieza con el KUKUmobil que no necesariamente iba a visitar la feria y haz gente de la feria, que pasa por ella, sin saber del KUKUmobil.
(de) Ja, und jetzt bin ich hier und es ist alles ganz anders als erwartet. Der endgültige Standort _ es gab einen ersten, aber dort hätte das KUKUmobil nicht hingepasst _ ist ein Traum. In meinem Rücken befindet sich ein wunderbarer, charmanter Musikpavillon. Auf Spanisch „kiosco de la música“. Eins der wenigen Worte in der spanischen Sprache mit einem „K“. Zusammen mit dem KUKUmobil bilden wir den „K wie Kilo“-Space. Vor mir liegt ein weiter Platz mit zwei Reihen hoher Palmen, die tun was sie können, um mir an den sonnigen Tagen etwas Schatten zu spenden.
Bei der offiziellen Eröffnung des Marktes am Samstag gab es einen ersten Kontakt nach Ourense, das könnte das nächste Ziel nach Xunqueira de Ámbia werden. Ansonsten steht das KUKUmobil etwas in der Peripherie. Aber ihr erinnert euch? Ich liebe Ränder. Es gibt Menschen, die sozusagen über das KUKUmobil stolpern, ohne etwas mit dem Kunsthandwerksmarkt zu tun zu haben und es gibt Besucher des Marktes, die das KUKUmobil nicht sehen werden.
(es) Y yo, contenta. Porque muy a contrario de lo que me esperba, me da tiempo para volver a tejer y eso en un sitio maravilloso. Y la gente que se acerca es curiosa y trae tiempo para charlar.
(de) Und ich bin zufrieden. Denn entgegen aller Vermutung finde ich Zeit zum Weben, und das in einer einmaligen Umgebung. Und die Menschen, die kommen, kommen neugierig und bringen Zeit mit.
(es) La feria dura hasta el 25 de agosto, pero yo tengo que despejar el lugar el día 8 de agosto. Y en Xunqueira de Ambía están esperando al KUKUmobil.
(de) Der Markt geht bis zum 25. August, aber ich muss meinen Standort am 8.August schon verlassen. Und in Xunqueira de Ambía wird das KUKUmobil erwartet.
(es) Me sigue emocionando cada cambio de ubicación. En parte espero que con el tiempo desaparezca el nerviosismo y lo llegue a llevar con más serenidad; en parte deseo que nunca se vaya este hormigueo, esta tensión que no cesa hasta unas cuantas horas después de haber llegado al nuevo destino.
Y eso que estaba todo en manos de gente que sabe lo que se hace. Ángel, el que movió el KUKUmobil de Carballo a Coruña, a verme así de nerviosa, me recomendó relajarme y disfrutar del viaje. En parte lo conseguí, no en último lugar gracias a la tranquilidad que transmitió y la charla que mantuvimos.
(de) Jede Etappe, jeder Transport ist nach wie vor so aufregend, wie beim ersten Mal. Einerseits hoffe ich, dass mit der Zeit die Anspannung etwas nachläßt und ich mit der Situation etwas gelassener umgehen kann; auf der anderen Seite wünsche ich mir, dass dieses Kribbeln im Bauch, das erst einige Stunden nach dem Ankommen am neuen Standort langsam abklingt, nie ganz verschwindet.
Und das alles, obwohl ich weiß, dass auch dieser Transport von jemandem übernommen wird, der das nicht zum ersten Mal macht. Ángel, der das KUKUmobil von Carballo nach A Coruña gebracht hat, hat versucht mir einen Teil der Nervosität zu nehmen und mir empfohlen, die Reise zu genießen. Das hab ich auch versucht und zum Teil geschafft, nicht ganz, aber das angeregte Gespräch hat mich ausreichend abgelenkt, um nicht verkrampft auf dem Beifahrersitz hin und her zu hibbeln.
(es) Y me sigue produciendo una sensación rara cada vez que el KUKUmobil se va y deja el hueco libre, que antes no era hueco, antes era espacio. Su presencia lo convirtió en hueco.
Tuvimos un pequeño percance al maniobrar para colocar el KUKUmobil en la ubicación prevista. El hueco de paso, y esta vey no me refiero al hueco emocional, sino al hueco físico, era muy justo. Tan justo que dimos con la esquina de un bordillo y hizo „zaschhhhhh“ y una de las ruedas reventó. Menos mal que quedan cinco y pudimos terminar de colocar el KUKUmobil bien.
Queda espectacular con el pabellón de música detrás. Y lo de la rueda tiene solución. Tendré que acostumbrarme a estos pequeños percances que se pueden producir en un viaje por Europa con un remolque de 3 toneladas. Así que a partir de ahora: a descubrir A Coruña……..
(de) Und es ist jedes Mal ein seltsames Gefühl, wenn das KUKUmobil zu einem neuen Standort aufbricht und eine Lücke hinterläßt, eine Lücke, die vorher nicht da war, wo vorher nur Raum war. Seine Anwesenheit hat den Raum erst zur Lücke gemacht.
Wir hatten einen kleinen Zwischenfall, als wir das KUKUmobil an seinen neuen Standort manövrieren wollten. Die Lücke zwischen den Palmen, und diesmal meine ich nicht die emotionale, sondern die physische, war sehr knapp. So knapp, dass wir mit einem Rad an die Bordsteinkante kamen und „zaschhhhhhh“ war der Reifen platt. Gut, dass es fünf andere gab und wir das KUKUmobil trotzdem an den für ihn vorgesehenen Ort bringen konnten.
Und der neue Standort ist wunderbar, mit dem entzückenden Musikpavillon hinter mir und dem Platz vor mir. Und das mit dem Rad ist schon auf dem Weg gelöst zu werden. Ich werde mich daran gewöhnen müssen, dass so etwas schon mal passieren kann, wenn man mit einem Dreitonnenanhänger durch Europa zuckelt. Und jetzt: A Coruña erkunden…….
(es) Era tarde cuando, terminado de recoger todos los cintos de amarre, liberados cajas y telar, me di la primera vuelta por la ciudad.
(de) Es war schon spät als ich zu meinem ersten kleine Spaziergang aufbrach. Erst sollten die Kisten und der Webstuhl befreit und die Zurrgurte zusammengerollt werden.
