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Übrigens: diese Berliner Erfindung erlebt ein Revival: Nachdem 2019 der Betreiber Ilg-Außenwerbung das Geschäft von Wall übernommen hatte, wurden berlinweit zunächst 2500 der alten Säulen abgebaut. Mittlerweile stehen 1480 neue – und es kommen immer mehr dazu.
Sara Orlos Fernandes hat vor Kurzem in der BZ dazu einen kleinen Artikel veröffentlicht.
Ich mag sie. Und ich fänd es toll, wenn es nicht nur Werbe- sondern auch Bürger-Kommunikationsflächen werden würden, so ’ne Art Wandzeitung, Schwarzes Brett… keine Ahnung. Aber das wäre vielen vielleicht wiederum wohl zu „schubbelig“.
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Bratislava
Ein einziger Punkt stand auf meiner MUST-SEE-Liste schon bevor ich nach Bratislava gefahren bin. Ich meine, neben dem Wiedersehen mit Tereza, das mich ja überhaupt in diese Stadt geführt hat. Das einzige, was ich vor Reiseantritt gemacht habe, war, den Wikipediaeintrag über Bratislava zu lesen. Der ist recht ausführlich, und ehrlich gesagt habe ich einiges nur überflogen, ABER da stand doch tatsächlich in einem knappen Satz: Im 1781 erbauten Primatialpalais (Primaciálny palác), dem heutigen Sitz des Bürgermeisters, wurde 1805 der vierte Frieden von Pressburg unterzeichnet. In der dortigen Galerie sind unter anderem sechs englische Gobelins aus dem 17. Jahrhundert ausgestellt, die die Geschichte von Hero und Leander aus der griechischen Mythologie erzählen.
VI. Die Gobelins im Primatialpalais
1903 wurde das Palais vom Erzbischof an die Stadt verkauft. Bei den Sanierungsarbeiten entdeckte man eine bis dahin unbekannten Serie von sechs Gobelins aus dem 17. Jahrhundert. Sie basieren auf den Entwürfen des aus Rostock stammenden Malers Franz Cleyn und erzählen die Geschichte von Hero und Leander.
Cleyn kam 1599 an den Hof König Christians IV. von Dänemark in Kopenhagen. 1611 wurde er zum Hofmaler ernannt. 1617 erhielt er das Bürgerrecht von Kopenhagen. 1624, ausgestattet mit Empfehlungsschreiben von Sir Robert Anstruther, außerordentlicher Botschafter Englands am dänischen Hof sowie von Sir Henry Wotton, dem damaligen englischen Botschafter in der Republik Venedig, nach England zu Charles, zu der Zeit Prinz von Wales. Da dieser außer Landes war, wurde er von James I. empfangen. Dieser sah in ihm genau den Mann, den er für die neue Wandteppichmanufaktur benötigte, die er unter Sir Francis Crane in Mortlake bei London hatte einrichten lassen, die Mortlake Tapestry Works. Da Cleyn zur Beendigung einiger Arbeiten nach Dänemark zurück musste, James I. ihn aber unbedingt nach England holen wollte, schrieb er persönlich an den dänischen König und bat um dessen Freigabe. Der Antrag wurde bewilligt, und Cleyn kehrte nach England zurück und trat in den Dienst von Prinz Charles. Er wurde sofort in Mortlake angestellt.
Die Tapisserien und anderen Produktionen der Manufaktur Mortlake wurden vor allem in Frankreich hoch geschätzt und über den Kontinent verteilt.Wie damals durchaus üblich, wurden bestimmte Vorlagen mehrmals gewebt, mal etwas größer oder kleiner, weil sie an die Wünsche der Auftraggeber angepasst wurden, denn sie wurden immer zusammen mit den Räumlichkeiten gedacht, die sie schmücken sollten. Heute gibt es vollständige Serien in Liverpool, in der Sammlung des Schwedischen Königshauses in Drottningholm, in der Nähe von Stockholm und eben in Bratislava.
Wie genau die Serie der sechs Tapisserien nach Bratislava gekommen ist, weiss man bis heute nicht. Sie haben überlebt, das ist das wichtigste. Und sie werden gezeigt, im heutigen Rathaus. Und sie weisen eine Besonderheit auf: es sind sechs Gobelins, wobei der sechste einem Ausschnitt aus dem fünften zeigt: den traurigen Eros mit zerbrochenem Bogen, der im fünften Gobelin eher am Rande der Bildkomposition auftaucht und im sechsten noch einmal in den Mittelpunkt gerückt wird.
Hero und Leander
Gobelins wurden oft als Bildergeschichten konzipiert und erzählen von Schlachten, stellen biblischen Geschehnissen und Gleichnissen dar, oder, wie hier, eine Geschichte aus der griechischen Mythologie.
Der Sage zufolge war Hero eine Priesterin der Aphrodite in Sestos am westlichen Ufer der Meerenge Hellespont. Ihr Geliebter Leander lebte in Abydos am gegenüberliegenden kleinasiatischen Ufer. Da er Hero nur heimlich besuchen konnte, durchschwamm er allnächtlich den Hellespont. Ein Leuchtfeuer, das Hero in einem Turm entzündete, oder eine von ihr dort verwendete Öllampe oder Fackel wies ihm den Weg. Einmal verirrte er sich jedoch bei einem Sturm, der das Feuer auslöschte, und ertrank. Am folgenden Morgen entdeckte Hero seinen angeschwemmten Leichnam am Ufer und stürzte sich vom Turm in den Tod.
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Unerfahren in der Liebe, bat Hero ihre göttliche Herrin darum, möglichst lange ein jungfräuliches Leben führen zu dürfen. Doch als eines Tages der schöne Held Leander in Sestos auftaucht ist wenig später um beide geschehen. Der Pfeil sitzt. Sie verlieben sich heftig ineinander.
2
Als Priesterin ist Hero nicht frei in den Entscheidungen ihres Herzens. Auch sind die beiden sich sicher, dass ihre Eltern die Verbindung zwischen ihnen nicht gutheißen würden. Deshalb halten sie ihre Liebe geheim.
3
Leander wohnt in Abydos, einem auf der anderen Seite des Hellesponts gelegenen Ort. Um zu Hero zu gelangen, muss er nachts die Meerenge durchschwimmen. Damit er den Weg zu ihr finden kann, zündet Hero jeden Abend eine Lampe an. Sie wird zum Sinnbild ihrer Liebe. Ihr schwaches Licht allein schon spornte Leander an, die Strecke durch die Meerenge zu bewältigen.
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Obwohl beiden die Gefahr bewusst ist, dass die Lampe bei stürmischem Wetter gelöscht werden könnte, läßt Hero eines Nachts voller Sehnsucht nach ihrem Geliebten die notwendige Vorsicht außer acht.Hier sieht man Eros mit dem leitenden Licht und im Hintergrund erahnt man schon, was sich da zusammenbraut.
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So geschieht es, dass ein Sturm das Licht ausbläst. Leander verliert die Orientierung und ertrink im Meer. Als anderntags seine Leiche ans Gestade von Sestos gespült wird, stürzt sich Hero in Trauer und Schmerz von einem Turm und folgt ihm in den Tod.

Gemälde Hero und Leander von Domenico Fetti – 1. Kunsthistorisches Museum Wien, Bilddatenbank.2. gallerix.ru, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5224487
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Die Serie in Bratislava endet mit der Darstellung der verzweifelten Hero und des traurigen Eros. Ihr Freitod hätte das Motiv des sechsten Gobelins sein können. Doch das war wohl dann doch zu heftig, oder die Wand war zu klein….
Hier ein Link zur Gobelinmanufaktur in Bratislava. Ich habe sie leider nicht besuchen können. Vielleicht beim nächsten Mal.
