berlin _ 1008 _ KUKUmobil

DIE FEIER

Ich komme gar nicht hinterher….. NATÜÜÜRLICH haben wir gefeiert, nicht dass ihr denkt, die Party wäre ausgefallen. Es war ein wunderbarer Tag. Die Wettervorhersage stimmte, es war sonnig, ein unglaublich schöner blauer Himmel spannte sich über Berlin. Ein durchaus wichtiger Fakt, wenn man im November eine Feier unter freiem Himmel plant.

Heute ist der Berliner Himmel novembergrau. Da hätte der innere Schweinehund gegähnt, sich gereckt, und sich dreimal überlegt, ob er sich zurückhält, damit man/frau sich auf den Weg macht…….um zu dem Schluss zu kommen, dass es doch angesichts des Wetters zulässig ist einmal laut aufzubellen. Ihr kennt das, oder?

ALSO nutze ich diesen grauen Vormittag, um mich an den Computer zu setzen und ein paar Fotos mit euch zu teilen…..

…. von den Vorbereitungen…..

…. und von der Party:

Diejenigen von euch, die dabei waren, haben es gesehen. Diejenigen von euch, die nicht dabei sein konnten erahnen es vielleicht:

NATÜRLICH sind wir mit dem Bau nicht so weit gekommen, wie wir uns erträumt hatten. Es gibt noch einiges zu tun: Wandverkleidung, Boden, Dachabdeckung, Unterspannbahn,  Fenster und Tür einsetzen natürlich, Fassade….. und all die Planung der vielen kleinen Schritte die uns dorthin führen werden.

EIGENTLICH war es daher vielleicht eher ein Richtfest. Gut, oder? Denn das bedeutet, es gibt, wenn das KUKUmobil dann WIRKLICH FERTIG ist, noch eine Party!!!!! 🙂 Auch weil es so schön war mit euch allen!!!! 2° Edition comming soon!!!! Ich werde euch früh genug Bescheid geben.

Für mich war es etwas ganz Besonderes, den Webstuhl in seinem neuen Zuhause zu sehen. Es war die Bestätigung, dass das Raumgefühl stimmt, dass die Proportionen stimmen, dass wir es gut gemacht haben mit dem Design, dass ich es eigentlich kaum erwarten kann, mich vor den Webstuhl zu setzen, in meine Welt der Fäden einzutauchen…..

Er wirkt majestätisch in 60 cm Höhe. Nie hatte ich ihn bisher so erlebt. Und es gefällt mir, dass dem so ist. Gleichzeitig ist es ein schönes  Gefühl, mir vorzustellen, wie ich auf dem Boden sitze und webe und ihr mir über die Schulter gucken könnt, und mein Arbeitshorizont auf eurer Augenhöhe sein wird; und dass ich mich nur umdrehen muss, um mit euch reden und lachen zu können.

Ich danke euch allen, für euer Interesse, für die gute Energie. Sie ist wie Luft unter den Flügeln des KUKUmobils…. oder in seinen Reifen? Naja, ihr wisst, was ich meine.

Es gibt, wie gesagt, noch viel zu tun und es überkommt mich auch immer mal wieder die „Angst vor der eigenen Courage“, wenn ich an die Reise denke. Und zu wissen, dass ihr da seid, dass ihr das Projekt begleitet, auf die eine oder andere Art, dass ihr so viele gute Wünsche und liebe Worte findet, auf die ich mich stützen kann, das ist wunderbar.

Wir machen natüüüüürlich weiter, in der kommenden Woche gibt es eine Baupause in der ich mir vorgenommen habe, das Bautagebuch auf den aktuellen Stand zu bringen. Aber dann geht es an all die Aufgaben, die noch ausstehen. Mit dem Schwung, den ihr uns geschenkt habt wird es sicherlich gut voran gehen.

DANKE!!!!

 

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berlin _ 1007 _ KUKUmobil

Zweimal werden wir noch wach…..

In zwei Tagen ist es also soweit: egal wie weit wir kommen mit dem Bauen, am Sonntag feiern wir. Denn das was ist, ist gut und eine Feier wert.

Wir haben uns darum gekümmert, dass das Wetter „gut“ wird, zumindest trocken und etwas sonnig.

Dafür haben wir heute einen Regenarbeitstag in Kauf genommen. 😉 Hatte was von Urlaub mit Zelt, irgendwo, wo das Wetter eigentlich IMMER toll ist, sich aber ausgerechnet JETZT eine Woche Dauerregen etabliert hat.

Trotzdem hatte es auch etwas Romanisches, so neben dem Häuschen unter der Plane, eingehüllt in ihrem sanften Grün dem Regen zu lauschen und mich durch die Dämmstoffplatten zu knabbern. Irgendwann konnte mein Arm keinen Druck mehr auf das Brotmesser ausüben und ich habe die Zeltplane fallen lassen. Morgen ist auch noch ein Tag.

 

Das KUKUmobil hat seit heute übrigens auch schon einen Bewohner:

Nicht vergessen, wir erwarten Euch am Sonntag, mit guter Laune und warmen Klamotten.  Was zu trinken, ’nen Klacks Linsensuppe zum Aufwärmen, was zu erzählen, und zu sehen gibt es jedenfalls.  Also bis denne.

 

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berlin _ 1006

Die einen so….

die anderen so…..

 

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berlin _ 1006 – KUKUmobil

ES ⬇/ EN ⬇⬇

(DE) Ihr Lieben, bald ist es soweit: Nach 11 Jahren Sehnsucht, 5 Jahren Träumerei, 3 Jahren Suche, einem Jahr Planung und 4 Monaten Bau nähert sich das KUKUmobil seiner Fertigstellung.

Kaum ein Grund will mir einfallen, der besser wäre, um mit euch zu feiern, als der Moment, in dem ein Traum seinen Weg in die Wirklichkeit findet und konkrete Gestalt annimmt.

Also lasst es uns tun, lasst uns die Kronkorken hüpfen und die Sektkorken knallen. 😉

Kommt zahlreich, zieht euch warm an, bringt gute Laune mit UND:
1. einen Musikvorschlag für die Partyplaylist (auch gerne schon vorab per Mail)
2. einen Ort in Europa, an dem ihr euch das KUKUmobil gut vorstellen könntet.

Und speziell für all jene unter euch, die ihr zu weit weg wohnt oder an diesem Tag durch andere Verpflichtungen verhindert seid:
3. SEND US A POSTCARD!!!! Ich würde mich über einen Gruß von euch freuen, der mir das Gefühl gibt, euch an diesem Tag mit dabei zu haben. (Wönnichstrasse 12, 10317 BERLIN)

Mehr Info zum Projekt: https://www.andreamilde.eu/kukumobil/
Das Bautagebuch: https://www.andreamilde.eu/kukumobil/der-bau/

www.andreamilde.eu

_________
EN ⬇

(ES) Hola gente!!!!! Ya falta poco: Después de 11 años anhelando, 5 años soñando, 3 años buscando, 1 año planificando y 4 meses construyendo, el KUKUmobil está casi terminado.

