nichtsdestowenigertrotz….

….ante todo mis disculpas a los castellanohablantes:  esta palabra sale de mi paladar alemán, pues es tan preciosa que hay que saborearla.

Nachdem ich mich bei meinen spanischen Lesen für diese Akkumulation von tes und ers entschuldigt habe, kann ich mir mit  ruhigem Gewissen dieses wunderbare Wort auf der Zunge zergehen lassen.

Während dieses Wochenende wunderbares Wetter herrschte und sich draussen alles der Sonne entgegenstreckte, habe ich über einer wie fast immer dringenden, wie fast immer für mich persönlich relativ uninteressanten, wie so oft juristischen und daher schwerverdaulichen Übersetzung gesessen.

Und wie das dann so geht, wenn man sich an einem zeilenlangen Rechtstext die Zähne ausbeisst, bei dem die Kommas, wenn es überhaupt welche gibt, sich selten am richtigen Platz befinden, weshalb nichts passt, wie bei einem Kleid, bei dem die Abnäher falsch sitzen…..wenn man also so vor sich hin übersetzt, passiert es schon mal, dass man an einem Wort hängen bleibt, ohne es eigentlich zu wollen, meist ist es sogar ein recht banales Wort, eine Ausflucht aus der Gehirnmarter in eine verspielte Welt.

So ist es mir am Samstag mit dem NICHTSDESTOWENIGERTROTZ gegangen. Und statt weiter zu arbeiten, habe ich im Internet gesucht, wo dieses wunderbare Wort denn eigentlich herkommt, und habe sogar einiges dazu gefunden, zum Beispiel den Beitrag der Gesellschaft für deutsche Sprache oder diesen Eintrag in dem Blog Gedanken(k)reise des Herrn Oter, der mir sehr gut gefällt, nicht nur der Eintrag, sondern der Blog insgesamt.

NICHTSDESTOWENIGERTROTZ: nichts bleibt mir übrig; je schneller ich arbeite, desto eher bin ich fertig; je weniger ich mich ablenken lasse, um so schneller arbeite ich; trotz meiner Unlust muss die Übersetzung am Donnerstag fertig sein, da hilft alles nichts.

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fachadas mutantes // mutierende Fassaden

Lea se comió el otro día una „pizza mutante“. La vedad es que da un poco de cosa; la pizza estaba bastante rica y tenía un aspecto normal, por lo que pensamos que a lo mejor  el nombre se refiere a un efecto a corto (no), mediano (quizá) o largo (veremos a ver) plazo en el comensal…. Ya os contaré….

Lea hat vor Kurzem in Madrid eine „mutierende Pizza“ verspeist. Klingt eigentlich ein bisschen komisch, wenn man’s recht bedenkt. Die Pizza an sich war ziemlich gut, ihr Aussehen eigentlich normal, weshalb wir auf den Gedanken gekommen sind, dass sich ihr Name vielleicht auf eine kurzfristige  (schon ausgeschlossen), mittelfristige (anscheinend nicht) oder langfristige (dann werden wir das bald feststellen) Auswirkung beim Esser bezieht…… Ich werde euch auf dem Laufenden halten……

Pero eso no es lo que os quería enseñar. Si habéis seguido el blog, sabéis que me fascinan los escaparates y lo que se puede encontrar en ellos, y los que me conocéis desde los tiempos anteriores a este blog, sabéis también que hay otra cosa que me fascina igualmente: cómo se  queda atrapado el tiempo en el cambiante aspecto de las vallas publicitarias y de las fachadas convertidas en campos de (inter)acción del mundo graffitero.

Aber das war es nicht, was ich euch eigentlich zeigen wollte. Wenn ihr diesem relativ neuen Blog ein wenig gefolgt seid, wisst ihr, dass mich Schaufenster faszinieren, und das was man in ihnen findet („Auslage“, schönes Wort, werd ich drüber nachdenken). Wer mich aus den Zeiten vor diesem Blog kennt, das sind die meisten, der weiss, dass  es noch etwas gibt, was meine Aufmerksamkeit fesselt: die Art, wie die Zeit fest-gehalten (an-gehalten?) wird, auf den wechselnden Oberflächen der Werbewände und den von Graffitikünstlern  zu interaktiven Spielfeldern umfunktionierten Fassaden in unseren (vor allem Gross-)Städten.

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Der Wandel, die Überlagerungen, die Ent-deckungen, alles was sich auf diesen wenigen Quadratmetern in kurzer Zeit abspielt, hat  während meiner ersten Grossstadtzeit auch auf meine textilen Arbeiten Einfluss genommen. Vor allem aber sind es die Fotoserien, die selbst im Nachhinein ihren Reiz bewahrt haben und zum Nachdenken anregen.

El cambio, las yuxta- y superposiciones, los des-cubrimientos, todo lo que ocurre en los pocos metros cuadrados en un corto lapso de tiempo, ha influido en mi obra textil en mis primeros tiempos metropolitanos. Sin embargo, son sobre todo las series de fotos que he hecho a lo largo del tiempo las que, incluso echando la vista atrás, siguen conservando su encanto e invitan a la reflexión.

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Esta serie, por ejemplo, la empecé hace año y medio. Encontré la pintura en la fachada en la esquina de la Calle de la Ballesta con la Calle Desengaño. Para quien conoce Madrid no hay que decir mucho más. Yo viví un tiempo cerca de ahí, en la Calle Valverde y a pesar de los problemas que tiene el barrio, a mí me sigue gustando.

Diese Serie, zum Beispiel, habe ich vor eineinhalb Jahren begonnen. Das „Gemälde“ fand ich im Zentrum von Madrid, Strasse Calle de la Ballesta Ecke Calle Desengaño. Wer Madrid ein wenig kennt, dem brauche ich nicht mehr zu erzählen. Ich habe eine zeitlang ganz in der Nähe gewohnt, in der Calle Valverde, und trotzdem dieses Viertel für viele ein Dorn im Auge ist, liebe ich es nach wie vor.

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Es war nicht einfach, diese Fotos zu machen, weil die Frauen, die als Prostituierte an den Strassenecken, den Strassenlaternen und den Hauseingängen stehen nicht besonders darauf versessen sind, auf einem Foto zu erscheinen, was auch nicht meine Absicht war. Da sie aber dort „arbeiten“, und ein gewisses Vorrecht haben, blieb mir nichts  anderes übrig, als mich in Geduld zu üben und den misstrauische Blicken so wenig Beachtung wie möglich zu schenken.

No resultó fácil hacer estas fotos, porque a las mujeres que trabajan como prostitutas, esperando apoyadas en las esquinas, en las farolas y en  las entradas de las casas a un nuevo cliente, poca gracias les hace salir en fotos, y tampóco era mi intención. Pués como „trabajan“ ahí y gozan de cierto derecho preferente, no me quedó otra que tener paciencia e intentar no dejarme intimidar por las miradas poco amigables de las mujeres.

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Pero valió la pena,  la obra me gustó mucho y quería captarla, porque en este género no sabes nunca lo que van a durar y lo que te espera la proxima vez que doblas por esta esquina.

Aber es hat sich gelohnt, dieses Werk einzufangen, denn bei diesem Genre weiss man nie, wie lange es „überlebt“ und was einen das nächste Mal erwartet, wenn man um diese Ecke biegt.

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Diesmal, nach eineinhalb Jahren war die Neugier und die Überraschung gross, denn es hatte wirklich so etwas wie ein Dialog stattgefunden. Die Fassade war nicht einfach übermalt worden, das Bild des Vorgängers spurlos verschwunden, sondern ein Teil war, einem Fenster gleich, erhalten geblieben. Und so konnte man die Fliesen sehen, mit denen die Fassade einmal ver-kleidet worden war, und darüber die zwei Figuren die be-kleidet worden waren, und um sie herum das neue Werk….

Esta vez, tras año y medio, mi curiosidad y sorpresa ha sido grande, pues realmente ha habido una especia de diálogo. La fachada no ha sido cubierta en su totalidad, la obra del antecesor no ha sido borrada, sin más. A modo de ventana se había conservado una parte de ella, de tal modo que se podían ver los azulejos  con los que alguien, en algún momento, re-visitó la casa, encima las mujeres que alguien vistió de turquesa y alrededor la nueva obra…..

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No todos los grafitis son arte ni todos los grafiteros artistas. Muchas de estas pinturas me recuerdan más a las meadas de los perros en las esquinas de las casas para señalizar „aquí he estado yo“. Entiendo que estas últimas afean el aspecto de las calles, de las ciudades. Pero como en todo, entre la muralla de los que piensan que hacen algo que vale la pena hacer aunque fuese mejor que se dedicaran  a otra cosa, o a hacerla en la más estricta intimidad, como mear, entre esta muralla o yuxtapuesta a ella se encuentran luego estos artistas que nos dejan pequeñas o grandes maravillas.

Gracias a ellos, y gracias a quienes los aguantan en su propiedad.

No sé quienes han sido los autores de las dos fachadas mutantes, por esta razón no he podido publicar sus nombres. Si alguien lo sabe, aquí quedará abierto el espacio para publicarlos…..


Nicht alle Graffitis sind Kunstwerke und nicht alle Graffitimaler sind Künstler. Viele dieser „Malereien“ erinnern mich eher an das Gepinkel von Hunden an Laternen und Strassenecken, nach dem Motto „Ich bin hier gewesen“. Meiner Meinung nach tragen diese Schmierereien nicht gerade dazu bei, dass unsere Städte ein wenig weniger hässlich aussehen, eher im Gegenteil. Aber wie überall gibt es in dieser Menge von Möchtegernen, die aus der Überzeugung heraus handeln, dass das was sie zu malen haben irgendeinen Wert hat, und die sich lieber einem anderen Zeitvertreib widmen oder ihre Schmierereien wenigstens für die Intimsphäre reservieren sollten, wie das Gepinkel….also in dieser Menge oder an ihrem Rand gibt es diejenigen, die uns diese kleinen oder grossen Werke bescheren.

Mein Dank an sie und alle, die sie auf ihrem Eigentum erdulden.

Wüsste ich, wer die Autoren diese beiden mutierenden Fassaden sind, hätte ich ihre Namen hier hinzugefügt. Wenn jemand es weiss, so hole ich dies gerne nach.

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Liebe Diana, einige meiner Graffitifotos haben wir schon miteinander geteilt, wie so vieles, was uns verbindet, obwohl wir uns bisher nur einmal kurz gesehen und gesprochen haben. Seelenverwandschaft. Für Dich.


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wächter // guardianes

Als wir noch in Madrid wohnten, war der Ausdruck „agudeza visual“, eigentlich Sehschärfe, aber übertragen  so etwas ähnliches wie „Scharfsinn“, ein geflügeltes Wort zwischen uns. Wir benutzten es immer dann, wenn wir etwas taten, von dem wir wissentlich im Irrtum meinten, dass nur wenige auf dieselbe Idee kommen würden, um dann festzustellen, dass wir Recht im Irrtum hatten, und weder die einzigen waren, die so dachten, noch die Idee hatten oder das gleiche taten, d.h., wenn wir mitten im Stau steckten oder uns in einer Schlange die Beine in den Bauch standen. Ein Beispiel:  „El País“ veröffentlichte eine zeitlang Vorschläge für Wochenend-Tagesausflüge in die nähere Umgebung von Madrid, sozusagen „Geheimtipps“ für die Naherholung. Am Anfang hab ich die sogar aufgehoben. Irgendwann haben wir uns mal mit Freunden verabredet und weil wir nicht wussten wohin, erlagen wir der „agudeza visual“, sind der Wegbeschreibung der Tageszeitung gefolgt und sahen uns auf einem sonst sicherlich wunderbar einsamen Wanderweg mit zig-Schiksalsgefährten Staubwolken aufwirbeln. Als ich wieder daheim war, hab ich alle Zeitungsausschnitte weggeworfen und mir geschworen……. Nun, Karfreitag sind wir in Aranjuez wagemutig ins Auto gestiegen, um in das Herz der spanischen Hauptstadt zu fahren, etwas, was uns sonst nie in den Sinn gekommen wäre, weder in den sehenden noch in den scharfen. Einer der vielen Pläne: der Besuch einer Ausstellung mit Werken französicher Impressionisten. Problemloses Parken bei Neptun, Zebrastreifen bei Cibeles, trügerisch wenig Leute unterwegs, bis wir in die Nähe von Colón kamen…… und da standen sie, in einer selbst für Sehscharfe unüberschaubaren Zweierschlange, die sich an manchen Stellen sogar zur Gruppenschlange verdickte.

Wir liessen die Impressionisten Impressionisten sein und wanderten zu den Wächtern zurück.

