kronberg (taunus) _ 625 _ fundstücke

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kronberg (taunus) _ 624 _ fundstücke

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berlin _ 623 – offenes atelier in der KMH

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berlin 622 _ offenes atelier in der kmh

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Dritte Spitze. Erinnerungsträchtig. 🙂 Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, jeden Tag eine Ecke zu weben, das war sportlich. Sehr. Und natürlich nicht zu schaffen. Aber immerhin. Vielleicht muss ich auch erst wieder so richtig rein kommen in den Rhythmus.

 

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berlin _ 621 _ offenes atelier in der kmh

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berlin _ 620 _ offene atelier in der kmh

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berlin _ 619 _ offenes atelier in der kmh

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Das erste Stück.

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berlin _ 618 _ fundstücke

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berlin _ 617 _ offenes atelier in der kmh

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Helfende Hände sind immer gut. Ganz besonders, wenn  es darum geht, die vielen Wollstränge in Knäule zu verwandeln.

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Das ist eben auch ein Teil der Bildwirkerei. Nicht der prickelndste, aber unentbehrlich. Naja, und das Knattern ist für mich wie Musik in den Ohren und trägt meine Vorfreude von der Marienburg in die KMH.

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Danke Rosa und Juanjo, für eure Hilfe.

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berlin _ 616 _ offenes atelier in der kmh

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ENDLICH!! Endlich ist es soweit. Viel zu lange hat es schon gedauert, hat sich alles Mögliche und einiges an Unmöglichem dazwischen gedrängt und ich habe es zugelassen. Manchmal unaufmerksam, manchmal überrumpelt, manchmal zu zuversichtlich, dass die Kräfte ausreichen würden. Oft zweifelnd, ob die Entscheidung, die ich im Frühsommer getroffen hatte wirklich die richtige war, bzw. noch immer die richtige ist.

Nicht, weil ich das Bedürfnis hätte, etwas vor zu neugierigen Augen schützen zu müssen. Eigentlich ist das Gegenteil der Fall: ich zeige gerne, ich teile gerne, ich erkläre gerne und mich macht nichts glücklicher als zu spüren, dass ich jemandem meine kleine sehr eigene und vielleicht etwas verschrobene Welt der Bildweberei etwas verständlicher gemacht habe.

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Aber bisher sind alle meine Arbeiten in der Abgeschiedenheit eines Ateliers entstanden. Nicht, weil ich an einem Elfenbeinturmsyndrom leide, sondern weil die Weberei an sich ein sehr einsames Arbeiten bedeutet.

Es gab immer einem geschützten Raum. Der konnte mehr oder weniger groß sein, das war nicht das Entscheidende daran. Wichtig war, dass ich alleine für die Energie verantwortlich war, die in diesem Raum herrschte. Alles war von ihr imprägniert und die Sicherheit, die ich dadurch spürte gab mir gleichzeitig den Mut und die Kraft mich ganz alleine auf diesen Weg zu machen, und bis zum Ende durchzuhalten

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In der KMH wird es anders sein. Viele unterschiedliche Energien fliessen dort zusammen, und sie tun dies mal im Einklang, mal im Widerstreit, mal kleine Strudel bildend, mal sanft wogend. Jeden Tag wird dieses Kräftefeld anders sein und ich werde nur in einem sehr geringen Masse Einfluss darauf haben können, auch wenn ich mir genau das Gegenteil wünschen würde, nämlich dass die am Webstuhl herrschende Ruhe und Konzentration in der Halle zu spüren ist und sich positiv auswirkt.

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Das ist eine große Herausforderung und ich bin selbst sehr gespannt darauf, wie es sich anfühlen und ob es überhaupt funktionieren wird.

HEUTE habe ich nach diesem langen Geplänkel auf alle Fälle erst einmal Butter bei die Fische gemacht. Nichts ist für ewig, aber das ist erst mal für ’ne kleine Weile. Es hat sich leicht angefühlt und richtig, dass gerade dieser Entwurf sich unter solchen Bedingungen materialisiert.

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Also werde ich erst einmal alle Zweifel beiseite schieben und hoffen, dass die Welt, das Schiksal und das neue Jahr mir wohlwollend begegnen und mir die Arbeit gut von der Hand geht.

