José Manuel Menéndez, fundador de la Asociación ambiental Senda Nova
(es) Y al igual como no se puede hablar de Carballo sin hablar del fesival de murales, no se puede hablar de esta ciudad sin mencionar el carballo más singular de la zona. He preguntado a José, mi amo de llaves para los camerinos y guía particular, del que en estos últimos días he aprendido muchísimo sobre el entorno de Carballo y en general de la Costa da Morte.
Y, cómo no, no solo supo decirme donde puedo encontrar este carballo, sino me llevo a verlo, porque sin coche queda un poco a desmano. Es el Carballo de Artes, o de San Antón, como dicen otros, en el del Pazo de Vilar de Francos. Un artículo de la Voz de Galicia del abril de 2018, firmado por S.G.Rial, nos habla concretamente del status quo de los árboles singuares, y hace referencia al Carballo de San Antón, „del que entonces se decía que tenían una antigüedad de 400 años, aunque sobrepasa esa frontera. También se señalaba que estaba afectado por la edad, con ramas muertas y muñones y un ataque suave de un hongo. En la actualidad sigue siendo imponente, pero le pesa el tiempo. Los temporales, las podas y la vejez se han llevado por delante muchas ramas, y su aspecto se ha deteriorado y desnudado, sobre todo por uno de sus lados. En aquel momento su dueño aún era José Antonio Quiroga, el marqués de la Atalaya, dueño del pazo, cuya propiedad en conjunto fue vendida a la empresa hostelera de La Penela.“ En aquel momento se tituló el artículo: „El carballo de Vilar de Francos es el único que resiste el paso de los años y los catálogos“. Nadie podía o quizo preveer que eso podría cambiar de un momento a otro. Pues en agosto del mismo año cambiaría todo.
(de) So unmöglich, wie es ist über Carballo yu berichten, ohne das Festival der Wandmalerei zu erwähnen, kann man über eine Stadt berichten, die die Sommereiche im Wappen trägt, ohne von dem ältesten Exemplar zu berichten, das es in der Umgebung gibt. Ich habe José gefragt, der ja nicht nur der Herr über die Schlüssel zu den Duschen im Kulturpalast von Carballo, sondern auch zu meinem Führer geworden ist, von dem ich in den wenigen Tagen siet ich hier bin unglaublich viel gelernt habe über die Landschaft, die Vergangenheit und die Bräuche dieser Gegend.
Und natürlich wußte er mir nicht nur zu sagen, wo ich diese Sommereiche finden kann, sondern er hat mich in seiner Mittagspause gleich hingebracht. Es ist die Sommereiche von Artes, zugehörig zum Pazo Vilar de Francos. Oben im spanischen Text habe ich einen Artikel verlinkt, den ich in der Voz de Galicia gefunden habe. Er erschien im April 2028 und berichtete ganz speziell über den traurigen Zustand vieler singulärer Bäume in Galicien, die zwar katalogisiert sind, die es aber nicht mehr gibt. Viele wurden gefällt, mußten dem Asphalt weichen, viele wurden nicht fachmännisch gepflegt, andere konnten der Trockenheit nicht standhalten, wurden anfällig für Pilze, Käfer und die Macht der Stürme. 2018, im April, hielt diese über 400 Jahre alte Sommereich noch tapfer aus. Da ahnte noch niemand, dass es schon im August desselben Jahres ganz anders um dieses wunderbare Exemplar bestellt sein sollte.
(es) Una trade de agosto, el 3, por ser exacto, se parte el árbol en dos. Una de las ramas más largas del arbol no pudo más. El peso, la edad…. Pienso que si se hubiera apoyado a tiempo para reducir la carga, o si se hubiera podado con cuidado….. pero no soy quién para decir qué es lo que se debería hacer, y todavía menos a „toro pasado“ que todos somos listas y rápidas con propuestas e ideas. Lo cierto es que el artículo que se publicó en la Voz de Galicia el 17 de septiembre de 2018 deja claro el dilema que viven, sufren, los árboles por su singularidad. Y que, como en tantos otros casos de la vida, una figura de protección puede ser un arma de doble filo.
(de) An einem Nachmittag im August, genau gesagt dem 3.August 2018, brach die Eiche entzwei. Einer der Hauptäste konnte nicht mehr,….. mit dem Gewicht, dem Alter….. Ich denke, wenn man vor ein paar Jahren schon diesen weit ausladenden Ast abgestützt hätte, wenn der Baum vielleicht sogar vorsichtig beschnitten worden wäre… aber eigentlich habe ich keine Ahnung von Baumpflege und im Nachhinein sind wir alle immer schlauer als vorher. Aber ein weiterer Artikel den ich bei meiner Recherche im Internet dazu gefunden habe macht das Dilemma deutlich, wenn es zu solchen situationen kommt. Da dieser Baum im Katalog der Besonderen Bäume Spaniens auftaucht, ist es nicht der Eigentümer des Grundstücks, auch nicht die Gemeinde, die sich darum kümmern kann, den Schwerverwundeten zu versorgen. Nicht mal den abgebrochenen Ast dürfen sie entfernen. Es ist das Ministerium, das sich in Bewegung setzen muss, und das bringt eine gewisse administrative Trägheit mit sich. Was eigentlich dem Schutz des Baumes dienen sollte, ist eben auch, wie so vieles im Leben, ein zweischneidiges Schwert.
(es) Julio 2024. Lo que queda del árbol resiste. Pero es evidente que languidece, que entre las ramas vivas hay bastates muertas que deberían quitarse para reducir el peso sobre el tronco. Quizá debería pensarse un apoyo para la gran rama que queda, en fin, aprendiendo del pasado…….. quizá una poda antes de que llegue algún temporal de otoño y se lo lleve por delante. Eso es lo que teme José. Yo, que soy optimista por naturaleza, espero que este árbol, que tiene ya más de 500 años en la espalad, consigue superar el gople y recuperarse. Y si no, que se respecte este santuario y que se le deje morir tranquilamente, sin perturbarle m¡as de lo necesario. ¿Quizá una valla? No sé. Yo he entrado al terreno con José pero para decir la verdad, para entender este árbol, para sentirlo, no hace falta tocar el tronco. Y lo de las piedras creo que ya no se lleva. Y si aún se lleva, igual está bien poner la valla para que se deje de llevar. No se tiran piedras a seres mayores que no se pueden defender.