No sé si se me ocurre mejor motivo para celebrar con todos vosotros, que este momento en el que un ese sueño empieya a format parte de la realidad.

Así que: dejádnos festejar, venid todos, abrigados bien, traéd buen humor y:
1. Una propuesta para la partyplaylist (si queréis de antemano por PM o mail)
2. Un lugar en Europa en el ue os gustaría ver el KUKUmobil.

Y especilmente para aquellos de vosotros que estáis lejos o que ese día ya tenéis otro compromiso:
3. SEND US A POSTCARD!!! Me encantaría recibir una postal vuestra y tener la sensación de teneros ahí. (Wönnichstrasse 12, 10317 BERLIN)

Más info acerca del proyecto: https://www.andreamilde.eu/kukumobil/
El diario de construcción: https://www.andreamilde.eu/kukumobil/der-bau/

www.andreamilde.eu

__________________

(EN) Hey folks!!! There is only a littel bit left to finish the KUKUmobil. After 11 years longing, 5 years dreaming, 3 years searching, 1 year planning and 4 month working, a dream becomes true.

I hardly can imagine a better reason to celebrate with you, than a moment like this, when a dream finds his way from fantasy to reality.

So: Let us celebrate, come all, dress warmly, bring lots of good mood, AND:
1. A song for the party-playlist
2. A place in Europe, where you would like to see the KUKUmobil

And for all of you, that are nos able to asist this day because of distance or other obligations:
3. SEND US A POSTCARD!! I would be happy to have you with me this day. (Wönnichstrasse 12, 10317 BERLIN)

More Info about the project: https://www.andreamilde.eu/kukumobil/
The diary of construction: https://www.andreamilde.eu/kukumobil/der-bau/

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berlin _ 1005 _ fundstück

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berlin _ 1004 _ fundstück

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berlin _ 1003 _ textil

Weaving along the way

VOR dem Beginn des KUKUmobilbaus, im Juni 2022, war ich in Finnland, genau gesagt in Jyväskylä, eingeladen zu einem Seminar im Rahmen der 6. Artapestry-Ausstellung im Museum of Central Finland.

Es war meine erste Reise in den hohen Norden, die ich sehr genossen habe. Davon geschrieben habe ich kurz nachdem ich wieder in Berlin war. Was ich bisher nicht geschafft habe, ist den Text meines Vortrags in ein annehmbares Format zu bringen.

So richtig habe ich es immer noch nicht geschafft. Das Museum hat das gesamte Seminar auf seiner Website veröffentlicht, mit der entsprechenden Übersetzung ins Finnische. Das macht das Ganze zwar spannend, weil vollständig und weil Finnisch zu den Sprachen gehört, die zumindest mir ein absolutes Geheimnis sind, zu denen ich keinen, auch nicht den allerkleinsten Schlüssel in der Hand habe, aber es wird dadurch auch lang und anstrengend.

DER „PODCAST“

Immerhin habe ich jetzt meinen Vortrag als Audiodatei zusammengestellt. Dabei geht es natürlich um das KUKUmobil, um seinen Ursprung, um die Gründe und um die Inhalte dieses Vorhabens. Irgendwann werd ich es auch noch schaffen, diese Aufnahme zu bebildern. Aber da ich nicht weiss, wann das sein wird, und dieser Text gerne gehört werden soll, geht er jetzt erst einmal so an euch.

 

Falls ihr an dem gesamten Seminar interessiert seid, findet ihr es hier:
LINK zum Video auf der Website des Museums

ARTAPESTRY seminar was held on Friday the 3rd of June 2022 in the Museum of Central Finland. In the seminar contemporary tapestries and their making are being discussed from different points of view. Tapestry artist Andrea Milne, art history researcher Leena Svinhufvud and Finnish tapestry artists Aino Kajaniemi, Inka Kivalo, Soile Hovila and Ariadna Donner are participating. All presentations are interpreted into Finnish and English.

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Berlin _ 1002 _ KUQUmobil

„K“ wie Kunst und „Q“ wie Quatsch ……. 😉

So, jetzt ist es geschafft. Es war nicht ganz so einfach, wie gedacht. Der erste Versuch war zum Scheitern verurteilt, denn mir war zu keinem Zeitpunkt bewußt, dass die TÜV-Bescheinigung, die ich beim Kauf vom Hersteller bekommen habe nicht, wie alle anderen 2 Jahre gilt, sondern nur 18 Monate. Da ich den Anhänger im November 2020 gekauft hatte, war ich über die Zeit.

Also mußte der Anhänger eigentlich erneut zum TÜV. Das geht ohne Nummernschild aber nicht einfach so, sondern der Anhänger hätte auf einem Anhänger transportiert werden müssen, denn anders darf er ja ohne Nummernschild NICHT in der Straßenlandschaft unterwegs sein. Glücklicherweise haben wir mit etwas Geduld und Wohlwollen eine Lösung gefunden.

Jetzt ist alles gut. Und, obwohl absolut zufällig zugeteilt, schafft dieses Nummernschild, was bisher kein anderes geschafft hat: ich habe es mir gleich merken können. Oder liegt es an der selektiven Ausrichtung meines Gedächtnisses, das in der Lage ist, für wirklich wichtige Dinge mit großer Leichtigkeit und Windeseile Platz zu schaffen.

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berlin _ 1001 _ fundstück

 

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berlin _ 1000 _ KUKUmobil

DAS RICHTFEST

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Unser Richtfest fällt auf einen Donnerstag, den 13.Oktober. 54 Bautage sind vergangen. Das Ständerwerk steht, das Dach ist drauf, und nach guter alter Tradition ist damit der Zeitpunkt für’s Richtfest gekommen. Alle haben schon neugierig gefragt, und gerne reagieren wir darauf.

GERNE, denn wir fühlen uns wohl hier, in diesem Hof der nicht nur unser Bauort ist, sondern in den fast vier Monaten, die wir inzwischen hier verbracht haben, auch ein kleines Stückchen Heimat geworden ist.

Da es für mich, aber auch für Gudrun das erste Richtfest ist, das wir ausrichten, haben wir uns im  Internet schlau gemacht und eine fröhliche Mischung aus „was MAN so tut“ und „was WIR so wollen“ zusammengestellt.

Es gab keinen Richtkranz, -baum oder -krone, dafür gab es bewebte Stickrahmen, die etwas Farbe ins Bild gebracht haben _ und einen Hinweis auf die spätere Nutzung :

 

Natürlich gab es mein DANKESCHÖN an Gudrun, an Gisela, an alle, die mit Hand angelegt haben, die den Fortgang begleitet haben, mit Energie, mit Interesse und guten Wünschen. Dafür bin ich unendlich dankbar. Die passenden Worte werde ich dafür nicht finden, aber ich denke ihr versteht mich auch so.

Und Gudrun, als DIE Zimmerfrau auf dem Bau, hat einen Richtspruch mitgebracht:

 

Unglaublich, wie die Zeit vergeht,
doch jetzt ist’s soweit: Das Haus – es steht!
Dies Glas mit Sekt erheb‘ ich nun!

