Umbrete _ 2491 _ costumbres

El Rocío III

 

Früh übt sich…….

 

(de) Wie das oft so ist, bei  Traditionen: man wächst hinein. So ist das auch beim Rocío. Abgesehen davon, dass die Kinder in der Zeit schulfrei haben, um ihre Eltern auf der Wallfahrt begleiten zu können, wird von der Vorschule und der Schule ein kleiner Umzug mit kleinen selbst gestalteten Wagen organisiert.

(es) Como suele ocurrir con las tradiciones: uno va creciendo con ellas. Lo mismo pasa con el Rocío. Aparte de que los niños no tienen colegio durante esos días para poder acompañar a sus padres en la romería, la guardería y el colegio organizan un pequeño desfile con carritos decorados por ellos mismos.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(es) Tengo que admitir que me despierta sentimientos encontrados. Por supuesto, lo más fácil es poder participar desde el principio en todo: en las profesiones, en las aficiones, en la fe y también en las tradiciones… Y si siempre fuera igual de fácil entrar y salir en cualquier momento, entonces quizá estaría bien. Pero no siempre es así en todas partes.

(de) Ich muss zugeben, bei mir mischen sich da die Gefühle. Natürlich ist es am einfachsten, wenn man von Anfang an mitlaufen kann, in allem, in Berufen, in Hobbys, im Glauben und auch in Traditionen… Und wenn es immer gleich einfach ist, jederzeit ein- und auszusteigen, dann mag es noch okay sein. Aber das ist ja nicht immer und überall so.

 

 

 

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Umbrete _ 2490 _ impresiones

El Rocío _ II

 

(de) Die kommenden Tage werden mir die Gelegenheit bieten, in die Welt des Rocío einzutauchen, erstens, weil es mehrere Bruderschaften gibt, deren Wallfahrtsweg sie durch Umbrete führt, und weil am Mittwoch vor Pfingsten die Bruderschaft von Umbrete, eine der ältesten überhaupt, sich auf den Weg machen wird. So kann ich mehrere Durch- und einen Auszug sehen. Und das in einem Umfeld, in dem ich die einzige offensichtliche nicht spanische Besucherin bin, der auch niemand Beachtung schenkt. Also alles sehr authentisch.

Inzwischen habe ich gelernt, dass diese Wallfahrt die kleine Ortschaft El Rocío zum Ziel hat. Dort findet am Pfingstmontag die Prozession der Virgen del Rocío statt. Rund eine Millionen Pilger:innen versammeln sich dort zu diesem Ereignis. Hier in Umbrete ist gefühlt die halbe Bevölkerung unterwegs, die schule unterbricht für eine Woche den Unterricht, Menschen nehmen sich Urlaub. Es wird gelebt, intensiv.

Aber es gibt auch Bruderschaften, wie die aus Lorca, die nicht den ganzen Weg zu Fuß zurücklegen, sondern sich eine Ortschaft entlang des Weges suchen, wo sie sich zusammenfinden, die Wagen vorbereiten, um dann das letzte Stück zu pilgern. Solch ein Wallfahrtszug, der mehrere Tage unterwegs ist, hat alles mit dabei, was man braucht: alles zum Essen, Trinken und Schlafen….. Und natürlich das wichtigste überhaupt: el cajón.

 

 

(de) „El cajón“ ist ist ein einachsiger Holzkarren, der von einem Ochsengespann gezogen wird. Auf ihm gibt es einen Aufbau mit einem baldachinähnlichen Dach, geschmückt mit Figuren, Leuchtern, etc. Unter dem Dach wird das „Simpecado“angebracht, die Standarte oder das Hauptbanner jeder Bruderschaft während der Wallfahrt. Darauf sind in der Regel der Schriftzug „Sin Pecado Concebida“ (ohne Sünde empfangen / unbefleckte Empfängnis) und das Bildnis der Virgen del Rocío aufgestickt. Das alles wird mit frischen Blumen ausgeschmückt.

An der Spitze des Pilgerzugs finde sich normalerweise eine Gruppe von Reiter:innen, dann kommt die Gruppe derer, die zu Fuß unterwegs sind. Danach kommt  der Ochsenkarren mit der Cajón, dann eine Reihe von Kutschen und den Abschluss bildet der prosaische Teil mit den von Traktoren oder SUVs gezogenenen großen Wagen, die für die Logistik verantwortlich sind.

 

(es) «El cajón» es una carroza de madera de un solo eje tirada por una yunta de bueyes. Sobre ella hay una estructura con un techo a modo de dosel, adornada con figuras, candelabros, etc. Bajo el techo se coloca el «Simpecado», el estandarte o bandera principal de cada hermandad durante la romería. En él suelen estar bordadas las palabras «Sin Pecado Concebida» (concebida sin pecado / Inmaculada Concepción) y la imagen de la Virgen del Rocío. Todo ello se adorna con flores frescas.

Al frente de la procesión suele ir un grupo de jinetes, seguido del grupo de los que van a pie. A continuación viene la carreta con el cajón tirada por bueyes, luego una fila de carruajes y, cerrando la marcha, la parte más prosaica, con los grandes carromatos tirados por tractores o todoterrenos que se encargan de la logística.

 

 

 

 

 

 

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Umbrete _ 2489 _ fundstück

 

 

 

 

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Umbrete _ 2488 _ impresiones

El Rocío _ I

 

(de) Ich fühle mich gerade als „Quereinsteigerin“ in den Rocío, nicht so sehr wegen der Wallfahrt an sich, sondern wegen des verbindenden Elements: dem Fuhrwerk. Wer weiss, wie das KUKUmobil aussehen würde, wenn ich es hier in Andalusien zuerst gedacht hätte…. Es warten hier also nicht nur meine Cousinen, auch auf das KUKUmobil wartet hier Verwandtschaft…….

(es) Me siento como una «recién llegada» al Rocío, no tanto por la romería en sí, sino por el elemento que la une: la carreta. Quién sabe cómo sería el KUKUmobil si lo hubiera ideado aquí, en Andalucía… Así que aquí no solo me esperan mis primas, sino que también hay familiares esperando al KUKUmobil…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Umbrete _ 2487 _ impresiones

Impresiones _ I

 

 

(de) Ich sag es jetzt schon, da eine gute Woche verstrichen ist, und ihr werdet es sehen, es wird viel Weiss geben, und viel Kirche, viele Marien und viele Kacheln, viel Sonne und viel Schatten und _ zumindest am Anfang _ viel, viel Rocío. Denn genau da bin ich hineingeplatzt, ohne mir dessen bewußt zu sein.

Jetzt schmunzel ich über mich selbst, wenn ich daran denke, dass ich vor drei Wochen in der Gemeinde von Almonte angefragt habe, ob sie das KUKUmobil für eine Weile beherbergen will. Meine Güte, Almonte….. jetzt….. Da kommen in El Rocío, der kleinen Ortschaft die verwaltungstechnisch von Almonte abhängt, an diesem Pfingst-Wochenende geschätzt über 1 Millionen Pilger:innen zusammen. 1 Millionen Menschen….. als ob da irgendjemand einen Kopf hätte für eine deutsche Bildwirkerin, die mit ihrer Werkstatt durch die Lande wandert….. Natürlich hat niemand darauf geantwortet. Wahrscheinlich hat irgendjemand gedacht, wie unwissend kann man nur sein……

Nun, auch hier in Umbrete gibt es eine Bruderschaft, die sich am Mittwoch vor dem Pfingstwochenende auf den Weg nach El Rocío macht….