(de) Juli 2024. Was von dem Baum geblieben ist, hält aus. Aber es ist nicht zu übersehen, dass der Baum vor sich hin siecht. Zwischen den belaubten Ästen sieht man viele vertrocknete, die man vielleicht entfernen sollte, um das Gewicht zu verringern. Vielleicht wäre es auch nicht schlecht, den verbliebenen ausladenden Ast zu stützen, so, als ob man aus den Versäumnissen der Vergangenheit gelernt hätte, vielleicht ein vorsichtiges helfendes Zurückschneiden zur richtigen Zeit und bevor der nächste Herbststurm kommt, der den Baum umreißen könnte. Das befürchtet José. Ich bin von Natur aus Optimistin und hoffe sehr, dass er es schafft, sich von dem Schlag erholt und wieder zu Kräften komt. Und wenn dem nicht so sein kann, wenn es denn an der Zeit ist zu sterben, dass er das würdevoll und freidlich tun kann, ohne gestört zu werden. Vielleicht eine Abzäunung? Keine Ahnung. Ich bin mit José auf dem Grundstück gewesen, es gibt nichts, was den Zugang verhindert. Aber man muss den stamm nicht berühren, um diesen Baum zu verstehen, um ihn zu fühlen. Und das mit den steinen macht eh niemand mehr, hoffe ich. Und wenn doch, dann ist es vielleicht an der Zeit, damit aufzuhören. Man schmeißt nicht mit Steinen auf alte Wesen die sich nicht wehren können.
Ah, die Spanier wissen was ich meine. Eine kurze Erklärung: Es war lange Brauch, diesen Baum als „Heiratsvermittler“ zu nutzen. Auf verschiedenen Höhen gibt es große und kleiner Löcher in seinem Stamm, wohl Zeugen früherer Verwundungen. Nun, eben diese Löcher wurden als eine Art Basketballkorb benutzt und der Brauch sagt, dass der- oder diejenige, die es schafft, einen Stein dort hinein zu werfen und er in der Baumhöle liegen bleibt, sich noch im gleichen Jahr verheiraten wird. Ich denke mal, der Baum hat seine Schuldigkeit getan und vielleicht kann man einen Ersatz dafür finden. Er hat mit der Zeit und sich selbst schon genug zu tragen.
(es) Evidentemente, este carballo no es la única víctima del paso del tiempo y del cambio del tiempo. En toda Europa nos espera, debido al cambio climático, una gran modificación de la vegetación que nos rodea, con la que nos hemos socializado, que es parte de nuestra identidad, de los recuerdos de infancia, de nuestras costumbres, de lo que somos. En Alemania, país en el que gustan los parques históricos y los bosques, éstos se enfrentan a grandes problemas a la hora de preservar su arbolado antiguo; en las ciudades se implantan nuevas especies de las que se espera que aguanten lo que nos viene encima. Que sea así. Los necesitamos.
(de) Natürlich ist diese Eiche nicht das einzige Opfer des Alterns und des Klimawandels. In ganz Europa müssen wir uns auf einen großen Wandel vorbereiten, was die Vegetation betrifft, die uns umgibt, mit der wir groß geworden sind, die Teil unserer Kimdheitserinnerungen ist und damit auch ein Teil unserer Identität, unserer Bräuche, von uns selbst. Bei uns in Deutschland haben viele Wälder und Historische Parks damit zu kämpfen, den alten Baumbestand zu bewahren. Von einem Großteil weiss man jetzt schon, dass er es nicht schaffen wird. In den städten werden immer mehr Baumarten angepflanzt, von denen man hofft, dass sie mit dem, was da kommen wird, gut zurecht kommen. Hoffen wir’s. Wir brauchen sie.
(es) Mientras escribía este ultimo párrafo me venía a la mente como ha cambiado el entorno aquí en Galicia con la llegada de la patata y del maís…….. Los cambios an el aspecto, en las costumbres, en la alimentación….. en fin, en fin.
(de) Während ich den letzten Absatz geschrieben habe, kam mir in den Sinn, wie sehr sich die Landschaft in Galicien mit der „Ankunft“ von Kartoffel und Mais verändert hat, und mit ihr die Ernährung, die Bräuche…… Tja.
(de) Wie die Lebenden, so die Toten. Soviel sei gesagt zum Thema „Harmonie im Gesamtbild“.
(es) Como los vivos, también lo hacen los muertos. Lo dicho, „Armonía del conjunto“.
(es) Pocos días en esta ciudad y ya llegan las primeras aportaciones de la gente. En este caso con tres ovillos de lino, rescatados de una casa antigua en Baio que había que vaciar. Lino hilado a mano que nunca llego a emplearse para ve-te-tu-a-saber si una colcha, un vestido, un mantel……
(de) Wenige Tage in der Stadt, und schon kommen die ersten guten Gaben: Drei Knäule wunderbares Leinengarn, gerettet aus einem alten Haus in Bai, das leergeräumt werden mußte. Feines handgesponnenes Leinen, das nicht mehr verwebt wurde, in was-weiß-ich, eine Decke, ein Kleid, eine Tischdecke…..
(es) El lino era el material más frecuente utilizado por las mujeres de Galicia a la hora de tejer todo tipo de textiles. En el cercano Vimianzo hay una pequeña exposición acerca del laborioso proceso de obtención de la fibra de lino y en Baio, el mismo pueblo del que provienen estas tres bolas de tiempos del pasado, hay una asociación de amigos del lino que atiende también el Museo del lino del Consello de Zas.
(de) Leinen war die wichtigste Faser für die galicischen Frauen, wenn sie sich an den Webstuhl setzten, um aus dem Haus ein Heim zu machen und die Familie zu bekleiden. In dem nahegelegenen Vimianzo gibt es eine kleine Ausstellung zu dem aufwendigen Prozess der Leinengewinnung und in Baio, eben jenem Dorf, aus dem diese drei Kugeln voller versponnener Lebenszeit aus der Vergangenheit kommen, gibt es einen Verein der Freunde des Leinen, der sich auch um das Leinenmuseum in der Gemeinde von Zas kümmert.
(es) No se puede hablar de Carballo, sin hablar del Festival de Murales „Rexenera Fest“ del que este año, del 30 de mayo al 9 de junio, tuvo lugar la décima edición. Y como por algún lado tengo que empezar a hablaros y enseñaros Carballo, éste no me parece el peor.
Según me han contado, este festival, que le está imprimiendo un caracter muy especial a la ciudad, nació de una gran necesidad: la de suavizar, en la medida de lo posible y gracias al poder de la imágen, el impacto que tienen las muchas medianas existentes en Carballo; medianas que surgen de una manera de urbanizar un tanto peculiar, desordenada, diría yo. Hay un gran número de edicifios, de tres o cuatro plantas, a los que separa….. un hueco, un solar, un cacho de terreno aún sin construir. A la derecha una mediana, a la izquierda una mediana, a veces no más de 15 o 20 metros de distancia entre ellos. Y la mayoría suele ser gris, gris paloma, gris niebla, gris cielo tormenta, gris granito, gris perla, gris lobo, hay cartas de color con gris Londres o gris Madrid…… pues la mia ahora tiene un gris Carballo.