Zwar gibt es manches noch zu tun,
aber ein großer Schritt ist schon gegangen:

Im Juli haben wir angefangen
vom Anhänger bis hin zum Dach – Olé-
bauten wir dieses fahrbare Atelier.

Seht selbst, wie es in den nächsten Wochen weitergeht,
bis schließlich der Webstuhl an seinem Platze steht.

Andrea, heute stoßen wir an auf dein Haus,
möge es fertig werden lange vor Nikolaus.

Wir wünschen dir Frieden, Liebe und viel Glück!
Im KUKUmobil steckt auch von uns ein Stück.

Das macht uns froh, zufrieden und stolz.
Drum: Hoch das Glas – wir klopfen auf Holz!

 

Wir haben uns insofern an die Tradition gehalten, als das Richtfest an einem Wochentag, während der Arbeitszeit stattfand. Das soll so sein und hat seinen Sinn.

Aber natürlich ist uns auch bewußt, dass dadurch viele von euch, die ihr dieses Projekt vor allem anhand unserer Erzählung verfolgt, nicht  mit dabei sein konnten.

ABER: es wird natürlich auch noch ein Einweihungsfest geben, und das am Wochenende, genau genommen an einem Sonntag.

Merkt euch schon einmal den 06.11.2022, ab 11 Uhr vor. Wir freuen uns auf euch.

Ich fürchte, dass es auch dann nicht allen möglich sein wird, dabei zu sein. Entfernung, und andere Verpflichtungen werden den einen und die andere von euch leider fernhalten, egal welchen Tag wir wählen. ABER ich fänd‘ es toll, euch mit dabei zu haben: mit einem Foto, einer Postkarte, einem Gruß, einem Lied für die Playlist……… Euch fällt sicher etwas ein.

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berlin _ 999 _ KUKUmobil

BAUTAGEBUCH. Kapitel XIII

 

29.September 2022. 49 Bautage liegen hinter uns und ein langes Wochenende mit Baupause vor uns. vielleicht hätten wir weiter kommen können in diesen drei Kalendermonaten, wenn ich fitter gewesen wäre, wenn das Wetter beständiger gewesen wäre, wenn….

Aber eigentlich denke ich, dass wir, unter Berücksichtigung all dessen, was das Leben so bringt, gut voran gekommen sind. Irgendwann einmal, als es noch eher um Fantasie ging und weniger um Realität, dachten wir, Ende September wäre das KUKUmobil fertig. Dem ist offensichtlich NICHT so. In der dritten Novemberwoche wird es seinen ersten Einsatz haben in Cottbus (dazu seid ihr jetzt schon eingeladen). Bis dahin sollten wir es schaffen.

Und JA, es gibt noch viel zu tun. Aber JA, wir werden es schaffen.

Dachstruktur. Teil III.

Es ist ein kleines Experiment, was wir unternehmen werden: Denn entgegen der üblichen Bauweise werden wir den schon bekannten Dämmstoff aus der Bodenisolierung auch im Dach benutzen. Experiment deshalb, weil dieser Dämmstoff nicht diffusionsoffen ist. Er ist auf beiden Seiten mit Alufolie beschichtet. In Kombination mit Holz nicht unbedingt üblich.

Natürlich sind wir uns der Tatsache bewußt, dass das nur dann funktioniert, wenn wir das Dach absolut dicht bauen, wenn wir also konstruktiv sicher stellen können, das in das Dach keine Feuchtigkeit eindringen kann. Denn wenn Feuchtigkeit reinkommt, dann kann sie nicht mehr raus und dann kann die Holzstruktur mir tatsächlich weggammeln und das Dach auf den Kopf fallen.

Das hört sich sehr dramatisch an. Aber ich bin sehr zuversichtlich. Der Vorteil: Das Dämmstoff ist extrem leicht und durch seiner Steifheit bringt er eine gute Dosis Stabilität in das Dach. Und natürlich ist die Dämmfähigkeit groß, auch wenn das Material auf der Nachhaltigkeitsliste nicht ganz oben steht.

Alles andere wird sich zeigen. Ich bin sehr gespannt. Aber ich denke tatsächlich, es ist machbar. Auf die Struktur werden OSB Platten geschraubt, dann eine spezielle Folie und dann kommt das Zinkblech. Innen werden gegen die Sparren Sperrholzplatten gesetzt, die Stoßstellen mit einer Blende verdeckt.

Fast finde ich es schade, dass die gesamte Holzstruktur dann nicht mehr sichtbar ist. Aber ich denke, dieses Gefühl ist nur der durch die intensive Arbeit entstandenen Verbundenheit geschuldet und wird sich legen.

Jedenfalls haben wir es zum Ende des dritten Baumonats geschafft, das Dach vollkommen mit Dämmstoff zu schliessen.

Wenn wir am ersten Bautag im Oktober die Arbeit am KUKUmobil wieder aufnehmen, dann warten die OSB-Platten auf uns…

…die Windrispe, die  Wirrfasernoppenmatte, die dafür sorgen wird, dass die Unterseite der Metalldeckung von der Unterkonstruktion getrennt wird und Feuchtigkeit sicher drainiert werden kann.

Ich finde das klingt nach einem Plan. Einem guten.

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berlin _ 998 _ KUKUmobil

BAUTAGEBUCH. Kapitel XII 

47 Bautage. Die Dachstruktur. Teil II

Die Dachstruktur ist dran, denn natürlich haben wir, vor allem Gudrun, nicht aufgehört, daran gearbeitet. Viele Schnitte und Aussparungen werden hier maschinell gefertigt. Immer mal wieder werden sie am Rähm angepasst, die Winkel berechnet und wieder berechnet, um ganz sicher zu sein, dass alles passt., und entschieden, wie die Sparren auf dem jeweiligen Rähm aufliegen.

Aufgrund der unterschiedliche Dachneigung und Größe der Fläche sind die Lösungen auch dementsprechend unterschiedlich: Auf der Fensterseite, dem steileren Dach, greifen die Sparren zangenartig um den Rähm und liegen in einer gestemmten Aussparung.

Auf der Seite der Terrassentür wird es einen kleinen Überstand geben. Dort liegen die Sparren flacher auf dem Rähm und umgreifen ihn. Ihre Positionierung finden sie durch die rechtwinklige Ausrichtung und die Steifigkeit des Dämmmaterials.

Bautag 47. Wir haben gerade auch den zweiten Rähm eingesetzt und jetzt steht auch die Dachstruktur bereit, um eingebaut zu werden. Die Dachsparrenpaare sind alle durchnummeriert, gebohrt und, wie bereits beschlossen, mit drei Holzdübeln verbunden und verleimt.

 

Auch die Bauteile für den Giebelabschluss sind vorgefertigt und werden einmal zur Probe eingesetzt.