Und noch ein kleines Anhängsel zum Thema unglückliche Liebespaare: Ins deutsche Liedgut hat diese tragisch-schöne Sage mit den Strophen „Es waren zwei Königskinder“ Eingang gefunden.
Rudolf Schock, René Kollo…. im Internet gibt es die verschiedensten Versionen, gesprochen, gesungen, einzeln und im Chor….. wir haben die Balladen für Kinder von Lutz Görner immer gerne gehört, als die Kinder noch klein waren. Hier seine Version dieses deutschen Volksliedes:
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Bratislava
V. Kleine Karpaten
Die Karpaten. Mir klingt das nach Wölfen und Bären und Beeren und Pilzen und Wald, viel Wald. Und eher nach Trollen und Wurzelwesen als nach Elfen. Also irgendwie eher rau und etwas düster als luftig-leicht und licht. Vielleicht, weil direkt im Anschluss Transsylvanien kommt…..
Nun, seitdem ich einen Tag durch die Inneren Westkarpaten gewandert bin, denn das ist der Teil dieser Gebirgsregion, der an den nördlichen Stadtrand Bratislavas stößt und leicht mit den Großstadt-Öffis zu erreichen ist, verbinde ich sie außerdem noch mit extrem gut beschilderten Wander- und Fahrradwegen.
Verrückt, ich hatte nur einen Wintertag zur Verfügung mit seiner eh begrenzten Zahl an tageslichthellen Stunden, aber wenn dem nicht so ist, dann könnte man Tage und Tage und Tage weiter wandern, im leichten Bogen nach Südosten, und irgendwann käme man dann über die Ukraine und Rumänien in Serbien an. Und im allerbesten Fall begegnen einem dabei Menschen, die in die entgegengesetzte Richtung wandern und denen man freundlich zunickt, wie das so ist, wenn man wandernd unterwegs ist. Wie es tatsächlich ist, weiss ich nicht. Ob es geht, überhaupt und derzeit, weiss ich nicht. Aber es ist beeindruckend.
Immerhin bin ich eine kleine Strecke auf dem Cesta hrdinov SNP (Weg der Helden des Slowakischen Nationalaufstandes; auch nur Weg der Helden) gelaufen. Laut Wikipedia einem der bedeutendsten Fernwanderweg der Slowakei. Die knapp 770 km lange Trasse verbindet viele Orte miteinander, die mit dem Slowakischen Nationalaufstand oder der Befreiung der Slowakei in den Jahren 1944 und 1945 verbunden sind. Durchschnittlich braucht man drei bis vier Wochen, um den ganzen Weg zu bewältigen. Das rote E8, das auf den Fotos der Wegweiser immer wieder auftaucht, ist die Markierung des Europäischen Fernwanderwegs. Irgendwann werde ich solch einen Weg mal wandern.
Der Fernsehturm am Anfang meiner Wanderung

Zum großen Teil ist es Buchenwald, durch den der Wanderweg mich führt. Ich bin etwas überrascht darüber, wie viele Sturmschäden, alte und neue, es gibt und wie viele Bäume nicht unbedingt gesund aussehen. Immer wieder gibt es Lichtungen, an denen „geknabbert“ wird am Baumbestand. Aber auch in den Wäldern Deutschlands kommt mir oft der Gedanke, wie es ihnen wohl wirklich gehen mag, den Bäumen. Ich weiss, ich sehe sie nur als Laie und erkenne einen ungesunden Baum erst dann als solchen, wenn es so offensichtlich ist, dass man schon weggucken müßte, um es nicht zu sehen. Aber ich weiss auch, dass viele Bäume, die mir noch gesund erscheinen, eigentlich schon schwer zu kämpfen haben, mit den Veränderungen des Klimas, der Hitze, dem Wassermangel. Dass viele, auch wenn sie jetzt für das ungeübte Auge noch so aussehen mögen, eben nicht mehr vor Gesundheit strotzen.
Winter ist nicht die Jahreszeit, die Wälder in ihrer vollen Pracht zeigt, aber es ist die Jahreszeit, die Durchblick gewährt. Ich mag das. Auch. Sehr.
Hochsitze. Meine Lieblings-Picknickorte bei Wanderungen.
Der Vorteil für den wandernden Menschen ist an solchen Kahlstellen der Ausblick, der sich bietet.
Biely kríž war auf dieser Wanderung mein „Ziel“. Dort habe ich den Fernwanderweg verlassen und bin nach Osten abgebogen, um von Rača aus mit den Öffis wieder nach Bratislava zurückzufahren.
Ich hatte nicht viel Verpflegung mit, eigentlich nur etwas zum Knabbern. Aber ein MUSS war dabei: HORALKY, knusprige Waffeln mir Erdnussfüllung. Weil: Wanderung und Horalky gehören zusammen, so wie Berge und Edelweiss oder Wollstrümpfe und Wanderschuhe. Zumindest in Terezas Erinnerung, die gut anknüpft an meine manchmal etwas altmodische Art und Weise, ohne Hightech-Ausrüstung und Klamotten durch die Landschaft zu stiefeln.
Übrigens war es ja meine erste Reise in neuer Gesellschaft: nämlich mit meinem neuerworbenen Smartphone. Ich bin ganz begeistert von der Wander-App, die ich mir runtergeladen habe: Mapy.cz Supergut!!!
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Bratislava
IV. Der Ausflug nach Devin
Nicht weit von der Altstadt Bratislavas entfernt liegt Devin, ein kleiner Ort, der seit 1946 Stadtteil der slowakischen Hauptstadt ist. Unterhalb der SNP-Brücke fährt der Bus ab, der einen dorthin bringt. Die meisten Touristen, einheimische und fremde, wissen das, weil es in allen Reiseführern als eine DER Sehenswürdigkeiten aufgeführt wird.
Denn dort, am Zusammenfluss von March und Donau hoch über dem davorliegenden Marchfeld, am Fuß des 514 Meter hohen Thebener Kogels, mit dem die Kleinen Karpaten beginnen, erhebt sich als Ruine einer imposanten Festungsanlage auf dem Felsmassiv die Burg DEVIN.
Das weitläufige Gelände um die Burg ist heute ein Freilichtmuseum , in dem auf zahlreichen Infotafeln auch in deutscher Sprache, denn Österreich liegt nur ein paar Schwimmzüge entfernt, die lange Geschichte dieses Ortes erzählt wird. Ich habe zwar alle Schilder abfotografiert, unter anderem, weil ich keine Lust hatte, sie zu lesen und dachte, ich hol das nach, vielleicht im Bus, vielleicht im Bett, vielleicht im Zug zurück nach Berlin oder zu Hause am Computer beim Sortieren der Fotos. Ich habe es immer noch nicht getan. Sicherlich ist es einfacher, den entsprechenden Wikipedia-Eintrag zu lesen.
Reste der romanischen Kirche aus dem 9.Jhdt.
Wir sind gemütlich über das Gelände des Freilichtmuseums gewandert, haben den Wind genossen und den wunderbaren Blick über die Donau und die Morava, die March, der sich von oben bietet.
Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän
UND….. ich habe mein erstes Schiff auf der Donau gesichtet. Die ganze Zeit schon hatte ich mich gefragt, wo denn die Schiffe sind. Donau, das ist doch auch Wasserstraße. Immer wieder kam die Erinnerung aus meiner Kindheit hoch, wenn wir ab und an mal nach Köln gefahren sind und ich dann fasziniert am Rhein saß und die Lastkähne beobachtet habe, wie sie rauf und runter an mir vorbei schipperten, und wie sie mehr oder weniger tief im Wasser lagen, je nachdem, wie voll ihr Bauch war.
Gestern habe ich eher zufällig ein Interview mit dem Mobilitätsforscher Andreas Knie gehört, bei dem es um Transportmittel und um Mobilität ging. Unter anderem kam die Rede auf die Binnenschifffahrt und ihre Bedeutung in der Vergangenheit und Zukunft.
