Monchique _ 2274 _ KUKUmobil

Das KUKUmobil im TV

 

(de) Das KUKUmobil hat es mal wieder ins Fernsehen geschafft. Marta Candeias rief mich an, weil sievom KUKUmobil erzählt bekommen hatte und fragte mich, ob ich Interesse an einem Interview hätte. Ich hab nicht lange überlegt und zugesagt, auch wenn das immer bedeutet, dass ich an diesem einen Tag fürchterlich nervös bin und das Unwohlsein vor der Kamera überwinden muss. Aber natürlich denke ich, es ist toll, wenn möglichst viele Menschen von dem KUKUmobil erfahren und der eine oder die andere sich vielleicht entscheiden, an einem der noch ausstehenden Workshops teilzunehmen.

(es) El KUKUmobil ha vuelto a salir en televisión. Marta Candeias me llamó porque le habían hablado del KUKUmobil y me preguntó si me interesaría hacer una entrevista. No lo pensé dos veces y acepté, aunque eso siempre significa que ese día estaré terriblemente nerviosa y tendré que superar mi incomodidad ante la cámara. Pero, por supuesto, creo que es fantástico que tanta gente como sea posible conozca el KUKUmobil y que alguno de ellos decida participar en uno de los talleres pendientes.

 

 

 

(de) Drei Stunden haben sich Marta und Marco Mariano Zeit genommen und Material gesammelt und daraus den zweiminütigen Beitrag gezaubert, der am Wochenende in einem der privaten Sender zu sehen war.

(es) Marta y Marco Mariano dedicaron tres horas a recopilar material y, a partir de él, crearon un reportaje de dos minutos que se emitió el fin de semana en una cadena privada.

 

 

 

Tausend Dank!!! Gracias miles!!!!

ENLACE

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2273 _ textil

Schnupperworkshop _ I

 

 

 

 

(de) So, da hat sich in der vergangenen Woche wieder Vieles angesammelt, was es zu erzählen gibt. Nichts Neues und nicht wirklich überraschend. Ich fang mal „hinten“ an und versuche, mich zügig nach vorne zu arbeiten. Ein guter Startpunkt, der an den letzten Beitrag anschließt, ist der erste Schnupperworkshop vom 8. Dezember. Denn da haben sich drei Personen zusammengefunden und so konnte der kleine knackige Kurs stattfinden.

Ich hänge euch hier ein paar Fotos an, damit ihr seht, was geht in einem Drei- oder Vier-Stunden-Workshop. Eine vollständige Bildwirkerei passt da nicht rein, auch nicht 12 x 12 cm, das nehm ich gleich vorweg. Dazu reicht die Zeit hinten und vorne nicht. ABER, wenn man nie gewebt hat, oder selbst wenn man bisher am Flachwebstuhll gewebt hat, dann reicht die Zeit, um ein Gefühl zu bekommen für den Rahmen und das Werkzeug, das wir benutzen, für die unterschiedlichen Materialien und ihre Besonderheiten, für die Kontrolle der Spannung beim Weben, für einfache Formen und Farbkombinationen,,,,, ; und es ist genug Zeit, um einige Gedanken zu teilen, die wir uns als Bildwirker:innen machen, wenn wir Bilder in Wirkereien umsetzen…..

 

(es) Bueno,  muchas cosas que contar se acumularon en la semana pasada. Nada nuevo, nada sorprendente. Empezaré por el «final» e intentaré avanzar rápidamente. Un buen punto de partida, que enlaza con la última entrada, es el primer taller corto del 8 de diciembre. Había tres personas, lo que permitió que se celebrara este pequeño y conciso curso.

Os adjunto aquí algunas fotos para que veáis lo que se puede hacer en un taller de tres o cuatro horas. No cabe un tapiz pictórico completo, ni siquiera uno de 12 x 12 cm, lo digo desde ya. No hay tiempo suficiente para eso. PERO, para quien nunca ha tejido, o incluso para quien ha tejido hasta ahora en un telar de bajo lizo, es decir un telar horizontal, el tiempo es suficiente para familiarizarse con el bastidor y las herramientas que utilizamos, con los diferentes materiales y sus características, con el control de la tensión al tejer, con formas y combinaciones de colores sencillas… y hay tiempo suficiente para compartir algunas ideas que se nos ocurren como tejedores cuando convertimos imágenes en tejidos…

 

 

 

 

 

(es) Susie y Julia han venido desde más lejos, y como Julia es alemana, tuvo la amabilidad de traer corazones de pan de jengibre porque pensó que me harían ilusión. Y acertó de pleno.

(de) Susie und Julia sind von etwas weiter her gekommen, und da Julia aus Deutschland kommt hat sie netterweise Lebkuchenherzen mitgebracht, weil sie dachte, ich würde mich darüber freuen. Und damit hat sie recht gehabt.

 

 

Der Halbkreis

(de) Julia hat sich an den Halbkreis gewagt. Das ist mutig, bei solch einer kurzen „Aufwärmphase“. Aber natürlich freut es mich, wenn Teilnehmerinnen drauflos weben und sich erst einmal nicht abschrecken lassen. Auf halber Höhe des Halbkreises haben wir uns das gewebte angesehen und darüber gesprochen, was für das weben eines Kreises wichtig ist. Auf dem letzten Foto könnt ihr den Unterschied sehr gut sehen.

 

 

 

 

 

 

Das Dreieck

(de) Für diejenigen, die noch nie in ihrem Leben gewebt haben, empfehle ich immer die Diagonale, am besten die 45 Grad-Diagonale, d.h. diejenige, bei der bei jedem Hin- und Zurück, also jede gewebte Linie, um einen Kettfaden verkürzt gewebt wird. Sie bietet die Gelegenheit, zweifarbig zu arbeiten und zu verstehen, dass eine Form, um in die Breite zu wachsen, dies nur tun kann, wenn es eine Grundlage gibt, und dass bei der Bildwirkerei Form und Hintergrund gleichwertig sind.

(es) Para aquellos que nunca en su vida han tejido, siempre recomiendo la diagonal, preferiblemente la diagonal de 45 grados, es decir, aquella en la que con cada ida y vuelta, es decir, cada línea tejida, se acorta en un hilo de urdimbre. Esto ofrece la oportunidad de trabajar con dos colores y de comprender que una forma solo puede crecer en anchura si hay una base, y que en el tejido de imagen la forma y el fondo son equivalentes.

 

 

 

 

 

 

 

Das ZigZag

(de) Susie hat mit dem Dreieck begonnen und weil es ihr gut von der Hand ging habe ich ihr vorgeschlagen, eine dritt Farbe in ihre kleine Komposition zu bringen. Also hat sie einen diagonalen Balken gewebt, der die beiden Farbfelder voneinander trennt. Mit etwas mehr Zeit hätte sie oben den dritten horizontalen Balken noch draufsetzen können. Aber wir hatten da eh schon die Zeit überzogen und ihr und Julia stand ja noch die Rückfahrt bevor.

(es) Susie comenzó con el triángulo y, como se le daba bien, le sugerí que añadiera un tercer color a su pequeña composición. Así que tejió una barra diagonal que separa los dos campos de color. Con un poco más de tiempo, podría haber añadido la tercera barra horizontal en la parte superior. Pero ya se nos había pasado la hora y ella y Julia aún tenían que volver a casa.

 

 

 

 

 

 

 

 

(es) Gracia, Julia, Ana y Susie, por el buen ambiente, por las conversaciones interesantes, por vuestras ganas de aprender y por vuestra confianza en mis consejos….

(de) Danke, Julia, Ana und Susie, für die gute Stimmung, für die interessanten Gespräche, für eure Lernbereitschaft und für euer Vertrauen in meine Ratschläge…

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2272 _ textil

Best post at the end 🙂

 

(de) Dank Ana Mateus von der Cámara Municipal de Monchique haben wir es tatsächlich fast in Windeseile geschafft, ein kleines Kursprogramm zu basteln. Ich bin sehr gespannt, was davon letztendlich zustande kommt. Egal was, ich freu mich drauf.

(es) Gracias a Ana Mateus, de la Cámara Municipal de Monchique, logramos organizar un pequeño programa de cursos en un abrir y cerrar de ojos. Tengo mucha curiosidad por ver qué de ello al final resulta. Sea lo que sea, lo espero con ilusión.

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2271 _ caminada IV

Erdbeeren vom Baum

 

 

(de) In dem verzweifelten Versuch, vor dem nächsten langen Wochenende, an dem die Bibliothek geschlossen ist, den Blog auf den neusten Stand zu bringen, habe ich die vergangenen tage sehr viel Zeit am Computer verbracht. Das hat ganz gut gepasst, weil das Wetter nicht zu langen Wanderungen eingeladen hat. Aber eine kurze und sehr schöne habe ich gestern Morgen gemacht und ein kleines Tal erkundet, in dem ich, würde ich einen Platz zum Bleiben suchen, ganz gut zurecht kommen würde. Und es gab eine Menge Erdbeerbäume…. Authentischer geht es nicht!!!

(es) En un intento desesperado por actualizar el blog antes del próximo fin de semana largo, cuando la biblioteca está cerrada, he pasado mucho tiempo en el laptop. Bien, porque hizo un tiempo que no invitaba precisamente a hacer largas caminatas. Pero ayer por la mañana hice una corta y muy agradable, explorando un pequeño valle donde,  si buscara donde vivir, podría imaginarme por un tiempo. Y había un montón de madroños… ¡¡¡Imposible ser más auténtico!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

(es) Como este otoño no hubo ni moras ni setas, me quité las ganas con las los madroños.

(de) Da es diesen Herbst weder Brombeeren noch Pilze gab, hab ich mich an den Erdbeeren vom Baum gütlich getan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Der Aguardente de Medronho ist ein traditioneller Obstschnaps aus Portugal, der aus der Frucht des Westlichen Erdbeerbaums (Medronho) gewonnen wird. Medronho-Bäume wachsen wild auf den teilweise kargen Böden der ländlichen Regionen wie Alentejo oder der inneren Algarve.

Einen kommerziellen Anbau (Plantagen) von Medronho gab es bis vor kurzem nicht, die Früchte werden größtenteils im Dezember und Januar in mühsamer Handarbeit gesammelt und in privaten Destillen verarbeitet. Guten Aguardente de Medronho gibt es daher auch kaum in Supermärkten zu kaufen, sondern nur lokal, z. B. in Restaurants oder Artesanato-Läden der Serra algarvia.

Ich habe ihn beim Abschlussfest des „Festival de Caminhadas“ probiert, mit Blutwurst. Wärmt von innen heraus.

(es) Aguardente de Medronho es un aguardiente elaborado con el fruto del madroño (Medronho). Los árboles de Medronho crecen silvestres en los suelos, a veces áridos, de regiones rurales como el Alentejo o el Algarve interior.

Hasta hace poco, no existían plantaciones de Medronho; la fruta se recolecta principalmente a mano en diciembre y enero y se procesa en destilerías privadas. Por lo tanto, un buen Aguardente de Medronho rara vez se encuentra en supermercados, sino solo en tiendas locales, por ejemplo, en restaurantes o tiendas de artesanía de la Serra Algarvia.

Lo probé en la fiesta de clausura del „Festival de Caminhadas“, con morcilla. Calienta, desde dentro.  Hace bien.

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2270 _ fundstück

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2269 _ lavadeiros

Waschen ohne Küche

 

(de) Ich mag Waschplätze. Immer schon. Sie haben nichts romantisches für mich, sie sind eher Denkmäler harter Frauenarbeit. Als solche finde ich sie beeindruckend. Nicht, dass ich sie benutze, denn ich wasche das Kleine zusammen mit mir unter der Dusche, weil es hier so lange dauert, bis das warme Wasser kommt und ich so das kalte nutzen kann, und das Große (Hosen, Jacken, Bettwäsche) in der Maschine an einer Waschstation, die es hier am Supermarkt gibt, aber ich halte mich gerne eine Weile in ihnen auf und lausche…. dem Wasser, den Stimmen der Vergangenheit…. .

Das nur so nebenbei. Hier in Monchique hab ich bisher drei Waschplätze gefunden, von denen einer zumindest als Trockenplatz benutzt wird.

(es) Me gustan los lavaderos. Siempre me han gustado. No me resultan románticos; son más bien monumentos al trabajo duro de las mujeres. Por eso, los encuentro impresionantes. No es que los use, porque lavo las prendas pequeñas en la ducha, ya que aquí tarda mucho en salir el agua caliente, y así puedo aprovechar el agua fría. Y las prendas más grandes (pantalones, chaquetas, ropa de cama) van a la lavadora del puesto de lavandería que está junto al supermercado. Pero sí me gusta pasar un rato en ellos, escuchando… el agua, las voces del pasado…

Un pequeño aparte. Aquí en Monchique, hasta ahora he encontrado tres lavaderos, uno de los cuales se usa al menos como tendedero.

 

 

I.

 

 

 

II.

 

 

 

III.

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2268 _ fundstück

 

Beste „Krippe“ ever!!!! …..

 

 

…. und nächstes Ostern kommt bestimmt!!!

 

 

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Monchique _ 2267 _ caminadas III

Monchique _ erste erkundungen _ III

 

(de) Meine allererste Erkundung am Samstag, meinem ersten Tag in Monchique, führte mich kreuz und quer durch die Strassen der Ortschaft. Wie schon gesagt, steht das KUKUmobil gleich neben den Holzhäuschen, die den lokalen Bauern zu Verfügung stehen, um sonntags ihre Produkte zu verkaufen.

(es) Mi primera exploración el sábado, mi primer día en Monchique, me llevó a recorrer las calles del pueblo. Como ya mencioné que el KUKUmobil está estacionado justo al lado de las cabañas de madera que los agricultores locales usan para vender sus productos los domingos.

 

 

 

 

(de) Interessanterweise gibt es ein paar Schritte weiter eine Markthalle, die, wie ich später erfuhr, kaum noch genutzt wird. Sie setzt sich aus zwei miteinander verbundenen Gebäuden zusammen,  dem ehemalige Schlachthof, der anscheinend nicht mehr genutzt wird, und dem hinteren Teil, der manchmal noch von zwei Fischverkäufer:innen genutzt wird. Warum der Sonntagsmarkt nicht in der Markthalle stattfindet, habe ich noch nicht ganz verstanden…..

(es) Curiosamente, unos pasos más adelante hay un mercado que, como supe más tarde, ya casi no se usa. Consta de dos edificios conectados: el antiguo matadero, que al parecer ya no se usa, y la parte trasera, que a veces todavía usan dos pescaderías. Aún no he entendido por qué el mercado dominical no se celebra en este mercado…

 

 

 

 

(de) Ich finde ihn traumhaft schön. Leider ist es dort zu feucht, weil offen, um auszustellen, sonst hätte ich das schon längst vorgeschlagen. Wenn Sommer wäre, würde ich ein Workshop dort anbieten wollen. Stellt euch vor, jeder hat seine kleine Arbeitsnische…… Erinnert ihr euch an die Markthalle in Alcáçovas, von der ich berichtet habe? Sie wird zu einem Coworking-Space umstrukturiert, wobei die Verkaufsbänke aus Marmor erhalten bleiben. Eigentlich müßte man die Halle „nur“ an der Vorderseite schliessen, also die beiden großen Tore an der ehemaligen Schlachthalle. Denn alles ander ist schon zu……

(es) Me parece precioso. Por desgracia, al estar abierto en parte, hay demasiada humedad allí, para exponer; si no, lo habría sugerido ya. Que sitio!!!!  Si fuera verano, me gustaría ofrecer un workshop allí. Imagínaos, cada uno con su pequeño rincón de trabajo… ¿Os acordáis del mercado de Alcáçovas del que escribí? Lo están convirtiendo en un espacio de coworking y se están conservando los puestos de mármol. De hecho, aquí „solo“ tendrían que cerrar la parte delantera del mercado, es decir, las dos grandes puertas del antiguo matadero. Porque todo lo demás ya está cerrado…

 

 

 

 

 

 

 

(de) Nach der Markthalle ging es bergauf zur Hauptkirche von Monchique. Auf der Seite der Gemeinde findet man folgende Info: Die im 15./16. Jahrhundert erbaute Kirche besticht durch ihren prächtigen Portikus im Manuelinischen Stil mit gedrehten Säulen. Die schlichteren Seitenportale stammen aus derselben Zeit. Der Innenraum ist dreischiffig. Im Chorraum befindet sich ein einzigartiger, vergoldeter Altaraufsatz (18. Jahrhundert), der zwei Engel zeigt, die Mond und Sonne im Bogen halten, während zwei charakteristische Atlanten das gesamte Ensemble tragen. Die Statue Unserer Lieben Frau von der Unbefleckten Empfängnis (18. Jahrhundert) wird dem Bildhauer Machado de Castro zugeschrieben.