(es) Lo digo desde ya, que ha pasado algo más de una semana, y  lo veréis enseguida: habrá mucho blanco, mucha iglesia, muchas imágenes de la Virgen y muchos azulejos, mucho sol y mucha sombra y —al menos al principio— mucho, mucho Rocío. Porque ahí es precisamente donde me he metido, sin darme cuenta.

Ahora me río de mí misma cuando pienso que hace tres semanas pregunté al Ayuntamiento de Almonte si quería acoger el KUKUmobil durante un tiempo. Dios mío, Almonte… ahora… En El Rocío, la pequeña localidad que depende administrativamente de Almonte, donde se reúnen este fin de semana de Pentecostés más de un millón de peregrinos y peregrinas, según las estimaciones. Un millón de personas… como si alguien tuviera cabida para una artista alemana que recorre el país con su taller móvil… Por supuesto, nadie respondió. Probablemente alguien pensó: «Qué ignorante es esta…»

Pues, aquí en Umbrete también hay una hermandad que el miércoles antes del fin de semana de Pentecostes se pone en camino hacia El Rocío…

 

 

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KUKUmobil _ 2486 _ Hallo Umbrete!!

Hallo Umbrete, Hallo Andalusien!!!!

 

 

 

(de) So, jetzt ist also Umbrete der erste Standort in Andalusien geworden, nachdem La Redondela abgesprungen ist und Pepa auf meinen Hilferuf so tatkräftig geantwortet hat. Umbrete fühlt sich jetzt schon, nach etwas mehr als einer Woche, als ein sehr besonderer Standort auf dieser Reise an. Nicht nur, weil ich aus dem ruhigen Monchique in den quirligen Alltag dieser 15 km von Sevilla entfernten Ortschaft gepurzelt bin, der gerade jetzt durch den Rocío bestimmt wird, sondern auch, weil Umbrete und Sevilla und Andalusien überhaupt mit unserer Familienbiographie zu tun haben und abzusehen ist, dass neben dem Weben am Webstuhl auch das Weben eines sozialen Netzes angesagt ist. Pepa ist die Cousine von Juanjo, also auch wenn nur eingeheiratet, habe ich hier Familienbande. Und die haben sich dankenswerterweise solidarisch in den Dienst des Projektes gestellt.

Pepa hat lange in Umbrete gewohnt, kennt Lola, die Kulturbeauftragte der Stadtverwaltung. Daher war es diesmal ein kurzer Weg, sonst wäre es auch nicht so schnell und reibungslos gegangen. Lola hat sich um den Standort bemüht, hat dem Bürgermeister das KUKUmobil „schmackhaft“ gemacht, und das so überzeugend, dass es hier vielleicht zu einem gemeinsamen Projekt kommen wird. Aber davon später mehr. Wir kommen ja gerade erst an, und jetzt heisst es Humberto und Jesus zu danken für den reibungslosen Transport. Ich hab die Reise wirklich genossen, was nicht immer so ist. Meist bin ich zwar voller Vertrauen aber doch immer noch ein wenig nervös. Aber nervös, wenn Feuerwehrmann am Steuer? Das geht gar nicht!!! Ich hatte ich, seitdem ich auf der Reise bin, davon geträumt, dass das KUKUmobil mal von der Feuerwehr gezogen wird. So ganz hab ich es diesmal zwar noch nicht geschafft, weil Humberto in Zivil unterwegs war, aber letztendlich ist es der Geist des Vertrauens, der Hilfsbereitschaft und der Professionalität, der herrscht, der den Unterschied macht, nicht die Uniform.

 

(es) Así pues, Umbrete se ha convertido en mi primera parada en Andalucía, después de que La Redondela se distanciara del proyecto y Pepa respondiera con tanta energía pragmática a mi petición de socorro. Y es que Umbrete, tras poco más de una semana, ya me parece un lugar muy especial de entre todos los demás que ha habido hasta ahora. No solo porque yo haya pasado de la tranquila Monchique a la animada vida cotidiana de esta localidad situada a 15 km de Sevilla, que en estos momentos está marcada por el Rocío, sino también porque Umbrete, Sevilla y Andalucía en general tienen que ver con nuestra historia familiar y es previsible que, además de tejer en el telar y los bastidores, también tocará tejer nuestra red social. Pepa es prima de Juanjo, así que, aunque sea por matrimonio, aquí tengo lazos familiares. Y, afortunadamente, se han puesto solidariamente al servicio del proyecto.

Pepa ha vivido mucho tiempo en Umbrete y conoce a Lola, la responsable de cultura del ayuntamiento. Por eso esta vez ha sido tan fácil y tan rápido. Lola se ha encargado de buscar el lugar y al alcalde  le ha «hecho atractivo» el KUKUmobil de forma tan convincente, que quizá acabemos realizando un proyecto participativo aquí co la población local. Pero ya os contaré más, más adelante. Acabao de llegar y aquí y ahora toca dar las gracias a Humberto y Jesús por el transporte sin contratiempos. He disfrutado mucho del viaje, lo cual no siempre es así. Aunque suelo estar llena de confianza, siempre me queda un poco nerviosismo. ¿Pero nerviosa con un bombero al volante? ¡Ni hablar! Desde que estoy de viaje, había soñado con que el KUKUmobil fuera remolcado alguna vez por los bomberos. Esta vez no lo he conseguido del todo, porque Humberto iba vestido de civil, pero al final es el espíritu de confianza, de disposición a ayudar y de profesionalidad lo que prevalece, lo que marca la diferencia, no el uniforme.

 

 

 

 

 

 

Gracias, Danke, Humberto y Jesús.

 

(de) Es gab sogar ein kleines Empfangskomitee. Jesús, der zweite von links, ist der Lebensgefährte von Pepa und kam an ihrer statt, um ich zu begrüßen. Außerdem spielt er Geige, nicht nur im ROSS, dem Königlichen Symphonieorchester von Sevilla, dem er seit seiner Gründung im Jahr 1991 angehört, sondern auch in einem Quartett namens Yakamoz (was auf Türkisch bedeutet „die Widerspiegelung des Mondlichtes im Wasser“).

(es) Incluso había un pequeño comité de bienvenida. Jesús, el segundo por la izquierda, es la pareja de Pepa y vino en su lugar para darme la bienvenida. Además, toca el violín, no solo en la ROSS, la Real Orquesta Sinfónica de Sevilla, de la que forma parte desde su fundación en 1991, sino también en un cuarteto llamado Yakamoz (que en turco significa «el reflejo de la luz de la luna en el agua»).

 

 

 

 

 

(de) Und Lola kam, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist, und ich sonst noch etwas brauche. Ich werde euch demnächst noch mehr von ihr erzählen. Vorweg sei angemerkt: sie ist mit ihrem Engagement und ihrer Effektivität ein Geschenk nicht nur für alle, die wie ich auf  Menschen mit solchen Fähigkeiten und solcher Bereitschaft angewiesen sind, sondern auch für die Bewohner der Stadtverwaltung, in der sie arbeiten, weil sie Dinge möglich machen, wo andere nur Probleme sehen.