Así que se dividen las medianas en las actualmente 115, que en los diez años desde que existe el festival han sido decoradas con algún mural, y las restantes, aún en gris Carballo y en espera de ser „derribado con pintura“.
(de) Das erste, was einem auffällt, wenn man sich daran macht, diese Stadt zu erkunden, sind die großformatigen Wandmalereien, die an fast jeder Ecke auf einen warten und den Blick einfangen. Entstanden sind sie, inzwischen über hundert an der Zahl, im Laufe der letzten 10 Jahre im Rahmen des Festivals „Rexenera Fest„. Daher ist es vielleicht gar nicht so verkehrt, wenn ich meinen Bericht hier beginne.
Nach dem, was mir erzählt wurde, entstand dieses Festival aus einer urbanistischen Notwendigkeit heraus: städteplanerisch gesehen würde man heute wohl sagen müssen und können, dass diese Stadt, wie so viele Städte in Galicien, lange ohne einen tatsächlichen Plan gewachsen ist. Es gibt kein Gefühl von harmonischem Miteinander der Gebäude, sondern es wirkt eher so, als wenn hier jeder das gemacht hat, worauf er gerade Lust hatte, oder wozu das Geld reichte, ohne dabei nach rechts und links zu schauen und zu sehen, wie das, was er da gerade baut, im Gesamtbild wirkt. Keine Ahnung, ob die Idee eines Gesamtbildes überhaupt irgendeine Relevanz für irgendjemanden hatte. Das führt nicht nur dazu, dass sich das Straßenbild des heutigen Carballo eher unsortiert aus charmanten zweistöckigen Gebäuden, die vor sich hin schlummern und meist verwahrlosen, auf der einen Seite, und ästhetisch karg ausgestatteten, mehrstöckigen Gebäuden aus den 70ern und 80ern des vergangenen Jahrhunderts, auf der anderen Seite, zusammensetzt, sondern dass es eben auch viele Lücken in den Häuserzeilen gibt, dort, wo ein freies Grundstück noch auf die Bebauung wartet, rechts Mittelwand, links Mittelwand, oft nur 15 oder 20 Meter Abstand, gerade genug für ein schmales Gebäude. Und die meisten dieser Wände sind grau, taubengrau, nebelgrau, gewittergrau, granitgrau, wolfsgrau, es gibt Farbkarten mit London-Grau oder Madrid-Grau…. meine hat ab jetzt auch ein Carballo-Grau….
Aus der Not eine Tugend gemacht. Seitdem es das Festival gibt, unterteilen sich diese Mittelwände in die aktuell 115 bereits bemalten, und die restlichen, die noch darauf warten, mit der Macht der Farbe abgerissen zu werden, wie es der Leitsatz des Festivals zum Ausdruck bringt.
(es) Fascinada me he dado vueltas por la ciudad intentando descubrirlos todos. También he intentado fotografiarlos, lo cual resulta ser una tarea un tanto complicada: o hay cableado, o hay coche aparcado o en movimiento, o una señal de tráfico, o no hay acceso al solar „culpable“ de las medianas a descubierto, para plantarse con buena perspectiva, o simplemente falta la distancia para sacar una foto no excesivamente distorsionada. Solo el sol ha estado de mi lado y, muy a pesar de los habitantes de Carballo, que están esperando el verano con gran ansiedad, se ha escondido detrás de las nubes para no molestar. Igual debería avisarle de que ya he hecho fotos de casi todos los murales y que ya puede salir. Si no, la gente me va a echar de la ciudad como al flautista de Hamelin.
Pero he visto que hay una página que resume no solo la esencia del proyecto, sino que ofrece un mapa con las obras, sus ubicaciones y año de creación, presenta las y los artistas y su procedencia. Os dejo el enlace para que lo visitéis. Sirvan mis foros como aperitivo para abrir apetito a más:
(de) Klar war ich fasziniert von dem visuellen Eindruck und habe gleich bei meiner ersten Erkundung der Stadt Spass daran gefunden, immer neue Wandbilder zu entdecken. Am Anfang habe ich sie auch fotografiert, bis ich merkte, dass es kein einfaches Unterfangen ist: dauernd gab es Kabelsalat vor dem Bild, irgendein vorbeifahrendes oder parkendes Auto, ein Verkehrsschild, oder es gab keinen Zugang zu dem Baugrundstück, das für die Lücke verantwortlich ist, um das Bild aus der richtigen Perspektive zu fotografieren, oder es gab einfach nicht genug Platz um den richtigen Abstand zu nehmen, damit das Foto das Bild nicht allzu verzehrt widergibt. Nur die Sonne war auf meiner Seite. Sie hat sich, sehr zum Leidwesen der Bewohner, die alle auf den Sommer warten, hinter Wolken versteckt, um nicht zu stören. Vielleicht sollte ich ihr Bescheid geben, dass ich fast alle fotografiert habe und sie gerne wieder scheinen kann. Sonst werde ich noch aus Carballo vertrieben wie der Rattenfänger von Hameln.
Es gibt aber eine Website des Projektes „Derribando Muros“, auch auf Englisch, die nicht nur das Konzept sehr gut zusammenfasst, sondern auch eine Karte mit den Arbeiten beinhaltet, ihrem Standort, dem Jahr in dem sie entstanden sind, Information über die Künstler:innen und ihre Herkunft. Also recht umfangreich. Schaut gerne mal rein. Ich hoffe, meine Schnappschüsse schaffen es, euch neugierig zu machen:
(es) Antes de tomaros de la mano virtualmente y llevaros por Carballo para que lo veáis con mis ojos tengo que hablaros de este fin de semana pasado, porque han sido dos días muy especiales.
Resulta que hace algún tiempo recibí un correo de Cristina Otero Roth. Tenemos una conocida en común, Carmen Comadrán, que nos ha puesto en contacto. Cristina es guionista, montadora y directora de cine de ficción y documental con una dilatada y premiada carrera. Acutalmente está trabajando en un documental sobre Velazquez y su obra „Las hilanderas“. Me preguntó si estaría dispuesta a ser entrevistada y dije que sí. En Fisterra no pudo ser, así que me pillo recién llegada a Carballo.
Vino con Nico (cámera) y Jonathan (sonido) y juntos hemos pasado dos días espero que amenos para ellos, para mi han sido muy emocionantes. Al resultado habrá que esperar un poco, pero quiero compartir con vosotros algunas imágenes, porque entro otros hicimos una pop-up-expo de una pieza en el KUKUmobil y nos fuimos a un lugar mágico de bosque y agua (Refugio de Verdes), bastidor en el maletero, para grabar una tejedora en un lugar de ensueño.
