27. Dezember. Da hat es aber jemand eilig gehabt, zur Normalität zurück zu kommen.
27 de diciembre. Alguien con prisas para recuperar la normalidad.

27. Dezember. Da hat es aber jemand eilig gehabt, zur Normalität zurück zu kommen.
27 de diciembre. Alguien con prisas para recuperar la normalidad.


Was tun am zweiten Weihnachtstag in Berlin-Lichtenberg mit gutem Wetter? Dazu fiel uns ein: Tierparkbesuch!!!!!
¿Qué hacer el segundo día de fiestas navideñas en Berlin-Lichtenberg con buen tiempo? Nos ocurrió: Una visita en el Tierpark!!!!

Al final no he hecho muchas fotos, es cierto. Pero no por otra cosa que el frío que me hacía pensarme dos y hasta tres veces si valía la pena sacar las manos de los bolsillos del abrigo.
Stimmt, jetzt am Computer wird mir klar, dass ich nicht viele Fotos gemacht habe, was hauptsächlich an der Kälte liegt, die mich zwei oder dreimal hat abwägen lassen, ob es sich wirklich lohnt, die Hände aus den Taschen zu nehmen.

Desde pequeña me gustan los zoológicos, siempre han sido visita obligatoria cuando fuimos mi madre y yo a alguna ciudad nueva. Tengo álbumes de fotos de aquellos tiempos llenos de reportajes que hice de animales exóticos y no tan exóticos. Por muy discutido que resulta hoy en día el concepto del „zoo“, me siguen gustando y disfruto con la visita, máxima cuando se percibe que dentro de lo que es (no vamos a negar las rejas ni los cristales, ni las demás condiciones que nunca serán igual que en la naturaleza, en „lo bueno“ y en „lo malo“ (según interpretación humana), se hace todo lo posible por respetar a los animales y cuidarlos bien. Así que valgan unas pocas fotografías para representar el maravilloso día que Uli y yo hemos pasado en estas instalaciones zoológicas, que aparte del „Zoologischer Garten“ ofrecen la oportunidad de poder contemplar animales de otras regiones en un contexto de parque de extensas dimensiones.
Como en muchos otros aspectos, en eso Berlin también es particular. No sé cuantas ciudades puede haber en el mundo que tengan dos instalaciones de estas características. Huelga explicar a qué se debe. Pero lo cierto es que esta duplicidad no sólo enriquece la oferta, sino que también crea cierta „competencia“ o saturación, máxime cuando el sector es tan específico. Pocos turistas gastarán dos días en una visita a esta ciudad con todo lo que hay por ver, para entrar en los dos zoos, y la ubicación geográfica y los recorridos más comunes no incluyen, promocionan y favorecen en la misma medida el Zoologische Garten y el Tierpark. Y eso que cada cual tiene su encanto y dado a elegir, llevaría mis amigos antes al Tierpark que al Zoo, por lo que espero muy mucho que nadie nunca tenga la idea de que Berlin puede prescindir de uno en beneficio del otro, porque me temo que al ser así, resulta previsible cual de ellos sería el superviviente.