(es) Y Lola vino a ver si todo iba bien y si necesitaba algo más. Pronto os contaré más cosas sobre ella. Por adelantado, cabe señalar que, con su compromiso y su eficacia, es un regalo no solo para todos aquellos que, como yo, dependemos de personas con tales habilidades y disposición, sino también para los habitantes del ayuntamiento en el que trabaja, porque hace posible lo que otros solo ven como un problema.

 

 

 

 

 

 

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KUKUmobil _ 2485 _ Adeus Portugal, Hola España!!

Portugal _ Spanien

 

 

(de) Das, worauf wir da zusteuern, ist die Brücke über den Guadiana, der über eine Strecke die natürliche Grenze zwischen Portugal und Spanien bildet. Ich gebe es zu: ich hatte einen Frosch im Hals, denn für mich war es keine gewöhnliche Weiterreise an einen neuen Standort, es war, innerhalb des Projektes, nicht nur definitiv der Abschluss des ersten Reiseabschnitts Nord-Süd, sondern es war der erste Abschluss meiner Reise durch ein europäisches Land. Mit der Fahrt über die Brücke enden 16 Monate Portugal. Zurück bleiben wunderbare Orte und beeindruckende Landschaften, die ich erkunden durfte; mit mir mit nehme ich die Erinnerung an viele, viele interessante Begegnungen und Gespräche, geteilte Gedanken und Erfahrungen, Bekanntschaften und Freundschaften.

 

(es) Hacia donde nos dirigimos es el puente sobre el Guadiana, que a lo largo de un buen trecho constituye la frontera natural entre Portugal y España. Lo admito: tenía un nudo en la garganta, porque para mí no se trataba de un simple traslado a un nuevo destino, sino que, dentro del proyecto, no solo era definitivamente el final de la primera etapa del viaje de norte a sur, sino también la primera conclusión de mi recorrido por un país europeo. Con el cruce del puente concluyen 16 meses en Portugal. Dejo atrás lugares maravillosos y paisajes impresionantes que tuve la oportunidad de explorar; me llevo conmigo el recuerdo de muchos, muchos encuentros y conversaciones interesantes, pensamientos y experiencias compartidas, conocidos y amistades.

 

 

 

 

(de) Ich verlasse Portugal mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit für all die Erfahrungen, die ich dort machen durfte, aber auch mit vielen Fragen und einer noch größeren Demut, als zu Beginn der Reise, weil ich in den etwas mehr als zwei Jahren, die nun hinter uns liegen gemerkt habe, wie anspruchsvoll dieses Projekt ist und wie groß die Abhängigkeit von vielen Faktoren ist, die nicht in meiner Hand liegen. Zum Beispiel hätte ich nicht im Traum gedacht, dass ich so lange für den ersten Reiseabschnitt brauchen würde. Inzwischen antworte ich auf die häufig gestellte Frage, wie lange ich denn gedenke, unterwegs zu sein, dass ich keine Ahnung habe, wie lange und noch weniger wie weit, dass ich nur weiss, wann ich begonnen habe, wo ich war und vor allem, wo ich gerade bin. Und es gelingt mir inzwischen sehr gut, mich nicht durch irgendwelche Erwartungshaltungen, auch nicht durch meine eigenen stressen zu lassen. Und das ist gut so, da bin ich auch etwas stolz drauf.

Auch hatte ich anfangs gedacht, dass bezüglich der beiden großen Herausforderung: Suche nach Standort und Suche nach Transportmöglichkeit, zweitere die größere sein würde. Ich habe gelernt, dass dem nicht so ist, unter anderem weil beim Transport, wenn alle Stricke reisen, immer die Möglichkeit besteht, jemanden zu beauftragen. Das geht bei der Standortsuche nicht. Mir sitzt das halbe Jahr Suche entlang der Algarve noch in den Knochen, das gebe ich zu, aber ehrlich gesagt, wenn ich zurückblicke, dann hat diese Herausforderung, und jetzt nenn ich sie mal Schwierigkeit, denn  als solche hat sie sich gezeigt, das Projekt die ganze Zeit über begleitet. Das habe ich unterschätzt. Daher bin ich all denjenigen unendlich dankbar, die das KUKUmobil als Botschafter:innen, als Vermittler:innen, als Fürsprecher:innen unterstützt haben. Ohne persönliche Kontakte wäre dieses Projekt zum Scheitern verurteilt. Das Anklopfen mit Website, Dossier und nettem Schreiben an die Türen entsprechender Verwaltungsstellen reicht meist nicht aus und finden kein offenes Ohr, wenn nicht jemand die Tür vorher schon einmal geöffnet hat. Meine Dankbarkeit an diejenigen, die es getan haben und hoffentlich noch tun werden paart sich mit der Traurigkeit darüber, dass dem so ist. Als überzeugte Nomadin würde ich mir wünschen, dass es für Dazukommende, auch für Durchreisende, einfacher wäre, für die Zeit ihres Daseins die Möglichkeit zu bekommen, Teil zu haben und Teil zu sein. Das braucht durchlässige, fließende Strukturen und das Gegenteil ist oft der Fall.

Auch habe ich gelernt, oder bin zu der Überzeugung gekommen, dass das sehr offene und flexible Format, für das das KUKUmobil steht, wenn es darum geht, was es sucht und was es bietet, was es braucht und was es kann, und wie man es unterstützen kann, und von dem ich dachte, es würde alles einfacher machen, genau das Gegenteil bewirkt. Ich vermute inzwischen, dass es wesentlich einfacher wäre, das KUKUmobil als Angebot zu formulieren, das man „einkaufen“ kann. Aber das möchte ich nicht. Ich möchte an jedem Ort frei aushandeln, was geht und was nicht geht, was passt und was nicht passt…..  Wie bei einem Baukasten mit vielen bunten formverschiedenen Steinen, oder bei einem Kaleidoskop……

 

(es) Me voy de Portugal con un profundo sentimiento de gratitud por todas las experiencias que he podido vivir allí, pero también con muchas preguntas y una humildad aún mayor que al comienzo del viaje, porque en los poco más de dos años que ya han pasado me he dado cuenta de lo exigente que es este proyecto y de lo mucho que depende de muchos factores que escapan a mi control. Por ejemplo, nunca hubiera imaginado que tardaría tanto en completar la primera etapa del viaje. Ahora, cuando me preguntan —como suele ocurrir a menudo— cuánto tiempo pienso estar de viaje, respondo que no tengo ni idea de cuánto tiempo ni, mucho menos, de hasta dónde llegaré; que solo sé cuándo empecé, dónde he estado y, sobre todo, dónde estoy ahora. Y entretanto he conseguido  no dejarme estresar por las expectativas ajenas, ni siquiera las mías propias. Y eso está bien, incluso estoy un poco orgullosa de ello.

