Berlin _ 1115 _ textil

Ich hab mit einer neuen Serie begonnen. Staffel 3, Episode 1, sozusagen.

Spannend dabei ist, dass selbst mir gerade nicht klar ist, WELCHE Serie es nun tatsächlich wird! Klar, es geht darum, ein weiteres Material mit aufzunehmen in die Arbeit. Neben der Wolle kommt jetzt auch Leinen ins Spiel. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, allein durch die unterschiedliche Haptik und Optik sehr subtile Bilder zu weben.

Also Gingko? Oder Monochrom? Oder Die Farbe Gelb? Oder einfach nur Baum in Stadt?

Denn es kommt endlich auch die Schwarzkiefer zu Wort, die ich so lange schon auf der Wartebank sitzen hatte, dass sie ganz braun geworden ist, vor Langeweile. Material einzuarbeiten, das erst einmal so gar nichts mit der klassischen Bildwirkerei zu tun hat, ist ein interessantes Experiment.

Schon allein das wäre eine neue Serie wert. Es bleibt spannend. Ein langes Wochenende liegt vor uns. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Platz ist erst einmal wieder für sechs neue Stücke.

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Berlin _ 1114 _ nachbarn

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Berlin _ 1113 _ fundstück

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Berlin _ 1112 _ Fundstück

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Berlin _ 1111 _ textil

Fingerspielereien

Zwei intensive Wochen Arbeit liegen hinter mir. Die erste Runde der Fingerspielereien 2023 ist getan. Alte Serien werden langsam vollständig, neue Serien zeichnen sich ab….

Für mich ein richtiges Austoben, bevor die konzeptuelle Arbeit an dem Europateppich mich ganz und gar einnehmen wird, und das für einen noch nicht definierten, aber auf alle Fälle längeren Zeitraum.

Und eine Einladung zum gemeinsamen Spielen. Denn inzwischen gibt es ein konkretes Ziel: für den September 9 Serien abgeschlossen zu haben und damit eine Ausstellung zu gestalten, die mit einer kleinen Auktion endet.

 

 

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Berlin _ 1110 _ textil

Fingerspielereien

Kopf, Stein & Pflaster

Tramstation Siegfriedstraße

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Berlin _ 1109 _ textil

Status quo der „Fingerspielereien“

Serie: Kopf, Stein & Pflaster

 

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Berlin _ 1108

Nachbarn, eben!

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Berlin _ 1108 _ Fundstücke

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Berlin _ 1107 _ fundstücke

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Berlin _ 1106 _ textil

Kopf, Stein & Pflaster

Die Arbeit an der dritten Serie, nach der Meise und dem Ginkgoblatt, ist im vollen Gange. Es macht riesigen Spass……

   

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Berlin _ 1105 _ fundstücke

Steinritzereien am KEH

Heute habe ich mir die Steinritzereien etwas genauer angesehen, die an einer der ehemaligen Umfassungsmauern des KEH-Geländes immer noch zu sehen sind. Einige sind über hundert Jahre alt.

Ein Hinweisschild erzählt von ihnen und der Geschichte der Häuser 2, 4 und 6.

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Berlin _ 1104 _ fundstücke

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Berlin _ 1103

So langsam kommt alles in Gang. Die Ersten sind schon unterwegs……..

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Berlin _ 1102 _ Fundstück

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Berlin _ 1101 _ Fundstück

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Berlin _ 1100

Wolle weg

Es ist nicht das erste Mal, aber es ist immer wieder ein Erlebnis, und…. es ist verbunden mit Erinnerungen aus meiner Zeit in Frankreich, in Nordspanien und als Publikum eben auch hier in Berlin.

Die Schafschur. Wenn die Wolle runterkommt, die den ganzen Winter über den Körper umhüllt hat. Um gewaschen, kardiert und gesponnen zu werden, um wieder Körper zu umhüllen.

Denn die Wolle, die den Schafen im Landschaftspark Herzberge einmal im Jahr genommen wird hat einen Abnehmer: Nordwolle Rügen macht daraus Klamotten für Sie, für Ihn für Heim und für Unterwegs. Der Walkloden sieht gut aus. Nachhaltig, fair und sozial und lokal. Gerne mal reinschauen.