Dort fand ich eine mögliche Antwort auf mein vergebliches Warten auf die Lastenkähne Donau rauf und Donau runter. Keine Ahnung, ob das was in der Donau gerade herrscht, unter dem Gesichtspunkt der Schiffbarkeit als Hochwasser bezeichnet werden kann und es deshalb jetzt keine Kähne auf der Donau gab… (in mir klingt noch die Situation des vergangenen Sommers nach, wo am Rhein der Schiffverkehr stillgelegt werden musste, werden des zu niedrigen Wasserpegels). Ich fand die Überlegung viel interessanter, wie sich die Veränderungen hinsichtlich der zu befördernden Güter, egal von wo nach wo, auf die Binnenschifffahrt auswirkt. Da geht es eben nicht mehr um Kohle, Kies und andere Baustoffe, Schrott und was sonst noch in den Tiefen eines Lastkahns transportiert wurde.
Und wenn ich dann von oben verfolge, wie der Kahn sich gegen die Strömung voran kämpft, wieviel Kraft, sprich Kraftstoff er braucht, dann kommt selbst mir als Laie der Gedanke, dass dieses Transportmittel vielleicht tatsächlich nicht mehr zeitgemäß ist?! Keine Ahnung. Nur Gedanken.
Graue Zeiten
Am Fuß der Burg, an der Stelle, wo die March in die Donau fließt und sie die Grenze zwischen der Slowakei und Österreich bildet, befindet sich eine Gedenkstätte, das Tor der Freiheit, Werk des Bildhauers Peter Mészároš. Es erinnert an die über 400 Toten, die zur Zeit des Eisernen Vorhangs versucht haben, hier ihren Weg in die Freiheit zu finden und bei dem Versuch, an das andere Ufer zu kommen, das nur 10, vielleicht 15 Meter entfernt liegt, erschossen wurden.
Nur zwei Tage zuvor hatte mir Terezas Mutter erzählt, wie es war, für viele, die hierher gekommen sind, um ihre Angehörigen zu sehen, auf der anderen Seite der March, diejenigen, die es geschafft hatten. Wie Königskinder, die nicht zusammenkommen können. Weil es eine dunkle Macht gibt, die das verhindern will.
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Bratislava
II. Der Kampf um die Zukunft
Donnerstag. Ein Donnerstag war mein erster Tag in Bratislava. Damals wußte ich es nicht, erst als Tereza mir sagte, dass wir einen fixen Termin haben würde, und sie und Jakub mich aus meiner Ignoranz retteten und mir erklärten, was es mit den Protesten auf sich hat, die schon seit Wochen jeden Donnerstag in mehreren Städten den Landes, und natürlich auch in der Hauptstadt Bratislava, stattfinden und von immer mehr Menschen unterstützt werden.
Jetzt weiß ich, dass sich gestern Abend wieder Tausende von Menschen getroffen haben, um gegen die vorgeschlagene Reform der aktuellen Regierung zu protestieren. An einem Ort mit Geschichte.
In den vergangenen Tagen habe ich nach Information gesucht, weil ich dachte, wie groß kann meine Ignoranz denn sein, dass ich so gar nichts mitbekommen habe. Aber auch mit dem neu geweckten Interesse war es nicht so, dass ich eine Flutwelle bewältigen musste, die über diese Proteste schreibt.
Ich habe hier mal ein Video aus der ARDMediathek vom 4.02.2023 verlinkt, das etwas dazu berichtet, von genau dem Donnerstag, an dem auch ich dort gestanden habe. Und einen kurzen Bericht zu den gestrigen Protesten. Viel mehr habe ich dazu in den leicht zugänglichen Medien nicht gefunden, vielleicht, wenn man gräbt…. Aber wer gräbt schon in der Medienlandschaft, zupft Unkraut…..
Denn Europa ist groß, so groß, dass man seine Augen und Ohren nicht überall haben kann. Und diese vielen Wirklichkeiten und daraus sprießenden Wahrheiten machen das Geflecht so unübersichtlich. Die Flucht in die selektive Wahrnehmung und die Fokussierung auf einen überschaubaren geographischen Raum oder auf ein Thema ist dann schon fast eine Überlebensstrategie. Wohl wissend, dass man dabei immer mehr aus dem Blickfeld verliert, als man in ihm findet, und dass man vielem den Rücken zukehrt.
Es ist nicht an mir, das zu bewerten, denn manchmal entstehen gerade im Schatten der Aufmerksamkeit interessante Dinge die nur so eine Chance bekommen, ausreichend groß und stark zu werden, um dann die Hitze des Brennpunktes aushalten zu können. Aber aus der Geschichte heraus wissen wir auch, dass es ganz anders sein kann, und dass die Schattengewächse nicht immer wohlgesonnen und für das Gemeinwesen zuträglich sind.
Was mich neben allem sehr beeindruckt hat, ist die Tatsache, dass am Ende des Protestes am vergangenen Donnerstag die Nationalhymne gesungen wurde. Keine Ahnung, was ich davon halten soll. Erst mal nur sehen, hören und fühlen. Aber ich muss zugeben, es war ein Gänsehautmoment, so schwer ich mich sonst auch tue mit Hymnen und Flaggen. Ich habe es das erste mal erlebt, war vollkommen überrascht und vielleicht ein wenig „neidisch“. In meiner Vorstellung war es bisher undenkbar. Nationalhymne und Protest passen da gar nicht zusammen, weder in Deutschland noch in Spanien, den Ländern, in denen ich länger gelebt und Erfahrungen gesammelt habe.
Aber in diesem Kontext kam es ganz organisch. Und es herrschte unter den Protestierenden ein Selbstverständnis, dass die Hymne „ihnen gehört“, dem Volk, das sich hier auf der Straße versammelt, um für die Zukunft seines Landes zu kämpfen. Friedlich aber entschlossen.
Jetzt, wo ich mit dabei war, wo Bratislava für mich kein weißer Fleck mehr ist, ich in meinem Rucksack erste Mosaiksteinchen mit nach Berlin gebracht habe, werde ich meine Aufmerksamkeit immer al wieder in diese Richtung lenken und in Gedanken bei Tereza und Jakub und ihren Freunden, Verwandten und Bekannten sein, die alle voller Hoffnung um eine gute Zukunft für ihr Land kämpfen.
Ausstellung zum Thema Menschenrechte und Menschenrechtsverletzungen im Eingangsbereich des Kulturzentrums Nova Cvernovka
Ján Kuciak war ein slowakischer Journalist, der mit seiner Verlobten Martina Kušnírová im Februar 2018 ermordet wurde. Sein Tod löste die Aufdeckung einer Reihe von Verbindungen slowakischer Politiker zu kriminellen Geschäftsmännern und der organisierten Kriminalität aus. Darauf folgende landesweite Proteste führten zu einer politisch-gesellschaftlichen Krise sowie zum Rücktritt des Ministerpräsidenten, des Innenministers und des Polizeichefs.
Genau DES Ministerpräsidenten, Robert Fico, der JETZT, seit den Wahlen im vergangenen Herbst, wieder an der Spitze der slowakischen Regierung steht und gegen den sich die aktuellen Proteste richten.
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Bratislava
I. Die Reise
Es hat mehrere Anläufe für diesen Kurzbesuch in der slowakischen Hauptstadt gebraucht, denn immer kam irgendetwas dazwischen. Jetzt , bevor die GROSSE REISE mit dem KUKUmobil beginnt, habe ich es geschafft, habe die Reise in Terezas Heimatstadt gemacht….. und sehr genossen.
Unter anderem auch so sehr genossen, weil ich mit Tereza jemanden hatte, die mich an die Hand genommen hat, mir Orte gezeigt hat, die ihr wichtig sind, mir Zusammenhänge erklärt hat, mich hat teilhaben lassen an ihrem Alltag…..
