Mujeres / Frauen
(de) Ihr wisst ja, es geht bei den kleinformatigen Arbeiten unter anderem um das Bilden von Wahlverwandtschaften. Gerade wenn ich beim weben mehrere Teppiche vor mir habe, genieße ich dieses Spiel sehr. Und ich denke auch, um so mehr Arbeiten es gibt, desto verständlicher ist dieser Vorschlag. Übrigens trägt dieser eben fertig gewordene Teppich die Nummer 100.
(es) Como sabéis, las obras de pequeño formato implican, entre otras cosas, la creación de afinidades electivas. Cuando tengo varios tapices delante mientras tejo, disfruto mucho con este juego. Y creo que cuantas más hay, más se entiende esta propuesta. Por cierto, el último tapiz lleva el número 100.
(de) Deutschland hat gewählt. Eine hohe Wahlbeteiligung, glücklicherweise, denn hohe Wahlbeteiligungen sind immer ein gutes Zeichen, finde ich. Vor alle, wenn so oft über die Politikmüdigkeit gesprochen wird. Und auch auf die Gefahr hin, dass gerade die „Ränder“ halt auch der rechte Rand, sich dadurch begünstigt sehen. Ich habe es übrigens verpennt, mich rechtzeitig darum zu kümmern, meine Stimme aus der Ferne abgeben zu können.
Etwas anderes ist das Ergebnis. Egal ob damit zufrieden oder nicht, es wird schwierig sein, daraus in einer kurzen Zeit, denn das ist wichtig, eine vernünftige Politik zu gestalten. Aber es ist unerlässlich, das hinzubekommen.
Keine Ahnung, ob eine „Ampel“ mit Schwarz, also Union, SPD und Grüne, Sinn machen kann. Ich meine, ob sie wirklich willens sind, sich zusammenraufen. Sinnvoll zusammenzuraufen. Das fühlt sich auch bei dem Gedanken an eine Neuauflage der Groko nicht besser an.
Ich habe mich gefreut über das Wiederauferstehen der Linken, das sich ja auch in dem Wahlergebnis niedergeschlagen hat. Ich hätte den Grünen gerne etwas weniger „Abstrafung“ gewünscht und habe Habeck wohlwollend zugehört, allerdings ohne dass er mich wirklich mitreißen konnte. Ich freue mich nicht darüber, dass die FDP es nicht in den Bundestag geschafft hat. Als Kleinpartei und als Stimme eines Teils der deutschen Gesellschaft fände ich es schon wichtig, dass sie dort vertreten ist. Dass die SPD mal richtig durchgerüttelt werden muss, ist klar. Ob eine Koalition mit der CDU der richtige rahmen ist, das finde ich fraglich. Ich denke, den Grünen und der SPD hätte es gut getan, wenn sie aus dem Scheitern der Ampelregierung auch personell Konsequenzen gezogen hätten, so gerne ich Habeck nach wie vor zuhöre.
Dass die AfD so stark wird, das war vorherzusehen und sollte niemanden überrascht haben, und viele von uns mehr als nachdenklich machen. Aber auch sie steht für einen Teil der Gesellschaft, in einigen Regionen sogar einen großen Teil der Gesellschaft. Daher ist es wohl stimmig, wenn sie hier vertreten ist. Der Rand ist ganz schön breit geworden.
Ich habe in den letzten Wochen aus der Ferne versucht, dem Wahlkampf zu folgen. Ich muss zugeben, ich war lange unentschieden. Ich habe vor ein paar Tagen den Entschluss gefasst, dass ich aus tiefer Überzeugung heraus gewählt hätte, hätte ich gewählt. Nicht strategisch, nicht taktisch, sondern radikal.
Meine Stimme wäre an MERA25 gegangen. In Berlin gab es eine Liste, in Bremen auch und in NRW. Mera25 ist eine progressive linke Partei, die 2021 aus der paneuropäischen Bewegung DiEM25 entstanden ist. Derzeit streitet Mera25 darum, die 0,5 % Hürde zu schaffen, um Anspruch auf Parteifinanzierung zu haben. Denn der staatliche Zuschuss an politische Parteien richtet sich nach ihrer „Verwurzelung in der Gesellschaft“, also nach ihrem Erfolg bei Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen sowie nach dem Aufkommen an Zuwendungen (Mitglieds- und Mandatsträgerbeiträge und Spenden). Parteien müssen sich also stets um Unterstützung aus der Bevölkerung bemühen.
Anspruch auf staatliche Mittel haben Parteien, die nach dem endgültigen Wahlergebnis der jeweils letzten Europa- oder Bundestagswahl mindestens 0,5% oder einer Landtagswahl 1% der für die Listen abgegebenen gültigen Stimmen erreicht haben (§ 18 Abs. 4 Satz 1 PartG).
(es) Ya era hora de volver a hacer una larga caminata. Es imprescindible de vez en cuando. No sólo para explorar los alrededores, sino también para mover el esqueleto y en semanas como ésta, cuando todos mis pensamientos están en otra parte _ en parte en Alemania tratando de seguir la campaña electoral allí, en parte en Coimbra para convocar el buena todos los ánimo espíritus benévolos a que ayuden a que las cosas se solucionen pronto _ y para encontrar una salida a la tensión y no llevarla conmigo al telar.
