Sevilla _ 2554 _ hallazgo

„¡Ay! -pensé-, ¡Cuántas veces el genio así
duerme en el fondo del alma, y una voz,
como Lázaro, espera que le diga:
¡Levántate y anda!“
 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2553 _ hallazgo

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2552 _ hallazgo

Stolperstücke

 

(de) Manchmal, wenn ich so durch die Stadt wander, bleibt mein Blick an Bezeichnungen hängen, die mich dazu bringen, innezuhalten und über ihre Bedeutung nachzudenken….

(es) A veces, cuando voy paseando por la ciudad, mi mirada se detiene en algunos nombres que me obligan a pararme un momento a pensar …

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2551 _ hallazgo

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2550 _ hallazgo

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2549 _ hallazgo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2548 _ flohmarkt

„El Jueves“

 

 

(de) Auch Sevilla hat einen Flohmarkt, klein aber fein. Jeden Donnerstag, vormittags, am Ende de Calle Feria. „El Jueves“ wie er allgemein genannt wird, ist der älteste Flohmarkt der Stadt.

(es) Sevilla también tiene un rastro Rastro. Cada jueves, por la mañana, al final de la Calle Feria. No muy grande, pero curioso.  „El Jueves“ es el mercadillo de antigüedades y segunda mano más antiguo de la ciudad.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben, rechts, in der ecke, oder?

 

 

 

 

 

 

 

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Umbrete _ 2547 _ fundstück

 

 

 

 

 

 

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Umbrete _ 2546 _ fundstück

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2545 _ fiesta

Fronleichnam _ IV

 

Balkone

 

(de) Die dritte Kategorie waren die Balkone. Nicht einfach in ihrer Schönheit zu bewundern in den engen Gassen der Altstadt. Da fehlte oft einfach die Perspektive. Was aber nicht bedeutete, dass die Mühe und Sorgfalt der Teilnehmenden deshalb geringer war…

(des) La tercera categoría eran los balcones. No resultó fácil admirar su belleza en las estrechas callejuelas del casco antiguo. A menudo, simplemente faltaba perspectiva. Pero eso no significaba que el esfuerzo y el esmero de los participantes fueran menores..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2544 _ fiesta

Fronleichnam _ III

Schaufenster

 

(de) Die Altäre sind sehr beeindrucknend, wegen ihrer Größe, ihrer Pracht; aber ich fand die Schaufenster irgendwie spannender. Vielleicht, weil sich nicht selten die normale Schaufensterdekoration mit dem besonderen Fronleichnamschmuck vermischte….. Das Menschliche und das Göttliche…..

(es) Los altares son muy impresionantes, por su tamaño y su esplendor; pero, de alguna manera, las escaparates me parecieron más interesantes. Quizá porque no era raro que la decoración habitual de los escaparates se mezclara con la decoración especial del Corpus Christi… Lo humano y lo divino…

 

 

 

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Sevilla _ 2543 _ fiesta

Fronleichnam _ II 

 

Altäre

(de) Es sind wieder einmal VIELE Fotos geworden. Ich hab sie sortiert. Hier zuerst die Altäre. Sie sind, wie auch die Schaufenster und Balkone, unterschiedlichen Heiligen gewidmet, oft der Jungfrau, aber auch anderen Heiligen, ihr werdet sehen….

Was ihr auch sehen werdet, ist, dass der Aufbau zu geschätzt 80 % in Männerhand liegt. Ich denke mal, dass das hat nicht nur mit dem Gewicht der einzelnen Elemente zu tun hat, die man da aufbauen will……

 

 

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Sevilla _ 2542 _ fiesta

Fronleichnam _ I

 

 

 

(de) Ich gebe zu, ich musste erst einmal nachsehen, was genau denn nun am Fronleichnamstag gefeiert wird. Wiki sagt dazu, unter anderem:

Das Fronleichnamsfest ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirchen, mit dem die nach kirchlicher Lehre bleibende Gegenwart des als Sohn Gottes angesehenen Jesus Christus im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Kennzeichnend für das Fest ist die Fronleichnamsprozession, eine eucharistische Prozession. Als Festgedanken gelten heute die Feier der Gegenwart Christi in der Eucharistie als „Sakrament der Einheit“ und der „Mitte, aus der wir leben“, das öffentliche Bekenntnis des Christseins und das Bild der pilgernden Kirche (Unterwegssein mit Christus), ferner die Segnung der Schöpfung, des Alltags und der Lebenswelt der Menschen.

Wegen des stillen Charakters der Karwoche erlaubt der Gründonnerstag keine prunkvolle Entfaltung der Festlichkeit. Aus diesem Grund wird das Fest Fronleichnam seit seiner Einführung um die Mitte des 13. Jahrhunderts 60 Tage nach Ostern, also am zweiten Donnerstag nach Pfingsten, im Mai oder Juni gefeiert.“

 

(es) Admito que tuve que buscar qué es exactamente lo que se celebra el día del Corpus Christi. Wiki dice, entre otras cosas:

«La fiesta del Corpus Christi es una solemnidad del año litúrgico de la Iglesia católica, con la que se celebra, según la doctrina de la Iglesia, la presencia permanente de Jesucristo, considerado Hijo de Dios, en el sacramento de la Eucaristía. Lo característico de la fiesta es la procesión del Corpus Christi, una procesión eucarística. Hoy en día, los pensamientos centrales de la fiesta son la celebración de la presencia de Cristo en la Eucaristía como «sacramento de la unidad» y el «centro del que vivimos», la profesión pública de la fe cristiana y la imagen de la Iglesia en peregrinación (caminar con Cristo), así como la bendición de la creación, la vida cotidiana y el mundo de las personas.

Debido al carácter silencioso de la Semana Santa, el Jueves Santo no permite un despliegue fastuoso de la festividad. Por esta razón, desde su introducción a mediados del siglo XIII, la fiesta del Corpus Christi se celebra 60 días después de Pascua, es decir, el segundo jueves después de Pentecostés, en mayo o junio.”

 

 

 

(de) Spanien, als überwiegend katholisches Land, feiert Fronleichnam. Nicht überall mit der gleichen Intensität. Aber Sevilla gehört zu den Städten, neben Granada, Sitges, Béjar, Valencia oder Toledo, wo dieser religiöse Feiertag besonders prunkvoll gefeiert wird.

Nach meiner Devise „Sei Schwamm“ hab ich mir zwar nicht die Prozession angesehen, denn da wäre mir der Andrang zu groß geworden und ausserdem war sie sozusagen „ausgebucht“, denn man konnte entlang der Route Stühle mieten und sich so einen Fleck sichern, und die waren schon alle „belegt“…..

Aber ich habe mir den Tag davor, am 3.Juni, die Vorbereitungen angesehen. Denn neben der Prozession an sich gibt es einen Wettbewerb mit drei Kategorien: Schaufenster, Balkone und Altäre. Und viele Einwohner Sevillas (und Touristen natürlich) drängen sich abends durch die Strassen der Altstadt, um sie sich anzusehen. Ausserdem find ich es eh oft viel spannender, zuzuschauen, wie etwas entsteht…. und es gab am Vormittag bei weitem nicht so viele Menschen, weshalb man sich die einzelnen „Zutaten“ in aller Ruhe anschaune konnte, was meinem „textilen Auge“ sehr entgegen kam……

Aus der textilen Perspektive ist es übrigens eine reine Schlemmerei: Es gibt Stoffe im Überfluss, die Altäre sind riesig groß, das hatte ich so nicht erwartet. Da stecken Meter und Meter von Damast dahinter, ganz zu schweigen von all den Spitzen, den Stickereien, den Schultertüchern…….

 

(es) España, como país mayoritariamente católico, celebra el Corpus Christi. No en todas partes con la misma intensidad. Pero Sevilla es una de las ciudades, junto con Granada, Sitges, Béjar, Valencia o Toledo, donde esta festividad religiosa se celebra con especial fastuosidad.