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Cuando aún vivíamos en Madrid, lo de la „agudeza visual“ era una expresión de uso frecuente entre nosotros, que dio lugar a muchas risas. Solíamos utilizarla cuando hacíamos algo sospechando que el pensamiento de que poca gente iba a  tener la misma idea, era equivocado, para descubrir que teníamos razón en la equivocación y ni eramos los únicos, que pensamos así, ni los únicos que habíamos tenido la idea, es decir: cuando nos había pillado el atasco, cuando las masas nos empujaban en el andén del metro, o cuando  nos aburriamos de esperar en una cola kilométrica. Un ejemplo:  „El País“ publicaba hace tiempo propuestas para pequeñas excursiones a rincones „escondidos“ en las proximidades de Madrid. Al principio las recortaba y las guardaba. Hasta que un día quedamos con amigos y como no sabíamos muy bien a dónde ir, caímos en la trampa de la „agudeza visual“, y nos veíamos de pronto recorrer una senda que el resto de la semana seguramente gozaba del silencio y de la soledad propia de los rincones escondidos, en  procesión con inumerables compañeros de destino envolviendonos poco a poco en una potente nube de polvo, como intentando anular la agudeza visual. Nada más volver a casa tiré todos los recortes y me juré……. En fin, Viernes Santo subimos en Aranjuez al coche para desplazarnos al corazón de la capital de España, cosa que en otro momento ni nos hubiera cruzado por la cabeza. Uno de los planes: ver una exposición de obras de impresionistas franceses.   Sin problema alguno encontramos aparcamento cerca de Neptuno, cruzamos Recoletos sin agobios en Cibeles, sospechosamente poca gente en la calle, hasta que nos acercamos a Colón…… ahí estában, en una cola visiblemente más larga de los que nuestra agudeza nos hubiera hecho sospechar.

Dejamos los impresionistas y volvimos a los guardianes:

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Obra de Xavier Mascaró (más en su página) expuesta en el Paseo de Recoletos de Madrid

Das Werk von Xavier Mascaró (mehr über ihn auf seiner website), im Paseo de Recoletos zwischen der Nationalbibliothek und Cibeles.

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Ich kannte diesen in Paris geborenen und in New York lebenden Künstler  bisher nicht und habe mich sehr über diesen „Fund „gefreut.  Die aus mehreren Gusseisenteilen zusammengesetzten Figuren beeindrucken durch ihre Mächtigkeit, und gleichzeitig vermittelt ihre fast Lotussitz-artige Stellung etwas von Besonnenheit, vielleicht sogar Besinnlichkeit , und nimmt dem Eisen seine Schwere. Was mögen sie bewachen? Hoffentlich die Brieftaschen aller staunender Touristen, denn zwischen den Vorübergehenden befand sich mehr als ein recht zwielichtige Unterschriftenlisten vor sich hinhaltender Jugendlicher, dessen unverfrorener Blick nichts Gutes ahnen liess.

No conocía este artista, nacido en París y residente en Nueva York, y me alegró este „encuentro“ fortuito.  Estas figuras compuestas de varias piezas de hierro fundido impresionan por su poderío y grandeza, y a la vez transmiten serenidad, quizá incluso un aire meditativo gracias a su postura que recuerda a la del lotus, y convierte el hierro en algo más ligero. ¿Qué guardarán, qué cuidarán? Esperemos que las carteras de los turistas atónitos, pues entre los transeúntes se encontraba más de un jovén, escudandose con sospechosas listas de recogida de frimas a favor o en contra de ¿qué? cuyas miradas desafiantes hacian sospechar lo peor.

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Aún más que estos guardianes me gustó, sin embargo la escultura de este artista en Atocha, al principio de la Cuesta de Moyano. Puede porque el tema, los barcos, naufrágios, viajes, éxodos, expedixiones, exilios, los desplazados, los desterrados me hacen volver sobre mi último tapiz, estre fragmento de un viaje…..

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Noch mehr aber als die Wächter hat mir die Skulptur gefallen, die in der Nähe von Atocha, an der Cuesta de Moyano, zu sehen ist, vielleicht weil ihr Thema – Boot,  Wrack, Reise, Exodus, Expedition, Exil, Heimatlose, das Schiksal der Vertriebenen, der Verschollenen, der Verbannten mich in Gedanken zu meinem Fragment zurückbringt, den Spuren einer Reise…..

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ostern // pascua

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Eins meiner Schaufensterfotos aus Madrid, Calle Corredera Baja de San Pablo,  auf dem Weg zur „Riva“, ein Pflichtbesuch, wenn ich in Madrid bin, um mich mit Zeichenmaterial, Papier und Sonstigem zu versehen. Diesmal allerdings ohne Erfolg, weil der Laden am Ostersamstag geschlosen hatte. Aber ein Bummel durch die Gassen im Herzen Madrids lohnt sich eben immer, sei es auch nur, um dieses Foto einzufangen, das besser als viele Worte meine Osterstimmung wiedergeben kann.

Una de mis fotografías „escaparatísticas“, una  escápate-foto, encontrada en Madrid, Calle Corredera Baja de San Pablo, cerca de Fuencarral y de la Plaza de San Ildefonso, camino a „La Riva“, uno de mis puntos obligatorios en cada viaje a Madrid, para comprar material de dibujo, papel, etc.  Esta vez, sin éxito, pues como casí sospechaba, la tienda no abría el sábado santo. Pero callejear por el centro de Madrid siempre vale la pena aunque sea para captar esta imagen que mejor que mil palabras puede expresar el ánimo que me llena en Semana Santa.

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Für jemanden der in Deutschland aufgewachsen ist, ist Ostern ein buntes, ausgelassenes Frühlingsfest in dem sich der sonntägliche Kirchenbesuch (je nach Familientradition) zwischen Osterglocken und Schokoladeneiern fast verliert. Weit ab vom kollektiven Leid, von Trommelschlägen und Kettenrasseln, von Spitzhüten in Trauerfarben, wehenden Haaren an leidenden Skulpturen, Stille und Weihrauch,  Trompeten und Paradeschritt, Kerzengeflacker und  Nelkenduft sind meine Kindheitserinnerungen eingebettet in das frische Grün der ersten Blattknospen an den Birken im Wald, die leuchtenden Blüten von Krokussen und Osterglocken in den Vorgärten, das Kuchenbacken,  die dicken Backen beim Eierausblasen, die Tränen, wenn das schönste Ei beim Anmalen kaputt ging, die vielen Tassen mit Farbbädern um die Eier für den Frühstückstisch in Regenbogenfarben zu färben.  Die Eiersuche am Sonntagmorgen und wie meine Mutter den ganzen Tag lang die gefundenen Eier aufs Neue versteckte, oder sie Spaziergänge im Wald, wenn  die Erwachsenen unsere Aufmerksamkeit ablenkten, um kleine Zuckereier in die Luft zu werfen, die wir dann, mit einem Korb in der Hand, jubelnd auflasen, wie die Hühner die Käfer und Körner.

Para quien haya crecido en Alemania , la Semana Santa es una Fiesta de Primavera, alegre y colocrida, en la que la asistencia a misa (según tradición familiar) se pierden entre los lirios y los huevos de chocolate. Ajenos a la pasión colectiva, al sufrimiento compartido, al redoble de los tambores y el ruido de las cadenas arrastradas por el asfalto, a cucuruchos de colores tetricos, a la melena de las esculturas ondeando en la brisa de la noche, al silencio y el olor a incienso, a trompetas y desfiles en paso de oca, a la luz inquieta de las velas y el aroma de claveles, los recuerdos de mi enfancia están embutidos en el verde fresco de las primeras hojas de los abedules, los colores brillantes de las primeras flores de los crocus y los lirio que sonreían en los jardines,  del batir de la cucharra en el cuenco al hacer la masa para el bizcocho,  el dolor de cabeza y los mofletes al soplar los huevos, las lágrimas cuando se te rompía el que mejor te había quedado al pintarlo, las infinitas tazas con baños de colores para teñir los huevos de arco iris…… Recuerdo como mi madre escondía y volvía a esconder los huevos de azúcar y chocolate a lo largo de todo el día y yo no me cansaba de buscar, los paseos por el bosque, cestita en manos, dejando que los adultos nos engañen con gritos de „¡Mira, mira!“, para poder tirar huevos al aire que luego recogíamos contentos, como las gallinas semillas y escarabajos.

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Wenn man als Ausländer das Privileg hat, frei von düsteren Erinnerungen reprimierter Kindheiten  die Osterprozessionen ohne die religiöse Fracht zu sehen, sozusagen als Strassentheater, als eine Art Happening, dann ist es eine absolut faszinierende Erfahrung, die die Macht der Bilder und der Inszenierung deutlich werden lässt, die hinter dieser Art von öffentlichem Schauspiel, hier im Dienst der katholischen Kirche, steckt und wirkt. Abgesehen davon ist es möglicherweise einer der Momente, innerhalb der kulturellen Annäherungen und globalisierenden Angleichungen, der mich nach wie vor, trotz der über  zwanzig Jahre, die ich inzwischen hier lebe,  die Unterschiede spüren lässt.

Si uno como extranjero disfruta del privilegio de poder contemplar las procesiones de Semana Santa libres de tétricos recuerdos de infancias reprimidas y de la carga religiosa, a modo de un teatro de calle, una performance, una coreografía callejera, entonces es una experiencia absolutamente fascinante que, además, pone en evidencia el poder de la imágen y de la puesta en escena que existe y obra detrás de este tipo de espectáculos públicos, aquí a servicio de la Iglesia Católica. Dejando esta reflexión aparte puede que sea el momento que a pesar del acercamiento cultural y global, y a pesar de los más de veinte años que vivo aquí, me hace sentir las diferencias existentes.

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entgegengesetzte richtungen // direcciones opuestas

Recuerdo dos momentos en los que se podía disfrutar de Madrid: durante el puente de la Paloma, bajo los calores  insoportables del mes de agosto, cuando la estampida era generalizada y solían solaparse los de la primera con los de la segunda quincena, y, más aún, los cuatro días de Semana Santa, cuando no había lugar para salidas escalonadas y el éxodo hacía norte, sur, este y oeste dejaba vacía esta gran urbe. Entonces se podía cruzar Recoletos por donde querías sin mirar mucho, se podía encontrar un aparcamiento y se podía ir en transporte público sin miedo a atropellos, ahogamientos y empujonadas (resulta que en verano hay menos gente, pero también menos metros, menos autobuses, menos aire y llegas a tener la impresión que es como siempre).

Ahora podemos permitirnos el lujo de hacer el viaje a la inversa: cuando todos los demás se va de Madrid, cuando nuestro tranquilo pueblo se llena de coches, cuando el problema de encontrar un aparcamiento se traslada de cualquier barrio madrileño a los pueblos de provincias, cuando Madrid queda vacío, nosotros vamos para allá, a recordar, a recuperara, a reconciliarnos con esta ciudad.

Wenn man Madrid wirklich geniessen will, gibt es zwei Momente im Jahr, die dazu besonders geeignet sind: die Tage um das Fest der „Paloma“, Mitte August, wenn die sengende Hitze die Strassen leer fegt, und sie Sonnenseite der Bürgerstege nur von Touristen in krebsrot frequentiert wird. Dann nämlich überschneiden sich die einheimischen Urlauber der ersten zwei Wochen Apartmentmiete mit denen der letzten zwei Wochen und wer irgend kann nimmt Reissaus. Und Ostern, da gilt nur entweder – oder, entweder man fährt am Donnerstag oder man bleibt, weils sich andes nicht lohnt. Nach dem gründonnerstäglichen Exodus ist die Stadt so leer, dass man selbst die Hauptverkehrsadern als Fussgänger überqueren kann, ohne das Gefühl zu haben, sein Leben aufs Spiel zu setzen, man findet Parkplätze, und Sitzplätze in U-Bahn und Autobus.

Jetzt können wir uns den Luxus erlauben, gegen den Strom zu reisen: wenn alle Madrid verlassen und die Parkprobleme in die Provinzstädchen verlegt werden, dann kommen wir, um Erinnerungen aufzufrischen, Vergessenes oder Verlorenes wiederzufinden, uns mit dieser Stadt zu versöhnen, in der wir gelebt, gelernt, genossen und gelitten haben.


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bitácora (4) ….. so richtig rural? (4)

A la actividad de la mañana, le seguía el disfrute cultural. Reinosa celebraba  el Día Mundial del Teatro con una nueva representación del XV Certamen Nacional de Teatro Aficionado, la espectacular puesta en escena de „Las troyanas“, una adaptación de la tragedia de Eurípides llevada a cabo por la compañía vallisoletana Las Bernardas y con la que se refleja el desastre que suponen las guerras, los conflictos morales que generan y sus detestables secuelas.

Como dicen en la nota:

En el amargo destino de las mujeres dependientes de los héroes vencidos en la guerra de Troya, en la crueldad de los vencedores, la desmesura y la impiedad con los vencidos quiso Eurípides reflejar el desastre que suponen las guerras, cualquier guerra, los conflictos morales que generan y sus detestables secuelas que alcanzan también a los que se creen vencedores….

….Al final de cada GUERRA siempre quedan las TROYANAS.

La verdad es que hace mucho que no habíamos visto teatro clásico y nos apetecía mucho a Lea y a mí, así que para Reinosa fuimos…. y nada más llegar me dí cuenta, que me había dejado el monedero y la cartera en la mochilla de la cámara, donde las había puesto esta mañana para no tener que llevar dos mochillas.

