Manchmal ergibt es sich, dass jemand da ist, der wirklich fotografieren kann und dann stehe sogar ich, die ich mich gerne hinter dem Fotoapparat verstecke, auch mal davor.
DANKE, Alena Schmick, für deine Zeit, deine Bereitschaft, dein aufmerksames Auge, deinen wohlwollenden Blick durch das Objektiv und dein Gespür für das Wichtige und Interessante vor Ort. Das macht es leicht sich auch VOR der Kamera wohl zu fühlen.
Erster Tag mit dem zur KUKUmobil-Werkstatt umfunktionierten TinyCafé in der Fußgängerzone von Bernau. Markttag. Von nebenan kommen schon um acht Uhr morgens deftige Hähnchengrilldüfte, die Nachbarn vorne haben schon ihre Waren ausgelegt und die Sonne klettert gerade über den Dachfirst und scheint ins Tinyhouse.
Ein Schritt weiter auf dem Weg zum KUKUmobil, meiner Utopie von einer Mobilen WEBwerkstatt. Dank dem TinyCafé der Kulturmarkthalle, dem Impuls und der Energie aller, die es Wirklichkeit werden lassen, und der Bereitschaft der Galerie Bernau, sich darauf einzulassen:
Aus der Website: Bernau Stadtmarketing
Das KMH-Café in der Bernauer Fußgängerzone, vor der Galerie Bernau
Es sind immer zwei Gefühle, die das Ende eines Kurses begleiten: eine kleine Leere, und eine große Zufriedenheit. Leere, weil sich das in kurzer Zeit entstandene dichte energetische Geflecht zwischen Menschen, ihren Ideen und ihrem Tun fast so schnell auflöst, wie es entstanden ist. Und Zufriedenheit, weil in diesen 15 Stunden Lebenszeit in intensiver Arbeit an jedem der Webrahmen eine kleine wunderbare Bildwirkerei entstanden ist.
Inwieweit KLEIN dabei eine absolut relative Größenordnung angibt, können wohl nur diejenigen nachvollziehen, die schon einmal eine vergleichbare Erfahrung gemacht haben.
Auch diesmal möchte ich gerne einige Bilder teilen. Sie zeigen besser als meine Erklärungsversuche, wie individuell, wie spannend und wie intensiv das Wirken mit bunten Fäden sein kann.
Die Diagonale
Die Kurve
Die Frau
Das Logo
Steffi ist jetzt das dritte Mal dabei. Sie hat ein großes Projekt angefangen und nutzt diese Kurse, um Zeit zu haben für das, wofür sie in ihrem Alltag eben DIE nicht findet.
Fr. 15.11 – So. 17.11.2019 // Kursnummer: TS290.051H Freitag von 18:00 bis 21:00 Uhr Einführung und Vorbereitung des Webrahmens
Samstag und Sonntag jeweils von 10 – 16 Uhr Arbeit am eigenen Projekt
Ja genau, es gibt wieder einen Kurs an der VHS Tempelhof Schönefeld. Neue Gesichter, aber auch bekannte. Gute Stimmung und intensives Arbeiten. Wie ich das LIEBE!!!!! Jedes Mal aufs Neue. Immer wieder gerne.
TAG 1
TAG 2
Fleißig haben alle Teilnehmerinnen gearbeitet und jede von ihnen einen kleinen Entwurf mitgebracht, der in den nächsten Zwei Tagen umgesetzt werden wird. Auch hier ist es immer wieder eine Überraschung zu sehen, wie unterschiedlich die Herangehensweise einer jeden von uns beim Thema Bidwirkerei ist. Und eine Herausforderung an mich, die Rahmenbedingungen richtig zu setzen, damit die kleinen Wirkereien ein Erfolg werden.
Zweiter Workshop im Bauhaus-Lab in Bernau. Foto: Anne Mundo
Als Nachtrag zum Workshop von vergangener Woche und als Vorgeschmack zur Präsens des WEBmobil in Bernau hier eine kleine Auswahl von Fotos, die Anne Mundo im Bauhaus-Lab gemacht hat.
Am Montag, den 18.11.2019 stellen wir das WEBmobil direkt vor der Galerie auf. Und ab Dienstag, den 19.11, bis einschliesslich Freitag, den 22.11 werde ich dort zu finden sein.
WEB-WORKSHOP MIT ANDREA MILDE UND ANNE MUNDO
Mi, 6. November 16–19 Uhr
Im Atelier der GALERIE BERNAU hat Künstlerin Anne Mundo ein temporäres Bauhaus-Labor eingerichtet. Dieses nimmt die künstlerische Forschung auf und möchte mit seinen Teilnehmer*innen das historische Bauhaus neu entdecken sowie die Bedeutung des Bauhauses für die Gegenwart und Zukunft.