Siguiendo mi lema «Sé  esponja», no fui a ver la procesión, porque habría habido demasiada gente y, además, estaba, por así decirlo, «completa», ya que se podían alquilar sillas a lo largo del recorrido para asegurarse un hueco, y ya estaban todas «ocupadas»…

Pero el día anterior, el 3 de junio, fui a ver los preparativos. Porque, además de la procesión en sí, hay un concurso con tres categorías: escaparates, balcones y altares. Y muchos sevillanos (y turistas, por supuesto) se agolpan por la noche en las calles del casco antiguo para verlos. Y, de todos modos, me suele parecer mucho más emocionante ver el proceso… y por la mañana no había ni de lejos tanta gente, por lo que se podían observar los distintos «ingredientes» con toda tranquilidad, lo que mi «ojo textil» supo agradecer……

Por cierto, desde la perspectiva textil, es un auténtico festín: hay telas en abundancia, los altares son enormes, no me lo esperaba. Detrás hay metros y metros de damasco, por no hablar de todos los encajes, los bordados, los mantones…

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2541 _ museos

Museo de Artes y Costumbres populares

 

(de) Ich vermeide inzwischen zeitintensive Besuche von Museen, vor allem dann, wenn ich das Gefühl habe, es sind eher Lagerhallen von Dingen aus der Vergangenheit als lebendige Räume. Ausnahme sind vielleicht noch temporäre Ausstellungen.

Das mag am Alter liegen und daran, dass man einfach schon viel gesehen hat, dass es, wenn man ehrlich zu sich selber ist, immer weniger gibt, was einen wirklich zum Staunen bringt und die Neugier befriedigt, die immer noch hungrig in irgendeinem Winkel des Herzens, der Seele und des Geistes auf „Futter“ wartet. Aber ich liebe es, immer da, wo der Eintritt nicht allzu hoch ist, durch die klimatisierten, ruhigen Raumfluchten der Museen zu flanieren, mich unverbindlich umzuschauen,  mich vereinnahmen zu lassen von der Atmosphäre, dem Gesamteindruck, und beobachte dann gerne, welche Dinge, welche Objekte, welche Atmosphären es sind, die es dann doch schaffen, meine ungeteilte Aufmerksamkeit zu wecken.

 

(es) Desde hace tiempo evito las visitas largas a museos, sobre todo cuando me parecen más almacenes de objetos del pasado que espacios vibrantes. Las exposiciones temporales son quizás la excepción.

Esto puede deberse a la edad y al hecho de que ya se ha visto muchísimo. Siendo sincera, cada vez hay menos cosas que realmente me asombren y satisfagan la curiosidad que aún anhela ser alimentada en algún rincón de mi corazón, mi alma y mi mente. Pero me encanta pasear por los tranquilos pasillos climatizados de los museos, ahí donde la entrada no es demasiado cara, mirar a mi alrededor sin prisas, dejarme cautivar por la atmósfera, la impresión general, y luego observar qué cosas, qué objetos, qué ambientes logran captar mi atención por completo. 

 

 

(es) El edificio que alberga el Museo de artes y Costumbres data de 1914  y forma parte del conjunto de las tres grandes edificaciones que componen la Plaza de América, diseñada por el arquitecto sevillano Aníbal González para la Exposición Ibero Americana de Sevilla de 1929. Este Pabellón Mudéjar se encuadra en el movimiento arquitectónico regionalista que intenta recuperar ciertos estilos y materiales propios de épocas consideradas gloriosas de la ciudad, entre ellos el estilo neomudéjar que se caracteriza por la fusión de elementos orientales (mozárabes, califales, nazaríes y almohades) con otros de origen europeo.

El edificio tuvo muy distintos usos desde su construcción hasta que el 23 de marzo de 1972, el Ministerio de Educación y Ciencia publica el Decreto de Creación del Museo de Artes y Costumbres Populares de Sevilla, que se constituye como una sección del Museo de Bellas Artes. Sus funciones como museo se desarrollan desde el 4 de marzo de 1973, fecha en que abre sus puertas al público.

 

(de) Das Gebäude, in dem sich das Museum für Kunst und Volksbräuche befindet, stammt aus dem Jahr 1914 und ist Teil des Komplexes aus drei großen Gebäuden, die die Plaza de América bilden. Diese wurde von dem sevillanischen Architekten Aníbal González für die Iberoamerikanische Ausstellung von 1929 in Sevilla entworfen. Der Mudéjar-Pavillon gehört zur regionalen Architekturbewegung, die bestimmte Stile und Materialien aus als glanzvoll geltenden Epochen der Stadtgeschichte wiederbeleben wollte. Dazu zählt auch der Neo-Mudéjar-Stil, der sich durch die Verschmelzung östlicher Elemente (mozarabisch, kalifat, nasridisch und almohadisch) mit europäischen Stilelementen auszeichnet.

Das Gebäude wurde von seiner Errichtung bis zum 23. März 1972 vielfältig genutzt. An diesem Tag erließ das Ministerium für Bildung und Wissenschaft das Dekret zur Gründung des Museums für Kunst und Volksbräuche von Sevilla, das als Abteilung des Museums der Schönen Künste eingerichtet wurde. Seine Funktionen als Museum erfüllt es seit dem 4. März 1973, dem Tag, an dem es seine Pforten für die Öffentlichkeit öffnete.

 

 

(de) Es war ein schöner Spaziergang durch das Museum. Nicht aufregend, nicht umwerfend, aber es gab einen guten Überblick über vergangenes Handwerk, Kunsthandwerk, Volkskunst…..

Was ich wirklich gut fand, das waren die Texte, denn da ging es sehr um die Wertschätzung der volkstümlichen Kunst, der Kunst, die im Alltag der Menschen entsteht, die Bedürfnisse an Funktionalität, aber auch an Dekoration und Schönheit beantwortet. Der künstlerischen Beschäftigung von Frauen und von Männern, die hineingewachsen sind in Traditionen und in Bräuche; die  das Handwerk, das sie ausüben, von der Pike auf gelernt haben….

 

(es) Fue un agradable paseo por el museo. No fue especialmente emocionante ni impresionante, pero ofreció una buena visión general de las artesanías, el trabajo artesanal y el arte popular del pasado.

Lo que realmente aprecié fueron los textos, porque se centraban en la apreciación del arte popular, el arte que surge en la vida cotidiana de las personas, satisfaciendo necesidades funcionales, además de decorativas y estéticas. Destacaban las actividades artísticas de hombres y mujeres que han crecido inmersos en tradiciones y costumbres, que han aprendido su oficio desde cero.

 

 

 

(es) „Los objetos elaborados manualmente no son mercancías comunes, se asemejan a dones. Sus creadores están incorporados en sus objetos, forman parte de estos y en cada producto nos regalan algo de sí.“

(de)Handgefertigte Gegenstände sind keine gewöhnlichen Waren; sie sind eher wie Geschenke. Ihre Schöpfer:innen sind in ihre Objekte eingebunden, sie sind ein Teil von ihnen, und in jedem Produkt geben sie etwas von sich selbst an uns weiter.“

 

 

(es) „Más allá de la definición del término artesanía se esconden historias de discriminación social, de búsqueda de reconocimiento, de menosprecio del trabajo manual frente al intelectual, o de la arbitraria clasificación que en cada momento realizamos de las distintas actividades. Inicialmente la palabra arte se aplicó a todas las profesiones para expresar el método para hacer bien una cosa. No tenía relación con lo estético y solo distingía entre artes liberales y artes intelectuales por un lado, privilegio de los hombres libres que vivían de sus rentas, y artes mecánicas o manuales por otro lado, que agrupaban al resto de los oficios, los desarrollados por quienes subsistían con su trabajo.“

(de) „Hinter der Definition des Begriffs ‚Handwerk‘ verbergen sich Geschichten von sozialer Diskriminierung, dem Streben nach Anerkennung, der Abwertung manueller Arbeit zugunsten intellektueller Tätigkeit und der willkürlichen Kategorisierung verschiedener Tätigkeiten. Ursprünglich wurde das Wort ‚Kunst‘ auf alle Berufe angewendet, um die Methode auszudrücken, etwas gut zu machen. Es hatte nichts mit Ästhetik zu tun und unterschied lediglich zwischen den freien Künsten und den intellektuellen Künsten einerseits – dem Privileg freier Männer, die von ihrem Einkommen lebten – und den mechanischen oder handwerklichen Künsten andererseits, zu denen die übrigen Berufe zählten, jene, die von denjenigen ausgeübt wurden, die von ihrer Arbeit lebten.“