Aber zurück zum Anfang: Der Schur der Schafe. Die fand am 14.03.2023 statt. Um einen Tag verschoben, weil das Wochenende viel Regen gebracht hatte und das Fell der Tiere zu feucht war. Gerade noch in der Zeit für die tragenden Tiere, die in zwei, drei Wochen den Nachwuchs zur Welt bringen werden.

Die Agrarbörse Ost gestaltet diesen besonderen Moment jedes Jahr als eine öffentliche Veranstaltung, vor allem für Kitas, Kindergärten und Schulen. Für viele Kinder ist es das erste Mal, dass sie eine Schafschur erleben. Keine Ahnung, wie oft das Personal der Agrarbörse _ denn der Scherer hat Anderes zu tun _  dabei mit pädagogischer Engelsgeduld  erklärt hat, dass Tiere nicht schwanger sind sondern tragend, und im Bauch eines Schafs kein Baby wächst, sondern ein Lamm.

Mich überkommt jedes Mal ein nostalgisches Gefühl, und Freude, dass es immer noch zu erleben ist. Und…. dass diese absolut nachhaltige, wunderbare Ressource Schafwolle gute Verwendung findet.

 

 

 

 

 

 

Ohhhhhh, jetzt kann ich endlich wieder knabbern, wenn es juckt!

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Berlin _ 1099

Ein hoffnungsloser Kampf? Vielleicht.
Aufgeben? Nicht, solange noch jemand mit mir daran glaubt, dass nicht alle Hoffnung verloren ist….

Dieses Gefühl hat uns gestern wohl auf die Berliner Straßen getrieben, einige von uns, nicht viele. Es hätten mehr sein können und es hätten definitiv mehr sein müssen. Denke ich. Auch wenn es hoffnungslos scheint, die bevorstehende SPD/CDU-Regierung noch verhindern zu können. Das sollte uns nicht davon abhalten, deutlich zu machen, dass WIR NICHT DAMIT EINVERSTANDEN SIND. Das kann man nicht oft genug und nicht laut genug sagen.

Den Aufruf von #BerlinZusammen, dem wir gestern gefolgt sind, könnt ihr HIER lesen.

 

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Berlin _ 1098 _ textil

….PA

Die Arbeit am großen Webstuhl ruht derzeit. Schließlich soll der Europateppich ja auf der Wanderschaft durch Europa entstehen, d.h. frühestens während der kommenden Probefahrt. Nicht, dass er fertig ist, bevor die eigentliche Reise los geht.

Das bedeutet aber nicht, dass die Pinnen ungenutzt in der Kiste liegen und die Fäden sich nicht zu neuen Bildern zusammenfügen.

Es gibt viele Ideen zum 3×3 Projekt, den 9er-Serien, von denen ich bisher die „Meise“ und das „Gingkoblatt“ einmal komplett am Webrahmen durchspielen konnte.

Sie werden mich die kommenden Wochen beschäftigen.

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Berlin _ 1097

Häuser, halt…….

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Berlin _ 1096

Schneespuren / Spuren im Schnee

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Berlin _ 1095 _ KUKUmobil

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Berlin _ 1094 _ fundstück

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Berlin _ 1093

Berlin ist manchmal so…..

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Berlin _ 1092 _ Empfehlung

Leiko Ikemura _ Witty Witches

Austellungsempfehlung! Bis zum 01.05.2023 ist im Georg-Kolbe Museum noch eine wunderbare Ausstellung von Leiko Ikemura zu sehen.

Ich muss zugeben: ich kannte Leiko Ikemura bis gestern nicht und ich bin begeistert von ihrer Arbeit. Eine kleine, überschaubare, wirklich exquisite Ausstellung in Inhalt und Form.

Ganz besonders von den Hasenfrauen, die sich wie ein Geschenk einfügen in meine ganz persönliche Erzählung dieses Wasserhasenjahres 2023.

 

Mehr zur Künstlerin HIER.
Mehr zu ihrer aktuelle Ausstellung im Georg Kolbe Museum HIER.