Bien, nos quedaban dos posibilidades, porque descartamos la de la gorra: una, volver directamente; otra, tentar la suerte. Rocio había dicho que quizá iba, y si iba quizá nos podía prestar el dinero para las entradas.  Así que dejamos correr nuestro sitio en la cola delante de la taquilla convocando mentalmente a Rocio a esta cita. La pobre debe haber sufrido un hipo tremendo (se dice en mi tierra que cuando tienes hipo es porque alguien se acuerda de ti). Nosotras esperando delante del teatro, Rocio „hipeando“ por ahí, pues no apareció.

Sin embargo, los dioses se mostraron benévolos con nosotras y nuestra paciencia encontró su compensación cuando de repente un coche rojo aparcó delante del teatro y de él salienron: María y Roberto.

Tan inesperado el encuentro, después de tanto, tanto tiempo, y tan grande la alegría que fui capaz de decirlo antes de plantear mi petición. Poco después ocupamos asiento en una sala sensiblemente más caldeada de lo que la conocemos de las sesiones de la filomteca.

La obra me encantó. El montaje me pareció muy acertado, sencillo, casi minimalista, con cuatro espejos grandes, poco decorado. Quizá algo menos acertada la figura de Menelao, un títere de gomaespuma con cuerpo de tela blanca y transparente y las manos montados en largos palos para poder moverlos. Sin embargo, poco tenía que hacer con estas manos, por lo que el movimiento se quedó en el vacío. Quizá me hubiera gustado algo más abstracto, quizá también más tétrico, o más lascivo, no sé.

En cambio me gustó mucho el vestuario y el juego que las actrices sacaban a los sencillos vestidos. Muy  efectivo y en momentos determinados muy bello. Poseidón se escondía detrás de un vestido blanco de tull fino en el que estaban integradas máscaras y manos, muy sugerente…..

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La interpretación de las cinco mujeres se mereció el aplauso final. Sí que hubo momentos, que daba la sensación que el texto, que es mucho texto, les quedaba un poco grande, pero no hay que olvidar que es teatro de aficionados y la interpretación de textos clásicos es un reto que requiere mucha valentía. Así que doy las gracias a estas cinco mujeres valientes por haberse atrevido con Eurípides.

Cierto es que hubo interpretaciones que me gustaron más, otros menos. Kassandra me defraudó un poco, sobre todo porque es la figura que más me fascina, y me la imagino con tanta fuerza de profetiza, de loca, que puede que sea difícil satisfacer esta expectativa en el escenario.  Esta escena cuando entra con la antorcha……

Concha de la Fuente me gustó mucho en el papel de Hécuba y de Estela Valverde me gustó verla crecer a lo largo de la representación.

En fin, que hemos disfrutado mucho y seguiremos la pista a estas Bernardas. Para quien quiere saber más acerca de su trabajo, le pongo el enlace a su página.

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so „richtig“ rural(3)…. bitácora(3) – sábado

….wurde es dann am Samstag.

Lea ist klettern gegangen, und das war für uns eine gute Entschuldigung, um ein spontanes Picknick zu organisieren. Also haben wir uns den wunderbaren dänischen Picknick-Rucksack von Cathy und Viktor geschnappt, in dem alles drin steckt, Tee in die Thermosflasche gefüllt, ein paar Putenfilets durch die Pfanne gejagt, ein paar Eier im Wasserbad tanzen lassen, Nüsse, Datteln, Pistazien zusammen gerafft und los ging’s.

So wie die erste Packung Spekulatius in der Vorweihnachtszeit, und die ersten Erdbeeren nach dem Winter schmecken auch die ersten Picknicks im Frühling ganz besonders gut.

Lea había quedado para ir a escalar en Gama, buena excusa para el resto de la familia para apuntarnos a un picnic espontáneo.  En un abrir y cerrar de ojos estaba todo preparado: la maravillosa mochilla picnic danesa, que nos regalaron Cathy y Viktor, y que siempre está a punto para servir….., el termo lleno de té, los filetitos rebozados, los frutos secos, huevos duros, en fin, lo que caía en nuestras manos.

El campo empapado de las lluvias de los últimos días manaba agua por todos los poros, pero el cielo se había abierto y el sol de marzo se hacía notar agradablemente y nos tentó a todos.


No me cansaré de estos paisajes. El valle encantador como siempre, el río serpenteando por la pradera cubierta de las primeras flores, el viento zarandeando las banderitas tibetanas que los escaladores colgaron hace tiempo ya entre los avellanos que bordean el camino que da acceso al valle, las rocas, el cielo, aire y agua….

Einfach wunderbar, diese Landschaft. Nie werd ich ihrer überdrüssig. Das Tal so einladend und vertraut, der Fluss schlängelt sich durch die Blumen-besprenkelte Wiese, der Wind rupft an den von Jahr zu Jahr etwas mehr zerfledderten tibetanischen Wunschfähnchen, die die Kletterfans  zwischen den Haselbäumen gespannt haben, die den Wegrand säumen.  Stein, Himmel, Luft und Wasser……

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la bitácora del fin de semana (2) – viernes

Viernes, 26 de marzo. 20:30 horas.

MESA REDONDA: “Mujeres “de cine”, mujeres detrás de la cámara”.

Lugar: Espacio Cultural la Compasión.

Dña. Pilar Aguilar Carrasco, Ensayista y crítica de cine y televisión.

Dña. Tamara García Iglesias, Directora-Guionista de cine y Directora del Festival de Cortos de Aguilar de Campoo.

Dña. Isabel de Ocampo, Directora de Cine y socia de CIMA (Asociación de Mujeres cineastas y de medios audiovisuales).

Modera: Rut Pérez Martín, “Asociación de Mujeres por la   Igualdad-Tejiendo Cambios”

Actividad organizada en  colaboración  con la Concejalía de Cultura del Ayto. de Aguilar de Campoo.

Desde hace tres años vivimos cerca de Aguilar y disfrutamos con sus actividades culturales cuando hay afinidad de gustos y preferencias. Una de las cosas que más aprovechamos en familia, además del Festival de ARte en la CAlle, en agosto, es el Festival de Cortometrajes que este año, en diciembre, celebrará su vigésimo segunda edición. Cuatro días intensivos de cine, una programación ambiciosa, con ciclos de animación, de cine iberoamericano y, desde el año pasado, con un ciclo de cine europeo de mañana-tarde, que a mí me dejó impresionada; aparte de las sesiones oficiales por las noches. Un festival que tiene la suerte de contar con un buen equipo y, en la persona de Tamara García, con una maravillosa directora artística. Un festival que nos desordena los días, porque apenas sacamos tiempo para comer. Lea va y viene, casi no se la ve en casa, porque colabora activamente. Un festival de propuestas más o menos elaboradas, de ensayos, de pequeñas joyas o de desaciertos, según a quien preguntes y según quien las vea, pero nadie puede negarle al festival y al corto la diversidad que entrañan estas pequeñas piezas de arte, por su duración en el tiempo, no por la trascendencia que pueden alcanzar en el espectador.

Desde que he entrado en contacto con este género artístico, me ha llamado la atención la poca participación de mujeres cineastas, no sólo en las proyecciones oficiales (el último año sólo hubo un corto hecho por una mujer), sino antes incluso, en la presentación de las obras, porque por suerte contamos con una mujer en la dirección del festival, lo que hace suponer que el enfoque de género, si es que hay que aplicarlo,  está teniendo en cuenta, si es que hay que hacerlo.

Este hecho, junto con la circunstancia de que la “Asociación de Mujeres por la Igualdad –Tejiendo Cambios” en el marco del festival otorga un premio al mejor corto dirigido por una mujer, requisito de premio que yo, para adelantar, no comparto, ha sido uno de los motivos por los que el quinto marzomujer, el programa de formación y cultura organizado por la asociación a lo largo del mes de marzo aprovechando la coincidencia con el Día Internacional de la Mujer, incluía esta mesa redonda en la que intervenían tres mujeres del mundo del cine.

Tengo que reconocer que me fui con el corazón inquieto, porque el asunto me interesa, pero también porque me afecta, no tan directamente desde la perspectiva del cine, pero sí como mujer creadora, como artista, porque creo que los problemas con los que nos encontramos pueden ser muy parecidos…..

Ahora que contamos con el espacio de la Compasión para estos eventos da gusto verlo tan lleno de gente, aunque yo echaba de menos a los hombres. Había tres representantes del género masculino, y había muy poca gente joven, dos asignaturas pendientes para estos foros de debate.

Hay que agradecer a cada una de las tres participantes su esfuerzo por venir y por exponer cada una de ellas una mirada distinta a través del prisma con el que vive, siente, ve y analiza este mundo del cine desde fuera y, sobre todo, desde dentro.

Las estadísticas que aportó Pilar Aguilar eran elocuentes en lo que se refiere a la participación de hombres y mujeres en festivales de cine. Me resultó un poco ambigua en lo que atañe a la interpretación de algunas de ellas, porque el que los personajes de mujeres resulten más convincentes, más creíbles en las películas de mujeres, me parece obvio, como lo es al revés. Al fin y al cabo, cada uno relata lo que mejor conoce, donde más seguro se encuentra, donde más puntos halla de identificación. Por ello, en el esfuerzo por conseguir un mundo en igualdad, a mí, personalmente, me interesan cada vez más aquellas películas que entran en este campo de transición, donde directoras crean de forma creíble a personajes masculinos, y donde directores crean igualmente creíbles personajes femeninas, porque me gusta creer que es síntoma de que uno y una se ha esforzado por entender el sentir y pensar del sexo opuesto y ha logrado avanzar hasta el punto en el que es capaz de plasmarlo en su obra. Ahí es donde para mí surge la magia de la igualdad, y por ello me gustó tanto el corto de Gorka Cornejo que vi hace dos años (Yo solo miro) porque tenía la sensación que su personaje femenino era creíble, me llegó y llenó de emoción. Este acercamiento es el que me gustaría poder premiar, el acercamiento de la comprensión del otro. Porque sigo opinando que en un espacio como el festival de cortos deberían premiarse en primer lugar las obras, después los autores.  Si voy al museo, veo primero las obras y luego me acerco a ver quién las ha pintado, si voy al cine no hago distinción entre cine hecho por una mujer o por un hombre, porque lo que me interesa es la obra. Al igual que yo, cuando hago arte, y nos englobamos todos en una definición “neutra”, como la de “artista”, lo hago como una persona que responde a la necesidad de exteriorizar su pensar y sentir bajo unos criterios estéticos, técnicos y narrativos sumamente personales, luego puede que como mujer, o como hija, o como madre, como ciudadana comprometida, como alemana, o como forastera, como textil, o como……

Me gustó mucho la reflexión de Tamara García sobre este trabajo íntimo que debería hacer cada mujer que quiera acerca de su concepto de cómo ser mujer hoy en día. Evidentemente no hay una sola verdad, me encanta la imagen que evoca Jiddu Krishnamurti, cuando dice que la verdad es como una gran pradera en la que cada uno tiene que encontrar su propia senda. No hay una verdad de cómo debe vivir una mujer su condición de ser mujer, igual como no hay una “verdadera” mujer, como a veces nos han intentado hacer creer. Lo que sí es innegable es que la vida para la mujer ha cambiado y el cine tiene la obligación de reflejar este cambio si quiere ser creíble y no hacer “trampa”, como bien dice Tamara.

Me gustó también mucho lo que nos contó Tamara sobre esta faceta que tan a menudo se pone sobre la mesa cuando se habla de trabajos de dirección, dentro y fuera del cine: me refiero a aquellos que dicen que a la mujer le cuesta mucho imponerse, ejercer autoridad, decir “no”. También Tamara habló de ello, pero desde el otro lado, porque se ha dado cuenta de que sí sabe decir “no”, pero de otra forma (o caso sólo hay una forma válida de decir que “no”). Entonces, si la persona que hay en el otro lado no es capaz de escuchar y entender esta otra forma de decir “no” es que simplemente no hay entendimiento.

El tercer enfoque lo aportó Isabel Ocampo, además con mucha energía: el feminista. No me creo que realmente nadie del público nunca haya mirado qué significa “feminismo”, pero dejamos que nos guiara por este jardín de rosas y espinas. Su opción en la práctica ha sido la de crearse una pequeña burbuja autogestionada e independiente, en la que es realizadora, productora y distribuidora a la vez. Y forma parte de CIMA; para hacer fuerza común con otras mujeres en situaciones similares. Lo que de su intervención más me llegó al corazón era esta reflexión que hizo sobre si es que el mayor obstáculo para la mujer puede que sea ella misma, en el sentido en que tiene tan asumido este estereotípico concepto de la mujer, que tiene que demostrarse primero a sí misma de qué es capaz. Lo de romper moldes y reinventarse nuevos trajes es una tarea ardua. Yo recuerdo el día en el que estaba trabajando tan intensamente, tan inmersa en mi mundo, que ni me enteré de que Lea, aún siendo un bebé, estaba llorando, no sé si de hambre o de qué, porque nunca he conseguido distinguir el llanto de mis hijos.  En fin, el latigazo de la mala conciencia me lo dí yo misma y cuando se me fue el dolor  reflexioné sobre mi situación y decidí….