Esta vez, mi destino estaba en las montañas que rodean Vila Real por el oeste, como cuando subí con Victor a Lamas de Olo. Pero sin coche. Según la aplicación de senderismo, no parecía haber ninguna ruta de senderismo propiamente dicho por allí, lo que significaba un montón de asfalto. Menos mal que no había mucho tráfico, porque las carreteras de aquí no están diseñadas para dar espacio a peatones, y los hábitos de conducción no están preparados para esperar la presencia de peatones. Se suponía que tardaría unas dos horas y media en llegar a mi destino, lo que según mi experiencia iba a ser un poco más, porque como Caperucita Roja, siempre me desvío del camino, para hacer una foto aquí, otra foto allá……
En total fueron ocho horas de caminata que me llevaron a través de Vila Marim hasta el pueblo de Agarez. Allí empieza una „calzada“ muy bonita que lleva a Galegos da Serra. Luego volví caminando por la „Cascada“ vía Lordelo.
En otras palabras: preparados para una larga entrada…..
(de) Es war Zeit für eine lange Wanderung. Das muss hin und wieder sein. Nicht nur, um zu erkunden, sondern auch, um das Skelett zu bewegen und in solchen Wochen wie jetzt, wo mein ganzes Denken an anderen Orten verweilt _ zum Teil in Deutschland mit dem Versuch, den Wahlkampf dort zu folgen, zum Teil in Coimbra, um die guten Geister zu beschwören, dass es doch bald klappen möge _ ein Ventil für die Anspannung zu finden, damit ich sie nicht mit an den Webstuhl bringe.
Mein Ziel lag diesmal, wie schon bei dem Ausflug mit Victor, in den Bergen, die Vila Real im Westen umgeben. Nur diesmal ohne Auto. Laut Wander-App schien es keinen eigentlichen Wanderweg hoch zu geben, das bedeutete eine Menge Asphalt. Gut, dass es nicht viel Verkehr gab, denn die Straßen sind hier nicht so angelegt, dass Fußgänger dort wirklich Platz hätten, und die Fahrgewohnheiten sind nicht so angelegt, dass mit Fußgängern gerechnet wird. Und es sollten so ca. zweieinhalb Stunden sein, bis zum Ziel, was bei mir erfahrungsgemäß etwas länger ist, weil ich wie Rotkäppchen immer mal wieder vom Weg abkomme, mal ein Foto hier, mal ein Foto dort……
Insgesamt wurde es eine Achtstunden-Wanderung, die mich durch Vila Marim das Tal hinauf bis nach Agarez gebracht hat. Dort beginnt eine sehr schöne „Calzada“, die nach Galegos da Serra führt. Zurück bin ich dann an der „Cascada“ vorbei über Lordelo gelaufen.
Will sagen: Macht euch bereit für einen langen Eintrag……
(es) No tenía una ruta clara, sólo una dirección aproximada, y había confiado en que en algún momento dado aparecería una señal de tráfico indicando el camino hacia Agarez. No fue así, y puede que tomara algún que otro desvío. Pero llegué. La primera parada de la caminata fue el campo de fútbol de Vila Marim, escondido en medio de un pequeño bosque.
Victor me hizo ver la fascinación de estos lugares. Como no soy aficionada al fútbol, nunca se me habría ocurrido seguir este hilo conductor. Lavaderos y cementerios me bastaban. Pero luego me di cuenta de que los campos de fútbol son un buen complemento cuando se trata de visitar lugares que pueden dar testimonio de una vida cotidiana que ya no se vive desde hace mucho tiempo.
(de) Ich hatte keine klare Route, nur eine ungefähre Richtung und habe mich von der naja, ich hatte darauf vertraut, dass irgendwann ein Straßenschild auftauchen würde, das den weg nach Agarez zeigt. Dem war zwar nicht so, und ich mag den ein oder anderen Schlenker gemacht haben. Aber ich bin angekommen. Erste Zwischenstation auf der Wanderung war der Bolzplatz von Vila Marim, versteckt gelegen, mitten in einem kleinen Waldstück.
Victor hat mir die Faszination dieser Orte nahe gebracht. Als nicht fußballaffiner Mensch wäre ich von mir aus nicht darauf gekommen, gerade diesem roten Faden zu folgen. Mir reichten Waschplätze und Friedhöfe. Dann habe ich aber festgestellt, dass Bolzplätze eine gute Ergänzung sind, wenn es darum geht Orte zu besuchen, die Zeugnis ablegen können von einem Alltag, der schon lange nicht mehr gelebt wird.
(es) Una alminha auf dem Weg nach Vila Marim, la primera que tiene la puetrecita abierta. Y de hecho había unas monedas en la „caja“.
(de) Ein Bildstock auf dem Weg nach Vila Marim, der erste mit offenem Türchen. Und tatsächlich befanden sich einige Münzen in der „Kasse“.
(es) Ahí está, el campo de fútbol de Vila Marim. Con marcas extrañas, como si unosextraterrestres hubieran dibujado allí un mapa. Y en algún momento, alguien olvidó allí la última pelota.
(de) Da ist er, der Bolzplatz von Vila Marim. Mit seltsamen Spuren, als wenn Außerirdische dort einen Lageplan gezeichnet hätten. Und irgendwann hat irgendwer den letzten Ball dort vergessen.
(es) Cuanto más subía, todo se volvío más tranquilo, y por supuesto tembién más rural.