Seit ich denken kann, gehörte der Besuch des Zoos zu einem Muss, wenn ich mit meiner Mutter das erste Mal eine fremde Stadt bereiste. In irgendeiner Kiste schlummern dicke Fotoalben mit ausführlichen Reportagen über exotische und nicht ganz so exotische Tiere, die von langen Texten mit eigenen Beobachtungen und Abschriften aus Brehms Tierleben und anderen Nachschlagewerken ergänzt wurden. Mag das Konzept Zoo heutzutage auch noch so umstritten sein, ich geniesse diese Besuche nach wie vor, vor allem, wenn ich als Besucherin das Gefühl habe (und mir liegt nichts ferner als die Gitter und Scheiben wegzuromantisieren und die guten und schlechten Seiten der versuchten „artgerechten“ Tierhaltung unbeachtet zu lassen), sie werden im Rahmen dieser Tierhaltung respektiert und ihnen geht es gut. So stehen hier einige Fotos wenige für einen wunderbaren Tag den Uli und ich in dieser zoologischen Anlage verbracht haben, die neben dem Zoologischen Garten im Zentrum Berlins den Besuchern Gelegenheit gibt, in einem weitläufigen, parkähnlichen Kontext Tiere anderer Gegenden zu beobachten.
Berlin ist auch hier, wie auf vielen anderen Gebieten, eine Ausnahme. Ich weiss nicht, wie viele Großstädte es auf der Welt gibt, die zwei Zoologische Anlagen unterhalten. Sicher ist aber, dass diese Verdopplung sich nicht immer nur positiv auswirkt, im Sinne einer Bereicherung des Angebots, sondern auch zu einer Art Konkurrenz und Sättigung führen kann, wenn es sich um ein solch relativ kleines Marktsegment handelt. Denn welcher Tourist investiert in einer Stadt wie Berlin, in der es so viel zu sehen gibt, schon zwei Tage seines Aufenthalts in den Besuch zweier Zoos die, so sehr auch ein jeder seine Eigenarten und Schwerpunkte hat, letztendlich doch naturgemäß auch vieles gemein haben. Und sieht man sich einen Stadtplan oder Führer von Berlin an, dann wird einem auch klar, dass die aus der Sicht eines Touristen „günstige“ weil zentralere Lage des Zoos diesen deutlich begünstigt. Da kann ich noch so sehr den Tierpark empfehlen und meine Freunde dorthin führen, die grosse Mehrheit wird dies nicht tun. Da kann mn nur hoffen, dass niemand auf die Idee kommt, Berlin könne auf eine der Anlagen verzichten, denn ich fürchte es wäre vorauszusehen, welche von beiden das wäre.



Sei mir hier also gestattet, etwas die Webetrommel zu rühren für den Tierpark Berlin. Er ist, vorausgesetzt man mag Zoos, wirklich einen Besuch wert, und das zu jeder Jahreszeit, auch n einem kühlen Wintermorgen. Da sollt man nur die Thermosflasche nicht vergessen. Dann ist alles gut.
Seame permitido hacer aquí un poco de publicidad para el Tierpark Berlin. A mi me parece que realmente vale la pena una visita, partiendo del supuesto que a uno le gustan los zoos, claro está. Y eso en cualquier momento del año. Lo único que en invierno se recomienda no olvidarse del termo con algo caliente. Entonces todo saldrá bien.

Va siendo hora de ponerse con la lista de propósitos para el nuevo año. Uno de los primeros, por más señas fácil de realizar, digamos a modo de precalentamiento para los retos complejos que tendrá el año preparado, es hacer la ruta de Platte & Co. que ofrece mi nuevo barrio a todos los interesados en arquitectura, urbanismo y estructuras sociales.
En wikipedia podéis encontrar una entrada (con mención de Lichtenberg) sobre este sistema de construcción tan particular que a casi todos que han estado alguna vez una temporada en Berlin les sueña y saben lo que se habla de bueno y de malo…… Yo tengo mucha curiosidad por enterarme un poco más de algo que me ha pillado lejos cuando se convirtió en tema a causa de la unificación alemana y sus consecuencias respecto de movimiento de personas y cambio de estructuras sociales.


Es wird Zeit, sich an die Liste mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr zu setzen. Einer meiner ersten, noch dazu leicht zu erfüllen, sozusagen als Aufwärmübung und Motivation für all die komplizierteren, die es 2018 in Angriff zu nehmen gilt, ist an einem der komenden Tage die Inforoute Platte & Co. abzuradeln, die unser neues Viertel all denjenigen anbietet, die an Städtebauentwicklung, Architektur und sozialen Strukturen interessiert sind.
Hier im deutschen Text brauche ich ja wohl nichts weiter zu sagen über „die Platte“ und alles, was mit ihr verbunden ist. Viele werdet ihr euch besser auskennen, als ich, da hab ich klaren Nachholbedarf. Als es nach der deutschen Vereinigung zum Thema wurde, war ich weit weg und hatte es nicht auf der Tagesordnungsliste, so wie Berlin nie auf ihr stand. Aber jetzt, wo ich hier bin, bin ich sehr gespannt, mehr darüber zu erfahren.
#postnavidad ¿y ahora qué?
#PostWeihnachten: Und jetzt?