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Wie schon bei meinem letzten Werk werde ich den Entstehungsprozess festhalten und hier ab und zu einiges dazu erzählen. Aber natürlich seid ihr auch herzlich eingeladen in der KulturMarktHalle vorbei zu schauen. Ich würde mich freuen.

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DANKE, Rosa, für die Begleitung. Fast alle Stufen des Entstehungsprozesses haben wir in den letzten Jahren miteinander geteilt, nur die fehlte noch. Und DANKE auch für die Fotos.

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berlin _ 615 _ fundstücke

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Passt. Lese gerade auf Empfehlung einer Freundin und mit einem gewissen Wiedervereinigungsjubiläumskater „Als wir unsterblich waren“ von Charlotte Roth.

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berlin _ 614 _ fundstücke

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Gefunden: an einer Litfaßsäule in Lichtenberg

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Die Dritte im Bunde

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Erst heute ist mir aufgefallen, dass sich eine dritte Avocadopflanze dazu entschlossen hat, mit einem Dreispitz ins neue Jahr zu gehen. Witzig! Das erinnert mich an vergangene Zeiten in Frauen-WGs, wenn wir nach einiger Zeit des Zusammenlebens feststellten, dass wir  alle unsere Tage zur gleichen Zeit bekamen. Auch eine Art von Verbundenheit mit der und durch die Natur. Gibt es bei Männern eigentlich etwas vergleichbares?

 

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berlin _ 612 _ textil

So langsam findet alles zusammen.

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berlin _ 611

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Irgendwann, vor so vielen  Jahren, dass die Finger meiner beiden Hände nicht reichen, um sie zu zählen, hab ich das erste Mal drei Zahnstocher in einen großen Kern gepiekst, das ganze Konstrukt sachte auf den Rand eines mit Wasser gefüllten Glases gelegt und dann wochenlang darauf gewartet, dass etwas passierte. Meistens geschah nichts und nach einiger Zeit landete die gammelige Kugel im Müll, manchmal wuchs ein Wurmfortsatz, selten kam ein Blatt dazu. Über vier kam ich so gut wie nie hinaus.

Irgendwann, vor so vielen Jahren, dass die Finger vierer Hände gerade so eben reichen würden, um sie zu zählen, kam aus einem dieser Kerne eine kleine Pflanze und aus der kleinen Pflanze wurde mit viel Liebe eine große; so groß, dass wir bei unserem Umzug aus Madrid in den Norden Angst hatten, sie würde die Reise nicht überstehen. Mit viel Überwindung trafen wir die Entscheidung, sie in Madrid zurückzulassen.

Wenig später starb sie. Die eigene Verantwortung nicht eingestehen wollend, habe ich immer die Person dafür verantwortlich gemacht, in deren Obhut sie starb.

Seitdem habe ich viele Zahnstocher umfunktioniert zu Trägerkonstruktionen dicker brauner Kugeln, die von ihnen in angemessenem Abstand über dem Wasserspiegel gehalten wurden. Habe unzählige Stunden zugeschaut, wie sich der erste Spalt, die erste Wurzel und schließlich das erste Blatt den Weg ans Licht bahnte. Habe jedem Zögling gut zugeredet, wenn mal die Sonne ein paar Tage fehlte, immer größere Töpfe mit Erde gefüllt und mich an jedem neuen Blatt erfreut.

Dabei habe ich mir immer gewünscht, dass einmal aus einem dieser hochgeschossenen blattbesetzten Stängel etwas wird, das erahnen läßt, dass sein eigentliches Wesen baumartiger Natur ist. Nie habe ich es übers Herz gebracht, die Spitze zu kappen, immer fand ich die drei neuen Blätter die gerade wuchsen, so wunderbar grün, so unendlich zart und viel zu vielversprechend, als dass ich hätte zuschneiden können. Allein die Vorstellung tat mir weh.

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Und dann, vor so vielen Tagen, dass die Finger einer Hand ausreichen, sie zu zählen, wurde mein Wunsch Wirklichkeit. Gleich zwei meiner Avocadobäumchen haben sich abgestimmt und zur gleichen Zeit ihre Spitze in mehrere Triebe geteilt. Ganz ohne mein Zutun.

Bin sehr gespannt und werde aufmerksam beobachten, wie es weitergeht.