(de) Bevor ich euch virtuell an die Hand nehme und wir gemeinsam durch Carballo wander, damit ihr diese Stadt mit meinen Augen entdeckt, möchte ich ein paar Fotos vom vergangenen Wochenende mit euch teilen, denn für mich waren es zwei sehr besondere Tage.
Vor einiger Zeit erhielt ich eine Mail von Cristina Otero Roth. Wir haben eine gemeinsame Bekannte, Carmen Comadrán, die die Verbindung hergestellt hat. Cristina ist Drehbuchautorin, Filmeditorin und Regisseurin zahlreicher Dokumentarfilme über Musik und Malerei. Derzeit arbeitet sie an einem Dokumentarfilm über Velazquez und sein Werk „Die Spinnerinnen“. Sie fragte mich, ob ich für ein Interview zur Verfügung stehen würde und ich sagte zu. In Fisterra kam es nicht dazu und so hat sie mich frisch in Carballo angekommen erwischt.
Sie kam mit Nico (Kameramann) und Jonathan (Tontechniker) und gemeinsam haben wir zwei Tage verbracht, die für sie hoffentlich produktiv waren, für mich war es eine tolle Erfahrung. Auf das Ergebnis werden wir warten müssen, aber ich wollte jetzt schon mal gerne ein paar Fotos mit euch teilen. Denn es gab eine kleine Ein-Werk-Pop-Up-Ausstellung und einen Web-Ausflug an einen traumhaft schönen Ort um dort einige ich denke sehr poetische Aufnahmen einzufangen. Ich bin gespannt.
(Fotos: Cristina Otero Roth)




(es) Por ahora solo estas impresiones. Os cuento más sobre el espacio en una próxima entrada porque quiero volver con más calma y José, que además de ser conserje en le pazo da cultura de Carballo es guía y forma parte de la asociación Senda Nova, me ha contado unas cuantas cosas que creo que merecen un post aparte.
(de) Hier und jetzt sollen diese Eindrücke erst einmal reichen. Ich erzähle euch mehr in einem der nächsten Posts, denn ich möchte noch einmal mit mehr Ruhe dorthin wandern und José, der nicht nur Hausmeister im Pazo da Cultura ist sondern Naturführer und Mitglied des Vereins Senda Nova hat mir einiges zu diesem wunderbaren Ort berichtet, das einen gesonderten Eintrag verdient.
(es) Dicen que Fisterra tiene una mágia especial, algunos incluso hablan de hechizo. No sé si son las meigas, las brujas, los monstruo marinos, los seres mitológicos que habitan desde hace milenios esta punta del pañuelo, en el que los seres „normales“ esperamos, unos más temprano por fortuna, otros más tarde por tesón de buscador eterno, encontrar nuestro hueco.
Al principio tomé nota de ello como si no fuera conmigo. Con el tiempo me di cuenta, que Áurea podría haber tenido razón cuando me dijo nada más llegar que no me iba a resultar fácil salir de Fisterra. Y ella se referió a una cuestión tan poco poética como la busqueda de un transportista. Aún presintiendo que estando en la periféria absoluta los recursos, sean los que sean, en algún momento podrían escasear, mantenía el optimismo.
(de) Man erzählt sich, dass Fisterra ein ganz besonderer Zauber innewohnt, manche reden sogar von Fluch. Keine Ahnung, wer dafür die Verantwortung trägt, ob es die Herrscherinnen über die Weiße oder die Schwarze Magie sind, ob die Meeresungeheuer oder die mythologischen Wesen, die seit Jahrtausenden diesen Zipfel am Rande der Welt bewohnen…. Dieses Eckchen, in dem wir normalen Menschen uns erhoffen, früher oder später unser Plätzchen zu finden.
Am Anfang habe ich den Geschichten aufmerksam gelauscht mit der tiefen Überzeugung, dass sie mit mir absolut und überhaupt nichts zu tun haben. Niemals. Mit der Zeit wurde mir klar, dass Áurea vielleicht Recht haben könnte als sie mir bei meiner Ankunft sagte, es würde wohl nicht einfach werden, hier wieder weg zu kommen. Und sie dachte nicht an Zauber und Flüche sondern ganz banal an die Schwierigkeit, ein geeignetes Zugfahrzeug zu finden. Und auch wenn mir im Laufe der Zeit immer deutlicher wurde, wie begrenzt die Ressourcen in der absoluten Peripherie tatsächlich sind, behielt ich meinen Optimismus.
(es) Pasó en tiempo y con él creció la percepción de que esto, lo de viajar por la península iberica con un remolque de 3 toneladas sin vehículo propio, iba a ser un parto complicado. No sólo por el tema del vehículo tractor. Otro obstáculo se perfiló en la niebla del futuro incierto según creció el deseo y la convicción de que se aproximara el momento de la partida: encontrar un nuevo destino, un ayuntamiento, de los muchos a los que escribí, que me dijera que sí, que bienvenida, que te prestamos un cacho de nuestra tierra para que te asientes, descanses, explores, nos cuentes, te contemos y enseñemos……
De hecho, en los ultimos tres días de mi estancia casi empecé a creermelo, lo del hechizo que tiene atrapado a la gente en Fisterra. Y eso que pintó todo bien: por fin había encontrado un transportista. José María de Agetrans Bergantiños, una de las empresas que encontré en las páginas amarillas y a la que escribí empujada por cierta desesperación, me llamó nada más recibir el correo _ el único por cierto que reaccionó de 12 a los que pedí información y presupuesto. Y se conviertió en mi heroe. No sólo que lo iba a hacer, sino que además lo haría gratis, por apoyar al proyecto, que le encantó (ayyyyy, Victor, miles de gracias, porque el mandé el enlace a la nueva web).
(de) Aber dann verging die Zeit. Und je mehr verging, um so mehr wuchs in mir das Gefühl, dass dieses Unterfangen, mit einem 3-t-Anhänger ohne eigenes Zugfahrzeug über die Iberische Halbinsel zu kutschieren tatsächlich keine einfache geburt sein würde. Und das nicht nur hinsichtlich des Transportes. Da gibt es noch eine zweite Unbekannte: den nächsten Standort. Denn die Route ist ja nicht vororganisiert, die wollen wir ja alle gemeinsam gestalten. Und gerade diese Frage nach dem nächsten Halt, der nächsten Gemeinde, die bereit ist, dem KUKUmobil für eine kurze Zeit Obdach in Form eines Stellplatzes zu gewähren, die ist viel, viel schwieriger zu klären, als ich erwartet hatte.