Dann kommen die einzelnen Dachsparrenpaare an ihren Platz. Konzipiert ist die Dachstruktur so, dass der Abstand der Sparren untereinander der Breite des Dämmmaterials entspricht. In unserem Fall 60 cm. Das bedeutet auf der einen Seite, dass unser Bemühen dahin geht, sie so genau wie möglich auszurichten, und andererseits, weil es eben so ist, können wir kleine Stücke als Abstandhalter benutzen, was das ganze Unterfangen enorm erleichtert.

So weit, so gut. Das Tagespensum ist geschafft. Morgen ist auch noch ein Tag. Es ist kein Regen angesagt, also kann das KUKUmobil so nackt stehen bleiben.

Für mich ist dieser Tag voller Emotionen. Nach 47 Bautagen STEHT das KUKUmobil vor mir, sichtbat, erfassbar, nachvollziehbar in seinen Dimensionen. Klar, es ist nur das Skelett und Tausende von Dingen sind noch zu tun. Mit der Leere zwischen den Dingen bin ich vertraut. Wie oft sitze ich vor meinem Webstuhl, habe die Kette vor Augen und sehe in den Zwischenräumen schon die bunten Fäden, wie sie sich zu dem Bild zusammenfügen.

 

So wie wir es verlassen haben begrüßt uns das KUKUmobil am kommenden Tag. Der Giebelabschluss steht noch aus. Da müßen mehrere Teile wirklich gut zusammenpassen.  Um größere Stabilität zu erreichen, hat Gudrun sich dafür entschieden, einige Teile aufzudoppeln. Sie sitzen schnell auf dem Rähm. Dann kommt noch die Abschlussleiste, die dank der Schwalbenschwanzverbindung von außen eingeklopft werden kann und dem Ganzen dadurch noch zusätzlichen Halt gibt.

Alles an seinem Platz. Jetzt können die Holznägel gesetzt werden, und die Schrauben. Über Verbindungen habe ich immer mal wieder geschrieben und werde das vielleicht noch einmal etwas ausführlicher tun. Bisher haben wir die Schrauben nicht unbedingt gemieden, aber doch sehr zurückhaltend benutzt. In der Bodenstruktur gibt es zwei an jeder Ecke, um den Rahmen zusammenzuhalten. Und natürlich sind die Flansche für die Kurbelfüße festgeschraubt, auch die 12 Streben haben jeweils eine Schraube abbekommen.

Auch hier benutzen wir für die beiden Rähmbalken an ihren Enden Schrauben, um sie mit den Pfosten zu verbinden und auch die Giebelabschlüsse werden verschraubt.

Für die Befestigung der Sparren benutzen wir an der steilen Seite Holznägeln, aber an der flachen Seite werden sie mit Tellerkopfschrauben am Rähm befestigt. Ich finde es übrigens ganz witzig: nicht alle, aber viele der Schrauben, die wir benutzen kommen aus Ennepetal, meiner Heimatstadt. Da fährt dann ein Stück Heimat mit, wenn ich durch Europa unterwegs bin.

Was mit dem Richtfest wird, nach dem  verständlicherweise schon alle gefragt haben, und wie wir das Dach und die Wände dicht bekommen, davon erzähl ich euch in den kommenden Einträgen.

 

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berlin _ 997 _ KUKUmobil

Bautagebuch. Teil XI.

 

Die Rähmbalken. Viel beklopft und oft bewegt.

Der Rähm (Wandpfette, Rähmholz oder Rähmbalken) ist der obere waagerechte Abschluss der Fachwerkwand bzw. der Holzrahmenkonstruktion und dient in der Regel als Auflager für Balkenlagen oder Sparren (Wikipedia dixit).  Als Verbindungsstück zwischen Wand und Dach ist eine seiner Funktionen, die von oben kommenden Kräfte auf die Ständerstruktur abzuleiten.

Ich weiss nicht zu sagen, wie oft wir diese zwei fünf Meter langen Balken aus Douglasie in den vergangenen Wochen hin und her bewegt haben. Irgendwann fanden sie ihren Platz auf zwei Böcken im überdachten Materiallager der Werkstatt. Von dort haben wir sie vorgeholt, um sie bearbeiten zu können.

Die Arbeit an den Zapflöchern und den Endverbindungen lief parallel zu allem anderen. Manche Masse haben wir aus der Bauzeichnung übernommen. Bei anderen wollten wir warten, bis das Ständerwerk steht, denn nur so konnten wir sicher sein, eventuelle Abweichungen vom theoretischen Mass, die sich durch die Nachbearbeitung des Materials ergeben haben (z.B. mit dem Dickenhobel bei verzogenen Pfosten oder Streben), durch die händische Säge- und Stemmarbeit entstanden sind, entsprechen auszugleichen.

An diesen Balken habe ich gelernt, Zapflöcher zu stemmen, Brüstungen sauber herauszuarbeiten, darauf zu achten, dass die Wände im rechten Winkel verlaufen, egal ob das Zapfloch 2, 4 oder 6 cm tief ist. Ich hab gelernt den Boden des Zapfloches, auch wenn es 6 cm tief ist, sauber und mehr oder weniger gerade zu arbeiten.

Und in der intensiven Auseinandersetzung mit diesem Bauteil habe ich es lieben und schätzen gelernt, bin mir bewußt geworden, wie wichtig diese beiden Teile im Gesamtgefüge sind und wie wichtig daher auch eine sorgfältige Bearbeitung. Sie haben es mir nicht einfach gemacht. Ich bin mehr als einen Tag nachhause gekommen, und habe den vom Klopfen müden und schmerzenden Arm auf den Tisch gelegt und versucht, ihm die notwendige Ruhe zu gönnen, um für den  kommenden Tag wieder einsatzbereit zu sein.

 

Das Haus auf dem Kopf.

Vor dem Einbau der Rähmbalken, mit dem sie im erste Schritt dem Ständerwerk einen Abschluss geben, haben wir das fehlende Längswand-Element mit 3 Pfosten, 1 Riegel und 4 Kopfbändern vorbereitet und uns abgesichert, dass alle Teile gut zusammenpassen.

Unser Ziel: Die Balken wenn möglich beim ersten oder zweiten Versuche einzubauen. Sie sind so schon schwer genug.

Einmal mehr bin ich beeindruckt von der Einfachheit und zugleich Raffinesse der traditionellen Zimmermenscharbeit. Ich hab mich nie intensiv damit auseinandergesetzt, aber ich bin mit dem schwarzen Fachwerk auf weißem Grund aufgewachsen und merke, wie sehr ich instinktiv Sicherheit und Stabilität damit verbinde.

Die Anprobe

Auch die Dachkonstruktion, so weit wie es geht, auf ihre Passgenauigkeit zu prüfen BEVOR die Rähmbalken eingesetzt werden, ist natürlich mehr als sinnvoll. Besser auf 50 cm oder 1 m Höhe zu ruckeln und zu zuckeln, als auf 2,50 m Höhe auf der Leiter balancierend.