…. Cris, el hada-madrina del KUKUmobil aquí en Carballo. Sin tí no hubiera sido lo que fue……
….Cris, die Gute Fee des KUKUmobils hier in Carballo, ohne dich wäre nicht gewesen, was war……
(es) Ahora sí que sí. Toca recoger la oficina. El KUKUmobil ya está listo. Me tomaré un último helado para hacer la espera más amena. A ver como sale todo. Para A Coruña nos vamos.
Me quedan cosas en el tinerto, sobre el azúl cobalto, los petos de ánimas, la estación de trolebus de Carballo, el Casino, mi queridísima oficina temporal que me recuerda tanto al KUKU en Aguilar, la excursión con Ramón a un lugar abandonado hace décadas y la que hice con Victor….. ay, las excusriones con Victor siempre se quedan por contar. Es la segunda y es que pasan tantas cosas, descubrimos tanto juntos que luego quiero contarlo pausadamente y no encuentro el momento. A ver si en A Coruña encuentro una manera de acceder a Internet y os cuento….., prometido!!!
(de) So, jetzt ist es soweit. So langsam muss ich mein kleines mobiles Büro zusammenpacken. Das KUKUmobil ist schon bereit. Ich werde mir die Wartezeit mit einem letzten Eis versüßen und dann geht es auf nach A Coruña. Ich bin gespannt!!!
Ich hab nicht geschafft, euch alles zu erzählen, was ich auf dem Spickzettel hatte, über das Kobaltblau, über die kleinen Sanktuarien, die es hier in Galizien gibt, und den Übergang der Seelen von einer Welt in die andere, über die ehemalige Busstation in Carballo und über das Casino, diesen wunderbaren Ort, den ich so lieb gewonnen habe, an dem ich Stunden und Stunden am Computer verbracht habe, um euch zu berichten, und der mich so sehr an das KUKU in Aguilar erinnert; über den Ausflug mit Ramón an einen ganz besonderen Ort, über den Ausflug mit Victor….. ach ja, die Ausflüge mit Victor. Das ist jetzt schon der zweite, der unerzählt bleibt. Das liegt einfach daran, dass auf diesen Ausflügen so vieles passiert, wir so viel entdecken, erkunden, dass ich Ruhe brauche, um alles zu sortieren. Und dann finde ich den richtigen Moment einfach nicht mehr. Mal sehen, ob ich in A Coruña einen Ort finde, an dem ich Zugang zum Internet habe. Ich hol es nach, versprochen.
(es) … país de „horreos“. Ya recibí una primera lección sobre ellos en Fisterra. Ahora viene la segunda. Pues los hórreos de aquí son diferentes. Me voy dándo cuenta que hay todo un mundo y un arte en torno a estas construcciones populares importantes para la vida cotidiana de antaño que siguen dándole un aspecto tan caracerístico a los pueblos gallegos.
Gracias a Ramón, José y Carlos he aprendido que los hórreos de aquí
# a ser tierra más productiva, son más anchos, para poder disponer de más espacio de almacenaje. En el interior está el espacio dividido por un pasillo central; casí son pequeños KUKUs, sin mobil;
# no tienen la puerta en uno de los laterales largos, sino en una de las caras más estrechas, coincidiendo con el hastial. En la pared de enfrente a veces hay una ventana; en el tejado encima de la puerta se encuentra una cruz, en el otro lado un pequeño obelisko, para espantar los malos espíritus;
# son edificaciones sólidas de dos, a veces incluso de tres plantas. En la primera se guardan los aperos, en la segunda y tercera, donde la haya, la cosecha;
# solían ser un símbolo de estatus social, de ahí las dos o las tres plantas, según. Los hórreos más sencillos se construían de madera, que era el material más barato. Luego, a partir de los años 50 y 60 se introdujo el hormigón. La piedra de la zona no es muy buena, así que los que se ven de piedra o son muy antiguos o de familias pudientes que traían la piedra de lejos, también se encuentran muchos contruidos con ladrillo, como no;
# tradicionalmente se pintaron de blanco o amarillo clarito y azúl cobalto, al ser ese un pigmento que no resultó excesivamente caro;
# en general, llevaban decoración en los pilares de esquina, encima de la puerta, en las cornisas…. había autenticos maestros del encofrado de hormigón. A mí puede que sea lo que más me ha llamado la atención, porque cualquier hórreo lleva más detalle, más decoración que cualquier casa que puedas encontrar por aquí. No es por falta de gusto ni por falta de sentido estético, ni por falta de recursos, que cuando se quiere se necesita poco. Tiene que haber otro motivo por el que las casas en los pueblos a veces dan un aspecto sobrio ausentes de cualquier detalle que puedan darles un encanto más personal o jugetón.
(de) …. das Land der „Hórreos“, der Speicherbauten. Die erste Lektion hab ich schon in Fisterra bekommen. Hier nun die zweite, denn die Hórreos hier sehen ganz anders aus als die, die ich bisher gesehen habe. Schnell wird mir klar, dass es um diese Bauten, die so wichtig waren und weiterhin das Bild der galizischen Dörfer so markant prägen, wie selbst die Kirchen es nicht schaffen, eine eigene Welt und ein besonderes Kunsthandwerk gibt.