Und tatsächlich muß ich sagen, dass in den letzten Wochen in Fisterra, nach unzähligen geschriebenen Mails und einem dichten, düsteren Schweigen als Antwort die Zweifel an mir zu nagen begannen, ob mich nicht irgendein Fluch erwischt hätte. Man weiß ja nie. Aber eigentlich hatte ich alles richtig gemacht um keine der dunklen Mächte zu verärgen. Dachte ich. Dann irgendwann zeichnete sich eine Lösung ab: ich jemanden gefunden, der das KUKUmobil abholen würde, José María von Agetrans Bergantiños, einem Transportunternehmen in Carballo, die ich in den Gelben Seiten gefunden und in meiner steigenden Hoffnungslosigkeit angeschrieben hatte. Kaum zu Ende getippt und losgeschickt rief er mich an, sagte zu und wurde zu meinem Helden. Er würde nicht nur kommen und das KUKUmobil abholen, er würde es auch kostenlos tun, weil ihm das Projekt gefällt und er es gerne unterstützen möchte (ach Victor, ich kann dir gar nicht genug danken für die Website, die ich jetzt allen in solchen fällen schicken kann!!!!)
Lunes/Montag
(es) Acordamos que fuera el miércoles seguro, y José María iba a intentar hacer todo lo posible para que fuera el martes por la tarde. Así que el lunes empecé a limpiar el KUKUmobil de todo aquello que los vecinos alados habían dejado al sobrevolarlo. Recogí la lana, los bastidores y todos los demás trastos que a lo largo de los tres meses se habían acomodado en los rincones, saqué todo aquello que no iba a poder viajar con nosotros.
(de) Wir machten den Mittwoch fest aus und José María würde alles versuchen, um eventuell schon am Dienstad zu kommen, nachmittags versteht sich, denn vormittags ist Markt in Fisterra. So machte ich mich am Montag daran, all die „Abwürfe“ der geflügelten Nachbarn zu entfernen, die sich auf dem dach des KUKUMobils in den drei Monaten angesammelt und dem Regen widerstanden hatten; räumte die Wolle und den restilchen Kram, der sich immer mehr ausgebreitet hatte, ein und die Dinge aus, die sich eingeschlichen hatten, und die nicht mit uns auf Reisen gehen würden.
Martes / Dienstag
(es) El martes estaba todo preparado, por si acaso. Pero según avanzó la tarde, quedó claro que no iba a poder ser. Entonces mañana, pensé yo. Vale, pensé yo. Hubiera estado bien, pero lo que no puede ser, no puede ser, pensé yo. En la medida en la que amarré las cosas en el KUKUmobil solté la infraestructura que me había hecho la estancia en Fisterra tan comoda, me había facilitado un lugar para hacerme algo de comer, ducharme, tener acceso a Internet y siempre una charla alegre. Empecé a despedirme de las vecinas, disculpamdome por la estancia tan prolongada, y repartí y recibí los que pensaba que iban a ser los últimos abrazos de toda aquella gente con la que me había encariñado a lo largo de mi tiempo en Fisterra.
(de) Am Dienstag war alles abfahrbereit. Für alle Fälle. Aber je später es wurde, um so deutlicher wurde es selbst mir, dass aus der Abfahrt am Dienstag nichts mehr werden würde. Okay, dachte ich. Dann morgen, dachte ich. Wäre nett gewesen, wo alles bereit ist, aber was nicht ist, ist nicht, dachte ich. In dem gleichen Maß, in dem ich die dinge im KUKUmobil verzurrte, löste ich die Infrastruktur auf, die mir meine Zeit in Fisterra so angenehm gemacht hat: mit einem Ort, an dem ich etwas zu essen vorbereiten konnte, ducschen konnte, Internetzugang hatte und immer ein gutgelauntes Gespräch zum Tagesbeginn. Ich verabschiedete mich von den Nachbarinnen und entschuldigte mich dafür, dass das KUKUMobil viel länger als ursprünglich gedacht den Raum eingenommen hatte, der sonst frei und luftig war. Und es gab die letzten Umarmungen, so dachte ich.
Miércoles / Mittwoch
(es) Última llave entregada. Eso es como soltar la última maroma que te ata a tierra y entregarte a la deriva. Áurea, esta mujer que ha sido la primera en decir que „sí quiero, o sí puedes“, vino a despedirse. Todo el vecindario se acerco a dar abrazos y desearme lo mejor en esta aventura que creo que pocos de ellos entendían realmente.
(de) Letzter Schlüssel ausgehändigt. Das fühlt sich an, wie wenn man das letzte Tau löst, das einen hält. Ab jetzt dümpelt man vor sich hin voller Erwartung auf das Anspringen des Motors. Áurea, die als allererste, als Bahnbrecherin gesagt hat „ja, ich will, oder ja, du kannst kommen“, schaute vorbei, um sich zu verabschieden. Die Nachbarn kamen, um mir und dem KUKUmobil alles Gute zu wünschen.
(es) Y empezó la espera que iba a ser entera. Pero en este momento aún no lo sabía. Resulta que sobre las 15 me llama José María para decirme que va a haber un retraso, que me avisa, que todo bien. Pasa el tiempo. Aviso no hay. Llamo yo. Espera, espera, ahora te vuelvo a llamar. No llama. Noto como dentro de mi emerge una neblina que quiere tomar forma, pero no sabe aún si de rabia, de desolación, de duda, de impotencia o de tristeza. Vaga por ahí, creciendo con cada hora que pasa.
Y pasan muchas horas. Tantas que al final esta niebla se hace densa y oscura como una nube de tormenta. ¿Es el destino? ¿Es el hechizo? Puede ser verdad que no te deje marchar? Al final, lo inevitable: tantos imprevistos se han dado cita juntos que al final no puede ser el miércoles tanpoco. Me cuesta aceptar esta situación de impotencia. No hay maldad por ningun lado, no hay enemigo al que poder torcer el pescuezo, por mucho que me apetezca. Todo lo contrario. Solo hay buena voluntad de hacer lo difícil posible. Me rindo. Mala copañía soy esta tarde. Paso la noche en uno de mis lugares preferidos, haciendo un ejercicio de humildad ante las fuerzas del destino. Pido perdón por mi impaciencia.
(de) Und dann begann das Warten, das endlos werden sollte. Aber das wußte ich da noch nciht. Gegen 15 Uhr rief mich José María an um mir mitzuteilen, dass es eine Verzögerung geben würde, dass er mir Bescheid geben würde, sobald für ihn absehbar sei, wie lange er brauchen würde. Und die Zeit läuft davon, nur das KUKUMobil steht starr an seinem Platz. Kein Anruf, kein Bescheid. Also ruf ich an. Moment, geht gerade nicht, ruf dich gleich zurück. Kein Anruf, der zurückkommt, nichts geht werde vor noch zurück. Doch, mein Optimismus, der geht zurück, verkriecht sich, wie die Schnecke in ihrem Haus. Und in mir steigt ein Nebel auf, eine Mischung aus Ärger, Zweifel, Traurigkeit. Und dieser Nebel wabert und wächst und verdichtet sich mit jeder Stunde, die ich dort sitze, auf der Bank, mal im Schatten, mal in der Sonne, bis ich nicht mehr weiß, wohin mit mir und meiner Ohnmacht.