(de) Je höher ich kam, um so stiller wurde es, um so ländlicher natürlich auch.
(es) Dejando atrás Agarez y continuando cuesta arriba, poco después de las últimas casas se llega a un cruce señalizado, que marca el inicio de la „Calzada de Galego da Serra“. Esta antigua calzada medieval conduce por la ladera de la montaña en ligera pendiente hasta las ruinas de un antiguo molino y luego a Galegos da Serra.
Estaba un poco nublado, pero la vista seguía siendo impresionante. Pero lo que me pareció aún más impresionante, fueron los agrandes doquines con sus profundos surcos que hablan aún hoy de lo difícil que debe haber sido el paso por estas carreteras con los carros con grandes ruedas, cargados de mercancías y otras pertenencias.
(de) Wenn man Agarez hinter sich läßt und weiter bergauf wandert, kommt irgendwann kurz hinter den letzten Häusern eine beschilderte Abzweigung, die den Anfang der „Calzada de Galego da Serra“ darstellt. Diese alte mittelalterliche Straße führt den berghang entlang in leichter Steigung bis zur Ruine einer ehemaligen Mühle und dann weiter bis Galegos da Serra.
Es war etwas diesig, und trotzdem war die Aussicht beeindruckend. Noch beeindruckender fand ich allerdings all jene Pflastersteine die mit ihren tiefen Rillen davon erzählen könnten, wie mühsam es war, als hier Karren mit großen Rädern, mit Waren und sonstigen Habselligkeiten durch die Landschaft polterten.
(es) Galegos da Serra me sorprendió. Gratamente. Como pueblo, y por lo que a su arquitectura se refiere, no es increíblemente atractivo, más bien muy normal. Pero creo que eso es exactamente lo que me gustó. Muchas de las casas parecen estar habitadas o al menos bien cuidadas. Las carreteras y los caminos también. Una pequeña brigada especial de tres cabezas y doce piernas se encarga de su mantenimiento. Muy simpático.
Y luego está este pequeño valle que se extiende hacia las montañas. Un paisaje de ensueño. Praderas de un verde exuberante, algunos burros, algunas cabras, gallinas aquí y allá, algún que otro ser humano preparando el huerto para la primavera…. Todo respira paz, tranquilidad,…. un idilio. Se podría llegar a pensar que el resto del mundo debería ser simplemente eso: el resto del mundo.
(de) Galegos da Serra hat mich überrascht. Angenehm. Als Dorf ist es architektonisch nicht wahnsinnig reizvoll, eher sehr normal. Aber das finde ich gerade gut. Viele Häuser sind anscheinend bewohnt oder zumindest werden sie gut instand gehalten. Auch die Straßen und Wege. Darum, um deren Instandhaltung, kümmert sich anscheinend eine kleine dreiköpfige und zwölfbeinige Sonderbrigade. Sehr sympathisch.
Und dann gibt es da dieses kliene Tal, das sich zu den Bergen hin erstreckt. Ein Traum von einem Fleckchen Landschaft. Saftiggrüne Wiesen, ein paar Esel, ein paar Ziegen, Hühner hier und da, das ein oder andere menschliche Wesen, das den Gemüsegarten für den Frühling vorbereitet…. Alles atmet Frieden, Beschaulichkeit, Überschaubarkeit….. eine Idylle. Da könnte man schon auf den Gedanken kommen, den Rest der Welt einfach Restwelt sein zu lassen.
(es) Mi camino de vuelta a Agarez me llevó por la carretera y, por tanto, pasé por la pequeña cascada de Galegos. Ya había pensado que mi intento de „pescar“ un pez del arroyo de montaña no se vería coronado por el éxito.
Así que había traído todo lo necesario para un bocadillo de trucha asalmonada. Me había ganado este pic nic a pulso. Y no podía haber lugar mejor.
(de) Mein Weg zurück nach Agarez führte die Straße entlang und daher vorbei an dem kleinen Wasserfall von Galegos. Ich hatte mir schon gedacht, dass mein Versuch, einen Fisch aus dem Bergbach zu „angeln“ nicht von Erflog gekrönt werden würde.
Daher hatte ich alles für ein Lachsforellenbrötchen dabei. Dieses kleine Picknich hatte ich mir redlich verdient. Und einen besseren Ort hätte ich nicht finden können.
(es) Me hubiera gustado visitar Agarez con alguien que conozca a alguna de las mujeres que aún tejen allí. Tejen con lino. Lo he visto en los folletos y me lo han contado. Por desgracia, eso no ocurrió durante mi estancia en Vila Real. Y no vi a nadie en las calles a quien pudiera haber preguntado, hombre o mujer. Y tejer se hacía o se hace en casas particulares. No hay un „centro de artesanía“, no sé, en la antigua escuela del pueblo, por ejemplo, donde las mujeres se reúnen y trabajan. Algo que puede hacerse espacio público.
(de) Ich hätte mir gewünscht, mit jemandem Agarez zu besuchen, der eine der frauen kennt, die dort immer noch weben. Leinenweberei. Leider hat sich das in meiner Zeit hier in Vila Real nicht ergeben. Und ich habe niemanden in den Gassen gesehen, den ich hätte fragen können, weder Männlein noch Weiblein. Und gewebt wurde oder wird halt in den Privathäusern. Es gibt kein „Handarbeits-Zentrum“, keine Ahnung, in der ehemaligen Dorfschule zum Beispie, in dem die Frauen zusammenkommen und arbeiten. Etwas, das man öffentlich machen kann.