Dank Ramón, José und Carlos weiß ich inzwischen, dass die Hórreos hier
# breiter sind, um mehr Speicherplatz zu bieten. Die Landwirtschaft wird hier intensiver betrieben, die Ernten fallen reicher aus, da braucht es Platz zum Lagern. Im Inneren ist der Lagerraum durch einen Gang in zwei Bereiche geteilt. So ist gute Lüftung und gleichzeitig ein guter Zugang gewährleistet. Eigentlich sind sie wie ein KUKU, halt ohne mobil;
# die Tür nicht an einer der Längsseiten haben, sonder auf der Giebelseite. Gegenüber in der anderen Giebelwand gibt es oft ein Fenster; auf dem Dach über der Tür befindet sich ein Kreuz, auf der anderen Seite ein kleiner Obelisk, um die bösen Geister abzuwehren;
# solide Gebäude mit zwei oder manchmal sogar drei Stockwerken sind. Ebenerdig werden die Geräte und das Werkzeug verwahrt, in der oder den oberen Stockwerken die Ernte;
# galten als Statussymbol, daher mal zwei,mal driei Stockwerke, je nachdem, als wie überragend man sich wahrnahm oder wahrgenommen werden wollte. Die einfachen Speicher wurden aus Holz gebaut, das war das billigste Material. Später, in den 50er und 50er Jahren kam der Beton auf. Der stein dieser gegend eignet sich nicht besonders zum Bau solider Gebäude, daher war dieses Material nur für betuchte Familien erschwinglich, die sich den weiten Transport und die damit verbundenen Kosten leisten konnten. Und natürlich gibt es auch Hórreos aus Ziegel, wie könnte es anders sein;
# traditionell weiß oder hellgelb und kobaltblau angestichen wurden, da letzteres ein relativ günstiges Farbpigment war;
# oft an den Ecken, über der Tür und unterhalb des Daches reich verziert waren….; es gab echte Meister der Betonverschalung. Das ist vielleicht das Merkmal, das mich am meisten fasziniert. Denn fast jeder Hórreo, auf den man stößt, hat mehr Verzierung vorzuweisen, als die meisten Wohnhäuser, die man hier finden kann. Es liegt also weder an fehlendem Geschmack noch an fehlendem Sinn für Ästhetik, auch nicht an mangelnden Ressourcen, denn wo ein Wille ist, ist immer ein Weg. Es muss also einen anderen Grund dafür geben, dass die Häuser in den Dörfern oft solch einen extrem nüchternen Eindruck machen, bar jeder Verzierung, die ihnen Persönlichkeit, Charme oder einen Hauch von Verspieltheit geben könnte. Nur bleibt der mir immer noch verborgen.
(es) Y aquí un hórreo 2.0, última generación. No sé, no lo veo…..
(de) Und hier ein Speicher 2.0, letzte Generation. Bin nicht wirklich überzeugt…..
(es) Antes de irse de vacaciones, José me había dejado unas cuantas mapas con rutas señaladas de las que pensó que me podrían resultar interesantes. Esta es la que me lleva por la playa de Baldaio. Como el domingo amaneció nublado me atreví.
(de) José hatte mir, bevor er in den Urlaub startete, einige Wanderkarten ausgedruckt und Routen eingezeichnet, von denen er dachte, sie könnten interessant für mich sein. Diese hier führt mich am Strand von Baldaio entlang und durch die dahinter liegende Marschlandschaft. Der Sonntag erwachte bewölkt. Das war mein Zeichen.
(es) De Carballo a la playa hay aproximadamente 10 km. En coche nada, en bus que va tres veces al día de Carballo a Razo, de lunes a viernes y en julio y agosto solo, tampoco se trada mucho, si es que se consigue una plaza, que puede darse el caso que no y te quedas, arriba en Carballo o abajo en la playa. Total, yo, que voy andando, utilizo el ciclocamino que existe y que pasa por algunos pueblos primero, para introducirse luego a lo largo de un tramo en el bosque para asomarse nuevamente un trecho antes de llegar a Arnados, pasando por los pequeños pueblos en la ladera del monte Neme.
(de) Von Carballo bis zum Stand sind es ungefähr 10 km, ein Klacks mit dem Auto, auch nicht lange mit dem Bus, der in den beiden Sommermonaten Juli und August dreimal am Tag in die eine und dreimal in die andere Richtung fährt, vorausgesetzt man ergattert einen Platz, was nicht immer der Fall sein muss. Dann bleibt man oben, in Carballo, oder unten am Strand. Ich hatte mich dafür entschieden, den Fahrradweg zu nehmen. Sonntags wäre mir auch nichts anderes übrig geblieben. Aber ich will ja auch die Landschaft wandernd erkunden, das ist ein wichtiger Teil des Projektes. Also heißt es Schusters Rappen angeschnallt und los. Der erste Abschnitt ist etwas öde, führt an der Landstraße entlang. Irgendwann geht es über kleine Nebenstraßen durch noch kleinere Dörfer. So ungefähr nach dem ersten drittel kommt ein Stück Wald. Und auf dem letzten Stück führt der Weg wieder durch die am Fuße des Berg Neme liegenden Dörfer, bis er schließlich in Arnados endet und der Strand beginnt.
(es) Domingo. Julio. Nubaldo. Puedo contar con los dedos de mis manos la gente que hay en la playa. Un gustazo. Disfruto del largo paseo. Dejo que las olas bañen mis pies y hasta que encuentro un lugar perfecto para tender un laberinto con los guijarros de la playa. Como me gusta, prestado, un ratín hasta que llega la marea y vuelve a ponder órden. De vez en cuando echo un vistazo por las dunas por si veo los lugares señalados donde anida la píllara das dunas, especie protegida.
(de) Sonntag. Juli, Bewölkt. Ich kann an den Fingern meiner Hände die Menschen abzählen, die mit mir am Strand sind. Ein Vergnügen. Ich genieße den langen Spaziergang am Wasser entlang, lass die Wellen meine Füße baden und finde sogar einen passenden Ort um mit den Kieseln vom Stand ein Labyrinth zu legen. So wie ich es gerne mag, geliehen, für eine kurze Zeit. Dann wird die Flut kommen und alles wieder in Ordnung bringen. Hin und wieder schau ich er die Dünenlandschaft, ob ich die markierten Nistplätze der Seeregenpfeifer ausfindig machen kann, die hier unter Naturschutz stehen.
(es) Llego hasta el puente que cruza el canal que se hizo para la extracción de arena. Porque hubo un momento en la historia de esta playa en el que una empresa, con el beneplácito del gobierno de aquél entonces, se apoderó de ella, robandola al pueblo, para explotar un recurso común en beneficio particular. Hablando con Ramón de la excursión me mandó el enlace al corte del documental que comparto abajo como testigo de este momento histórico. Impresionante la movilización. Tantas batalles que soportó el pueblo, tanta injusticia, tanto caciquismo. Solo queda esperar que para las batallas venideras, porque hay que seguir batallando, contra los eólicos, contra la celulosa……. hay tanta gente dispuesta a dar la cara y que la batalla, esta y las venideras que van en contra de la privatizacion de bienes comunes las gane el pueblo.