Al principio también pensaba que, de los dos grandes retos —la búsqueda de una parada y la búsqueda de un medio de transporte—, el segundo sería el más difícil. He aprendido que no es así, entre otras cosas porque, en lo que respecta al transporte, si todo sale mal, siempre existe la posibilidad de contratar a alguien. Eso no es posible en la búsqueda de una parada. Aún tengo en los hueses esos seis meses de búsqueda a lo largo del Algarve, lo admito, pero, sinceramente, cuando echo la vista atrás, ese reto —y ahora lo llamaré dificultad, porque como tal se ha mostrado— ha acompañado al proyecto durante todo el tiempo. Lo subestimé, lo reconozco. Por eso estoy infinitamente agradecida a todas aquellas personas que han apoyado al KUKUmobil como embajadores, mediadores y portavoces. Sin contactos personales, este proyecto estaría condenado al fracaso. Llamar a las puertas de las oficinas administrativas pertinentes solo con una página web, un dossier y una carta amable no suele ser suficiente y no se encuentra una oreja atenta si alguien no ha abierto la puerta antes. Mi gratitud hacia quienes lo han hecho y, espero, lo seguirán haciendo, va acompañada de la tristeza de que así sea. Como nómada convencida, me gustaría que para los recién llegados, y también para los de paso, fuera más fácil tener la oportunidad de participar y formar parte de la sociedad durante el tiempo que estén en el lugar. Para ello se necesitan estructuras flexibles y fluidas, pero a menudo ocurre justo lo contrario.

También he aprendido, o más bien he llegado a la conclusión, de que el formato tan abierto y flexible que caracteriza al KUKUmobil —en lo que respecta a lo que busca y lo que ofrece, lo que necesita y lo que puede hacer, y cómo se le puede apoyar—, y que yo pensaba que lo simplificaría todo, tiene precisamente el efecto contrario. Ahora sospecho que sería mucho más sencillo formular el KUKUmobil como una oferta con unos cuantos llamemoslo „productos“ concretos que se puedan «comprar». Pero eso no es lo que quiero. Quiero negociar libremente en cada lugar lo que es posible y lo que no, lo que encaja y lo que no… Como en un juego de construcción con muchas piezas de colores y formas diferentes, o como en un caleidoscopio……

 

 

 

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KUKUmobil _ 2484 _ Adeus, Monchique

Adeus, Monchique _ Teil II

 

(de) Humberto, einer der beiden Feuerwehrleute, die das KUKUmobil aus der Nische herausbugsiert hatten, war auch der Fahrer, der es nach Umbrete bringen würde. Und da beides in einer Hand lag, hat er die Gelegenheit genutzt, dass KUKUmobil mit dem Fahrzeug der Feuerwehr an einen Ort zu bringen, der es ihm am kommenden Tag einfach machen würde, mit seinem Privatfahrzeug weiterzufahren. So kam es, dass ich die Nacht an der Tankstelle am Ortsein- bzw. – ausgang verbracht habe.

Das sind immer leicht unbequeme Nächte, denn es ist alles verpackt und verzurrt, auch das Bettzeug. Also gibt es nur ein sehr, sehr improvisiertes Nachtlager. Aber die Nacht war eh kurz, da wir uns früh um sechs auf den Weg machen wollten, damit Humberto nicht allzu spät am Nachmittag wieder zuhause sein könnte.

(es) Humberto, uno de los dos bomberos que habían sacado el KUKUmobil de su paradero, era también el conductor que lo llevaría a Umbrete. Y como tenía ambas cosas en sus manos, aprovechó la oportunidad para llevar el KUKUmobil con el vehículo de los bomberos a un lugar que le facilitara continuar al día siguiente con su vehículo particular. Así fue como pasé la noche en la gasolinera a la entrada/salida del pueblo.

Estas noches de transición siempre son noches un poco incómodas, porque todo está amarrado, incluso la colchoneta y la ropa de cama. Así que solo hay una „cama“ muy, muy improvisada. De todos modos, la noche fue corta, ya que queríamos ponernos en marcha a las seis de la mañana para que Humberto no llegara demasiado tarde a casa por la tarde.

 

 

(de) Und so kam es zu diesem wunderschönen Abschiedskonzert……. / (es) Y así, la avifauna de Monchique me regaló un precioso concierto matutino…..

 

 

(de) So, und das war das zwölfte Zugfahrzeug auf dieser Reise, das das KUKUmobil von Monchique nach Umbrete gebracht hat.

(es) Y bien, este ha sido el duodécimo vehículo tractor de este viaje, el que ha llevado el KUKUmobil de Monchique a Umbrete.

 

 

 

 

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KUKUmobil _ 2483 _ Tschüß, Monchique

Adeus, Monchique _ Teil I

 

(de) Neeeeeiiiiiin, ich bin nicht von der Bildfläche verschwunden, kein Loch hat mich verschluckt und ich hab auch nicht aufgegeben, obwohl mich ich in den vergangenen Monaten auch dieser Gedanken hin und wieder heimgesucht hat. Aber Jaaaaaaaa, endlich, endlich geht es weiter mit der Reise. Und wie es dann immer so ist, ist dann halt analog erst einmal viel zu tun: der Transport will organisiert  und das KUKUmobil vorbereiten werden, dann kommt die Reise an sich, und dann wollen am neuen Standort die ersten Verbindungen geknüpft und die grundlegende Infrastruktur zusammengesucht werden, und dann prasseln auch schon, gesucht oder nicht, die ersten Erfahrungen auf mich ein, und zwei Gefühlslandschaften überlagern sich wie in Doppelbelichtung: der Abschied, der, wenn der Aufenthalt länger war, immer mit etwas Nostalgie verbunden ist, das Sich-Herauslösen aus etwas, das einer Routine manchmal recht nahe kommt, und die Spannung und Vorfreude auf das Kommende, das Ungewisse, das Unbekannt, das Neue.

Ja, und dann kommt irgendwann, so wie heute, ein Tag der Ruhe, an dem die Basisinfrastruktur steht, an dem ich die ersten – gefühlt – Tausend Fotos sichten und sortieren kann, und an dem ich erst die Website und dann den Blog nach und nach auf den Stand der Dinge bringen kann. Hier also der Versuch, all das nachzuholen, was in den vergangenen zehn Tagen passiert ist (die mir, ganz nebenbei bemerkt, gerade wegen der Fülle der Geschehnisse viel, viel länger vorkommen):

 

(es) Nooooooo, no he desaparecido de la faz de la tierra, ningún agujero me ha tragado y tampoco me he rendido, aunque en los últimos meses ese pensamiento me ha asaltado de vez en cuando. Pero síííííííííííí por fin, por fin sigue el viaje. Y, como siempre suele pasar, hay mucho que hacer en el mundo analógico: hay que organizar el transporte y preparar el KUKUmobil, luego viene el viaje en sí, y después hay que establecer los primeros contactos en el nuevo lugar y reunir la infraestructura básica, y entonces, lo busque o no, vienen las primeras experiencias, y dos paisajes emocionales se superponen como en una doble exposición: la despedida, que, cuando la estancia ha sido larga, siempre va acompañada de cierta nostalgia, el desprenderse de algo que a veces se acerca bastante a lo que se puede llamar rutina, y la emoción y la ilusión por lo que está por venir, lo incierto, lo desconocido, lo nuevo.

Sí, y luego llega en algún momento, como hoy, un día de tranquilidad en el que la infraestructura básica está lista, en el que puedo revisar y clasificar las primeras —lo que parecen— mil fotos, y en el que puedo poner al día primero la página web y luego el blog, al menos poco a poco. Así que aquí va el intento de ponerme al día con todo lo que ha ocurrido en los últimos diez días (que, por cierto, me parecen mucho, mucho más largos por lo mucho que ha pasado):

 

I _ Die Herauslösung

 

 

(de) Vielleicht erinnert ich euch daran, dass es nicht einfach war, das KUKUmobil an den Standort zu bugsieren,  den die Gemeinde Monchique ihm zugewiesen hatte. Hier nochmal ein HOCH auf den damaligen Fahrer, der sich wirklich Mühe gegeben hat, bis alles an Ort und Stelle war. Entsprechend  stellte sich jetzt die Frage: Wer holt mich hier raus?!!!!