 

 

 

(es) „El arte no es una superación de la artesanía, solo se diferencia por la valoración social que hemos aprendido a proyectar sobre ambos.“

(de) „Kunst ist keine Überlegenheit handwerklichen Könnens; sie unterscheidet sich lediglich in dem gesellschaftlichen Wert, den wir beiden zuschreiben.“

 

 

 

(es) „Culturalmente se han atribuido al género feminino la habilidad, la pacienciay la sensibilidad, virtudes esenciales para muchos oficios textiles, como el bordado o el encaje. Esta condición femenina, forzada, arbitraria y aprendida desde la infancia, han discriminado estos oficios y relegado al ámbito doméstico y a ser labores sin reconocimiento ni valor social u oficial que, incluso, fueron excluidos de la estructura gremial.“

(de) „Kulturell werden dem weiblichen Geschlecht Geschicklichkeit, Geduld und Sensibilität zugeschrieben, Tugenden, die für viele textile Handwerkskünste wie Sticken oder Spitzenklöppeln unerlässlich sind. Diese erzwungene, willkürliche und erlernte weibliche Zuschreibung hat diese Handwerkskünste benachteiligt und sie in den häuslichen Bereich verbannt, wodurch sie zu Arbeiten ohne Anerkennung oder sozialen oder offiziellen Wert wurden und sogar aus der Zunftstruktur ausgeschlossen blieben.“

 

 

 

(es) „La importancia de estos oficios, que habitan en nuestros pueblos y nuestras ciudades, radica en que sus saberes, habilidades y percepciones; sus valores y representaciones; y los simbolismos que los envuelven, desbordan el ámbito laboral e impregnan toda la vida socialde sus colectivos, estructurando su identidad y la de sus territorios“

(de) „Die Bedeutung dieser in unseren Städten und Dörfern vertretenen Gewerke liegt darin, dass ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und ihre Wahrnehmungen, ihre Werte und Vorstellungen sowie die damit verbundene Symbolik über die Arbeitswelt hinausreichen und das gesamte soziale Leben ihrer Gemeinschaften durchdringen, wodurch ihre Identität und die ihrer Regionen geprägt wird.“

 

 

 

(es) „Al pensar en artesanía solemos imaginar objetos realizados manualmente con un cierto sentido estético por gente sencilla y anónima  de nuestros pueblos. Sin embargo, este termino es mucho más rico, esconde mundos llenos de significados sorprendentes, apasionantes, dinámicos, vivos y actuales.“

(de) „Wenn wir an Kunsthandwerk denken, stellen wir uns oft handgefertigte Gegenstände mit einem gewissen ästhetischen Sinn vor, hergestellt von einfachen, unbekannten Menschen in unseren Dörfern. Doch dieser Begriff ist vielschichtiger; er birgt Welten voller überraschender, spannender, dynamischer, lebendiger und zeitgenössischer Bedeutungen.“ 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2540 _ fundstück

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2539 _ azulejos

Centro Cerámica Triana

 

 

(es) El Centro Cerámica Triana es un museo creado en el año 2014 por el Ayuntamiento de Sevilla, con la colaboración de la Junta de Andalucía, para conservar y promocionar la tradición cerámica de la ciudad.

En 1870 el industrial del barro Antonio Gómez compró unos alfares de García-Montalván, para la producción cerámica en el barrio de Triana. El negocio pasó luego a su viuda, conociéndose como fábrica de la Viuda de Gómez. En 1906 tomó el nombre de su nuevo dueño, Manuel Corbato. En 1920 la fábrica pasó a su cuñado, Manuel Montero Asquith. A partir de 1939 dirigieron la fábrica los hermanos Rodríguez Díaz con el nombre de Cerámica Santa Ana por ser santa Ana la patrona de Triana.

El conjunto de la fábrica incluía un edificio, con siete hornos en activo hasta finales del siglo xx, así como las instalaciones de la fábrica, los almacenes, pozos y depósitos de pigmentos. Los hornos fueron restaurados y se conservaron los recorridos y las relaciones de las distintas profesiones que se aunaban en la misma localización. El centro desarrolla una doble función, expositiva y de taller cultural, e incluye la digitalización de los fondos municipales que puso en marcha la ciudad de Sevilla en el año 2013 y que fue titulado „Patrimonium Hispalense“.

 

(de) Das Keramikzentrum Triana ist ein Museum, das 2014 von der Stadt Sevilla in Zusammenarbeit mit der Regionalregierung von Andalusien gegründet wurde, um die Keramiktradition der Stadt zu bewahren und zu fördern.

1870 erwarb der Töpfer Antonio Gómez einige Töpfereien von García-Montalván, um im Stadtteil Triana Keramik herzustellen. Das Unternehmen ging später an seine Witwe über und wurde als „Fabrik der Witwe von Gómez“ bekannt. 1906 nahm der neue Besitzer, Manuel Corbato, den Namen der Fabrik an. 1920 übernahm dessen Schwager, Manuel Montero Asquith, die Fabrik. Ab 1939 führten die Brüder Rodríguez Díaz die Fabrik unter dem Namen Cerámica Santa Ana, benannt nach der Heiligen Anna, der Schutzpatronin von Triana.

Der Fabrikkomplex umfasste ein Gebäude mit sieben Brennöfen, die bis zum Ende des 20. Jahrhunderts in Betrieb waren, sowie die Fabrikanlagen, Lagerhallen, Gruben und Pigmentlager. Die Brennöfen wurden restauriert und die Wege und Beziehungen der verschiedenen Berufsstände, die an diesem Ort zusammenliefen, wurden erhalten. Das Zentrum dient einem doppelten Zweck: Ausstellungsraum und Kulturwerkstatt. Es beherbergt außerdem die Digitalisierung des Stadtarchivs, ein Projekt der Stadt Sevilla aus dem Jahr 2013 mit dem Titel „Patrimonium Hispalense“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2538 _ azulejos

CAAC _ Centro Andalzu de Arte Contemporáneo

 

(de) Vorweg: Auch hier sei gesagt, dass es zum Museum selbst noch einen eigenen Eintrag geben wird, hier erst einmal nur der Blick auf die „azulejos“:

(es) Aviso: También aquí sea dicho que habrá una entrada aparte sobre el museo en sí; por ahora, solo un vistazo a los „azulejos“:...

 

 

(es) El monasterio de Santa María de las Cuevas, también conocido como monasterio de la Cartuja, está situado en la isla de la Cartuja de Sevilla. Es uno de los cuatro monasterios cartujos que hay en Andalucía. Desde 1990 es sede del Instituto Andaluz del Patrimonio Histórico y en 1997 se incorporan el Centro Andaluz de Arte Contemporáneo  y el rectorado de la Universidad Internacional de Andalucía.

Antes de pasar a ser terreno monástico, los almohades en el siglo XII le dieron uso ubicando en el lugar hornos alfareros de cocción aprovechando su situación junto al río y dada la existente abundancia de arcillas que la extraían labrando cuevas (más tarde continuarían con la extracción de arcilla también los alfareros de Triana). Una leyenda dice que en 1248 se halló una imagen de la Virgen María en una de las cuevas (supuestamente escondida durante la época musulmana). En esta zona se construyó la ermita Santa María de las Cuevas, en la que se situó esta imagen. A finales del siglo XIV el arzobispo Gonzalo de Mena y Roelas entregó la ermita de las Cuevas a los franciscanos, que comenzaron las gestiones para fundar un monasterio en este lugar.

Tras ser desamortizado en 1836 fue usado como prisión. Albergó a unos doscientos reclusos. En 1838 el comerciante Carlos Pickman, procedente de Liverpool, solicitó el inmueble a la Junta de Enajenación de Conventos Suprimidos de la provincia de Sevilla. Los presos fueron trasladados al antiguo Convento de la Trinidad. Pickman adquirió todo el monasterio en 1838 con excepción de las huertas Grande, Vieja y del Compás, que fueron arrendadas a otros. Estas tres huertas también fueron adquiridas por Pickman en 1879. Pickman convirtió el edificio en su fábrica de loza, que comenzó en 1841.

El edificio se reformó para servir como fábrica. En el siglo XIX se colocaron hornos con chimeneas en forma de botella. En la década de 1950 dejaron de emplearse y se construyeron otros con chimeneas de tipo túnel. Fue declarado Monumento Nacional en 1964 y en 1982 fue expropiado por el Ministerio de Obras Públicas.