(de) Nach der Wanderung am Strand entlang erreiche ich die Brücke, die über den Kanal führt, der für die Sandförderung angelegt wurde. Denn dieser wunderbare Strand blickt auf eine nicht ganz so friedliche Vergangenheit zurück. Es gab mal eine Zeit, da hat ein Unternehmen sich diesen Strand mit dem Wohlwollen der damaligen Regierung zu Eigen gemacht, hat sich an der Gemeinwohlressource bereichert und den Menschen vor Ort die (Zu)verdienstmöglichkeit durch die Zucht und den Verkauf von Meeresfrüchten genommen. Ich habe mit Ramón darüber gesprochen und er hat mir den Link zu einem Dokumentarfilm geschickt, der die Proteste festhält. Beeindruckend. So viele Schlachten, die zu kämpfen sind, so viel Ungerechtigkeit, so viel Kaziquismus. Da kann man für die kommenden Schlachten nur hoffen, denn Grund für Schlachten wird es immer geben, gegen die Windparks, gegen die vom portugiesischen Unternehmen Altri geplane Zellulosefabrik…… dass es ebensoviel Widerstand gibt und dass diese Schlachten, und alle die gegen die Privatisierung von Gemeinwohlressourcen noch kommen mögen, von der streitbaren Zivilgesellschaft gewonnen werden.
(es) Yo me meto dentro de la marisma y sigo la antigua carretera hasta el final. José me dijo que se puede cruzar hasta el otro lado, aunque quizá haza que quitarse los zapatos.
(de)Ich folge der ehemaligen Straße quer durch die Marsch bis zu ihrem Ende. José hatte mir gesagt, dass man dort auf die andere Seite kommt. Es kann halt nur sein, dass man sich bei Flut für das letzte Stück die Schuhe ausziehen muss.
(es) Un último vistazo a este paraje tan bello y tan sufrido. Y un recuerdo de hoy y de otros tiempos…..
(de) Ein letzter Blick auf diese wunderschöne Landschaft, die so ausgeschlachtet wurde. Und eine Erinnerung an heute und an andere Zeiten…..
(es) Lo intento. No me rindo tan rápidamente. Pero reconozco que aún me falta por entender. Veo que hay necesidad (abastecimiento de agua) y sospecho que hay determinados recursos (dinero y hormigón) y luego…..
(de) Ich versuch’s. So schnell gebe ich nicht auf. Aber ich muß zugeben, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich es irgendwann einmal verstehen werde. Also, es gibt einen Bedarf (Wasserversorgung) und es gibt, so nehme ich an, einen bestimmten Umfang an Ressourcen (Geld und Beton) und dann…….
(es) …. hay una ermita directamente al lado, en el mirador, con la que se puede formar conjunto……. o no.
(de) ….. gibt es eine kleine Kapelle direkt nebenan, auf einem Aussichtsplateau, mit der man eine harmonische Einheit bilden kann …. oder eben nicht.
(es) 10 km separan a Carballo de la playa. Visita imprescindible y visita pendiente. Después de la playa de Carnota es una de las más extensas de Galicia. Faltaba un día nublado que llegó el domingo pasado.
Impresionante estar en una playa así un domingo de julio y poder contar las personas con los dedos de los dos manos. Ideal para encontrar la calma y construir un laberinto. Ahí no hay conchas, así que me sirvieron los guijarros de material de construcción.
(de) 10 km sind es von Carballo bis zum Strand. Ein MUSS, und ein TO DO auf meiner Liste. Der Strand von Baldaio ist nach dem von Carnota einer der längsten Strände in Galicien. Nun bin ich kein Strandmensch und im Sommer brauche ich einen bewölkten Tag, um es überhaupt wagen zu können. Der kam am vergangenen Sonntag.
Beeindruckend an solch einem Strand zu sein, an einem Sonntag im Juli und die Menschen, denen du begegnest an den Fingern deiner beiden Hände zählen zu können. Genau richtig, um in ruhe das passende Fleckchen zu suchen und ein Labyrinth zu bauen. An diesem Strand gibt es keine Muscheln, also habe ich die Kieselsteine als Baumaterial benutzt.
(es) Los márgenes siempre me han faszinado, mucho. Siento un cariño muy particular y, sobre todo, me gusta situarme en los márgenes y observar el mundo desde ahí. Quizá porque la vida me ha colocado algún que otro vez en un márgen, quizá porque el arte que he escogido para comunicarme con los demás es marginal, quizá mi forma de entender y vivir la vida resulta marginal… quizá porque en un momento de mi vida decidí convertir los márgenes en ese lugar en el mundo que es el mio. Muchas veces digo „periferia“ en vez de „márgen“. Suena distinto, ¿a qué sí?, como más artístico o más filosófico quizá? Y la „marginalidad“, esta cosa que nos da tanto miedo, no asoma con la misma ferocidad. En el fondo es lo mismo, es el baile al borde del abismo. Te pudes caer en cualquier momento, dentro o fuera. Y no está claro qué es mejor, para tí, para cada uno.
(de) Ränder haben mich immer schon fasziniert, sehr. Ich mag sie und sie wecken in mir ein heimeliges Gefühl und ich mag es, mich am Rand zu positionieren und von dort aus die welt zu beobachten. Vielleicht liegt es daran, dass das Leben mich das ein oder andere Mal an einen Rand gebracht hat, vielleiht, weil die Kunst, die ich gewählt habe, um mich mit der Welt auseinanderzusetzen und zu kommunizieren eine Kunstform ist, die sich am Rand der Kunstwelt befindet, vielleicht, weil meine Art das Leben zu verstehen und zu erleben eher eine Randerscheinung ist… vielleicht, weil ich in irgendeinem Moment meines Lebens die Entscheidung getroffen habe, die Ränder zu dem Ort zu machen, an den ich gehöre. Ich sage oft „Peripherie“. Das klingt gleich ganz anders, oder? Irgendwie künstlerischer, oder philosophischer. Und es taucht nicht gleich das Gespenster der Marginalisierung auf, der Verdrängung an den „Rand der Gesellschaft“, das so viele Ängste in uns auslöst, und Vorbehalte. Aber eigentlich ist es das gleiche, eine Gratwanderung. Du kannst jederzeit fallen, zur einen Seite oder zur anderen, drin oder draußen. Dabei ist noch nicht mal klar, was besser ist, für dich, für jeden.