Die Rähmbalkenenden

Wie schon bei den Balken in der Bodenstruktur, bei denen wir die Mattkesche Verbindung gearbeitet haben, war auch die Planung der Form der Enden der Rähmbalken eine wichtige und kniffelige Aufgabe. Sie sind mehr noch als am Boden ein Schlüsselpunkt, an dem sich die Eckpfosten (hellgrün) mit dem Giebelabschluss (rosa) und den Dachsparren (lachs) treffen. Auch hier hat Gudrun versucht, unter Berücksichtigung aller Anforderungen die sinnvollste Verbindung zu denken und umzusetzen. Auf ihrem Bildschirm sieht sie so aus:

Am Balken so:

Der Abschluss des Ständerwerks.

Der Rähmbalken auf der Fensterseite sitzt ungefähr einen halben Meter tiefer, als der auf der Terrassentürseite. Das ist gut. Dafür sind aber 9 Pfostenzapfen und 4 Kopfbandzapfen einzufügen. Das ist eine Herausforderung.

Der Rähmbalken auf der Terrassentürseite liegt höher, aber er hat „nur“ vier Pfosten aufzunehmen. Das, und die Übung, sollten helfen. Und Ulis und Gudruns Kraft.

Belastungsprobe:

Uli hat seine Belastungsprobe gemacht, ich die meine:

 

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berlin _ 996 _ herbst

Gestern habe ich meinen letzten Pflaumenkuchen für dieses Jahr gebacken. Ich könnte ihn Kiloweise verspeisen. Habe ihn so vermisst in meiner Zeit in Spanien und ein gewisses Nachholbedürfnis trübt in den entscheidenden Momenten mein „Hungergefühl“.

Jetzt steht der leere Korb da und setzt Erinnerungen aus meiner Kindheit frei. Denn da wurden die Pflaumenkörbe verwahrt um mit ihnen in die Pilze zu gehen. Sammler und Sammlerinnen, ein Instinkt? Jedenfalls ein wunderbares Gefühl, zu sehen, wie der Korb sich füllt. Die Devise meiner Mutter war immer nur so viel zu sammeln, wie wir brauchen, um unseren Magen zu füllen. Das war und ist ein schönes Bild.

Vor einigen Wochen bin ich zufällig in eine Facebookgruppe „hineingeraten“, in der sich Pilzsammler:innen gegenseitig ihre Funde zeigen. Den Fotos nach ist es ein gutes Pilzjahr. Richtiger Regen zur richtigen Zeit und richtige Temperaturen.

Geniesst es, alle, die ihr die Gelegenheit habt, in den Wald zu gehen und euch direkt mit den Schätzen der Natur zu versorgen. Tut es bitte genügsam und achtsam.

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berlin _ 995 _ KUKUmobil

Bautagebuch. Teil X.

Die Farbe GRÜN.

Wer draußen baut, braucht Plane. Als wir uns für den Freiluftbauplatz entschieden haben, war es klar , dass früher oder später eine Baustellenplane notwendig, vielleicht sogar unverzichtbar werden würde. Wir haben Glück gehabt. Bisher waren die drei Monate vorwiegend trocken und sonnig, nach meinem Geschmack sogar zu sonnig. Die Regentage waren willkommene Pausen vom intensiven Bauen. So lange es nur um den Anhänger ging, war der schnell abgedeckt, da galten unsere Sorgen eher dem Material, der Dämmung, dem Holz…..

Gudrun hatte in weiser Voraussicht eine riesige Plane gekauft. Groß genug, um das KUKUmobil in seinem ganzen Umfang abdecken zu können, sollte das notwendig sein. Also 10 x 7 m. Ich hatte mir keine Vorstellung davon gemacht, wie schwer und unhandlich solch eine Plane sein kann, egal wie man sie faltet. Und wir haben mehrere Techniken durchprobiert, als es noch um die Anhängerfläche ging.

Nun, jetzt sind wir im September, fast schon im Oktober, und es ist klar, dass uns die Plane ab jetzt eine treue Begleiterin sein wird.

Das erste Mal kam sie zum Einsatz nach dem Aufbau des Ständerwerks. Nach einem langen Bautag haben wir schon im Dunkeln zu viert die Plane  über die Pfosten gezottelt, wie Gudrun immer so schön sagt. Zwei an jeder Seite, zwei mit dem Besen von innen dagegenhaltend, ging es dann auch einigermaßen. Dann standen wir aber da, mit dem Ecken in der Hand und wußten nicht so recht, wohin damit. Ihr kennt das alle vom Geschenkeinpacken oder Buchschutzumschlagfalten, wenn an den Ecken einfach Papier zuviel ist, um es richtig einschlagen zu können. Was tun, wenn man nicht richtig anlegen, knicken, einschneiden oder ankleben kann und einem auf jeden Fall mindestens sechs helfende Hände fehlen?

Wir haben schon Längsfaltung und Querfaltung ausprobiert. Inzwischen achten wir darauf, dass die Wetterseite gut geschützt ist, dass die Falten der Plane so verlaufen, dass das sich dort ansammelnde Regenwasser auf alle Fälle NICHT nach innen gelangt sondern immer einen Weg nach unten findet, dass die Angriffsfläche für den Wind nicht zu groß ist. Ordentlich ist ein Adjektive, das wir hintan gestellt haben.

 

Wie der Elefant in der Schlange, erinnert ihr euch?

Da zeichnet ein sechsjähriger Junge eine Schlange, die einen Elefanten verspeist hat, fasziniert von der Tatsache, dass eine Schlange, Monate braucht, um ihre Beute zu verdauen. Doch die Erwachsenen in seinem Umfeld sahen nur einen Hut.

Um den Erwachsenen seine Zeichnung zu erklären, zeichnete er eine Röntgenansicht, die den Elefanten im Inneren der Schlange zeigte. Die Erwachsenen rieten ihm, das Zeichnen aufzugeben und sich stattdessen mit Geografie oder Mathematik zu beschäftigen. Der Junge, der als Kind noch Maler werden wollte, hörte deshalb mit sechs Jahren auf zu zeichnen.

Der Junge erkannte, dass die Erwachsenen die Dinge zu oft nur mit ihren Augen und ihrem Verstand betrachten. Denn auch wenn seine Zeichnung auf den ersten Blick wie ein Hut aussehen mag, könnten die Erwachsenen durch den Gebrauch ihrer Phantasie erkennen, dass es sich um eine Schlange handelt, die einen Elefanten in ihrem Magen hat.

Der kleine Prinz. Antoine de Saint-Exupéry

Nach dem dritten Mal macht sich auch bei uns die Übung bemerkbar. Naja, und jetzt, wo die Zwischenräume zwischen den Dachsparren schon mit Dämmstoff ausgefüllt sind und wir die Plane über eine gerade Oberfläche ziehen können, geht es auch einfacher.

Die Zurrgurte, die eigentlich dafür gedacht sind, später den Aufbau, also das Webatelier, auf dem Anhänger zu befestigen, tun jetzt schon gute Dienste.