Weihnachtsplätzchenbäckerei ist, wie bereits gesagt, etwas ganz Besonderes, und wird schon deshalb GROSS geschrieben. Eine meiner Bekannten aus der virtuellen Welt brachte es auf den Punkt: „es geht darum zu teilen, etwas für andere zu machen“. Für die eigene Familie, für Nachbarn, Freunde…. als Dankeschön für das Dagewesensein in einem bestimmten Moment, zu einem bestimmten Anlass…. Noch schöner ist es natürlich, gemeinsam zu backen, denn gerade das macht es zu einem besonders erinnerunsgwerten Moment im Leben. Aber das geht halt nicht immer.
Dieses Jahr begnüge ich mich damit überhaupt wieder backen zu können. Nächstes Jahr werden wir sehen…..

Hacer galletas de navidad no es solo una tradición alemana, lo que si es, sin duda alguna, es un asunto especial, que se escribe con MAYÚSCULAS. Una conocida del mundo virtual lo puntualizó muy acertadamente el otro día en un comentario a la primera entrada. Dijo: „se trata de compartir, de hacer algo para otros“. Para la propia familia, para vecinos, amigos, …… para agradecer el que hayan estado ahí, en un momento especial, en un asunto particular…. El más de los mases es, naturalmente, hacerlo juntos. Pero eso no es siempre posible.
Este año me conformo con poder hacerlo. El año que viene ya veremos…….
Angefangen hat es mit dem Tag, an dem wir erfuhren, dass Pettersson sich das Bein gebrochen hatte und deshalb nicht mit Findus in den Wald gehen konnte, um einen Weihnachtsbaum zu holen. Naja, damit, und dass in dem Umfeld, in dem wir lebten die Tradition eines Weihnachtsbaumes nicht gerade weit verbreitet war.
So kam das eine zum anderen und wir zu einem Weihnachtsbaum aus einer zimmerhohen Holzleiste, eingeklemmt zwischen Fussboden und Decke, durch deren in regelmässigen Abständen angebrachten Löcher wir Stangen steckten, die nach oben immer kürzer wurden und somit eine Dreiecksform ergaben.
Und an diesen Stangen hingen wir, nach Findus- und Petterssonmanier, alles mögliche auf, was uns weihnachtlich erschien.

Dann kam der Tag, an dem ich das rostige Gerippe einer alten Federkernmatratze nach Hause brachte. Eigentlich sollte sie irgendwann mal Teil eines Kunstwerks werden. Aber dann verwandelte sie sich nach und nach, schlich sich sozusagen ein in unsere Gemüter, bis sie zu unseren Weihnachtsbaum wurde. Das ging sogar so weit, dass wir es nach mehreren Jahren des Sammelns fast geschafft hatten, in jede Feder ein weihnachtliches Etwas zu hängen.

Natürlich haben wir die rostige Federkernmatratze _ Entschudigung, will sagen unseren Weihnachtsrahmen _ mitgenommen, als wir in den Norden aufs Land zogen. Nur vor einem Jahr, als das KUKU seine Türen schloss, war es an der Zeit eine neue Bleibe für ihn zu finden. Das ist uns gelungen.
Und witzigerweise habe ich, kaum war ich ein paar Wochen in Berlin, eine neue Sprungfedermatratze gefunden, genau so rostig, verbogen, verbeult, wie ihre Vorgängerin.
Natürlich habe ich sie mit nach Hause gebraht und NATÜRLICH hängt in ihr dieses Jahr eine Gurke. Habt ihr sie oben auf dem Bild gefunden?
7 waagerecht, 3 senkrecht.Ja, und viel Platz gib es noch in den erinnerungsträchtigen Spiralen, auf dem Sprung in die Zukunft.

Der Spezialproviant für die letzte Critical Mass dieses Jahres, am kommenden Freitag, ist schon vorbereitet. Natürlich wird es Glühwein dazu geben. Ist doch SELBSTREDEND, oder?
El aprovisionamiento para la última masa crítica del viernes que viene está hecho. Irá acompañado de vino caliente, claro está. Solo queda esperar que no nieve ni hiele demasiado.

Si hay algo que para mi representa NAVIDAD, no son los regalos, ni las colas en las tiendas o el estrés para coordinar los compromisos sociales, es el aroma que la canela, el anís y el jengibre, el cardamomo, la nuez moscada y el clavo desprenden cuando se mezclan con la miel templada, y el picor que entra por un momento fugaz, cuando se echa el carbonato de amonio, y la ligera espuma que señala que el proceso está en marcha, que la masa promete ser lo que tiene que ser.

