berlin _ 111
(español abajo) Ja, jetzt ist es soweit. Der Wahlkampf hat begonnen. Von den Laternen schauen bisher noch unbekannte rote, gelbe, grüne, blaue Gesichter, hin und wieder auch ein violettes oder oranges….. Uli meint, und ich kann ihm da nur zustimmen, dass Werbeplakate mit nem Kopf drauf nicht viel aussagen. Er mag lieber die mit Köpfchen gemachten Slogans. Auch da geb ich ihm recht.

Tatsache ist, dass es ganz schön grenzwertige Plakate gibt. So grenzwertig, wie meiner Meinung nach die Ideologie, die dahinter steht. Gemeint sind damit die Plakate, mit denen die AfD in den Wahlkampf geht. Es liegt mir fern, indirekt Werbung für diese Patei zu machen, deshalb hab ich auch beschlossen, hier keine Fotos einzustellen, auf denen sie zu sehen sind. Wer möchte, kann im Internet nach ihnen suchen. Die meisten von euch, haben sie eh schon gesehen. Peinlich mir vorzustellen, wie die Zielgruppe geistig strukturiert zu sein scheint, wenn man als Werbedesigner glaubt, sie mit solchen Plakaten zu erreichen.
Ich weiss, es ist ein heikles Thema, denn natürlich ist das Entfernen, Beschädigen, das Verschmieren oder Verunglimpfen von Wahlplakaten strikt verboten. Und es macht Sinn in einer funktionierenden Demokratie, dass dem so ist. Das muss sie abkönnen, die Demokratie, die Gesellschaft, und somit auch ich. Was ich ehrlich gesagt nicht weiss, ist, ob es einen Kontrollorganismus gibt, der die Wahlplakate auf ihre Grenzwertigkeit und somit Zulässigkeit überprüft, wahrscheinlich reicht es aus, dass eine Partei zugelassen ist.
Wie auch immer, zwei Tage nach Beginn der Kampagne, als der Überraschungseffekt verklungen war und ich mich als Frau, als Mutter, als Bürgerin, als Berlinerin eigentlich nur noch geärgert habe und mein demokratisches Verständnis in Sachen Werbefreiheit ernsthaft in Frage stellen musste, habe ich vielerorts beobachtet, dass die Plakate der AfD weg waren. So verboten das auch sein mag, ich gebe zu, ich habe mich darüber gefreut, dass irgendjemand die Kabelbinder durchgeschnitten hat, um deutlich zu machen, dass bestimmte Ideologien hier nicht erwünscht sind. Ich weiss, ich weiss, es ist wirklich ein heikles Thema, über das man lange debattieren könnte, ABER gefreut hat es mich trotzdem.
(AfD, quita tus patas marrones de la farola)
Sí, llegó el momento del arranque de la campaña electoral para el 24 de septiembre. Las farolas lucen caras rojas, azules, amarillas, verdes, algún que otro naranja o violeta…..Dice Uli, y le doy la razón, que los carteles con cabeza dicen poco. El prefiere los que llevan algún eslogan, al ser posible hecho con cabeza. En eso también le doy la razón.
Cierto es que hay algunos carteles que desde mi punto de vista se sitúan en el límite de lo tolerable. Tan en el límite como la ideología que representan. Me refiero a los carteles con los que la AfD se presenta a esta campaña. No he querido hacer publicidad indirecta y por eso no subo fotos. Se pueden buscar en Internet. El eslogan general es : ¡Atrévete Alemania! Hay un cartel con una mujer embarazada y el texto: „¿Nuevos alemanes? Los hacemos nosotros mismos“. Otro muestra dos chicas jóvenes, rubias, de los que vulgarmente se diría sexis, en bikini, fotografiadas desde atrás, a la altura estética de las contraportadas del AS o similar, y el texto que lo acompaña dice: „¿Burka? A nosotros nos mola el bikini“. Absolutamente patético imaginarse la estructura mental de los miembros del grupo destinatario si los responsables de la campaña publicitaria pensaron que eso les entra.
Sé que es un tema quisquilloso, y sé que, por supuesto, está estrictamente prohibido arrancar, romper o embadurnar carteles de campañas electorales. Vamos, que ni bigotes se pueden dibujar. Y con buena razón. Una democracia que funciona debe aguantar esta libertad de expresión, ella, la sociedad y, por ende, yo como parte de ella. Lo que desconozco, es si hay una entidad encargada de controlar la admisibilidad de la cartelería de campaña electoral, en lo que a imágenes o textos se refiere. Puede que baste con que el partido esté legalizado. La verdad es que no lo sé. Si sé que hace décadas, hubo campañas publicitarias de esta índole, que solo por su contenido sexista y no ideológico, se tuvieron que retirar.
Sea como fuese, dos días después del arranque de la campaña, una vez pasado el efecto sorpresa y dejando lugar al enfado y la profunda indignación como mujer, madre, ciudadana, berlinesa, he podido observar que en muchos sitios de la ciudad, lo carteles de la AfD habían desaparecido. Por muy prohibido que sea, tengo que reconocer que me alegró que alguien había pasado por ahí y había cortado las bridas de plástico, para dejar muy claro que determinadas ideologías no están bien recibidas por aquí. Lo sé, lo sé, realmente es un tema muy delicado y complicado sobre el que se puede debatir mucho rato, PERO yo, cuando lo vi, me alegré.
berlin _ 110
Kleine Kiezgeschichte: Jeden Tag lerne ich etwas neues über diese Stadt und die Menschen, die sie bewohnten und bewohnen. Oft ist es ein bedrückendes, mahnendes Gefühl, wie eine Billardkugel immer wieder gegen die Bande der Vergangenheit zu stossen.
Aus dem Bewusstein heraus, das Glück zu haben, zu spät geboren worden zu sein, um mich damals bewährt haben zu müssen, bleibt mir nur mir vorzustellen, dass ich genügend Schneid gehabt hätte, das Richtige zu tun.
Und aus dem Bewusstsein heraus, dass man immer wach und achtsam sein sollte, bleibt mir nur, zu wünschen, dass ich genug Schneid haben werde, sollte die Zukunft mich vor die Wahl stellen…..