Wenn die OSB-Platten auf dem Dach liegen, kann auch die Plane erst einmal oben liegen bleiben und es wird uns reichen, wenn wir sie wie eine Jalousie an den Seiten hochrollen, an denen wir freien Zugang brauchen.

Verde que te quiero verde.

Verde viento. Verdes ramas.
El barco sobre la mar
y el caballo en la montaña.
Con la sombra en la cintura
ella sueña en su baranda,
verde carne, pelo verde,
con ojos de fría plata.
Verde que te quiero verde.
Bajo la luna gitana,
las cosas la están mirando
y ella no puede mirarlas. (…)

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berlin _ 994 _ KUKUmobil

BAUTAGEBUCH. Teil IX.

Auf geht’s in die Höh‘

17. September 2022. Bautag 42. Endlich ist es soweit. Durchwachsenes Wetter, laut Vorhersage, mit einem trockenen Zeitfenster am Nachmittag, das so groß ist, wie meine Terrassenfaltschiebetür und daher vielleicht groß genug für unser Vorhaben.  Denn allem zum Trotz haben wir uns vorgenommen, dass es HEUTE geschehen soll: Das Ständerwerk soll stehen und zwar nicht nur im Probelauf nach Penelope-Taktik, sondern so richtig, so für immer und ewig.

Mit einem besorgt-beschwörend den Himmel beobachtenden Auge und entschlossenen Herzens haben wir das Warten auf das Zeitfenster mit den notwendigen Vorbereitungen verbracht, die letzten noch anstehenden kleinen Arbeiten vollendet, die Bauteile zusammengesucht…..

Die Bauteile für Giebel und Verstrebung.

Die vier Eckelemente der Längsseiten hatten wir im Vorfeld schon ausgerichtet und zusammengesetzt.

Dann traute sich die Sonne so langsam raus und wir hatten genug Energie gesammelt, um unser Tagewerk in Angriff zu nehmen.

Die Einzelteile hatten wir alle schon einmal einzeln eingesetzt und wußten, dass die Zapfen ziemlich gut zu ihren entsprechenden Zapflöchern passten. Nun sollte sich herausstellen, wie gut sich das Gesamtgefüge ineinander fügt. Natürlich haben wir  gehofft, dass es gut gehen würde…. Und es war toll, dass wir mit den helfenden Händen von Uli und Juanjo zählen konnten, denn bei aller Bemühung um Passgenauigkeit wußten wir, dass es wahrscheinlich darauf hinauslaufen würde, jedes Stück nicht nur einmal zu bewegen….

Erster Streich:

Tatsächlich haben wir hier und da nachbesser müssen, einen Grat wegstemmen, eine Brüstung nacharbeiten, eine Fase anbringen müssen, um das Zusammenfügen zu erleichtern.

Aber es waren tatsächlich nicht viele Nachbesserungen notwendig. Es war eben alles bis ins Detail geplant und so genau wie möglich umgesetzt worden. Und maschinelle und handgefertigte Schnitte haben ausreichend gut zusammengepasst.

Die einzelnen Seitenteile stehen an sich alleine im Schwellenbalken der Bodenstruktur, davon sind wir überzeugt, aber trotzdem setzen wir die Verstrebung auf der Giebelseite mit ein, um ein eventuelles wenn auch sehr unwahrscheinliches Kippen zu vermeiden. Macht was her, Ecke steht.

Zweiter Streich:

Ran an die zweite Ecke. Die hatten wir schon einmal eingesetzt und wußten, wo wir noch nachbessern mußten. Daher gingen die Arbeiten entsprechend schnell vonstatten.

Dann gab es Momente, da war die pure Körperkraft angesagt. Uli hat funktionelles Krafttraining am Ort absolviert, und Gudrun hat den Hammer mit Kraft und Schwung zum Einsatz gebracht, und das, was trotz Nachbesserung noch nicht zusammen kommen wollte, zusammengebracht.

Die Seitenteile am Hinterteil des KUKUmobils stehen, mit ihren Verstrebungen.

Dieses war der zweite Streich und der dritte folgt sogleich…..

Dritter Streich:

Fünfter Streich:

Jetzt, wo alle vier Eckteile stehen, geht es an die Giebelseiten. Sie stützen die Längsseiten nach Innen mit den Streben und der Riegel, der mit der Schwalbenschwanzverbindung von außen in die Eckpfosten eingesetzt wird, hält die Teile so zusammen, dass sie nicht nach außen kippen können.

Unser Tagesziel ist erreicht. Das Zeitfenster hat gerade so gepasst. Es wird kalt, feucht und dunkel. Gerade noch Zeit genug, um das KUKUmobil mit seinem neuen Raumvolumen für den kommenden Regen vorzubereiten.

Zugegebenermaßen gab es einen kurzen Moment des Zweifels, ob wir alles doch noch einmal abbauen sollen, oder ob wir das stehende Ständerwerk so weit absichern können, dass ihm der Regen nichts ausmachen kann. In dieser halben Sekunde des Zögerns war diesmal mein Drängen das Zünglein an der Waage FÜR ein Stehenlassen. Auch ich war mir nicht sicher, ob wir eine gute Lösung für den Regenschutz finden würden, aber ich war mir absolut sicher, dass ein Abbau zu diesem Zeitpunkt, nach diesem Krafteinsatz und der Freude über das Geschaffte eine so große Frustration mit sich gebracht hätte, dass es auch mir sehr schwer gefallen wäre, mich aus diesem Tal wieder herauszuarbeiten.

Letzter Streich:

Also haben wir an der höchsten Stelle des Ständerwerks einen Längsbalken angebracht, über den wir die riesige und schwere Baustellenplane mit Ach und Krach und viel Gezottel und Gezerre drüber bekommen haben. Und die letzten vereinten Kräfte reichten gerade noch, um sie so zu befestigen, dass sie die kommenden drei Tage Baupause an ihrem Platz bleiben und ihre Schutzfunktion gut erledigen würde. Gefühlt war dieser „letzte Streich“ anstrengender als all das, was wir den gesamten Tag über geschafft hatten. Aber dieses Gefühl ist sicherlich der Erschöpfung geschuldet und läßt sich aufwiegen mit der Befriedigung, die das Bewußtsein uns gibt, einen wichtigen Schritt voran gekommen zu sein.

 

 

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berlin _ 993

Von Sämännern und Sammlerinnen

Seit drei Monaten fahre ich nun fast täglich mit der Tram zur KUKUmobil-Baustelle in der Langhansstrasse, versuchte bis vor zwei Wochen einen Sitzplatz auf der Schattenseite zu erhaschen, will sagen in Fahrtrichtung links, und sehe mir mal in Gedanken versunken, mal konzentriert, die vorbeiziehende Stadtlandschaft an.

Zu dieser Landschaft gehört der Loeperplatz, der, wie ich heute bei Wikipedia noch einmal nachgelesen habe, aus dem Anger des ehemaligen Dorfes Lichtenberg entstand. Um 1890 erhielt er zunächst den Namen Wilhelmplatz nach dem deutschen Kaiser. Unter dem Bürgermeister Oskar Ziethen wurde er 1914 in Loeperplatz umbenannt, womit an die für Lichtenberg bedeutende Familie Loeper erinnert wird.