No sólo es esta decisión que en un momento de la vida hay que tomar, sobre todo cuando una se dedica al arte, que es la famosa decisión sobre: Yo y Mi Arte, o Yo y Mi Familia. Compaginar las dos cosas me resulta difícil, me parece casi imposible. El arte no tiene horario, la dedicación es entera, es como un remolino que te traga y te escupe en otro mundo. Hacer el viaje de ida y vuelta en función de horarios de biberones y pañales es difícil. Yo sería capaz de olvidarme incluso de recoger a Uli de la parada de autobús escolar. ¿Solución? Renuncio a mi trabajo porque si la entrega no puede ser completa, el trabajo no es auténtico. Pero una vez tomada esta decisión de renuncia temporal y, más tarde, recuperada la autonomía personal en función de la autonomía de tus hijos, es decir una vez pasado el bucle de la “crianza”, resulta que el mundo, concebido tan linear en todo, te hace casi imposible reincorporarte y reanudar la profesión. Desde mi punto de vista es uno de los grandes conflictos para la mujer, quizá unido a esta capacidad desaprendida de entrega sin límite sin que conlleve una mala conciencia. La vida cotidiana se convierte en un ejercicio complicadísimo de elasticidad….. Porque discrepo de que una de las diferencias entre el trabajo con hombres al trabajo con mujeres es que la mujer se ve obligada a pararlo y llamar a ver si quien sea que esté al cuidado de los hijos se haya acordado de darles la medicina…. Desde mi punto de vista, es señal de una falta de capacidad de delegar o una equivocada idea de que nadie puede cuidarlos como tú. Porque si estoy trabajando, tengo que hacerlo con el cuerpo, la carne y el alma y confiar que la persona que yo haya elegido para que me sustituya lo haga lo mejor que puede. Y tengo que ser capaz de olvidarme por este lapso de tiempo de todo lo demás. En fin, es un baile sobre la cuerda floja para todas las que hemos decidido subir al poste….. requiere habilidad, fuerza, energía…..

En fin, después de casi tres horas de debate, en el que gracias a la intervención de algunas mujeres „del 46“ de entre el público surgió un momento muy bonito de intercambio y complicidad intergeneracional, sigo preguntándome: ¿por qué tan pocas mujeres en los cortos, un foro que se abre a la gente jóven, la que acaba de  consumir su formación teórica, la que me quiero imaginar llena de ganas tremendas de hacer, de probar, de experimentar, la que tiene muchas cosas nuevas que contar o cosas viejas con otra mirada; la que todavía no ha tropezado con las barreras invisibles que la esperan en el mundo profesional aún saturado de miradas masculinas en los momentos decisivos de elegir, de apoyar, de financiar….

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so richtig „rural“…. (2)

Freitag:

Diskussionsrunde organisiert von der Frauengruppe „Mujeres por la Igualdad – Tejiendo Cambios“ in Aguilar de Campoo. Thema:  Frauen im Spanischen Kino.  Das hat besonders viel Sinn, wenn man bedenkt, dass hier in Aguilar seit inzwischen einundzwanzig Jahren jeden Dezember ein Kurzfilmfestival stattfindet. Die Frauengruppe vergibt in dessen Rahmen einen Sonderpreis für den „Besten Film einer Filmemacherin“, dessen Sinn ich nun wieder recht umstritten finde und meinen Standpunkt bei den entsprechenden Debatten auch immer wieder dargelegt habe. Denn meiner Meinung nach muss es bei einem Festival ausschliesslich um die Arbeiten gehen, nicht darum, ob Männlein oder Weiblein hinter der Kamara steht. So sehe ich das jedenfalls, denn wenn ich als Bildende Künstlerin ausstelle, möchte ich durch und über meine Arbeit dem Publikum das vermitteln, was mir am Herzen liegt,  als kunstschaffender Mensch, manchmal vielleicht auch als Frau, oder Tochter, oder Mutter, oder Deutsche oder Fremde in Zeit und Raum, oder, oder, oder….

Wenn ich ins Museum gehe, schau ich mir erst die Werke an, und dann das Schildchen mit dem Namen,  und wenn ich ins Kino gehe, achte ich nicht darauf, ob der Film von einer Filmemacherin oder einem Filmemacher stammt. Und wenn es um die Annäherung der Geschlechter als Grundstein für eine neue Gesellschaft geht, dann interessieren mich viel mehr diejenigen Filme, in denen es einem Mann gelungen ist, Frauen glaubhaft und differenziert darzustellen und zu verstehen, oder Frauen, Männer glaubhaft und differenziert darzustellen und zu verstehen. Da geschieht meines Erachtens das, was uns alle interessieren sollte. Also wenn einen Preis, dann für den Film, der diese Arbeit bewusst, und nicht zufällig leistet, denn Zufälle gibt es ja auch im Leben.

Diese kleine Unstimmigkeit hinsichtlich der Kriterien ändert nichts an der Tatsache, dass die Anzahl spanischer Kurzfilmemacherinnen erstaunlich gering ist, sehr gering sogar. Noch dazu im Vergleich mit dem restlichen Europa oder sogar Lateinamerika. Woran das liegen mag, ist eine Frage die mich sehr beschäftigt. Denn wenn man dem Grund auf die Spur kommt, weiss man vielleicht auch, wo man anzusetzen hat, um diese Situation zu ändern.  An der Ausbildung liegt es anscheinend nicht mehr, das wurde von den Diskussionsteilnehmerinnen bestätigt. Und Isabel Ocampo, die vor zwei Jahren den Preis der Frauengruppe erhalten hatte, ist mit mir einer Meinung, dass es für die Frauen im Kino nicht förderlich ist, sie aus dem direkten Vergleich herauszuziehen und durch einen Sonderpreis sozusagen in eine andere Sphäre zu katapultieren. Das hat auch nichts mit positiver Diskriminierung zu tun, die muss vielleicht an anderer Stelle beginnen.

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la bitácora del fin de semana (1) – jueves

Bueno, pués, inaugurada está la exposición. Hasta el 25 de abril se queda en Santillana, luego viajará. La verdad es que no sé el itinerario que va a seguir, pero ya me enteraré.

Nos acercamos el jueves, para ver el ambiente. Las exposiciones colectivas tienen la ventaja de que suelen reunir a mucha gente en la inauguracuión, porque cada artista trae su grupito de amigos y familiares para hacer bulto y compartir el momento, si se puede. Y luego, si se anuncia la presencia de algún político, siempre se refleja en el número de asistentes.

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Total, que el espacio de entrada estaba lleno, llenísimo y los discursos, como siempre en estas ocasiones, cargados de mensajes políticos y a veces, hasta de pequeños duelos retóricos, dirigidos a los „enterados“ o los „enterrados“, digo los de la tierra, porque cuando se habla de bisontes, de cuevas, del ambar y demás cosas, hay quién está pacientemente esperando que se hable del cuerpo, del alma y de la carne….

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No .

No he podido ver la performance de Massimiliano Tonelli, porque había un coco de gente delante de mí, así que desistí. Y como en contra de mi esperanza me encontré con caras conocidas y empezamos a hablar, tampoco me dió tiempo para ver la película Eleni, de Theo Angelopoulos. Habrá que volver entonces, porque la echan todos los sábados entre las 17 horas y las 19 horas, y me gusta el director (tengo pendiente aún ver la de „Ulysses‘ Gaze“ con Harvey Keitel que nos regaló Viktor hace tiempo en VHS y aún no he podido verla – lo digo por si alguien de vosotros la tiene en DVD o sabe como convertir VHS en DVD……).

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Sinopsis de la película, tal como la encontré en la revista de cine  „La Butaca“ para abrir boca y animaros a que os acerquéis a verla si no la habéis visto ya y, de paso, echar un vistazo a la exposición. O quizá debería decirlo al revés: contemplar la diversidad de las obras que Massimiliano reunió en esta exposición, entre las que también cuentan dos obras textiles, aunque se le olvidó con tanta variedad mencionarlos en la inauguración, quizá por lo inusual que resulta encontrarlos en este tipo de eventos,  …. y luego quedaros para ver la película; eso sí, siempre y cuando os gusta la lentitud, por lo que a mí, como tejedora, que tanto hablo de lentitud y atrapo tiempos volátiles, me parece una elección acertadísima, aparte de la belleza de las imágenes.

Bueno, aquí el sinopsis:

1921. Tras la entrada del Ejército Rojo en Odessa, los refugiados griegos vuelven a su país. Ahí comienza la historia de amor entre Alexis (Nikos Poursanidis) y Eleni (Alexandra Aidini). Aunque se criaron juntos, su amor estorba al padre de él, que se siente muy solo tras la muerte de su esposa y desearía casarse con Eleni. Por eso, los dos jóvenes abandonan el pueblo, dirigiéndose a Salónica, aunque acabarán vagando por Grecia sin rumbo fijo y luchando para mantener intacto su amor…. La película, primera parte de la trilogía que Angelopoulos está dedicando a la historia de Grecia a lo largo del siglo XX, sigue el recorrido de la pareja de enamorados, a través de la desolación  imperante en los años treinta. Durante este tiempo, Alexis aprovecha sus dotes naturales con el acordeón para ganarse la vida…..

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so richtig „rural“…(1)

…war dieses Wochenende. Zugegebenermassen sind nicht alle so intensiv, wie dieses, aber sie sind auch keine Seltenheit. Vor allem nach der Winterstille, wenn alles wieder munter wird.

Die deutschen Leser werde ich um Entschuldigung bitten müssen, dass der Eintrag grösstenteils auf Spanisch sein wird, aber all das, was hier während er letzten vier Tage geschehen ist, hat eher für das nähere Umfeld Bedeutung. Die Ausstellungseröffnung war recht „ordentlich“, mit einem kleinen politisch angehauchten Wortgefecht zwischen dem Kultusminister derAutonomen Regierung und dem Bürgermeister von Santillana, denen nicht der gleiche Ausweis in der Tasche steckt. Worum es dabei ging, war nur Eingeweihten vertständlich.


Über die Ausstellung an sich wurde wenig geredet. Aber das ist ja auch nichts ungewöhnliches. Erfreulich ist das zahlreiche Publikum bei solchen Gelegenheiten. Da jeder ein paar von seinen Leuten mitbringt, wird es bei Gemeinschaftsausstellungen immer schön voll.

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Die Performance habe ich leider nicht sehen können, auch nicht Eleni, den Film von Theo Angelopoulos.  Letzteres kann allerdings noch nachgeholt werden, denn solange die Ausstellung in Santillana del Mar zu sehen ist, wird auch jeden Samstag von 17 bis 19 Uhr der Film gezeigt.

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niffelheim

Como he compartido el poema con vosotros, pues la wikibúsqueda también, porque yo tampóco sabía lo que significa „niffelheim“:

Así que os pongo lo que viene en wikipedia, y quien quiere perderse en el laberinto de la mitología nórdica, tiene la puerta abierta:

Niflheim (También conocido como ‚Nilfheim‘ o ‚NielHeim‘) significa Hogar de la niebla, que en la mitología nórdica es el reino de la oscuridad y de las tinieblas, envuelto por una niebla perpetua. En él habita el dragón Níðhöggr que roe sin cesar las raíces del fresno perenne Yggdrasil. Después del Ragnarök el dragón se dedicará a atormentar las almas que queden en el mundo.

En uno de los mitos cosmogónicos, Niflheim es la materia fría, lo opuesto al Muspelheim o materia caliente. El mundo nació del choque de éstas en el espacio mágico, llamado Ginnungagap.

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Wo ich das Gedicht mit euch geteilt habe, hier auch eine geteilte Suche nach dem, was Niffelheim denn eigentlich bedeutet. Wie immer, als oberstes in der Gugel und deshalb schnell herausgezogen, ist das, was Wikipedia dazu sagt:

Niflheim (altnordisch Niflheimr, wörtlich: Dunkelheim, Dunkel steht für Polarnacht) ist in der germanischen Mythologie eine eisige Welt im Norden, die von Reif- und Frostriesen bewohnt wird. Auch der Fluss Hvergelmir entspringt in diesem Reich.

Sie steht im Gegensatz zu Muspelheim, dem Feuerreich im Süden. Beide Welten sind im ewigen Weltengrund Ginnungagap durch den Willen Fimbultýrs entstanden und haben durch ihr Zusammentreffen den Riesen Ymir erschaffen und damit das Sein der Materie ermöglicht.

Etymologie

Obwohl der erste Bestandteil des Namens, Nifl-, etymologisch mit dem deutschen Wort Nebel verwandt ist, hat es im Altnordischen nur die Bedeutung ‚dunkel‘. Deutungen als ‚Nebelland‘ o.ä. sind erst durch Assoziation mit der Bedeutung von Nebel im Deutschen entstanden.

Klingt das nicht schön:

Niffelheim und Muspelheim

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El Muspelheim, también llamado Muspel (del nórdico antiguo Múspellsheimr y Múspell, respectivamente), es el reino del fuego en la mitología nórdica. Es el hogar de los Gigantes de Fuego, de los cuales Surt era el más poderoso. Muspelheim significa mundo del fuego u hogar del fuego, siendo Muspel fuego y Heim, hogar o mundo.

Se cree que el Muspelheim era el más elevado de todos los reinos, y se encontraba por encima de Asgard, el hogar de los Æsir. Más al norte se encontraba Niflheim, el reino del hielo.