Pequeña Crónica del Kiez: Cada día aprendo algo nuevo acerca de esta ciudad y la gente que la habitó y la habita. A menudo es una sensación abrumadora, exhortatoria, sentirse como una bola de billar que choca una y otra vez con el borde de la historia.
Desde la consciencia de la suerte que significa haber nacido demasiado tarde como para tener que haber demostrado entereza, solo me queda imaginarme, que hubiera tenido la valentía suficiente para hacer lo correcto.
Y desde la consciencia de que no se debe bajar la guardia nunca, solo me queda desearme que, si es que alguna vez llegue el momento, en el que el destino me ponga a prueba, tenga suficiente valentía y entereza…..

Más sobre Mildred y Arvid Harnack. // Mehr über Mildred und Arvid Harnack.
berlin _ 108

Manchmal sind es die klenen Dinge, die einen guter Hoffnung sein lassen // A veces sn las cosas pequeñas las que hacen que una no pierde la esperanza.
berlin _ 107

Wie ich sie liebe, diese graune, stillen, sanften Sommertage, an denen selbst die Sonne Urlaub macht. Alles scheint besonders ruhig zu sein, obwohl die alltägliche Geräuschkulisse unverändert im Hintergrund rumort, aber die einzelnen Töne fühlen sich gedämpft an, wie hinter einem Vorhang stattfindend, so wie die Farben, die nur durch einen Schleier hindurch zu schimmern scheinen. Selbst die Luft schmeckt anders als sonst.
Ich weiss, diese tage sind für die Sonnenanbeter unter euch einfach nur graue Nichtsommertage, die Diskussion haben wir zuhause auch, da trifft die mediterrane Sommererwartung auf die nordische, mit allem was dazu gehört. Helles, sonnige Licht und wohlige Wärme für einen. Schrille Farben, schrille Töne, schrille Hitze für mich. Gibt es eine klimatische Perspektive in der Sozialisation, oder ist es reine Charakterfrage? Halb und halb?

berlin _ 106
Also MIR solls ja egal sein, wie ihr es euch aufteilt, NUR wenn ihr jetzt schon alle Kerne wegpickt, dann bleibt für später nichts mehr übrig. Und naja, wenn ihr nächstes Jahr wieder Sonnenblumen haben wollt…….