(es) Desde Agarez, el descenso fue bastante rápido y, antes de darme cuenta, estaba en Lordelo. Fue el final de mi caminata. Recorrí el último tramo hasta Vila Real en autobús. Ya tenía suficiente y la sensación de que este último tramo no sería especialmente emocionante. Sin embargo, me llevó el autobús en una enorme vuelta por todo Vila Real y vi rincones que no había explorado antes.
(de) Nach Agarez ging es ziemlich schnell bergab und eh ich mich versah, war ich in Lordelo. Da war meine Wanderung zu Ende. Das letzte Stück bis nach Vila Real bin ich mit dem Bus gefahren. Genug war genug und ich hatte das Gefühl, dass dieses ketzte stückchen jetzt nicht besonders spannend sein würde. Dafür hab ich mit dem Bus aber eine riesige Runde gedreht und Eckchen von via Real gesehen, die ich vorher nch nicht erkundet hatte.
(es) ¿Ỳ?, ¿He prometido demasiado? Ha sido una entrada largo, ¿verdad? Pero también lo fue la caminata.
(de) Und? Hab ich zuviel versprochen? War schon en langer Beitrag, oder? Aber es war ja auch eine lange Wanderung.
(es) Cuando hace unos días escribí sobre las mercerías que están desapareciendo, me preguntaba cuántos jóvenes hay, que saben lo que significa esta palabra y qué es lo que se solía vender en una mercería. Pues bien, voy a aventurar que la mayoría de vosotros, que de vez en cuando os tomáis el tiempo para leer mis posts y me acompañáis en mi viaje, pertenecéis a la parte de la sociedad que todavía puede asociar estas palabras con contenidos e imágenes, tal vez incluso con recuerdos concretos.
Por eso también puedo escribir sobre Felisberto, el guardián de la librería Traga-Mundos. En alemán tenemos una palabra („Ladenhüter“) que se suele usar para artículos que no se venden, que llevan en el almacén o en la estantería ni se sabe cuanto tiempo y se han convertido en parte inseparable del mobiliario. Pero la traducción literal es „guardián de la tienda“, como „Hütehund“, el perro guardián del pastor. Me gusta esta ambiguedad.
Por ello pienso en Felisberto, originario de la familia de los espantapájaros, como en el guardián de los libros. Creo que muchas tiendas deberían tener guardianes. Sería mucho más divertido ir por las calles. Igual hasta que conseguirían que la gente se parase de vez en cuando y hasta que se echase una sonrisa.
(de) Als ich vor einigen Tagen über die Kurzwarenläden geschrieben habe, die im Verschwinden begriffen sind, habe ich mich gefragt, wie viele junge Menschen mit diesem Wort eigentlich noch etwas anfangen können. Nun, ich wage es mal, die Annahme in den virtuellen Raum zu stellen, dass die Mehrzahl von euch, die ihr euch ab und zu die Zeit nehmt, meine Beiträge zu lesen und mich so auf der Reise zu begleiten, zu dem Teil der Gesellschaft gehört, die ihr diese Wörter noch mit Inhalt und Bildern, vielleicht sogar noch mit konkreten Erinnerungen verbinden könnt.
Daher kann ich auch ober Felisberto, den Ladenhüter der Buchhandlung Traga-Mundos schreiben, weil ihr mit diesem Begriff noch etwa anfangen könnt. Und ich mag euch dazu einladen, ihn umzudeuten. Ich meine, wir wissen alle, dass dem Ladenhüter etwas eher negatives anhaftet. Da geht es allgemein um „schwer verkäufliche Produkte ● Ladenhüter ugs. (es existiert) keine Nachfrage (nach) · (sich) schwer verkaufen lassen · nicht gefragt sein · schwer verkäuflich sein ● wie Blei in den Regalen liegen ugs. Langsteher ● Staubfänger fig. Auslaufmodell · Restposten ● Ramsch (Buchhandel)“ (Internet dixit)
Nun, ich möchte euch hier einen der Ladenhüter der anderen Art vorstellen. Denn Felisberto, aus der Familie der Vogelscheuchen, sitzt normalerweise vor der Buchhandlung, hütet die Bücher wie ein Bücherhirte, und läd die Vorbeigehenden zum kurzen Anhalten, vielleicht sogar zu einem kurzen Schmunzeln ein. Das ist in dieser trüben Zeit schon viel wert. Vielleicht sollten viel mehr Orte sich einen Hüter oder eine Hüterin zulegen. Dann wäre der Alltag nicht so grau.
(es) Bueno, en fin, cuando llegué a Vila Real, Felisberto estaba en un estado deplorable. Atrás quedaban unos meses grises. El clima y alguna que otra persona no siempre lo habían tratado con cariño, por lo que Antonio me preguntó si podía hacerme cargo de él para ponerlo de nuevo en forma.
Acepté el reto, aunque mis conocimientos en construcción y restauración de muñecas son más que limitados.
Primer paso: anestesiar a Felisberto para poder desmontarlo. Al fin y al cabo, el principal problema era la falta de un esqueleto sólido. Tenía la columna vertebral, eso sí, pero el resto había perdido su forma.