 

(de) Das Kloster Santa María de las Cuevas, auch bekannt als Kartäuserkloster, liegt auf der Insel La Cartuja in Sevilla. Es ist eines der vier Kartäuserklöster Andalusiens. Seit 1990 beherbergt es das Andalusische Institut für Historisches Erbe, und 1997 wurden das Andalusische Zentrum für Zeitgenössische Kunst und das Rektorat der Internationalen Universität von Andalusien in die Räumlichkeiten integriert.

Bevor das Gebiet zum Kloster wurde, nutzten die Almohaden es im 12. Jahrhundert und errichteten dort Töpferöfen. Sie profitierten dabei von der Lage am Fluss und dem reichlich vorhandenen Ton (später setzten auch Töpfer aus Triana den Tonabbau fort). Einer Legende zufolge wurde 1248 in einer der Höhlen ein Marienbildnis gefunden (vermutlich aus der muslimischen Zeit). In diesem Gebiet wurde die Einsiedelei Santa María de las Cuevas errichtet, und das Bildnis wurde dort aufgestellt. Ende des 14. Jahrhunderts übergab Erzbischof Gonzalo de Mena y Roelas die Einsiedelei Las Cuevas den Franziskanern, die mit der Gründung eines Klosters an diesem Ort begannen.

Nach der Säkularisierung im Jahr 1836 diente das Gebiet als Gefängnis. Dort waren etwa zweihundert Häftlinge untergebracht. 1838 beantragte der Liverpooler Kaufmann Carlos Pickman das Anwesen beim Amt für den Verkauf aufgelöster Klöster der Provinz Sevilla. Die Gefangenen wurden in das ehemalige Dreifaltigkeitskloster verlegt. Pickman erwarb 1838 das gesamte Kloster, mit Ausnahme der Obstgärten Grande, Vieja und Compás, die verpachtet waren. Diese drei Obstgärten erwarb Pickman 1879 ebenfalls. Er baute das Gebäude zu seiner Töpferei um, die 1841 ihren Betrieb aufnahm.

Das Gebäude wurde für die Fabrik renoviert. Im 19. Jahrhundert wurden Brennöfen mit flaschenförmigen Schornsteinen installiert. Diese wurden in den 1950er Jahren stillgelegt und durch neue Brennöfen mit Tunnelschornsteinen ersetzt. 1964 wurde das Gebäude zum Nationaldenkmal erklärt und 1982 vom Ministerium für öffentliche Arbeiten enteignet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2537 _ azulejos

Museo de Bellas Artes

 

(de) Vorweg: Zum Museum selbst wird es noch einen eigenen Eintrag geben, hier erst einmal nur der Blick auf die „azulejos“:

(es) Aviso: Habrá una entrada aparte sobre el museo en sí; por ahora, solo un vistazo a los „azulejos“:...

 

 

 

(es) El edificio que alberga el actual Museo de Bellas Artes de Sevilla es el antiguo convento de la Orden de la Merced. Según relata Tirso de Molina, en su Historia de la Orden de la Merced, los terrenos donde se alza el actual edificio fueron repartidos por Fernando III a los caballeros mercedarios que habían tomado parte activa en la conquista de Sevilla en 1248, otorgándoles rentas para la construcción de un edificio mudéjar, cercano a la actual calle Goles, que hoy no se conserva. El Convento de la Merced fue expropiado en 1835 por la desamortización de Mendizábal, lo que supuso la definitiva exclaustración y la pérdida del convento. Desde su habilitación como museo ha experimentado cuatro grandes intervenciones. En la primera, entre 1868 y 1898, se restauraron las arquerías y muros del piso primero, el solado de los claustros y el alicatado de sus muros con azulejos de otros conventos desamortizados.

(de) Das Gebäude, in dem sich heute das Museum der Schönen Künste von Sevilla befindet, war einst das Kloster des Mercedarierordens. Laut Tirso de Molina in seiner „Geschichte des Mercedarierordens“ wurde das Grundstück, auf dem das heutige Gebäude steht, von Ferdinand III. an die Mercedarier-Ritter übergeben, die 1248 eine aktive Rolle bei der Eroberung Sevillas gespielt hatten. Ihnen wurde ein Einkommen für den Bau eines Mudéjar-Gebäudes zugesichert, vermutlich an der Stelle der heutigen, nicht mehr existierenden Goles-Straße. Das Kloster wurde 1835 während der Desarmortisation durch Mendizábal enteignet, was zu seiner endgültigen SÄkularisation führte. Die Umwandlung des Gebäudes in ein Museum umfasste umfangreiche Renovierungsarbeiten. In den ersten Jahren, zwischen 1868 und 1898, wurden die Bögen und Wände des ersten Stockwerks, die Anordnung der Kreuzgänge und die Fliesenarbeiten an ihren Wänden mit Fliesen aus anderen säkularisierten Klöstern restauriert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2536 _ fundstück

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2535 _ fundstück

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2534 _ fundstück

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2533 _ fundstück

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2532 _ la ciudad

Sevilla _ III

 

(de) So, ich hab euch „gewarnt“. Sevilla, das sind viele, wirklich sehr viele Kirchen. Ich hab bei Weitem nicht alle besucht. Viele sind  nicht immer geöffnet, andere erwische ich gerade offen, aber im Gottesdienst, wieder andere liegen auf meinem Weg irgendwohin und es fehlt die Zeit…. Aber inzwischen ist da schon so Einiges zusammengekommen…

(es) Os he avisado, ¿no? Sevilla tiene muchas no, muchísimas iglesias, una cantidad enorme. Desde luego, no las he visitado todas. No siempre están abiertas, otras las encuentro abiertas pero justo cuando se celebra la misa, y otras me quedan de camino a algún sitio y simplemente no tengo tiempo… Pero bueno,  unas cuantas se suman…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Gerade wenn sich Bilder wiederholen oder sich ähneln, freut man sich über Besonderheiten. Für mich waren es, und das in ein und derselben Kirche, der Iglesia de los Terceros: ein Abendmahl aus lebensgroßen Figuren vor dem Hauptaltar  und ein barocker Altaraufsatz des Christus der Demut und Geduld.

(es) Especialmente cuando las imágenes se repiten o son similares, uno aprecia las singularidades. Para mí, estos fueron, y ambos en la misma iglesia, la Iglesia de los Terceros: una Última Cena representada con figuras de tamaño natural frente al altar mayor y un retablo barroco de Cristo de la Humildad y la Paciencia.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2531 _ la ciudad

Sevilla _ II

 

(de) Mein treuer Begleiter seit meiner Ankunft in Sevilla ist dieser Stadtplan geworden. Wie ihr seht, hab ich inzwischen vieles von dem erkundet, was innerhalb der ehemaligen Stadtmauern liegt. Meine Exkursion zum Friedhof war diejenige, die mich am weitesten vom Zentrum weg geführt hat. Und dann ist da natürlich Triana, auf der „anderen“ Seite des Canal Alfonso XIII, denn eigentlich ist es nicht der Guadalquivir, der die Stadt teilt.

(es) Este mapa de la ciudad se ha convertido en mi compañero inseparable desde que llegué a Sevilla. Como podéis ver, ya he explorado gran parte de lo que se encuentra dentro de las antiguas murallas. Mi excursión al cementerio fue la que me llevó más lejos del centro. Y luego, por supuesto, está Triana, al otro lado del Canal Alfonso XIII, porque en realidad no es el río Guadalquivir el que divide la ciudad.

 

 

 

el río / der Fluß

 

 

 

(de) Die „Puente de Triana“, eigentlich Puente de Isabel II,  ist wohl die bekannteste Brücke über den Kanal. Ich bevorzuge allerdings die Puente del „Cristo de la expiración“ (Christus der Vollendung). Erstens, weil man von ihr aus einen schönen Blick auf die Puente de Triana hat, zweitens, weil sie auf beiden Seiten über den Bürgerstegen Sonnensegel hat (Puente de los toldos) und drittens, weil sie direkt zum Busbahnhof führt, wo ich immer ankomme oder abfahre auf meinen Erkundungen zwischen Umbrete und Sevilla.