Wie immer, wenn ich mir die Landkarte anschaue, und vor Beginn der Reise habe ich es natürlich getan, und dabei meinen Blick auf den Osten richte, wird mir bewusst, wie enorm groß meine weißen Flecken sind, wie wenig geübt meine Gefühlslandschaft ist für Entfernungen und Nachbarschaften, für Städtekonstellationen und geographische Begebenheiten im Osten Europas.
Und während der Reise mit dem Zug von Berlin bis Bratislava wird mir wieder einmal die räumliche Dimension bewusst, über die sich der Europäische Raum erstreckt, wie viele Wirklichkeiten und sich aus ihnen ergebende Wahrheiten hineinpassen, zwischen meiner morgendlichen auf dem Bahnsteig auf der Tiefebene in Berlin Hauptbahnhof und meiner nachmittäglichen auf dem Bahnsteig an Gleis 1 in Bratislava Hlavná stanica, auf der Suche nach Tereza.
Übrigens ist die Strecke, die ich auf der Hinfahrt genommen habe, über Dresden und Prag und Brünn ist landschaftlich sehr schön. Eine geraume Weile begleitet die Elbe die Bahnstrecke, oder die Bahnstrecke die Elbe. Mir kamen Erinnerungen an meine Kindheit, als ich jeden zweiten Sommer den Rhein entlang nach Freiburg gefahren bin, um die andere Hälfte meiner Familie zu besuchen. Und viele Phantasien dazu, welche Ufer dieses Wasser auf seiner langen Reise schon gesehen hat.
Die Rückfahrt, über Wien ging an der Donau entlang. Auch hier eine wunderbare Landschaft. Und auch hier 9 Stunden Fahrt durch, wenn ich wieder die Karte bemühe, einen relativ kleinen Teil des Europäischen Raumes.
Deshalb liebe ich Bahnfahrten. Die Landschaft spult sich auf der anderen Seite des Fensters in einer Gleichmäßigkeit und Geschwindigkeit ab, die ich nachvollziehen kann, wenn ich meinen Blick weit genug schweifen lasse. Und ich kann versuchen, mir die eine oder andere Wirklichkeit auszumalen, die dort gerade an mit vorbeirollt.
Auf der Rückfahrt hatte ich ein sehr anregendes Gespräch mit einem Architekturstudenten im letzten Jahr… natürlich über Architektur, über Wien, Bratislava und Berlin, über Wohnungsnot und Enteignung, über persönliche und berufliche Zukunftsperspektiven und neue Baumaterialien, über Städteplanung und das Konzept der 15-Minuten-Städte, über das ich auch mit Tereza in ihrem Plattenbauquartier gesprochen hatte.
Mehr Info gibt es übrigens zum Beispiel HIER und HIER.
Weil man ja nie weiss, mit wem man diese vielen Reisestunden verbringt, befand sich in meinem Rucksack…. ein Buch. Von Cornelia Funke. Das Buch, mit dem sie nach vielen, vielen Jahren an die Tintenwelt-Trilogie anschließt. Ich hatte es Weihnachten für die Familienbibliothek gekauft. Wir waren uns alle unsicher, ob wir es lesen wollten und fühlten doch eine Sehnsucht nach DAMALS. Stunden, ich weiss nicht wie viele, haben wir mit der Lektüre dieser Bücher verbracht.
So bin ich hineingerutscht in eine neue Dimension des VORLESENS, des VORAUSlesens. Nicht mehr auf dem Puff mit lauter Stimme den Übergang vom Tag in die Nacht ausfüllend, sondern still über die Zeilen wandernd wie über die an mir vorbeirollende Landschaft. Und immer begleitete mich die Frage: Würden sie Lea und Uli gefallen, die in die Tintenwelt als Kinder und Jugendliche eingetaucht sind, und dieses Buch jetzt ja auch als Erwachsene lesen würden. Ich fand es eine schöne Reiselektüre, und _für mich nicht, denn mit zunehmendem Alter betreibt man vielleicht ein anderes Lebens- und Lesezeitmanagement _ für Uli und Lea ist es, so denke ich, eine warme Einladung, die Tintenwelt noch einmal zu besuchen.
Cornelia Funke hat uns über viele, viele Jahre begleitet und wir lieben ihre Bücher. Sie sind fester Bestandteil unserer Familiengeschichte geworden und sicherlich eine Referenz. Es hat mich sehr gefreut, mit diesem neuen Buch die Fäden wieder neu anzuknüpfen.
Bei arte habe ich dieses Interview mit ihr gefunden vom Herbst 2023.
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Bäume
Wahrnehmung ist selektiv. Immer, wieder. Seitdem ich im Tegler Forst vor der „Dicken Marie“ gestanden und danach über „Alte Bäume“ im Internet gelesen habe (Blogeintrag 1350), schau ich mir die Bäume, an denen ich so vorbei laufe, vor allem natürlich diejenigen, die in der Stadtlandschaft anzutreffen sind -denn in der Natur sieht man ja allzu oft den Baum vor lauter Wald nicht wirklich- ganz anders an; denke darüber nach, wie alt sie wohl sein mögen, was sie wohl alles erlebt haben mögen, ob ihnen ein würdevolles Altern gegönnt sein wird; denn das ist etwas, was ich erst kürzlich gelernt habe: der Gedanke, dass in der optimierten, in der „getrimmten“ und zurechtgestutzten Gegenwart ein alter Baum in Ruhe alt werden und sterben darf, auch wenn das manchmal bedeutet, dass er eher an eine Baumruine erinnert und viel Phantasie erforderlich ist, ihn in seiner ehemaligen Pracht zu erkennen.
Und solch eine Betrachtung hört auch an den administrativen Grenzen, mit denen Mensch Kontinente in Portionen unterteilt, nicht auf.
In Bratislava, zum Beispiel, gibt es im Zentrum der Stadt einen Baum der, gerade weil er alleine mitten auf einem großen Platz steht, die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Und das tut er nicht, aufgrund seines schönen Wuchses, sondern ganz im Gegenteil, weil er in seiner Gebrechlichkeit eher Mitleid erregt. Die dicken Äste, die ihm geblieben sind, ruhen auf Stützen. Eine Baumkrone gibt es eigentlich nicht mehr. Auch im Sommer nicht.
Aber er steht dort. Ich weiss nicht, ob sich eine bestimmte Geschichte mit ihm verbinden läßt, ob er eine konkrete Bedeutung hat, für die Geschichte dieser Stadt, oder die Menschen, die dort wohnen. Was ich herausbekommen habe ist, dass es sich um einen Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa) handelt (was im Winter, so ohne Blätter, Blüten oder Früchte nicht so einfach ist). Und der wiederum ist laut Wikipedia in Zentral- und Westchina beheimatet und wurde von dem Würzburger Naturforscher, Arzt und Japanologe Philipp Franz von Siebold im 19. Jahrhundert nach Europa gebracht. Dort wurde er zum Lieblingsbaum von Kaiser Franz Joseph. Viele der Bäume, die heute in allen Ländern des ehemaligen Österreichischen Kaiserreichs stehen, sind aufgrund seiner Anordnung dort gepflanzt worden. Damit ist auch die Häufung von Blauglockenbäumen in den Zentren der ehemaligen Monarchie erklärbar.
Baumperlen
Und wo wir gerade beim Thema „Bäume“ sind, habe ich beim Wandern durch die entsprechenden Seiten im Internet auch gelernt, dass die „Beulen“, die man manchmal an Stämmen sieht, Baumperlen genannt werden und das es Menschen gibt, die sie sammeln.
Die Baumperle zeigt an, dass ein Heilungsprozess an dieser Stelle stattfindet beziehungsweise stattgefunden hat. Die Heilung ist abgeschlossen, wenn sich die Perle leicht abpflücken lässt. Im Volksglauben heißt es, dass die Baumperlen die Kraft und Energie des Baumes enthalten. Da der Baum diese Perlen beim Prozess der Heilung bilden soll, tragen sie die Energie des Heilens in sich und zeigen, dass eine Verletzung positiv überwunden wurde.