(de) Nun, wie auch immer, als ich nach Vila Real kam, befand sich Felisberto in einem bedauerlichen Zustand. Einige graue Monate lagen hinter ihm. das Klima und auch der ein oder andere Mensch war nicht immer liebevoll mit ihm umgegangen und so fragte mich Antonio, ob ich mich nicht seiner annehmen könne um ihn wieder etwas auf „Vordermann“ zu bringen.
Ich hab die Herausforderung angenommen, auch wenn meine Expertise in Sachen Puppenbau und -restauration mehr als überschaubar ist.
Schritt eins: Vollnarkose für Felisberto, um ihn auseinandernehmen zu können. Das Hauptproblem war ja schließlich sein mangelndes Gerüst. Das Rückgrat war noch da, aber der Rest hing doch sehr formlos an ihm.
(es) Cabeza fuera. No hay remedio. Pero por lo demás queríamos intentar conservar todo lo posible de Felisberto y sustituir o mejorar sólo lo que fuera absolutamente necesario. Queríamos que Felisberto siguiera siendo Felisberto. Así que guardamos cuidadosamente todas las piezas.
(de) Kopf ab. Da geht kein Weg dran vorbei. Aber ansonsten wollten wir versuchen, so viel wie möglich von Felisberto zu erhalten und nur das zu ersetzen oder zu verbessern, was wirklich notwendig war. Denn Felisberto sollte ja Felisberto bleiben. Also haben wir alle Teile sorgfältig aufbewahrt.
(es) Y luego me inspiré en la nasa que me acompaña desde que la rescaté del cubo de la basura en Fisterra y la convertí en una especie de alforja. Así que pregunté en la ferretería de al lado por una rejilla de plástico comparable y encontré lo que buscaba _ por supuesto, porque no creo que haya nada en esta tienda que no exista.
(de) Und dann habe ich mich durch die Reuse inspirieren lassen, die mich begleitet, seitdem ich sie in Fisterra aus dem Müllcontainer gerettet und zu einer Art Kiepe (auch was das ist, wisst ihr noch, oder) umfunktioniert habe. Und so habe ich im Eisenwarenladen nebenan nach vergleichbarem Plastikgitter gefragt und bin _ natürlich, denn in diesem Laden gibt es, glaube ich, nichts was es nicht gibt_ fündig geworden.
(es) Resultó fácil construir las extremidades a partir de la rejilla. Incluso de tal forma que en teoría se podrían mover, es decir, Felisberto podría convertirse en una gran marioneta. Estoy muy tentada de construir un guardián para el KUKUmobil. 😉
(de) Ja, und aus dem Gitter ließen sich dann sehr leicht die einzelnen Gliedmaßen fertigen. Sogar so, dass man sie theoretisch bewegen kann, d.h. Felisberto könnte eigentlich eine große Marionette werden. Ich bin sehr versucht, einen KUKUmobil_Hüter zu bauen. 😉
(es) La ropa también necesitaba un cambio. Así que Antonio aportó un pantalón y una camisa viejos. Eso ya queda bastante aparente.
(de) Auch die Klamotten hatten einen Wechsel nötig. Also hat Antonio eine alte Hose und ein altes Hemd beigesteuert. Das sieht schon ganz ordentlich aus.
(es) Eso no es una excepción: la cabeza es una de las partes más complcadas de hacer. De alguna manera debe tener buen asiento sobre el torso, no doblarse….. Para ser la primera muñeca, creo que ha quedado bastante bien. Pero aún se puede mejorar, diría yo.
(de) Wie immer, auch hier: der Kopf ist doch mit das Körpeteil, das am schwersten zu bauen ist. Irgendwie soll er ja gut sitzen, nicht knicken….. Dafür, dass es die erste Puppe ist, ist er, glaube ich, ganz gut geworden. Aber es ist noch Luft nach oben, würde ich mal sagen.
(es) La primera barba la convertí en cejas. El pelo renovado, la gorra dada la vuelta. La nueva barba es un poco más larga y espesa, lo que, supongo, se debe a la edad. Y el clavel, el clavel florece en rojo vivo sobre mi pecho.
(de) Den ersten Bart habe ich in Augenbrauen verwandelt. Die Haare erneuert, die Mütze gewendet. Der Neue Bart ist etwas länger und dichter, das muss wohl am Alter liegen. Und die Nelke, die Nelke blüht im frischen Rot auf der Brust.
(es) Felisberto se ha despertado de la anestesia. Parece que ha sobrevivido bien a la ontervención. Ayer le di el alta. Puede volver a „pastar“. Sed buenos con él, él también lo es con vosotros.
(de) So, jetzt ist Felisberto aus der Narkose erwacht. Erscheint den Eingriff gut überstanden zu haben. Ich habe ihn gestern „entlassen“. Er darf wieder hüten. Seid nett zu ihm, er ist es auch zu euch.
(es) ¡¡¡Ciao, Felisberto!!! Cuidate. Que tengas muchos encuentros maravillosos y sigas disfrutando de tu tarea. Guardián de los libros. Precioso.
Por cierto, quien tiene curiosidad por ver qué tipo de libros hay en la librería de Antonio, puede entrar en el blog de Traga-Mundos o seguir el perfil en Instagram.
(de) Ciao, Felisberto!!! Mach’s gut. Mögest du viele schöne Begegnungen haben und dich weiter an deiner Aufgabe freun. Hüter der Bücher. Schön.