Und ein Nachmittag hat viele Stunden. Und der Nebel wird so dicht und düster wie eine Gewitterwolke. Ist das Schiksal? Fluch? Kann etwas ddran sein an dem „nicht gehen lassen“? Und dann ist es klar: So viel Unvorhersehbares hat sich da ein Stelldichein gegeben, dass auch am Mittwoch aus dem Transport nichts werden wird. Mir fällt es schwer, zu akzeptieren, dass da gar nichts zu machen ist. Und es ist ja auch keinerlei böse Absicht von keiner Seite. Im Gegenteil. Alles war und ist gut gemeint und der Wille ist da, das Schwierige möglich zu machen. Aber selbst das Gutgemeinte und der Gute Wille geht eben nicht immer so, wie man es will. Irgendwann gebe ich auf. Bin gerade keine erbauliche Gesellschaft. Ich verbringe die Nacht an einem meiner Lieblingsorte, gehe in mich und übe mich in Geduld und Demut vor den Mächten des Schiksals. Da ist noch Luft nach oben, stell ich fest.
Jueves / Donnerstag
(es) No me atrevo a decir en voz alta que ahora sí que sí, aunque mi cuerpo lo grita con cada una de sus células. Soy de los que NO QUIEREN QUEDARSE. Tierra déjame ir. Bien hemos convivido, nos hemos regado mutuamente y quiza hemos dejado alguna que otra semilla, el tiempo lo dirá. Ahora toca hacer esta misma tarea en otros lugares. Es lo que sé hacer bien. Y para lo que toca aquí, hay otros más aptos que yo, para seguir.
Y de repente es que sí. José María llama, estan de camino, él y su hermano Roberto. Agetrans Bergantiños en la mejor representación posible. Y de repente se ha hecho todo. El remolque enganchado, patas fuera, cosas dentro del coche, ultimos abrazos, mucha emoción y a rular.
El viaje me hace entender. Apenas tenemos tiempo, José María, Roberto y yo, de hablar. Constantemente llegan llamadas. Constantemente llaman. El interior del coche es un hervidero. Percibo la enorme energía con la que estos dos hombres sujetan la telaraña de esta empresa familiar para que siga funcionando. Y me invade una gratitud muy grande y un cariño especial hacia ellos por haberse hecho un hueco en su agenda y venir a Fisterra a recoger un remolque de una mujer que se ha metido en la cabeza recorrer Europa empezándo este viaje en el rinc¡on más apartado de la geografía española.
(de) Ich trau mich gar nicht zu sagen, dass es jetzt aber wirklich so weit ist, auch wenn es aus jeder einzelnen Pore meines Körpers heraussickert in die Welt. Ich gehöre zu denen, die NICHT HIERBLEIBEN WOLLEN. Fisterra, lass mich gehen. Schön war es bei dir, mit dir, wir haben und gegenseitig bereichert, uns angestupst, und vielleicht sogar den ein oder anderen Samen gepflanzt. Die Zeit wird es zeigen. Jetzt ist der Moment gekommen, genau das an einem anderen Ort zu tun. Denn das ist es, was ich gut kann. Was hier jetzt erforderlich ist, das können andere besser als ich.
Und dann, dann ist es ganz plötzlich soweit. José María ruft an, er ist unterwegs, mit seinem Bruder Roberto. Agetrans Bergantiños in doppelter Besetzung. Und dannist alles getan. Der Anhänger angekoppelt, die Stützen weg, die letzten Klamotten im Kofferraum. Letzte Umarmungen in der Eile des Aufbruchs. Klappe zu und los.
Und auf der Fahrt beginne ich zu verstehen. Es gibt kaum Zeit für ein Gespräch zwischen uns. Dauernd klingelt das Handy, das eine oder das andere oder beide gleichzeitig. Anrufe kommen rein, Anrufe gehen raus. Schwindelerregend. Mir wird klar welche enorme Energie diese beiden Männer, die da vor mir sitzen, Tag für Tag aufbringen, um den Laden am Laufen zu halten, den sie von ihrem Vater geerbt haben. Und mich erfüllt eine große Dankbarkeit, dass sie sich bei all dem, was sie um die Ohren haben, den vielen Fäden, die sie in den Händen halten, die Zeit genommen haben, um nach Fisterra zu kommen und dort den Anhänger einer ihnen Unbekannten abzuholen, die es sich in den Kopf gesetzt hat, ihre Reise mit einem 3-T-Ungetüm am abgelegendsten Zipfel der galicischen Geographie zu beginnen.
(es) El KUKUmobil se está preparando para ponerse en carretera. Toca despedirse de Fisterra, del paisaje tan espectacular, que he explorado en is caminatas; del ambiente que va cogiendo otro ritmo, más acelerado, más ajetreado, cara al verano; de la plazita que me acogió durante los últimos tres meses; de las gaviotas fisterranas de las que alguna que otra descargó sobre el KUKUmobil, y _ ya sé que no lo debo tomar como algo personal, es que me plantée en medio de su corredor de entrada y salida área.
(de) Das KUKUmobil macht ich reisefertig. Es heißt Abschied nehmen von Fisterra, dieser einzigartigen Landschaft, die ich mir fleißig erlaufen habe in den vielen Wanderungen, die ich unternehmen konnte; von der besonderen Atmosphäre, die jetzt noch einmal einen anderen Hauch bekommt mit Blick auf den Sommer, geschäftiger, wuseliger; von den Möwen, von denen die ein oder andere auch auf das KUKUmobil losgelassen hat…. Ich weiss, es war nie persönlich gemeint, selbst schuld, wenn ich itten in der Ein- und Ausflugschneise stehe.
(es) Y toca agradecer a todo el mundo que haya aportado lo suyo para que este viaje por el continente europeo pueda comenzar aquí, donde tantos terminan su camino.
GRACIAS a Aurea Dominguez Sisto, por haberlo facilitado desde su cargo de alcaldesa, por la generosidad y hospitalidad con la que me ha acogido en nombre de todos los Fisterranos, gracias a los vecinos de la plaza por su paciencia conmigo; nadie sabía que iba a tardar tanto tiempo hasta que el KUKUmobil pudiera contnuar su camino; gracias a Begoña, Charo, Alba, María, Cris…… por haberme hecho sentir parte de la pequeña comunidad turístico-alberguil; gracias a la familia de la asociación ENREDANDO, por ahberme acogido con tanto cariño; gracias a los muchos peregrinos que se han parado e interesado, a los fisterranos que han hecho tanto de lo mismo, han visitado la expo….; gracias a Steffen A. Pfeiffer, por el artículo que escribió sobre ella…, gracias a los chavales del cole por su interés en el taller….., gracias a toda la gente que he tenido la suerte de conocer en este tiempo, la que vive aquí, la que estuvo y está de paso, la que viene con frecuencia……. Y, como no, GRACIAS a Palmira Castro Marcote y Etel Bande de Etel&pan y todo el equipo que está con ellos, porque sin ellos creo que nunca hubiera llegado hasta aquí. GRACIAS!!!!