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….ein Wintermärchen
Da werden Kindheitserinnerungen wach. Damals, als es noch Weiße Weihnachten gab, wir auf dem Acker des Nachbarbauern rodeln gegangen sind und der eine oder die andere im Zaun gelandet ist; als wir noch durch den tief verschneiten Wald gewandert sind, und uns manchmal eine kleine Schneelawine erwischte, wenn ein Ast sich seiner weißen Last entledigte, wir mit roten Bäckchen im Nachbardorf ankamen, um eine Runde über den Weihnachtsmarkt zu drehen, das Kribbeln in den Händen so unglaublich schmerzhaft, wenn wieder Wärme in sie kam, …..
Jetzt ist es etwas ganz Besonderes, und in der Großstadt sowieso, wenn mal eine Schneedecke so hoch wird, dass sie es schafft, das zu tun, was Decken halt so tun: Formen unter sich verbergen und zu Hügeln zu machen, mehr oder weniger groß, hoch, weit, aber letztendlich Hügel….
Daher habe ich es genossen, dass wir beide, Väterchen Frost und ich, zur gleichen Zeit im Westerwald zu Besuch waren. 30 cm Schnee. Das ist nicht nur nicht schlecht, das ist sogar sehr schön.
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Der Countdown läuft _ KUKUmobil on tour
Der Countdown läuft……
(de) Seit vergangenen Donnerstag hat das KUKUmobil ein Date mit einem Touareg in Köln. Und mit Europa!! Montag, 11. März 2024
(es) Desde el pasado jueves tiene el KUKUmobil una cita con un Touareg en Colonia. Y con EUROPA!! Lunes, 11 de marzo de 2024
(de) Meine Reisen in den Westerwald führen ich immer nach Wissen an der Sieg, und dann nach Elkhausen. Denn dort wohnt meine Freundin Anna.
(es) Mis viajes al Westerwald me llevan siempre en tren hasta Wissen an der Sieg. Wissen es como „saber“ y el Sieg es una de las muchas afluentes del Rhin y recorre en muchos meandros el montañoso paisaje. Total, Wissen es la estación de tren, Elkhausen el destino, pués ahí vive mi amiga Anna.
(de) Wenn ich jetzt dorthin gereist bin, dann nicht nur, um sie zu besuchen, was immer wieder schön ist, weil ich im Austausch mit ihr sehr viel lerne, weil ich die Ruhe geniesse, und die Natur und die Gesellschaft mit den Menschen, die dort ihr Heim gefunden haben, auf Dauer oder temporär…..
(es) Esta vez, el viaje no solo tenía como objetivo hacerle una visita, que siempre disfruto, por lo que aprendo en el intercambio de pareceres, en contacto con la naturaleza en la convivencia con los demás que encuentran ahí un hogar.
(de)Wenn ich dorthin gereist bin, dann auch und diesmal vor allem, um die Reiseplanung in Angriff zu nehmen. Und so gibt es jetzt nicht nur Maik, von dem ich bereits berichtet habe, sondern auch Stefan und, weil Stefans Sprinter überraschenderweise trotz seiner Mächtigkeit im Aussehen das KUKUmobil nicht ziehen darf, gibt es jetzt einen angemieteten Touareg (was sehr exotisch und auf alle Fälle nach Wandern, wenn man das markenbedingte „o“ wegläßt) der, obwohl kleiner im Bau anscheinend ein stärkeres Innenleben besitzt und somit als Zugfahrzeug zum KUKUmobil passt.
(es) Si he hecho este viaje ahora ha sido ante todo para avanzar con la planificación del tour del KUKUmobil. Así que ahora no sólo conozco a Maik, del que ya he hablado, sino también a su amigo Stefan y _ ya que su Sprinter sorprendentemente para mi y muy a pesar del impresionante aparecer que tiene no tiene permiso de tirar el KUKUmobil _ un Touareg alquilado que, aún menos aparatoso ante mis ojos ignorantes parece estar habitado por más fuerza tractora, lo que le ha convertido en el vehículo elegido.
(de) Und der ist eben bereits angemietet, will sagen, wir haben uns für einen Tag entschieden, an dem, wenn alles gut geht _ und das wird es _ die Reise Richtung Iberischer Halbinsel losgehen wird: Montag, der 11.März 2024.
(es) Y es que éste vehículo elegido está reservado desde el jueves pasado a nuestro nombre y para nuestro fin y si todo va bien _ y va a ir bien _ saldremos el lunes, 11 de marzo de 2024 con dirección a la Península Ibérica.
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Bäume _ Árboles
(de) Den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen, könnte im Tegeler Forst dem ein oder anderen passieren, wenn man sieht, welch besondere Bäume es dort gibt. Da ist einmal die „Dicke Marie“, eine Stieleiche, die dort als ältester Baum Berlins in Ruhe ihr Alter leben darf, ohne dass an ihr herumgefummelt wird; der höchste Baum, eine Buche, die keinen Eigennamen hat, und….
(es) Hay un dicho en alemán que reza: no ser capaz de ver el bosque de tanto árbol (que se aplica cuando se corre el peligro de perderse en las particularidades cuando toca ver el conjunto, elaborar una vision integral). Bien, en el bosque de Tegel podría pasarle a alguno, teniendo en cuenta los ejemplares particulares que hay: el árbol más viejo de Berlin, un roble (quercus robur) que aquí ha encontrado un lugar protegido donde poder vivir la vejez y morir con dignidad, sin ser manoseado; el árbol más alto, un haya sin nombre propio, y…
Interessant: https://nationalerbe-baeume.de/
berlin _ 1349 _ wanderung
Reisende _ Viajeros
(de) Tegel, genau gesagt Schloß Tegel, ist auch der Ort, an dem Alexander und Wilhelm von Humboldt aufgewachsen sind, also das besondere Wirken dieser beiden Brüder seinen Anfang genommen hat….. in einer wunderbaren Umgebung, dank einer exquisiten Bildung, die ihnen zuteil wurde…..
Manchmal erfüllen mich solche Biografien mit „gesundem“ Neid, und ich frage mich, was wohl aus uns allen geworden wäre, wenn auch wir auch in solch privilegiertem Kontext aufgewachsen wären….. Schön, dass sie es so gut genutzt haben, dass ihr Denken und ihr Erleben der Menschheit so viel Wichtiges gebracht hat.
(es) Tegel, por ser exacto el Palacio de Tegel, es el lugar, donde crecieron Alexander y Wilhelm von Humboldt, es decir, donde se puso el fundamento para estas dos vidas tan especiales…. en un entorno maravilloso, con una educación exquisita……
Hay veces, que estas biografías me llenan de „envidia sana“ y me pregunto qué hubiera sido de cada uno de nosotros, si hubieramos crecido en este contexto tan privilegiado. Es de alegrarse que hayan sabido sacar tanto provecho de ello, que su pensar y sus vivencias hayan aportato tanto y tan importante para la humanidad.
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Jahresauftakt. Teil IIII
Inicio del año. Parte IIII
(de) Es geht noch einmal zurück nach Tegel. Nach meinem kürzlichen Besuch dort hatte ich das Gefühl, es gibt noch einiges zu erkunden rund um den Tegeler See und im Tegeler Forst in Berlins Norden. Dass es an diesem wintergrauen Tag etwas Besonders wird, weil eine wunderschöne Schicht aus Eiskristallen jede Bank, jeden Ast, jeden Grashalm bedeckte, das war ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk von Väterchen Frost.