Son los momentos que me trasladan irremediablemente a mi infancia, y son de los pocos que para mí, después de haber vivido más de la mitad de mi vida fuera del contexto en el que nací, me produce un sentimiento de hogar. Un instante impregnado de olores exóticos.

Llevaba mucho tiempo sin poder celebrar este momento fugaz de reencuentro conmigo misma, de viaje en tiempo y espacio.
Y me ha gustado poder constatar que hay más cosas, aparte de montar en bicicleta, que, sea el tiempo que sea que no lo hayas practicado, no se olvidan.
Este año ha podido ser. Y lo estoy disfrutando.

Me gustaría pensar que aún llego a tiempo para poder transmitir algo de ello a Uli. Sé que para él no será igual.
Las mezclas, los tiempos y contextos hacen que cosas se diluyan, o se desintegren en sus componentes para unirse en nuevos compuestos. Lo que no hacen es perderse. Veremos.

Por hoy hemos cumplido con el pequeño ritual. El alma está un poco más tranquilo. Ahora le toca al paladar…..

….. auch das ist Berlin.

Aquí murió Waldemar, el 05.12.2017. Durante cuatro años trabajó como autónomo en Berlin, perdió sus ingresos debido a impagos , no pudo hacer frente a las reclamaciones de hacienda, perdió su hogar y cayó gravemente enfermo.
Siendo de nacionalidad polaca, en su situación no tenía derecho a ayudas sociales o un seguro en caso de enfermedad. Debajo de este puente pasó los últimos meses de su vida. Ni en Polonia hubiera tenido acceso a un servicio de atención sociosanitario suficiente en su condición de sin techo.
En Berlín mueren ṕeriodicamente personas sin hogar de nacionalidad alemana y de otras nacionalidades. El actual sistema social no garantiza a todos la suficiente seguridad como para salvar su propia vida.

Aunque no conocí a Waldemar y desconozco quienes hayan sido las personas que depositaron las flores y las velas en su memoria, me tocó profundamente y me hizo reflexionar sobre esta ciudad, que estoy descubriendo ahora, y este país, que me vio nacer y que tanto ha cambiado desde que me fui. Ni blanco, ni negro, ni bueno, ni malo, personas sin hogar lamentablemente hubo entonces y supongo que alguna que otra muerte como la de Waldemar había que lamentar también. Lo triste es que después de 35 años de paso de tiempo y supuesto progreso no sea algo que como sociedad hayamos sido capaces de erradicar. Mi deseo para 2018: Caminando con convicción y firmeza hacia una sociedad, en la que nadie tiene que vivir en la calle o morir por ser pobre. Venga de donde venga, tenga la edad que tenga, sea su historia la que sea. Me haría orgullosa pensar que mis hijos puedan vivir en una sociedad que sepa acoger, sujetar y soportar a cualquier ser humano cuando necesite cobijo, sujeción y soporte. Sin preguntar si lo merece o no, incondicionalmente.
A todas y todos los Waldemars de este mundo.


Nach und nach findet alles seinen Platz. // Poco a poco, las cosas encuentran su sitio.
Lo sé, lo sé, muchos os preguntáis quizá dónde me he metido en los últimos días, y los que sabéis de la mudanza tenéis mucha curiosidad por saber cómo estamos, si nos apañamos en nuestro nuevo hogar, en el nuevo Kiez…..
Ich weiss, ich weiss, ihr fragt euch vielleicht, wo ich abgeblieben bin und diejenigen von euch, die wissen, dass wir in den letzten Tagen einen Hau-Ruck-Umzug getätigt haben, sind neugierig und wollen erfahren, wie es uns in der neuen Wohnung, in dem neuen Kiez gefällt.