A MÍ me da absolutamente igual como os lo organizáis. SOLO que, sí os coméis todas las pipas ahora que no os sorprenda si no queda nada para después. Y bueno,si el año que viene queréis Girasol otra vez……….
aranjuez _ berlin

(español abajo) Manches war anders geplant, oder gar nicht. Und es ist halt oft so, vor allem, wenn man sich in die Hände des Schiksals begibt, dass vieles überraschend kommt. Nur gut, wenn diese Überraschungen positiver Natur sind. Meine Teppiche waren in Spanien geblieben, zu treuen Händen hatte ich sie bei unserem Freund Carlos in Arnajuez hinterlegt. Vor drei Monaten schien es mir unglaublich unwahrscheinlich, so schnell eine Ausstellung in dem neuen, eroberungsbedürftigen Berlin bestücken zu müssen, dass ich, angesichts der bei uns herrschenden Raumknappheit Wotan nur mit dem unbedingt Notwendigen bepackt hatte, einer Mischung aus sentimentalem Kram der hilft, sich zu Hause zu fühlen, und Papierkram, der hilft, ein Zuhause zu finden.
Und nun sieht alles anders aus. VOR allem anderen kommt es jetzt zu einer Werkschau in Berlin.
Und vor vielem anderen müssen jetzt meine Arbeiten hierher transportiert werden. Carlos hat sie sorgfältig und liebevoll verpackt. Der Auftrag an den Spediteur ist gestern rausgegangen. Morgen werden sie abgeholt und dann beginnt das angespannte Warten. Wie immer wenn die Teppiche auf Reisen gehen, wir immer in dem fragilen Gleichgewicht aus möglichst billig, möglichst sicher, möglichst schnell; wie immer weit unter ihrem Wert versichert, weil sich kein Künstler eine angemessene Versicherung leisten kann. Es wird alles gut gehen, davon bin ich überzeugt. TROTZDEM wird die Spannung erst nachlassen, wenn die Pakete bei uns in der kleinen Bude stehen.
Etwas über ein halber Kubikmeter beinhaltet fast das ganze Ergebnis von 30 Jahren Wirkerei. Nomadisch, praktisch, gut.

(es) Había cosas planificadas, otras sin plan alguno. Y cuando una se entrega a las manos del destino, deseando que sea benévolo, las sorpresas no deben desconcertar más de lo estrictamente necesario para mantener su naturaleza. Bienvenidas cuando sean positivas. Al salir de España había dejado mis tapices en manos de nuestro amigo Calos en Aranjuez. Hace tres meses, ni en los sueños más atrevidos, ni con el optimismo más optimista, pensé que me saldría una exposición en este nuevo entorno berlinés, desconocido él para mí tanto como yo para él. Por ello, y conociendo la falta de espacio que me esperaba en Berlin, decidí carga a Wotan con lo estrictamente necesario, esta extraña mezcolanza de trastos con valor sentimental que hacen sentirte en casa, y cosas que piensas pueden servirte para encontrar una casa.
Y ahora ha cambiado todo. LO PRIMERO DE TODO será la exposición.
Y antes que todo lo demás tendrán que llegar los tapices. Carlos los ha embalado cariñosa- y concienzudamente, asumiendo la correspondiente responsabilidad. Ayer ha salido el encargo a la empresa de transportes. Para mañana está prevista la recogida. Y luego empezará la espera, como siempre cuando los tapices emprenden un viaje, como siempre en este frágil equilibrio entre „lo más económico posible“, „lo más seguro posible“, „lo más rápido posible“. Como siempre sin el adecuado seguro, porque ningún artista se lo puede costear. Todo saldrá bien, de ello estoy convencida. PERO ESO NO QUITA que no me quede tranquila hasta que no los tenga conmigo aquí en nuestra pequeña cabaña.
Algo más de medio metro cúbico ocupa el fruto de más de 30 años de trabajo en el telar. Que sea.
berlin _ 105
berliner mauerweg _ zur später stunde, eine wunderbare fahrradstrecke
nach strich und faden
(es _ deutsch weiter unten) España, 1987. En la tele española se echó un anuncio con una estrategia nunca vista antes. Salía gente haciendo cola. Y había mogollón de gente delante del televisor preguntándose de qué iba, porque en lo que hoy sabemos que se suele llamar teaser no aparecía ni marca, ni empresa, ni nada que diese al espectador una pista. Crecía la cola y aumentó la intriga y con la intriga la expectativa. Hasta que días más tarde llegó la solución. En aquél entonces era una campaña publicitaria innovadora, que valió unos cuantos premios. Y yo la sigo recordando, quiza porque era de las pocas cosas vistas antes de despedirme como espectadora de televisión.
En fin, no soy tan buena en publicidad ni siquiera pretendo serlo. De hecho ya he dicho en un post anterior que de lo que se trata es de anunciar mi primera exposición en tierras berlinesas. Pero bueno…….
(de) Spanien 1987. Da war ich gerade frisch angekommen. Neuspanierin, sozusagen. Und im spanischen Fernsehen war ein kurioser Werbespot zu sehen, wie man ihn nie zuvor zu sehen bekommen hatte. Leute standen Schlange, endlos. Und vor dem Bildschirm, auf der Arbeit, beim Einkauf, wo ach immer fragten sich die Zuschauer, was das soll, denn weder ein Warenzeichen, noch ein Firmenlogo oder sonstwas liessen darauf schliessen, wofür in dem, von dem wir heute wissen, dass man es Teaser nennt, eigentlich geworben werden sollte. Erst einige Tage später kam die Auflösung. Damals war es eine absolut neuartige Werbekampagne, die einige Preise eingeheimst hat. Ich hab sie immer noch in Erinnerung, vielleicht auch, weil es mit in die Zeit viel, als ich als Fernsehzuschauerin meinen Abschied eingereicht habe.
Ich hab keine Ahnung von Werbekampagnen und hab ja auch schon in einem vorherigen Post verraten, dass es hier um meine erste Ausstellung auf berliner Boden geht. Aber trotzdem…..