(es) El Puente de Triana, en realidad Puente de Isabel II, es probablemente el puente más famoso sobre el canal. Sin embargo, prefiero el Puente de Cristo la Perfección. Primero, porque ofrece una hermosa vista del Puente de Triana; segundo, porque tiene toldos a ambos lados sobre las aceras; y tercero, porque lleva directamente a la estación de autobuses, donde siempre llego o salgo, lo que me lleva a mis experiencias entre Umbrete y Sevilla.

 

 

 

 

 

(de) Ich hab nur ein paar Fotos von meinen ersten Erkundungsgängen durch die Strassen von Sevilla ausgesucht. Dabei ging mein Blick immer wieder nach oben. Fragt mich jetzt nicht, welcher Turm zu welcher Kirche gehört. Es sind einfach zu viele und ich kann mir die Namen nicht alle merken. Eigentlich sind sie mir auch nicht so wichtig. Ich nehme sie eher in ihrer Gesamtheit als eine Art Mosaiksteine wahr, aus denen sich das Bild der Stadt zusammensetzt……

 

(es) Solo he seleccionado algunas fotos de mis primeras exploraciones por las calles de Sevilla. A menudo, mi mirada se perdía en lo alto. No me pregunteis a qué iglesia pertenece cada torre. Hay demasiadas y no recuerdo todos sus nombres. En realidad, tengo que reconocer que no me importan mucho. Las veo más en su conjunto como piezas de un mosaico de la ciudad…

 

 

Capilla de la Virgen del Carmen

 

Iglesia de San Jacinto

 

Torre del Oro

 

Teatro Lope de Vega

 

 

 

 

 

(de) Nur dazu kurz: „El costurero de la reina“ (die Nähstube der Königin) hatte mich neugierig gemacht. Es stammt aus dem Jahr 1893. Es wurde im Auftrag des Herzogs von Montpensier als erstes Gebäude im Neomudejar-Stil errichtet.

Seinen Namen erhielt es von einer beliebten Legende, die berichtet, dass die Königin María de las Mercedes, Frau des Königs Alfonso XII, trotz ihres empfindlichen Gesundheitszustands mit ihren Damen viel Zeit nähend dort verbrachte, während sie auf ihren Mann wartete. Allerdings starb die Königin María Mercedes im Alter von 18 Jahren, im Jahr 1878, also vor der Errichtung des Gebäudes. Legende eben.

(es) Una breve nota: «El costurero de la reina» me llamó la atención. Data de 1893. Fue encargado por el duque de Montpensier y fue el primer edificio construido en estilo neomudéjar.

Su nombre proviene de una leyenda popular, que cuenta que la reina María de las Mercedes, esposa del rey Alfonso XII, a pesar de su delicada salud, pasaba mucho tiempo cosiendo con sus damas en el costurero esperando a su marido. Sin embargo, la reina María Mercedes falleció a los 18 años en 1878, antes incluso de que se construyera el edificio. Se queda en una leyenda, pues.

 

Costurero de la Reina

 

 

 

 

 

Castillo San Jorge

 

Judería

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2530 _ la ciudad

Sevilla _ I 

 

Parque de María Luisa

 

(de) So, genug der Tiefgründigkeiten. Zurück zu den Oberflächen, den Kacheln, den Kirchen, den Klimaanlagen, den Museen…

Ich fang mal mit dem an, was ein wenig wie die grüne Lunge Sevillas ist: Der Park María Luisa. Er erinnert mich ein wenig an den Retiro, alter Baumbestand, hier und da eine Statue, ein Gebäude, ein Springbrunnen, Ausstellungen….

(es) Bueno, basta de profundidades. Volvamos a las superficies: los azulejos, las iglesias, el aire acondicionado, los museos…

Empezaré con lo que podría considerarse el pulmón verde de Sevilla: el Parque de María Luisa. Me recuerda un poco al Parque del Retiro, con sus árboles centenarios, alguna estatua aquí y allá, algún edificio, una fuente, exposiciones…

 

 

 

 

 

(de) Leseecken, viele kleine Nischen, die zum Verweilen einladen, vor allem im Sommer, wenn jedes Fitzelchen Schatten heiß begehrt ist. Und offizielle Eröffnung der Reise durch die Welt der Kacheln und Fliesen, denn da gab es viel zu sehen:

(es) Rincones de lectura, muchos pequeños nichos que invitan a quedarse, especialmente en verano, cuando cualquier resquicio de sombra es muy codiciado. Y la inauguración oficial del viaje por el mundo de los azulejos, porque había mucho que ver:

 

 

 

 

 

Cervantes

 

 

 

 

 

Goya

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plaza de España

 

(de) Auch eine Plaza de España gibt es in Sevilla, die ist aber ganz anders, als die Plaza de España in Madrid. Als Sevilla 1929 die Exposición Iberoamericana veranstaltete, wurden viele Gebäude für die Ausstellung im Parque de la Maria Luisa errichtet, unter diesen die Plaza de España von Aníbal González Álvarez-Ossorio. Von „Gebäude“ wird hier deshalb gesprochen, weil der Platz durch ein halbkreisförmiges Gebäude im Neomudéjarstil, das sich nahtlos um den Platz legt, erst gebildet wurde. Der Halbkreis hat einen Durchmesser von 200 Metern und soll eine Umarmung der ehemaligen lateinamerikanischen Kolonien durch Spanien symbolisieren. Außerdem zeigt die Öffnung des Halbkreises in Richtung Fluss, als Parabel für den Weg, dem man folgen muss, um nach Amerika zu gelangen. Das Gebäude ist versehen mit Klinkern, Marmor und Keramiken, die ihm ein Aussehen in einer verspielten Mischung zwischen Renaissance und Barock verleihen. An den Wänden befinden sich eine Reihe von Kachelornamenten (Azulejos), welche an die 48 spanischen Provinzen erinnern sollen und in alphabetischer Reihenfolge angeordnet sind. Dabei stellen sie Landkarten der Provinzen, Mosaike mit historischen Begebenheiten sowie die Wappen der Hauptstädte jeder Provinz dar. Der Platz war damit das insgesamt teuerste Ausstellungselement der Veranstaltung.

(es) Sevilla también cuenta con una Plaza de España, aunque esa sí que es totalmente diferente a la de Madrid. Para la Exposición Iberoamericana de Sevilla de 1929, se erigieron numerosos edificios en el Parque de María Luisa, entre ellos la Plaza de España, diseñada por Aníbal González Álvarez-Ossorio. Se la denomina «edificio» porque la plaza está rodeada por una estructura semicircular de estilo neomudéjar, que la integra armoniosamente. El semicírculo tiene un diámetro de 200 metros y simboliza la cultura de acogida de España hacia sus antiguas colonias latinoamericanas. La abertura del semicírculo da al río, aludiendo así a la ruta marítima hacia América. El edificio está revestido de ladrillos de clinker, mármol y azulejos de cerámica, combinando de forma interesante los estilos renacentista y barroco. Las paredes están decoradas con azulejos que representan las 48 provincias españolas en orden alfabético. Estas exposiciones mostraban mapas de las provincias, mosaicos que representaban acontecimientos históricos y los escudos de armas de las respectivas capitales provinciales. Por lo tanto, la plaza fue la pieza más cara de toda la exposición.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(es) En 2023 la plaza fue declarada bien de interés cultural y los montajes para eventos en el lugar empezaron a ser criticados por desvirtuar el entorno. En diciembre de ese año el Ayuntamiento anunció que no los permitiría en adelante.

En febrero de 2024 el alcalde de Sevilla propuso cerrar la plaza y cobrar entradas para invertir la recaudación en una escuela taller de cerámica que se encargase de la mantener en buen estado el monumento. Para cerrarla era preciso un acuerdo con el Estado, que se negó.

Como ya he mencionado, la idea de cerrar la plaza completamente no se llevó a cabo, pero desde 2021 acoge el Festival Icónico Santalucía Sevilla, un gran festival de música, durante los meses de verano, para el cual la plaza y gran parte del parque sí permanecen cerrados. Muchos sevillanos, especialmente los de los alrededores, aunque no exclusivamente, se preguntan si no existen otros espacios más adecuados para eventos musicales en Sevilla aparte de la Plaza de España. Está abarrotada, es ruidosa; en resumen, es un caos y un despropósito.