Hasenfrauen

Katzenfrau und Katzenmann (2021)
Terracottaskulpturen

Ein Beispiel aus der Serie von Mädchenfiguren aus Terracotta:

Momentaufnahme aus der Installation:

In den unteren Räumen des Museums wartet auf die Besucher eine ausgezeichnet präsentierte Serie von Glasskulpturen. Auch hier ein subtil ineinandergreifendes Zusammenspiel von Raum und Inhalt.

Das Museum

Noch ein zweites  Eingeständnis: es war mein erster Besuch in diesem Museum; mir selbst unverständlich nach fast sieben Jahren in Berlin. Unverzeihlich,  fast, nachdem ich mich kundig gemacht habe über die vergangenen Ausstellungen und Angebote….. Aber gut, besser spät, als nie.

Was ansteht für die kommenden Wochen: ein Besuch des Georg Kolbe Hains und eine etwas intensivere Auseinandersetzung mit Georg Kolbe und den Bildhauerinnen, deren Arbeiten im Fundus des Museums vertreten sind.

Mehr zum Museum HIER.

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Lübbenau _ 1091 _ KUKUmobil

DANKE, Lübbenau

Eine Woche Lübbenau. Eine Woche Spreewald. Danke Beate, dass du so begeistert von unsere Begegnung in Cottbus erzählt hast, und dass Gleis 3 mit offenen Ohren zugehört hat. Und dass du dir Zeit genommen hast, mich zu umsorgen, mich mitzunehmen auf meinem ersten Spaziergang durch den Spreewald.

Danke an die Lübbenaubrücke für die Unterstützung, Micha und Queenie, Gudrun und Alex, für den Transport, für euer Vertrauen, für die Infrastruktur, die ich benutzen durfte, für das Elektrofahrrad, mit dem ich den Spreewald erkunden konnte…

Danke an den Kulturhof und an das Projekt Kultur.Lokal.Machen. für die Möglichkeit, nicht nur mit dem KUKUmobil auf dem Hof zu stehen, sondern in den Räumen des Kulturhofs einen Kurs geben zu können.

Danke an Susann, die Projektleiterin von Kultur.Lokal.Machen, und an Lea, die dort ihren Bundesfreiwilligendienst leistet, für die Gespräche beim Frühstücksbrötchen und Kaffee, für den Einblick, den ihr mir gewährt habt in eure Arbeit, eure Heimat und die kulturellen Besonderheiten dieser Region. Danke für die vielen Fotos und Videos, um die ihr euch gekümmert habt und die guten Wünsche, die ihr mir mit auf den Weg gegeben habt.

Danke an alle, die das KUKUmobil besucht haben und an all diejenigen, die sich Zeit genommen haben um sich von mir entführen zu lassen in die Welt der Bildwirkerei. Ich hoffe, es hat euch so viel Spaß gemacht, wie mir. Vielleicht bleiben wir ja in Verbindung.

Und natürlich Danke an Frank, der das KUKUmobil sicher wieder nach Berlin gebracht hat.

Euch allen, und allen, die mitgelesen und -gelebt haben: DANKE!  Und wenn ihr wollt, treffen wir uns auf der Reise des KUKUmobils irgendwo, irgendwann. Ich freu mich!

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Lübbenau _ 1089 _ KUKUmobil

Trampen MIT Anhänger

Bei all den Facetten, die das KUKUmobil-Projekt und seine Reise durch Europa ausmachen, gibt es eine, die für mich, wenn ich darüber nachdenke, die größten Herausforderung sein wird, vielleicht auch, weil sie so wenig von mir abhängt, daher unvorhersehbar und nicht planbar ist:

Ihr wisst, es gibt kein eigenes Zugfahrzeug für dieses Projekt. Und selbst wenn es eins gäbe, ich würde mir nicht zutrauen, es zu fahren. Die Idee ist tatsächlich, mit dem Anhänger zu „trampen“ und immer wieder Menschen zu suchen und hoffentlich zu finden, die das Projekt unterstützen wollen, indem sie sich bereit erklären, das KUKUmobil auf einen großen oder kleinen Abschnitt der Reise zu transportieren.

