jetz aba dalli
berlin _ 230
Brennpunktverschiebung
berlin _ 229 BERLIN
Weil es richtig ist, weil es notwendig ist, weil es dringlich ist, weil sich der gesunde Menschenverstand gegen den Mietenwahnsinn widersetzen MUSS, selbst wenn er sich nicht sicher sein kann, ob er Gehör findet, weil es so viele Gründe gibt, wie Menschen, die mit der Angst leben, verdrängt zu werden………
Lasst uns den Unmut über den Mietenwahnsinn verwandeln und mutig und entschlossen auf die Strasse gehen und klar und deutlich sagen, dass WIR UND WIDERSETZEN.

Das Recht auf angemessenen Wohnraum ist in der Verfassung verankert, in der Berliner im Artikel 28. Klar, wir können stundenlang darüber diskutieren, was hier „angemessen“ ist und Haarspaltereien betreiben.
Im Grunde wissen wir alle, was hier abläuft. Mit einem Grundbedürfnis der Menschen zu spekulieren und daraus Gewinn zu schlagen, sich zu bereichern, ist meines Erachtens eine zu tiefst verwerfliche, zu verachtende Handlung. Wer sich daran beteiligt, oder wer es nicht verhindert, obwohl er die Möglichkeit dazu hat und auch den Auftrag (als Politiker im Sinne des Bestrebens auf Erfüllung der Grundrechte) macht sich schuldig an jedem einzelnen der Schiksale, die von der Verdrängung betroffen sind. Und das heisst, am Unmut, am Ärger, an den Ängsten, am Vertrauensverlust, an der Trauer, an der sozialen Spannung, die daraus ensteht.
Wir gehen heute auf die Strasse und machen ganz deutlich wofür wir stehen. Und ich hoffe wir werden viele sein. Damit niemand mehr sagen kann, er hätte es nicht gesehen, er wäre nicht aufgerüttelt, nicht rechtzeitig aufgefordert worden, zu handeln.
berlin _ 227 _ textil
Schön, jetzt bin ich auch mit Bild und Wort auf der Homepage des akbb (Angewandte Kunst Berlin Brandenburg) zu finden. Freu mich. Nächste Woche steht die erste Mitgliederversammlung ins Haus. Bin sehr gespannt.

Hier der Link, für alle, die ein wenig stöbern wollen, was es dort außer Teppichen noch zu sehen gibt…….
akbb
berlin _ 222
Na, das wurde aber auch langsam Zeit, wurde das…… // Ya era hora……




Frühlingserwachen / Wuhletal / Berlin
Textile Art Berlin 2018
reminder/ erinnernderweise/ recordando: 23 + 24 juni 2018

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Gerne könnt Ihr euch schon einmal umschauen, was es alles zu sehen geben wird, an Ausstellungen und Ständen. Und auch eine lange Liste von Workshops wird angeboten. Alles HIER zu finden auf:

Ich meinerseits würde mich natürlich riesig freuen, wenn ihr einen Blick in meine Ausstellung werfen würdet.