(es) De vuelta vamos a Tegel. Después de la última visita, hace poco, tenía la sensación que aún queda mucho por explorar en los alrededores del lago y los bosques de esta parte de Berlin, muy al norte, lindando con Brandenburgo. Que ese día de un gris invernal se convirtiera en algo especial es debido a un tardío reglo de „Abuelo Escarcha“, que en su visita por Berlin cubrió todo con una preciosa capa de cristales de hielo.
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Mit Schwere des Herzens
Con gran pesar en el corazón
(de) Mir wird das Herz so schwer, wenn ich diese Berge sehe, immer wieder. Die Nordmanntanne, die in Deutschland als Weihnachtsbaum angepflanzt und verkauft wird, stammt ursprünglich aus dem westlichen Kaukasus. Diese stattliche Tanne kann bis zu 30 Meter hoch werden, dabei wächst sie nur zehn bis zwölf Zentimeter im Jahr. Auch die Lebensdauer dieser Bäume ist beachtlich, sie können bis zu 500 Jahre alt werden.
(es) Me pesa el corazón, cuando veo estas montañas, cada año de nuevo, cada año con la misma intensidad. El arbeto Nordmann, el típico árbol de navidad en Alemania, que se cultiva y se vende en cada seguna esquina de Berlin antes de Navidad, es original del Cáucaso y puede alcanzar una altura de hasta 30 m. En un año crece entre 10 y 12 cm y puede llegar a vivir 500 años.
(de) Das heißt, 15 Jahre für knappe 10 Tage „Service“ und dann wird entsorgt. Das ist Fakt! Und dabei bin ich mir sicher, dass es bei vielen Menschen nicht nur ein unbedachtes Konsumieren ist. Die Zeit zwischen dem Ende und dem Neubeginn eines Jahreszyklus in der Natur, die lange Dunkelheit und Kälte, machen die Seele und das Herz durstig nach Wärme und Licht. Egal ob in einem christlichen, oder in einem anderen spirituellen Kontext. Und da tut manchen ein Weihnachtsbaum gut. Denke ich.
(es) Es decir 15 años para 10 días de „servicio“ y luego: a la basura. Eso es un hecho! Y aún así estoy convencida que la mayoría de la gente no lo hace por pura necesidad de cosumir, sin más. El tiempo entre el final y el comienzo de un cíclo natural, ahí donde va acompañado por la oscuridad y el frío, despierta en el alma y el corazón una gran sed de calor y luz. No importa si el contexto es cristiano o de otra espiritualidad. Y en estos tiempos, pienso, que a mucha gente le hace bien un árbol de navidad.
(de) Ich selbst kaufe seit Jahren keinen eigenen Baum, besser gesagt, ich habe nur einige wenige Male in meinem Leben einen Baum gekauft. Aber auch mich rührt der Anblick eines im Kerzenlicht erstrahlenden festlich geschmückten Weihnachtsbaumes, der den Raum mit einer Mischung aus Tannen- und Wachsduft füllt. Ich weiß, das klingt so richtig sentimental, fast kitschig, ist aber so. Das wird auch mit dem Alter nicht besser. Wenn ich nicht diese 10 Jahre Wachstum und die 500 Jahre Lebenszeit im Kopf mitdenken würde, die mich davon abhalten, würde ich vielleicht schwach werden und mich von meinem Herz dazu verleiten, einen Weihnachtsbaum zu kaufen, aus der tiefen Überzeugung heraus, dass es mir guttun würde. Dabei kann ich noch nicht einmal auf Kindheitserinnerungen zurückgreifen, die das untermauern, sondern nur auf das, was meiner Sozialisierung mich damit verbinden lässt, und was diese Sehnsucht nährt. Ich kompensiere das derzeit leidlich mit einem 5-armigen Kerzenständer. Aber manchmal, ganz heimlich, und auch nur ganz, ganz kurz, würde ich gerne Kind sein können und unbeschwert mit leuchtenden Augen vor dem Weihnachtsbaum stehen, ohne ein schlechtes Gewissen.
(es) Desde hace muchos años, no compro árbeto. Más bien es al revés, solo lo hice unas pocas veces en mi vida. Pero lo cierto es que me conmueve un árbol de navidad decorado e iluminado por velas, que inhunda la habitación con el olor a cera y bosque. Y sé que suena sumamente sentimental, casi cursi, pero así es. Ni con la edad mejora. Si no habitaran dentro de mí esos pensamientos de los diez años de crecimiento y los 500 años de vida, no descarto que en un momento de debilidad llegara a plegarme a la tentativa que siente el corazón de comprar un árbol, desde la profunda convicción de que de algun manera me haría mucho bien. Y observo que este anhelo existente en mi caso ni siquiera se nutre de recuerdos de la infancia, sino tan solo de lo que mi socialisación me hace asociar con ello. Actualmente lo compenso con un candelabro de 5 velas. Pero a veces, muy a veces y casi a escondidas, y por una milésima de segundos me gustaría poder ser una niña con ojos llenas de ilusión delante de un arbol de navidad, sin cargo de conciencia.
(de) Mit der Silvesterböllerei geht es mir übrigens Ähnlich, wo wir schon einmal bei den Eingeständnissen sind. Ich habe meine Version „light“ gefunden und baue mir kleine Konstruktionen aus Wunderkerzen, die ich abbrenne. Aber ich gebe zu: ich liebe Feuerwerke. Das massive Geböller, wenn alles zusammenkommt, hat was. Es ist mächtigt, es vibriert, es wirkt in irgendeiner Weise befreiend, wie wenn man an einem Strand steht, oder auf einem Gipfel, oder mitten im Wald, und alles aus sich herausschreit, den Frust, die Traurigkeit, die Wut, die Angst, die Freude…. . Ich weiss nicht, wodurch man das ersetzen kann. Es gibt sicher Wege. Aber nicht jedem ist vielleicht eine Wunderkerze genug. Vielleicht würde ein großes kollektives Feuerwerk reichen, wie auch ein großer Weihnachtsbaum für alle reichen könnte. In Spanien wird nicht zu Silvester geböllert, aber zu den jeweiligen Festen im Sommer. Aber selbst da ist ein Feuerwerk oder eine „mascletá“ meist in fachmännischer Hand und dadurch kontrollierter _ und auch kunsthandwerklich bedeutender, weil sagen mit einem größeren Genuss beim Betrachten verbunden, aber eben „nur noch“ im Genuß, nicht im eigenen Tun.
(es) Algo parecido me pasa por cierto, ya que estamos en plan „confesión“, con la petardería en Noche Vieja que aquí, en Alemanía, está en manos de todos. Yo he encontrado mi versión ligera con una construcción de bengalas, que me ingenio cada año de nuevo. Pero he de reconocer: me encantan fuegos artificiales. Y la nube procedente de la „petardería másiva“ tiene algo. Es poderosa, hace vibrar, de alguna manera resulta liberador, como cuando estas en la plaza, o en el bosque o en la cima de una montaña y gritas a más no poder, gritas para sacar todo lo que llevas dentro de tristeza, de rabia, de miedo…. No sé cómo se podría sustituir eso. Seguro que hay maneras. Pero entiendo que no todo el mundo se conforma con una bengala. Quizá bastaría con unos grandes fuegos artificiales como podría bastar con un gran árbol navideño colectivo. En España la gente de la calle no tira tanto petardo y enciende tanto fuego artificial, al menos no en noche vieja. Lo hace durante las fiestas de los pueblos en verano. La pirotécnica quede en manos de profesionales por lo que resulta más fácil de controlar y por el otro lado más artesanal, es decir con mayor valor artístico para el público. Pero queda descartada el „hacerlo yo misma“ y se queda „tan solo“ en la contemplación.
(de) Ich habe meine Entscheidung getroffen. Kerze aus Wachs und aus Wunder. Und das Herz wird mir, wie gesagt, sehr schwer, wenn ich all die ausgedienten Bäume am Straßenrand sehe. Aber,…..