Und wer von euch jetzt neugierig geworden ist, und wissen möchte, welche bücher Felisberto denn da behütet, kann sich genre umschauen, auf Instagram und im Blog von Traga-Mundos.
streetpoetry
(es) Amarante es algo más que un museo, un casco antiguo, pastelerías y un río. Sólo eso no está nada mal para una ciudad de apenas 10.000 habitantes. Pero Amarante tenía preparado para mí otro „hilo rojo“ que me llevó por sus calles….
(de) Amarante ist noch etwas mehr als Museum, Altstadt, Konditoreien und Fluß. Das alleine ist schon nicht schlecht für eine 10.000 Einwohner zählende Stadt. Aber Amarante hat für mich noch einen weiteren „Roten Faden“ bereit gehalten, der mich durch die Straßen geführt hat…..
(es) Agustina Bessa-Luís nació en Vila Meã, Amarante, el 15 de octubre de 1922 . Fue una escritora destacada como novelista, y ganadora, entre otros galardones, del Prémio Camões en 2004. Con motivo de su muerte en 2019, surgió la iniciativa de homenajear esta escritora, una de las grandes voces femininas de la literatura actual portuguesa, llevando citas de ella a las calles de Amarante.
(de) Agustina Bessa-Luís wurde am 15. Oktober 1922 in Vila Meã, Amarante, geboren. Sie war eine herausragende Schriftstellerin und Romanautorin, die unter anderem 2004 mit dem Prémio Camões ausgezeichnet wurde. Anlässlich ihres Todes im Jahr 2019 entstand die Initiative, diese Schriftstellerin, eine der großen weiblichen Stimmen der aktuellen portugiesischen Literatur, zu würdigen, indem Zitate von ihr auf die Straßen von Amarante gebracht wurden.
(es) …. y un lugar en el que algunos de estos hilos se juntan de manera activa y creativa: la officina noctua es un lugar donde el diseño, el arte, la seriegrafía, las antiguedades, objetos de segunda mano, la artesanía y el birdwatching se sientan alrededor de una gran mesa para crear bellos objectos y dar nuevos impulsos…
Me emocioné cuando encontré el martín pescador bordado y pregunté por la autora. Con ello se inició un interesante intercambio sobre nuestros respectivos projectos y trabajos. Al final me llevé un libro que officina noctua ha editado el año pasado, porque me gustó mucho la edición. Y espero ser capaz de entenderlo.
De todas formas, Nuno, de Officina noctua ha sido tan amable de mandarme un pdf con la traducción de la Obra de Teixeira de Pascoaes titulada en alemán „La palabra oscura“, traducción hecha por Albert Vigoleis Thelen, publicada en 1945 en la editorial suiza de Raschen & Cie. La palabra oscura se considera, según él, como una especia de borrador de „O Bailado“.
(de)…. und ein Ort, an dem einige dieser Fäden aktiv und kreativ zusammenlaufen: die officina noctua ist ein Ort, an dem Design, Kunst, Siebdruck, Antiquitäten, Second-Hand-Objekte, Kunsthandwerk und Vogelbeobachtung um einen großen Tisch herum zusammensitzen, um schöne Objekte zu schaffen und neue Impulse zu geben…
Ich war begeistert, als ich den gestickten Eisvogel fand und fragte nach der Autorin. So begann ein interessanter Austausch über unsere jeweiligen Projekte und Arbeiten. Am Ende habe ich ein Buch gekauft, das Officina noctua letztes Jahr veröffentlicht hat, weil mir die Ausgabe sehr gut gefiel. Und ich hoffe, dass ich es auch verstehen werde.
Nuno von Officina noctua war jedenfalls so freundlich, mir eine pdf-Datei mit der Übersetzung von Teixeira de Pascoaes‘ Werk mit dem deutschen Titel „Das dunkle Wort“ zu schicken, eine Übersetzung von Albert Vigoleis Thelen, erschienen 1945 im schweizer Verlag Raschen & Cie. „Das dunkle Wort“ gilt ihm zufolge als eine Art Vorlage für „O Bailado“.
1. Die Wanderung / La caminata
(es) Como ya he dicho,tras un paseo por el casco antiguo de Amarante tuve tiempo suficiente para seguir el Tâmega hacia el sur en una corta caminata por el sendero ribereño. Un sendero cómodo, de unos 6 kilómetros, que comienza en un antiguo molino, lo hace fácil, incluso cuando el nivel del agua es un poco más alto, como puede ser el caso en los meses de invierno.
Después de dos días de poco ejercicio físico, sentó bien poder salir a caminar de nuevo, pero para ser honesta, para mí personalmente el camino era demasiado fácil, el río demasiado recto, y al final no había nada más que una pequeña rotonda, sin más. En otras palabras, no fue la caminata más emocionante que he hecho. Sobre todo porque había mucha vegetación de ribera „despejada“ en el lado que yo había elegido. Con las mejores intenciones, como me enteré al final de la caminata, porque uno de los objetivos es sustituir la vegetación invasora por especies autóctonas. En algún momento, dentro de unos años, si este trabajo se continúa haciendo con cuidado, seguro que las cosas tendrán otro aspecto aquí.