Das Bauhaus-Labor versteht sich als organische Experimentierstätte, die das Atelier der GALERIE BERNAU von Februar bis Dezember 2019 bespielt. Begonnen wird mit weißen Wänden, die von den Teilnehmer*innen im Prozess gestaltet werden, so wird das Bauhaus-Labor zum Ort der Präsentation.
Am Mittwoch, den 6. November, fand der zweite Workshop statt. Hier ein fotografischer Einblick in die drei Stunden konzentrierter Arbeit am Webrahmen:
Diesmal hatte ich meine Webrahmen mitgenommen. Nicht, dass man damit schneller voran kommt, aber die Arbeit in der Vertikalen kommt dem näher, was am Webstuhl geschieht, und ich denke, für die Teilnehmenden ist es so einfacher, den komplexen Prozess der Bildwirkerei nachzuvollziehen.
Es war der zweite Kurs in diesem extrem komprimierten Format, und obwohl ich mich darauf eingestellt hatte, hat mich auch diesmal die Kürze der Zeit gestresst. Gerade wenn Zeit rar wird, merke ich, wie viel ich gerne weitergeben würde, nicht nur über die Technik sondern über die Philosophie des Schaffens- und Lebensprozesses.
Zum Schnuppern hat es auf alle Fälle gereicht, und das war mein Hauptanliegen. Vom 19.-22. November werde ich mit dem Tinyhouse der KMH vor der Galerie stehen und weben. Gerne könnt ihr mich dort besuchen. Ich denke mal so zwischen 11 bis 16 Uhr ist eine gute Zeit. Aber ich werde mich hier sicherlich noch einmal dazu melden.
Hier eine kleine Kostprobe dessen, was am Mittwoch gewebt wurde:
Gerne möchte ich euch einladen zu einem Ausflug nach Bernau:
WEB-WORKSHOP MIT ANDREA MILDE UND ANNE MUNDO
Sa, 19. Oktober 11–13 Uhr · Mi, 6. November 17–19 Uhr
Im Atelier der GALERIE BERNAU hat Künstlerin Anne Mundo ein temporäres Bauhaus-Labor eingerichtet. Dieses nimmt die künstlerische Forschung auf und möchte mit seinen Teilnehmer*innen das historische Bauhaus neu entdecken sowie die Bedeutung des Bauhauses für die Gegenwart und Zukunft.
Das Bauhaus-Labor versteht sich als organische Experimentierstätte, die das Atelier der GALERIE BERNAU von Februar bis Dezember 2019 bespielt. Begonnen wird mit weißen Wänden, die von den Teilnehmer*innen im Prozess gestaltet werden, so wird das Bauhaus-Labor zum Ort der Präsentation.
Am Samstag, den 19. Oktober, fand der erste Workshop statt. Hier ein fotografischer Einblick in die drei Stunden konzentrierter Arbeit am Webrahmen:
Es war eine sportliche Herausforderung, in drei Stunden einzutauchen in die Welt der Bildwirkerei und aufzutauchen mit einem fertigen Stück gewebter Phantasie. Aber es hat funktioniert. Klein aber fein sind sie geworden, die Webarbeiten der Teilnehmerinnen. Danke für eure Neugier und eure Zeit, eure Freude und Konzentration.
Ein ganz besonderer Dank an Anne Mundo, dafür, dass sie mich eingeladen hat in das Bauhaus-Labor, das unter ihrer Leitung über das ganze Jahr hinweg die dem Bauhaus zugrunde liegenden Ideen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet hat.
Fotos: Anne Mundo
Am Mittwoch, den 6.11.2019 findet von 16-19 Uhr statt. Es ist kostenlos, aber aufgrund der begrenzten Raum- und Rahmenkapazitäten wird um Anmeldung gebeten. FRAUEN AM BAUHAUS – MUSTER, TAPETE, TEXTILIEN Web-Workshop mit Künstlerinnen Andrea Milde und Anne Mundo Mittwoch, 6. November, 16 – 19 Uhr im Bauhaus-Labor der Galerie Bernau Anmeldung: galerie@best-bernau.de
Gestern, Samstag 26.10.2019, fand in Berlin und in einer Reihe von Städten weltweit (Amsterdam (Niederlande) / New York City (USA) / San Francisco (USA) / Chicago (USA)
Salt Lake City (USA) / Toronto (Kanada) / Tamale (Ghana) / Kisumu (Kenia) / Honolulu (Hawaii) / Seoul (Südkorea), u.a.) der ‚BasicIncomeMarch statt.