Die Kapelle des Allerheiligsten Sakraments birgt einen kleinen Schatz an Fliesen aus dem 17. Jahrhundert, die den heiligen Franziskus bei der Seelenrettung und den heiligen Michael im Kampf mit dem Teufel zeigen. Der Altaraufsatz aus gewachstem Kastanienholz (18. Jahrhundert) in der Kapelle Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel, möglicherweise aus dem ehemaligen Franziskanerkloster, weist eine für die Algarve ungewöhnliche konvexe Form auf.

(es) Dejando el mercado atrás, el camino ascende hasta la iglesia principal de Monchique. El sitio web de la ciudad ofrece la siguiente información: Construida entre los siglos XV y XVI, la iglesia se distingue por su magnífico pórtico de estilo manuelino con columnas salomónicas. Los portales laterales, más sencillos, datan de la misma época. El interior tiene tres naves. En el presbiterio se encuentra un singular retablo dorado (siglo XVIII) que representa a dos ángeles sosteniendo la luna y el sol en un arco, mientras que dos distintivos Atlas sostienen todo el conjunto. La imagen de Nuestra Señora de la Inmaculada Concepción (siglo XVIII) se atribuye al escultor Machado de Castro.

La Capilla del Santísimo Sacramento alberga un pequeño tesoro de azulejos del siglo XVII que representan a San Francisco salvando almas y a San Miguel luchando contra el demonio. El retablo de la Capilla de Nuestra Señora del Carmen, de madera de castaño encerado (siglo XVIII) y posiblemente procedente del antiguo monasterio franciscano, presenta una forma convexa inusual en el Algarve.

 

 

 

 

 

 

 

(de) Das ist übrigens die Seitenkapelle, auf die sich Fabio bei unserem Rundgang bezog. Wenn man genau hinschaut, bzw., wenn man weiss, wohin mach schauen und worauf man achten muss, dann erkennt man, dass diese Seitenkapelle nicht klar nach Osten ausgerichtet ist, sondern leicht nach Südost, also Richtung Mekka. Und der nachträglich dort eingefügte Seitenaltar, _ übrigens recht unsensibel, denn da wurde sich über die Kachelbilder hinweggesetzt um  die Fenster einzufügen _ wurde dort reingequetscht, wohl in der Hoffnung, dass es niemandem auffällt. Was wahrscheinlich auch der Fall wäre, wenn es da nicht die „Maulwürfe der Geschichte“ gäbe, die in ihren Tiefen graben und dann in der Gegenwart nach Spuren suchen, um ihre Vermutungen zu bestätigen, wie das bei Historikern oder Archäologen halt so üblich ist.

(es) Por cierto, esta es la capilla lateral a la que se refería Fabio durante nuestra caminata. Si nos fijamos bien, o mejor dicho, si sabemos dónde mirar y a qué prestar atención, vemos que esta capilla lateral no está claramente orientada al este, sino ligeramente al sureste, es decir, hacia La Meca. Y el altar lateral, añadido posteriormente —de forma bastante insensible, dicho sea de paso, ya que se machacaron los imágenes de azulejos para que encajaran las ventanas—, se metió allí, quizá con la esperanza de que nadie se diera cuenta. Lo cual probablemente sería así si no fuera por los „topos de la historia“, que suelen excavar en sus profundidades para luego buscar huellas en el presente para confirmar sus sospechas, como es habitual entre historiadores y arqueólogos.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Vor der Kirche ist die Krippe aufgebaut. / (es) Delante de la iglesia está el nacimiento.

 

 

 

(de) Und an der Rückseite der Kirche, sozusagen im Untergeschoss, befindet sich ein kleines Museum sakraler Kunst in dem einige Heiligenfiguren aus den umliegenden Kapellen und Kirchen ein neues Heim gefunden haben. Das Museum ist an Wochentagen von 10 – 13 Uhr geöffnet.

(es) Y al fondo de la iglesia, en el sótano, por así decirlo, se encuentra un pequeño museo de arte sacro donde han encontrado cobijo algunas estatuas de santos de las capillas e iglesias circundantes. El museo abre entre semana de 10:00 a 13:00.

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Nach dem Besuch in der Hauptkirche ginge es für mich weiter bergan, durch die Gassen von Monchique, bis zum Kloster, bzw, der Klosterruine, die über dem Ort thront und dadurch die Neugier eines jeden Besuchers weckt.

(es) Después de visitar la iglesia principal, continué subiendo por las calles de Monchique hasta el monasterio, o mejor dicho, las ruinas del monasterio, que se elevan sobre la ciudad y despiertan así la curiosidad de cualquier visitante.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Tatsächlich ist der Blick von dort oben wunderbar. Ansonsten ist es deprimierend, denn die Ruine ist nicht nur eine Ruine, sondern sie weist Spuren von  Verwahrlosung und/oder Vandalismus auf, und das macht mich immer traurig. Inzwischen habe ich gelernt, dass die Stadtverwaltung darum bemüht ist, das Gebäude, das sich im Besitz mehrere Familien befindet aufzukaufen. Anscheinend hat es das schon größtenteils geschafft. Nur gibt es da eine Art „Hausbesetzer“ der sich im ehemaligen Kreuzgang seine Unterkunft eingerichtet hat und nicht bereit ist, diese aufzugeben. Das scheint eine verzwickte Situation zu sein, bei der keiner so genau weiss, wie man sie auflösen kann. Aber solange diese Person dort wohnt, kann die Gemeinde nichts unternehmen, um das Gebäude abzusichern oder teils zugänglich zu machen, oder was auch immer die Pläne für die Zukunft sein mögen. Sicher ist, mit jedem Jahr das vergeht wird der Zustand der Ruine nicht besser.

Das Kloster Unserer Lieben Frau vom Exil wurde 1631 von Pedro da Silva gegründet, der später Vizekönig von Indien wurde. Der Legende nach, die bis heute erhalten geblieben ist, erfolgte die Gründung des Klosters aufgrund der Erfüllung eines Versprechens zweier in Seenot geratener Seeleute: Sie sollten auf dem ersten Stück Land in Portugal, das sie vom Meer aus erblickten, eine Kirche errichten. Die Legende erzählt auch, dass der Gründer aus Indien eine kleine Elfenbeinfigur der Muttergottes mitbrachte, die die Mönche nach seinem Tod als Reliquie verehrten. Um sie mit der Auflösung der religiösen Orden in Portugal im Kontext der Festigung des Liberalismus am Ende des portugiesischen Bürgerkriegs (1828-1834)  zu retten, versteckte einer der Mönche diese Figur unter seinem Habit. Ich hab noch nicht herausbekommen, wo sich diese Figur jetzt befindet.

Das im manuelinischen Stil erbaute Klostergebäude war viereckig. Die Ostseite umfasste das erste Atrium (in dem sich das Wappen, das auch den Löwen der Familie Silva zeigt, befindet), das Kirchenschiff und den Chorraum; die Nordseite die alte Sakristei und die Ruinen einer alten Kapelle; die Westseite die Vorderseite dieser Kapelle und die Zellen; und die Südseite, die ebenfalls von Zellen eingenommen wurde, die Kirchenfassade und den Turm. In der Mitte befand sich der alte Kreuzgang und unter den grob gemauerten Bögen an der Südseite der Zugang zur Leichenhalle. Ober- und unterhalb dieses Arkadengangs verlief ein Gang, in dem noch heute einige Kreuzwegkreuze aus Fliesen zu sehen sind. Das Atrium, die sogenannte „Portaria“, war der Überlieferung nach der Ort, an dem die Armen des Dorfes die von den Mönchen gespendeten Suppen empfingen.

Im Westen befand sich ein weiterer Eingang, hinter dem sich der Speisesaal mit seinen einfachen Tischen an beiden Seiten erstreckte. Dahinter stand ein kleinerer Tisch, der, wie es heißt, für den Abt des Klosters und ein oder zwei weitere ranghöhere Mitglieder der Gemeinschaft bestimmt war. Diese Tische bestanden aus dicken Holzbohlen auf gemauerten Beinen. Hinter dem Tisch des Abtes hing an der Wand ein wunderschönes Fliesenbild mit Leonardo da Vincis „Letztem Abendmahl“. In der linken Ecke, am Eingang, befand sich die Kanzel für Lesungen, und rechts die Klosterküche.

(es) La vista desde ahí arriba es realmente maravillosa. Por lo demás, es un tanto deprimente, porque la ruina no es solo una ruina; muestra signos de abandono o vandalismo, y eso siempre me entristece. Me enteré de que el ayuntamiento está intentando comprar el edificio, propiedad de varias familias. Al parecer, lo han conseguido en gran medida. Sin embargo, hay una especie de okupa que se ha instalado en el antiguo claustro y no está dispuesto a cederlo. Parece una situación complicada, y nadie sabe realmente cómo resolverla. Pero mientras esta persona viva allí, el municipio no puede hacer nada para asegurar el edificio, hacerlo parcialmente accesible o lo que sea que se planee para el futuro. Una cosa es segura: con cada año que pasa, el estado de la ruina no mejora.

El Monasterio de Nuestra Señora del Destierro fue fundado en 1631 por Pedro da Silva, quien posteriormente se convirtió en Virrey de la India. Según la leyenda, que ha sobrevivido hasta nuestros días, el monasterio se fundó para cumplir la promesa de dos marineros perdidos en el mar: construir una iglesia en el primer trozo de tierra de Portugal que vieran desde el océano. La leyenda también cuenta que el fundador trajo de la India una pequeña estatuilla de marfil de la Virgen María, que los monjes veneraron como reliquia tras su muerte. Para protegerla durante la disolución de las órdenes religiosas en Portugal, en el contexto de la consolidación del liberalismo al final de la Guerra Civil Portuguesa (1828-1834), uno de los monjes la escondió bajo su hábito. Aún no he podido averiguar dónde se encuentra actualmente.

El edificio del monasterio, de estilo manuelino, era rectangular. El lado este comprendía el primer atrio (que albergaba el escudo de armas, que también presentaba el león de la familia Silva), la nave y el presbiterio; el lado norte, la antigua sacristía y las ruinas de una antigua capilla; el lado oeste, la portada de esta capilla y las celdas; y el lado sur, también ocupado por celdas, la fachada de la iglesia y la torre. En el centro se encontraba el antiguo claustro, y bajo los arcos toscamente labrados del lado sur se encontraba la entrada al tanatorio. Por encima y por debajo de esta arcada discurría un pasadizo donde aún se pueden ver algunas estaciones del Vía Crucis realizadas con azulejos. Según la tradición, el atrio, la llamada „Portaria“, era el lugar donde los pobres del pueblo recibían la sopa que distribuían los monjes.

Al oeste había otra entrada, tras la cual se extendía el refectorio con sus sencillas mesas a ambos lados. Detrás de esta se alzaba una mesa más pequeña, que, según se dice, estaba reservada para el abad y uno o dos miembros de mayor rango de la comunidad. Estas mesas estaban hechas de gruesos tablones de madera sobre patas de mampostería. Detrás de la mesa del abad, colgaba de la pared un hermoso mural de azulejos de la „Última Cena“ de Leonardo da Vinci. En la esquina izquierda, junto a la entrada, se encontraba el púlpito para las lecturas, y a la derecha, la cocina del monasterio.

 

 

 

(de) Das Bildnis Unserer Lieben Frau vom Exil, der Schutzpatronin des Klosters, befindet sich heute in der Kapelle des Heiligen Sebastian. Ich konnte es mir zumindest aus der Ferne anschauen. Anlässlich eines übrignes sehr schönen Konzerts war die sonst verschlossene Kapelle für das Publikum zugänglich.

(es) La imagen de Nuestra Señora del Destierro, patrona del monasterio, se encuentra ahora en la Capilla de San Sebastián. Pude verla, al menos desde lejos. La capilla, que suele estar cerrada, estuvo abierta al público para un concierto, por cierto, muy agradable.

 

 

(de) Die Tage sind kurz. Nach meinem Spaziergang durch die Ortschaft und vor besagtem Konzert gab es keine Zeit mehr, um sich, einem der Wanderwege folgend, noch weiter den Hang hinaufzuarbeiten. Also bin ich umgekehrt und habe die verbleibende Zeit genutzt, um durch das ein oder andere Fenster zu lugen und einen Blick in die Vergangenheit zu tun…..

(es) Los días son cortos. Después de mi paseo por el pueblo y antes del mencionado concierto, no me quedaba tiempo para seguir subiendo la pendiente por una de las rutas de senderismo. Así que volví y aproveché el tiempo que me quedaba para asomarme por una o dos ventanas y echar un vistazo al pasado…

 

 

 

 

 

 

 

(de) Das Ende meiner Runde bildete die kleine Kapelle, die Unserer Lieben Frau vom Fuße des Kreuzes geweiht ist. Sie befindet sich, wenn man von der Küste her kommt, an der Nationalstrasse, direkt am Ortseingang. Sie wurde 1680 erbaut und beherbertg eine kleine Pieta. Ansonsten besticht diese Kapelle durch ihre Nüchternheit. Vielleicht ist sie gerade deshalb auch immer geöffnet, es gibt sozusagen nichts zu holen, ausser Seelenfrieden, für die, die glauben, und Ruhe, für die, die sie suchen.

(es) El final de mi paseo fue la pequeña capilla dedicada a Nuestra Señora del Pie de la Cruz. Viniendo de la costa, se encuentra en la carretera nacional, justo a la entrada del pueblo. Construida en 1680, alberga una pequeña Piedad. Por lo demás, esta capilla impresiona por su sencillez. Quizás precisamente por eso está siempre abierta; no hay nada que llevar, por así decirlo, salvo paz mental para quienes creen y tranquilidad para quienes la buscan.

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2266 _ alltag

Alltag im KUKUmobil

 

(de) Ich erzähl eigentlich nicht so viel über meinen Alltag im KUKUmobil, sofern er nicht mit der Bildwirkerei zu tun hat, auf die ich mich ja in diesem Projekt fokussieren möchte. Aber ich werde doch immer mal wieder gefragt:

Ihr wisst ja, bei der ganzen Reise geht es viel darum, die Infrastruktur zu nutzen, die es eh schon gibt, d.h. all das, was für die öffentliche Nutzung gedacht ist: Toiletten, Trinkwasserbrunnen, Müllkontainer, Free WIFI, Sportanlagen oder Schwimmbäder……

Die öffentlichen Toiletten in Portugal liebe ich. Es gibt viele, sie sind sauber, manchmal rund um die Uhr geöffnet und hier in Monchique haben sie sogar eine Plastikklobrille, was bei den niedrigen Temperaturen schon ein Plus ist.

 

(es) No suelo hablar mucho de mi día a día en el KUKUmobil, a menos que esté relacionado con el trabajo textil, que es en lo que quiero centrarme en este proyecto. Pero de vez en cuando me llegan preguntas al respecto:

Como sabéis, gran parte de este viaje se centra en el uso de la infraestructura existente, es decir, todo lo destinado al uso público: baños, fuentes de agua potable, contenedores de basura, wifi gratuito, instalaciones deportivas o piscinas…

Me encantan los baños públicos de Portugal. Hay muchísimos, están limpios, a veces abiertos las 24 horas, y aquí en Monchique incluso tienen asientos de inodoro de plástico, lo cual es una gran ventaja con estas bajas temperaturas.

 

 

(de) Und auch wenn man im Winter nicht viel schwitzt und daher das Bedürfnis zu duschen eher damit zu tun hat, dass man sich mal richtig aufwärmen möchte, ist es natürlich wunderbar, wenn ich, wie hier in Monchique, die Duschen im Städtischen Schwimmbad benutzen darf.

(es) Y aunque en invierno no se suda mucho y la necesidad de ducharse es más bien de querer calentarse bien,  es estupendo que, como aquí en Monchique, me permitan utilizar las duchas de la piscina municipal.

 

 

(de) Und die Städtische Bibliothek ist, wie so oft, mein zweites Zuhause, weil ich hier all die Arbeit machen kann, die etwas Wärme, Stuhl und Tisch und Strom- und Internetanschluss braucht.

(es) Y la biblioteca municipal es, como tantas otras veces, mi segundo hogar, porque aquí puedo realizar todo el trabajo que requiere un poco de calor, una silla y una mesa, electricidad y acceso a Internet.