Ich weiss, das klingt verrückt und doch bin ich davon überzeugt, dass es funktionieren kann. Irgendwie. Mit euch allen zusammen.

Lübbenau ist ein Beispiel / Beweis dafür: der Zwischenstopp war nicht geplant und ist ganz spontan entstanden. Genauso spontan haben sich Fahrzeug und Fahrer gefunden, von Cottbus nach Lübbenau, von Lübbenau nach Berlin.

Die erste Strecke haben Queenie und Micha vom Projektbüro  Lübbenaubrücke  übernommen. Das habe ich ja schon berichtet.

Aber auch für die Fahrt von Lübbenau zurück nach Berlin hat sich ganz spontan ein Fahrer gefunden:

Frank ist u.a. Projektleiter der AWO Makerkutsche, einer „mobilen offenen Werkstatt für Kinder & Jugendliche im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, welche das Ziel verfolgt, neue und moderne Technologien auf das Land zu bekommen und eine offene Gesellschaft zu fördern. Die Verbindung von Handwerk und digitaler Produktion soll die Selbstverwirklichung von Jugendlichen stärken und ihnen eine selbstbestimmte Zukunft aufzeigen.“

Die Makerkutsche ist so wie das KUKUmobil ein Anhänger, sogar noch einen Tick länger und schwerer. Und Frank ist derjenige, der diesen Anhänger normalerweise bewegt, wenn er bewegt werden muss. Und er hat ganz spontan gesagt: Ich mach das!

Das bedeutet, dass das KUKUmobil einen erfahrenes Gespann aus Fahrzeug und Fahrer gefunden hatte und ich ganz entspannt und unendlich dankbar der Rückreise entgegensehen konnte.

 

 

 

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Lübbenau _ 1088 _ textil

Ups, nicht dass jetzt der Eindruck entsteht, in Lübbenau wäre außer Land und Leuten, außer Radtouren und Spaziergängen nichts TEXTILES gewesen…… Ganz im Gegenteil: ich glaube ich habe noch nie in solch einer kurzen Zeit versucht, so viele Menschen in die Welt der Bildwirkerei zu entführen.

Angeboten wurde ein dreistündiger Schnupperkurs und zwei Tage, der Samstag und der Sonntag,  mit einem Intensiv-Einführungskurs von jeweils sieben Stunden. Daher kam es dazu, dass es Teilnehmerinnen gab, die aus zeitlichen Gründen nur am Schupperkurs teilnehmen konnten, sich den aber nicht entgehen lassen wollten. Dann gab es jene, die nur Samstag oder nur Sonntag konnten, diejenigen, die beim Schnupperkurs und an einem der Folgetage dabei waren und es gab 3 Teilnehmerinnen, die es einrichten konnten, an allen drei Tagen den Kurs zu besuchen.

Spannende Konstellation. Spannend auch – und gut – das Format des Schnupperkurses. Also hab ich versucht, die Termine so zu gestalten, dass sowohl diejenigen, die nur 3 Stunden schnuppern konnten, als auch diejenigen, die  die gesamten drei Tage dabei waren in der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit einen kleinen Einblick in die Kunst der Bildwirkerei nehmen konnten und hoffe, es einigermaßen hinbekommen zu haben.

Als Einstieg haben alle auf den vorbereiteten Webrahmen mit der gleichen Übung begonnen: einem Dreieck. Dabei stand die Wahl frei, wie groß es sein sollte, welche Steigung es haben sollte, wo es angeordnet war. Wichtig war nur, das Prinzip des abschnittsweisen Arbeitens zu verinnerlichen  und den Vorteil zu erfahren, den die Diagonale ganz allgemein für die Bildwirkerei mit sich bringt.

TAG I

Selbst bei dieser einfachen Übung kamen schon ganz unterschiedliche Ergebnisse heraus. Diejenigen, die in den kommenden Tagen an dem Webstück weiterarbeiten konnten, hatten die Gelegenheit, ihr Werkstück ausgehend von dieser Übung weiterzuentwickeln.

TAG II

 

TAG III

 

So sind dann im Laufe der Stunden aus dem Anfangs-Dreieck ganz unterschiedliche Bildkompositionen entstanden.