(es) Con toda la ilusión que me hace saber que se va a abrir un primer pequeño hueco en Berlin para enseñar mi obra, también es cierto, que produce bastante alboroto, porque ni me lo esperaba tan pronto, ni lo podía tener previsto de esta manera. Los tapices están aún en España y hay que traerlos de modo exprés. Pero que es lo que no se hace para poder compartir el arte con los demás……… Y aquí debo un gran GRACIAS a Carlos, que de guardián de los tapices se ha convertido contra su voluntad en expedidor de los mismos.
(de) Neben all der Vorfeude, welche die Tatsache in mir weckt, zu wissen, dass sich da ein kleines Fenster auftut in diesem grossen Berlin, in dem ich meine Arbeiten zeigen kann, sorgt sie auch für einigen Wirbel, denn weder hatte ich es so schnell erwartet, noch war ich darauf vorbereitet. Die Teppiche befinden sich noch in Spanien und müssen jetzt express hierher geschafft werden. Aber was tut man nicht alles, wenn es darum geht,die Kunst mit anderen zu teilen……. An dieser Stelle mein ganz explizites DANKESCHÖN an Carlos, der unfreiwilligerweise vom zuverlässigen Wächter zum Spediteur wurde.

Einen Titel hat die Ausstellung übrigens auch schon: nach strich und faden wird es auf der Einladung heissen. Und nicht nur, weil diese Redewendung, wie so viele in unserem Srachgebrauch, Zeugnis davon ablegt, wie eng Text und Textil miteinander verbunden sind, sondern auch weil sie erahnen lässt, wie sehr vor allem die grossformatige Bildwirkerei des Zeichnung bedarf.
Por cierto, el título de la exposición ya está decidido. nach strich und faden. Es un pequeño juego de palabras difícil de traducir al español, ya que hace referencia a un giro prestado del mundo del textil, que se utiliza para expresar que algo se ha hecho concienzudamente. Literalmente podría decirse: según la textura y el hilo.

101 _ berlin

Weiss nicht, vielleicht geht das nur hier, vielleicht auch nicht. Aber hier geht es jedenfalls: miteinander, auf kleinstem Raum: HIER: Haubentaucher, Enten. Bläßhühner, Seerosen, Schilf und Libellen, alles mögliche an Kleinviechern kreucht und fleucht am Ufer und über der Wasserfläche……. Und DA: Kindergeschrei und -geplantsche, Badestrand und Wasserrutsche, Sommervergnügen für große und kleine Freunde des kühlenden Nass.

Ni idea, puede que solo se dé aquí, puede que no. Pero aquí se da: convivencia en espacio reducido: AQUÍ: somormujos, patos, grullas y fochas, nenúfares, juncos y libélulas, todo tipo de flora y fauna en la orilla y sobre y bajo agua…… y AHÍ: el jaleo de niños, playa, toallas y tobogán de agua, diversión para la gente grande y menuda, amiga del refresco acuático.
HIER / AQUÍ:



Und DA:



Wir haben das Bad auf alle Fälle sehr genossen, und das lag vielleicht auch, aber sicher nicht nur an der langen Fahrradtour, die hinter uns lag. // Nosotros hemos disfrutado inmensamente del chapuzón que nos dimos, y no solo porque se trató del broche final de una larga excursión en bici.