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2265 _ fundstück

Schilderwald

Also man muss sich schon sehr anstrengen, um sich hier zu verlieren, ich meine äußerlich. Innerlich…. nun, da gibt es vielleicht den einen oder die andere, die der „normalen“ Welt verloren gegangen ist und in den Wäldern zu sich selbst gefunden hat. Wie so oft ist das  ganz und gar eine Frage der Perspektive.

No resulta fácil perderse aquí, quiero decir, exteriormente. Interiormente… bueno, puede que haya la una o el otro que se hayan perdido en el mundo „normal“ y se hayan encontrado a sí mism@s en el bosque. Como suele ocurrir a menudo, es pura cuestión de perspectiva.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2264 _ erkundung

Über Schornsteine und Röcke und Wärme

 

(de) Fabio Capela, unser Führer auf der ersten Wanderung durch Monchique, hat unsere Aufmerksamkeit auf die Schornsteine gelenkt. Jetzt, wo Weihnachten vor der Tür steht und der ein oder andere Gast in anderen Gegenden der Welt diesen Weg wählt, um in unsere Wohnungen zu kommen, passt das vielleicht ganz gut.

Also, laut Fabio und der Info-Seite der Stadt sind diese Kamine tatsächlich etwas besonderes. Wer hätte das gedacht, dass ich auf meiner Reise mich so intensiv mit traditioneller Architektur auseinandersetzen würde, von den galicischen Horreos (den Speicherhäuschen) und Lavadeiros (Waschplätze), über die Petos de ánimas (Bildstöcke) bis eben hin zu den „berockten“ Schornsteinen. Da kommt mir übrigens direkt eine Szene aus dem Film „Die Blechtrommel“ in den Sinn….. von wegen Rock und Wärme…..

 

(es) Fabio Capela, nuestro guía en nuestra primera caminata por Monchique, nos llamó la atención sobre las chimeneas. Ahora que la Navidad está a la vuelta de la esquina y algunos visitantes de otras partes del mundo usan esta entrada para llegar a nuestras casas, me parece muy apropiado prestarles atención.

Según Fabio y la página web del ayuntamiento, estas chimeneas son realmente especiales. ¿Quién hubiera pensado que en mi viaje me sumergiría tanto en la arquitectura tradicional, desde los hórreos  y lavaderos gallegos, hasta los petos de ánimas, y ahora, estas chimeneas adornadas con sayas? Por cierto, inmediatamente me viene a la mente una escena de la película „El Tambor de Hojalata“: …. hablando de faldas ….. y de calor.

 

 

 

(de) „Die verkleideten Schornsteine

Die Häuser von Monchique weisen die traditionelle Architektur der Algarve mit weißen Wänden und farbigen Akzenten an Türen und Fenstern auf. Besonders auffällig sind die typischen, verkleideten Schornsteine, die sich deutlich von denen an der Küste unterscheiden. Die Basis dieser Schornsteine ​​entspricht in der Regel der Breite der gesamten Küche. Hier verbrachten die Familien früher die meiste Zeit. Das Feuer unter diesen Schornsteinen diente als Kamin zum Heizen, als Kochherd und auch als Räucherofen für Wurstwaren. Es handelte sich dabei stets um ein offenes Feuer, das heißt, es brannte direkt an einer der Küchenwände – im sogenannten Herdbereich – ohne Brandschutz.“

 

(es) „Las Chimeneas de saya

Las casas de Monchique exhiben la arquitectura tradicional del Algarve, con paredes blancas y toques de color en puertas y ventanas. Llaman especialmente la atención las típicas chimeneas de saya, que difieren significativamente de las de la costa. La base de estas chimeneas suele coincidir con el ancho de toda la cocina. Aquí era donde las familias solían pasar la mayor parte del tiempo. El fuego bajo estas chimeneas servía como hogar para calentar, cocina y también para ahumar embutidos. Siempre era un fuego abierto, es decir, quemaba directamente contra una de las paredes de la cocina —en la zona del hogar— sin ninguna protección contra el fuego.“

 

 

 

 

(de) Ich hab daraufhin meine Fotos durchforstet und mal eine kleine Auswahl zusammengestellt. Wie ihr seht: Im oberen Teil kann der Schornstein vier-, achteckig oder rund sein. Die eher schmalen, verzierten Schornsteine sind wohl typischer für die Küstenregion.

(es) Así que revisé mis fotos y reuní una pequeña selección. Como podéis ver: la parte superior de la chimenea puede ser cuadrada, octogonal o redonda. Las chimeneas más bien estrechas y decoradas son, probablemente, más típicas de la región costera.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2263 _ camindas II

Monchique _ erste erkundungen _ II

 

(de) Auch meine zweite Wanderung hatte ein Thema: Einzigartige Baumexemplare in und um Monchique. Ihr wisst ja, wie sehr ich Bäume liebe, da konnte ich nicht widerstehen. Startpunkt unserer Wanderung war diesmal die Stadtgalerie „San Antonio“ und unser erster Baum eine der beiden Norfolktannen, die es in Monchique selbst gibt. Die erste steht im Stadtpark und hat eine besondere Geschichte, denn  1941 brach ihre Spitze bei einem Sturm. Seitdem wächst sie mit  einer doppelten weiter. Übrigens, es wird hier immer mal wieder um „invasive Pflanzenarten“ gehen, ihr werdet es weiter unten merken. Das sind all diejenigen Pflanzen- und Tierarten, die aus anderen Gegenden der Welt stammen und durch ihre schnelle Verbreitung die einheimische Flora und Fauna verdrängen. Hier die EU-Liste, die ich auf der NABU-Seite gefunden habe…..

(es) Mi segunda caminata también era temática: árboles singulares en Monchique y sus alrededores. Ya sabéis lo mucho que amo a los árboles. No había manera de resistir a esta caminata. Esta vez, comenzó en la galería municipal „San Antonio“, y nuestro primer árbol fue una de las dos araucarias que se encuentran en Monchique. La primera se encuentra en el parque municipal y tiene una historia especial: en 1941, su copa se partió durante una tormenta. Desde entonces, crece con una copa doble. Por cierto, veréis que aquí en adelante de vez en cuando aparecerá el tema de las especies invasoras, es decir aquellas plantas y animales que vienen de otras regiones del mundo y que debido a su proliferación amenazan a la flora y fauna autóctona. En esta página he encontrado una lista de las plantas invasoras en Portugal.

 

 

 

 

 

(de) Die zweite Norfolktanne steht auf Privatgrund und kann daher nur von der nah vorbeiführenden Straße bestaunt werden. Auch ihre Höhe wird auf ca. 40 Meter geschätzt. Die letzten Messungen wurden 2006 vorgenommen, also vor fast 20 Jahren. Eine neue Vermessung ist in Planung, vielleicht als Jubiläumsgeschenk?! Die Kosten sind nicht unerheblich, und so interessant es auch sein mag, so sehr kann ich auch nachvollziehen, dass es möglicherweise wichtigere Dinge in Sachen Baumbestand gibt und das ein wichtiges Argument sein kann, wenn es um die Verteilung des Budgets geht.

(es) La segunda  araucaria  se encuentra en una propiedad privada, por lo que solo se puede admirar desde la carretera cercana. Su altura también se estima en unos 40 metros. Las últimas mediciones se tomaron en 2006, hace casi 20 años. Se planea un nuevo estudio, ¡quizás como regalo de aniversario! Sin embargo, los costos son considerables, y por interesante que parezca, también entiendo que posiblemente haya asuntos más importantes relacionados con la (re)población de árboles, lo que puede ser un factor significativo a la hora de asignar el presupuesto.

 

 

(de) Nicht auf der Liste bemerkenswerter Bäume, aber für mich immer wieder beeindruckend sind die Korkeichen, die auch hier an der Algarve wachsen, in guter Nachbarschaft mit Walnuss- und Kastanienbäumen. Ich habe gelernt, dass ihre Korkschicht poröser ist, als die der Korkeichen im Alentejo, was ihren Marktwert etwas niedriger sein lässt, denn Kork ist dann wertvoll, wenn er eine möglichst hohe Dichte aufweist. Ich habe auch gelernt, dass die Korkeiche relativ waldbrandresistent ist (und davon könnten die Korkeichen hier ein Lied singen, wenn sie singen könnten, denn 2018 gab es in der Serra de Monchique den damals größten Waldbrand Europas bei dem etwa 27.000 Hektar verbrannten), wenn sie nicht gerade frisch geschält wurden. Denn der damit verbundene Stress macht sie anfällig und wenn die neu entstehende Rinde nicht wenigstens zwei oder drei Jahre alt ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Baum einem Waldbrand nicht überlebt. Ansonsten verliert er zwar sein Laub, grünt aber nah einiger Zeit wieder. Auch werden vom Waldbrand betroffene Korkeichen erst einmal zwei Jahre in Ruhe gelassen. Erst dann wird die verbrannte Rinde entfernt und ein neuer Zyklus kann beginnen.

(es) No están en la lista de árboles singuares, pero siempre me impresionan, los alcornoques que también crecen aquí en el Algarve, en buena vecindad con nogales y castaños. Aprendí que su capa de corcho es más porosa que la de los alcornoques del Alentejo, lo que reduce ligeramente su valor de mercado, ya que el corcho es valioso cuando tiene la mayor densidad posible. También aprendí que el alcornoque es relativamente resistente a los incendios forestales (y los alcornoques de aquí podrían contarnos algo al respecto, si pudieran, porque en 2018 la Serra de Monchique sufrió lo que entonces era el mayor incendio forestal de Europa, quemando aproximadamente 27.000 hectáreas), siempre que no hayan sido descortezados recientemente. El estrés asociado a esto los hace vulnerables, y si la corteza recién formada no tiene al menos dos o tre años, aumenta considerablemente la probabilidad de que el árbol muere en un incendio forestal. De lo contrario, pierde sus hojas, pero las regenera al cabo de un tiempo. Por cierto, los alcornoques afectados por el incendio forestal  se dejan tranquilos durante dos años. Sólo entonces se eliminará la corteza quemada y un nuevo cíclo puede comenzar.

 

 

 

(de) Gleich neben den Korkeichen steht ein großer, einzelner Eukalyptusbaum. Ich weiß, ich weiß, sein Ruf ist nicht der bestem, d.h. um genau zu sein der Ruf derer, die großflächige Eukalyptusplantagen anlegen und dadurch einheimische Baumarten verdrängen und ganze Ökosysteme zerstören. Aber wenn man solch einen einzelnen gewaltigen Eukalyptusbaum sieht, dann ist er schon beeindruckend. In der Umgebung von Monchique entfällt rund 30 % der Waldfläche auf Eukalyptusbestände. Im Zuge der Wiederaufforstungsbemühungen vonseiten der Gemeinde wird versucht, dort, wo es möglich ist, wieder einheimische Baumarten anzupflanzen und so diese Flächen zu verkleinern.

(es) Justo al lado de los alcornoques se alza un gran y solitario eucalipto. Ya lo sé, ya lo sé, su reputación no es la mejor; o mejor dicho, la de quienes establecen plantaciones de eucalipto a gran escala, desplazando así especies autóctonas y destruyendo ecosistemas enteros. Pero ver un eucalipto tan único y enorme es realmente impresionante. En los alrededores de Monchique, los eucaliptos representan aproximadamente el 30% de la superficie forestal. Como parte de las iniciativas de reforestación del municipio, se está intentando replantar, donde se puede, especies autóctonas y así reducir estas áreas.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Auf dem Weg zum Barranco dos Pisões kamen wir durch eine Eukalyptusplantage und trafen dort auf eine der invasiven Pflanzenarten die ganz oben auf der Liste stehen: die Akazie, sowohl die Silberakazie oder Falsche Mimose, als auch die Schwarzholzakazie. Wir haben uns beide Arten angeschaut. Im Unterschied zu den meisten anderen Akazien bildet die Schwarzholz-Akazie ihre gefiederten Jugendblätter über einen relativ langen Zeitraum. Man kann daher recht lange an den Pflanzen gleichzeitig Jugendblätter, Phyllodien und oft auch Zwischenformen vorfinden. Unter günstigen Bedingungen wird sie sich dann zu einem Baum von 6 bis 30 Meter Höhe, vielleicht sogar bis zu 45 Meter Höhe entwickeln. Diese große Höhe erreicht sie aber nur im Nordosten Tasmaniens in saisonal sumpfigen Wäldern, wo sie die dominante Baumart ist. Von einer verzärtelten „Mimose“ kann man da nicht mehr sprechen.

Die Schwarzholz-Akazie stammt aus Tasmanien und aus dem Osten Australiens, ist aber inzwischen in vielen Teilen der Welt verwildert. Sie wurde in vielen Ländern zur Dünenbefestigung oder aus forstwirtschaftlichen Gründen angepflanzt. Sie ist anspruchslos, wächst schnell und liefert ein wertvolles, schön gemasertes rotbraunes Holz. Am problematischsten hat sie sich in Südafrika ausgebreitet, aber auch in Chile, Kalifornien und in Portugal hat man seine liebe Not mit der sich durch Samen und Wurzelausläufern stark vermehrenden Pflanze. In dieser Hinsicht sind eine ganze Reihe australischer Akazien-Arten negativ aufgefallen, 23 von ihnen werden in verschiedenen Regionen als invasiv eingestuft. Und das ist so ziemlich das schlimmste „Unkrautetikett“, das man bekommen kann. Es bedeutet, dass drastische Maßnahmen zur Eindämmung und strikte Vermeidung einer weiteren Ausbreitung notwendig sind. Die Schwarzholz-Akazie ist eine dieser invasiven Arten. In Regionen mit mediterranem Klima sollte man sie nicht aus den Augen lassen.

Auch die Silberakazie (Acacia dealbata) oder Falsche Mimose ist in anderen Teilen der Welt eingebürgert, wo sie sich etabliert hat und als invasive Art gilt. Auf der Iberischen Halbinsel, im Nordwesten Spaniens, vor allem in den Bergregionen Galiciens (mit einem bedeutenden Vorkommen in den Bergen der Provinz Ourense) und im Norden Portugals, wird sie als Schädling betrachtet. Aufgrund ihres Ausbreitungspotenzials und der ernsthaften Bedrohung für einheimische Arten, Lebensräume und Ökosysteme wurde diese Art in den spanischen Katalog invasiver gebietsfremder Arten aufgenommen. Daher sind ihre Einbringung in die Natur, ihr Besitz, ihr Transport, ihr Handel und ihre Einfuhr in Spanien, mit Ausnahme der Kanarischen und Balearischen Inseln, verboten. Die Silberakazie wächst sehr schnell und verdrängt innerhalb weniger Jahre alle anderen einheimischen Arten, deutlich aggressiver als andere nicht-einheimische Arten wie beispielsweise Eukalyptus. Die Falsche Mimose verbraucht viel Wasser und versauert den Boden, wodurch dieser an Nährstoffen verliert. Außerdem ist sie eine pyrophytische Art, das heißt, sie verbrennt bei Waldbränden sehr schnell und besiedelt verbrannte Gebiete rasch, wodurch die natürliche Wiederbewaldung durch einheimische Arten verhindert wird.

Ihr merkt schon, das ist nicht witzig und inzwischen werden umfassende Massnahmen ergriffen, um dem Vormarsch der Akazien Einhalt zu gebieten. Ob das allerdings gelingen mag oder ob der Kampf nicht schon verloren ist, das wird sich zeigen. Bei meiner Suche im Internet zu diesem Thema bin ich übrigens auf eine interessante Seite gestossen: eco123 Dort gibt es eine Menge Info und es gibt sie auf Englisch, Portugiesisch UND auf Deutsch.

(es) De camino a Barranco dos Pisões, pasamos por una plantación de eucaliptos y nos topamos con una de las especies vegetales más invasora de la lista: la acacia, tanto la acacia dealbata (también conocida como falsa mimosa) como la acacia negra. Examinamos ambas especies. A diferencia de la mayoría de las acacias, la acacia negra desarrolla sus hojas juveniles pinnadas durante un período relativamente largo. Por lo tanto, se pueden observar hojas juveniles, filodios y, a menudo, formas intermedias en las plantas simultáneamente durante bastante tiempo. En condiciones favorables, se convierte en un árbol de 6 a 30 metros de altura, incluso hasta 45 metros. Sin embargo, solo alcanza esta gran altura en el noreste de Tasmania, en bosques estacionalmente pantanosos, donde es la especie arbórea dominante. En esta etapa, ya no es una delicada „mimosa“.