En la mitología nórdica la creación se inicia del contacto entre el fuego y el hielo en el inmenso vacío inicial conocido como Ginnungagap, creándose el agua. Los objetos brillantes del cielo nocturno, como planetas, cometas y estrellas surgieron de las chispas del Muspelheim.

En el Ragnarök, los cielos se abrirán y Surt saldrá del Muspelheim seguido de todos sus gigantes, marchando hacia Asgard y destruyendo a su paso el puente Bifrost.

Muspelheim (altnordisch Muspellsheimr, wörtlich: Flammenheim; auch: Muspellheim, Muspellsheim) ist in der Altnordischen Mythologie das Feuerreich im Süden.

Es ist der Gegenpol zum Eisreich Niflheim im Norden. Nach der Schöpfungsgeschichte sind beide Welten im ewigen Weltengrund Ginnungagap und haben durch ihr Zusammentreffen den Riesen Ýmir erschaffen und.

In Muspelheim herrscht der Riese Surt; es ist die Heimat der Feuerriesen.

In der Prosa-Edda (Snorra-Edda) wird erzählt, wie in der Ragnarök die Riesen von Muspelheim die Brücke Bifröst zerstören, welche Midgard mit Asgard verbindet.

„Mitten in diesem Getöse brechen die Himmel entzwei, und die Söhne Muspelheims reiten hindurch. Surt reitet als erster, vor und hinter ihm brennen die Flammen. Er hat ein sehr gutes Schwert, das heller als die Sonne glänzt. Sie reiten über Bifröst, die in Stücke bricht, wie vorher gesagt wurde. Die Söhne von Muspel lenken ihren Kurs auf die Ebene, die Vigrid heißt. Auch der Fenriswolf und die Midgardschlange kommen dorthin. (…) Die Söhne von Muspel haben dort flammende Krieger alleine durch sich selbst.“

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El lobo Fenrir, amarrado, de su boca emana un río. Manuscrito islandés del siglo 17.

Der Fenriswolf, gefesselt, aus seinem Maul entspringt ein Fluss. Isländische Handschrift aus dem 17. Jahdt.

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Landregen

Drei Tage regnet’s schon, Frühlingsregen.  Da passt eins meiner Lieblingsgedichte wunderbar. Es ist von Isolde Kurz, von der ich noch erzählen werde. Erst einmal das Gedicht:

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Landregen

Hilf Gott, wie ist die Welt so nass.

Regen, Regen, Regen!

Schon drei Tag’ ohn’ Unterlass

Schwimmt’s auf allen Wegen.

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Um die Hügel spinnt’s,

Von den Dächern rinnt’s.

Die Leute blau gefroren,

Wie mit dem Regenschirm geboren.

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Nebel liegt auf See und Land

Wie ein graues Packtuch ausgespannt.

Deutsche Natur

Daran erkenn ich dich.

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Wie die Hausfrau

So sparsam und bürgerlich.

Diese Wälder und laubigen Höh’n

Wären für alle Tage zu schön.

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Deckst sie mit grauem Segeltuche

Sparst sie für seltene Sonntagsbesuche.

.Und die Berge so fern und fahl

Steckst du ins Wolkenfutteral.

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Drunten im lieben, im goldenen Süd’

Wird die Sonne zu scheinen nicht müd.

Scheint sich selber zu Lust und Ehr.

Tut nicht, als ob’s was besonderes wär’.

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Dort, ja dort!

Hier aber plätschert es fort.

Nach dem Wahlspruch biederer Bürgersleute:

Wie wir’s gestern getrieben, so treiben wir’s heute.

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Plätschert’s aus purer Gewohnheit fort.

Güsse folgen auf Güsse.

.Nordische Sommergenüsse.

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Und das Licht der Laterne, das qualmerstickt

Mit hundert Augen aus Pfützen blickt.

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Die Wiesen Moräste, die Strassen Leim

Die ganze Welt wird ein Niffelheim.

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Isolde Kurz (1853-1944)

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Desde hace tres día llueve, no constantemente, a veces más, a veces menos. Suficiente para dejar las flores del laberinto hechas papilla y la tierra de la huerta empapada. Me acuerdo del poema de otra de mis escritoras favoritas, Isolde Kurz.  Mas adelante os contaré algo de ella, pero primero el poema (en traducción casera, como siempre, mejorable seguro, pero así lo entendéis):

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Lluvia contínua


¡ Oh Díos,  que mojado el mundo,

Llueve, llueve, llueve!

Tres días llevamos sin cesar,

En todos los caminos se puede nadar.

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Las colinas enrolla,

De tejados mana,

La gente azul de frío

Como con paraguas hubiera nacido.

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La niebla cubre lago y tierra

Como si fuera una gris arpillera

Naturaleza alemana,

Ahí te reconozco.

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Como el ama de casa

Tan ahorradora y sencilla.

Estos bosques y estas lomas

Demasiadas bonitas para cualquier día.

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Las cubres con lona gris

Las reservas para visitas dominicales.

Y las montañas tan lejos y descoloridas

Las metes en fundas de nubes.

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Abajo, en el querido sur, el dorado,

El sol no se cansa de brillar.

Brilla para propio deleite y honor,

No hace como si fuera algo especial.

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¡Ahí, sí, ahí!

Pero aquí sigue chapoteando.

Según el lema de la pequeña burguesía:

Como hicimos ayer, haremos hoy.

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Sigue chapoteando de pura costumbre

Chaparrón tras chaparrón,

Nórdicos placeres estivales.

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Y la luz de la farola que se ahoga de humo

Mirando con ojos miles de cada charco.

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Las praderas barrizales, las calles un engrudo,

Un “Niffelheim” todo el mundo.

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el cuerpo, la carne, el alma

El próximo jueves, 25 de marzo, se inaugurará a las 19 horas en la Casa del Águila y la Parra en Santillana del Mar la exposición colectiva, itinerante y multidisciplinar

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el cuerpo, la carne, el alma

Aquí encontráis todos los datos interesantes (lugar, horario etc.)

Mi participación en esta exposición se debe a una visita sorpresa de Adolfo Cuevas, escultor residente en Bilbao pero con raíces en Mataporquera, en el Taller de Empleo de Valdeolea, en el que a lo largo del último año dejé  gran parte de mi tiempo y energía (mas en el blog de las liceras de valdeolea). Hablamos de la vida y del arte y también de esta iniciativa, en la que llevaba involucrado desde sus inicios.

Y es que „el cuerpo, la carne y el alma“ tiene ya un recorrido de dos años de exposiciones a sus espaldas. Nació en el País Vasco, de ahí que gran parte de los artistas participantes son de estas tierras. Impulsada por  Massimiliano Tonelli, actual comisario de la exposición, comenzó con 40 artistas que mostraron sus obras en un sinfin de pueblos y ciudades, centros culturales y museos en un amplio itinerario por la geografía vasca.

Ahora, con esta muestra, inauguramos la segunda fase. El grupo de artistas ha crecido hasta alcanzar ochenta y uno; sigue habiendo una fuerte presencia de artistas vascos, pero se han sumado creadores de otras procedencias, incluso de más allá de los límites de la Península. Hay un poco de todo: videoinstalación y fotografía, escultura en piedra, madera y otros materiales, dibujo y pintura y, ahora, también obra  textil.

Me encanta participar y ver mi tapiz en diálogo con otras obras y anudar contactos nuevos en los encuentros que nos brindan las inauguraciones. Me hubiera gustado realizar un  tapiz esplícitamente para esta ocasión, pero no ha podido ser.

Será, pues, “Fragment – Spuren einer Reise”, („fragmento – huellas de un viaje“) el tapiz mio que se podrá ver en esta exposición. Su larga y particular historia la contaré en otra entrada.

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ein bisschen eigenwerbung

Am 25. März findet die Eröffnung der Gemeinschaftsausstellung „el cuerpo, la carne, el alma“ in den Räumen „Casa del Águila y la Parra“ in  Santillana del Mar, Kantabrien statt.

Ich weiss, ausser durch einen dieser verrückten Zufälle, die das Leben manchmal bereit hält, wird es keinem von euch, die ihr in der Ferne hin und wieder an mich denkt, möglich sein, die Ausstellung zu besuchen. Ich werde Fotos machen und sie hier hochladen, so sind wir uns etwas näher.

Für mich ist das ein wichtiger Schritt, weil ich nach drei Jahren, nach unserem Umzug aufs Land, endlich das Gefühl habe, mich wieder um meine Kunst kümmern zu können. Langsam aber sicher.

Die Teilnahme an dieser Ausstellung geht auf einem Besuch von Adolfo Cuevas im Taller de Empleo, dem einjährigen Weberinnen-Ausbildungsgang (im blog mehr darüber, wenn auch auf  Spanisch) zurück, in den ich letztes Jahr meine Zeit und Energie gesteckt hatte. Er ist Bildhauer, lebt in Bilbao, und als wir ins Gespräch kamen, erzählte er mir von dieser Initiative, die schon eine ganze Weile läuft.

Ihren Anfang hat sie Im Baskenland genommen, deshalb sind auch jetzt noch hauptsächlich baskische Künstler vertreten. Konzipiert wurde und betraut wird sie von Massimiliano Tonelli, der fleissig immer neue Ausstellungsmöglichkeiten ausfindig macht und die Gruppe wachsen lässt. Die vierzig Künstler, die seit Beginn dabei sind, haben schon eine lange Reihe von Ausstellungen hinter sich.

Jetzt beginnt die zweite Runde, neue Künstler sind dazu gekommen, inzwischen sind es achtzig, ein ganzer Ausstellungskalender wartet darauf,  unsere Arbeiten in Spanien und auch im Ausland zu zeigen. Alles ist dabei: Foto und Video, Stein und Holz, Zeichnung und Gemälde, und eben auch Textiles. Ich find es ganz schön mitzumachen und meinen Teppich im Gespräch mit anderen Werken zu sehen und selbst Kontakte zu knüpfen.

Gerne hätte ich gezielt für die Ausstellung etwas gearbeitet, aber das ging eben nicht, und so kommt jetzt mein „Fragment – Spuren einer Reise“ dazu, durch die Gegend zu ziehen.

Über ihn mehr in einem der nächsten Einträge.

Der Titel der wandernden, multidisziplinaren, kollektiven Ausstellung bedeutet übersetzt ins Deutsche soviel wie

„Der Körper, das Fleisch, die Seele“

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¿stormwatching?

Golfo de Bizkaia: Las fuerzas primitivas de los tiempos

Sentir las tempestades, escuchar sus aullidos – cada vez hay más gente que visita en invierno las costas de Cantabria y Asturias para la “observación de tempestades”, el „stormwatching“.

Una „traducción casera“ del artículo de helge sobik, publicado en el „boletín médico alemán“, para los hispanohablantes, y para que veáis como sienten los extranjeros estas maravillas que tenemos en la puerta de nuestra casa:

El fuerte viento zarandea la hierba en las dunas de Liencres, como si en esta mañana quisiera transplantar el tapiz entero de carrizo que cubre la arena. Bufa entre los troncos del bosque de pinos, que sujetan las dunas en su sitio. Algún que otro paseante se opone, fuerza contra fuerza. Desde hace horas, el viento dirige una expresiva coreografía de olas en la costa de Cantabria, y bate el Golfo de Bizkaia en montañas de espuma. Las tremendas olas del Atlántico se suceden sin cesar, rompen en las rocas, para perderse finalmente en la arena dorada y firme de las playas. Una banda sonora acompaña a este espectáculo invernal: el sonido de un tren que pasa, de una inmensa cascada, de una clase de primaria cuando sueña el timbre del recreo. El viento y las olas hacen sus pinitos de imitadores de voces – no hay tren a la vista, ni cascada, ni escolares.

Durante los meses de invierno, las tormentas son frecuentes en la costa norte de España, con sus acantilados, sus maravillosas playas, que son mucho más largos, más anchos y más bellos que la mayoría de las que hay en el Mediterráneo. Mucho más corta es la temporada de playa, sólo julio y agosto. Apenas encontramos extranjeros, casi exclusivamente españoles. Pero desde hace poco viene gente de fuera, y justamente en invierno, para hacer algo que sólo se conocía en las costas salvajes del Pacífico en Canadá: Vienen al „stormwatching“, a observar las tormentas, se alojan en hoteles pequeños, en lo más alto de los acantilados, muy cerca del paseo marítimo, para vivir las tempestades en primera fila.

José Domingo Lécue es un experto en tempestades. Son su profesión. Desde hace 17 años forma parte del equipo de Patronas de la Salvamar, de los equipos de salvamento marítimo. Hoy es capitán del buque se salvamento marítimo de la capital cántabra de Santander. Cuando hace un tiempo como éste, está en alerta, dispuesto a zarpar en cualquier momento. Sólo una vez se mareó: „De niño, en un barco pescador. No por las olas, sino porque apestaba a gasóleo.“ Y se ríe. „He vomitado 14 veces en un mismo día.“ Y se ríe más todavía: „Pero este día también he comido 14 veces.“

En esta noche empieza a aullar la tormenta que ha ido cogiendo fuerzas a lo largo del día. Sopla por todas las rendijas del viejo hotel en los acantilados de Suances. Doce horas lleva. Parece la banda sonora al fin del mundo. El viento sacude los balcones acristalados. Los grandes ventanales se abomban bajo la presión – y resisten al final. Los gaviotines cabalgan el viento, se quedan inmóviles en el aire sobre la Playa del Loco, a pesar de la tormenta. De repente, se precipitan al vacío en vuelo vertical, remontan justo cuando parece que van a tocar el agua, para dejarse llevar por la siguiente ráfaga y seguir cabalgando.