100 _ berlin
So, tja…….. 100 mal BERLIN. Was soll’s denn sein: Ausstellung, meine oder eine? BGE? Berlin? Ausflüge? Wir? Ich? Wohnungssuche? Arbeitssuche? Was schönes, was grünes, was buntes oder was graues? Meine To-Do-Liste wird immer länger. Futter für den langen, dunklen, kalten Winter.
Eh bien!!!! …… 100 veces Berlín. Que os apetece: ¿algo de exposición? ¿la mía u otra? ¿RBI? ¿Smply Berlín? ¿Excursiones? ¿Nosotros? ¿Yo? ¿Búsqueda de piso? ¿Búsqueda de trabajo? ¿Algo bonito, algo verde, algo de colorines o algo gris? Mi lista de QUEHACERES crece a diario. Alimento para los laaargos, oscuuuuuuros y friiiiiiios dias de invierno.
[wpvideo T0NDvHbZ]
A falta de cangrejo ha de servir el sapito. No voy a poner lo de „No animal was harmed in the making of this movie“. Seguramente ha vivido unos momentos de estrés al verse confrontado con superficies desconocidos y agujeros negros, pero en una escala de 10 (no lo vimos) a 0 (lo pisamos, aunque sin querer) creo que podemos colocar el nivel de molestia en un 6, más o menos. Habrá respirado de alivio al recuperar el suelo bajo las patitas, pero tal vez recordará este viernes como „el día en el que me convertí por medio minuto en una estrella de cine“ y se lo contará a sus nietos.
Mangels Krebs hat es diese kleine Erdkröte erwischt. Ich will nicht sagen, dass „No animal was harmed in the making of this movie“, denn sicherlich hatte sie einige Minuten Stress, während sie auf der unbekannten Oberfläche lief und immer ein schwarzes Loch in ihrer Nähe hatte, aber auf einer Skala von 10 (nicht gesehen) bis 0 (draufgetreten, auch wenn ungewollt), können wir uns glaube ich auf eine 6 einigen. Sie war bestimmt froh, als sie wieder den gewohnten festen Boden unter den Füssen spürte, aber es kann ja auch sein, dass sie diesen Freitag im Gedächtnis behält als „der Tag an dem ich eine halbe Minute lang zum Filmstar wurde“, und es so ihren Enkeln berichtet. Mit der Warnung, nie auch nur in die Näahe von Menschenfüssen zu geraten und sobald der Boden verdächtig ins Zittern kommt, einen sichren Unterschlupf zu sichen.


Wo ist Wally? ¿Dónde está Wally?
099 _ berlin

Mir fliegen die Tage nur so davon. Die ganze Woche will ich schon schreiben, über das Fest am vergangenen Samstag am Brandenburger Tor. Über das BGE, über die Partei Bündnis Grundeinkommen, über die Wählbarkeit des Grundeinkommens bei den nächsten Wahlen und meine Gedanken dazu. Doch gibt es Formularpakete zu wälzen, vom JobCenter nach Hause, vom Arbeitsamt zum JobCenter, vorbei am Bürgeramt, hin zur Wohnungsbaugenossenschaft. Keine Ruhe, keine Zeit das zu tun, was mir wirklich wichtig ist.
Aber immerhin, am Dienstag hatte ich ein sehr nettes, überraschendes und interessantes Gespräch über das BGE mit der Dame, die mich im JobCenter unter ihren Fittichen hat. Immerhin hat sie die Krallen eingezogen, nach unserer ersten Begegnung, die schon nach fünf Minuten in gegenseitigem Knurren und Fauchen endete.
Diesmal gab es im gegenseitigen Einvernehmen einen Neuanfang. Und, wie gesagt, ein Gespräch über das BGE. Und es war nicht einmal ich, die das Thema zur Sprache gebracht hat, aber da es nun mal auf dem Tisch war, hab ich die Gelegenheit genutzt….

Tja, der Wahlkampf hat begonnen, wenn gar nichts anderes geht, dann auf alle Fälle das T-Shirt. Fotostrecke zur Open Air Party wird nachgereicht. Versprochen.
098 _ berlin
An der Bammelecke, Köpenick.
097 _ berlin

Heute zu Besuch: der Stieglitz (Carduelis carduelis) // Hoy de visita: el jilguero
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Das ist ja gerade das SCHÖNE an Berlin, dass selbst wenn man sich auf den Weg macht, um ein monumentales Denkmal zu besuchen, von dem man meint, das müsse man gesehen haben, beschert einem die Natur in dem Miteinander mit dem urbanen Umfeld immer wieder solche Begegnungen:
Es lo que hace para mí que Berlin sea tan diferente a otras ciudades grandes que conozco, y tan particularmente bello, que incluso cuando emprendes camino hacia un monumento monumental (y ante lo visto nunca mejor dicho), del que piensas que se debe haber visto (ya que está en Berlin y tú también), la naturaleza, en esta simbiosis con el entorno urbano, te regale encuentros como estos:








095 _ berlin

(de, español abajo) Trotz alledem, was einem so passiert, wenn man nach vielen, vielen Jahren in sein Geburtsland zurückkehrt, das nichts mit dem zu tun hat, das man verlassen und in der Erinnerung bewahrt hat; wenn man Wohnung sucht in einer Stadt wie Berlin, in der, wie in vielen anderen Metropolen Europas, GENTRIFIZIERUNG und IMMOBILIEN-SPEKULATION ganz gross geschrieben werden; wenn man versucht, dem Jobcenter, sprich dem Staatshaushalt, zu erklären, dass man sich trotz nicht lückenlos nachweisbaren Einkünften als Künstlerin versteht und als solche anerkannt werden möchte; trotz alldem und einigem mehr habe ich nach drei Monaten in Berlin allen Grund, dieser Stadt dankbar zu sein. Denn abgesehen davon, dass sie Jj und Uli vielleicht nicht unbedingt mit offenen Armen, aber doch zumindest mit offenem Geist aufgenommen hat, beherbergt sie Menschen, die alles in ihrer Macht stehende tun, um uns, um mir, gerade in dieser Anfangsphase dabei behilflich zu sein, Fuss zu fassen. So kommt es zu einem intensiven und bereichernden Gedankenaustausch um und über das KUKUmobil-Projekt herum mit Maja Peltzer und dem Fremden Faden, und Dank Frau Eifler zu einer Chance, ab Februar 2018 an der VHS Pankow, an der sie für den Bereich Kunst-Kultur-Kreativität verantwortlich zeichnet einen Kurs zur Bildwirkerei anbieten zu können und, und das freut mich ganz besonders,
die erste berliner AUSSTELLUNG meiner ARBEITEN im SEPTEMBER!!!!!
(es) A pesar de lo que le ocurre a una que después de décadas de ausencia vuelve a su país natal, que no es ni mucho menos el que dejó, ni el que recuerda; que busca vivienda en una ciudad como Berlin, en la que, al igual que en muchas otras ciudades grandes de Europa, GENTRIFICACIÓN y ESPECULACIÓN INMBILIARIA han de ser escritos en mayúsculas; que intenta explicarle al Jobcenter, es decir a los gestores de los presupuestos del estado para ayudas sociales y subsidios, que a pesar de no poder justificar ingresos regulares a través de su profesión de artista se concibe como tal, trabaja como tal y quiere ser reconocida como tal, después de todo eso y tres meses de estancia tengo motivos de estar agradecida a esta ciudad. Dejando aparte que en su momento recibieron a Jj y Uli quizá no con brazos abiertos, pero con la mentalidad abierta, me he encontrado en ella a personas que hacen todo lo que está en sus manos para facilitarnos, facilitarme, en esta fase de arranque que aterrice sin hacerme daño y que aprenda nuevo viejo camino cuanto antes. Así ha surgido un intercambio de ideas y un diálogo enriquecedor alrededor del proyecto del KUKUmobil2020 con Maja Peltzer und ihrem Fremden Faden, y gracias a Sra. Eifler la oportunidad de poder ofrecer un curso de tapiz narrativo en la VHS Pankow, y eso es lo que ahora mismo más me ilusiona:
la primera EXPOSICIÓN berlinesa de mi OBRA en SEPTIEMBRE!!!!!
***URGE***EILT***
VENDO WOTAN // VERKAUFE WOTAN