La acacia negra es originaria de Tasmania y el este de Australia, pero actualmente se ha naturalizado en muchas partes del mundo. Se ha plantado en muchos países para la estabilización de dunas o con fines forestales. Es poco exigente, crece rápidamente y produce una valiosa madera de color marrón rojizo, con una hermosa veta. Su propagación ha sido especialmente problemática en Sudáfrica, pero Chile, California y Portugal también enfrentan dificultades con esta planta, que se reproduce rápidamente por semillas y retoños de raíces. En este sentido, varias especies de acacia australianas han recibido atención negativa; 23 de ellas están clasificadas como invasoras en diversas regiones. Esta es prácticamente la peor etiqueta de „maleza“ que se puede recibir. Significa que se necesitan medidas drásticas para contener y prevenir estrictamente una mayor propagación. La acacia negra es una de estas especies invasoras. En regiones con clima mediterráneo, no debe pasarse por alto.

También la acacia dealbata se encuentra naturalizada en otras partes del mundo, donde se ha establecido y se comporta como especie invasora. En la península ibérica se considera plaga en el noroeste de España, principalmente zonas montañosas de Galicia (con gran presencia en los montes de la provincia de Orense) y norte de Portugal. Debido a su potencial colonizador y constituir una amenaza grave para las especies autóctonas, los hábitats o los ecosistemas, esta especie ha sido incluida en el Catálogo Español de Especies Exóticas Invasoras, por lo que está prohibidos en España, excepto Canarias y Baleares, su introducción en el medio natural, posesión, transporte, tráfico y comercio. La acacia dealbata tiene un crecimiento muy rápido y desplaza a todas las demás especies autóctonas en cuestión de pocos años, de forma mucho más agresiva que otras especies foráneas como el eucalipto. La mimosa es una gran consumidora de agua y también acidifica los suelos, empobreciéndolos. Además, es una especie pirófita, que arde muy deprisa en el caso de incendios y que coloniza terrenos quemados de forma muy rápida, impidiendo la repoblación natural con especies autóctonas.

Como podeis ver, es un tema que no hay que tomarse a la ligera, más bien hay que tomar medidas cuanto antes para detener el avance de las acacias. Queda por ver si estas medidas tendrán éxito o si la batalla ya está perdida. Por cierto, mientras investigaba en internet sobre este tema, encontré un sitio web interesante: eco123. Contiene mucha información y está disponible en inglés, portugués y alemán.

 

 

 

(de) Im Barranco dos Pisões wartete ein anderer bemerkenswerter Baum auf uns: eine Platane mit geschätzten 40 m Höhe und einem ebenso beachtlichen Stammumfang. Diese Platane wurde an einem Picknickplatz gepflanzt und so ist es nicht verwunderlich, wenn auch nicht erklärlich, dass einige Generationen von Picknickfreund:innen in ihrem Stamm ihre Initialen hinterlassen haben. Der Baum hat es mit Langmut über sich ergehen lassen. Keine Ahnung, was ER sich dabei gedacht hat, wenn wieder mal jemand mit einem Messerchen zum Apfelschälen oder Chorizoschneiden seinen Namen in die Rinde geritzt hat, ganz offensichtlich keinen Gedanken daran verschwendent, was das für das andere lebende Wesen bedeuten kann. Diese vermaledeite Angewohnheit sich irgendwo verewigen zu wollen, egal ob auf Stein, auf Baum oder an der Hauswand. Das muss zutiefst in der Natur einiger Menschen verankert sein.

(es) En el Barranco dos Pisões nos esperaba otro árbol singular: un plátano de unos 40 metros de altura con una circunferencia de tronco igualmente impresionante. Este plátano se plantó en el área de picnic, así que no es de extrañar, aunque no de explicar, que varias generaciones de excursionistas hayan dejado en si tronco sus iniciales. El árbol lo ha soportado todo con longanimidad. No tengo ni idea de qué estaría pensando cuando alguien, una vez más, grabó su nombre en la corteza con un cuchillo pequeño de pelar manzanas o cortar chorizo, sin considerar por su parte lo que eso podría significar para el otro ser vivo. Esta maldita costumbre de querer inmortalizarse en algún lugar, ya sea en una piedra, en un árbol o en la pared de una casa, debe estar profundamente arraigada en la naturaleza de algunas personas.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Der nächste Stopp auf unserer Wanderung war ein Wasserdepot aus dem Jahre 1952. Nicht, weil es architektonisch besonders interessant gewesen wäre, sondern weil mit seinem Bau dort eine Reihe von Stechpalmen gepflanzt wurden, die inzwischen beachtliche Größe erreicht haben. Stechpalmen gehören in Portugal zu den drei unter Naturschutz stehenden Baumarten, neben den Korkeichen und den Olivenbäumen und sind ausgesprochen selten zu finden. Also nur gucken, nicht anfassen!!!!

(es) La siguiente parada de nuestra caminata fue un deposito de agua que data de 1952. No por su interés arquitectónico, sino porque su construcción propició la plantación de varios acebos, que desde entonces han alcanzado un tamaño considerable. Los acebos son una de las tres especies arbóreas protegidas de Portugal, junto con los alcornoques y los olivos, y son extremadamente raros. ¡¡¡ Así que no se toca, solo se mira!!!!!

 

 

 

 

(de) Von dem Lorbeerbaum hingegen, der einige hundert Schritte weiter am Wegrand stand, haben sich die, die wollten, ein Blatt abzwicken dürfen.

(es) Sin embargo, del laurel que se alzaba unos cientos de pasos más allá, al borde del camino, a quien lo deseaba se le permitía arrancar una hoja.

 

 

(de) An mehreren Stellen auf unserem Weg konnten wir die Wiederaufforstungs-bemühungen erkennen, die nach den großen Waldbränden der letzten Jahre unternommen wurden. Dort, wo das Gelände im öffentlichen Besitz ist, wird versucht, den Bestand an Eukalyptus durch einheimischen Mischwald zu ersetzen. Das ist ein sehr löblichens Unterfangen, in Anbetracht der Tatsache, dass die größten Flächen sich in Privatvbesitz befinden, wird ein tatsächlicher Wandel nur dann möglich sein, wenn auch die ansässige Bevölkerung ihren Umgang mit dem Wald ändert und an das anpasst, was der Klimawandel uns in der Zukunft abverlangen.

(es) En varios puntos de nuestra ruta, pudimos observar los esfuerzos de reforestación realizados tras los incendios forestales de los ultimos años. En los terrenos públicos, se está intentando sustituir los eucaliptos por bosque mixto nativo. Esta es una iniciativa muy loable; sin embargo, dado que las áreas más extensas son de propiedad privada, un cambio real solo será posible si la población local también modifica su relación con el bosque y se adapta a las exigencias del cambio climático en el futuro.

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Fast zurück im Städtchen, am oberen Rand, gleich neben dem, was einmal ein Franziskanerkloster war und heute nur noch Ruine ist, stehen drei Korkeichenexemplare, wie die zu Beginn der Wanderung, ebenfalls von beeindruckender Größe.

(es) Casi de vuelta al pueblo, en el límite superior, justo al lado de lo que antaño fue un monasterio franciscano y hoy sólo es una ruina, se alzan tres ejemplares de alcornoque, como los del principio de la caminata, también de un tamaño impresionante.

 

 

 

 

(es) Y cierra la ruta una gran magnolia. Es hija de aquel ejemplar que estaba situado junto al Convento de Nª Srª do Desterro y del que se piesa que fue traído de la India por  Dom Pero da Silva, Vice-Rey de India y fundador del convento en uno de sus viajes. Este árbol fue clasificado como de interés público el 8 de mayo de 1947, tenía un diámetro de copa de 30 m, una circunferencia del tronco (a una altura de 1,30 m) de 5,58 metros y una altura de 27 metros, con una edad estimada de más de 200 años y era el magnolio más grande de Europa. La primera referencia escrita a este ejemplar (de la que tiene conocimiento la autoridad local) data de 1915 en el Boletín Trimestral de la Asociación de Protección de Árboles, refiriéndose a él como „la magnífica Magnolia de Monchique que representa el mejor árbol de su tipo que conocemos hasta ahora“.

La lenta muerte de la magnolia se hizo visible en la última década. El primer síntoma fue la caída generalizada de sus hojas, iniciando su declive progresivo hasta su caída en 2016.

 

(es) Ein großer Magnolienbaum steht am Ende unserer Wanderung. Er stammt von dem Exemplar ab, das einst neben dem Kloster Unserer Lieben Frau vom Exil stand und vermutlich von Dom Pero da Silva, dem Vizekönig von Indien und Gründer des Klosters, auf einer seiner Reisen aus Indien mitgebracht wurde. Dieser Baum wurde am 8. Mai 1947 als Baum von öffentlichem Interesse eingestuft. Mit einem Kronendurchmesser von 30 Metern, einem Stammumfang von 5,58 Metern (in 1,30 Metern Höhe) und einer Höhe von 27 Metern sowie einem geschätzten Alter von über 200 Jahren war er die größte Magnolie Europas. Die erste schriftliche Erwähnung dieses Exemplars (die den lokalen Behörden bekannt war) stammt aus dem Jahr 1915 im Vierteljahresbericht der Baumschutzvereinigung. Dort wird er als „die prächtige Magnolie von Monchique, die den schönsten Baum ihrer Art darstellt, den wir bis heute kennen“ bezeichnet.

Das lagsame Sterben des Magnolienbaums war im letzten Jahrzehnt offenkundig. Das erste Symptom war der weitverbreitete Abfall der Blätter, bis zum endgültigen Absterben im Jahr 2016.

 

 

 

(de) Einige bemerkenswerte Bäume gibt es noch zu erkunden. Aber ich hab ja noch ein wenig Zeit und werde euch berichten.

(es) Aún quedan algunos árboles singulres por descubrir. Pero aún tengo tiempo y ya os contaré.

 

 

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Monchique _ 2262 _ camindas I

Monchique _ erste erkundungen _ I

 

 

(de) Einer der Gründe dafür, dass die Wahl auf Monchique als möglicher Standort für das KUKUmobil auf seiner Reise durch Portugal gefallen ist, ist in meiner Wanderlust zu suchen. Meine App zeigte mir unzählige Wanderrouten an, die in und um Monchique herum durch die Sierra führen, der dieses Städtchen ihren Namen gegeben hat. Wenn es schon irgendein Auswahlkriterium geben muss, ……weil, man kann ja nicht überall hin oder sein,….. dann ist das nicht das schlechteste. Und besser hätte ich es gar nicht treffen können mit meiner Ankunft in Monchique. Denn an diesem langen Wochenende _ Montag war Feiertag, der Tag der Wiederherstellung der Unabhängigkeit Portugals von Spanien _ fand in Monchique das „Wanderfestival“ statt, mit einer Unmenge an geführten Wanderungen, teils thematisch, teils frei, lang oder kurz, mit dem Ausgangspunkt direkt in Monchique, oder irgendwo in der Umgebung….

Da ich kein Fahrzeug habe und hier die öffentlichen Verkehrsmittel ebenso rar sind, wie in Viana (es gibt nur eine relativ gute Busverbindung nach Portimão und eine weitere, spärlich frequentierte, nach Marmelete) musste meine Wahl auf eine Wanderung fallen, die im Ortskern oder nahe bei begann. So viel meine Wahl auf einen Stadtrundgang, den mir Ana empfohlen hatte, und bei dem ihr Kollege, Fabio Capela als Führer fungierte.

 

(es) Una de las razones por las que he elegido Monchique como posible destino para el KUKUmobil en su viaje por Portugal es mi pasión por el senderismo. En mi aplicación me apareció Monchique bañado de rojo de tantas  rutas senderismo en sus alrededores, que atraviesan la Sierra a la que este pueblo da nombre. Si hay algún criterio de selección, porque no se puede estar en todas partes, éste no es el peor. Y no pude haber elegido mejor el momento para llegar a Monchique. Porque en este fin de semana largo (el lunes era festivo, día en que se conmemoraba la restauración de la independencia de Portugal de España), se celebraba en Monchique el „Festival del Senderismo“, con multitud de rutas guiadas, algunas temáticas, otras informales, largas o cortas, con salida directamente en Monchique o en algún lugar de los alrededores…

Como no tengo coche y el transporte público es tan escaso aquí como en Viana (solo hay una conexión de autobús relativamente buena a Portimão y otra, poco frecuente, a Marmelete), tuve que elegir una ruta que empezara en el centro o cerca de él. Así que opté por un paseo por la ciudad que Ana me había recomendado, con su colega, Fabio Capela, como guía.

 

 

 

(es) También es cierto, que como ya había pasado el plazo de inscripción, en algunas, como la de setas por ejemplo, ya no había plazas. En fin, me inscribí para la del segundo día y meconvertí en orgullosa propietaria del EBI, el equipo basico individual: una mochila, un gorro de lluvia, un chubasquero fino, una taza, una botella del agua de Monchique….

(es) Richtig ist auch, dass einige Aktivitäten, wie zum Beispiel die Pilzsuche, bereits ausgebucht waren, da die Anmeldefrist schon abgelaufen war. Schließlich meldete ich mich für die Stadtwanderung am zweiten Tag an und wurde dadurch zur stolzen Besitzerin  meiner eigenen IBA, der Individuellen Basis-Ausrüstung: Rucksack, Regenhut,  leichte Regenjacke, Becher, eine Flasche Wasser aus Monchique…

 

 

 

 

(es) La ruta, circular, comienzó y terminó en Largo dos Chorões. Fabio es Técnico Superiorde Arqueologia e História y trabaja en la Cámara Municipal en el Sector de Cultura. Por ello no era de sorprender que ibamos a seguir antiguos caminos asociados a la ciudad de Monchique, tanto en su centro urbano como en sus alrededores, haciendo breves paradas para observar elementos patrimoniales para aprender sobre el desarrollo urbanístico del pueblo desde la edad media.

(de) Die Rundwanderung begann und endete am Largo dos Chorões. Fabio ist leitender Techniker für Archäologie und Geschichte und arbeitet im Kulturbereich der Stadtverwaltung. Daher war es nicht verwunderlich, dass wir alten Pfaden folgten, die mit der Stadt Monchique verbunden sind, sowohl im Stadtzentrum als auch in der Umgebung, und dabei kurze Stopps einlegten, um historische Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und etwas darüber zu lernen, wie sich diese Stadt seit dem Mittelalter entwickelt hat.

 

 

 

 

 

 

(es) Con la ayuda de Fabio, intentamos identificar el casco antiguo. Donde las casas tienen muros redondeados y las calles y callejones no son perfectamente rectos, podemos suponer que „empezó todo“. Incluso puede que alguna vez hubo una muralla. Lamentablemente, aún no se han realizado excavaciones para confirmarlo, por lo que Fabio también debe basarse en suposiciones basadas en el contexto y las conclusiones extraídas de observaciones superficiales, como las fachadas.

(de) So haben wir mit der Hilfe von Fabio versucht, den alten Stadtkern zu erkennen. Dort, wo die Häuser abgerundete Mauern haben und die Strassen und Gassen nicht reissbrettgerade verlaufen, können wir vermuten, dass dort „alles seinen Anfang genommen hat“. Möglicherweise gab es sogar einmal eine Stadtmauer. Leider sind bisher keine Ausgrabungen vorgenommen werden, die dies bestätigen können und so muss auch Fabio sich mit Vermutungen aus dem Kontext und Schlussfolgerungen aus den Beobachtungen begnügen, die an der Oberfläche, an Fassaden zum Beispiel, gemacht werden können.

 

 

 

 

 

(de) Am ehemaligen Ortseingang trafen wir auf einen Bewohner von Monchique, der sich als spontaner Führer entpuppte und uns einiges zu den umliegenden Gebäuden erzählte, bis Fabio es für angebracht hielt, unsere Wanderung fortzusetzen. ImZig-Zag-Kurs sind wir wieder zurück zum ehemaligen Stadtkern, nicht ohne vorher nachvollziehen zu können, wie die Zugangsstrasse früher verlaufen musste, um auch in Zeiten starker Regenfälle, wo im Tal alles schlammig und unpassierbar war, in die Ortschaft zu kommen. Fabio hat uns auch erklärt, warum die Kapelle des Heiligen Sebastian dort steht, wo sie steht, nämlich, wie es üblich war, etwas ausserhalb aber in der Nähe der Ortschaft. Denn auf Befehl von Dom Sebastião, von 1557 bis 1578 der 16. König von Portugal, sollte am Haupteingang eines jeden Dorfes eine Kirche zu Ehren des Heiligen Sebastião errichtet werden. Die Einsiedelei von Monchique, südlich der Stadt, ist ein Beispiel für dieses Dekret, umso mehr, als vor kurzem entdeckt wurde, dass dieser Monarch dieses Land im Jahr 1573 besuchte, als er zum ersten Mal an die Algarve kam.