Glücklicherweise hat sich die Feuerwehr von Monchique bereit erklärt, das KUKUmobil zu unterstützen und, das sei der Gerechtigkeit halber gesagt, auch hier ist es so wie bei den Ausstellungen, da braucht der Aufbau immer viel mehr Zeit, als der Abbau…. und so hat auch das Herausbugsieren wesentlich weniger Zeit in Anspruch genommen…..

 

(es) Quizás recordéis que no fue fácil colocar el KUKUmobil en el lugar que le había asignado el Ayuntamiento de Monchique. Desde aquí, una vez más un gran aplauso para el conductor de entonces, que se esforzó de verdad hasta que todo quedó en su sitio. Por eso surgió ahora la gran pregunta: ¡¿Quién me saca de aquí?!!!!

Afortunadamente, los bomberos de Monchique se prestaron a echar una mano y, para ser justos, hay que decir que aquí ocurre lo mismo que en las exposiciones: el montaje siempre lleva mucho más tiempo que el desmontaje… y así, sacarlo de su paradero también les llevó mucho menos tiempo…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Die eigentliche Reise sollte erst am nächsten Tag losgehen, also hatte ich Zeit genug für einen Abschiedsspaziergang durch Monchique, konnte, wie ich das immer mache, den Moment der Leere auf mich wirken lassen, der entsteht, wenn das KUKUmobil den Raum zurückgibt, den es während seines Aufenthalts ausgeborgt hatte, konnte noch einmal Treppchen hoch, Treppchen runter, die Gassen von Monchique entlangwandern und noch einmal den Blick auf den „Hausberg“ Picota genießen.

(es) El viaje propiamente dicho no empezaría hasta el día siguiente, así que tuve tiempo de sobra para dar un paseo de despedida por Monchique; pude, como siempre hago, dejar que me invadiera ese momento de vacío que se produce cuando el KUKUmobil devuelve el espacio que había tomado prestado durante su estancia; pude subir y bajar las escaleras, pasear por las callejuelas de Monchique y disfrutar una última vez de la vista de la «montaña local», la Picota.

 

 

 

 

 

(de) DANKE, Monchique, für deine Gastfreundschaft. Danke, Ana, für deine Geduld, dein Verstämdnis, deine Hilfe.

(es) GRACIAS, Monchique, por tu hospitalidad. Gracias, Ana, por tu paciencia, tu comprensión y tu ayuda.

 

 

 

 

 

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KUKUmobil web _ 2482 _ afinidades electivas

 

 

 

 

 

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KUKUmobil web _ 2481 _ Wahlverwandtschaften

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2480 _ erkundung

Agua de mayo

 

(de) Eine gute Quellen mit jemandem zu teilen ist fast so, wie wenn ein Pilzliebhaber den Standort eines Pilzagartens mit jemandem teilt. Pedro war so großzügig und hat mich zum Wasserholen mitgenommen. Wie so viele Menschen hier in der Umgebung holt er sich sein Trinkwasser an einer der vielen natürlichen Quellen, die es in der Sierra gibt. Zumindest in den kühlen Monaten, wenn es viel regnet, fließt dort das Wasser. Diese konkrete Quelle tut es das ganze Jahr über, auch wenn das Wasserholen im September wesentlich länger dauert, als jetzt Anfang Mai, nach diesem wirklich sehr feuchten Winter.

Während Pedro, gut organisiert, wie er ist, seine 20 Flaschen gefüllt hat, habe ich diesen wunderbaren, etwas verträumten Ort genossen. Inmitten der Natur gelegen, ist dieser ehemalige Waschplatz eine kleine Oase geworden, auch, weil kaum jemand hierher kommt und all diejenigen, die hierher kommen, wertschätzen, dass er genau so bleibt.

 

(es) Compartir un buen manantial con alguien es casi como si un aficionado a las setas compartiera la ubicación de su setal favorito. Pedro tuvo la amabilidad de llevarme consigo a buscar agua. Como mucha gente de la zona, él obtiene su agua potable de uno de los muchos manantiales naturales que se encuentran aquí en la Sierra. Al menos durante los meses más fríos, cuando llueve mucho, el agua fluye. Este manantial en particular lo hace todo el año, aunque buscar agua en septiembre lleva bastante más tiempo que ahora a principios de mayo, después de este invierno excepcionalmente lluvioso.

Mientras Pedro, siempre tan organizado, llenaba sus 20 botellas, yo disfrutaba de este maravilloso lugar. Enclavado en plena naturaleza, este antiguo lavadero se ha convertido en un pequeño oasis, en parte porque casi nadie viene aquí, y quienes lo hacen aprecian que se mantenga tal como está.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Auch wenn es noch etwas zu früh ist, hab ich an meine Zeit in Galicien denken müssen, und an das „Agua de San Juan“. Wäre ich hier, wäre diese eine der sieben Quellen, an denen ich gerne Wasser holen würde.

(es) Aunque todavía es un poco pronto, he estado pensando en mi estancia en Galicia y en el „Agua de San Juan“. Si estuviera aquí, este sería uno de los siete manantiales de los que iría a buscar agua con mucho gusto.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2479 _ fundstück

As time goes by…… VI

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2478 _ fundstück

Chill ma’…..

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2477 _ fundstück

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2476 _ momente

As time goes by ….. V

 

 

 

 

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Monchique _ 2475 _ flora

Passionsblume…. so unglaublich faszinierend

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2474 _ flora

Fúcsia /Fuchsia

 

As time goes by _ IV

 

(de) Jetzt ist bald Mai und die Natur wandert durch das Jahr. Es grünt so grün und an manchen Stellen lässt sich sogar die sommerliche Trockenheit schon erahnen. In diesem Kurzen Wechsel von kalt zu warm, von nass zu trocken, von grau zu grün tauchen alte Bekannte und Neuentdeckungen auf.

Ich hab mich riesig über den ersten Fingerhut gefreut, den ich gestern endteckt habe, und noch mehr über die Rosa-Albardeira, die hier nicht oft zu finden ist, wie auch der Rhododendron, der wild wachsende, nicht der aus den Kübeln, der mir am KUKUmobil Gesellschaft leistet. Der Rhododendron ist einer der Bewohner des Loorbeerwaldes. der kommt heute nur noch auf den Inselgruppen vor, die zu Makaronesien gehören, insbesondere auf den portugiesischen Inselgruppen der Azoren und Madeiras, auf den spanischen Kanarischen Inseln sowie in kleinen, seltenen Enklaven an der Küste Mauretaniens …… und, ganz klein, aber fein, in Monchique, kurz vor dem Gipfel des Foia. Der Rhododendron auf meinem Foto ist aus der Reihe getanzt. Er wächst am Westhang des Picota.