Al rato se acaba la tormenta de forma repentina. Como si alguien hubiera apagado el oleaje. También los hombres salen a la calle, y delante de las sidrerías y los bares  a lo largo de la costa cántabra y asturiana que le sigue hacia oeste, vuelven a aparecer mesas y sillas como si no nada hubiera pasado. No hace ni una hora, el viento se las hubiera llevado todas. Los pescadores se enfilan en el muelle de Ribadesella, charlan, como casi siempre, de la princesa Letizia, esposa del príncipe Felipe, cuya abuela vive en Ribadesella, y a la que visita a menudo. Mientras, Vicente Peñil Montes arregla las redes. Mañana a las cinco de la madrugada, si las previsiones del tiempo se confirman, volverá a salir con su barco: „Después de tormentas como estas, las posibilidades de volver con una buena pesca de lubinas son grandes.“

Enrique Luzuriaga amaba estas tormentas. Entonces solía subir los 112 peldaños de piedra para vivir de cerca la fuerza de la naturaleza: era el farero de Santander – el último, antes de que se automatizó y se convirtió en museo. En el lugar que antes ocupaba el sofá de Enrique hoy nos encontramos con vitrinas de exposición, encima y a los lados, cuadros,  muchos cuadros. Le gusta, va de faros y de fareros. ¿Si hay algo que le gustaría más? „Si mi sofá seguiría aquí, me encantaría“, contesta con algo de melancolía en la voz. Aún guarda una llave a la torre, y cuando hay una tormenta de las buenas, a veces sube a la plataforma como lo solía hacer antes – o se va a la playa de Liencres y se sienta en las dunas. Para la observación de tormentos. „Y para sentir el viento“, explica. „Sientes la fuerza de la Naturaleza, la fuerza primitiva de los todos tiempos. Te despeja la cabeza, de carga de energía, es más entretenido que una policíaca, mejor, incluso que el sofá.“ Sonríe. Y deja que el viento zarandé su pelo. Helge Sobik

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stormwatching oder stürme gucken

Hier der Artikel von Helge Sobik aus dem Deutschen Ärzteblatt:

Golf von Biskaya: Die Urgewalt der Zeiten

Die Stürme fühlen, ihr Heulen hören – immer mehr Menschen zieht es im Winter zum „Stormwatching“ an die Küsten von Kantabrien und Asturien.

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Spannender als ein Fernsehkrimi: Von November bis Februar peitscht der Sturm,
zerbersten die Atlantikbrecher an Spaniens Nordküste. Foto: mauritius images

Der Wind rupft an den Halmen auf den Dünen von Liencres, als wolle er an diesem Vormittag allen Strandhafer auf einmal umpflanzen. Er faucht durch das Pinienwäldchen, das die Sandhügel festhält. Ein paar Strandspaziergänger stemmen sich mit aller Kraft gegen den Wind. Seit Stunden schon führt er sein expressives Wellenballett an der Küste von Kantabrien auf und schlägt den Golf von Biskaya schaumig. Immer neue Atlantikbrecher schieben sich Richtung nordspanische Küste heran, zerbersten an vorgelagerten Klippen, rollen auf dem festen, goldenen Sand aus. Auch Töne gehören zu dem winterlichen Spektakel: das Geräusch eines vorbeirasenden Zuges, eines gewaltigen Wasserfalls, einer Grundschulklasse beim Pausenklingeln. Wind und Wellen versuchen sich als Stimmenimitatoren – kein Zug weit und breit, kein Wasserfall, keine Schulkinder.

In den Wintermonaten stürmt es häufig und heftig an der spanischen Nordküste mit ihren Klippen, ihren herrlichen Stränden, die viel länger und breiter und schöner sind als die meisten am Mittelmeer. Viel kürzer ist die Saison hier, nur Juli und August. Kaum Ausländer sind dabei, fast nur Spanier. Aber neuerdings kommen ausgerechnet im Winter immer mehr Fremde und machen etwas, was sonst nur an Kanadas wilder Pazifikküste bekannt war: Sie reisen zum „Stormwatching“ an, nisten sich in kleinen Hotels ganz oben auf den Klippen, ganz vorne an den Strandpromenaden ein, um die Unwetter hautnah zu erleben.

José Domingo Lécue kennt sich gut aus mit den Stürmen. Sie sind sein Beruf. Er ist seit 17 Jahren bei den Patronas de la Salvamar dabei, den Seenotrettern. Inzwischen ist er Kapitän des Rettungskreuzers der kantabrischen Hauptstadt Santander. Bei Wetter wie diesem ist er in Alarmbereitschaft und ständig abfahrbereit. Seekrank ist Lécue nur ein einziges Mal gewesen, Biskaya hin oder her: „Als Kind auf einem Fischkutter. Nicht wegen der Wellen, sondern weil es so nach Schiffsdiesel stank.“ Er lacht. „Ich habe 14-mal am Tag gekotzt.“ Jetzt lacht er noch lauter. „Aber ich habe an dem einen Tag auch 14-mal gegessen.“

In dieser Nacht fängt der weiter erstarkende Wind zu heulen an. Durch alle Ritzen des alten Hotels auf den Klippen von Suances pfeift er. Zwölf Stunden geht das so. Es klingt wie die Begleitmusik zum Untergang der Welt. Der Sturm rüttelt am verglasten Balkon. Die großen Scheiben wölben sich unter dem Druck – und halten am Ende stand. Seeschwalben reiten davor den Wind aus, hängen im stärksten Sturm reglos über der Playa de los Locos in der Luft. Irgendwann stürzen sie sich senkrecht in die Tiefe, um sich knapp über der Wasseroberfläche von einer Bö wieder auffangen zu lassen und weiter zu reiten.

Bald darauf ist der Sturm mit einem Schlag vorbei. Als ob die Wellen einfach abgeschaltet wurden. Auch die Menschen kommen wieder hervor, und vor mancher Sidreria, mancher Bar an der kantabrischen wie der westlich anschließenden asturischen Küste stehen plötzlich wieder Tische und Stühle im Freien. Noch vor einer Stunde hätte der Wind sie davongetragen. Angler reihen sich an der Mole von Ribadesella auf, plaudern wie fast immer von Prinzessin Letizia, Ehefrau von Spaniens Kronprinz Felipe, deren Großmutter in Ribadesella wohnt und die häufig hier zu Besuch ist. Fischer Vicente Peñil Montes flickt derweil an Land die Netze. Am nächsten Morgen um fünf wird er, so sich die Wettervorhersage als richtig erweist, wieder hinausfahren: „Nach solchen Stürmen stehen die Chancen besonders gut, mit reichlich Lubinas, den Wolfsbarschen, zurückzukommen.“

Enrique Luzuriaga hat diese Stürme immer geliebt, ist dann 112 Steinstufen nach oben gestiegen, um alle Urgewalt aus nächster Nähe zu erleben: Er war der Leuchtturmwärter von Santander – der letzte, bevor die Anlage automatisiert und das einstige Wärterhaus in ein Museum verwandelt wurde. Wo einst Enriques Wohnzimmersofa stand, sind heute Vitrinen aufgestellt, darum herum Gemälde aufgehängt. Es gefällt ihm gut, dreht sich um Leuchttürme und ihre Wärter. Ob es etwas gibt, was ihm noch besser gefiele? „Wenn mein Sofa noch da stünde, das gefiele mir besser“, sagt er mit ein bisschen Wehmut in der Stimme. Einen Schlüssel zum Turm hat er noch, und wenn es richtig stürmt, steigt er noch manchmal auf die Plattform hinauf wie früher – oder fährt zum Strand von Liencres und hockt sich vor die Dünen. Zum Stormwatching, zur observación de tormentos. „Und um die Stürme zu fühlen“, sagt er. „Du spürst die Macht der Natur, die Urgewalt der Zeiten. Das pustet den Kopf frei, lädt dich auf, ist spannender als ein Fernsehkrimi, besser sogar als das Sofa.“ Er lächelt. Und hält den Kopf in den Wind. Helge Sobik

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um den Dünen gerecht zu werden….

Gerade mal einen Monat alt, kommt mein Vorsatz, diesen Blog zweisprachig zu führen, schon ins Wanken. Heute habe ich mir den letzten Eintrag durchgelesen, und mir vorgestellt, wie ihn jemand mit sozusagen deutschen Augen anschauen würde,  bin vom Wolkenkuckucksheim zum Herrn Kneipp und der Wassertreterei gesprungen, dann zum Glühweintee und den Kräuterprinten, und habe versucht, mir einen Reim darauf zu machen.

Manche Einträge entstehen aus der Spontanität der Situation heraus, sind in ein bestimmtes Umfeld eingebettet, in einem bestimmten Zusammenhang zu verstehen und daher schwerer zu erfassen. Deshalb werde ich auch nicht den Versuch unternehmen, den Text zu überstezen, in welche Richtung auch immer. Mir scheint es einfacher, und sinnvoller, bei solchen Gelegenheiten den Kontext zu beschreiben.

Also: gestern war die Rede von unserem ersten Frühlingsausflug nach einem langen, grauen, schneereichen Winter, wenn er auch etwas überschattet war von einem Anflug schlechten Gewissens, weil wir eigentlich nach Palencia fahren wollten, um dort gegen ein neues Atomülllager zu demonstrieren.

Doch die Müdigkeit war gross und die Lust eher gering und dort wo ich Unterstützung erhoffte, fand ich „Abwerbung“ und so sind dann drei Autos Richtung Strand gefahren. Unser Ziel: der Nationalpark der Dünen von Liencres, und deshalb auch dieser Eintrag, denn trotz der Fotos ist dieser wunderschöne Küstenstreifen in der Náhe von Santander durchaus einen Besuch und ein Bad wert.

Das wir dort auf die apokalyptische Natur- und Konsummüllhalde gestossen sind hat wohl eher damit zu tun, dass im Winter nicht so viel sauber gemacht wird, und dass die Hochwasser und Sturmfluten ihre Last weiter im Landesinneren abgelagert haben, als dies sonst der Fall ist; was uns nicht davon ablenken sollte, dass der Mensch im Grossen und Ganzen ein ziemliches Schwein ist, wenn er sich in Freier Natur und unbeaufsichtigt fühlt.

Schnell gewann allerdings bei mir die Neugier Überhand, und so habe ich mich auf gemacht, diese kleinen Strandschätze zu begutachten. Und da ich gerade in einer Phase bin, in der ich andauernd irgendwelche Projekte erdenken und erstellen muss, kam mir natürlich sofort die Idee eines Recycling-Workshop:

KUNST IN DEN DÜNEN

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Glühwein und Kräuterprinten machten den Abschluss des Picknicks, das wir anschliessend im Kiefernwald der Dünenlandschaft genossen haben.

Beim Suchen in der Gugel nach Links über die Dünen von Liencres, hab ich im Deutschen Ärzteblatt einen Text gefunden über „stormwatching“ in Kantabrien. Klingt toll, vor allem wenn man es in diesem Kontext findet. Wahrscheinlich ist das was ich am Sonntag gesehen habe das was bleibt, wenn die stormwatcher verschwunden sind…..

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esto también es…..

…..Liencres.

hasta la madrugada del domingo delante del ordenador, volando hacia nuestro „Wolkenkuckucksheim“, haciendo números de puestas y apuestas de las que ya os contaré más adelante, filosofando sobre  amortizaciones, balances, fianzas, y demás términos económicos; tan tarde se nos hizo que la mañana nos encontró con sueño y parcos en palabras; un compromiso ecologísta flotando en el aire y una llamada para buscar aliados; la conciencia aprieta y las ganas  empujan. Las últimas se imponen y los filetes de pavo se envuelven en pan rallado; los huevos saltan de alegría en el agua hirviendo, el desayuno con olor a almuerzo y merienda a la vez; sacando polvo de la maravillosa mesa-mochilla danesa, aún están las servilletas verdes de la última excursión del año pasado;  Salif, Manu, Simon; parada para comprar pan;  el cielo cubierto pero en la playa hará sol; seguro; al salir del tercer túnel niebla; nuestra tripulación decidida a seguir; los otros dos coches no sabemos; seguro que también; AGUA en una chimenea grande, siempre me llama la atención por más que pase por ahí; agua, por si acaso; los sauces con hojas, los frutales con flor, manchas amarillas en las praderas; 800 metros 30 días por delante; hileras de casitas, La picota en verde oliva; nos pasamos del desvío, hace mucho que no vamos; bajamos a pie de playa; un atrevimiento propio de inicio de temporada; llegamos, corremos; es pura casualidad que lleve un pantalon al que se puede quitar el tercio de abajo; las botas cuelgan de los cordones; kneipp, digo y explico con pies azulados del frío las ventajas del wassertreten; luego toda la tarde los tendré calientes; kneipp; cien azules diferentes; la mala conciencia por el compromiso ecologísta no cumplido ha sido sustituida por la que me provoca el recuerdo al presupuesto para el curso de acuarelas que debería haber mandado….. ayer;

Esta parte de la playa de Liencres aún no la conocía. La inercia nos había llevado siempre hacia el otro lado, y siempre habíamos estado con marea alta, cuando el agua impedía pasar de un lado al otro. Un largo paseo.  Viento y horizonte, y pequeñas bellezas en el camino….