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Du warst anstrengend. Aber ich mag dich trotzdem.

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Neuerrungenschaft: Vergangenes Jahr war es der Kleine Muck, dieses Jahr ist es der Krampus. Passt.

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berlin _ 608 _ textil

Gefühlt ist es das unweihnachtlichste Weihnachtsfest an das ich mich erinnern kann. Gerade mal hier und da eine Kerze. Kein einziges Weihnachtsplätzchen bisher, obwohl die Zutaten alle warten.

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Immerhin schaff ich es, einiges von dem abzuschließen, was noch offen geblieben war. Es war ein intensives Jahr, durchaus anstrengend und in einer Art und Weise, die ich mir nicht hätte träumen lassen, als es begann.

Heute hat mich mein Körper dazu angehalten, eine Pause einzulegen. Wie gerädert bin ich aufgewacht, als hätte ich die ganze Nacht lang Kisten geschleppt oder Karren aus dem Dreck gezogen, oder erfolglos versucht, im freien Fall Halt zu finden.

Jahresbilanz: Drei gute Ausstellungen, drei intensive Workshops, eine wunderbare Erfahrung mit der TinyWerkstatt, ein tolles Stickprojekt, das mir sehr viel Spass gemacht hat und das Engagement in der KMH, das sicherlich viel mehr Raum eingenommen hat, als geplant war.

Etwas auf der Strecke geblieben, aber durchaus begründet, ist der Berliner Teppich, den ich eben dort, in der KMH, im Offenen Atelier weben wollte. Oktober 2019 steht dort mit dunkellila gewirkt auf naturfarbenem Grund. Weiter bin ich nicht gekommen.

Das wird meine Große Herausforderung für 2020 sein. Das, und den Schwung aus Bernau zu nutzen und mein Projekt des TextilWerkstattMobils voran zu bringen!!!!!

Das sollte reichen an Vorsätzen. Jetzt ist es gesagt. Wir werden sehen, wie die Bilanz in einem Jahr ausfällt.

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berlin _ 607 _ KMH

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In den vergangenen Monaten ist sie fast mein zweites Zuhause geworden, die KMH. Viel Zeit, viel Energie und Kraft hab ich hineingegeben und es gerne getan. Zahlreichen Herausforderungen bin ich dort begegnet und habe viel daraus gelernt. Viel Zuwendung, Wärme und Rückhalt hab ich dort gefunden und bin sehr dankbar dafür.

Mit dem immer noch in mir nachklingenden Echo unseres KUKUprojekts im Herzen haben  wir bereits im vergangenen Jahr in der KMH am Heiligabend zu einer langen Tafel eingeladen, an der alle willkommen waren.

Dieses Jahr hatten die Nachbarschaftsplattform nebenan.de und  rbb gemeinsam eine Aktion gestartet, bei der sie genau dazu einluden: Weihnachten gemeinsam zu feiern, damit niemand an solch einem Tag einsam sein muss.

Wir haben gerne teilgenommen und es war ein schöner Abend gestern. Ganz entspannt, ganz unprätentiös, ganz schlicht, aber von Herzen.

Ein großes DANKE an meine kleine Familie, dass sie sich mit mir darauf einlässt, die heimeligen Komfortzone des eigenen Küchentischs zu verlassen und mit Unbekannten diesen Abend zu verbringen.

DANKE an alle Menschen, die sich gestern darauf eingelassen haben, ihre Komfortzone am eigenen Küchentisch zu verlassen und sich zu wagen, bei uns in der KMH und an vielen anderen Orten, die bei der Aktion mitgemacht haben, mit ihnen unbekannten Menschen den Heiligabend zu feiern.

DANKE an die KMH, dass es sie gibt und dort solche Momente möglich sind.

Immer wieder gerne!

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berlin 606 _ textil

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Von HIER nach DA

Selten bringt Langsamkeit mich aus der Ruhe. Aber selbst ich hatte nicht gedacht, dass es so lange dauern würde, bis der Entwurf reif für den Webstuhl ist. Natürlich habe ich mir auch viele Gedanken darüber gemacht, worin der Grund meines Zögerns liegt. Ich denke, dass ich einen Teil der Antwort in den letzten Tagen gefunden habe. Darüber zu einem anderen Zeitpunkt mehr.