(es) Yo he tomado mi decisión. Velas y bengalas. Y, para cerrar como empecé, el corazón me pesa ante tanto arbéto consumido. Pero, …..
berlin _ 1346 _ fundstück
berlin _ 1344 _ KUKUmobil
Jahresauftakt _ Teil III
Inicio del año _ Parte III
(de) Eine Ära geht zu Ende. Ich habe es so lange hinausgezögert, wie es irgendwie ging. Ich hänge an meinem kleinen Handy, das nicht viel anderes anbietet, als Anrufe tätigen zu können und zu empfangen. Es ist schon so lange mein treuer Begleiter. Und es war gut so, wie es war. Aber nicht einmal das gute Zureden von allen Seiten, sondern die eigenen Erfahrungen auf den Probefahrten mit dem KUKUmobil im vergangenen Jahr haben mir gezeigt, dass es für solch ein Vorhaben vielleicht nicht eine unbedingte Notwendigkeit, aber doch eine große Erleichterung sein kann. Also: Ein Smartphone soll her.
(es) Una era llega a su fin. Lo he postergado todo lo posible. Le tengo cariño a este pequeño teléfono móvil mio que poco mas ofrece que eso: poder realizar y recibir llamadas. Se ha vuelto mi compañero fiel a lo largo de los últimos años. Y tal como fue, fue bien. Pero no tanto los buenos e insistentes consejos que me llegaron de todas partes, sino las propias experiencias durante los viajes de prueba que realicé el verano pasado me han mostrado, que para un prozecto como el que me espera podría ser quizá no una necesidad indispensable, per sí una gran ayuda. Así que: Habrá que pensar en un smartphone.
(de) Heute hatte ich meine erste Kundenkontaktaufnahme und war vollkommen überfordert. Irgendwie sehen alle Geräte fast gleich aus. Jemand wie ich, der Wein manchmal nach der Schönheit der Etikette, Autos nach der Farbe und Kleidung nach dem Wohlfühlgrad kauft, ist da hoffnungslos verloren. Noch dazu, wenn all die anderen Kriterien, wie Ladezeit und Autonomie, Speicherkapazität, Auflösung, Displayqualität so keinen, aber auch wirklich gar keinen Reflex in mir auslösen, der bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein könnte.
(es) Hoy tenía mi primera toma de contacto como potential clienta en una tienda del ramo y me sentí totalmente superada por la situación. Recorrí la fila de modelos en exposición, pero no veía en qué se distingía un aparato del otro. Todos tenían más o menos la misma apariencia. Alguien como yo que de vez en cuando compra el vino porque le gusta la etiqueta, escoje el coche por el color favorito o la ropa por la sensación de comodidad que produce, se siente totalmete perdido. Aún más, cuando todos los demás criterios, como el tiempo de carga de la batería, la autonomía, la capacidad del procesador o de la memoria, la resolución de las imágenes o la calidad de la pantalla no activan ningúno, pero ni el más mínimo reflejo dentro de mi que pudiera ayudar en la toma de una decisión.
(de) Selbst das Verkaufsgespräch gestaltet sich mühsam und ich werde das Gefühl nicht los, dass wir, der geduldige junge Verkäufer und ich, aneinander vorbeireden. Er versteht den Kontext meiner Fragen nicht, weil ihm meine Art zu denken und meine Gewohnheiten so vollkommen fremd sind. Seine Selbstverständlichkeiten haben mit meinen nichts zu tun. Und dann bleibt ja das ganze Gespräch nicht beim Gerät, mit seinen Vor- und Nachteilen und Besonderheiten, sondern dann kommen auch die unterschiedlichen Vertragsmodi dazu.
(es) Incluso la conversación con el vendedor, un chico jóven y paciente, resulta ser un tanto tediosa y no consigo deshacerme de la sensación de que las frases que salen de nuestras bocas pasan la una al lado de la otra sin rozadura o contacto alguno para perderse en el vacío. El no entiende el contexto de mis preguntas, porque mi manera de pensar y mis costumbres le son totalmente ajenos. Lo que él da por hecho y lo que doy por hecho yo tiene tanto que ver, como un trozo de chocolate y un pepinillo agridulce, o un jersey de lana hecho a mano y una camisa sintética hecha en Bangladesh. Y el asunto no se limita al aparato con las ventajas y desventajas y las particularidades de cada modelo, sino que se extienda a la pregunta de qué tipo de conexión, qué contrato….
(de) Das Schlimmste aber ist im Grunde bei mir das Gefühl, dass ich selbst nicht sagen kann, was denn meine Gewohnheiten wären, wenn…. Es geht ja nicht um ein Upgrade, sondern um ein Newgrade. Theoretisch kann ich zwar festlegen, wozu ich denke, dass ich mein Smartphone benutzen werde, aber ob das dann auch mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Und natürlich schwingt auch die Sorge mit, ob und inwiefern neue Gewohnheiten die alten verdrängen. Dass es eben irgendwann kein Faltplan mehr sein wird, der mich durch die Stadt führt, und kein Durchfragen mich an das Ziel bringt. Und werde ich dann etwas vermissen? Und was? Oder gelingt mir die hohe Kunst des: „ich könnte, wenn ich wollte, aber ich will nicht und weiß auch, warum nicht.“ ? Und würde ich weiterhin, mit meinem Smartphone in der Tasche, die Menschen um Hilfe bitten, erstaunte, erschrockene, belustigte Blicke ernten, um dann den Weg beschrieben zu bekommen? Weil ich es so sehr liebe?! Weil es ein Knoten mehr ist im Netz das uns zusammenhält.
(es) Pero en el fondo, lo más grave es que ni yo puedo decir, cuales serían mis hábitos, si yo tuviera….. Al fin y al cabo no se trata de un Upgrade, sino de un Newgrade. No sé cómo integraría yo un smartphone en mi vida cotidiana. En el plano teórico si puedo determinar, para qué pienso que será útil, pero quien sabe, si eso es lo que será en la práctica. Y, para ser sincero, resuena también la preocupación si los nuevos hábitos van a desbancar los nuevos, y si es así, en qué medida. ¿Que llegará el momento en el que ya no será el plano plegable de antaño que me guíe por la ciudad o las indicaciones de la gente del lugar que pregunto por el camino las que me lleven al destino? ¿Y lo echaré de menos? O seré capay de ejercer el arte sublime del: „podría, si quisiera, pero no lo hago y sé porqué no“? Seguiré, pues, con el smartphone en el bolsillo preguntando a la gente, cosechando primero miradas incrédulas, asustadas, divertidas, para luego escuchar con atención la descripciäon del camino? Porque me gusta, porque lo disfruto tanto. Porque es un nudo más en nuestra red cque nos sostenta?!
(de) Wer also einen Ratschlag hat, eine Empfehlung…. Welches Smartphone und warum…. dann immer gerne her damit!!!!
(es) Quien tiene un consejo, una recomendación…. Qué modelo, qué marca, y porqué….. aquí se reciben con agradecimiento!!!!
berlin _ 1343 _ KUKUmobil
Jahresauftakt. Teil II
Inicio del año. Parte II.
(es) Ayer ha sido el primer día de trabajo del nuevo año. 5 horas a 5 grados, eso hace 25 pensamientos para entrar en calor, yemas entumecidas y una nariz con moco tendido. Un reto.
(de) Gestern war der erste Arbeitstag im eben erst begonnenen Jahr. 5 Stunden bei 5 Grad, das macht 25 wärmende Gedanken, taube Fingerspitzen und eine laufende Nase. Sportlich.
(es) Sigo trabajando en los pequeños tapices que, además de ser un divertimiento para mi y una especie de recopilatorio de ideas para participantes de futuros cursos de tapiz, espero que sean una fuente de ingresos para financiar el viaje.