Aufgerufen hatte dazu in Berlin Stefan Perlbach. Unterstützt wurde er bei der Organisation von vielen Streiter*innen für das BGE, u.a.:
Ich konnte leider nicht beim ganzen Marsch mit dabei sein, weil ein anderer Termin anstand, der mir mindestens ebenso wichtig war. Aber ich hatte doch Zeit genug, um mich wenigstens am Anfang, am Alex ein Weilchen dazu zu gesellen, bekannte Gesichter zu suchen, den einen und die andere zu umarmen und einige Fotos einzufangen.
Hier die kleine Auswahl. Ich bin dankbar, dass es Menschen gibt, die sich mit unerschütterlicher Überzeugung und grenzenloser Energie für solch ein Thema einsetzen und etwas traurig, vielleicht sogar enttäuscht, weil ich eigentlich denke, dass es angesichts der aktuellen Lage vieler Menschen wesentlich mehr sein müssten, die sich für das Bedingungslose Grundeinkommen engagieren. Gerade auch weil in Berlin im Zuge des „Solidarischen Grundeinkommens-Projektes“ doch inzwischen viel darüber debattiert wird.
Vielleicht schaffen wir es ja irgendwann einmal uns alle zusammen zu tun und die Straßen zu füllen. Die, die wir dort waren, werden eifrig weiter versuchen, das Thema immer und immer wieder ins Gespräch zu bringen, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, im Jobcenter, in den Gemeinschaften in denen wir uns engagieren.
Stefan Perlbach
Frigga Wendt
Wer sich weiter informieren möchte, findet im Internet eine Menge Info zum Thema.
Ich möchte hier nur auf zwei Dinge aufmerksam machen:
Auf die Expedition Grundeinkommen. Ihr Plan: Im Oktober wurde mit einer Petition auf change.org gestartet, die knapp 20.000 Menschen mitgezeichnet haben. In den kommenden Monaten werden in mehreren Bundesländern mit euch zusammen Volksabstimmungen starten.
Als erstes Land haben wir uns Schleswig-Holstein ausgesucht – das Bundesland mit der größten Zustimmungsrate für das bedingungslose Grundeinkommen.
In allen Ländern, in denen sich genügend Menschen dafür aussprechen, wird dann ab 2022 das Grundeinkommen auf staatlicher Ebene umfangreich getestet!
Dort gerne mitmachen.
Und in der KMH (KulturMarktHalle) trifft sich seit kurzem einmal monatlich eine kleine Runde von BGE-Streitern, um sich über das Thema auszutauschen. Einige waren bei der Demo am Samstag dabei. Ich würde mich riesig freuen, wenn wir wachsen würden an Herzen, die für das gleiche Thema schlagen, an Köpfen, die wir Wege ersinnen, den Gedanken des BGE weiter zu tragen, an Händen die Kraft und Energie mitbringen, um aktiv zu werden. Unser nächstes Treffen findet am 18.11. ab 19 Uhr statt.
Ich stell mit jetzt mal vor, wie jemand die Stirn in Falten legt und sich fragt: Was ist denn ein Legislatives Theater. Dann kann ich nämlich gleich den ersten Videoabschnitt hochladen. Denn besser als die Macher werd ich es kaum erklären können:
[wpvideo SUFJgOhh]
Der Titel war: „Der Grund. Die Solidarität. Das Einkommen.“
Derzeit ein aktuelles Thema in Berlin, denn seit 1. Juli gibt es hier den Modellversuch „solidarisches Grundeinkommen“.
[wpvideo Uv63NsQV]
Für nicht wenige von uns, denen die Bedingungslosigkeit ein wesentlicher Teil am Gedanken des Grundeinkommens ist, weckt dieses Vorhaben sehr gemischte Gefühle. Ist es ein Schritt auf dem Weg zum BGE? Ist es nur ein politisches Kalkül im Zeichen der aktuellen Diskussion?
Am 30. September waren zwei Gäste geladen: Katja Kipping, Bundesvorsitzende der Linkspartei, und Ülker Radziwill, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Abgeordnetenhaus Berlin.
Von beiden habe ich kleine Statements mitgebracht:
Frau Radziwill
[wpvideo lHsJsXPy]
[wpvideo 9Aat81X3]
Frau Kipping:
[wpvideo kzB8CEcj]
[wpvideo ycMXfPph]
Damit ihr seht, wie aktuell und wir kontrovers auch das Thema derzeit zumindest in Berlin ist, hier der Link zum Antrag der SPD Lichtenberg für ein Bedingungsloses Grundeinkommen.