Habrá tiempo para compartir con vosotros la conquista de nuestras cuatro paredes y la exploración de nuestro nuevo entorno. Necesito un poco de tiempo. No sé si es el agotamiento físico y/o mental de estas dos ultimas semanas, o si simplemente es la lentitud con la que asimilo determinadas cosas, pero aún tengo la sensación de no haber llegado del todo. Y no es solo el tamaño del piso, la longitud del pasillo, la altura del techo que ejerce un cierto „efecto catedral“ y que me hace sentir pequeña y perdida en esta amplitud arquitectónica. A pesar de la profunda alegría que siento. Es también la sensación de „definitividad“, que el transporte de nuestras pertenencias de España a Berlin le está dando a este paso reciente con el que empieza, una vez más, un nuevo capítulo en mi vida. Y es la ausencia del telar, seguro, la que hace sentirme desarropada. El reto de volver a crear un hogar después de muchos años de provisionalidades diversas.
Es wird noch genug Gelegenheit geben, um mit euch die Eroberung unserer neuen vier Wände und die Erforschung unseres neuen Umfeldes zu teilen. Aber erst brauch ich noch etwas Zeit. Es mag die Anstrengung, die körperliche und geistige, der letzten Wochen sein, oder einfach nur die Langsamkeit, die mir eigen ist, wenn es darum geht bestimmte Situationen in meinem Leben zu begreifen und zu verinnerlichen, oder anders herum, äusserlich sichtbar yu machen, aber ich habe das Gefühl, noch gar nicht richtig angekommen zu sein. Ein wenig liegt es vielleicht auch am „Kathedraleffekt“: den hohen Decken, dem langen Flur, dem Raum der sich um mich herum auftut, ungewohnt, herausfordernd. Die ersten drei Tage habe ich mich fast verloren gefühlt. Trotz der tiefen Freude. Und auch der Fortgang aus Spanien bekommt mit dem Transport unserer Habseligkeiten eine Endgültigkeit, so wie der Beginn dieses neuen Kapitels meines Lebens eine Wahrhaftigkeit. Der Webstuhl fehlt mir, meine Zufluchtstätte. Und ein unentbehrlicher Baustein, wenn es darum geht, ein neues Zuhause zu schaffen.
Hay muchas maneras de aclimatarse. La nuestra, por de pronto y siendo el día que es:
Es gibt viele Arten sich einzuleben. Unsere, zumal in Anbetracht des heutigen Tages:

Juanjo sagte mir, dass Berlin in seiner kulturellen Vielfalt auch was Weihnachten betrifft, sehr eigen ist. Nun, es scheint in der Tat so zu sein, und Lichtenberg steht zum Weihnachtsstern. Also haben wir uns auch einen zugelegt. Türkis ist 2017 DIE Farbe. Hätte gar nicht besser sein können.
Juanjo me comentó que Berlin es muy particular, también en lo que atañe a las Navidades. Y de eso sabe él más que yo, por experiencia. Por lo poco que he visto hasta ahora parece ser cierto, y también parece ser que Lichtenberg sigue siendo muy fan de la estrella de Navidad. Así que nos hemos hecho con una. Tuquesa es el color de 2017. No podía haber sido más acertado.
Es gibt Tage, denen haftet einfach eine mathematische Atmosphäre an, mache man, was man wolle (oder nicht _ wolle). Während Uli sich durch seine Übungsaufgaben quält bin ich immer noch dabei, die „Trag“weite zu ermessen, die sich hinter gewissen Zahlen verbirgt. Das mag daran liegen, dass ich in den vergangenen vier Tagen die rund 150 Kisten mit den Habseligkeiten, die wir in 30 Jahren angesammelt haben, mindestens drei mal hin und her getragen und gestapelt habe, um diejenigen auszusortieren, von denen wir denken, dass sie uns hier in Berlin nützlich sein können.

30 Jahre, 150 Kisten, also im Durchschnitt 5 Kisten pro Jahr, oder anders gesagt: 100 kg Bücher pro Jahr, denn um DIE geht es hauptsächlich. Will sagen 3000 kg gedruckte Worte und Bilder, die auf 4 Paletten Platz gefunden haben, was wiederum bedeutet, dass alles, was uns am Herzen liegt, in weniger als 10 Kubikmeter passt.
Schon komisch, wenn man einen so langen Zeitraum seines Lebens in so nüchternen Zahlen sieht.