 

 

 

 

 

 

 

(es) Una parada intereante hicimos fuera de la iglesia matriz de Monchique.  Según la documentación textual islámica, la sierra de Monchique entra en la historiografía en la primera mitad del siglo IX d. C. El nombre Monchique deriva del nombre dado por los musulmanes a esta sierra —Munt Šāqir, que significa «Montaña Sagrada» o «Montaña Sagrada»—, lo que corresponde a una probable adaptación y conservación de un topónimo de origen latino (Mons Săcĕr). En otras palabras, la denominación Monchique sufrió cambios debido a las diferentes culturas que se asentaron en esta sierra y a los distintos momentos de su civilización. Posteriormente, durante la primera conquista de Silves en 1189 por el rey Sancho I (1185-1211), se hace referencia a los castillos que dependían de esa ciudad y que se rindieron a los cristianos, destacando, entre otros, los castillos de Munchite y Montagut. El primero de estos nombres probablemente esté relacionado con las ruinas de una fortificación islámica que corona el Cerro do Castelo da Nave, al suroeste de la villa de Monchique, mientras que el segundo probablemente corresponde a las ruinas de la fortificación musulmana situada en lo alto del Sitio Arqueológico del Cerro do Castelo do Alferce.

Por esta razón y por las huellas que se pueden ver dentro y fuera de la iglesia, Fabio „sospecha“ que esta iglesia ha sido construida en el lugar de una anterior mezquita. Para poder confirmar esta suposición se debería hacer una escavación en una parte de la iglesia, ahí donde podría ser el punto de conexión entre la antigua mezquita y la actual iglesia cristiana. Pero: con la iglesia hemos topado. No hay oídos abiertos para esta idea en aquellos, que podrían y deberían promover la obtenión del permiso dentro de la Iglesia. Una pena.

(de) Wir machten einen interessanten Zwischenstopp an der Hauptkirche von Monchique. Laut islamischen Texten taucht das Monchique-Gebirge in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts n. Chr. in der Geschichtsschreibung auf. Der Name Monchique leitet sich von der muslimischen Bezeichnung für dieses Gebirge ab – Munt Šāqir, was „Heiliger Berg“ bedeutet – und vermutlich eine Anpassung und Bewahrung eines Toponyms lateinischen Ursprungs (Mons Săcĕr) darstellt. Das heißt, der Name Monchique ist mit verschiedenen Kulturen verbunden, die in diesem Gebirge ansässig waren und sich durch unterschiedliche Zivilisationsepochen auszeichnen. Später, während der ersten Eroberung von Silves im Jahr 1189 durch König Sancho I. (1185–1211), erhielt dieser von den Christen Informationen über die Burgen, die zu dieser Stadt gehörten, darunter die Burgen Munchite und Montagut. Der erste dieser Namen bezieht sich wahrscheinlich auf die Ruinen einer islamischen Befestigungsanlage, die den Cerro do Castelo da Nave, oberhalb der Stadt Monchique, krönte, während der zweite wahrscheinlich den Ruinen der muslimischen Befestigungsanlage im oberen Teil der archäologischen Stätte Cerro do Castelo do Alferce entspricht.

Aus diesem Grund und aufgrund der im Inneren und Äußeren der Kirche sichtbaren Spuren vermutet Fabio, dass sie an der Stelle einer ehemaligen Moschee errichtet wurde. Um diese Hypothese zu bestätigen, müsste in einem Teil der Kirche, genauer gesagt an der Stelle, wo die alte Moschee und die heutige Kirche möglicherweise verbunden wurden, eine Ausgrabung durchgeführt werden. Doch: Auf die Kirchesind wir gestoßen. Es scheint, dass diejenigen, die eigentlich innerhalb der Kirche die Genehmigung dafür einholen sollten und könnten, sind diesem Vorhaben nicht aufgeschlossen. Wirklich schade.

 

 

 

(de) Auch über die unterschiedlichen Bauweisen haben wir uns unterhalten. Um Monchique herum sieht man noch viele Trockensteinmauern, mit deren Hilfe das steile gelände in bebaubare Terrassen verwandelt wurde. Aber es gab eine Stelle auf unserem Rundgang, an der wir eine auf Stampflehmbauweise hergestellte Aussenmauer bestaunen konnten. Innerhalb der Häuser wurde diese Methode oft verwendet, nicht aber für Aussenmauern….. ausser hier.

(es) También hablamos de los diferentes métodos de construcción. En los alrededores de Monchique, aún se pueden ver muchos muros de piedra seca, que se utilizaban para transformar el terreno escarpado en terrazas utilizables como huertas. Pero hubo un punto en nuestro paseo donde admiramos un muro exterior construido con tapial. Este método se utilizaba a menudo en el interior de las casas, pero no en los muros exteriores… excepto aquí.

 

 

 

(de) Und zum Ende unserer kleinen Wanderung durch Monchique führte uns Fabio in die Republica Clandestina, einen Laden vor Ort, der sich auf die Herstellung von würzigen, scharfen Marmeladen spezialisiert hat. Ich hab mich einmal durchprobiert, nur die besonders scharfen ausgelassen. Meine absolute Lieblingsmarmelade: Zitronen aus Monchique, Ingwer und Chili.

(es) Y al final de nuestra pequeña caminata por Monchique, Fabio nos llevó a República Clandestina, una tienda local especializada en mermeladas picantes. Probé algunas, omitiendo las más picantes. Mi mermelada favorita: la de limones de Monchique, jengibre y chile.

 

Republica Clandestina en Instagram

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2261 _ primeros hallazgos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2260 _ primeros hallazgos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2259 _ primeros hallazgos

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2258 _ Ankunft

Freitag, 28. November 2025 _ Teil II

 

 

(de) Drei Stunden sind wir gemütlich durch die Landschaft gezuckelt, dann wurde es spannend, denn dann begann die Sierra und mit ihr das Auf und Ab und das Geschlängel der eher schmalen und manchmal auch holprigen Strasse, die das KUKUmobil nach Monchique führen sollte. Darum musste sich Paolo kümmern. Ich durfte aus dem Fenster schauen, konnte die ersten großen Erdbeerbäume am Strassenrand bestaunen, Spuren der Waldbrände der letzten Jahre ausmachen und den atemberaubenden Blick auf die Sierra geniessen.

(es) Durante tres horas avanzamos tranquilamente por el paisaje. Luego la cosa se puso emocionante, porque empezó la Sierra, y con ella las subidas y bajadas pronunciadas, y el camino sinuoso, bastante estrecho y a veces con una capa de asfalto digamos que „accidentado“ que llevaría al KUKUmobil a Monchique. Paolo tuvo que encargarse de eso. Yo tuve el privilegio de poder mirar por la ventana, admirar los primeros madroños grandes al borde de la carretera, distinguir las huellas de los incendios forestales de los últimos años y disfrutar de la impresionante vista de la Sierra.

 

 

(es) En Monchique nos estaba esperando Ana Rita Mateus, Técnica Superior de Património Cultural, mi contacto directo con la Cámara Municipal,  en la parada prevista para el KUKUmobil para ayudar en lo que hiciera falta. Se sumó la vereadora Maria Helena Albano Martiniano, para dar la bienvenida al KUKUmobil y ofrecerme todas las infraestructuras necesarias, y el electricista de la Cámara, para enganchar el KUKUmobil a la red eléctrica y darle luz y calor.

El lugar elegido resultó algo más complicado para maniobrar de lo esperado.  Creo que en general  nos cuesta, a todos los que no estamoa habituados a manejar coches con remolque, poder valorar bien no sólo las dimensiones del espacio para la parada, sino las que se precisan para la maniobra para poder colocar el KUKUmobil ahí.

 

(de) In Monchique erwartete uns Ana Rita Mateus, leitende Technikerin für Kulturerbe und meine direkte Ansprechpartnerin beim Stadtrat, am vorgesehenen Haltepunkt für das KUKUmobil, um uns bei Bedarf zu unterstützen. Die Stadträtin Maria Helena Albano Martiniano kam später dazu, um das KUKUmobil zu begrüßen und mir die notwendige Infrastruktur bereitzustellen, und der Elektriker des Stadtrats, der das KUKUmobil an das Stromnetz anschloss und es so mit Licht und Wärme versorgte.

Das KUKUmobil am gewählte Standort „einzuparken“ erwies sich als etwas schwieriger  als erwartet. Ich denke, dass es uns, die wir nicht an das Fahren von Fahrzeugen mit Anhänger gewöhnt sind, generell schwerfällt, nicht nur die Abmessungen des Halteplatzes, sondern auch den benötigten Platz zum Rangieren des KUKUmobils richtig einzuschätzen.

 

 

(de) Immer wieder aufs  Neue bewundere ich all diejenigen Menschen, die sich am Lenkrad wohlfühlen und in der Lage sind, auch große Fahrzeuge und „Gespanne“ heile von A nach B zu bringen. Und noch dankbarer bin ich, wenn sie, wie diesmal Paolo, die Herausforderung annehmen, die es manchmal bedeutet, das KUKUmobil genau dort hinzubekommen, wo es hin soll. Denn irgendwie war die Haltestelle „im Weg“. Da die Parkbucht  kleiner war, als ich angenommen hatte, musste das KUKUMobil auf den Bürgersteig und dann irgendwie wieder gerade ausgerichtet werden, um zwischen Baum und Blumenkübel ausreichend Platz für die Fussgänger:innen zu lassen.

Also hat Paolo alle Muskeln seines Abschleppwagens spielen lassen. Und er hat es geschafft, mit Einfallsreichtum und Professionalität, unter Einsatz von Fahrzeugheber, Abschleppseil, Zugvorrichtung,eigener reiner Muskelkraft und der passiven Beteiligung  des Metallgeländers und der Metallpfosten der Bushaltestelle…..Am Ende war das Parken mit wesentlich mehr Mühe verbunden, als der Transport. Ich weiß, dass das Be- und Entladen Teil der vertraglich vereinbarten Arbeit ist, aber das ändert nichts daran, dass ich noch mehr Respekt und Dankbarkeit empfand.

 

(es) Me maravilla la gente que se siente cómoda al volante y es capaz de transportar vehículos grandes, incluso con remolque, con seguridad de un punto a otro. Y estoy aún más agradecido cuando, como Paolo esta vez, aceptan el reto de posicionar el KUKUmobil exactamente en el punto de destino. Porque, por alguna razón, la parada de autobús estaba „en medio“. Había que subir el KUKUmobil a la acera y luego realinearlo de alguna manera para dejar suficiente espacio para los peatones entre el árbol y la maceta que estaban ahí.

Así que Paolo hizo gala del poder de su grúa luciendo hasta el ultimo de sus tornillos. Y lo logró, con ingenio y profesionalidad, usando un gato, una cinta de remolque, un cabrestante, su propia fuerza muscular y la ayuda pasiva de la barandilla metálica y los postes de la parada de autobús… Al final resultó más trabajo el estacionamiento del KUKUmobil, que su transporte. Y ya sé que carga y descarga forman parte del trabajo contratado, pero eso no quita que sentí aún más respeto y gratitud.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Und fix wurde das KUKUmobil an das Stromnetz angeschlossen und konnte schon in der ersten Nacht einladend leuchten.

(de) Y luego, en un instante, el se conectó KUKUmobil se conectó  a la red eléctrica y pudo „lucir“ en la primera noche.

 

 

 

 

 

 

 

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Viana do Alentejo _ 2257 _ Aufbruch

Freitag, 28. November 2025

 

(de) Die Reise geht weiter; nach fast drei Monaten im Alentejo, das mich mit der letzten Sommerhitze begrüßt hat und mit den ersten Herbstregen verabschiedet. Alentejo, Weite, atemberaubende Sonnenauf- und -untergänge, Sobreiros und Oliveiras, jeder, jede etwas Besonderes in Form und Ausstrahlung….. Neue Begegnungen und neue Freundschaften. Neu geknüpfte Bande in diesem spannenden Netz aus Menschen, die ihre Energie dahin richten, eine vernüftige, eine der Natur und damit der Menschheit zugewandte, will sagen resiliente und nachhaltige Welt zu ermöglichen.

Letzte Nächte machen mich immer ein wenig nachdenklich.

(es) El viaje continúa. Tras casi tres meses en el Alentejo, que me recibió con el último calor del verano y me despide con las primeras lluvias de otoño. El Alentejo, su inmensidad, sus impresionantes amaneceres y atardeceres, Sobreiros y Oliveiras, cada uno especial en forma y presencia… Nuevos encuentros y nuevas amistades. Nuevos lazos forjados en esta fascinante red de personas que dedican su energía a crear un mundo sensato, en armonía con la naturaleza y, por ende, con la humanidad; en otras palabras, un mundo resiliente y sostenible.

Las últimas noches siempre me dejan un poco pensativo.

 

 

(de) Praktisch gesehen, war dieser Aufbruch besonders angenehm, denn es sollte nicht früh morgens sondern erst gegen Mittag losgehen, und das bedeutete für mich, dass ich am Morgen genug Zeit für die Reisevorbereitungen hatte und noch einmal ganz normal schlafen konnte, ausgestreckt, auf Matte, mit Decke…. Und ich hatte Zeit, um in Ruhe zu frühstücken….

Und es gab sogar ein Abschiedskomitee, Margarida, Isabel und Carlos sind gekommen, um dem KUKUmobil eine gute Weiterreise zu wünschen. Der Abschied war leicht, denn ich denke, wir werden uns noch einmal wiedersehen, bevor ich Portugal verlasse.

 

(es) En la práctica, esta salida fue especialmente agradable, ya que no salíamos temprano por la mañana, sino alrededor del mediodía. Esto significó que tuve tiempo de sobra por la mañana para preparar todo para el viaje e incluso pude dormir tranquilamente, tumbado en mi esterilla, tapadita con una manta. Y tuve tiempo para disfrutar de un desayuno tranquilo.

Incluso hubo un comité de despedida: Margarida, Isabel y Carlos vinieron a desearle al KUKUmobil un buen viaje. Despedirme fue fácil, porque estoy convencida que nos volveremos a ver antes de irme de Portugal.

 

 

 

 

 

 

 

(de) Und dann kam Paolo mit einem Abschleppwagen. Es war gar nicht so einfach, jemanden zu finden, der den Transport übernehmen kann. Wir, Margarida und Isabel haben mich unterstützt, haben von Viana aus gesucht und in Évora jemanden gefunden, Ana, von der Cámara Municipal de Monchique, hat im Süden gesucht und ist letztendlich auch dort, nämlich in Lagoa, fündig geworden. Und so war Paolo früh morgens losgefahren, um das KUUKmobil anzuholen und nach Monchique zu bringen.

(es) Y entonces llegó Paolo con una grúa. No fue fácil encontrar a alguien que se encargara del transporte. Margarida e Isabel me ayudaron, buscando desde Viana y encontrando a alguien en Évora. Ana, de la Cámara Municipal de Monchique, buscó en el sur y finalmente encontró a alguien allí, en Lagoa. Y así Paolo partió temprano por la mañana para recoger el KUUKmobil y llevarlo a Monchique.

 

 

 

 

Der entscheidende Moment / El momento decisivo.

 

Und dann geht alles ganz schnell… / Y a partir de entonces todo va rápido….

 

 

 

(de) Ich hatte mir Sorgen gemacht, dass die Spuren, die das KUKUmobil diesmal am Standort hinterlassen würde, schlimmer aussehen würden, als sie es dann taten. Ich gehe mal davon aus,  dass der Herbstregen das Gras schnell nachwachsen lassen und beim nächsten Mähen nichts mehr zu sehen sein wird.

(es) Me preocupaba que las huellas que el KUKUmobil dejara en el lugar esta vez se vieran peor de lo que realmente fueron. Supongo que la lluvia de otoño hará que el césped vuelva a crecer rápidamente y que no se verá nada cuando lo corten la próxima vez.

 

 

 

 

 

 

(de) Und so ging es los, auf in den Süden, auf nach Monchique. Und auch wenn ich an den Reisetagen immer noch nervös bin, und es wohl immer bleiben werde, geht es von Mal zu Mal besser, und ich kann die reise genießen, wohlwissend, dass jemand am Lenkrad sitzt, der weiss, was er macht.