Die Kreisvorsitzende der SPD Lichtenberg, Birgit Monteiro, dazu: „Eine Gesellschaft im Umbruch erfordert neues Denken! Die Idee eines echten Grundeinkommens birgt viele Potentiale und gehört in die Mitte der politischen Diskussion. Und sie wirft viele Fragen auf, die wir beantworten wollen. Berlin eignet sich in seiner Vielfalt, Vitalität und Offenheit für Innovationen und Visionäres hervorragend für ein solches Modellprojekt. Wir wollen damit im Querschnitt herausfinden, wie ein Grundeinkommen wirkt – wofür die Teilnehmenden das zusätzliche Geld verwenden, welchen Einfluss es tatsächlich auf ihre Lebensverhältnisse, ihre Gesundheit und die Teilhabe am öffentlichen Leben hat.“
Das nächste Treffen unserer BGE-Runde in der KMH findet am Montag, den 18.11 statt.
Vlnr: Roland Schefferski (Künstler), Frederiek Weda (Galerieleiterin), Andrea Milde (Künstlerin).
Die Fäden einer Verwandtschaft, Galerie Benau, 2019. Foto: Alena Schmick
Ein wunderbarer Oktobersonntagsnachmittag war das heute. Eine ganz besondere Erfahrung an einem ganz besonderen Ort: dem Großen und dem Kleinen Wasser-speicher Prenzlauer Berg.
Wahrscheinlich wäre mir dieses wunderbare Konzert vollkommen entgangen, WENN nicht zwei Kollegen von Juanjo an dem „Vokalprojekt“ beteiligt wären und WENN das Konzert nicht den verlockenden Titel „Ein musikalisches Labyrinth“ getragen hätte.
Vor allem der erste Teil, im Großen Wasserspeicher, war ein ganz besonderes Erlebnis. Der Ort an sich war schon eine Herausforderung. Im ersten Moment fürchtete ich fast, dass die Erfahrung des Raumes in seiner Eigenartigkeit, die in ihm herrschende Dunkelheit, die unbekannte Architektur seines Innenlebens, uns Besucher so viel Aufmerksamkeit abfordern würde, dass die Musik nicht dagegen ankäme.
Aber nachdem sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, war das Ohr ganz dabei, als der Gesang begann. Publikum und Chor befanden sich in stetiger Bewegung durch die Rundgänge, kamen aufeinander zu, begegneten sich, entfernten sich, und doch ermöglichte die Akkustik des Ortes ein Kontinuum der Klangwahrnehmung.
Ich war so eingenommen von der Inszenierung, dass ich ganz vergaß, ein Video zu machen. Das fiel mir erst beim zweiten Teil des Konzerts im Kleinen Wasserspeicher ein.
[wpvideo 7yiY2Phb]
Leider gab es wohl nur diese zwei Konzerte, gestern und heute. Aber sicherlich lohnt es sich für die Liebhaber des Chorgesangs, Das Vokalprojekt im Auge und im Ohr zu behalten.
Große Sprünge gibt es nicht bei der Weberei. Beharrlichkeit und Gewissenhaftigkeit sind angesagt. Und ein aufmerksames Auge, das auch die kleinen Fortschritte wahrnimmt. Denn auch wenn es nicht so aussieht, es tut sich etwas……
Noch mal ein paar Fotos zum Aufbau der Ausstellung „Die Fäden einer Verwandtschaft“. Ein grosser Dank an dieser Stelle an alle, die mit der Stadtgalerie Bernau verbunden sind, und ganz besonders an Frederiek Weda, die seit Kurzem die Leitung der Galerie inne hat. Es hat Spass gemacht.
Frederiek Weda, Leiterin der Stadtgalerie Bernau.
Mein Dank an alle, die gekommen sind und so interessierte Fragen gestellt haben. Die Ausstellung ist noch bis zum 22.11.019 zu sehen. Öffnungszeiten sind Di-Fr von 10.18 Uhr und Samstags von 10 – 16 Uhr.
UND: Am 22.November wird es von 18-19 Uhr ein Galerie-Gespräch geben in Zusammenarbeit mit dem AWO Kreisverband Bernau e.V. – Willkommensinitiative, und im Anschluss, von 19-20 Uhr einen Rundgang, bei dem ich gerne allen Interessierten etwas mehr über die Inhalte, die Technik, den Entstehungsprozess meiner Arbeiten UND, vor allem, auch über mein Projekt der Zukunft, das KUKU-MObil, erzählen werde.