 

(es) Ya casi es mayo y la naturaleza avanza a lo largo del año. Todo está tremendamente verde y, en algunos lugares, incluso se intuye ya la sequía veraniega. En este breve vaivén entre el frío y el calor, entre la humedad y la sequedad, entre el gris y el verde, aparecen viejos conocidos y nuevos descubrimientos.

Me alegré muchísimo al ver la primera dedalera que descubrí ayer, y aún más al ver la Rosa-Albardeira, que no se encuentra a menudo por aquí, al igual que el rododendro, el que crece de forma silvestre, no el de las macetas, que me hace compañía fuera del KUKUmobil. El rododendro es uno de los habitantes del bosque laurisilva, que hoy en día solo se encuentra en los archipiélagos que pertenecen a Macaronesia, especialmente en los archipiélagos portugueses de las Azores y Madeira, en las Islas Canarias españolas, así como en pequeños y raros enclaves de la costa de Mauritania… y, muy pequeño pero bonito, en Monchique, justo antes de la cima del Foia. El rododendro de mi foto se „escapó“. Crece en la ladera oeste de la Picota.

 

 

Fingerhut / Digitalis

 

Paeonia broteri  / rosa-albardeira

(de) Die Rosa-Albardeira ist eine auf der Iberischen Halbinsel heimische Art und in Portugal fast im gesamten Festlandgebiet weit verbreitet; sie bevorzugt Lebensräume wie immergrüne Buschlandschaften, Wälder mit Steineichen, Korkeichen und Zerkinho-Eichen, vorzugsweise in feuchteren und schattigeren Gebieten.

Während eines Großteils des Jahres verbleibt diese Pflanze im Boden verborgen und ruht. Am Ende des Winters beginnen ihre ersten Stängel zu sprießen, und im Frühling präsentiert sie ihre prächtige Blüte. Die Blüten von intensivem Rosa-Violett sind groß, auffällig und zeichnen sich durch ihre Schönheit aus; zudem spielen sie eine wichtige ökologische Rolle, indem sie Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge anziehen.

(es) La rosa-albardeira es una especie endémica de la Península Ibérica y, en Portugal, se distribuye ampliamente por casi todo el territorio continental, prefiriendo hábitats como matorrales de hoja perenne, bosques de encinas, alcornoques y robles enanos, preferentemente en las zonas más húmedas y con mayor sombra.

Durante gran parte del año, esta planta permanece en letargo, escondida en el suelo. Al final del invierno, comienzan a brotar sus primeros tallos y en primavera presenta su magnífica floración. Las flores, de un intenso color rosa púrpura, son grandes, vistosas y destacan por su belleza, desempeñando además un importante papel ecológico al atraer a polinizadores como abejas y mariposas.

 

 

Rhododendron / adelfeiras 

 

 

 

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Monchique _ 2473 _ flora

As time goes by…. III

 

 

 

 

 

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Portimão _ 2472 _ fundstück

 

 

 

 

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Monchique _ 2471 _ fundstück

 

 

 

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Monchique _ 2470 _ fundstück

As time goes by….. II

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2469 _ fundstück

As time goes by…… I

 

 

 

 

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Monchique _ 2468 _ textil

Rigoberta

 

(de) Das dritte meiner kleinen Serie von Frauenportraits  ist Rigoberta Menchú gewidmet. Ihr erinnert euch? 1992, Friedensnobelpreis?!  Ich war nach meinem Abi in Mexico und habe von dort aus auch Guatemala etwas bereist und dieses Land lieben gelernt. Seitdem ist es einer meiner Sehnsuchtsorte, die ich gerne noch einmal besuchen würde. Vielleicht schaff ich es ja iregendwann…..

(es) La tercera pieza de mi pequeña serie de retratos de mujeres está dedicado a Rigoberta Menchú. ¿Os acordáis? ¿El Premio Nobel de la Paz de 1992? Después de terminar el bachillerato estuve en México y desde allí también viajé un poco por Guatemala y me enamoré de ese país. Desde entonces es uno de esos lugares que añoro y a los que me gustaría volver. Quizás algún día lo consiga…

 

 

 

(de) Rigoberta Menchú Tum ist eine guatemaltekische Menschenrechtsaktivistin. Sie wuchs während des guatemaltekischen Bürgerkriegs auf und erlebte Menschenrechtsverletzungen hautnah mit. 1992 erhielt sie den Friedensnobelpreis und war damit die bis dato jüngste Preisträgerin. In ihrer Dankesrede forderte sie die historischen Rechte ein, die den Indigenen verwehrt worden waren, und prangerte die Verfolgung an, unter der sie seit der Ankunft der Europäer gelitten hatten – einem Zeitpunkt, an dem eine in allen Wissensbereichen hochentwickelte Zivilisation zu Ende ging. Sie betonte die Notwendigkeit der Entmilitarisierung und der sozialen Gerechtigkeit in Guatemala sowie den Respekt vor der Natur und die Gleichberechtigung der Frauen.

Der Bürgerkrieg in Guatemala zählt zu den brutalsten Konflikten in der Geschichte Lateinamerikas. Er dauerte 36 Jahre bis 1996 mit dem Abschluss eines Friedensvertrags zwischen der rechtsextremen Regierung und der Rebellenvereinigung URNG. In dieser Zeit wurden Schätzungen zufolge mehr als 200.000 Menschen getötet, 83 Prozent davon Angehörige der indigenen Maya-Bevölkerung. Etwa 1,7 Millionen Menschen flohen. Nachts rückte die Armee aus, um die Maya-Dörfer zu überfallen. Die Soldaten vergewaltigten, enthaupteten, verbrannten oder verstümmelten ihre Opfer bei lebendigem Leib, nicht selten vor den Augen der Angehörigen. Sie durchkämmten immer und immer wieder die Dörfer, ermordeten Männer, Frauen und Kinder und legten Feuer an ihre Häuser und Ernten. Offiziell lautete die Mission, Unterstützung und Nachschub für die Guerilla abzuschneiden. Tatsächlich war das Ziel eine systematische Vernichtung der indigenen Bevölkerung, ein klarer Fall von Völkermord.

Menchú musste zuerst in Guatemala untertauchen und floh schließlich nach Mexiko. Von nun an trat sie auch im Ausland energisch für die Rechte der indigenen Völker und gegen die Unterdrückung in Guatemala ein.

1999 erhob sie vor dem Nationalen Gerichtshof in Madrid Anklage gegen drei Generäle in Guatemala und erhielt dafür Morddrohungen und Gegenklagen wegen Hochverrats, da sie das Verfahren im Ausland eröffnet hatte. Sie scheiterte aber mit diesem Versuch.

 

(es) Rigoberta Menchú Tum es una activista guatemalteca por los derechos humanos. Creció durante la guerra civil guatemalteca y fue testigo de primera mano de violaciones de los derechos humanos. En 1992 recibió el Premio Nobel de la Paz, convirtiéndose en la persona más joven en recibirlo hasta la fecha. En la lectura del premio, reivindicó los derechos históricos negados a los indígenas y denunció la persecución sufrida desde la llegada de los europeos, momento en que concluyó una civilización desarrollada en todos los ámbitos del conocimiento; reflejó la necesidad de la desmilitarización y la justicia social en Guatemala, así como el respeto por la naturaleza y la igualdad para las mujeres.