Dort steht im Schatten der ehemaligen Dorfkirche die Skulptur eines Sämannes, der wohl den ehemaligen Großbauern Julius Loeper darstellt. Diese Sandsteinplastik wurde im Zuge der Umbauarbeiten des Platzes zu einem Schmuckplatz um das Jahr 1915 aufgestellt, der Künstler ist nicht bekannt.

Soweit Wikipedia. Über drei Monate lang habe ich mich gefragt, was dieser Sämann dort wohl sät. Irgendetwas muss es doch sein. Nicht nur abstrakt, nicht nur metaphorisch…. Oder lädt dieser Ort ein, selbst zu säen…..

Heute bin ich nach drei Tagen Baupause wieder diese Strecke gefahren. Und heute habe ich sie gesehen, zu Füßen des Sämannes: es sind Herbstzeitlose.

Ich habe mir die Zeit nehmen können, bin ausgestiegen, um Fotos zu machen…… und bin dabei einer Sammlerin begegnet, die an diesem spätsommerlich-sonnigen Tag noch immer unterwegs war und für die Zukunft sorgte.

Auf der anderen Seite der Kirche, Richtung Frankfurter Allee wird das dreieckige Rasenstück von Kastanien gesäumt. Eine dieser Kastanien wurde heute zurückgeschnitten. Sie sieht krank aus. Die verbleibenden Äste sind jetzt, wo alle anderen noch ihre trockenbrau gewordenen Blätter  halten, schon kahl. Der Boden lag voller Kastanien, die durch den Schnitt vorzeitig vom Ast getrennt wurden.

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berlin _ 992 _ fundstück

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berlin _ 991

Heute ist  mein letzter „offizieller“ Sandalentag, nach meinem ureigenen Kalender. Ab jetzt hängt es vom Wetter ab.

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berlin _ 990 _ herbstspaziergang

Ein Blick in die Schatzkammer:

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berlin _ 989 _ fundstücke

orankesee _ berlin
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berlin _ 988 _ fundstücke

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berlin _ 987 _ KUKUmobil

Ich komme nicht hinterher mit dem Erzählen. Es geht mit sicherem Schritt voran auf der Baustelle, und wenn ich heim komme, dann bleibt nur noch Energie für das Allernotwendigste. Aber nächste Woche gibt es eine  mehrtägige Baupause, da verspreche ich, das BAUTAGEBUCH auf den aktuellen Stand zu bringen.

Derweil:

Heute auf dem Bau:

 

Und dann:

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berlin _ 986 _ KUKUmobil

Pause

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berlin _ 985 _ KUKUmobil

BAUTAGEBUCH. Teil VII.

In Lot und Waage.

Es gib einen kleinen Unterschied in der Verhältnismäßigkeit beim Bau eines Hauses und beim Bau eines Möbels. Dachte ich. Bei der Schublade kommt es auf den Millimeter an, damit die Schublade nicht klemmt, die Tür gut aufgeht und die Dinge im Lot stehen. Beim Fachwerk auch?

Ja und Nein. Irgendwie ist es wichtig, ein genaues theoretisches Mass zu haben, denn Formgenauigkeit bringt Passgenauigkeit, bringt Stabilität. Dieses theoretische Mass kann auch maschinell genau eingestellt werden und dementsprechend sind die Bauteile maßgenau. Wahrscheinlich erreicht man diese Maßgenauigkeit auch mit viel Übung und Sorgfalt und Zeit bei der händischen Bearbeitung.

Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, aber ich kann nicht behaupten, dass meine gesägten Zapfen auf den Millimeter mit den handgestemmten Zapflöchern übereinstimmen. Hier und da gibt es viertel-, halbe Millimeter, die vom theoretischen Mass abweichen. Manches kann glücklicherweise mit dem zweiten Bauteil ausgleichen, Zapfen- auf tatsächliches Lochmass, Loch- auf tatsächliches Zapfenmass.

Spätestens wenn die ganze Struktur zusammengebaut werden soll,  in Lot und Waage sein soll, passen soll, NEIN, muss….. SPÄTESTENS DANN ist es wichtig, so wenig wie möglich vom diesem theoretischen Mass abgewichen zu sein. Nachbessern geht, manchmal, aber jeder Passversuch verbraucht Zeit und Kraft und Motivation.

 

1. Der Dickenhobel

Wir haben bei der Arbeit mit dem Holz für das Ständerfachwerk schon gemerkt, wie verzogen einige der Holzteile sind. Das macht präzises Arbeiten schwer, so viel Mühe man sich auch geben mag. Schieben, Drücken, Zwingen….. je höher man auf die Leiter steigt, um so schwerer wird das…..

Also scheint es wünschenswert, dieses Problem bei der Dachkonstruktion auf alle Fälle zu vermeiden. Daher hat sich Gudrun dazu entschlossen, viele der Bauteile, die jetzt noch zu verarbeiten sind, durch den Dickenhobel zu schieben.

2. In der Waage

Bevor wir mit dem Aufbau beginnen, muß auch der Anhänger nicht nur sicher gestellt werden, ohne zu kippeln, damit wir uns auf ihm bewegen können, sondern damit wir eine ausgerichtete Auflage haben um den rechten Winkel zu finden, den wir für den Aufbau der Wände brauchen.

Also kommen erst einmal Standbeine unter den Anhänger. Das geht auf der einen Längsseite noch relativ gut, vor allem wenn jemand wie Uli vor Ort ist, der mit seiner Kraft den Anhänger tatsächlich kurz ein paar Millimeter anheben kann, um den Klotz, der als Standbein dient, unter den Metallrahmen zu schieben. Das geht, mit Ulis Kraft, so lange wie es auf der anderen Seite Spielraum gibt, und sich der Anhänger dort für einen Moment in Schräglage etwas senken kann.

Wenn aber auf der einen Seite die Klötze stehen und wir uns die andere vornehmen, dann reicht auch Ulis Kraft nicht mehr. Also haben wir uns dazu entschieden, die „Anhängerkurbelstützfüße“, die wird für die Zukunft gekauft haben _ nämlich immer für dann, wenn die Last vom Anhänger gelöst werden soll, um den Anhänger hervorzuholen für seine Verwendung als Terrasse oder für seine Reise zum TÜV _  jetzt schon anzubringen. Schlangenbohrer und 30-cm-Schrauben, jetzt seit ihr gefragt.

Das sind die ersten Schrauben, die am KUKUmobil zum Einsatz kommen. Nicht, dass wir sie schähen. Es wird noch andere Stellen geben, an denen wir gerne auf sie zurückgreifen werden. Aber eben nur da, wo und dann, wenn es uns sinnvoll erscheint.