(de) Und es heißt ein großes DANKESCHÖN sagen, an alle, die dazu beigetragen haben, dass das KUKUmobil seine Reise durch den europäischen Kulturraum dort beginnen durfte, wo für so viele ihre Wanderschaft endet.
DANKE an Aurea Dominguez Sisto, für die Großzügigkeit und Gastfreudschaft mit der sie als Bürgermeisterin von Fisterra im Namen aller mich und das KUKUmobil empfangen hat; DANKE an die Platz-Nachbarn und Nachbarinnen für ihre Geduld, keiner wußte, dass es so lange dauern würde, bis das KUKUmobil weiterziehen kann; DANKE an Begoña, Charo, Alba, María , Cris…… dafür. dass ich mich Teil dieser kleinen Wolke aus fleißigen Tourismus-Herbergsmenschen fühlen durfte; DANKE an den Verein Enredando, der mich mit offenen Armen liebevoll aufgenommen hat; DANKE den vielen Pilger:innen, die neugierig waren und uns für unsere Wanderschaft alles Gute gewünscht haben; DANKE den Einwohnern von Fisterra für ihr Interesse an meiner Arbeit, an der Ausstellung…; Danke Steffen für den tollen Artikel und die Kinder der grundschule für ihren Besuch…; DANKE allen, die ich in meiner Zeit hier kennenlernen durfte, denen die hier leben, die auf Durchreise waren oder sind, die immer wiederkommen…; und natürlich ein GANZ, GANZ GROSSES DANKE an Palmira und Etel von Etel&Pan, und ihrem Team, denn ohne sie wäre ich wahrscheinlich nicht bis hierher gekommen. DANKE!!!!
(es) Y gracias a Victor el KUKUmobil tiene página, así que si perdéis el KUKUmobil de vista, es porque queréis, y si no queréis, lo encontraís siempre aquí: www.kukumobil.eu
Próxima parada: Carballo.
(de) Und dank Victor hat das KUKUmobil jetzt eine Homepage, wenn ihr also das KUKUmobil aus den Augen verliert, dann ist es eure Entscheidung. Und wenn ihr das nicht wollt, dann findet ihr es immer hier (und bald auch auf Deutsch): www.kukumobil.eu
Nächster Stopp: Carballo.
(es) Manuela es una de mis vecinas, la más cercana, porque nada más abrir yo la puerta del kUKUmobil, la tengo a mi izquierda en la ventana tomando el sol, apoyada en el alféizar (como me gusta esta palabra, siempre me ha gustado) de la ventana.
Pierr Yves la pregunto hace poco, qué hacía. Ella le miro un instante y dijo que había trabajado suficiente en su vida. Ahora se limitaba a contemplarlo.
(de) Manuela ist eine meiner Nachbarinnen, die mir am nächsten ist, denn wenn ich die Tür vom KUKUmobil aufmache, dann finde ich sie gleich links, gestützt auf die Fensterbank, die Sonne genießen, wenn Sonne da ist.
Pierre Yves fragte sie, was sie denn so macht. Sie schaute ihn kurz an und meinte dann, sie hätte in ihrem Leben lange genug gearbeitet, jetzt schaut sie dem Leben zu.
(es) Una de seis estrellas. Por fin: el KUKUmobil tiene su propio espacio virtual. Ya sé, ya era hora. Se perdía un poco en mi blog. Pero me faltó el empujón definitivo que me dió Victor. Y no solo eso, empujones se dan como la arena en la playa. Él lo dio conjuntamente con su saber-hacer, sus ideas, su tiempo y paciencia…. Y ahí está. De momento en español. Otros idiomas y otras ideas vendrán.
Estoy muy, muy agradecida y muy contenta con el resultado. Echád un vistazo y a correr la voz!
(de) Eine mit sechs Sternen. Endlich ist es soweit: Das KUKUmobil hat einen eigenen virtuellen Raum bekommen. Ich weiß, das war längst überfällig. Das ganze Projekt verlor sich etwas in meinem Blog. Aber mir fehlte der letzte Schubs. Den hat mir Victor gegeben. Nicht nur das, denn Schubse bekommt man wie Sand am Meer. Er gab ihn mir zusammen mit seinem Können, seinen Ideen, seiner Zeit und seiner Geduld mit mir….. Und da ist sie nun!!!! Im Moment, aus praktischen Gründen, erst einmal mit den Texten auf Spanisch. Aber die anderen Sprachen werden nachgeliefert, versprochen, und die ein oder andere tolle Idee auch.
Ich bin sehr, sehr dankbar und höchst zufrieden mit dem Ergebnis. Also, schaut ruhig schon mal rein, die Fotos sind auf „weltweit verständlich“ und erzählt es weiter.
(es) Por cierto: aquí seguiré escribiendo y compartiendo con vosotros mis experiencias. Así que no dejéis de visitar esta página. Y me alegro sobre comentarios!
(de) Übrigens: Hier werde ich weiterhin mein Reisetagebuch schreiben und meine Erkundungen mit euch teilen. Kommt also gerne immer mal wieder vorbei. Und ich freu mich immer über Kommentare.!
(es) Contóme una de mis vecinas que hay otra costumbre para la noche de San Juan que yo, nueva en estos menesteres, no conocía y que curiosa que soy, probé.
(de) Eine meiner Nachbarinnen erzählte mir von einem weiteren Brauch in der Johannisnacht, den ich als Neuling in diesen Dingen nicht kannte und den ich, von der Neugier getrieben, natürlich ausprobieren mußte.
(es) Dice una receta del siglo XIX, exactamente del año 1851:
„Un huevo de gallina, fresco; es decir, del mismo día, produce un gran resultado, siempre que se estrelle a punto de dar las doce, y se eche en un vaso de agua fría.
Este huevo pasado por agua, se plega dócilmente al deseo del que lo estrella, y le revela cuanto quiere.
Las muchachas que tienen los novios ausentes, alcanzan la dicha de verlos, que es cuanto se puede pedir a un huevo.
Las que no tienen novios, saben si lo han de tener pronto y de qué facha.