(es) Y así empezó todo, rumbo al sur, rumbo a Monchique. Y aunque todavía me pongo nerviosa los días de viaje, y probablemente siempre lo estaré, cada vez va mejor y consigo disfrutar del viaje sabiendo que al volante está alguien que sabe lo que hace.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Viana do Alentejo _ 2256 _ DANKE

DANKE / GRACIAS

 

(de) Es gäbe noch einiges zu erzählen, über diese beeindruckende Landschaft, die wunderbaren Korkeichen, die faszinierenden Olivenbäume, über Fotos und über Bilder, über Weben und Wirken, über Begegnungen und die vielen Dinge die ich lernen durfte, weil Menschen bereit waren, zu teilen, mir zu erzählen, zu zeigen, zu erklären. Aber es geht weiter, in den Süden. Also schließe ich hier vorsichtig und leise dieses Kapitel, vorsichtig, um alles gut zu verwahren, leise um niemanden und nichts zu verschrecken. Und voller Dankbarkeit. Also bleibt mir nur zu sagen:  DANKE euch allen.

(es) Aún quedaría mucho por contar: sobre este paisaje tan impresionante, los maravillosos alcornoques, los fascinantes olivos, sobre fotos e imágenes, sobre tejidos y tapices, sobre encuentros y sobre todo lo que aprendí gracias a la gente dispuesta a compartir, a contarme, a mostrarme, a explicarme. Pero el viaje continúa, hacia el sur. Así que cerraré este capítulo con cuidado y siligiosamente, con cuidado para mantener todo a salvo y no perder nada, con sigilio para no asustar a nadie y a nada. Y con profunda gratitud. Así que solo me queda decir: GRACIAS a todos.

 

 

(de) Danke dir, Alexandra, du warst mein erster Kontakt hier und Terras Dentro hat es möglich gemacht, dass das KUKUmobil nach Viana do ALentejo kommen konnte….;

(es) Gracias, Alexandra, fuiste mi primer contacto aquí y Terras Dentro hizo posible que el KUKUmobil llegara a Viana do Alentejo….;

 

 

 

(de) Danke Paula, gemeinsam mit deinem Team der Cámara Municipal  hast du dich darum gekümmert, dass das KUKUmobil einen passenden Standort findet, hast die Ausstellung in der Bushaltestelle möglich gemacht…..;

(es)Gracias Paula, junto a tu equipo de la Cámara Municipal os encargasteis de que el KUKUmobil encontrara una ubicación adecuada, hicisteis posible la exposición en la parada de autobús…..;

 

 

 

(de) Danke an Carla und João, für die Möglichkeit, mit den Kindern der Grundschule ein wenig Zeit zu teilen und zu versuchen, ihnen etwas von meiner Leidenschaft weiterzugeben….. ;

(es) Gracias a Carla y João por la oportunidad de compartir un tiempo con los niños de la escuela primaria y tratar de transmitirles algo de mi pasión….. ;

 

 

(de) Danke allen Menschen, die sich Zeit genommen haben, um die Ausstellung zu besuchen….;

(es) Gracias a todos los que se tomaron el tiempo de visitar la exposición….;

 

 

(de) DANKE Elsa und Alexandra, und Aura für euer Interesse an der Bildwirkerei und eure Zeit…..;

(es) GRACIAS Elsa y Alexandra, y Aura por vuestro interés en el tejido de tapices y vuestro tiempo…..;

(de) Aura, du hast den Faden weitergetragen in den Süden und dank dir wird das KUKUmobil morgen nach Monchique weiterreisen….;

(es) Aura, has llevado el hilo más al sur, y gracias a ti el KUKUmobil continuará mañana su viaje hacia Monchique….;

 

 

 

(de) DANKE allen, die das KUKUmobil besucht haben und Gedanken, Wissen und Träume mit mir zu teilen….;

(es)GRACIAS a todos los que visitaron el KUKUmobil y compartieron sus pensamientos, conocimientos y sueños conmigo….;

 

(de) Und ein ganz, ganz großes DANKE an euch, Margarida und Antonio, Isabel und Carlos und Margarida. Ihr ward wie eine kleine Familie für mich und ich bin euch so dankbar, für die Gastfreundschaft, mit der ihr mich bei euch aufgenommen habt, mit leckerem Essen, mit einer warmen Dusche und mit Waschmaschinennutzung, mit so vielen Dingen, die ihr mir erzählt und erklärt habt, aber vor allem mit euer Wärme und eurem Interesse und eurer Großzügigkeit. DANKE!!!

(es) Y muchas, muchísimas gracias a vosotros, Margarida y Antonio,  Isabel y Carlos, y  Margarida. Fuisteis como una pequeña familia para mí, y estoy muy agradecida por la hospitalidad con la que me recibisteis, la deliciosa comida, la ducha caliente y el uso de la lavadora, por todo lo que me contasteis y me explicasteis, pero sobre todo por vuestra  calidez, vuestro interés y vuestra generosidad. ¡¡¡GRACIAS!!!

 

(de) Und DANKE, meine liebe Lea, für die wundervolle Zeit, die wir gemeinsam im KUKUmobil verbracht habe.

(es) Y GRACIAS, mi querida Lea, por el maravilloso tiempo que pasamos juntas en el KUKUmobil.

 

 

 

 

 

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Viana do Alentejo _ 2255 _ textil

The nettle dress / Das Nesselkleid

 

(de) Schon auf dem Sprung und in Gedanken dabei, alles in Kisten und Kästen zu packen, und wohl wissend, dass in den kommenden Tagen viel Neues auf mich und das KUKUmobil wartet, noch ganz schnell ein kleiner Nachtrag. Zusammen mit Margarida und Isabel habe ich vor ein paar Tagen einen wunderbaren Film gesehen. Er ist nicht neu, mir war er es, aber vielleicht habt ihr ihn schon gesehen. Falls nicht, möchte ich euch dazu einladen.

Isabel hat die DVD gekauft und so haben wir es uns einen Nachmittag bei ihr zuhause gemütlich gemacht und uns „umgarnen“ lassen. Manchmal gibt es „public viewings“, sie sind auf der Website aufgeführt.

(es) Ya casi en marcha,y con la mente puesta en  los preparativos prácticos, y sabiendo que nos esperan muchas novedades a mí y al KUKUmobil en los próximos días, quiero dejaros una breve entrada con una recomendación. Hace unos días, Margarida, Isabel y yo vimos una película maravillosa. No es nueva, pero para mí sí lo fue, y quizás ya la hayaís visto. Si no, me gustaría invitaros a verla.

Isabel compró el DVD, así que pasamos una tarde tranquila en su casa, disfrutando de la película. A veces hay „public viewings“ que se anuncian en la página web del proyecto.

 

 

Link / Enlace

 

 

 

 

(de) Ich habe bei meiner Suche nach Information über den Film diesen Podcast gefunden, ja, auf Englisch, aber so wunderbar, dass ich denke, es lohnt sich, sich diese Stunde Zeit zu nehmen und dem Filmemacher und dem Textilkünstler zuzuhören.

(es) Buscando información sobre la película, encontré este podcast, sí, en inglés, pero tan maravilloso que creo que vale la pena tomarse el tiempo para escuchar al cineasta y al artista textil.

 

Link / Enlace

This week is our one hundred and ninety ninth episode of the Accidental Gods podcast. It’s been quite a ride, and to celebrate the end of our second century, my partner, Faith, has come to join me as host, and we have two guests, textile designer Allan Brown and Dylan Hewitt who is a filmmaker with over 20 years of making documentaries and features for the BBC, Netflix, Sky, Discovery – if you’ve heard of them, Dylan’s worked with them.

Allan was exploring how we could feed and clothe ourselves as we head towards a world of localism and increasing self reliance. A journey that began with a simple question – namely ‚how can we clothes ourselves?‘ – led to his spending seven years of his life making a a dress from the fibres of the nettles that grew locally. He harvested them in his local wood, made the fibre, spun over fourteen thousand feet of it, hand wove it, and then made it into a truly beautiful dress for his daughter.

It was an extraordinary process of experimentation, discovery and ensoulment – a journey into possibility that would be hard to match in our current, frenetic world. And we know about this: the patience of it, the wonder, the loss, the grief, the resilience, the alchemy… the sheer magic, because Dylan made a film, ‚The Nettle Dress‘ which also took 7 years and is also a process of emergence and ensoulment and magic and discovery.

The film is one of the most profoundly moving I’ve seen in a long time: it’s deep time brought into being, it offers connection and profound attention and intention as it follows Al’s profound intention and attention. It’s so, so different from what we normally see, so centering, so grounding – and when we had the chance to talk to Al and Dylan, it made sense for Faith to join me: she’s the maker in our partnership, she’s been a textile maker and designer and she thinks differently than I do in many ways. So this is a joint endeavour and all the stronger for it. People of the podcast, please welcome Allan Brown and Dylan Hewitt as guests, and Faith Tilleray as co-host, exploring the making and filming of The Nettle Dress.

„‚Grasping the Nettle‘ is at the heart of the film. Making a dress this way is a mad act of will and artistry but also devotional, with every nettle thread representing hours of mindful craft. Over seven years Allan is transformed by the process just as the nettles are. It’s a kind of alchemy: transforming nettles into cloth, grief into beauty, protection and renewal. A labour of love, in the truest sense of the phrase, The Nettle Dress is a modern-day fairytale and hymn to the healing power of nature and slow craft.“

Dylan Howitt Bio
Dylan Howitt is a filmmaker with many years of experience telling compelling stories from all around the world, personal and political, always from the heart. Twice BAFTA-nominated he’s produced and directed for BBC, Netflix, ITV and Channel 4 amongst many others. His latest feature documentary, The Nettle Dress, follows textile artist Allan Brown on a seven-year odyssey making a dress from the fibre of locally foraged stinging nettles.

Allan Brown Bio
Allan Brown (Hedgerow Couture) is a textile artist from Brighton, East Sussex, in the UK. Working primarily with sustainable natural fibres like nettles, flax, hemp and wool, Allan takes these raw materials and transforms them into beautiful cloth with the aim of creating functional, durable clothing that draws lightly from the land, reflecting the fibres and colours of the landscape he lives and works in.

Enjoy the full episode here or head over to https://accidentalgods.life/making-th… to read the transcript and find out more.

 

 

 

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Portel _ 2254 _ erkundung

IV Portel _ Oriola und der alte Weg

 

(de) Auf dem Rückweg von Portel nach Viana do Alentejo, und zum abschliessenden Abschluss meiner Erkundungen, haben wir einen kleinen Abstecher zum Stausee bei Oriola eingebaut, um zu sehen, was der Regen der letzten Wochen mit dem Wasserspiegel gemacht hat. Tatsächlich ist der beachtlich angestiegen, wenn man die gesamte Oberfläche des Stausees bedenkt. Wenn ihr euch erinnert, dann konnte ich bei meinem ersten Besuch zwischen den beiden Pfeilern hindurch auf die andere Seite des Sees laufen, weil der Wasserspiegel so niedrig war, dass die alte Landstrasse begeh- und befahrbar war. Wir haben kurz mit den Besitzern des kleinen Restaurants am Strand gesprochen und ich habe gelernt, dass nicht nur der Regen für den Anstieg des Wasserspiegels verantwortlich ist, sondern viel mehr die Tatsache, dass die vielen Plantagen in der Umgebung (vorwiegend intensiver Mandelanbau) nicht mehr bewässert werden.

(es) De regreso de Portel a Viana do Alentejo, y para concluir mis exploraciones, hicimos un pequeño desvío al embalse cerca de Oriola para ver cómo habían afectado las recientes lluvias al nivel del agua. De hecho, ha subido notablemente, considerando la superficie total del embalse. Si os acordáis, en mi primera visita pude caminar entre los dos „torres“ hasta la otra orilla del lago porque el nivel del agua estaba tan bajo que la antigua carretera era transitable. Hablamos brevemente con los dueños del pequeño restaurante en la playa, y me enteré de que la subida del nivel del agua no se debe únicamente a la lluvia, sino a que las numerosas plantaciones de la zona (principalmente de cultivo intensivo de almendras) ya no reciben riego.

 

 

(de) Margarida ist mit mir noch zu einer weiteren Stelle gefahren, die sie mir zeigen wollte. Eine ihre Lieblingsstellen am Stausee. Und ich kann es gut verstehen. Es ist still hier, kaum jemand scheint hierher zu kommen. Der Blick über das Wasser, über die Landschaft ist weit. Und die im Wasser verschwindende alte Strasse gibt dem Ganzen eine besondere, etwas melancholische, etwas phantasmale Stimmung.

(es) Margarida me llevó a otro lugar que quería enseñarme, uno de sus lugares favoritos del embalse. Y entiendo por qué. Aquí hay tranquilidad; casi nadie parece venir. La vista sobre el agua y el paisaje es inmensa. Y el viejo camino que se pierde en el agua le da al lugar una atmósfera especial, un tanto melancólica, un tanto fantástica.

 

 

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Portel _ 2253 _ erkundung

III. Ermita de San Pedro /
Einsiedelei des Heiligen Petrus

 

(de) Wir haben auch noch einen kleinen Ausflug zur Einsiedelei des Heiligen Petrus gemacht. Sie liegt an der höchsten Stelle der Sierra de Portel und bietet einen atemberaubenden Blick über die weite Landschaft.

Wir haben uns die 4 km entlanggeschlängelt, in der Hoffnung auf der schmalen Strasse keinem Gegeverkehr zu begegnen, und in der Erwartung, dort das „Centro de Interpretación de la Naturaleza y del Montado“  zu besuchen. Wir haben keinen Gegenverkehr gehabt. Glücklicherweise. Aber wir haben etwas ganz anderes dort oben vorgefunden, als wir erwartet hatten, nämlich einen echten Einsiedler, der, allem Anschein nach, seinen Auftrag dort die Stellung zu halten und nach dem Rechten zu sehen auf seine eigene Art ausgelegt und die Einsiedelei wortwörtlich zu seinem Eigen gemacht hat. Ihr werdet schon verstehen, was ich meine, wenn ihr gleich die Fotos seht.

 

(es) También hicimos una breve excursión a la Ermita de San Pedro. Se encuentra en el punto más alto de la Sierra de Portel y ofrece una vista impresionante del vasto paisaje. 

Recorrimos los 4 km, con la esperanza de no encontrarnos con tráfico en dirección contraria en la estrecha carretera y con la expectativa de visitar el Centro de Interpretación de la Naturaleza y del Montado. Tuvimos suerte, respecto del tráfico en dirección contraria. Pero allí arriba encontramos algo muy diferente de lo que esperábamos: un auténtico ermitaño que, al parecer, había interpretado su deber de vigilar el lugar a su manera y, literalmente, había hecho suya la ermita. Entendereís a qué me refiero cuando veaís las fotos.

 

 

(de) Auf der allerhöchsten Erhöhung steht eine ganz kleine Kapelle, oder besser gesagt eine Art großer Bildstock mit der Figur des Heiligen Petrus. Und ein Fernglas um sich die weite Landschaft etwas näher ranzuholen.

(es) En lo más alto se alza una minúscula capilla, o más bien una especie de peto de ánimas con una figura de San Pedro. Y unos prismáticos para contemplar de cerca el paisaje.

 

 

(es) En el sitio web oficial de la C¡amara Municipal se encuentra la siguiente información: La iglesia fue fundada en el siglo XVI y reconstruida tras un incendio en la segunda mitad del siglo XVII. En ese mismo siglo, experimentó una transformación barroca, evidente en los retablos dorados, las pinturas, el mobiliario y el púlpito. Destaca especialmente la pintura mural de la cúpula del presbiterio.

(de) Auf der offiyiellen Seite der Gemeinde findet sich folgende Information: Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert gegründet und nach einem Brand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Im selben Jahrhundert erfuhr sie eine barocke Umgestaltung, die sich in den vergoldeten Altarbildern, Gemälden, Möbeln und der Kanzel zeigt. Besonders bemerkenswert ist das Wandgemälde in der Chorkuppel.

 

 

(de) Ich muss gestehen, ich habe wenig auf die Architektur geachtet, weil ich so überwältigt war von der Ausstattung und der Dekoration. Wir hatten zuvor eine Weile mit Joaquín, dem Einsiedler gesprochen, und – während er den Schlüssel holte, um uns die Tür zu öffnen – einen flüchtigen Blick in seine Werkstatt getan, die er sich in einem Flügel der Einsiedlerei eingerichtet hat. Voller Kram, aber wunderbar sortiert. Er scheint ein großer Sammler vor dem Herrn zu sein und alles aufzubewahren, was er für bewahrenswert erachtet. So ganz genau haben sich mir seine Kriterien nicht erschlossen. Aber ich bin mir sicher, dass er überzeugt ist, dass diese Kriterien richtig sind. Darüber kann man sicherlich diskutieren. Oder nicht. Wie über den Geschmack, der ja auch keine wirkliche Diskusion zuläßt. Ich frage mich nur, wie es ist, wenn irgendwann einmal irgendjemand aufgrund anderer Kriterien ein Projekt für diesen Ort und diese Räume erarbeitet und dieses Projekt durchgesetzt werden soll…..