Wären Arturo und Marta nicht gewesen, mit ihrer Geduld, ihrem Wissen und der ganzen Logstik, die sie zur Verfügung gestellt haben, wäre ich vielleicht immer noch dabei, die Kisten von einem Stapel auf den anderen zu schichten und erschöpft zu überlegen, wie ich den ganzen Berg nach Berlin bringen soll; vollkommen überwältigt von Grössenordnungen, die mir so fremd sind, wie die Matheaufgaben auf Ulis Übungszettel; die ich erst in Bezug setzen muss zu anderen Dingen, die mich umgeben, um sie zu begreifen und zu bewältigen.


Selbst mein Webstuhl ist verpackt und wartet auf seinem massgesägten Bett aus dicken Eichenbohlen und Tatamis darauf, dass ein günstiger Kostenvoranschlag für den Transport von Reinosa nach Berlin eintrudelt und sich alles in Bewegung setzt. Ich habe vier Nächte lang kaum geschlafen, habe in Gedanken weiter Kisten bewegt, die längst gestapelt waren, habe Plastikfolien abgerollt, die längst gespannt waren, Paletten von Gabelstaplern rutschen und Lkws umkippen sehen, habe mir vorgestellt, wie die Bücherklötze den Gehweg vor unserer neuen Wohnung versperren und wir unter strömendem Regen und missbilligenden und mitfühlenden Blicken der Vorbeigehenden in aller Eile versuchen, diesen Berg in den zweiten Stock zu tragen. Einmal hab ich sogar einen Brand gesehen und wusste einen Moment lang nicht, ob ich nun erleichtert sein sollte, angesichts der Last, die sich da gerade in Luft auflöste, oder verzweifelt, ob des Verlusts all dessen, was für uns über den reinen Inhalt hinaus auch ein wenig wie Zuhause ist. Dabei bin ich EIGENTLICH eine Optimistin.


Letztendlich ist es nichts anderes als ein weiterer Schritt auf unserer Wanderung. Darauf hoffend, dass alles zu einem guten Ende kommen wird, bin ich gleichzeitig froh, dass wir es überhaupt so weit geschafft haben. Und sehr, sehr neugierig und gespannt auf das, was die Zukunft uns bringen mag.


Neeeee, eigentlich müßte es eher Aguilar de Campoo, Reinosa, San Vitores, Abiada heißen….. Vier Tage lang war ich dort und habe mich von hilfreichen Händen, offenen Armen und großzügigen Herzen aufgefangen gefühlt. Etwas, was die Anstrengungen und die Enttäuschungen aufwägt, die uns diese etwas über zehn Jahre gebracht haben, in denen wir an der nördlichen Peripherie der immensen Autonomen Gemeinschaft versuchten, unsere kleine Nische zu finden. Und vor allem das Wissen darum, dass sie immer „bereit“ sein werden.
Bueeeeeeno, en realidad debería decir más bien Aguilar de Campoo, Reinosa, San Vitores, Abiada……. Cuatro días he estado ahí y me he encontrado con brazos abiertos, manos amigas y corazones generosos. Algo que compensa con creces toda la fatiga, el esfuerzo y el desencanto que experimentamos a lo largo de los algo más de diez años en los que intentamos hacernos hueco en la sociedad que habita en esta zona periférica norteña de una inmensa Comunidad Autónoma, y que sabemos que siempre podremos contar con ellos, porque estarán ahí para recibirnos.

Mikrokosmos.
Genau. Heute habe ich daran gedacht, wie mich meine erste Klee-Ausstellung beeindruckt hat. Das ist schon lange her, und es waren nicht nur die Arbeiten, sondern auch der Mensch, oder das, was von ihm erzählt wurde oder zu erfahren war. Vor ein paar Tagen war wieder so ein Moment des Erinnerns. Ich habe auf unserem kleinen runden Küchen-Ess-Arbeits-Lese-und Schreibtisch meinen kleinen Mikrokosmos aufgebaut, in dem ich meine Gedanken frei in die Endlosigkeit hinaus werfe, wie ein Angler die Schnur. Mal sehen, was bei dieser Fischerei im Unendichkeit herauskommt.
Im Moment schwebt der heimelige Duft nach Hanf in der Luft, wenn ich die kleinen Aufbewahrungstüten öffne und das Material die Hocker, den Boden und alles was sonst noch nahe steht überflutet.