(de) Wie gesagt, ich hatte ausreichend Zeit, um nach einem Spaziergang durch die Altstadt von Amarante auch auf einer kleinen Wanderung entlang des Uferwegs dem Tâmega Richtung Süden zu folgen. Ein gut ausgebauter Uferwanderweg, ca. 6 km lang, der an einer alten Mühle beginnt, macht es einfach, auch bei etwas höherem Wasserstand, wie das in den Wintermonaten der Fall sein kann.
Nach zwei Tagen mit wenig Bewegung hat es mir gut getan, einfach mal wieder drauflos laufen zu können, aber um ehrlich zu sein, war mir persönlich der Weg zu einfach, der Fluß zu gerade, und am Ende wartete nichts weiter als ein kleiner Wendekreis. Will sagen, es war nicht die aufregendste Wanderung, die ich bisher erlebt habe. Zumal an der von mir gewählten Seite sehr viel Ufervegetation „bereinigt“ wurde. Mit guter Absicht, wie ich am Ende der Wanderung erfuhr, denn es geht unter anderem darum, die invasive Vegetation durch einheimische zu ersetzen. Irgendwann, in ein paar Jahren, wenn diese Arbeit sorgfältig weitergeführt wird, wird es hier sicherlich anders aussehen.
(es) Ya he dicho muchas veces que soy más bieny reacia a volver por donde he venido. Siempre ha sido así. Me había mentalizado que esta vez fuera así, en parte porque mi aplicación de senderismo no mostraba ninguna alternativa. Por eso me sorprendí y me alegré doblemente cuando descubrí el antiguo puente del ferrocarril, subí con curiosidad por la ladera y no sólo pude disfrutar de la vista sobre el Tâmega desde allí, sino que también me di cuenta de que la antigua línea de ferrocarril estaba lo suficientemente despejada como para poder caminar por ella de vuelta a Amarante.
(de) Oft genug habe ich schon erwähnt, dass ich nur sehr ungern den gleichen Weg zurück gehe, den ich gekommen bin. Das war immer schon so. Ich hatte mich darauf eingestellt, dass es diesmal so sein würde, unter anderem, weil meine Wander-App keine Alternative zeigte. Daher war ich überrascht und doppelt erfreut, als ich die alte Eisenbahnbrücke entdeckte, neugierig den Hang hochkrabbelte und nicht nur die Aussicht von dort auf den Tâmega genießen konnte, sondern auch feststellten konnte, dass die alte Bahnstrecke ausreichend frei war, um auf ihr entlang zurück nach Amarante wandern zu können.
(es) Mi primera visita a Amarante fue de noche. Antonio, de la librería „Traga-Mundos“ de Vila Real, me había hablado del cine-club de allí y, como él es cliente habitual, me ofreció llevarme, cosa que acepté encantada. Así que acabé yendo a Amarante en medio de la oscuridad nocturna. Pero lo que pude ver en el corto paseo desde el aparcamiento hasta el cine despertó mi curiosidad.
Más trade, más temprano, llega ese momento. Ese momento en el que tengo la sensación de haber „paseado“ por casi todo lo que me atrae, incluso varias veces. Así que el radio de exploración es cada vez mayor, tanto que tengo que coger algún medio de transporte público para apoyarme. Vila Real y Amarante están bien comunicados. Los autobuses a Oporto paran ahí y de esos hay bastantes. Son aproximadamente 40 km y desde que existe el túnel, se hacen en media hora, más o menos.
(de) Mein erster Besuch in Amarante fand nachts statt. Antonio, von der Buchhandlung „Traga-Mundos“ in Vila Real hatte mir vom dortigen Kinoclub erzählt und da er Stammgast ist, hat er mir die Mitfahrgelegenheit angeboten, die ich natürlich gerne angenommen habe. So kam es zu diesem Besuch in der Dunkelheit. Aber was ich auf dem kurzen Weg vom Parkplatz zum Kino erkennen konnte, weckte meine Neugier.
Früher oder später kommt dieser Moment. Dieser Moment, an dem ich das Gefühl habe, so ziemlich alles was mich reizt, „abgelaufen“ zu haben, vielleicht sogar mehrmals. Daher wird der Radius der Erkundung größer, so groß, dass ich irgendein öffentliches Verkehrsmittel zur Unterstützung dazunehmen muss. Vila Real und Amarante sind gut miteinader verbunden. Die Busse nach Porto halten dort, und von denen gibt es eine ganze Menge. Seit es den Tunnel gibt, kann man die ca. 40 km Entfernung in ungefähr einer halben Stunde zurücklegen.
(es) Amarante no es especialmente grande, quiero decir que el casco antiguo, de interés turístico, se reduce a un tramo de carretera a cada lado del Tâmega. Al menos esa es la información que te dan en la oficina de turismo. De algún modo, probablemente sea cierto. Sea como fuere, me dio tiempo para dar un paseo tranquilo por las calles, sacar muchas fotos, incluso para dar un largo paseo por el Tâmega, visitar el museo con obras de Amadeo de Souza-Cardoso y tomar una copa de vino antes de encontrarme con Antonio para ir juntos al cine.