(es) Bajo el colorido manto del arte se puede vivir esta marginalidad sin que te empujen o te estrujan o te digan que te bajes de ahí ahora mismo. Que yo vaya viajando con el KUKUmobil por el mundo extraña a muchos, a la vez despierta una curiosidad sana y hasta un cosquilleo en algunos. Muchos me dicen que „que valiente“, cuando yo solo sigo mi camino y entiendo este viaje como la consecuencia natural de lo que he ido haciendo hasta ahora.
(de) Unter dem bunten Mantel der Kunst kann man am Rand der Gesellschaft leben, ohne verdrängt, gedrängt oder aufgefordert zu werden, doch endlich da weg zu kommen. Dass ich mich mit dem KUKUmobil auf den Weg gemacht habe, den europäischen Kontinent zu bereisen, verwundert viele, gleichzeitig weckt es eine große Neugier und in manchen sogar ein wenig Lust, es mir gleich zu tun. Viele sagen mir, ich wäre „mutig“, wobei ich nur konsequent den Weg weitergehe, den ich vor vielen Jahren eingeschlagen habe.
(es) Mientras hay cada vez más gente que se pone en camino, atravesando países, continentes o mundos andando, en bici, a caballo, en tractor o en autocaravana, mientras se habla de mobilidad y de „nómadas digitales“, sigue habiéndo en nuestra sociedad comunidades de gente que por ser nómada, por viajar, por moverse en los márgenes, son marginados y vistos con todo un cúmulo de prejuicios, de miedos, de desconfianza y rechazo.
Pueblo errante, vendedores ambulantes, feriantes…… gente que viaja de aquí pa’lla, nómadas como yo, que no encajan en las estructuras de sociedades sedentarias, siempre bailando al borde: traen distracción, traen un trocito del mundo, traen cosas nuevas, traen historias y se llevan, ¿qué? ¿Tu monedero? Cuando haces del baile en el márgen tu forma de vida, es muy fácil que te empujen a la marginalidad. Desde que me he puesto „sobre ruedas“ me intriga como cambia nuestra percepción segun el contexto y el discurso y la voluntad de ver, entender y respetar.
(de) Während es immer mehr Menschen gibt, die sich auf den Weg machen, die Länder, Kontinente, Welten bereisen, zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Pferd, dem Traktor oder dem Camper, während man von Mobilität spricht und digitalen Nomaden, gibt es in unserer Gesellschaft Gruppen von Menschen, die genau das tun, nämlich reisen und deshalb nicht „hip“ sind, sondern an den Rand gedrängt werden. Ihnen begegnet man mit einem ganzen Berg von Vorurteilen, Ängsten, Mistrauen und Ablehnung.
Fahrendes Volk, Hausierer, Schausteller…… Menschen die von hier nach dort ziehen, Nomaden wie ich, die nicht in die festen Strukturen einer seßhaften Gesellschaft passen, immer auf dem Grat wandernd: sie bringen Abwechslung in den Alltag, sie bringen ein kleines Stückchen der Weiten Welt, Neues, Geschichten… und was nehmen sie mit? Deine Brieftasche? Wenn du die Wanderung auf dem Grat zu deiner Lebensweise machst, dann ist es einfach über den Rand hinaus gedrängt zu werden. Seitdem ich auf Rädern unterwegs bin beschäftigt mich, wie sehr unsere Wahrnehmung von Kontexten geprägt wird, von Kontexten und von der Erzählung und dem Willen zu sehen, zu verstehen und zu respektieren.
(es) Todo eso, para hablar de la excursión que sin saberlo me llevó a una parte de Carballo, en la que vive una comunidad, que es así: los moinantes. Una pequeña etnia de la que se sabe muy poco, por no saberse, ni se sabe de donde viene.
Cierto es que incluso sin saberlo me he dado cuenta que al salir del bosque y meterme en el pueblo había otro ambiente. Pero era porque había mucha gente en la calle, en los patios. No había muros que circundaron las propiedades y había muchos niños jugando en la calle. Nos observamos con asombro, ellos a mí tanto como yo a ellos. Ya sabéis, estas miradas que te dicen „¿que hace esta aquí?“, porque muy habitual no debe ser que alguien con aspecto de turista se pierde en estos márgenes de Carballo y encima haciendo como si sabe a dónde quiere ir.
(de) All dies um euch von der Wanderung zu berichten, die mich, ohne es zu wissen, in eine Gegend von Carballo geführt hat, in der eine solche Gemeinschaft wohnt: die Moinantes. Eine kleine Ethnie, über die man sehr wenig weiß, so wenig, dass ihre Herkunft auch heute nicht zweifelsfrei geklärt ist.
Was ich aber weiß ist, dass ich selbst ohne es an irgendetwas Bestimmten festmachen zu können, schnell gemerkt habe, dass die Atmosphäre ein ganz andere war, als ich mich den ersten Häusern näherte. Es waren viele Menschen zu sehen, ältere, die im Hof zusammensaßen. Es gab keine turmhohen Mauern, die die einzelnen Grundstücke umgaben. Die Straße war voller spielender Kinder. Wir haben uns gegenseitig staunend betrachtet. Sie mit diesem Blick von: „Was hat die denn hierher verschlagen“, der mir sagte, dass es nicht allzu oft vorkommt, dass jemand wie ich, also ein Tourist, sich hierhin verirrt und dann auch noch so tut, als wüßte sie wohin sie will.
(es) Ahora también os podéis imaginar qué pasó con el polideportivo. Yo me imagino que fue un intento de „soldar“ la sociedad mediante infraestructura, como para revalorizar un área y hacer que la gente lo frecuente y que así, poco a poco se cierre la brecha. En un artículo en El Español de julio de 2023 se afirma, que la brecha ya no existe, que se ha conseguido una convivencia respectuosa aunque no del todo libre de complejidad. Me temo que ha sido por otras vías, el polideportivo se ha ido abandonando porque la gente dejó de ir.