Morgen ist ein intensiver Arbeitstag im Atelier eingeplant. Mein Vorweihnachtsgeschenk an mich. Es ist keine einfache Geburt, und auch das hat seinen guten Grund.  Es IST.

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Passt. Der Name unseres Atelierquartiers könnte gar nicht besser passen. Meine Sieben Marien sind dort gut verwahrt.

Castillo de las Marias. No pudo haber nombre mejor para el lugar que alberga mi estudio. Las Siete Marias están bien guardadas.

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berlin 603 _ fundstücke

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berlin 602 _ fundstücke

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bernau _ 599 _ TinyWerkStatt

Nochmal mein Dank an alle, die ihr es möglich gemacht habt.

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191119_KuKuMobil_Bernau_0002Foto: Alena Schmick

Danke auch all jenen, die ihr mir Raum gegeben haben um mein Projekt zu erproben, und Stimme und Bilder, um es zu erklären.

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bernau _ 598 _ tinywerkstatt

„…. das erste Lebewesen, dass dir begegnet,……. “ So steht es in manchem Märchen und bedeutet mal Gutes, mal Schlechtes. Das erste Lebewesen, das mir in der Bernauer Fußgängerzone begegnete, war eine Meise. Sie saß auf einem der tiefer gelegenen Äste des Baumes gegenüber vom Tinyhouse und beäugte mich, ich weiß nicht zu sagen ob neugierig oder misstrauisch.

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Und wie im Märchen habe ich beschlossen, dieses erste Lebewesen zu weben. So kommt die Meise auf den Rahmen. Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die in der Lage sind Energien zu bündeln und Impulse geben für Neues.

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Und bekam auch prompt eine Rückmeldung. Schön. So konnte ich gleich weiter arbeiten.

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Eine spannende Herausforderung an mich, die ich normalerweise meine Entwürfe klar strukturiere und alleine für die Umsetzung verantwortlich bin, wird es angesichts des großen Projekts sein, Freiräume offen zu halten und zu gewährleisten, dass die Menschen vor Ort sich einbringen können.

 

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bernau _ 597 _ tinywerkstatt

Vier Tage habe ich in der Tinywerkstatt gearbeitet, zwei Nächte dort geschlafen. Da das endgültige Format und das Aussehen des KUKUmobils noch genauer zu definieren ist, sind solche Probeläufe ein Geschenk des Lebens. Daher bin ich der KulturMarktHalle dankbar, mir das KMHCafé für dieses Experiment geliehen zu haben.

Bauwagen vs. Selbstbau

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Meine erstes Nachdenken über das KUKUmobil, noch in Spanien, kreisten um einen umgebauten Bauwagen. Es schien mir leichter, auf ein bestehendes Format zurückzugreifen. Die Tinyhouse-Welle hatte mich in Spanien noch gar nicht erreicht, noch nicht mal am dicken Zeh geleckt. Das kam erst mit meiner Ankunft in Berlin, und auch da erst nach einigen Monaten, während derer ich die Straßen Berlins, noch in der alten Idee gefangen, nach Bauwagen abgesucht hatte und sogar bei einem der großen Bauwagen-Hersteller einen Kostenvoranschlag angefragt hatte (übrigens belief der sich auf ca. 18.000 Euro für einen einachsigen 5 m langen Schnellläufer mit einem großen Fenster und zusätzlicher Isolierung).

004Mein erstes KUKUmobil-Modell in der Ausstellung in der Galerie Bernau

Inzwischen weiß ich, dass ein Tinyhouse wahrscheinlich teurer sein wird, bin aber auch davon überzeugt, dass der ganze Prozess des gemeinschaftlichen Entwerfens und Bauens dem ganzen Projekt nicht nur ein passendes Gehäuse liefern wird, sondern auch eine  positive kollektive Energie und ein starkes Netz an Menschen, die dieses Projekt in ihrem Herzen und ihren Gedanken mittragen.

Außerdem weckt ein Tinyhouse in seiner einzigartigen Architektur und Ästhetik eine ganz andere Neugier bei den Passant*innen und fügt sich sinnvoll ein in all die Gedanken, die wir uns über Altes und Neues, über das Bewahren und das Neudenken, über Mobilität und Stabilität, über öffentliche und private Räume mache (sollten) angesichts all der Herausforderungen und Chancen, die die Zukunft uns bringen wird.