(de) Amarante ist nicht besonders groß, will sagen die Altstadt, die für Touristen interessant ist, reduziert sich auf ein Stückchen Straße auf jeder Seite des Tâmega. Zumindest ist das die Auskunft, die man im Fremdenverkehrsamt bekommt. Irgendwie stimmt es wahrscheinlich auch. Ich bin jedenfalls gemütlich durch die Straßen geschlendert, habe viele Fotos gemacht, hatte dann aber auch noch Zeit, um eine lange Wanderung am Tâmega entlang zu machen, das Museum mit Arbeiten von Amadeo de Souza-Cardoso zu besuchen, und vor meinem Treffen mit Antonio, vor dem gemeinsamen Kinobesuch gemütlich ein Gläschen Wein zu trinken.
(es) El museo se encuentra en el edificio de un antiguo monasterio. El museo tampoco es especialmente grande y, a decir verdad, no hay muchas obras de Amadeo de Souza-Cardoso expuestas. Desgraciadamente, porque me parece muy interesante.
La edición española de Wikipedia es mucho más completa que la alemana. Esa última proporciona la siguiente información relativamente breve: Amadeo de Souza-Cardoso se licenció en arquitectura en la Academia de Belas-Artes de Lisboa en 1905. Un año más tarde viajó a Francia para dedicarse en Paris por completo a la pintura. Asistió a varias academias y pronto se relacionó con los artistas más famosos de la ciudad, como Amedeo Modigliani, Juan Gris, Pablo Picasso, Constantin Brâncuși, Alexander Archipenko, Sonia y Robert Delaunay. A través de su amistad con el pintor y escultor Otto Freundlich, Souza-Cardoso conoció también el expresionismo, y el arte de Die Brücke y Der Blaue Reiter le dio importantes impulsos. Le siguieron exposiciones en Múnich, Berlín, Hamburgo, Moscú, Londres y, en 1913, su participación en el Armory Show de Nueva York.
Su marcha triunfal como talento prometedor terminó cuando Souza-Cardoso se vio obligado a regresar a Portugal al comienzo de la Primera Guerra Mundial. En Barcelona conoció al arquitecto catalán Antoni Gaudí y se casó con su sobrina Lúcia Peretto. En 1918, con sólo 30 años, murió de gripe española.
(de) Das Museum ist in einem ehemaligen Klostergebäude untergebracht. Auch das Museum ist nicht besonders groß und, um die Wahrheit zu sagen, gibt es leider auch nicht wirklich viele Arbeiten von Amadeo de Souza-Cardoso zu sehen. Leider, denn ich finde ihn schon sehr interessant.
Die spanische Ausgabe von Wikipedia ist um einiges umfänglicher als die deutsche Ausgabe. Die gibt folgende relativ kurze Auskunft: Amadeo de Souza-Cardoso absolvierte 1905 ein Architekturstudium an der Academia de Belas-Artes in Lissabon. Ein Jahr später ging er nach Frankreich, um sich in Paris ganz der Malerei zu widmen. Er besuchte verschiedene Akademien und innerhalb kürzester Zeit machte er Bekanntschaft mit den bekanntesten Künstlern der Stadt, unter anderem Amedeo Modigliani, Juan Gris, Pablo Picasso, Constantin Brâncuși, Alexander Archipenko, Sonia und Robert Delaunay. Durch seine Freundschaft mit dem Maler und Bildhauer Otto Freundlich wurde Souza-Cardoso auch auf den Expressionismus aufmerksam, und die Kunst der Brücke und des Blauen Reiter gab ihm wichtige Impulse. Es folgten Ausstellungen in München, Berlin, Hamburg, Moskau, London und 1913 die Beteiligung an der Armory Show in New York City.
Sein Siegeszug als vielversprechendes Talent endete, als Souza-Cardoso zu Beginn des Ersten Weltkriegs gezwungen wurde nach Portugal zurückzugehen. In Barcelona lernte er den katalanischen Architekten Antoni Gaudí kennen und heiratete dessen Nichte Lúcia Peretto. Im Jahr 1918 starb er, nur 30 Jahre alt, an der Spanischen Grippe.
(es) Amarante no tiene centro comercial.Y eso se nota. Hay muchas tiendas pequeñas de todo tipo. Hay pubs, bares y cafés. Hay no sé cuántas pastelerías con dulces muy dulces. Hay „lugares alternativos“ que parecen muy acogedores para un visitante como yo.
Apasionante cómo se desarollan las ciudades.
(de) Amarante hat kein Shopping Center. Und das merkt man. Es gibt eine Vielzahl kleiner Geschäfte der unterschiedlichsten Art. Es gibt Kneipen, Bars und Cafés. Es gibt ich weiss nicht wie viele Konditoreien mit kritzesüßem Gebäck. Es gibt so etwas wie „alternative Orte“, die auf eine Besucherin wie mich sehr einladend wirken.
Schon spannend, wie Städte sich entwickeln.
(es) Por cierto, la película que vimos fue: L’histoire de Souleymane (título internacional de la película: La historia de Souleymane) es un largometraje francés de Boris Lojkine de 2024. El drama sigue a un guineano proveedor de bicicletas en París durante dos días, que está a punto de ver su solicitud de asilo.
(de) Übrigens, der Film, den wir gesehen haben war: L’histoire de Souleymane (internationaler Filmtitel: Souleymane’s Story) ist ein französischer Spielfilm von Boris Lojkine aus dem Jahr 2024. Das Drama begleitet zwei Tage einen guineischen Fahrradlieferanten in Paris, der kurz vor der Anhörung zu seinem Asylantrag steht.