Wenn es soweit ist, steht für uns die Probe an, ob wir mit diesen vier Anhängerkurbel-stützfüßen den gesamten Aufbau heben können. So weit wie wir sind, ist es ein Leichtes gewesen, den Anhänger anzuheben und die Auflageklötze an allen vier Ecken anzubringen.

3. Die Ausrichtung

Bis hierher haben wir immer wieder überprüft, ob die Einzelbauteile passen, die Zapfen in die jeweiligen Löcher, die Ausparungen, die Überplattungen……

Jetzt geht es darum, einzelne Wandabschnitte zusammenzusetzen, auszurichten und dann als gesamtes  Element einzubauen. Das bedeutet bei den Eckelementen der Längswände: 2 Pfosten, 2 Streben, 1 Riegel. Alles im rechten Winkel. Alles im Lot, alles in der Waage.

Erst wenn der Daumen hochgeht, kommt die Fixierung. Ein Teil bleibt: Jede Strebe wird mit einer Schraube an „ihrem“ Pfosten angeschraubt. Die andere Fixierung, eine Hilfsleiste,  soll die Ausrichtung gewährleisten, bis das Wandelement fest eingebaut ist und sich im Gesamtgefüge eingepasst hat.

 

Ich bin total begeistert von dieser Holzsteckarbeit. Es hat etwas zu tiefst archaisches in seinem Aussehen und in dem Sicherheitsgefühl, das es dadurch meinem Unterbewußtsein zu vermitteln in der Lage ist.

Und da liegt es, bereit, eingebaut zu werden. Drei weitere werden wir noch zusammenbauen, die Giebelseiten, die nicht ganz so kompliziert sind, ebenfalls vorbereiten, bestenfalls auch das Dachgebälk. Und dann warten wir auf den großen Tag, den Tag nämlich, der uns einige Stunden gutes, will sagen, trockenes Wetter schenkt, um alles in Ruhe an seinem endgültigen Platz anzubringen.

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berlin _ 984 _ KUKUmobil

BAUTAGEBUCH. Teil VI

Bodenstruktur, Ständerfachwerk…… und ich habe immer noch nicht von allem berichtet,  was uns in diesen zwei Wochen beschäftigt hat:

DAS DACH. Teil I.

KUKUmobil ohne Räder geht gar nicht. So wenig wie ohne Dach? Während die Bodenstruktur abgeschlossen wurde  und die Arbeit am Ständerfachwerk auf vollen Touren läuft, geht es einen Schritt weiter: an die Dachstruktur des KUKUmobils.

Ganz am Anfang der Planung, als es noch darum ging, der Fantasie freien Lauf zu lassen und keinen Gedanken daran zu verschwenden, was realistischerweise umsetzbar ist, sei es aus finanziellen Gründen (denn mit Geld geht nach wie vor, und im Bau sowieso, fast alles), oder aus erfahrungstechnischen, wenn man das so sagen kann, als also unsere Fantasie in die Wolken flog und sich das Wolken-KUKU-ksheim vorstellte, da gab es neben der großen Fensterfront und der zwei Fenster auf der „Rückseite“ des KUKUmobils auch noch ein Lichtband im Dach. Auf der steilen Seite. Denn dass das Dach so aussehen sollte wie auf der Zeichnung, das stand ganz schnell fest.

Als wir dann anfingen darüber nachzudenken, was wir wirklich umsetzen können, ich finanziell und Gudrun bautechnisch, da wurden die Flügel unserer Fantasie schnell gestutzt. Ein dichtes Dach ist essenziell. Ein dichtes Dach mit Fenstern, das ist eine Herausforderung, und ein Risiko. Muß das sein?

Natürlich wäre ein Blick in den Himmel schön, aber ich habe kein Bett auf einer Zwischenebene, wie das so oft in Tinyhäusern der Fall ist. Ich werde auf dem Boden, auf meiner geliebten Tatamimatte sitzen und auch auf ihr schlafen.  Ich habe hinter oder vor mir, je nachdem wie ich mich setze, eine 2 x 3 m große Fensterfront in einem 5 x 2 x 3 m großen Raum. Sollte das nicht ausreichen?

Spannend finde ich nach wie vor die Überlegung, wie das KUKUmobil in Zukunft mit Solarpaneelen ausgerüstet werden könnte, um eine nachhaltige Energie-Autarkie zu erlangen.

In den Bau gehen wir jetzt aber erst einmal mit einer geschlossenen Dachfläche, einem nicht mittig sitzenden First, und einer Struktur ohne Firstbalken.

Kathi konnte für zwei Tage dazukommen und uns unterstützen. Während ich weiterhin mit der Japansäge unterwegs war, hat Kathi sich an die Kappsäge gestellt.

Wir haben ein erstes Modell gebaut, um entscheiden zu können, welche Holzverbindung wir für sinnvoll erachten. Über Dachkonstruktionen im Tinyhausbau kann man im Internet viel nachlesen. Unterschiedliche Faktoren spielen natürlich auch dort zusammen: Zeit, Geld, Raum, Erfahrung, Können…….

Unser Ansatz: Holzverbindung. Also Überplattung und Holzdübel am First. Dann die große Frage: 3 oder 4? Und wie sollten sie angeordnet sein, um die Kräfte, die sie auffangen sollen auch wirklich aufzufangen?

Ich habe aufmerksam zugehört und fotografiert, denn dazu weiss ich viel zu wenig Fundiertes zu diesem Thema beizutragen.

Am Ende sind es DREI, so wie alle guten Dinge. Gebohrt, geleimt, gedübelt. Das hält, davon bin ich überzeugt.

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berlin _ 983

Ich bewundere Jane Goodall seit vielen Jahren. Für ihre Arbeit, für ihr Wissen, für ihr Mitgefühl, für die Art und Weise, wie sie im Leben steht, wie sie das Leben versteht.

Mit Begeisterung habe ich diesem Gespräch zugehört (LINK). Und wenn es angesichts meiner eh schon bestehenden extrem hohen Achtung dieser Frau gegenüber noch gehen sollte, diese zu steigern, dann findet ihr einen Grund dafür ab Minute 22:42:

 

„Für mich ist das Ökosystem wie ein wunderschöner Wandteppich, und jeder faden dieses Teppichs ist eine Spezies. Und alle sind miteinander verwoben.
Wenn eine Spezies dann verschwindet, sei es eine Pflanze oder ein Tier, wird dem Teppich ein Faden gezogen.
Wenn zu viele Fäden herausgezogen werden, hängt er nur noch in Fetzen und das Ökosystem fällt in sich zusammen.“

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berlin _ 981 _ KUKUmobil

Auf den Kopf gestellt. PASST!!!

 

Die letzten Stemmarbeiten für den Aufbau des Ständerfachwerks sind im Gange. Hier und da fehlt noch ein Zapfenloch. Hier im Rähm, der auf dem Foto unten liegt, in „echt“ aber der Abschluss der Wand und die Auflage der Dachkonstruktion auf der Terrassentürseite sein wird.

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berlin _ 980 _ KUKUmobil

 

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berlin _ 979 _ KUKUmobil

Foto des Tages I

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