(de) Im Jahr 2023 wurde der Platz zum Kulturdenkmal erklärt, und die dort stattfindenden Veranstaltungen stießen auf Kritik, da sie das umliegende Erscheinungsbild beeinträchtigten. In diesem Jahr gab der Stadtrat bekannt, dass die Veranstaltung nicht genehmigt werde.

Im Februar 2024 sollte der Bürgermeister von Sevilla den Platz sichern und Eintrittsgelder erheben, um eine Keramikwerkstatt zu finanzieren, die für die Instandhaltung des Denkmals zuständig ist. Die Schließung erforderte eine Vereinbarung mit dem Staat, die jedoch abgelehnt wurde.

Ganz geschlossen wurde der Platz, wie gesagt, zwar nicht, aber seit 2021 findet dort im Sommer das Icónica Santalucía Sevilla, ein großes Musikfestival, statt, für das der Platz und ein großer Teil des Parks geschlossen werden. Viele Menschen in Sevilla, vor allem aus der Nachbarschaft, aber nicht nur, fragen sich, ob es in Sevilla nicht geeignetere Orte für Musikevents gibt, als ausgerechnet die Plaza de Espana. Es ist voll, es ist laut, kurzum, es stört.

 

 

(es) La crítica más recurrente al Icónica Santalucía Sevilla Fest gira en torno a su impacto patrimonial y medioambiental. Defensores y detractores llevan años debatiendo si la masificación y el montaje de un evento de este calibre son compatibles con uno de los monumentos históricos más importantes de la ciudad.

Las principales quejas y críticas contra el festival incluyen, como podéis imaginaros:

1. Afección al patrimonio: El montaje de grandes escenarios y la afluencia masiva de público generan fricciones constantes sobre la conservación de un monumento histórico. 2. Contaminación: Los conciertos generan tanto contaminación acústica como lumínica.  3. Suciedad: Durante las fechas de mayor afluencia, usuarios y vecinos han reportado problemas en el entorno, con acumulación de basura y zonas verdes afectadas debido a la masificación.
4. El debate de la privatización: La ocupación de un espacio público emblemático para un evento de pago ha generado quejas sobre el acceso y disfrute de la Plaza de España por parte de los ciudadanos.

En cuanto a la concesión de la Plaza de España, los organizadores han insistido en que se trata de un procedimiento legal, comparable al utilizado en otros festivales nacionales e internacionales, y que sigue la normativa vigente, que permite la renovación anual y un máximo de 45 días por evento. La delegada de Cultura del Ayuntamiento, Angie Moreno, había informado en junio 2025 que el canon por el uso de la Plaza será de 190.000 euros, con incrementos anuales hasta 2031. La organización ha defendido que se trata del único festival sostenible con fondos privados y ha presentado cifras de beneficios: desde 2024 el evento ha registrado resultados positivos, con un beneficio global de 644.142,47 euros entre las cinco ediciones y una inversión total superior a 50 millones de euros.

 

(de) Die häufigste Kritik am legendären Santalucía Sevilla Festival dreht sich um seine Auswirkungen auf das kulturelle Erbe und die Umwelt. Befürworter und Gegner diskutieren seit Jahren, ob die Überfüllung und die Durchführung einer Veranstaltung dieser Größenordnung mit einem der wichtigsten historischen Denkmäler der Stadt vereinbar sind.

Die Hauptbeschwerden und Kritikpunkte am Festival sind, wie man sich vorstellen kann:

1. Auswirkungen auf das kulturelle Erbe: Der Aufbau großer Bühnen und der massive Besucheransturm führen zu ständigen Konflikten hinsichtlich des Erhalts eines historischen Denkmals. 2. Umweltverschmutzung: Die Konzerte verursachen Lärm- und Lichtbelästigung. 3. Müll: An Spitzentagen berichten Besucher und Anwohner von Problemen in der Umgebung, da sich Müll ansammelt und Grünflächen durch die Überfüllung beeinträchtigt werden.

4. Die Debatte um die Privatisierung: Die Nutzung eines symbolträchtigen öffentlichen Platzes für eine kostenpflichtige Veranstaltung hat zu Beschwerden über den Zugang und die Nutzung der Plaza de España durch die Bürger geführt.

Bezüglich der Konzession für die Plaza de España betonen die Organisatoren, dass es sich um ein rechtmäßiges Verfahren handelt, vergleichbar mit dem anderer nationaler und internationaler Festivals, und dass es den geltenden Bestimmungen entspricht, die eine jährliche Verlängerung und eine maximale Veranstaltungsdauer von 45 Tagen vorsehen. Die Kulturdezernentin des Stadtrats, Angie Moreno, hatte im Juni 2025 angekündigt, dass die Gebühr für die Nutzung des Platzes 190.000 € betragen und bis 2031 jährlich steigen würde. Die Organisation bekräftigt, dass sie das einzige nachhaltig finanzierte Festival mit privater Finanzierung sei und präsentierte Gewinnzahlen: Seit 2024 verzeichnet die Veranstaltung positive Ergebnisse mit einem Gesamtgewinn von 644.142,47 € über fünf Ausgaben hinweg und Gesamtinvestitionen von über 50 Millionen €.

 

(de) Vor ein paar Tagen habe ich schon mal einen Vorgeschmack bekommen, was es mit der Geräuschbelästigung auf sich hat. Ich werd es mir in den nächsten Tagen mal anschauen, zugegebenermassen voreingenommen, denn alles was mir erzählt wurde und was ich mir vorstellen kann, lässt mich eher vermuten, das ich mich auf der seite der Kritiker:innen sehen werde. Aber ich lass mich gerne überzeugen…..

(es) Hace unos días experimenté de primera mano lo que es la contaminación acústica. Lo investigaré en los próximos días, aunque reconozco que con cierto sesgo, porque todo lo que me han contado y lo que puedo imaginar me lleva a sospechar que terminaré del lado de los críticos. Pero me alegraría equivocarme…

 

 

 

 

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Umbrete _ 2529 _ labyrinth

 

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2528 _ impresiones

Aus dem Schatten / Desde la Sombra

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2527 _ Bäume

Bäume / Árboles

 

(de) Wenn man im Mai über den Baumbestand von Sevilla redet, dann sind das dieJacarandas. Ganze Strassenzüge färben sich violett, und das sehr intensiv, weil die Bäume noch kaum Laub besitzen und die üppigen Blütenstauden dadurch noch stärker wirken.

(es) Cuando se habla de los árboles de Sevilla en mayo, se habla de las jacarandas. Calles enteras se tiñen de un vibrante color púrpura, ya que los árboles apenas tienen hojas, lo que hace que las exuberantes plantas en flor resulten aún más llamativas.

 

 

 

(de) Aber in Sevilla, wie in vielen anderen Städten, gibt es natürlich einen sehr vielfältigen Baumbestand und der wird in einem Verzeichnis aller Stadtbäume zusammengefasst. Da ich so begeistert war von den großen Ficus, die an vielen Stellen in Sevilla wachsen, und mir gleichzeitig so meine Gedanken gemacht habe darüber, wie das Stadtgrün hier den heissen Sommer überlebt, hab ich mal nachgeschaut, und nicht nur das normale Verzeichnis gefunden (das übrigens eine sehr interessanten Stadtplanansicht ergibt)……

(es) Pero en Sevilla, como en muchas otras ciudades, existe, por supuesto, una población arbórea muy diversa, y esta se recoge en un registro de todos los árboles de la ciudad. Dado que me impresionaron tanto los grandes ficus que crecen en muchos lugares de Sevilla, y al mismo tiempo me preguntaba cómo sobrevive la vegetación de la ciudad al caluroso verano, eché un vistazo y encontré no solo el registro habitual (que, por cierto, ofrece una vista muy interesante del mapa de la ciudad)…

 

 

 

(de) ….. sondern auch das Verzeichnis besonderer Bäume in Sevilla. Auf insgesamt 166 Seiten gibt es Auskunft über die Herkunft, den Standort und die Geschichte der Bäume. Da gibt es noch einiges zu entdecken für mich….

(es) ….. pero también el directorio de árboles singulares de Sevilla. Un total de 166 páginas ofrecen información sobre el origen, la ubicación y la historia de los árboles. Todavía me queda mucho por descubrir allí….