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unterwegs _ 220

Für unseren verspäteten Osterausflug hatten wir und den Strokower See ausgesucht, nicht zu weit weg, nicht zu groß, nicht zu anstrengend. So dachten wir, denn uns stand der Sinn eher nach einem sanften Tapetenwechsel, als nach einer Tour de force. Letztendlich war es ein Mittelding: eine 20 km lange Wanderung rund um den See; leider nicht immer ganz an seinem Ufer entlang. Vermaledeit sei die Privatisierung von Gemeingut. Es sollte verboten werden, dass Seen, Flüsse, etc. die allen gehören, verprivatisiert werden können, da kann auch Berlin mit seinen Spreeufern ein Lied von singen. Egal, ob Vereinsgelände, Privatbesitz oder Eventlocation. Geht nicht. Sollte nicht gehen. Dürfte nicht gehen….. Und wenns schon gegangen ist, dann sollte zumindest das Durchgangsrecht für die Allgemeinheit sichergestellt sein.
Para nuestra aplazad excursión de semana santa habíamos escogido el Storkower See, no demasiado lejos de Berlin, no demasiado grande, no demasiado exigente. Así al menos pensamos nosotros, ya que nos apetecía más un suave cambio de aires que un tour de force. Al final no fue ni una cosa ni otra: una caminata de 20 km bordeando el largo en su totalidad. Lamentablemente no siempre cerca de la orilla. Maldita sea la privatización de los bienes comunes. Debería estar prohibido, que largos, ríos, playas, que no son propiedad de nadie porque son propiedad de todos, puedan terminar por convertirse en propiedad privada. Berlin, con su orilla del Spree sabe de qué hablo. Me da igual si se trata de terrenos de asociaciones de vela o de pesca, de terrazas de restaurantes, bares o discotecas, de casas, campings o localizaciones para eventos….. No pude se, no debería ser, …. Y si ha sido, que al menos quede garantizado el derecho de paso.
Dicho lo cual…… // Soweit der Ärger, jetzt der Ausflug…..
Wie immer gab es eine Menge Infotafeln auf dem Weg. Über die Flora und Fauna und über die Landschaft, ihre Entstehung und Nutzung… Besonders schön fand ich die Blumenuhr, auch wenn sie dieses Jahr nachzugehen scheint und der Frühling doch sehr auf sich warten lässt…
Como siempre nos encontramos en el camino con unos cuantos paneles informativos sobre flora y fauna y el origen y el uso del paisaje…. Especialmente curioso me parecía el reloj de las flores, quizá porque este año la primavera se hace rogar tanto….

En la vida real nos tropezamos, entre otras cosas, con esto: // Im wirklichen Leben fanden wir, unter anderem:
Landschaftlich war eine Ecke besonders schön, so etwas auf halbem Wege, denn da ging es auf einem Holzbohlensteg über sumpfiges Gelände und ich habe versucht, mir vorzustellen, wie es da in einem oder zwei Monaten keuchen und fleuchen wird. Moskitos sirren, Frösche quarken, Schlangen rascheln, Würmer bohren, Spinnen krabbeln…… Nicht jedermanns Geschmack. Alle Bewohner so ganz unter sich, denn wir Menschen dürfen nur einen Blick darauf werfen, ansonsten ist diese Lebensgemeinschaft sich selbst überlassen. Diese Vorstellung finde ich sehr beruhigend.
Por lo que concierne al paisaje, había un rincón, a medio camino, que me gustó especialmente. Una senda elevada hecha de troncos de madera conduce al visitante por un terreno pantanoso. Mientras lo atravesamos me imaginaba como iba a estar aquello dentro de un o dos meses, en plena actividad. Mosquitos zumbando, ranas croando, culebrillas deslizándose por tierra y charcos, gusanos hurgando, arañas rappelando…. No todo el mundo le encuentra el gusto a eso. Menos mal. Toda la peña feliz y al hombre le queda permitido echar un vistazo por encima, sin más. Me gusta la idea.

Warten auf….. /Esperando que llegue…
Wie viele warten auch wir darauf, dass sie endlich anfängt, die Picknick-Bade-Saison. Es kann ja wohl nicht sein, dass es ewig so grau, feucht und kühl bleibt. Heute hab ich mir zumindest vorsichtshalber Sonnencreme ins Gesicht geschmiert und lang damit nicht ganz falsch. Ich denk, wir sind auf dem richtigen Weg.
Como muchos estamos esperando que empiece la temporada de pic nic y baño. No puede ser que siga por mucho más tiempo así de gris, húmedo y fresco. Hoy me he puesto crema solar en la cara y creo que no me he equivocado (cierto es que mi tez tiene el umbral muy bajo y poco sol le vale para ponerse roja e irritada). Parece que estamos en buen camino.

unterwegs _ 219
Gesehen auf dem Weg nach Strokow. Berlin _ Frankfurt /O. Dinge die mich staunen machen. // Visto camino a Strokow. Berlin Francfort/Oder. Cosas que me sorprenden.
Autopista de la libertad.
berlin _ 218 _ umschau
Endlich mal wieder gutes Wetter + immer noch Osterferien = kleiner Ausflug in die berliner Umgebung.
Por fin, mejor tiempo + aún vacaciones de semana santa = pequeña excursión para explorar el entorno berlinés.