En el diario „El Salto“, en su apartado de antropología, he encontrado este artículo y video de Sergi Rugrand. Es del noviembre de 2021. Y tirando del hilo como a mí me gusta hacer, he encontrado el blog de Remedios G.G (María), merchera y orgullosa de serlo, que se ha decidido a abrir este blog para dar a conocer más su etnia al resto del mundo. Por si queréis ahondar en este tema.
(de) Jetzt könnt ihr euch vielleicht auch vorstellen, was es mit der Sporthalle auf sich hat. Ich denke, sie war der Versuch einer gesellschaftlichen Annäherung und wurde deshalb in einem der von Moinates bewohnten Bereich von Carballo gebaut, weil man dachte, so kommen erstens sie selbst in den genuß solch einer Infrastruktur, aber vor allem kommen die Meschen aus Carballo hierher, und wie man weiß: Sport verbindet. In einem Artikel von 2023 den ich im Internet gefunden habe, wird berichtet, dass es in der Vergangenheit Konflikte gab, dass sich das Zusammenleben inzwischen aber friedlich und respektvoll gestaltet. Nun, die Sporthalle scheint nicht dazu beigetragen zu haben. Irgendwann wurde sie gemieden und geriet ins Abseits.
Bei Wikipedia habe ich diese Erklärung gefunden, zwar nicht über die Moiantes direkt, aber wenn ich es richtig verstehe, dann sind die Moiantes so etwas wie die galicischen Mercheros, oder, wenn nicht, dann doch eine Untergruppe.
„Die Mercheros (etwa „Trödler, Händler“), traditionell auch als Quinqui bezeichnet, sind eine seit dem 17. Jahrhundert bezeugte soziale Randgruppe in Spanien, deren Vertreter nomadisierend oder halbsesshaft lebten und noch vielfach als Hausierer mobilen Gewerben nachgehen (quincalleros „Blechwarenhändler, Kesselflicker“). Weil das Wort quinqui auch verallgemeinernd für „Landstreicher, Herumtreiber, Strolch“ verwendet wird, ziehen die Quinqui die neutrale Bezeichnung merchero vor. Ihre Sondersprache ist ein dem deutschen Rotwelsch vergleichbarer Argot auf der Grundlage des Spanischen, die mit kastilischen Archaismen und Wortschatzanteilen aus dem Baskischen, Erromintxela und Romani arbeitet (vergleiche die Caló-Sprache). Die Mercheros oder Quinqui verstehen sich selbst nicht als gitanos (Roma). Auf internationaler politischer Ebene werden die Quinqui mit vergleichbaren Gruppen anderer Länder unter der Sammelbezeichnung Travellers oder gens de voyage (Fahrendes Volk) vertreten, unter anderem in folgenden Organisationen: European Roma and Traveller Forum in Straßburg, Europarat, OSZE. Auch in der Antiziganismus-Forschung werden sie und ihre gesellschaftliche Diskriminierung untersucht.“
(es) Por cierto: antiguamente, las tejedoras de tapices pictóricos en lo que hoy es Alemania, viajaron por el mundo buscando encargos, ofreciendo sus conocimientos y enriqueciendo el imaginario propio y de la gente de los lugares por los que pasaron. Un dar y tomar, un intercambio enriquecedor.
(de) Übrigens: früher sind viele Bildwirkerinnen in Mitteleuropa nicht seßhaft gewesen. Sie sind durch die Gegend gewandert, haben ihre Kunstfertigkeit angeboten, auf der Suche nach Aufträgen. Dabei haben sie ihre eigen Bilderwelt ebenso bereichert, wie die der Menschen an den Orten, an denen sie eine längere Weile gelebt und geswirkt haben. Ein Geben und Nehmen, ein bereichernder Austausch.
(es) Me sorpredió mucho no ver graffitis en Carballo. A ver, que no se me entiende mal. No las echaba en falta como algo que debería haber, sino como algo que en una ciudad de este tamaño entendería como un hecho casi „de esperar“. Con los graffitis pasa como con tantas cosas en la vida: no todos son interesantes, no todos los lugares son adecuandos… No sé si es el efecto „mural“ el que inhibe o cultiva de alguna manera la gestión de las ganas de pintar sobre muros y paredes…..
Me ha costado un cierto tiempo hasta que los encontré, porqué sí los hay, escondidos, en la periferia….. detrás del centro comercial, en los caminos de salida de la ciudad…… Los hay que se parecen a las paredes y puertas de los baños de bares, estaciones de autobús y coles…. Un escatológico „caca, culo, pedo, pis“ en el que las hormonas se desahogan con pintura sobre pared.
(de) Es hat mich überrascht, in Carballo keine Graffiti zu finden. Nicht, dass ich jetzt falsch verstanden werde. Ich vermisse sie nicht und kann gut auf sie verzichten. Aber in einer Stadt von der Größenordnung, wie Carballo, hätte es mich jetzt nicht gewundert, wenn es welche gegeben hätte. Denn mit den Graffiti verhält es sich nicht anders, wie mit vielen anderen Dingen im Leben: nicht jeder kann es, nicht alle sind interessant, nicht jeder Ort ist dafür geeignet, und ein zu viel tut niemandem gut. Keine Ahnung, ob es der Effekt „Wandmalerei“ ist, der sich hier positiv auf den Impuls auswirkt, Wände zu besprühen, oder ob er dazu beigetragen hat, ein anderes Verhältnis zum Bemalen von Wänden zu kultivieren…….
Jedenfalls hat es eine Weile gedauert, bis ich die gefunden habe, die Gekritzel. Sie sind versteckt, an der Rückwand des Einkaufszentrums, wo kaum jemand hergeht, oder an den Bauruinen am Stadtrand…. Da gibt es die, die in groß, aber wie die Wände und Türen von Kneipen, Busstationen und Schulen aussehen…. Ein skatologisches Sammelsurium mit dem sich die Hormone mithilfe der Spraydose Luft verschaffen….
(es) Un poquito más lejano, en las paredes de unas ruinas de construcción abortada, he encuentrado esto….
(de) Ein wenig außerhalb des Stadtzentrums, an den Wänden verlassener Bauruinen, habe ich das gefunden…….