 

 

 

(de) Aber einige von denen, die ich bereits bestaunt habe, kann ich euch zeigen. Zugegebenermassen zuallererst besagte Ficus, mit den weit ausladenden Kronen, den Luft- und den Brettwurzeln…..

(es) Pero puedo mostraros algunos de los que ya he podido admirar. Ciertamente, en primer lugar, el ficus mencionado anteriormente, con sus copas extendidas, raíces aéreas y de contrafuerte…

 

Los FICUS

 

 

 

 

 

(de) Nicht alle Ficus überleben. Nicht alle Ficus werden leben gelassen. Da ihre Wurzeln sich sehr mächtig und sehr weit ausweiten, stellen sie oft eine Gefahr für Gebäudefundamente, Böden und Leitungen dar.

Das berühmte Ficus-Exemplar in Triana (Sevilla) befand sich im Innenhof der Kirche San Jacinto. Der über 100 Jahre alte Baum musste im August 2025 endgültig entfernt werden, nachdem er nach einer heftigen Beschneidung im Jahr 2022 trotz Rettungsversuchen eingegangen war. Der imposante Ficus macrophylla wurde 1913 vermutlich von Dominikanermönchen gepflanzt, die aus Puerto Rico kamen. Er galt über ein Jahrhundert lang als Wahrzeichen des Viertels. Im August 2022 begann das Ayuntamiento de Sevilla (die Stadtverwaltung) mit einer drastischen Beschneidung aus Sicherheitsgründen. Nach massiven Protesten und gerichtlichen Eingriffen wurde der Eingriff zunächst gestoppt.Der Baum erholte sich nicht mehr, litt unter Pilzen und Trockenheit. Im Jahr 2024 wurde sein Tod amtlich bestätigt und die restliche Fällung durchgeführt. Die endgültige Beseitigung der letzten verbliebenen Überreste und Wurzeln fand im August 2025 statt. Ein weiterer historischer Ficus in Triana (auf der Plaza de Santa Ana) wurde Ende 2025 durch einen Blitzeinschlag schwer beschädigt.

 

(es) No todos los ficus sobreviven. No a todos los ficus se les permite vivir. Debido a que sus raíces se extienden con tanta fuerza y ​​amplitud, a menudo representan un peligro para los cimientos de los edificios, los suelos y las líneas de servicios públicos.

El famoso ficus de Triana (Sevilla) se encontraba en el patio de la Iglesia de San Jacinto. Este árbol centenario tuvo que ser retirado definitivamente en agosto de 2025 tras morir a causa de una poda severa en 2022, a pesar de los intentos por salvarlo. Se presume que el imponente Ficus macrophylla fue plantado en 1913 por monjes dominicos procedentes de Puerto Rico. Durante más de un siglo, fue considerado un símbolo del barrio. En agosto de 2022, el Ayuntamiento de Sevilla inició una poda drástica por motivos de seguridad. Tras numerosas protestas e intervención legal, la poda se detuvo inicialmente. El árbol nunca se recuperó, sufriendo infecciones fúngicas y sequía. En 2024, se confirmó oficialmente su muerte y se procedió a la tala del resto. La retirada definitiva de los últimos restos y raíces tuvo lugar en agosto de 2025. Otro ficus histórico en Triana (en la Plaza de Santa Ana) resultó gravemente dañado por un rayo a finales de 2025.

 

 

 

 

 

El OMBÚ

 

(de) Der Ombú-Baum gelangte vor 500 Jahren dank der Familie Kolumbus in die Kartause von Sevilla. Hernando Kolumbus, der Sohn des Admirals, hatte ein Arboretum mit Samen vom amerikanischen Kontinent angelegt und diese nach dem Tod seines Vaters den Mönchen des Kartause-Klosters vermacht, da er zeitweise dort lebte während er sich auf seine Reise nach Amerika vorbereitete. Dieser Ombú ist vermutlich das erste europäische Exemplar dieser Art. Der Baum wurde bereits 1529 an seinem Wohnsitz in Sevilla gepflanzt.

Vor etwas mehr als 30 Jahren wäre der Baum fast Opfer von Restaurierungsarbeiten geworden, die damals von der andalusischen Regierung durchgeführt wurden. „Derjenige, der 1992 im Auftrag der Regionalregierung die Gärten von Cartuja restaurierte, füllte alle Hohlräume im Ombú-Baum, die unter der hohen Luftfeuchtigkeit litten, mit einer veralteten Methode: Er injizierte Polyurethanschaum. Dabei konsultierte er niemanden. Als wir Techniker der Expo den Baum sahen und feststellten, dass er kurz davor war einzugehen, entfernten wir den Polyurethanschaum umgehend“, erzählt Ricardo Librero, der während der Expo 1992 als Techniker im Aufforstungsprogramm der Isla de la Cartuja arbeitete.

 

(es) El Ombú llegó hace 500 años a la Cartuja de Sevilla de la mano de la familia de Colón. El hijo del Almirante, Hernando Colón, que lo había plantado en su arboreto con semillas del continente americano, donó algunas semillas de ombú a los frailes del monasterio de la Cartuja cuando su padre falleció. Lo hizo porque Cristóbal Colón había pasado temporadas de su vida en este apacible cenobio preparando sus viajes a América. Así pues, el ombú de la Cartuja puede ser el primer ejemplar europeo de esta especie. El ombú de Colón ya estaba plantado en su casa de Sevilla en 1529.

El árbol estuvo a punto de morir hace algo más de 30 años cuando se sometió a una restauración mal planteada por encargo de la administración andaluza. „Quien restauró en 1992 para la Junta los jardines de la Cartuja, territorio de la Junta, llenó todas las oquedades que sufría el ombú por exceso de humedad con una técnica en desuso: meterle espuma de poliuretano. No consultaron a nadie. Cuando los técnicos de la Expo vimos lo que se había hecho y que el árbol estaba a punto de morir, retiraron rápidamente la espuma de poliuretano“, relata Ricardo Librero, que trabajó como técnico en el Programa de Forestación y Jardinería de la isla de la Cartuja para la Expo92.

 

 

 

(de) Was es für mich unter anderem noch anzusehen gibt, das ist dieser riesige ca. 1500 Jahre alte Kaktus, der anläßlich der Expo 92 mit einem enormen Aufwand nach Sevilla gebracht wurde.

Im Dezember 1991 begannen die Arbeiten zur Ausgrabung und Umsiedlung des Kaktus, was in der Region für großes Aufsehen sorgte und die Meinungen spaltete: Die einen waren stolz darauf, dass ein Stück ihres kulturellen Erbes ihr Land auf einer Weltausstellung repräsentieren würde, die anderen sahen darin einen Umweltskandal. Die Kontroverse hatte jedoch letztendlich ihren Sinn: Der mexikanische Kongress erklärte das Gebiet zum „Cardones-Schutzgebiet“ und stellte es damit unter Schutz und machte es zu einem Touristenziel.

Die Umsiedlung des Saguaros gestaltete sich aufgrund des schwierigen Geländes und der Größe der Pflanze äußerst schwierig. Sie wurde mitsamt ihren 10 Meter langen Wurzeln ausgegraben (Saguaros haben zwar flache Wurzeln, die können sich aber bis zu 30 Meter weit ausbreiten). Für den Transport wurde ein speziell angefertigter Käfig gebaut, der mehrere Kräne und einen 30-rädrigen Tieflader erforderte, der sich sogar im Sand festfuhr. Umweltschützer boykottierten die Aktion, und die Verzögerungen nahmen so große Ausmaße an, dass eine Alternative gefunden werden musste, um die rechtzeitige Ankunft in Sevilla zur Einweihung am 20. April sicherzustellen. Ein russisches Flugzeug wartete in Hermosillo, Sonora, und flog nach einer finanziellen Einigung am 23. März 1992 nach Sevilla.

 

(es) Lo que, entre otros, aún me queda por ver es este enorme cactus, de aproximadamente 1500 años de antigüedad, que fue traído a Sevilla con un esfuerzo enorme para la Expo 92.