 

(es) Debo confesar que presté poca atención a la arquitectura porque el mobiliario y la decoración me abrumaba. Habíamos hablado un rato con Joaquín, el ermitaño, y, mientras traía la llave para abrirnos la puerta, eché un vistazo a su taller, instalado en un ala de la ermita. Estaba lleno de cosas, pero maravillosamente organizado. Realmente Parece un gran coleccionista ante el Señor, que guarda todo lo que considera digno de conservar. No entendí bien sus criterios. Pero estoy seguro de que está convencido de que son los correctos. Eso es, sin duda, discutible. O no. Como el gusto, que tampoco admite discusión. Me pregunto qué pasará cuando en algún momento alguien desarrolle un proyecto para este lugar y estos espacios basándose en otros criterios, y ese proyecto pretende  llevarse a cabo…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Ich bin total begeistert von diesem Ort, in dieser seltsamen Mischung aus ehemals religiösem Raum und Spielwiese eines eigenbrötlerischen Geistes.

(es)Estoy totalmente faszinada por este lugar, en esta extraña mezcla de espacio antiguamente religioso y patio de recreo de una mente solitaria.

 

 

(de) Es wird dort fleißig gespachtelt, gepinselt, gestrichen. Aber das „Centro de Interpretación“, unser „eigentliches Ziel“ haben wir verschlossen gefunden. Keiner wußte uns zu sagen, ob es das überhaupt noch gibt. Vielleicht wollte das auch niemand dort. Beim Stöbern auf der Seite von SPIRA nach Information zu den Workcamps „Restauration“ habe ich gesehen, dass die Teilnehmer:innen während der zweiwöchigen Restaurationsarbeit an den Fresken in der Kapelle hier untergebracht sind, denn es gibt wohl auch eine kleine Herberge nebenan.

 

(es) Había mucha actividad de enyesado y pintura. Pero el Centro de Interpretación, nuestro verdadero destino, lo encontramos cerrado. Nadie supo decirnos si aún existía. Quizás nadie allí quería que existiera. Mientras buscaba en la página web de SPIRA información sobre los campamentos de „Restauración“, vi que los participantes se alojan aquí durante las dos semanas de trabajo en los frescos de la capilla, ya que parece haber un pequeño albergue al lado.

 

 

 

(de) Was auch immer die eigentliche, offizielle oder eigenwillige Bestimmung dieses Ortes sein soll und ist, er lohnt jedenfalls einen Besuch.

(es) Cualquiera que sea el propósito real, oficial o idiosincrásico de este lugar, sin duda merece la pena visitarlo.

 

 

 

 

 

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Portel _ 2252 _ erkundung

II. Capilla de San Brás

 

 

 

(de) Die kleine Kapelle des Heiligen Blasius befindet sich auf dem Gelände des Städtischen Friedhofs in Portel. Normalerweise ist sie geschlossen, aber wir hatten Glück und haben den Friedhofswärter vor der Mittagspause erwischt und er war so großzügig, uns die Tür zu öffnen. Denn wir wußten, was drinn auf uns wartet und waren sehr neugierig. Ich war sehr neugierig. Denn es ist die Kapelle, in der Spira, aus Vila Nova de Baronía (davon hab ich euch berichtet) diesen Sommer erneut ein Sommercamp organisiert hatte, um die Fresken zu restaurieren. Leider habe ich zu spät davon erfahren, um es mir ansehen zu können. Daher war ich doppelt froh, dass sich uns jetzt die Gelegenheit dazu bot.

(es) La pequeña capilla de San Blas se encuentra en el cementerio municipal de Portel. Suele estar cerrada, pero tuvimos la suerte de encontrar al cuidador del cementerio antes de su hora de comer, quien tuvo la amabilidad de abrirnos la puerta. Sabíamos lo que nos esperaba dentro y sentíamos mucha curiosidad. Yo sentí mucha curiosidad porque era la capilla donde Spira, de Vila Nova de Baronía (os he hablado de ellos), había organizado otro campamento de verano este año para restaurar los frescos. Por desgracia, me enteré demasiado tarde para visitarla. Así que me alegré aún más de tener esta segunda oportunidad.

 

 

 

(de) Ich kann nicht viel dazu erzählen, ich weiss zu wenig über das Leben dieses Heiligen und über die Restauration von Fresken allgemein. Ich hab einige Fotos gemacht, in dem Versuch, meine Begeisterung zu vermitteln. Die gesamte Kapelle ist bedeckt mit Fresken, Wände, Apsis, Decke…… Die Farben der alentejanischen Erde, ocker, rot, dunkelbraun, grau, graublau…..

(es) No puedo decir mucho al respecto; sé muy poco sobre la vida de este santo (podría buscarlo ahora en Wikipedia) y sobre la restauración de frescos en general. Tomé algunas fotos para intentar transmitir mi entusiasmo. Toda la capilla está cubierta de frescos: las paredes, el ábside, el techo… Los colores son típicos de la tierra del Alentejo: ocre, rojo teja, marrón oscuro, gris, azul grisáceo…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Viele Kirchen und Kapellen wurden irgendwann in der Vergangenheit weiss getüncht. Oft wurden dabei auch die Fresken übermalt. Mir wurde erzählt, dass es oft zu Zeiten von Pandemien geschehen ist und man dachte, dass durch das Aufbringen des Kalkanstrichs die Verbreitung der Krankheit eingedämmt werden sollte. Aber ich weiss nicht, ob das zutrifft, oder ob es immer zutraf. Ich meine, es ist schon verwunderlich, dass diese beeindruckenden Wandmalereien einfach zugedeckt wurden, ohne dass es einen triftigen Grund dafür gab.

Hier war es interessant zu sehen, dass es nicht nur eine, sondern zumindest zwei Schichten gegeben hat. Unter dem Engel war die sonne versteckt.

(es) Muchas iglesias y capillas fueron encaladas en algún momento del pasado. A menudo, se pintaba encima de los frescos durante el proceso. Me dijeron que esto solía ocurrir durante las pandemias, y se creía que aplicar la cal ayudaría a contener la propagación de la enfermedad. Pero no sé si es cierto o si siempre era así. Me parece muy sorprendente que estos impresionantes murales simplemente se cubrieran, sin más, sin que hubiera una buena razón para ello.

En este caso, fue interesante ver que no solo había una, sino al menos dos capas. El sol estaba oculto bajo el ángel.

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Ich lass euch noch mal den Link zur Seite von SPIRA, für den Fall, dass ihr mal hierher kommt oder jemanden kennt…. Denn die bieten unter anderem die „Ruta de los Frescos“ an, eine Führung durch unterschiedliche Kirchen und Kapellen, die man buchen kann.

(es) Os dejo de nuevo el enlace a la web de SPIRA, por si alguna vez pasáis por aquí o conocéis a alguien que lo haga… Porque ofrecen, entre otras cosas, la „Ruta de los Frescos“, una visita guiada por diferentes iglesias y capillas que podéis reservar.

 

Workcamp Restauración

Ruta de los Frescos

 

 

 

 

 

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Portel _ 2251 _ erkundung

I. Casa de la bellota / Haus der Eichel

 

 

(de) Heute ist Mittwoch, 26.November. Das bedeutet, dass es in zwei Tagen, am Freitag, weitergeht mit der Reise des KUKUmobils. Ich werde die Region Alentejo verlassen und nach Monchique, an die Algarve, weiterfahren. Das bedeutet auch, dass mein Ausflug mit Margarida nach Portel nun tatsächlich wohl der letzte Ausflug war.

Und es passt sehr gut, denn auf eine gewisse Art und Weise war es noch einmal ein Blick über einige der Besonderheiten, die diese Region zu bieten hat. Da war unser Besuch in der Casa de la Bellota, dem im ehemaligen Schlachthof untergebrachten Besucher- und Interpretationszentrum zum Montado, also zu all dem, was die Weidelandschaft mit den Korkeichen zu bieten hat…. Extensive Tierhaltung, Korkverarbeitung, Handwerk, Brauchtum…..

(es) Hoy es miércoles, 26 de noviembre. Esto significa que dentro de dos días, el viernes, el viaje del KUKUmobil continúa. Dejaré atrás el Alentejo y me dirigiré a Monchique, en el Algarve. Esto también significa que mi viaje a Portel con Margarida – más que probablemente – fue el último.

Y de alguna manera encaja bien, porque fue una buena oportunidad para repasar algunos de los aspectos únicos que ofrece esta región. Visitamos la Casa de la Bellota, el centro de visitantes e interpretación ubicado en un antiguo matadero, dedicado al Montado, es decir, a todo lo que ofrecen los alcornocales: ganadería extensiva, procesamiento del corcho, artesanía, tradiciones…

 

Es gibt dort:

Einen Raum, der dem Kunsthandwerk gewidmet ist, also all dem, was man eher aus Vergnügen oder als Freizeitbeschäftigung kreativ aus Kork herstellen kann. Auch hier war ich einmal mehr begeistert von den Figuren aus Kork oder Holz, mit denen Alltagssituationen nachkreiert wurden. Wie gerne hätte ich solch eine Figur gekauft. Aber es gibt anscheinend niemanden mehr, der sie herstellt. Alle haben, keiner braucht….. Und allein vom Tourismus der in die Region kommt, kann wahrscheinlich kein:e Handwerker:in leben und funktionierende Strukturen gemeinsamer Vermaktung oder sonstiger Förderung scheint es nicht wirklich zu geben. Schade, aber irgendwie auch verständlich. Keine Ahnung, wie man das ändern kann.

Lo que hay es:

(es) Una sala dedicada a la artesanía, todas esas cosas que uno puede hacer creativamente con corcho, por placer o como pasatiempo. Aquí me cautivaron una vez más las figuras de corcho y madera que recrean situaciones cotidianas. ¡Cuánto me habría encantado comprar una! Pero, al parecer, ya no hay nadie que las haga. Todo el mundo las tiene, nadie las necesita… Y es improbable que un artesano pueda vivir únicamente del turismo en la región, y no parece haber estructuras operativas para la comercialización conjunta ni otras formas de apoyo. Es una pena, pero comprensible. No tengo ni idea de cómo cambiar eso.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Una sala que muestra el variado uso del corcho…. desde material aislante y los corchos de las botellas que todos conocemos, hasta capas superfinas aplicadas a tejidos que los convierten en impermeables……/ Ein Raum, in dem gezeigt wird, wie vielseitig Korch verwendet werden kann…. von Isoliermaterial über die allbekannten Flaschenkorken, bis hin zu hauchdünnen wasserabweisenden Schichten auf Gewebe…..

 

 

 

 

 

Una sala que explica la importancia del ecosistema del „Montado“ y su uso por parte del hombre…. / ein Raum, in dem die Bedeutung des Ökosystems „Montado“ erklärt wird und der Nutzen, den der Mensch daraus zieht…..

 

 

 

Es gibt sogar einen Raum mit einem Karaoke zum Cante alentejano….. / Hay incluso una sala con un karaoke del cante alentejano…..

 

 

Und einen weiteren Raum, der letzte im Museumsrundgang, sehr didaktisch aufgebaut, bei dem es darum geht, wie wir mit unseren fünf Sinnen dieser besonderen Landschaft begegnen können….. / Y una sala más, la última del recorrido por el museo, muy didactica, que se centra en cómo podemos experimentar este paisaje tan particular con nuestros cinco sentidos….

 

Jedenfalls lohnt sich der Besuch, zumal er auch noch kostenlos ist / En cualquier caso vale la pena una visita que, además es gratuita.

 

Link / Enlace:

A Bolota

 

 

 

 

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Viana do Alentejo _ 2250 _ pasado

Viana do Alentejo _ „Tierra de Barro“
Un documental de António Menezes

 

 

 

(de) Jetzt, wo meine Abfahrt aus Viana do Alentejo immer nähe rückt und in allem was ich tu schon ein wenig Abschiedsstimmung mitschwingt, noch einmal zum Anfang zurück, zu einem meiner ersten Eindrücke, als ich hier ankam.Zur Töpferei. Denn Viana war in der Vergangenheit eins der bedeutendsten Zentren der Herstellung von Gebrauchstonware. Es gab Zeiten, da zählte Viana mit über dreissig Töpfereien. Diese Zeiten sind vorbei. Die Doku, deren Link José mir geschickt hat, ist aus dem Jahre 2018. Inzwischen gibt es nur noch Vater und Sohn Agostinho, d.h. ähnlich wie in Alcáçovas hinsichtlich der Tradition der Viehglockenherstellung, wo nur noch eine Werkstatt aktiv ist, sieht es auch hier eher trübe aus, für dieses Handwerk. Trotz solcher Bemühungen wie der, über die in der Doku berichtet wird.

(es) Ahora que mi partida de Viana do Alentejo se acerca y todo lo que hago está impregnado de un cierto aire de despedida, vuelvo al principio, a una de mis primeras impresiones cuando llegué aquí: la alfarería. Porque Viana fue en el pasado uno de los centros más importantes de fabricación de cerámica utilitaria. Hubo un tiempo en que Viana contaba con más de treinta alfarerías. Esos tiempos han pasado. El documental cuyo enlace me envió José es del año 2018. Ahora solo quedan el padre y el hijo Agostinho, es decir, al igual que en Alcáçovas con respecto a la tradición de la fabricación de cencerros, donde solo queda un taller en activo, aquí también el futuro de este oficio parece bastante sombrío. A pesar de esfuerzos como los que se describen en el documental.

 

Töpferei von Feliciano Agostinho (Vater) /
Alfarería de Feliciano Agostinho (padre)

 

Haus der Familie Lagarto /
Casa de la familia Lagarto

 

Werkstatt und Verkaufsraum von Feliciano Mira Agostinho (Sohn) /
Taller y tienda de Feliciano Mira Agostinho (hijo)

 

(de) Jetzt, wo ich die Umgebung etwas besser kennengelernt habe, wo ich mir in Alcáçovas das Museum für Türglocken angesehen habe, in Portel das Besucher- und Interpretationszentrum über das typische Weideland „el Montado“, wundert es mich immer mehr, dass es in Viana do Alentejo kein entsprechendes Museum zur Töpferei gibt, zum Handwerk, aber auch zu diesem Projekt künstlerischer und handwerklicher Ausbildung im Rahmen  einer berufsschulischen Ausbildung,  ausserhalb der familiären Werkstatt. Denn wenn die tradierte Weitergabe von Wissen innerhalb der Familie bröckelt, dann ist es wichtig, auch Menschen dieses Wissen zugänglich zu machen, die aus einem anderen Alltag kommen, aber durchaus eine Neigung oder eine Veranlagung dafür haben könnten.

Ich weiss inzwischen, es gab immer mal wieder Versuche. Aber aus irgendeinem Grund haben diese Versuche nicht gefruchtet. Seit drei Jahren gibt es im Sommer ein Töpfer-Festival. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das genug ist und auf jeden Fall ist es schade, dass die Überreste diese Tradition für Besucher:innen von Viana nicht zugänglich ist.

 

(es) Ahora que conozco un poco mejor la zona, después de visitar el museo de cencerros en Alcáçovas y el centro de visitantes e interpretación sobre la dehesa, en portugues «el Montado», en Portel, me sorprende cada vez más que en Viana do Alentejo no haya un museo dedicado a la alfarería, a la artesanía, por supuesto, pero también a este proyecto de formación artística y artesanal en el marco de una educación escolar profesional, fuera del taller familiar. Porque si la transmisión tradicional del conocimiento dentro de la familia se desmorona, es importante hacer accesible este conocimiento a personas que provienen de un entorno cotidiano diferente, pero que pueden tener una inclinación o predisposición para ello.

Ahora sé que se han hecho varios intentos, pero por alguna razón no han dado fruto. Desde hace tres años se celebra un festival de alfarería en verano, pero no estoy seguro de que sea suficiente y, en cualquier caso, es una pena que los visitantes de Viana no puedan disfrutar de  los vestigios de esta tradición.

 

 

 

(es) La cerámica romana encontrada en un pasado reciente atestigua la longevidad del arte de trabajar el barro en Viana do Alentejo. Un barro que servía esencialmente para producir vajilla utilitaria. Viana se hizo famosa por la calidad de sus cuencos.