(de) Ich arbeite weiter an den kleinen Teppichen, die, außer einer Spielerei für mich und einer Ideensammlung für Teilnehmende an zukünftigen Bildwirkereikursen, hoffentlich auch das Vorhaben der Europareise mit finanzieren werden.
Tartan meets Tartan
(de) Die neue Serie nimmt Bezug auf das direkte Umfeld. Seit fast einem halben Jahr steht das KUKUmobil auf dem ausgedienten Sportplatz in der Neumagener Straße. Man könnte sagen, es schwimmt auf einem Meer aus lagunengrünem Tartan. Da ist es nicht wirklich verwunderlich, dass dieses Lagunengrün sich niederschlägt in dem ein oder anderen Webstück, denn die Tartankrümel, die ich immer wieder aus dem KUKUmobil fege, weil sie an den nackten Füßen kleben bleiben oder sich in den Rillen des Schuhprofils festsetzen, sind nun nicht wirklich zum Weben geeignet.
(es) La nueva serie hace referencia al entorno próximo. Casi medio año hace, que el KUKUmobil está ubicado en la vieja pista de deporte de la Neumagener Strasse. Se puede decir que flota en un mar de tartán verde laguna. Así que no es de sorprender, que este color verde laguna encuentra su camino para aparecer en algún que otro tapiz. Pués, los grumitos de tartán en sí, que saco con cada limpieza del KUKUmobil, porque se pegan en los pies descalzos o en el perfíl de las suelas de zapatos, no sirven como material para una tejedora.
(de) Ich muss zu meiner Weberschande übrigens gestehen, dass ich erst durch meine Recherche zum Tartanbodenbelag gelernt habe, dass es Tartan auch als Stoffmuster gibt, und zwar mit Geschichte und Bedeutung, zumindest für den schottischen Kulturraum.
(es) Por cierto, para verguenza mia como tejedora debo reconocer, que ha sido gracias a la búsqueda de información sobre las cubiertas artificiales para pistas de deporte que me he enterado que el tejido ajedrezado de las faldas escocesas también se llama tartán.
(de) Mehr Beispiele zu den gewirkten Spielereien, die es bereits gibt, findet ihr HIER
(es) Más ejemplos de los divertimientos tejidos que ya existen podéis encontrar AQUÍ.
berlin _ 1342 _ fundstück
berlin _ 1341 _ KUKUmobil
Jahresauftakt _ Teil I
Inicio del año _ Parte I
(de) Bevor es hier weiter geht, eine kleine aber wichtige Anmerkung meinerseits: Die, die diesem Blog schon lange folgen erinnern sich bestimmt an jene Zeit, in der die Einträge hier immer zweisprachig waren. Von einem Absatz zum nächsten wechselnd, hat sich jeder so an der Lieblings-, Mutter- oder Adoptivsprache entlanggehangelt.
(es) Antes de que siga contando, un aviso pequepero importante de mi parte: Aquellos, que siguen este blog desde hace tiempo recordarán aquella época, en la que las entradas se publicaron siempre en dos idiomas. De párrafo en párrafo iban alternando y cada uno segía el texto saltando de bloque en bloque guiado por su idioma preferido, materno o adoptivo.
(de) Irgendwann blieb eine der beiden Sprachen _ die Spanische _ auf der Strecke und meinen spanischsprechenden Freund- und Bekanntschaften blieb nichts anderes übrig, als den Google-Translator oder ein anderes Übersetzungsprogramm zu bemühen, oder sich selbst einen Reim auf die vielen Fotos zu machen, mit denen ich etwas schuldbewusst versucht habe, dieses Manko auszugleichen. Den Treuen. Denn manch einem war vielleicht irgendwann der Aufwand zu groß, oder die Zeit zu wertvoll, um den Wechselfällen des Lebens und der Sprache zu folgen, und man hat sich nach und nach aus dieser virtuellen Wohnküche verabschiedet; auf Polnisch, wie man hier zu sagen pflegt (in Spanien sagt man übrigens „auf Französisch!“, es sind anscheinend immer die Nachbarn……)
(es) Llegó el momento, en el que uno de los dos idiomas _ el español_ se quedó en el camino y a todas mis amistades y mis conocidos no les quedó otra que recurrir al traductor de google o cualuqier otro programa capaz de transportar un texto de un idioma a otro, o construirse cada cual su historia particular basandose en las muchas fotos con las que solía ilustrar mis textos, intentando de esta manera compensar esta ausencia _ no del todo libre de remordimientos de conciencia. Eso, la gente fiel. Supongo que a unos cuantos les llegó el momento, en el que todo aquello resultó demasiado complicado y el tiempo demasiado costoso, como para seguir las vicisitudes de la vida (que palabra!) y se habán despedido clandestinamente de este cocina-comedor virtual. A la francesa, como se suele decir (aquí en Alemania se dice „a la polaca!“, siempre son los vecinos los que…… ).
(de) Jetzt wendet sich das Blatt erneut. Bald geht es los mit dem KUKUmobil, kreuz und quer durch Europa. Die Reise wird auf der Iberischen Halbinsel beginnen, im nordspanischen Fisterra. Also gilt es erneut einzutauchen in jene Sprache, die meinen Gedanken eine zweite Heimat geworden ist. Ich werde mich bemühen, ab jetzt, wo sie immer wieder Richtung Südwest wandern, zurückzufinden zu der Gewohnheit der doppelten Einträge. Und all diejenigen, die sich in den vergangenen sechs Jahren dazugesellt haben werden hoffentlich schnell hineinfinden in diesen neuen Rhythmus. Wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, die richtigen Sprünge zu tun, dann fällt es einem gar nicht mehr auf. Naja, und es bleibt immer die Möglichkeit, dass ein wenig von der jeweils anderen Sprache hängen bleibt. Auch gut. Wäre es nicht toll, wenn die Einträge immer in der jeweiligen Sprache des Aufenthaltsortes wären? Oder wenn es eine Sprache gäbe, der wir alle mächtig sind, ein Esperanto vielleicht? Tja, im Moment bin ich froh, wenn es mit dem Deutsch und dem Spanisch ohne zu viele Fehler und fließend geht, und so, dass ihr Spaß dabei habt. Alles andere wird sich zeigen.
(es) Ahora llega un nuevo vuelco. Dentro de algunas semanas iniciaré el viaje por Europa con el KUKUmobil. Será en la Península Ibérica, en Fisterra. Así que toca sumergirse de nuevo en aquél idioma que se ha convertido en la segunda patria chica de mis pensamientos. Ahora, que viajan con fequencia en dirección suroeste, me esforzaré por recuperar esta costumbre de las entradas bilingues. Y todos los que en los últimos años se sumaron a esta aventura, espero que se acostumbren rápido a este nuevo ritmo. Una vez que se pilla el truco, es tan fácil hacer los saltos correspondientes, que una ni se da cuenta. Y bueno, siempre queda la posibilidad de que se pesque algo del otro idioma. Tampoco estaría mal. ¿ A que sería genial poder escribir las entradas siempre en el idioma del lugar, en el que se encuentre el KUKUmobil? ¿O si hubiese un idioma que todos dominasemos? ¿Un esperanto? Bueno, de momento me conformo con que me salgan los textos en un alemán y un español aceptables, lo suficientemente fluidos y sin demasiadas faltas y que la lectura os resulte amena. Sed generosos! Todo lo demás se verá.
































































Eine ausgediente slowakische Litfaßsäule. Heute Pinkelschutz für einen Stadtbaum.






































































