Selbst die Spulen scheinen sich an die Raumverhältnisse angepast zu haben, was mich ein ganz bestimmtes Gefühl von Zurückgezogenheit, fast schon Intimität, empfinden lässt, obleich diese Webböcke eigentlich genau für das Gegenteil gedacht waren: um auf die Strasse zu gehen, Leute einzuladen mit mir zu weben.
Nun, sagen wir mal wir sind im Wintermodus. Und während der anhält, während es draussen kalt und feucht und wenig einladend ist, während wir packen und uns auf eine neues nachbaschaftliches Umfeld vorbereiten, gehen meine Gedanken auf Fang……. in diesem kleinen auf die runde Tischplatte beschränkten Kosmos…. so wie….

ja, eben so wie als die Welt noch eine Scheibe war und das Über-den-Tellerrand-Hinausgucken ein Wagnis, eine Herausforderung, ein Abenteuer….. Naja, daran hat sich in eigentlich nicht so viel geändert…… an der Herausforderung, und vor allem an dem Wagnis das es darstellt, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Dazu mus man gerade sitzen und den Kopf hoch halten, sonst geht es nicht so gut.
Tja, und das, ja das kann man manchmal ls anstrengend empfinden…..




So, die nächsten Wochen werden voraussichtlich noch einmal unruhig: Umzug ist angesagt, und so richtig…….. mit den wenigen Habseligkeiten, die wir hier haben geht das ruck-zuck, aber wir weden versuchen, jetzt endlich auch einen Teil dessen zu uns zu holen, was im Frühjahr in Spanien geblieben ist.
Bien, las semanas que vienen se presentan agitadas, para variar. ¿La razón? MUDANZA. Por fin hemos encontrado un hueco un poco más grande y claro está, lo primero que se nos ocurre es intentar traernos al menos parte de las pertenencias, que en primavera se han quedado en España.
In den letzten Jahren habe ich viel darüber nachgedacht, was Heimat für mich bedeutet und wo für mich Zuhause ist. Zweifelsohne sind beide Begriffe, vor allem aber der letztere für mich ohne Webstuhl nicht denkbar. Dort wo ich weben kann, fühl ich mich ich; dort wo ich sein kann wie ich bin, dort bin ich zuhause. Bald wird es hoffentlich Berlin sein. Das Weben fehlt mir. SEHR.
En el transcurso de los últimos años, a menudo me he preguntado qué significan para mi conceptos como „patria“ o „hogar“. Sin duda, la última de ellas es,para mi, inconcebible sin el telar. Ahí donde puedo tejer me siento yo; ahí donde puedo ser yo, es mi hogar. Espero que pronto lo sea Berlin. Extraño el trabajo en el telar. MUCHO.
Little KUKUmobil
Auch wenn Juanjo die Vermutung angestellt hat, das jedes auf Englisch gesprochene Wort den Quaratmeterpreis um mindesens einen Euro ansteigen lässt, und wir daher vermeiden etwas anderes als Deutsch und Spanisch zu sprechen, so denk ich doch, wenn ich an mögliche Projekte für die nächsten Monate denke, an das „Littel KUKUmobil“ als einem kleinen Bruder.
Aunque Juanjo defiende la teoría según la cual cada palabra en inglés que se echa al aire berlinés hace que sube el metro cuadrado de la vivienda al menos 1 euro, por lo que procuramos no hablar otra lengua que no sea alemán o español (que según Jj no tiene el mismo efecto), resulta que me viene Litle KUKUmobil a la cabeza, cuando pienso en el pequeño hermano que puede convertirse en el posible proyecto para los próximos meses.

Heute bin ich zufällig bei meiner Wanderung durch Viktoriastadt, von unserem baldigen lichtenberger Kiez zur Hausverwaltung, an einem Laden vorbei gekommen, der Lastenfahrräder baut. „Handmade in Berlin“. Ups, jetzt ist es schon wieder passiert.
Wie auch immer, die Kombination Fahrrad _ Plattform gefällt mir für meine VeloWebWerkstatt, mit der ich nächstes Jahr auf den Berliner Strassen, Plätzen, Parks und Höfen wirken wollte. So als WarmWerdeWebBlitzAktion für die Reise mit dem großen Bruder durch Europa.
Hoy, atravesando el barrio de Viktoriastadt desde el que va a ser pronto nuestro nuevo barrio lichtenbergues, hacia a la oficina de la inmobiliaria, pasé por delante de una tienda/taller que construye y vende bicis de carga como la que tenían expuesta en la calle. „Handmade in Berlin“.
En fin, esta combinación de bici con plataforma rodante me gusta para mi VeloWebWerkstatt, el taller de tejduría rodante, con el que pensaba tejer en las plazas, calles, los patios y parques de Berlin. A modo de Acción Relámpago de Precalentamiento para el viaje euorpeo del gran hermano.