Esta propiedad mágica del huevo se extiende esclusivamente en la noche de San Juan a todos los hombres y a todas las cosas.„
Lo de los novios se lo había saltado. Me habló de un barco. Tampóco me dijo lo de las doce en punto, ni que conviene que sea agua del mar (o agua de una fuente con un poco de sal). Total, no me salió cara de novio, ni del que tengo ni otro, y menos mal. Porque me salió un pez, o mejor dicho una ballena. Y eso que había pedido un medio de transporte. No sé como interpretar eso. ¿Me tragará una ballena y me escupirá en tierras incógnitas? En fin, no quiero ni pensarlo, porque suena a naufrágio. Quiero pensar mejor que esto ha sido la primera vez y que lo debo intentar el año que viene otra vez, con todas las de la receta.
(de) Anscheinend gibt es ein Rezept aus dem 19. Jahrhundert, genau gesagt aus dem Jahre 1851, das da lautet:
„Ein frisches Ei von einem Huhn; will sagen, vom selben Tag,
bringt ein gutes Ergebnis, wenn man es um Punkt zwölf Uhr,
zu Mitternacht, aufbricht und in ein Glas mit kaltem Wasser gibt.
Dieses im Wasser schwimmende Ei fügt sich ohne Widerstand
dem Wunsch der Hand derjenigen, die es zerteilt und zeigt ihnen, was sie wollen.
Die jungen Frauen, deren Geliebte abwesend sind, erfahren das Glück, ihrer ansichtig zu werden. Mehr kann man von einem Ei nicht wollen.
Diejenigen, die noch keinen Geliebten haben, erfahren, ob sie bald einen haben werden und wie er aussehen wird.
Diese dem Ei eigene Zauberkraft erstreckt sich ausschließlich in der Johannisnacht auf alle Männer und auf alle Dinge.“
Also, das mit den Geliebten hat meine Nachbarin ausgelassen, auch das mit Punkt Mitternacht oder das Detail, dass es Meereswasser oder, als Ersatz dafür, Quellwasser mit etwas Salz sein sollte. Wie auch immer, bei mir erschien am nächste Tag kein Gesicht, weder das von Juanjo noch irgendein anderes. Das ist auch gut so. Denn was ich herausgelesen habe aus meinem Eiersatz, das ist ein Fisch, genau gesagt ein Wal. Und dabei hatte ich mir einen Transport für das KUKUmobil gewünscht. Jetzt weiss ich nicht genau, wie ich das deuten soll. Wird mich ein Wal verschlucken und in unbekannten Welten wieder ausspucken? Das möchte ich mir lieber nicht vorstellen. Ich denke mal, das war nur ein Probelauf und im kommenden Jahr mache ich es dann richtig, wie es im Buche der Rezepte steht.
(es) No sé muy bien dónde colocar la fina linea entre la niebla y el orballo o el calabobos. Total, hacer una marcha por una senda al lado del mar sin verlo, solo escuchando las olas roper contra las rocas, dejando un infinito espacio para la imaginación sobre lienzo gris, que se llena poco a poco de monstruos marinos, seres mitológicos, tierras incógnitas, piratas, sirenas, odiseas …; no ver la pendiente que se levanta detrás de la con la que estás luchando, no ver antenas repetidores porque se las come la niebla…..; empaparte hasta la mitado de los muslos al atravesar la vegetación bañada en rocío, y hasta los hombros por lo que se deposita en cualquier superficie en horitzontal….; oler, oler la simbiosis de aire y agua, saborearla….. y todo eso después de un día de mucho calor….. Me encanta. Se relaja todo el cuerpo, absorbe todo como una esponja, como si necesitara del medio transportador acuático para poder procesar la información.
(de) Ich weiß nicht genau, wo der Nebel aufhört und das Nieseln beginnt und ob es da überhaupt eine feine Linie gibt oder alles aquarellartig ineinander verschwimmt. Wie auch immer: eine Wanderung auf dem Küstenweg, der ganz eng am Atlantischen Ozean entlang führt, ohne ihn zu sehen…..; nur hören zu können, wie die Wellen mal mit mehr Wucht, mal mit weniger gegen die Felsen prallen und sich dadurch die eigene Küste auszumalen…..; die nebelgraue Leinwand nach und nach mit Meeresungeheuern zu füllen, mit Bildern unbekannter Welten, Odysseen, Piraten, Meeresjungfrauen und anderen mythologischen Figuren….; die Steigung nicht zu sehen, die hinter der liegt, mit der ich gerade kämpfe, die Antenne nicht wahrzunehmen, weil sie großzügig vom Nebel verschluckt wird…..; die Schuhe pitschnass, die Hose auch, bis auf halbe Oberschenkelhöhe, weil alles getränkt ist vom Tau, und die Schultern, wie alle anderen waagerechten Flächen an und um mich, auf denen der Nebel oder der Niesel zur Ruhe kommt……; und zu riechen, die Verschmelzung von Luft und Wasser zu riechen und zu schmecken… und das alles nach einem Tag sommerlicher Hitze…… ich liebe es. Mein ganzer Körper entspannt sich in der kühlen Feuchtigkeit, saugt sie auf, wie ein Schwamm, so, als ob er dieses flüssige Medium bräuchte, um alle Informationen zu transportieren und zu verarbeiten.
(es) Y entonces, justo cuando llegamos a Monte do Castelo, al Castro de Castromiñan, se abre la niebla por un breve intervalo y nos permite contemplar el paraje espectacular en esta punta. El camino que hemos recorrido por la costa rocosa, la plaza del Rostro que nos espera con una lengua de niebla que lame suavemente la plaza como si fuera el borde del tarrito de helado de dulce de leche en el que se deslizan las gotas del helado derritido.
(de) Und dann, genau in dem Moment, in dem wir am Monte do Castelo, am Castro von Castromiñan ankommen, öffnete sich der Nebel für eine kleine Weile und erlaubt uns einen Blick auf die atemberaubende Landschaft, durch die wir in den vergangenen Stunden gewandert sind, und den langen Strand Praia do Rostro, der uns erwartet, mit einer Nebelzunge, die an ihm schleckt, als wäre es der Rand des Eisbechers, an dem die Tropfen des schmelzenden Eises entlanglaufen.
(es) Y si la vista a lo lejos no es posible, los ojos empiezan a fijarse en lo que el pequeño radio de acción que el gris les ofrece…
(de) Und wenn der Blick in die Weite nicht möglich ist, dann beginnt das Auge automatisch, sich auf das zu konzentrieren, was das Grau ihm in dem kleinen Aktionsradius bietet…..
(es) Y como de forma natural, esta mirada en lo gris, en los campos de juego de fantasías y recuerdos empapa toda la caminata. Nos hace callar y saborear, inmerso cada uno en su propio mundo.
(de) Und wie von selbst überträgt sich dieser Blick auf das Grau, auf die Spielwiese der Phantasie und der Erinnerung, auf die gesamte Wanderung. Er macht uns still und läßt uns genießen, selbstversunken in unseren eigenen Welten.