(es) Pero ha sido en una excursion un tanto accidentada, si no fracasada la Puente Lubians, el puente romano en las proximidades de Carballo, cuando me he encontrado con lo que por el aspecto de las paredes podría ser el campo de prácticas de los graffiteros de la zona. Por lo menos en un momento……
Cogí un desvio para acercarme a un campo de futbol que apareció en mi mapa de senderismo. Me lo imaginaba abandonado y como sé que a Victor le gustan, quería regalarle alguna foto. Efectivamente lo estaba, abandonado, tanto que la hierba alta ya no dejaba ver mucho de lo que fue en su momento,. Pero al lado había un polideportivo, igualmente abandonado.
En un primer momento pensé de todo, desde „que pena“ hasta „que desastre“ pasando por el „y quien se hace cargo de quitar esto, si ya no se usa“. Pero me dí cuenta que sí se usa, o se usó. Y vaya, ya que está, y mientras está, ¿porqué no? A mí, que para eso ya soy un poco mayor, me gustaría un poco más limpio. Una cosa es una ruina, sea moderna o no, otra es una ruina llena de basura. Y me gustaría un poquito más controlado, quitados o fijados aquellos elementos que pudieran caerse y ser un peligro para la gente que lo utiliza…
(de) Aber es war erst auf einer etwas verunglückten Wanderung zur Brücke Lubians, einer Brücke aus der Zeit, in der die Römer in dieser Gegend unterwegs waren, auf der ich zufällig auf den Trainingsplatz der Graffitikünstler der Umgebung gestoßen bin… naja, wenigstens war er das mal, dem Aussehen der Wände nach zu urteilen……
Ich nahm einen Umweg, weil meine Wanderapp mir in der Ne einen Sportplatz anzeigte. Victor „sammelt“ Sportplatzfotos und ich wollte ihm gerne eins schenken. Ich war davon ausgegangen, dass er nicht mehr genutzt wurde und sollte mich nicht irren. Die Vegetation war schon so weit gewachsen, dass kaum noch etwas zu erkennen war. Aber direkt nebenan stand eine große Sporthalle, ebenfalls verwahrlost.
Im ersten Momet schossen mir alle möglichen Gedanken durch den Kopf, so etwa in die Richtung von „wie schade“, oder „was für eine Katastrophe“, bis hin zu „und wer macht das Ding jetzt weg, wo es nicht mehr gebraucht wird?“. Aber dann bin ich reingegangen und habe gesehen, dass dieser Ort schon noch genutzt wird, oder wurde. Naja, und wenn er schon da ist, warum auch nicht? Zugegeben, ich bin schon etwas zu alt für solch einen Zustand, ich hätte es lieber ein klein wenig aufgeräumter, nicht viel, aber ohne Müll und vieleicht auch mit einem Blick auf die Elemente, die lose sind und zu einer Gefahr werden könnten. Aber ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass man dort gut mit Kolleg:innen abhängen und tolle Graffiti-Sessions feiern kann.
(es) Por cierto me he enterado qué pasó con este polideportivo, porqué se construyó ahí, que es el „ahí“ y porque se abandonó. Os lo cuento en la siguiente entrada. Que esta iba de „Otras pintadas“.
(de) Übrigens habe ich im Nachhinein erfahren, was it dieser Sporthalle geschehen ist, wie sie überhaupt dorthin kam und was es mit dem „dorthin“ auf sich hat und auch, warum sie irgendwann nicht mehr genutzt wurde. Aber das erzähl ich euch im nächsten Blogeintrag. Hier geht es um die „anderen Malereien“.
(es) No puede sorprender a nadie que cuando paseas por una ciudad como Carballo, que acapara tu atención a través de los muchos murales, terminas por fijarte no solo en ellos y las medianas „libres“, sino que el ojo empieza a vagar y a posarse como una mariposa sobre cualquier mota de color, cualquier linea, incluso irregularidad en el revoco, para buscar aquella imágen que aún no ha sido pintada, aquel cuento que aún no ha sido contado. Hay paredes en los que con tan solo una sútil intervención se despliegan mundos. O eso al menso me parece a mí. Quizá son mas tenues, hablan desde el susurro y no desde el grito, desde lo quequeño y no desde lo grande. Pero están…..
(de) Es kann niemanden wirklich überraschen, dass, wenn man durch eine Stadt wie Carballo spaziert, die die Aufmerksamkeit eines jeden Besuchers durch die vielen Wandmalereien einfängt, man fast automatisch nicht nur diese und die noch „freien“ Wände sieht, sondern dass das Auge selbständig auf Reisen geht, über die Flächen flattert, wie ein Schmetterling, und sich auf jedem Farbfleck niederlässt, auf jeder Linie, auf jeder Unregelmäßigkeit im Putz, um die Bilder zu suchen, die noch nicht gemalt wurden, die Geschichten zu hören, die noch nicht erzählt wurden. Es gibt Wände, da bräuchte es nur einen Strich, eine subtile Veränderung, um neue Welten zu eröffnen. Jedenfalls habe ich den Eindruck. Vielleicht sind sie gedämpfter, sind Geflüster und kein Schrei, sind klein und nicht überwältigend groß, aber sie sind da……
(es) Y luego están las primeras prácticas…..
(de) Früh übt sich, wer ein Meister werden will…..
(es) Os vuelvo a dejar el enlace a la página de „Derrumbando muro con pintura“.
(de) Ich lass euch hier noch einmal den Link zur Seite „Derrumbando muros con pintura“.
(es) …. diferente. Es hacer del quadrado un círculo y no „cuadrar el círculo“.
(de) ….. anders. Hier geht es um die Kreiswerdung des Quadrats. Die Quadratur des Kreises kann jeder.
(es) Aunque no suelo celebrarlo, sí que festejo cada año de la vida. El que acaba con gran gratitud, por todo lo que ha traído. El que viene con mucha humildad, con gran emoción y curiosidad, y siempre con la esperanza, que el destino sea benévolo conmigo.