(es _ deutsch weiter unten)
Pues sí, he tomado la decisión de separarme de Wotan, muy a mi pesar, porque lo de Wotan y yo fue amor a primera vista. Me cuativó con su color azul prusiano profundo y metalizado que sin saberlo él, es uno de mis favoritos. Pero además de lo guapo que es a mis ojos, en los años en los que nos ha prestado servicio ha sido un compañero de viajes fiel y cómodo, en días lluviosos tanto como en días de frío, con carga ligera tanto como cargado hasta arriba. Y si hemos tenido que hacer algo, ha sido de mantenimiento habitual.
Me lo llevé a Berlín, porque quería contar con su fuerza y la mutua confianza para el proyecto del KUKUmobil. Pero resulta que en los últimos dos meses, las prioridades han ido cambiando: Hay que arregla nuestra situación vital, de vivienda, trabajo, etc. Hay que juntar nuestros enseres imprescindibles (para vivir y seguir creando) ahí donde los necesitaremos, y sobre todo, y dentro de lo que cabe son dos buenas noticias: hay una primera exposición en tierras berlinesas a la vista (septiembre) y colaboración activa en el proyecto del KUKUmobil2020.
De ahí que por un lado necesitamos liquidez (tengo que traer los tapices a Berlin y algunas cosas de mi taller textil), y al retrasar el proyecto hasta el 2020 no nos compensa mantener en una ciudad como Berlin, en la que circulamos en bici, un coche que condenaríamos a la inactividad si lo que más gusta a nuestro Wotan es comer carretera y ver mundo.
Os dejo aquí algunos datos básicos de Wotan, y os agradecemos si difundís la info para que llegue a cuanta más gente mejor. Nos urge un poco por el tiempo que nos queda hasta la exposición en septiembre.
Ficha de Wotan:
Wotan es un Volvo V40, con motor de Mitsubishi, nacido en 2001, y con nosotros desde el año 2009. Se alimenta de gasolina, ha recorrido 218.000 km hasta ahora, y pasó sin problema alguno todas las inspecciones de la ITV. En los últimos años le hemos movido solo en trayectos de proximidad, salvo en viaje a Berlin, y tiene casi sin estrenar dos neumáticos, las pastillas de freno, la batería y la cadena de distribución. Aún sigue teniendo matrícula española. Tendrá la ITV recién pasada, porque le toca a principios de agosto y de eso me encargaría yo.
Si os interesa o sabéis de alguien, para más detalles podéis escribirme al correo habitual: puentetomapeople@gmail.com
GRACIAS por vuestra ayuda.

(de)
Ja, ich habe jetzt doch den Entschluss gefasst, mich von Wotan zu trennen, so leid es mir auch tut, denn das zwischen Wotan und mir, das war zweifelsohne Liebe auf den ersten Blick. Ohne es zu wissen, denn woher sollte er erahnen, dass dieses wunderbare metallisierte petrolblau zu meinen Lieblingsfarben gehört, hatte er mein Herz im Sturm erobert. Aber da es nicht nur auf das Äussere ankommt, auch bei Autos nicht, sei gesagt, dass Wotan in den Jahren in denen er uns zu Diensten war uns niemals im Stich gelassen hat, egal ob bei Regen oder Frost, egal ob leicht beladen oder vollbepackt bis unters Dach, er war stets zuverlässig und bequem zu bedienen. Und wenn wir mit ihm in die Werkstatt mussten, dann war es zum Öl- oder Reifenwechsel und zum Checkup vor dem TÜV, den er immer problemlos bestabden hat.
Ich hab ihn vor zwei Monaten mit nach Berlin genommen, weil ich beim KUKUmobil-Projekt auf seine Zugkraft und unser gegenseitiges Vertrauen nicht verzichten wollte. Aber in diesen letzten zwei Monaten hat die Wirklichkeit die Prioritäten neu geordnet: Wohnungs- und Arbeitssuche stehen obenan. Irgendwie müssen wir unseren Hausrat, zumindest den, den wir zum Leben und Weiterarbeiten brauchen, hierher bringen und vor allem haben zwei gute Nachrichten alles andere in den Schatten gestellt: ich habe meine erste Ausstellung auf beriner Boden zugesagt bekommen (September) und eine aktive Dialogpartnerin für das KUKUmobil2020 und einen neuen Zeitrahmen gefunden.
Deswegen brauche ich auf der einen Seite fnanzielle Mittel, um meine Teppiche und Teile meiner Textilwerkstatt nach Berlin zu bringen, und da die Durchführung des Projektes sich ins 2020 verschoben hat, lohnt es sich in einer Stadt wir Berlin, in der wir uns mit dem Fahrrad fortbewegen, nicht, ein Fahrzeug zu halten und dieses gleichzeitig zur Untätigkeit zu verbannen, denn was unseren Wotan so richtig antörnt, das ist Kilometer zu fressen und etwas von der Welt zu sehen.
Ich gebe euch hier einen kleinen Steckbrief von Wotan und wäre euch dankbar, die Info weiterzugeben, an Bekannte, Freunde und Verwandte von denen ihr denkt, dass sie an Wotan interesse haben könnten. Es eilt uns etwas, vor allem wegen der Notwendigkeit, die Teppiche bis September nach Berlin zu bringen.
Steckbrief Wotan:
Wotan ist ein Volvo V40, mit Mitsubishi-Motor, geboren im Jahre 2001, und begleitet uns seit 2009. Er ernäahrt sich von Benzin, hat bis jetzt unfallfrei 218.000 km hinter sich gebracht und alle TÜV-Kontrollen problemlos bestanden. In den letzten zwei Jahren hat er mittellange Strecken auf Land- und Bundesstrassen gefahren, nur wenig Stadtverkehr. Die Fahrt nach Berlin war seit langem die läangste und er hat sie genossen. Zwei seiner 4 Reifen sind so gut wie neu (von kurz vor der Reise), ebenso die Batterie, die Bremsbeläge und die Steuerkette (heisst das so auf Deutsch?) Er ist derzeit noch in Spanien angemeldet, das müsste man regeln, wenn es einen Interessenten oder eine Interessentin in Deutschland gibt.
Für alles weitere könnt ihr mich über meine übliche Mailanschrift erreichen: puentetomapeople@gmail.com, oder über Festnetz unter 030-64823246
Dank euch für die Hilfe.
094 _ berlin
Ohhhh, ich hatte fast vergessen, wie sich die Sommergewitter anfühlen, wie das Regenprasseln klingt, wie die schwüle Luft schmeckt, wenn man ein Stück davon abbeißt, wie T-Shirt und Rock nass am Körper kleben, das Pfützenwasser in die Birkenstocksandalen schwappt, und wie wunderbar der Abend ist, wenn alles sich wieder beruhigt hat.
Ohhh, casi se me había olvidado como son las tormentas de verano, como suena el tamborileo de la lluvia y el sabor que tiene el aire bochornoso cuando se mordisquea, como la ropa empapada envuelve el cuerpo y el agua de los charcos inunda las sandalias Birkenstock, y sobre todo, lo maravilloso que queda el atardecer cuando todo vuelve a la calma.