A principios del siglo XX, un visionario local, el agrónomo y veterinario António Isidoro de Sousa, creó una escuela de alfarería para impartir formación artística a los hijos de los alfareros. Artistas plásticos que más tarde se hicieron famosos, como Júlio Resende y Aníbal Alcino dos Santos, fueron contratados como profesores. Con la inestimable ayuda del gran maestro alfarero Francisco Lagarto. Así se desarrolló una escuela que fue la cuna de los alfareros actuales, pero también el lugar donde se formaron grandes ceramistas, que fueron a mostrar su arte por todo Portugal.

Hoy en día, hablamos de 2018, un curso de formación de alfareros del IEFP (Instituto de Trabajo y Formación Profesional portugues) , bajo la orientación del alfarero más joven que existe (Feliciano Mira Agostinho), intenta formar a posibles futuros alfareros y/o ceramistas. Un documental basado en los testimonios de aquellos que estuvieron y siguen estando vinculados a este arte milenario en la villa de Viana do Alentejo.

 

(de) Die in jüngster Vergangenheit gefundenen römischen Keramiken zeugen von der langen Tradition der Töpferei in Viana do Alentejo. Der Ton wurde hauptsächlich zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen verwendet. Viana wurde für die Qualität seiner Schalen berühmt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründete ein lokaler Visionär, der Agronom und Tierarzt António Isidoro de Sousa, eine Töpferschule, um den Kindern der Töpfer eine künstlerische Ausbildung zu ermöglichen. Später berühmt gewordene bildende Künstler wie Júlio Resende und Aníbal Alcino dos Santos wurden als Lehrer eingestellt. Mit der unschätzbaren Hilfe des großen Töpfermeisters Francisco Lagarto. So entstand eine Schule, die die Wiege der heutigen Töpfer war, aber auch der Ort, an dem große Keramiker ausgebildet wurden, die ihre Kunst in ganz Portugal zeigten.

Heute, das ist 2018, versucht ein Töpferkurs des IEFP (Portugiesischen Institutes für Arbeit und Berufsbildung) unter der Leitung des jüngsten Töpfers Feliciano Mira Agostinho), mögliche zukünftige Töpfer und/oder Keramiker auszubilden. Ein Dokumentarfilm, der auf den Aussagen derjenigen basiert, die mit dieser jahrtausendealten Kunst in der Stadt Viana do Alentejo verbunden waren und sind.

 

 

 

(de) Und so bietet sich hier mir auch eine wunderbare Gelegenheit, noch einen kleinen Rückblick auf eien Ausstellung anzufügen, die ich gemeinsam mit Margarida besucht habe. Wenn ihr euch die Doku angesehen habt und auf die Namen achtet, dann findet ihr die eine oder den anderen der Teilnehmer, an dem Projekt von 2018 hier wieder. Das ist ein gutes Zeichen. Also irgendwie scheint es doch weiterzugehen. Schüchtern. Aber immerhin….

(es) Y así se me presenta una maravillosa oportunidad para añadir una pequeña reseña sobre una exposición que visité junto con Margarida. Si habéis visto el documental y prestáis atención a los nombres, encontraréis aquí a algun@ de l@s participantes en el proyecto de 2018. Es una buena señal. De alguna manera, parece que las cosas siguen adelante. Tímidamente. Pero al fin y al cabo…

 

 

Vanda Beato

 

Francisco Rodriguez

 

Lucia Manilhas

 

Helena Calvet

 

 

 

 

 

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Loulé _ 2249 _ impresiones

 

 

 

 

 

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Loulé _ 2248 _ erkundung

Loulé _ III

 

(de) Ein Stadtspaziergang…..  / (es) Un paseo por la villa…..

 

(de) Ein kleiner Vorgeschmack, denn….. denn es mag sein, dass Loulé einer der Standorte auf der Reise des KUKUmobils durch Portugal sein wird……

(es) Un pequeño anticipo, porque… porque puede que Loulé sea una de las paradas del viaje del KUKUmobil por Portugal…

 

 

 

 

 

 

 

Kurzwarenladen / Mercería

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Galería de Arte del Convento de Espíritu Santo /
Kunstgalerie im ehemaligen Kloster Espíritu Santo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Markthalle / El mercado

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Loulé _ 2247 _ erkundung

Loulé _ II

 

 

(de) Der Ausstellungsbesuch war der entscheidende Anlass für unsere kleine Reise nach Loulé, aber darüber hinaus gibt es noch einen zweiten Grund, diese Stadt an der Algarve zu besuchen, denn Loulé hat in den vergangenen Jahren viel Energie in die Bewahrung, Förderung und Wertschätzung traditioneller Handwerkskunst gesteckt. Margarida, die dort eine Weile gelebt und gearbeitet hat, kennt dieses Netzwerk und hatte mir davon erzählt. Natürlich hat das mein Interesse geweckt.

Ich habe mal den Text aus der Website hierher geholt. Da steht, übersetzt:

Diese von der Gemeinde Loulé geschaffenen Räume sollen Traditionen bewahren, Techniken und Kenntnisse von unschätzbarem kulturellem und ästhetischem Wert verbreiten und die Vermarktung von Objekten erleichtern, die mit für die Region typischen Materialien und Techniken hergestellt wurden.

Die Werkstätten Loulé Criativo im Zentrum der Stadt Loulé bilden ein Netzwerk von Räumen, die den Künsten und Handwerken gewidmet sind, darunter die Casa da Empreita, die Oficina de Caldeireiros, die Oficina do Barro, die Oficina do Relojoeiro und die Oficina de Cordofones – Saiteninstrumente.

Diese Räume sollen nicht nur die Herstellung, Ausführung und Vermarktung von Stücken unter Verwendung traditioneller Techniken fördern, sondern auch durch Kurse eine Gelegenheit bieten, eigene Erfahrungen zu sammeln.

(es) La visita a la exposición fue el motivo principal de nuestro pequeño viaje a Loulé, pero hay una segunda razón para visitar esta ciudad del Algarve, ya que Loulé ha dedicado en los últimos años mucha energía a la conservación, promoción y valoración de la artesanía tradicional. Margarida, que ha vivido y trabajado allí durante un tiempo, conoce esta red y me había hablado de ella. Por supuesto, eso despertó mi interés.

He copiado aquí el texto de la página web. Dice lo siguiente, traducido:

Estos espacios, creados por el municipio de Loulé, tienen como objetivo preservar las tradiciones, difundir técnicas y conocimientos de incalculable valor cultural y estético, y facilitar la comercialización de objetos fabricados con materiales y técnicas típicos de la región.

Los talleres Loulé Criativo, situados en el centro de la ciudad de Loulé, forman una red de espacios dedicados a las artes y la artesanía, entre los que se encuentran la Casa da Empreita, la Oficina de Caldeireiros, la Oficina do Barro, la Oficina do Relojoeiro y la Oficina de Cordofones (instrumentos de cuerda).

Estos espacios no solo tienen como objetivo promover la fabricación, ejecución y comercialización de piezas utilizando técnicas tradicionales, sino también ofrecer la oportunidad de adquirir experiencia propia a través de cursos.

 

Oficina textil / Textil-Werkstatt

 

(de) Wir haben es nicht geschafft, alle Werkstätten anzusehen, aber natürlich stand die „Textile Werkstatt“ ganz oben auf unserer List. Traurig für uns, als Weberinnen, ist, dass es bei Einrichtung des Werkstatt-Netzwerks niemanden mehr in der Region gab, der die Handweberei noch ausübte. Schön ist es, zu sehen, dass hier die Möglichkeit besteht, unter junger Anleitung in die Handweberei, sowohl die Herstellung von Stoffen als auch von Bildern, einzutauchen. Den Werkstattraum teilen sich vier Frauen, die unterschiedliche Techniken ausüben, von der Weberei, über das Stricken und Häkeln bis zum Filzen. Die Räume werden den Nutzer:innen kostenlos von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Dort haben sie die Möglichkeit, ihre Produkte zu verkaufen und Kurse anzubieten.

(de) No pudimos visitar todos los talleres, pero, por supuesto, el «taller textil» era una de nuestras prioridades. Como tejedoras, nos entristece que, cuando se creó la red de talleres, ya no quedara nadie en la región que se dedicara al tejido manual. Es bonito ver que aquí existe la posibilidad de iniciarse en el tejido, tanto en la fabricación de telas como de cuadros, bajo la guía de una tejedora jóven. El taller lo comparten cuatro mujeres que practican diferentes técnicas, desde el tejido hasta el punto y el ganchillo, pasando por el fieltro. El municipio pone las salas a disposición de las usuarios de forma gratuita. Allí tienen la oportunidad de vender sus productos y ofrecer cursos.

 

 

Kupferschmiede / calderero

 

 

 

Palmflechterei / Tejido de palma

 

 

 

 

 

 

 

(de) Aber auch über das Werkstatt-Netzwerk hinaus, oder gerade dank des Netzwerkes, gibt es in Loulé viele Orte, an denen man auf Kunst und auf Kunsthandwerk trifft, in Ausstellungen, in Geschäften….. Da ziehen sich nicht die Gegensätze an, sondern die Gemeinsamkeiten. Ein gemeinsames Bemühen darum, das Kunsthandwerk zu schätzen und zu fördern.

(es) Pero más allá de la red de talleres, o precisamente gracias a ella, en Loulé hay muchos lugares donde se puede encontrar arte y artesanía, en exposiciones, en tiendas… No son los contrastes lo que se atraen, sino las alinidades. Un esfuerzo común por valorar y promover la artesanía.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Loulé _ 2246 _ textil

Loulé _ I

„Um dieselbe Wolle geht’s _ Alinados por la misma

(es) Hace algún tiempo, Margarida había planteado la idea de hacer una excursión a Loulé para visitar la exposición «Alinhados pela mesma ». Según explica el folleto, esta exposición nació de un gesto colectivo: siete artistas se reunieron para trabajar con un material ancestral, la lana de una raza ovina autóctona, la «oveja churra algaviana», con el fin de escuchar al paisaje y hacer tangible y comprensible el paso del tiempo. Durante varios meses, experimentaron con sus manos, sus cuerpos y sus mentes el ciclo de la lana, desde la esquila hasta el hilado, pasando por la exploración artística y artesanal del material. Esta exposición muestra el resultado de ese viaje: una cartografía sensible de texturas, recuerdos y reinvenciones.

(de) Margarida hatte schon vor einiger Zeit die Idee in den Raum gestellt, einen Ausflug nach Loulé zu machen um die dortige Ausstellung “Alinhados pela mesma ” zu besuchen. Diese Ausstellung wurde, wie das Faltblatt erzählt, aus einer gemeinschaftlichen Geste heraus geboren: sieben Künstler:innen kommen zusammen, um sich mit einem uralten Material zu beschäftigen: der Wolle einer einheimischen Schafrasse: des “Churra Algavia Schafs”, um der Landschaft zu lauschen, und um die Zeit greifbar und begreifbar zu machen. Über mehrere Monate hinweg erlebten sie mit ihren Händen, ihren Körpern und ihren Gedanken den Wollzyklus, von der Schur, über das Spinnen bis hin zur künstlerischen und handwerklichen Auseinandersetzung mit dem Material. Diese Ausstellung zeigt das Ergebnis dieser Reise: eine sensitive Kartographie aus Texturen, Erinnerungen und Neuerfindungen.

 

 

 

 

 

(de) Die Rasse der Churra Algarvia, einzige einheimische Schafrasse Südportugals, ist diskret, aber resilient. Die Wolle, rau anzufassen und in langen Locken, birgt in sich eine lange Geschichte häuslicher Nutzung, ländlichen Wirtschaftens und der stillen Wissensweitergabe von einer Generation an die nächste. Die Arbeit mit diesem Material bedarf Zeit, Zeit und die Fähigkeit zu Zuzuhören. Und es war in dieser Langsamkeit, in der wir uns entlang der gleichen Wolle auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet haben, dem gleichen Bedürfnis entsprechend: zu verstehen und zu bewahren.

(es) La raza Churra Algarvia, única raza ovina autóctona del sur de Portugal, es discreta pero resistente. Su lana, áspera al tacto y con largos rizos, encierra una larga historia de uso doméstico, economía rural y transmisión silenciosa de conocimientos de una generación a otra. Trabajar con este material requiere tiempo, paciencia y capacidad de escuchar. Y fue en esta lentitud donde, a lo largo de la misma lana, nos alineamos con un objetivo común, respondiendo a la misma necesidad: comprender y preservar.

 

 

 

 

(de) Diese Künstleresidenz bewegte sich zwischen den Feldern und dem Studio, zwischen den Herden der Schäfer José Silva und Raul Contreiras und der Infrastruktur von Loulé Creativo. Aufgrund des Wetters fand die Schur am Ende des Prozesses statt und so waren die Künstlerinnen angehalten, die Wolle des Vorjahres zu verwenden. 80 kg Wolle wurden von ihnen unter der Anleitung von Paula Neves verarbeitet. Jeder Schritt des Verarbeitungsprozesses zeigte ihnen nicht nur die ihm eigene Komplexität, sondern auch seine Schönheit _ eine Schönheit, die in der Unvollkommenheit, in der Resilienz, in der Erinnerung ihren Ausdruck findet.

(es) Esta residencia artística se desarrolló entre los campos y el estudio, entre los rebaños de los pastores José Silva y Raul Contreiras y la infraestructura de Loulé Creativo. Debido al clima, la esquila tuvo lugar al final del proceso y las aristas se vieron vimos obligadas a utilizar la lana del año anterior. Así, procesaron 80 kg de lana bajo la dirección de Paula Neves. Cada paso del proceso de elaboración les mostró no solo su propia complejidad, sino también su belleza, una belleza que se expresa en la imperfección, en la resiliencia, en la memoria.

 

 

 

(de) “Aliniados por la misma lana” ist auch eine poetischer Vorschlag: die Wolle als Verbindung zu verstehen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, zwischen uraltem Handwerk und zeitgenössischer Kreation, zwischen ländlichem Wissen und künstlerischer Schaffenskraft.

Folgende Künstler:innen waren an diesem Projekt beteiligt: Ana Soromenho, Cláudia Moreira, Luisa Leao, María Terra, Rita Martins Pereira, Rita Teles García, Susana Mendez

 

(es) «Aliniados por la misma lana» es también una propuesta poética: entender la lana como un vínculo entre el pasado y el presente, entre la artesanía ancestral y la creación contemporánea, entre el saber rural y la creatividad artística.

Las siguientes artistas formaron parte del proyecto: Ana Soromenho, Cláudia Moreira, Luisa Leao, María Terra, Rita Martins Pereira, Rita Teles García, Susana Mendez

 

Susana Mendez, Casulo 2025

 

Obra Colectiva, Corpo Pastoral, 2025.
Loulé, Faro, Sao Marcos da Serra, Monsaraz, Lisboa

 

 

 

Cláudia Moreira, Peso e Mumúrio, 2025

 

 

Ana Soromenho, A capa da Churra, 2025

 

Rita Martina Pereira, As Marcas da Terra, 2025

 

 

 

 

Luisa Leao, Cartografía Fragmentada, 2025

 

Rita Teles Garcia, Topografía da Sombra, 2025

 

(de) Eine kleine aber sehr feine Ausstellung. Ein Versuch, zu retten, was hoffentlich noch zu retten ist. Zumindest so, dass es eine Nische findet in der es für ein wahrscheinlich immer kleines aber begeistertes und engagiertes Publikum überleben kann. Wenn wir uns umsehen, dann steht es kritisch um die Wolle, nicht nur in Portugal, sondern insgesamt in Europa. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Und solange es noch solche Bemühungen gibt und hier und da immer mal Kollektive auftauchen, die erkunden und erleben, wie wohltuend das Arbeiten mit Wolle ist, solange also der Faden nicht reißt, so lange kann man hoffen. Also DANKE für jeden Beitrag in diese Richtung.

 

(es) Una exposición pequeña pero muy interesante. Un intento de salvar lo que aún se puede salvar. Al menos, para que encuentre un nicho en el que pueda sobrevivir para un público probablemente siempre reducido, pero entusiasta y comprometido. Echando la vista alrededor, la situación de la lana es crítica, no solo en Portugal, sino en toda Europa. Pero la esperanza es lo último que se pierde. Y mientras sigan existiendo este tipo de iniciativas y sigan surgiendo aquí y allá colectivos que exploran y experimentan lo beneficioso que es trabajar con lana, mientras no se rompa el hilo, se puede seguir esperando. Así que GRACIAS por cada contribución en esta dirección.

 

 

 

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Évora _ 2245 _ fundstück

Zeit vergeht // El tiempo pasa

 

 

 

 

 

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