La guerra civil de Guatemala es uno de los conflictos más brutales de la historia de América Latina. Duró 36 años, hasta 1996, cuando se firmó un acuerdo de paz entre el Gobierno de extrema derecha y la Unión Revolucionaria de la Nueva Generación (URNG). Se estima que durante ese tiempo murieron más de 200 000 personas, el 83 % de ellas pertenecientes a la población indígena maya. Alrededor de 1,7 millones de personas huyeron. Por la noche, el ejército salía a asaltar las aldeas mayas. Los soldados violaban, decapitaban, quemaban o mutilaban a sus víctimas vivas, a menudo ante los ojos de sus familiares. Peinaban una y otra vez las aldeas, asesinaban a hombres, mujeres y niños, y prendían fuego a sus casas y cosechas. Oficialmente, la misión consistía en cortar el apoyo y el abastecimiento a la guerrilla. En realidad, el objetivo era la exterminación sistemática de la población indígena, un claro caso de genocidio.

Menchú tuvo que pasar primero a la clandestinidad en Guatemala y finalmente huyó a México. A partir de entonces, defendió con firmeza, también desde el extranjero, los derechos de los pueblos indígenas y se opuso a la opresión en Guatemala.

En 1999 presentó una denuncia ante la Audiencia Nacional de Madrid contra tres generales de Guatemala, por lo que recibió amenazas de muerte y demandas por alta traición, ya que había iniciado el proceso en el extranjero. Sin embargo, fracasó en este intento.

 

 

 

 

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Lagos _ 2467 _ fundstück

 

 

 

 

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Lagos _ 2466_ fundstück

 

 

 

 

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Lagos _ 2465_ labyrinth

Labyrinth

 

(de) Samsatg war gut, weil der Bauernmarkt nur samstags stattfindet. Aber Samstag hat den Nachteil, dass es nicht so viele Busse gibt. So war nach der Wanderung entlang der Küste nur noch wenig Zeit; gerade genug für ein kleines Labyrinth am Strand. Das passt immer.

(es) El sábado fue un buen día, porque el mercado de agricultores solo se celebra los sábados. Pero el sábado tiene la desventaja de que no hay tantos autobuses. Así que, tras la caminata por la costa, ya quedaba poco tiempo; justo lo suficiente para un pequeño laberinto en la playa. Para eso siempre hay tiempo.

 

 

 

 

 

(de) Und ich hab mir von einem verlassenen Brunnen ein paar Tinyfliesen mitgenommen (das war okay, denke ich, weil die beiden Brunnen in der Nähe des Auditoriums augenscheinlich für abrissreif erklärt wurden) und da passt ein Tinylabyrinth drauf……

(es) Y me llevé unos cuantos azulejos diminutos de una fuente abandonada (creo que no pasó nada, porque al parecer las dos fuentes que hay cerca del auditorio estaban destinados al derribo) y en ellas cabe un laberinto en miniatura……

 

 

 

 

 

 

 

Next Labyrinthday is coming…..

Saturday, 02.05.2026

 

 

 

 

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Lagos _ 2464 _ erkundung

Lagos _ IV _ La costa

(de) Lagos ist, unter anderem, deshalb attraktiv, weil es neben der kleinen schnuckeligen Altstadt auch eine wunderbare Küste hat, undzwar beides, auf der einen Seite einen langen 4 km langen Sandstrand (den ich nicht „geschafft“ habe) und eine Steilküste, an der ein Weg entlangführt, der bis zum Leuchtturm und darüber hinaus geht und einen beeindruckenden Blick erlaubt über die Bucht von Lagos auf der einen Seite und den weiteren Küstenverlauf Richtung Sagres auf der anderen.

Absolutes Highlight ist wahrscheinlich ein Ausflug per Boot. Das hab ich nun nicht gemacht. So konnte ich immer nur von oben auf die Felsformationen schauen.

 

(de) Ich weiss, es ist auf dem obigen Foto nur dann zu sehen, wenn man es weiss, deshalb erzähl ich es euch. Seht ihr den Vogel im linken Teil des Bildes? Ich war zu spät, und zu langsam, obwohl ich das Handy in der Hand hatte. Und er war viel zu schnell: Direkt unter mir muss dieser Turmfalke sein Nest haben. Ich hab eine ganze Weile damit verbracht, ihm beim Kommen und Gehen zuzusehen. Ich glaub, es war das erste Mal, dass ich einen Turmfalken unter mir fliegen sah…..

(es) Sé que en la foto de arriba solo se ve si uno lo sabe, por eso os lo cuento. ¿Veis el pájaro en la parte izquierda de la imagen? Llegué demasiado tarde y fui demasiado lento, a pesar de que tenía el móvil en la mano. Y él era demasiado rápido: este cernícalo debe de tener su nido justo debajo de mí. Me pasé un buen rato observándolo ir y venir. Creo que era la primera vez que veía volar a un cernícalo debajo de mí…

 

(de) Es gibt entlang der Küste einen Holz-Laufsteg mit Aussichtspunkten in regelmäßigen Abständen. Aber an vielen stellen ist es möglich, diesen Steg zu verlassen und durch die Landschaft zu wandern. Ja, immer wieder wird darauf aufmerksam gemacht, dass man vorsihtig sein soll, und das aus gutem Grund. Aber es wird nicht verboten. Und so kann man auch hier immer mal wieder jemanden auf irgendeiner Felsspitze nah am Abgrund sehen, wie er sich für ein Selfie verrenkt. Bleibt zu hoffen, dass nichts passiert. Ich war mit Sandalen unterwegs und hab mein Selfie daher mit sicherem Abstand von der Felskante gemacht.

(es) A lo largo de la costa hay una pasarela de madera con miradores a intervalos regulares. Sin embargo, en muchos puntos es posible salir de la pasarela y caminar por el campo. Sí, una y otra vez se advierte que hay que tener cuidado, y con razón. Pero no está prohibido. Y así, de vez en cuando se ve a alguien en algún saliente rocoso cerca del precipicio, contorsionándose para hacerse un selfi. Esperemos que no pase nada. Yo iba con sandalias, así que me hice el selfi a una distancia segura del borde de la roca.

 

 

 

 

 

(de) Und auch die Spuren des langen regenreichen Winters waren an vielen Stellen zu sehen…..

(es) Y también se podían ver en muchos sitios las huellas de ese largo y lluvioso invierno…

 

 

(de) Also, mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn es nur ein Tagesausflug war und ich eigentlich gerne etwas mehr Zeit gehabt hätte…. für eine längere Wanderung entlang der Küste, für einen Spaziergang den Sandstrand entlang, für ein Bad im Meer, für den Besuch eines der Konzerte, die im LAC regelmäßig stattfinden, für den Besuch des ehemaligen Sklavenmarktes, für…, für,,, für…..

(es) Bueno, me gustó mucho, aunque solo fuera una excursión de un día y, para decir la verdad, me hubiera gustado disponer de algo más de tiempo… para hacer una ruta de senderismo más larga por la costa, para dar un paseo por la playa de arena, para darme un baño en el mar, para asistir a uno de los conciertos que se celebran habitualmente en el LAC, para visitar el antiguo mercado de esclavos, para…, para…, para…

 

 

 

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Lagos _ 2463 _ erkundung

Lagos _ III _ ciudad

 

(de) Ich werd jetzt nicht den Artikel aus Wikipedia hier reinkopieren. Ihr könnt ja selbst nachlesen, wenn es euch interesiert. Nur kurz: Lagos war über Jahrhunderte ein wichtiger strategischer Stützpunkt und Zeuge wichtiger Schlachten und Ausgangspunkt wichtiger Entdeckungsreisen….. Viel Stein, und wenn Steine reden könnten, dann würden sie uns viel erzählen können, über Verteidigung und Eroberung, aber auch über Entdeckerlust und über Wagemut, und über den Handel, mit Waren und mit Menschen…..