Hasta que llegamos a una parte de esta lengua de tierra que divide el mar de la desembocadura del Pás. De repente cambia la imágen. Me recuerda a las fotogramas de la  peli „The Road“ que vi hace poco. Apocalíptico en pequeño formato.

La verdad es que nunca he estado en invierno en este Parque Natural, supongo que la basura acumulada que había ahí se debe a….. ¿pués a qué se debe que el río o el mar, da igual qué agua, dulce o salada, traiga tanta mierda a la costa? Botellas de vidrio, ninguna con mensaje, plástico, más plástico, de todos los colores……

Lo que pasa es que una vez superada la indignación de un corazón ecologista que aún percibe el último eco de este compromiso roto,  brota la curiosidad. Asi que en lugar de bordear este basurero inmenso de restos naturales y artificiales, penetro en él en busca de estos objetos casuales que tanto me gustan…..

Se me ocurre: ARTE ENTRE LAS DUNAS:  un taller de limpieza de playa y recilaje en formato artístico. Estaría bien. El viernes intentaré acercarme para traerme un curioso tronco abrazaba-piedras…..

Una de estas maravilosas mezclas de sabores, texturas y olores: quiche de puerros, ensalada de rúcola, filetitos de pavo, queso de asturias, fuet, huevo duro, pepino holandes, tomate, pan de pipas, un poquito más de queso, pan,  manzana, mandarina, perrunilla, nueces, pasas, dátiles, glühweintee y kräuterprinten…..

Bienvenida PRIMAVERA.

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de otro hijo para otro padre….

ULI – 1ULIULI

ULI – 2

ULI

ULI – 3

ULI – 4

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ernst paul milde

Wie kompliziert unsere Beziehung war, weiss nur noch ich, nachdem du nicht mehr da bist. Was wir uns alles an den Kopf geworfen haben, ich vielleicht mehr als du. Deine Taktik war und bleibt das „einfach nicht mehr da sein“. Wie oft ich wütend auf dich war, weiss auch nur ich: schon  in meinen ersten Erinnerungen, wenn du zum Sport gingst, was nur für Jungs und Männer war, und ich im Sand spielend mich langweilte; wenn du im Urlaub in die Berge gingst und ich gelangweilt auf der Wiese spielte, denn Klettern auch nichts für Mädchen ist. Spielerische Langeweile. Langweilige Spiele. Heute baue ich Labyrinthe im Sand und auf den Wiesen. Die Zeiten ändern sich, die Perspektiven auch….

Aber es gibt Dinge, für die ich dir so unendlich dankbar bin, dass sie vieles von all dem aufwiegen. Ich hab es noch geschafft, es dir zu sagen, als wir uns das letzte Mal gesehen haben, wenn auch dein Gedächtnis nicht mehr in der Lage war, das Gesagte länger als ein paar Stunden aufzubewahren.

Ich erinnere mich an einen ganz bestimmten Tag, an dem ich, wie viele Kinder aus geschiedenen Ehen, bei dir zum Pflichtbesuch war. Alles war langweilig, ich fühlte mich fremd in dieser Wohnung, ungemütlich war es. Wir sassen an einem runden schweren Eichentisch, auf dem eine weisse Tischdecke mit Spitzenbesatz lag, Leinen, gestärkt, handgeklöppelte Spitze. Das weiss ich jetzt, damals war es mir egal. In der Mitte stand eine Vase, Bergkristall, schlank und hoch. Mit einem Blumenstrauss:  Glockenblumen, Tulpen….. Es war wohl um die Osterzeit und wir waren irgendwo zu Besuch??? Nun, ich hatte einen Zeichenblock und Buntstifte, die gehörten zu meinen unzertrennlichen Reisegefährten, wo immer es auch hingehen sollte. Aber ihre Anwendung beschränkte sich eher auf Farbspiele, Formen die eine Farbe von der anderen abgrenzten.

Nach einer Weile nahmst du einen Stift und fingst an, den Blumenstrauss zu malen. Ich war wie verzaubert. Habe dir dabei zugesehen wie du langsam und fast zärtlich ein Blatt nach dem anderen abgebildet hast. Erst mit dahingehauchten Strichen, etwas fahrig vielleicht, etwas unsicher, suchend, dann immer entschiedener, bis alle Blumen da waren. Für mich war es wie Zauberei, als wenn du ein Kaninchen aus den Hut geholt hättest.

Ist mir dieses Bild deshalb so vertraut geblieben, weil es jedesmal vor mir auftaucht, wenn ich zum Bleistift greife und zärtlich einen Stein, ein Haus, einen Körper male, erst etwas fahrig, suchend, dann immer entschiedener…. ?

In deinen letzten Jahren hast du mit Öl gemalt, ich hab deine Bilder verwahrt, nicht alle, weil ich nicht alle gesehen habe. Aber einige von ihnen werden bei mir bleiben. Zeichnungen habe ich keine gefunden. Schade.

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Después de haberte ido tú, sólo yo sé lo complicada que era nuestra relación. Lo que nos hemos insultado, enfadado, discutido y reprochado, yo más que tú. Tu táctica era y sigue siendo la de „ya no estoy“. Las veces que sentí rabia, auténtica rabia, ya desde mis recuerdos a aquellos días cunado te fuiste a hacer uno de los muchos deportes que te gustaban y yo tenía que quedarme jugando aburrida en la arena, porque era cosa de chicos y hombres; las veces que te fuiste pronto por la mañana con aroma a aventura a la montaña y yo tenía que quedarme aburrida jugando en la pradera porque escalar no era cosa de chicas. Aburrimiento juguetón, juegos aburridos. Hoy construyo laberintos en arenas y praderas…. Los tiempos cambian y las perspectivas también.

Pero hay cosas por las que te quedo eternamente agradecida, tanto que compensa mucho de lo demás. He podido decírtelo la última vez que nos vimos, aunque tu memoria ya había perdido la capacidad de retener lo dicho más allá de unas pocas horas.

Recuerdo un día concreto, en el que me tocó, como a muchos niños de matrimonios separados, hacerte la visita obligatoria. Todo resultó aburrido, me sentí incómoda, extraña en este piso, en tu compañía. Estuvimos sentados en una mesa redonda, grande, pesada, de madera de roble, cubierta con un mantel blanco con puntillas; lino, almidonado, con encaje artesanal. Lo sé hoy, en aquél entonces ni le presté atención. En el centro de la mesa había un florero, delgado, alto, de cristal de roca. Con un ramo de flores: narcisos, tulipanes…. Supongo que era por Semana Santa ¿Quizá estuvimos de visita en alguna casa??? Yo tenía mi bloc de dibujo y mis lápices de color, fiel compañeros de viaje ahí donde me iba. Pero los utilizaba sobre todo para juegos de color, formas que limitaban un color del otro.

Después de un rato cogiste un lápiz y te pusiste a dibujar aquél ramo. Para mi era algo mágico. Me quedé encantada. Observándote como despacio comenzaste a plasmar delicadamente las flores en el papel, primero con trazos sutiles, quizá un poco errático, un poco inseguro, buscando, después cada vez más decidido, hasta que todas y cada una de las flores estaban ahí. Era magia pura, como si hubieras sacado un conejo del sombrero de copa.

¿Acaso se me ha quedado esta imagen tan familiar, tan íntima, porque surge cada vez que cojo un lápiz y dibujo una piedra, un paisaje, un cuerpo, primero errática, buscando luego cada vez más decidida…. ?

En los últimos años de tu vida pintaste con óleo, he guardado tus cuadros. No todos porque no los he visto todos. Pero algunos me acompañarán aunque no sean capaces de despertar la misma magia. Dibujos no he encontrado ninguno. Lástima.

Hoy ha sido día del padre

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a la luz de la luna

A los que tenéis gente menuda cerca,  o simplemente os gustan los cuentos, os vuelvo a recordar el enlace al podcast de Cuentos a la Luz de la Luna con el que dí cuando estaba buscando una traducción del Califa Cigüeña. Ahí encontré también el cuento del Pequeño Muck, uno de los favoritos míos de entre los cuentos de Wilhelm Hauff .

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narren

„Was für düstere Worte“, sagte Arturin. „Ich dachte Narren seien dazu da, die Mensche zu erheiter.“

„Narren halten den Menschen die Wahrheit vor Augen“, sprach Tirillo, „und die klingt meistens so unglaubwürdig, dass man darüber lachen muss. Wir bemühen uns, munter zu bleiben, trotz der Bedrohung aus gefährlichen Gegenden, statt die Augen davor zu verschliessen.“

Ich lese mit Uli gerade: Der Wilde Wald, von Tonke Dragt

„Que palabras más sombrias“, contestó Arturín. „Pensé que los bufones están para alegrar a la gente.“

„Los bufones les quitan la venda con la que se cubren los ojos para no ver la verdad“, dijo Tirillo, „y esta verdad suele sonar tan inverosímil, que hace reír. Nos esforzamos por mantener la alegría, a pesar de la amenaza de tierras peligrosas, en vez de cerrar los ojos“.

Der Wilde Wald, de Tonke Dragt

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volátil compensación

Qué pensaría la gente, si….. si hubiera gente para pensar. Pero como no la hay…

Qué pensará la gente…. Cuando me vea así, si es que me vaya a ver….

A veces, ser forastera tiene sus ventajas, a veces, no siempre. Y que sepan que te dedicas al arte, también. En fin, te da un margen de libertad. No es que te entienden, pero no te van a decir que no lo hacen. Y por si acaso tampoco te van a decir a la cara que ¡qué rara eres!

En alemán se dice Narrenfreiheit, esta libertad que se les otorgaba a los bufones, para decir lo que muchos sólo se atrevían a pensar, y a falta de bufón la otorgamos hoy a los locos, porque total, para qué vas a intentar razonar con ellos, si de razón no entienden, ni de razones. Pues a veces está bien disfrazarse de bufón, hacer cosas raras e imaginarte además cómo te ven los otros.

Ayer me pasó.

Y me imaginé cómo lo vería la gente si en este pueblo nuestro hubiera gente para ver. Resulta que después de dejar escapar la golondrina sin poder inmortalizarla virtualmente, llegue a casa y saqué el tendero para colgar la colada (cosa de primavera). De repente, con un vaquero de Lea en la mano, vi como se posaba en la roca cercana una mariposa. La primera mariposa de la primavera. Dejé la colada, entré en casa, cogí la cámara, salí y al ver que la mariposa ya se había volado, seguí tendiendo la colada, con la cámara colgada del cuelo; cosa harto incómoda, porque el aparato se chocaba con todo. En fin, a los pocos minutos, esta vez con un calzoncillo de Uli en la mano, volvió la mariposa… bueno, volvió una mariposa, quise pensar que era la misma de antes. Dejé la colada, pero me enredé con los calcetines y la mariposa se fue. Cuando sólo me quedó por tender una negra camiseta de mangas larguísimas, la ví por tercera vez y con la camiseta mojada en brazos y la cámara colgada del cuello me acerqué tan sigiliosamente como lo hubiera hecho en el caso de la golondrina…. Y la fotografié.

Luego me imaginé lo que hubiera pensado alguien desde cierta distancia sin percatarse de la mariposa…… Y me percaté yo que el vecino me había estado observando desde lo que dentro de nada va a ser su nueva casa azul cielo de dos plantas…..

Como hace dos días me vio hacer fotos del cielo, del cielo azul nada más, azul como la casa que construyó tan alta que nos tapa el poco sol que nos entraba en la cocina (a cambio veremos azul cielo incluso en los días en los que el cielo está gris)….

Como hace unos meses me vio, todo esto, recordad, sin decir nunca nada ni preguntar la razón, en fin, me vio, estoy segura, como me iba a la una, las dos de la noche con la carretilla y dos bidones de agua, el frontal en la frente iluminándome el camino al cacho-huerta para regar…. Mira que son raros estos alemanes, habrá pensado. Si de esta forma hubiera sacado calabacines gigantes, quizá hasta que lo hubiera probado él también, a las tres de la madrugada, por si acaso, para que no le vea nadie. Pero mis zanahorias salieron raquíticas, las lechugas se las repartieron las babosas, los ratones y las ovejas, las frambuesas se secaron y los girasoles se doblaron…. Un desastre…..y yo regando de madrugada con el frontal iluminándome el camino…

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Füchtige//flüchtende Entschädigung

Was würden die Leute sagen, wenn es hier Leute gäbe….. Und wenn sie mich sähen, so, was würden sie dann sagen……

Meine Mutter war immer sehr besorgt, wass die Leute sagen würden ….das hatte eine Zeit lang auch seinen guten Grund, den ich erst viel später verstand, als selbst der Ärger über die Sorge meiner Mutter um die Meinung der Leute schon verraucht war…..