Uli conocía este conjunto de estanques de un trabajo que habían hecho en ciencias naturales sobre re-naturalización. Y desde entonces tenía ganas de visitarlo. Quizá el lunes de Pascua, que en Alemania es festivo, no era el mejor día para ello, por al afluencia de la gente haciendo su pequeño paseo entre comida familiar y café con tarta. Sea como sea, tendremos que volver, porque el tiempo no nos dio para verlo todo y la zona parece prestarse a una excursión larga en bici… Así que se trató de hacer labor de exploración y visto de esta manera, resultó sumamente exitosa:
Uli kannte diese vier Teiche schon aus einer Projektarbeit in der Schule er Renaturalisierungsmassnahmen, wie hier die ehemaligen Reiselfelder im berliner Umland betreffend. Ich finde das Thema sehr interessant und hatte schon lange Lust, sie mir auch inmal anzuschauen. Vielleicht war der Ostermontag mit seiner yu erwartenden Anzahl an Sonntagsspaziergängern, die zwischen Familienessen und Kaffe und Kuchen eine Runde um die Seen schoben, nicht gerade der günstigste Tag, aber wir werden sowieso noch einmal kommen müssen, weil wir natürlich nicht alles sehen konnten und weil sich die ganze Gegend für einen längeren Fahrradausflug hervorragend zu eignen scheint. Also ging es eigentlich ums Auskundschaften, und so gesehen waren wir erfolgreich:
Frage: Mehr See oder mehr Schild? Mag sein, dass eine hohe Artenvielfalt auch den Informationsbedarf steigen lässt, aber angesichts der Ausdehnung des Naturschutzgebietes empfand ich das Vorkommen von Informationstafeln doch als….. sagen wir mal „dicht“ / Pregunta: Más lago o panel? Puede que a la vista de la alta diversidad de habitantes aumente también la necesidad de informar, pero teniendo en cuenta la extensión de la zona protegida, la existencia de paneles informativos me parecía…. digamos „densa“.
Y volvió a ocurrir: nos dejamos los prismáticos en casa. Vaya fallo, porque las orillas de los lagos están cerrados al paso de los humanos para proteger flora y fauna en su esfuerzo por recuperar del impacto nocivo de la ignorancia humana. Y, en fin, para observar la multitud de pájaros que puebla este área hubieran venido bien.
Und wieder einmal ist es geschehen: Wir haben das Fernglas vergessen. Und DAS wäre nun wirklich nützlich gewesen, angesichts der Tatsache, dass der gesamte Uferbereich der Teiche zum Schutze der Flora und Fauna vor der Unachtsamkeit des Menschen diesem nicht zugänglich ist und man die Vielzahl der Bewohner nur aus sicherer Entfernung beobachten kann.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, wo wir schon mal da waren, und sind von den Karower Teichen weiter bis Buch gelaufen, um von dort mit der S-Bahn zurück nch Belin zu fahren.
Hemos aprovechado para seguir el camino hasta Buch, donde cogimos el S-Bahn de vuelta a Berlin.


Da die Tage schon merklich länger sind, passte auch noch ein kleiner Spaziergang durch den Schlosspark und die nähere Umgebung….
Gracias a que los días ya son más largos, cabía una pequeña vuelta por el parque y los entornos de la estación….


Selbst der Bahnhof ist interessant, nicht nur wegen dieser blütenweissen Plakatwände, die die Fantasie verführen…. // Incluso la estación de trenes resulta interesante, no solo por los paneles publicitarios vestidos de un blanco tan impoluto capaz de seducir la fantasía de cualquiera…..