(de) Auch wenn ich ihn normalerweise nicht im klassischen Sinn feier, begehe ich meinen Geburtstag schon mit einer besonderen Achtsamkeit. Ich verabschiede mich von jedem Jahr, das hinter mir liegt mit großer Dankbarkeit für alles, was ich erleben, erfahren, erfassen durfte. Und ich begrüße das neue mit einer großer Demut, mit enormer innerer Freude und Neugier, und immer in der Hoffnung, dass das Schicksal mir gewogen sein möge.
(es) Esta vez ha sido Carballo el escenario. Y como si lo hubiera sabido, y como si todos se hubieran puesto de acuerdo, llegó por la mañana el vinilo para el KUKUmobil y la nueva página que hizo Victor, como primer regalo que nos habíamos hecho mi fiel compañero de viaje, Telémaco, mi telar, y yo. Por la noche hubo concierto en la plaza, la noche anterior Carlos ya me había regalado un poco de la lana, con la que él trabaja. Y el día siguiente vinieron Maruxa y Ramón con una cesta llena de golosinas para el paladar que me entregaron en nombre del Consello y en representación de toda la gente de Carballo.
(de) Diesmal war Carballo der Schauplatz. Und als wenn es das gewußt hätte und sich alle verschworen hätten, kam am frühen Morgen die Vinylfolie mit der neuen Website, die Victor für das Projekt gebaut hat, und die wir, Telemach, mein treuer Reisegefährte, und ich unserem KUKUmobil geschenkt haben, damit alle schnell wissen, wo sie mehr Information über das finden, was da gerade vor ihnen steht. Am Abend gab es ein Konzert auf dem Platz, am Abend zuvor hatte Carlos mir schon etwas von der Wolle geschenkt, mit der er arbeitet. Und am nächsten Morgen überreichten Maruxa und Ramón mir im Namen aller Einwohner von Carballo einen Korb voller Köstlichkeiten.
(es) ¿Veís? Ricas viandas para el próximo picnic, mapas con propuestas de rutas minucosamente trabajadas, marcando recorridos y puntos de interés, lino antiguo y lanas nuevas…… Me siento muy, muy agradecida. A por el nuevo año, que solo se vive una vez.
Y, gracias por todas las felicitaciones que me habeís mandado por telegram, signal, whatsapp y facebook. Como se nota que tengo un smart phone!!!!.
(de) Seht ihr? Köstlichkeiten für das nächste Picknick, wo auch immer das sein mag, Karten mit eingezeichneten Wanderrouten und allen Hinweisen, die man braucht, wenn man analog in unbekannten Gefilden unterwegs ist, altes Leinen und neue Wolle….. Ich fühle mich reich beschenkt. Also auf ins neue Jahr, schließlich lebt man es nur einmal.
Und DANKE für all die Geburtstagsgrüße und guten Wünsche, die ihr mir per Signal, Telegram, Whatsapp und Facebook geschickt habt. Tja, so ein Smartphone……. !!!!
(es) A ver, no vamos a permitir que alguien se quede con las ganas…… No solo la gente menuda, también la grande está invitada a probarse delante de la urdimbre. Un día no es nada en la vida de una tejedora, pero basta para hacerse una idea de lo complejo, que no complicado, y de lo gratificante que puede ser el arte de tejer tapices pictóricos. En el mejor de los casos se consigue prender la mecha……..
(de) Natürlich soll niemandem verwehrt sein, sich mal am Webrahmen auszuprobieren….. auch nicht denjenigen, die wir schon eine Weile auf dieser Welt unterwegs sind. Um die Bildwirkerei zu erlernen ist es nie zu spät, naja, so lange die Augen mitmachen. Das ist schon wichtig. Ein Tag ist nicht viel im leben einer Bildwirkerin, das Tagespensum kann manchmal nur in cm gemessen werden, aber jeder cm hat es in sich. Und ein Tag reicht auf alle fälle, um sich eine Vorstellung davon zu machen, wie komplex, nicht kompliziert, und wie befriedigend die Bildwirkerei sein kann. Manchmal reicht ein Tag sogar, um die Flamme der Leidenschaft zu entfachen……
(es) Xiana ha sido mi hada. Se ha ocupado de todo lo relevante para que los cursos salieran bien: la preparación, los carteles, las inscripciones, … ha llamado, ha contestado, ha hecho las reservas y ….. ha traducido los textos para la exposición en gallego. Y como eso no fuera ya suficiente, hoy, que nos hemos cruzado en la calle, me ha regalado el cacho de bizcochho hecho por su padre con huevos de casa, manzanas y amor de padre, que me estoy comiendo _ riquísimo _ mientras escribo esta entrada. GRACIAS por estar ahí, siempre atenta, siempre dispuesta!!!
(de) Xiana war meine Gute Fee. Sie hat sich um alles gekümmert, damit die Workshops ein Erfolg werden: die Vorbereitung, die Plakate, die Anmeldungen, ….. sie hat angerufen und Anrufe entgegengenommen, hat die Anmeldungen sortiert und……. sie hat die Texte für die Ausstellung ins Gallego übersetzt. Und als ob es damit noch nicht genug wäre, hat sie mir heute, als sich unsere Wege zufällig gekreuzt haben, ein Stück Kuchen in die Hand gedrückt, dass ihr Vater mit frischen Eiern und Äpfeln für sie gebacken hatte. Köstlich. Ich genieße ihn während ich hier am Laptop sitze und versuche, den Blog auf Vordermann zu bringen. DANKE, Xiana, für dein immer da sein, immer achtsam und bereit, zu helfen…..
(es) Un día da para lo que da un día. Ni más, ni menos. No hay tiempo para tejer un cuadro, pero sí da, para hacer algunos ejercicios. Como siempre ofrezco los tres grandes campos temáticos: los degradados……, las formas geométricas (diagonal, recta y círculo)….. y los tipos de unión en la vertical.
(de) An einem Tag schafft man, was an einem Tag zu schaffen ist. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es reicht zum Beispiel nicht, um ein Bild zu weben, aber es reicht, um ein paar Übungen zu absolvieren. Wie immer biete ich die drei großen Themenfelder an: die Farbverläufe….., geometrische Formen (Diagonale, Geraden und Kreise) …. und die unterschiedlichen Verbindungen in der Vertikalen.
(es) GRACIAS, por vuestro tiempo e interés!!!!
(de) DANKE für eure Zeit und euer Interesse!!!!