Sehen und gesehen werden

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014von außen nach innen

Natürlich wird eine der großen Herausforderungen bei der Formgebung des KUKUmobils darin bestehen, wie die Funktionalität (z.Bsp. Isolierung, etc.) mit meinem großen Verlangen nach Sichtbarkeit zusammengebracht und umgesetzt werden kann. Das KMHCafé ist als Kulturbühne und Café konzipiert worden und die Öffnung des Raumes stand dabei im Vordergrund. Eine wesentlich geringere Rolle, oder gar keine, spielte die Möglichkeit des permanenten Verweilens/Arbeitens oder gar Wohnens.

Rein optisch haben die Stegplatten der Längswände mit ihrer vertikalen Struktur eine große Vertrautheit bei mir ausgelöst. Wenige Materialien können, denke ich, die Wahrnehmung der Welt einer Weberin, die Monate vor den senkrecht verlaufenden Fäden der Kette verbringen kann, so gut nachvollziehbar darstellen.

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Allerdings ist mir bei diesem Experiment auch bewusst geworden, dass die Exponiertheit, die diese Konstruktion mit sich bringt, auf die Dauer eine große Herausforderung sein kann. Den Blicken preisgegeben zu sein, bis zu einem gewissen Grad ungeschützt oder doch dem ausgesetzt, was im öffentlichen Raum, mit dem sich jeder oder niemand identifizieren kann, geschieht oder geschehen kann, bedarf zumindest einer bewussten inneren Einstellung, wenn nicht sogar eines gewissen Trainings, um auch achtsam für konfliktive Situationen zu sein.

 

Zwei Dinge gleichzeitig tun

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Ich habe sie genossen, die vielen Gespräche, die sich im Laufe der vier Tage ergeben haben. Und auch die kleinen Einweisungen in die Kunst der Bildwirkerei. Aber natürlich ist aus dieser Erfahrung auch die Frage danach entstanden, wie ich bei dem späteren Projekt, bei dem ja neben allem anderen AUCH ein Bildteppich entstehen soll, mit der öffentlichen, der privaten und der künstlerischen Zeit umgehen kann/soll/muss.

191119_KuKuMobil_Bernau_0211Foto: Alena Schmick

Viele Fragen in nur 4 Tagen. Aber wie gesagt, ich bin dankbar, dass sie in einem vertrauten, wohlgesinnten Rahmen auftauchen, der Zeit gibt zum Finden von Lösungen auf den ganz unterschiedlichen Ebenen, auf denen ihnen zu begegnen ist.

Spannend. Motivierend. Ich bleib dran. Werde euch auf dem Laufenden halten.

 

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bernau _ 596 _ tinywerkstatt

Bevor der Sog des Alltags mich immer weiter fortträgt von den Erlebnissen und Erfahrungen mit der Tinywerkstatt vor den Türen der Galerie in Bernau, sollen hier doch noch einige Fotos und Gedanken diese vier Tage zumindest ein Stück weit festgehalten werden und als kleiner Meilenstein auf dem Weg zum eigenen KUKUmobil ein Zeichen dafür setzen, dass sich etwas bewegt. Und dass es das möglicherweise in die richtige Richtung tut.

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Ich wage es nicht zu sagen, wie weit oder wie lang der Weg sein wird. Seitdem ich Spanien verlassen habe, sind so viele Dinge ganz anders gelaufen, als ich es geplant oder mir gewünscht hatte. Manches hat sich unerwartet schnell ergeben, hat mich selbst fast überrumpelt, anderes entpuppt sich als unsäglich langwierig. Ich habe es aufgegeben,  über Letzterem zu verzagen und versuche, mich über Ersteres zu freuen und flexibel genug zu sein, um die Energie dann zu nutzen, wenn sie frei ist und bereitsteht, mich zu tragen.

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Das entspricht nicht meiner Wesensart und ist durchaus gewöhnungsbedürftig. Aber es scheint gerade zu passen. Also warum es nicht akzeptieren und sehen, was daraus wird….?!

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Aber letztendlich: Was ist für mich nicht gewöhnungsbedürftig an der wandernden WebWerkstatt?! Ausser dem Weben vielleicht.

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