Also ich seh da förmlich den WebBock schon drauf, und uns drumherum sitzen.

Am Samstag führte mich mein Weg nach langer Zeit einmal wieder nach Dahlem. Ist ja nicht gerade so, als wenn man dort öfter hinkommen täte, wenn man gerade auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung ist. Möchte man aber zum MEK, dann ist es eben nach wie vor Dahlem. Denn das MEK bleibt dort und hat sicherlich eine nicht einfache, aber durchaus spannende Zukunft vor sich, und eine große Herausforderung zu bewältigen, denn es wird sich aus dieser Randlage heraus anstrengen müssen, um sich in diesem lauten, gehypten Berlin bemwerkbar zu machen und sich dem Publikum ins Gedächtnis zu rufen.
El pasado sábado, después de mucho tiempo, mi camino me volvió a llevar a Dahlem. En fin, hasta donde empiezo a experimentar y entender Berlin, cunado uno está buscando un piso con un alquiler razonable no resulta ser Dahlem el distrito al que más a menudo habrá que ir. Pero el MEK sigue estando ahí, es más, con la mudanza de muchos fondos y colecciones al céntrico Humboldt Forum, el Museo de Culturas Europeas se quedará ahí, en Dahlem. Un reto complicado pero ciertamente emocionante: colocar este museo desde la ubicación marginal en el centro de atención del publico berlinés y turístico.

Was mich aber am Samstag zum MEK hat radeln lassen, war eine Verabredung mit Katalin Nagy, mit der ich gemeinsam die Führung durch die Ausstellung „Anna webt Reformation“ besuchen wollte.
Lo que este sábado me llevó al MEK era una cita con Katalin Nagy con la que había quedado para participar en la visita guiada de la exposición „Ana teje la reforma“, que para ese día había programado el museo.
Yo ya había visto el tapiz el día de la inauguración (y enamorada de él me quedé), pero no había tenido la ocasión de volver para disfrutar del tapiz con más calma, menos gente y además escuchando las explicaciones de las comisarias de la exposición, que muestra esta maravilla de tapiz.
Ich hatte die Wirkarbeit schon am Tage der Ausstellungseröffnung gesehen (und mich in sie verliebt), aber bisher noch keine Gelegenheit gehabt, sie mir in Ruhe anzuschauen und dank der Erklärungen der verantwortlichen Kuratorinen der Ausstellung während der Führung die Betrachtung zu vertiefen.

Ich habe keine eigenen Fotos gemacht, der Raum ist in gedämpftem Licht gehalten um die Ausstellungsstücke zu schützen und natürlich liegt das gewirkte Stück in einer Vitrine.
Um so dankbarer bin ich deshalb für den ausgezeichneten Katalog, herausgegeben von Dagmar Neuland-Kitzerow, Christine Binroth und Salwa Joram , der zu dieser Ausstellung im „Verlag der Kunst“ erschienen ist. Er liefert nicht nur all die Fotos, die ich gemacht hätte, nur in weitaus besserer Qualität, sondern ist in den Abbildungen sehr vollständig, und die erklärenden Texte sind ausgesprochen interessant.
Allen LiebhaberInnen textiler Kunst kann ich den Besuch der Ausstellung nur wärmstens empfehlen, und allen, die sich für die Bildwirkerei oder für die Reformation interessieren, es aber leider nicht bis zum 28.01.2018 nach Berlin oder nach Dahlem schaffen: der Katalog lohnt sich, ABSOLUT!
Auf der Veranstaltungsseite des MEK werden übrigens die Führungen und Vorträge aufgeführt, die bis zur Finissage der Austellung noch stattfinden werden.
Vielleicht sehen wir uns ja dort.