093 _ berlin


Auch das ist Berlin. Eso también es Berlín.
092 _ berlin
Unsere Kulisse beim Döneressen / El telón de fondo mientras comíamos nuestro döner.
090 _ berlin

Der Sauerampfer
Am Startbahnrand in Tempelhof
steht ein Sauerampfer.
Er sieht nur Fahrräder,
keine Dampfer.
Der Sauerampfer.
In Erinnerung an einen meiner Lieblingsautoren:
Joachim Ringelnatz: Arm Kräutchen
Ein Sauerampfer auf dem Damm
Stand zwischen Bahngeleisen,
Machte vor jedem D-Zug stramm,
Sah viele Menschen reisen.
Und stand verstaubt und schluckte Qualm
Schwindsüchtig und verloren,
Ein armes Kraut, ein schwacher Halm,
Mit Augen, Herz und Ohren.
Sah Züge schwinden, Züge nahn.
Der arme Sauerampfer
Sah Eisenbahn um Eisenbahn,
Sah niemals einen Dampfer
089 _ berlin

Keine Eselsbrücke, nur ein Esel auf dem Sprung
087 _ berlin
Mein Verhältnis zu Papier ist in den letzten Wochen stark unter Beschuss geraten. An sich war es immer ein begehrenswerter Träger von literarischem, bildendem, fotographischem, was-auch-immer Schaffen und Wissen, das zunehmend durch die digitalen Medien ersetzt wird. Gut für die Natur, weniger Plantagen, weniger Abwässer, weniger Druckertinte, etc.
Hier in Deutschland funktioniert zugegebenermassen das Recycling sehr gut, nicht nur was das Papier betrifft, auch Glas und Plastik, und vor allem Kleider, aber das ist eine andere Geschichte.
Nichtsdestowenigertrotz (eins meiner Lieblingswörter, wie ihr wisst) gibt es Momente, zum Beispiel beim immer wieder neuen Ausfüllen unglaublicher Formularberge (aus Recyclingpapier, das schon), da kommen mir ernsthafte Zweifel…..
Und das alles, weil Uli zum Schuljahresende bi der Rückgabe seiner Bücher eins vor dem Reisswolf gerettet hat. Da kam mir nämlich der Gedanke, dass vielleicht all diese Formulare, die ich und andere stäandig auszufüllen haben möglicherweise dazu dienen, riesige Berge von dem Papier abzuarbeiten, die bei der deutschen Wiedervereinigung aus all den Büchern, Unterlagen, Formularen, Merkblättern etc. entstanden sind, die nicht mehr gültig, nutzbar, einsetzbar, verteilbar…… waren.
086 _ berlin
Guten Morgen, Welt. // Buenos días, mundo
Der Deutschen Liebe zu Balkonien.
Der Biene Liebe zur Sonnenblume.



Tridente

auf dem Weg nach Köpenick
