En diciembre de 1991 empezaron las tareas para su extracción y traslado, algo que levantó mucha expectación en la zona y la división de opiniones entre los que sentían orgullo porque un pedacito de ellos iba a representar a su país en una exposición universal y los que vieron aquello como un atentado ecologista. La polémica sirvió para algo y el congreso mexicano declarara la zona como „Santuario de los Cardones“, gracias a lo cual, la zona está protegida desde entonces, convirtiéndose en un lugar turístico.

El traslado fue una odisea por lo complicado del terreno y el tamaño de la planta. Se extrajo con sus 10 metros de raíces (los sahuaros tienen raíces poco profundas pero se extienden en un radio que puede llegar a alcanzar los 30 metros), se construyó una especie de jaula a medida para trasladarlo y fueron necesarias varias grúas, un trailer de 30 ruedas que llegó a quedarse atrapado en la arena, fue boicoteado por los ecologistas y el retraso se iba acumulando hasta tal punto, que hubo que buscar una alternativa por miedo a no llegar a tiempo a Sevilla para la inauguración el 20 de abril. En Hermosillo, Sonora había un avión ruso que tras llegar a un acuerdo económico realizó el vuelo a Sevilla adonde llegó el 23 de marzo de 1992.

 

 

 

 

 

 

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Sevilla _ 2526 _ impresiones

La calor

 

(de) Wir haben hier in Sevilla schon einen kleinen Vorgeschmack auf den Sommer bekommen, und das Ende Mai. Ich versuche, mich auf die Hitze einzustellen, denn ich hab es nicht geschafft, die Reise mit dem KUKUmobil so zu organisieren, dass ich mich, wie es als Wandervogel sinnvoll scheinen mag, im Sommer im Norden, im Winter im Süden aufhalte. Das liegt unter anderem daran, dass die Route, der das KUKUmobil folgt, eben nicht vorgeplant ist, sondern, den Worten des Dichters Manchado folgend:  „su camino lo hace al andar“. Und ich hatte die Schwierigkeit unterschätzt, Standorte zu finden.

So werde ich den Sommer in Andalusien verbringen und ich beobachte mit großem Interesse, wie man sich hier auf die Hitze vorbereitet. Einiges entgeht mir, ich hab kein Haus an der Küste oder in der Sierra, wo die Temperaturen zumindest nachts erträglicher sind. Dafür habe ich das Glück, meinen Tagesablauf flexibler organisieren zu können, muss keine „Arbeitszeit“ ableisten, bzw. dann produktiv sein, oder unterwegs sein, wenn es eigentlich „nicht empfehlenswert“ ist.

(es) Ya hemos tenido un anticipo del verano aquí en Sevilla, y estamos a finales de mayo. Intento adaptarme al calor porque no he logrado organizar el viaje en KUKUmobil de forma que pueda pasar el verano en el norte y el invierno en el sur, como parecería lógico para una nómada. Esto se debe en parte a que la ruta que sigue el KUKUmobil no está planificada de antemano, sino que, como decía el poeta Manchado, «su camino lo hace al andar». Y subestimé la dificultad de encontrar lugares adecuados.

Así que pasaré el verano en Andalucía, y observo con gran interés cómo se prepara la gente para el calor aquí. Me estoy perdiendo algunas cosas; no tengo una casa en la costa ni en la sierra, donde las temperaturas son al menos más soportables por la noche. Pero por otro lado, tengo la suerte de poder organizar mi rutina diaria con más flexibilidad. No tengo que trabajar en un horario fijo, ni ser productivo en esos momentos, ni estar fuera de casa cuando „no es recomendable“.

 

 

 

(de) Sevilla hat bereits in der Altstadt über vielen der engen Straßen Sonnensegeln angebracht, die vor der direkten Sonneneinstrahlung schützen. Problematisch wird es da, wo Wege über große Freiflächen führen oder eben über die Brücken, von denen nur eine bisher beschattet ist.

(es) Sevilla ya ha instalado toldos en muchas de las calles estrechas del casco antiguo para protegerlas de la luz solar directa. La situación se complica cuando los caminos atraviesan grandes espacios abiertos o los puentes, de los cuales solo uno cuenta con sombra actualmente.

 

 

 

 

(de) Ansonsten, Fächer, Tinto de verano, Bier, viel Bier.. und natürlich Wasser. Wasser ist immer gut und wichtig. Wobei ich den eindruck habe, dass es nicht viele Trinkwasserbrunnen in der Stadt gibt. Aber vielleicht muss ich meinen Blick noch etwas schulen, mein Durst scheint nicht groß genug zu sein, als dass meine selektive Wahrnehmung greift.

(es) Por lo demás, abanicos, Tinto de verano, cerveza, mucha cerveza… y por supuesto agua. El agua siempre es buena e importante. Aunque tengo la impresión de que no hay muchas fuentes de agua potable en la ciudad. Pero quizás deba entrenar un poco mi vista; mi sed no parece ser lo suficientemente grande como para que mi percepción selectiva se active.

 

Ich hab eine Karte gefunden…. / He encontrado un mapa…..

 

 

Trinkwasserbrunnen in Sevilla /
Fuentes públicas en Sevilla

 

 

 

(de) Und dann sind natürlich auch die Grünflächen wichtig und ihr Erhalt eine große Herausforderung. Vielleicht eher in den nördlichen Regionen, denn hier habe ich den Eindruck, dass das Stadtgrün, zumindest der Baumbestand, sich eh aus solchen Arten zusammensetzt, die mit Hitze und langer Trockenheit gut umgehen können, weil sie ursprünglich aus heissen Gegenden dieser Welt kommen. Kompliziert ist es auch hier, wenn es um das „kleine Grün“ geht, also um Rasenflächen, zum Beispiel. Da ist jede von ihnen ein kleiner Luxus, also sind historische Gärten und Parks kleine Juwelen.

(es) Y, por supuesto, los espacios verdes también son importantes, y su conservación representa un gran desafío. Quizás aún más en las regiones del norte, porque aquí tengo la impresión de que la vegetación urbana, al menos la población arbórea, ya está compuesta por especies que toleran bien el calor y la sequía prolongada, ya que son originarias de regiones cálidas del mundo. Aquí también se complica la situación con los espacios del „verde pequeño „, como los céspedes. Cada uno de ellos es un pequeño lujo, por lo que los jardines y parques históricos son verdaderas joyas.

 

 

(de) Wie man dann im Detail damit umgeht, das ist wahrscheinlich eine Auffassungsfrage. Während in vielen nördlichen Gegenden inzwischen dazu übergegangen wird, Moos nicht mehr als „störend“ zu erachten und unverzüglich zu entfernen, während Flächen entsiegelt und begrünt werden, während pflegeleichte Kiesvorgärten inzwischen sogar mancherorts verpönt sind, sieht es hier etwas anders aus. Das wenige Moos wird noch entfernt, viele Flächen auch im Stadtzentrum sind versiegelt und insgesamt hab ich das Gefühl, man setzt noch sehr auf „pflegeleicht“ und das mag unter anderem eben auch daran liegen, dass Wasser zu Mangelware werden kann. Aber Rosmarin? Oder Lavendel? Oder sonstige bodenbedeckende, resistente Pflanzen….? Oder vielleicht ein nicht nur dekoratives Vorhandensein von Wasser im Stadtbild  (Springbrunnen, die man nicht nur anschauen, sondern auch spüren kann)….

(es) La forma de abordarlo en detalle probablemente sea cuestión de opinión, o de estratégia. Mientras que en muchas regiones del norte el musgo ya no se considera una molestia y se elimina de inmediato, se están dejando de sellar las superficies y se están reverdeciendo, e incluso en algunos lugares se desaprueban los jardines de grava de bajo mantenimiento, la situación aquí es algo diferente. El poco musgo que crece se sigue eliminando, muchas superficies, incluso en el centro de la ciudad, están selladas, y en general tengo la sensación de que el enfoque sigue estando muy centrado en el „bajo mantenimiento“, lo que puede deberse en parte a que el agua puede escasear. ¿Pero qué pasa con el romero? ¿O la lavanda? ¿O con otras plantas tapizantes y resistentes…? ¿O tal vez una presencia de agua que vaya más allá de lo meramente decorativo en el paisaje urbano (fuentes que se pueden no solo mirar sino también sentir )…

 

 

 

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Sevilla _ 2525 _ fundstück

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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