 

(es) No voy a copiar aquí el artículo de Wikipedia. Si os interesa, podéis leerlo vosotros mismos. Solo diré brevemente que Lagos fue durante siglos un importante bastión estratégico, escenario de grandes batallas y punto de partida de importantes expediciones de descubrimiento… Muchas piedras, y si las piedras pudieran hablar, nos contarían muchas cosas: sobre defensa y conquista, pero también sobre el afán de descubrimiento y la audacia, y sobre el comercio, tanto de mercancías como de personas…

 

 

 

(de) Heute ist es ein kleines, gemütliches  Städchen. Mir hat es sehr gefallen. Jetzt, Mitte April, ist der Besucher:innen-Ansturm noch gut auszuhalten. Keine Ahnung, wie es hier im August aussieht. Aus dem stillen Monchique kommend hab ich es genossen, durch die Altstadt zu spazieren und die Fußgängerzone entlang zu schlendern, mir die Auslagen der Souvenierläden anzuschauen und die Tourist:innen, die das gute Wetter geniessen…..

(es) Hoy en día es una pequeña y acogedora ciudad. Me ha gustado mucho. Ahora, a mediados de abril, la afluencia de visitantes aún es soportable. No tengo ni idea de cómo estará esto en agosto. Viniendo de la tranquila Monchique, disfruté paseando por el casco antiguo y deambulando por la zona peatonal, mirando los escaparates de las tiendas de recuerdos y observando a los turistas que disfrutan del buen tiempo…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lagos _ 2462 _ erkundung

Lagos _ II _ street art

 

 

(de) Wie immer ohne Plan hab ich mich daran gemacht, die Stadt zu erkunden. Schnell fand ich einen „roten Faden“: es gibt überraschend viele Wandmalereien, Stencils, Graffitis…. und so ging es von einem zum anderen….. Bald fand ich auch heraus, dass zumindest ein Großteil von ihnen mit dem LAC zu tun hat….

 

 

(de) Das LAC, Laboratorio de Artes Creativas organisiert nämlich seit einigen Jahren das ARTURb organisiert. Das Projekt umfasst einen Künstleraufenthalt im LAC, gefolgt von einer Ausstellung am selben Ort sowie verschiedenen öffentlichen Kunstaktionen in der Stadt Lagos, Führungen und der Veröffentlichung eines Katalogs.

Während des Künstlerresidenzaufenthalts haben die Künstler völlige Freiheit, ihre Arbeit innerhalb und außerhalb des Gemeinschaftsraums des LAC (ehemaliges Gefängnis von Lagos) zu entwickeln, der für jede Intervention, Anpassung oder künstlerische Gestaltung zur Verfügung steht.

ARTURb ist ein Konzept für wandernde Kunst und nationalen sowie internationalen künstlerischen Austausch, das auf partizipativer Präsenz, dem Erleben und dem Zusammenleben vor Ort basiert. Diese Veranstaltung ermöglicht: den Austausch von Ideen, die Präsentation neuer Konzepte, die Konfrontation ästhetischer und kultureller Realitäten, ungewöhnliche Erfahrungen und den freien Verkehr von Kunst. Das Ziel von ARTURb ist es, Synergien der Dezentralisierung zwischen Talent und künstlerischer Beteiligung zu schaffen, um den Kulturtourismus der Stadt Lagos zu fördern und aufzuwerten.

Parallel zu diesem Projekt entsteht ARTURb In My Wall, eine Form der Aufwertung und Förderung von ARTURb, um so die Aufmerksamkeit der Bevölkerung und der Besucher auf die Residenz zu lenken, die im September stattfindet.

Mit der Entwicklung von ARTURb ist Kunst in Lagos mittlerweile an jeder Ecke präsent und bietet jedem die Möglichkeit, ein Kunstwerk im öffentlichen Raum zu genießen, sich davon inspirieren zu lassen und manchmal auch provozieren zu lassen.

Auf diese Weise hat die Stadt an physischer und künstlerischer Präsenz gewonnen und verfügt heute über Werke einiger der repräsentativsten Künstler der zeitgenössischen urbanen Kunstszene, darunter ROA, BEZT, SAINER, C215, ARYZ und viele andere.

 

 

(es) El LAC, Laboratorio de Artes Creativas, lleva varios años organizando el proyecto ARTURb. El proyecto incluye una residencia artística en el LAC, seguida de una exposición en el mismo lugar, así como diversas acciones artísticas públicas en la ciudad de Lagos, visitas guiadas y la publicación de un catálogo.

Durante la residencia, los artistas gozan de total libertad para desarrollar su trabajo tanto dentro como fuera del espacio común del LAC (antigua prisión de Lagos), que está a su disposición para cualquier intervención, adaptación o diseño artístico.

ARTURb es un concepto de arte itinerante y de intercambio artístico nacional e internacional, basado en la presencia participativa, la experiencia y la convivencia in situ. Este evento permite: el intercambio de ideas, la presentación de nuevos conceptos, la confrontación de realidades estéticas y culturales, experiencias inusuales y la libre circulación del arte. El objetivo de ARTURb es crear sinergias de descentralización entre el talento y la participación artística para promover y revalorizar el turismo cultural de la ciudad de Lagos.

Con el desarrollo de ARTURb, el arte está ahora presente en cada rincón de Lagos y ofrece a todo el mundo la oportunidad de disfrutar de una obra de arte en el espacio público, dejarse inspirar por ella y, en ocasiones, incluso dejarse provocar.

De este modo, la ciudad ha ganado en presencia física y artística y cuenta hoy con obras de algunos de los artistas más representativos de la escena artística urbana contemporánea, entre ellos ROA, BEZT, SAINER, C215, ARYZ y muchos otros.

 

 

(de) Es gibt auch eine entsprechende Website zu dem Projekt mit einem Überblick über das, was in den vergangenen Jahren an die Wand gebracht wurde, es gibt einen Stadtplan mit allen Werken und es gibt die Möglickeit, dem Projekt eine Wand zur  Verfügung zu stellen.

 

(es) También hay una página web dedicada al proyecto con un resumen de lo que se ha pintado en las paredes en los últimos años, un plano de la ciudad con todas las obras y la posibilidad de poner una pared a disposición del proyecto.

 

Hier der Link / Aquí el enlace

LINK

 

 

(de) Meine Ausbeute ist nur klein, ich musste die mir verbleibende Zeit aufteilen zwischen der Erkundung der Stadt und der Wanderung an der Steilküste. Aber immerhin… Ihr könnt ja selbst entscheiden, welche von den arbeiten kuratiert wurde, und welche nicht.

(es) Mi botín es escaso; tuve que repartir el tiempo que me quedaba entre explorar la ciudad y hacer senderismo por los acantilados. Pero bueno… Ya podéis decidir vosotros mismos cuáles de las obras han sido seleccionadas y cuáles no.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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