Ich kann mich nur bei allen Teilnehmerinnen bedanken für ihre Neugier und ihre Bereitschaft, sich von mir entführen zu lassen in diese wundersame Welt der Bildwirkerei. Es war eine schöne Atmosphäre und mir hat es großen Spaß gemacht.

Danke auch, dass sie mir die Erlaubnis gegeben haben, die Fotos, die Lea und Susann geschossen haben, hier zu veröffentlichen.

Und DANKE natürlich an die beiden Fotografinnen, von denen die meisten der hier abgebildeten Fotos stammen, für ihre Zeit und für die Plinsen, die sie für uns zubereitet haben um den kleinen Hunger zu stillen, damit er uns nicht vom konzentrierten Arbeiten abhält.

 

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Lübbenau _ 1087

Spreewald _ Impressionen II

Der zweite Ausflug mit dem Fahrrad ging in die entgegengesetzte Richtung nach Lübben und ein Stückchen weiter … wäre da nicht der Platten mitten im Wald gewesen, hätte ich es vielleicht bis nach Schlepzig geschafft.

So hatte ich Gelegenheit die Landschaft im Schritttempo zu genießen und mit dem geflickten Rad so spät über den Damm zurück nach Lübbenau zu radeln, dass ich die halbe Spreewaldfauna beim Abendbrot erwischte.

In Lübben:

Auf dem Weg nach Schlepzig:

Irgendwie war mir schon klar, dass es einfacher sein würde, die Spuren zu finden, als deren Verursacher. Wider aller Vernunft  hoffte ich natürlich, dass das Glück auf der Seite der Neulinge sein und mir ein Biber vor die Linse kommen möge.

Als ich dann das erste nicht nach einem Wasservogel aussehende Tier im Wasser schwimmen sah, war ich ganz aufgeregt. Ein Biber ist es zwar nicht gewesen, aber trotzdem war es schön anzusehen.

Ich muss gestehen, dass ich zurück im KUKUmobil erst einmal im Internet nachgesehen habe, wie ein Laie wie ich beim schnellen Hinsehen denn den Biber von einer Nutria und diese von einer Bisamratte unterscheiden kann. Bei  www.nabu.de findet man eine Orientierungshilfe, aber ich denke, es bedarf schon einer gewissen Übung, um mit Sicherheit sagen zu können, was man da gerade bei den ersten Schwimmversuchen beobachtet.

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Lübbenau _ 1086

Spreewald _ Impressionen I

Zugegebenermaßen ist im Gegensatz zu der Zeit in Cottbus, wo ich fleißig gewebt habe, in der Woche im Lübbenau nicht wirklich viel passiert am eigenen Webstuhl. Dafür habe ich viel Landschaft erlaufen und erfahren, und das was auch wichtig.

Da musste ich also in den Spreewald kommen, um meine erste Erfahrung mit einem Elektrofahrrad zu machen. Queenie und Micha, von der Lübbenaubrücke, haben es mir zur Verfügung gestellt und ich war dankbar für die Möglichkeit, den Radius meiner Inspirationssuche um ein gutes Stück erweitern zu können.

Ich habe auf der Hinfahrt auf die Elekto-Unterstützung verzichtet, was auf solch ebenem Gelände auch gut geht. Außerdem halte ich eh dauernd an, um Fotos zu machen. Aber auf dem Rückweg hab ich umgeschaltet und war fast erschrocken, wie schnell das Ding auf einmal fuhr. So schnell konnte ich gar nicht gucken. 🙂 Wenn man also sicher sein will, dass man heim kommt, auch wenn einen die Kräfte verlassen, weil man sich vielleicht übernommen hat in der Länge der Route, dann ist so ein Elektrofahrrad eine tolle Sache. Vielleicht sogar, wenn man es als alltägliches Fortbewegungsmittel nutzt und nicht verschwitzt oder erschöpft oder einfach unabhängig von der Tagesform planmäßig von A nach B kommen möchte.

Die erste Radtour ging Richtung Burg, an einem regnerisch-grauen Freitag und ich hatte das Gefühl, den ganzen Spreewald für mich allein zu haben:

 

 

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