Manchmal ist es ganz gut ein Fremdling zu sein, manchmal, nicht immer….

Und wenn dann auch noch bekannt ist, dass frau sich der Kunst widmet, dann ist es noch besser, manchmal….

Nicht, dass man dich verstehen würde, aber das würde dir nie jemand sagen. Noch nicht einmal, dass sie seltsam finden, was du machst…

Narrenfreiheit? Diese Freiheit die früher die Narren genossen, um das zu sagen, was alle anderen sich nur zu denken getrauten, und die wir heute allzu leicht dem Verrückten einräumen, weil der eh nichts von Vernunft und Vernünftigkeit versteht? Der Leute Meinung nach….

Nun, manchmal ist es ganz gut sich zum Narren zu machen und selbst darüber zu lachen, seltsame Dinge zu tun und sich vorzustellen, wie das vor den Augen anderer aussieht, die es vielleicht auch gerne tun würden, sich aber nicht trauen, weil dann die Leute etwas sagen würden…..

Gestern war so ein Tag. Gestern hab ich mir vorgestellt, wie das für Andere aussehen würde…

Nachdem die erste Schwalbe vor dem virtuellen Ruhm geflüchtet war, kam ich heim, brachte den Wäscheständer raus (wenn die frisch gewaschene Wäsche drei Monate lang nach Geräuchert gerochen hat, steht einem der Sinn nach anderen Düften ). Plötzlich, mit einer Jeans von Lea in der Hand sah ich, wie ein Schmetterling torkelnd vorbei kam und sich auf dem nahen Felsen in die Sonne setote. Der erste Schmetterling. Ich liess die Wäsche Wäsche sein, ging rein, hing mir den Fotoapparat um den Hals, und akls ich rauskam, musste ich feststellen, dass meine Beute sich verflüchtigt hatte. Also hing ich weiter Wäsche auf, wobei mir der Fotoapparat recht störend um den Hals baumelte und überall gegen stiess. Kurz danach, diesmal mit einer Unterhose in der Hand, kam der Schmetterling wieder, nun, es kam ein Schmetterling und ich nahm an, es wäre derselbe. Wieder liess ich die Wäsche Wäsche sein, aber irgendwie verhedderte ich mich in einem Gewirr von Strümpfen, die auf dem Boden landeten, und als ich aufsah, war es wieder weg. Als nur noch das sehr lange langärmlige T-shirt von Juanjo blieb (Waschmaschine mit dunkler Wäsche, wie das so ist im Winter) sah ich ihn ein drittes Mal, und mit dem nassen T-shirt im Arm lief ich hinter ihm her  und fing ihn ein…. digital.

Danach kam mir kurz in den Sinn, wie das Ganze auf jemanden gewirkt haben muss, der aus einiger Entfernung den Schmetterling nicht wahrgenommen hätte …… Und auf unieren Nachbarn, der mich wohl schon eine ganze Weile aus dem Fenster im ersten Stock seines neuen himmelblauen Häuschens beobachtet hatte, von wo au ser über die Mauer sehen kann….

So, wie er mich vor zwei Tagen dabei beobachtet hat, wie ich Blau fotografiert habe, Himmelblau, wie das Haus, so hoch, dass es uns die wenigen Sonnenstrahlen nimmt, die ihren Weg in unsere Küche fanden. Dafür sehen wie jetzt Blau, auch an Tagen, an denen der Himmel bleigrau ist….

Und vor einigen Monaten, als er mich, da bin ich sicher, auch wenn er es mir gegenüber nie erwähnt hat, beobachtet hat, wie ichu m ein oder zwei Uhr nachts mit der Schubkarre, zwei riesigen Wasserkanistern und Stirnlampe in den Garten gewandert bin, um zu giessen. Schon komisch die Deutschen, he?.

Wären meine Kürbisse und Zucchini gigantischen Ausmasses gewesen, hätte er nicht eine Minute gezögert, um selbst um drei Uhr nachts –damit ihn niemand sieht- den Durst der ihm anvertrauten Flora zu stillen. Aber meine Möhren waren kümmerlich, die Salatköpfe teilten sich Schnecken, Mäuse und Schafe, die Himbeersträucher vertrockneten und die Sonnenblumen sind umgeknickt…. Kurz: aus Gärtnersicht eine Katastrophe…..und dabei hatte ich so hingebungsvoll gegossen, nachts, mit Stirnlampe…

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Über Frühlingsboten und ihre Wirkung…

Seit drei Tagen scheint die Sonne, ist der Himmel fast unausstehlich blau, schwebt ein unverkennbar frühlingshafter Duft in der Luft,  machen die Spatzen morgens in aller Herrgottsfrühe einen ohrenbetäubenden Lärm unterm Dachvorsprung, klappert der Storch vor sich hin und platschen die Frösche in die von der Überschwemmung zurückgebliebenen Pfütze zurück, wenn sich mein Schatten über sie schiebt.

Gerade bin ich ins Dorf zurück gekommen, da sah ich sie, auf dem Hochspannungskabel, am Dorfeingang. Nur eine, EINE Schwalbe, eine. Wenn  eine Schwalbe auch keinen Sommer macht, dann vielleich aber doch den Frühling…..

Als ich Wotan geparkt hatte und mit dem Fotoapparat um den Hals zurückkam zum Hochspannungskabel, war es leer. Klar, ich hätte auch nicht gewartet bis unter mir eine riesige türkisfarbene, stinkende Masse anhält, das Maul aufklappt, ein winziges Wesen mit zwei Beinen ausspuckt, das dann langsam angeschlichen kommt, vor den hellen Fleck einen dunklen schiebt und dann „klick“ macht. Könnte ich fliegen, wäre ich auch weggeflogen. Für den Fall, dass…

Also gibt es kein Foto. Nun könnte ich natürlich so tun als ob, und eins vom letzten Jahr raussuchen. Aber dann ist es nicht mehr echt. Also bleiben nur die Worte….

Und wenn man dann einen Blog zweisprachig schreibt und zumindest manche Dinge doppelt denkt, dann stösst man mehr als einmal auf Ungereimtheiten, Unstimmigkeiten oder man wird sich selbst bewusst, dass der Sprachgebrauch manchmal recht ungenau ist, oder dass man im Sprachgebrauch recht ungenau ist. A

Auf Spanisch habe ich gerade über die Virtualität nachgedacht, und als ich den Eintrag auf Deutsch schreiben wolltem und im Wikipedia nachgeschaut habe, wo da zu lesen steht:

Virtualität ist die Eigenschaft einer Sache, nicht in der Form zu existieren, in der sie zu existieren scheint, aber in ihrem Wesen oder ihrer Wirkung einer in dieser Form existierenden Sache zu gleichen. Das Wort führt über den französischen Begriff virtuell (fähig zu wirken, möglich) zurück auf das lateinische Wort virtus (Tugend, Tapferkeit, Tüchtigkeit, Kraft, Männlichkeit).

Virtualität spezifiziert also eine gedachte oder über ihre Eigenschaften konkretisierte Entität, die zwar nicht physisch, aber doch in ihrer Funktionalität oder Wirkung vorhanden ist. Somit ist „virtuell“ nicht das Gegenteil von „real“ – obwohl es fälschlicherweise oft so verwendet wird – sondern von „physisch“.

….tja, da war ich dann zumindest kurz irritiert….., ganz abgesehen davon, dass mir die Männlichkeit der Virtualität zu Denken gegeben hat.

So sei es denn: geniessen wir wenigstens die Wirkung die das Bild der Schwalbe auf dem Hochspannungskabel am Dorfeingang von Puentetoma vor knallblauem Frühlingshimmel in den wintermüden Gemütern hervorzurufen vermag…..

Und wenn ich jetzt diesen frühlingshaft-wirren Eintrag hoch“beame“, dann erscheint die zierliche Schwalbe in der Schlag-Wort-Wolke. Meine Güte,  was für ein mächtiger Begriff.

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confianza (2)

Lo de la virtualidad tiene su aquél.  Llevamos ya tres días de sol y cielo azúl y un aroma inequivodacamente primaveral, los pájaros montan un follón por la mañana, las cigüeñas siguen constuyendo, y ayer se movió la superficie de la charca al lado de la plaza donde espero el autobús escolar sospechosamente cuando me acerqué. Ver no he visto nada, pero supongo que habré interrumpido a alguna ranita su baño de sol (puede que me haya dedicado una maldición, pero ve-te-tú-a-saber si no la he protegido de una muerte segura en un pico de adebar).

En fin, lo de la virtualidad tiene su aquél, y requiere confianza, mucha confianza, porque hoy, tercer día de sol, al volver de Aguilar al pueblo la ví. La ví en el cable de alta tensión al bajar la cuesta, pero no tenía camara. Sin embargo la ví, la primera golondrina. Ahí estaba. Y me ha hecho una ilusión tremenda.

Me tenéis que creer aún sin foto, porque cuando cogí la camara y me acerqué ya no estaba, claro. Yo tampoco me quedaría ahí arriba en un cable de alta tensión esperando hasta que la mole turquesa se pare, abra las fauces, escupa un bichito de dos patas que intente acercarse siligiosamente, que tape una mancha clara con otra negra y haga „click“. No, yo tambien me iría, por si acaso.

En fin, foto no hay, y claro, podría haber sacado del baúl del disco externo una foto del año pasado…… pero resisto. Por lo de la confianza.

Así que queda dicho: hoy llegó la primera golondrina a Puentetoma.

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se ve …..

Los atrevidos y los precavidos, juntos hacen que se vea:

Die Wagemutig-Stürmischen und die Bedächtig-Besonnenen, zusammen machen sie es sichtbar:

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just blue

Gente, no busquéis, no hay nada, NADA  SALVO UN CIELO AZUL…..

Leute, ihr braucht nicht zu suchen, es gibt nichts zu finden, NICHTS AUSSER EINEM BLAUEN HIMMEL…..

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zwei // dos

Eigentlich waren es zwei, aber eins hat die Maus gefressen, da war es nur noch eins……

Eran dos, pero uno se lo comió un ratón, entonces queda sólo uno…….

Also muessen wir verdoppeln: denn  eigentlich wollte ich eins dieser Schneeglöckchen nach SüdWesten schicken, so ungefähr nach Argentinien, genauer gesagt nach Buenos Aires; das andere nach NordOst, so ungefähr ins Bergische Land, genau gesagt nach Wuppertal. Meine zwei Fixpunkte im Gewirr. ….und mittendrin alle Freunde und Freundinnen nahbei…

Tendremos que desdoblar, entonces: pues quería mandar uno de los galanthus hacia el SudOeste, más o menos dirección Argentina, Buenos Aires, por ser exactos; el otro hacia NorEste, más o menos dirección Bergisches Land, Wuppertal,  por ser más exactos. Mis dos puntos cardinales en la maraña… y en medio, próximos, todos los demás amigos y amigas…..

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ich hab’s versucht

… aber nicht geschafft.

Intentar, lo he intentado, salir ….. no me salió.

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Wo es die Brike im Garten gibt, rank und schlank, und unter ihr, jedes Jahr, wenn unser Hund sie vorher nicht plattdrückt,  ein herrliches spanisches Osterensemble, mit gelben Primeln und roten Tulpen, wo’s mir hier genau so kalt und nass ist, wie in meiner Erinnerung meine Heimat, hab ich gedacht, es müsste gehen….

Ya que crece el abedúl en el jardín, alto y esbelto, y a su pie, cada año en primavera, si es que la perra no las aplasta antes, surge una idílica composición hispánica de pascua con prímulas amarillas  y tulipanes rojos, como aquí tengo tanto frío y llueve tanto como recuerdo de mi infancia, pensaba yo que debería funcionar…..

Als ich die Zwiebeln im Supermarkt sah, vor zwei Jahren im Herbst, konnte ich nicht wiederstehen. Da wusste ich noch nicht, dass überall, sogar in Wipipedia darauf hingewiesen wird, dass das Schneeglöckchen nicht leicht zu „kultivieren“ ist, halt wild ist und es auch lieber bleiben will…

Cuando ví los bulbos en el supermercado, hace dos años -y no los han vuelto a traer- no pude resistir. En aquel entonces aún no sabía lo que viene hasta en la página de wikipedia: que la campanilla de nieve es difícil de cultivar, vamos que es silvestre y quere seguir siendolo…..

Gut, dass ich ihr damals zur Gesellschaft auch ein paar Krokusse gekauft hatte…

Menos mal que le compré algunos crocus de compañía…

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Wobei sich mir heute die Frage stellt, ob lila wirklich schlauer oder nur langsamer ist, als gelb…. oder gerade weil schlauer eben auch langsamer…..

Y viendo lo visto se me plantea hoy la pregunta, si lila realmente es mas listo o simplemente más lento que amarillo…o justo por ser más listo también más lento…

Auf der „univiario“-Seite gibt es einige Fotos zum Schneeglöckchenlabyrinthbau…

En la página „univiarios“ hay más fotos sobre la construcción del laberinto de campanillas de nieve….

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