berlin _ 217
Three billboards outside Berlin, Brandenburg.
Schon lange nicht mehr so unberührt-weisse Plakatwände gesehen wie gestern am Bahnhof Buch. So verlockend. Übrigens: auch meiner Meinung nach ein ausgezeichneter Film.
Hace mucho que no he visto unos paneles publicitarios tan inmaculadamente blancos como ayer los de la estación de tren de Buch. Tan tentadores. Por cierto: a mí también me parece una excelente película.
berlin _ 216
Debería haber sido un ramo de Pascua, sin más. Al parecer me traicionó el inconsciente y salió un ramo con aire republicano. Pues, así sea. Y quiero dedicarlo a toda la gente que a pesar de lo que está ocurriendo, y de lo que acapara los titulares de los periódicos, está luchando con honestidad, con compromiso, con cordura, por un futuro mejor para „su“ país, que durante muchos años también era el „mío“.
Y a la persona con la que llevo desde hace 25 años, hombro a hombro, en los malos y los buenos tiempos, defendiendo nuestra convicción de que otro mundo tiene que ser posible.
Eigentlich sollte es nur ein Osterstrauss werden. Anscheinend hat mich mein Unter-bewusstsein eingeholt. Gut. Also dann: Sei dieser Strauss, mit seinen Farben, ein Dankeschön an all jene die, trotz allem was die Schlagzeilen der Presse füllt, in ihrer kleinen Welt aufrichtig, engagiert und bedingungslos für eine bessere Zukunft einstehen in „ihrem“ Land, dass auch so lange das „meine“ war.
Und an den Mensch mit dem ich seit nunmehr 25 Jahren, Schulter an Schulter, in guten wie in schlechten Zeiten, unsere Überzeugung, dass es auch anders gehen kann, zu leben versuche.

musterpieces _ IV
En España decimos lo del „nunca llueve a gusto de todos“. Si alguien está especialmente deprimido por el mal tiempo que puede hacer ahí donde esté con ganas de abrazar la primavera, que sepa que el mal tiempo nos sirve de excusa para algunos y en vez de salir a dejarnos impregnar por la vida, creamos la nuestra, paralela….
Ein spanisches Sprichwort sagt sehr passend „Es regnet niemals nach aller Leute Geschmack“, übersetzt wäre das so etwas wie „Man kann es nicht allen recht machen“. Sollte also jemand besonders deprimiert sein angesichts des wenig frühlingshaften Wetters, das draussen herrscht, so möge er wissen, dass eben dieses wenig einladende Wetter anderen zum Vorwand gereicht, um daheim zu bleiben und eine eigene Welt zu kreieren….

Musterpieces III
Endlich mal wieder, ein paar Stunden am Webrahmen….. // Por fin, vuelta al bastidor, aunque sea por unas horas……
Musterpiece 01.02

Preparativos para el curso intensivo de verano y Textile Art Berlin. // Vorbereitung auf den Sommerintensivkurs und die Textile Art Berlin.
Ahhhh, und Frohe Ostern. // Y Felices Pascuas
berlin _ 212 _ Europäische Tage des Kunsthandwerks
(de) Dieses Wochenende finden in Berlin die Europäischen Tage des Kunsthandwerks statt, an denen sich derzeit 18 europäische Länder beteiligen. Von der Handeskammer Berlin wurden zu diesem Anlass auf einer Website die 151 Orte zusammengefasst, die dieses Jahr in Berlin daran teilnehmen. Eine gute Gelegenheit, sich einen ungefähren Überblick zu verschaffen (denn es sich sicherlich nicht alle Werk- und Verkaufsstätten vertreten, an denen KunsthandwerkerInnen arbeiten) und einige Werkstätten und vor allen Dingen die Menschen kennenzulernen, die ihrer Kreativität, ihrer Erfahrung, ihrer Fertigkeit und ihrem Wissen Ausdruck geben in den Objekten, die sie herstellen. Und das, obwohl sicher nicht wenige von ihnen ein lautes Klagelied anstimmen könnten, darüber wie schwer es heutzutage ist, eben davon zu leben: von der Lebenszeit, die sie investiert haben in der Aneignung einer Technik, in der Übung der Fertigkeiten, in der Suche nach Erneuerung und Bewahrung des Althergenbrachten, nach Konzepten und Inhalten…..
(es) Este fin de semana se celebra en Berlin el Día Europeo de la Artesanía. En una página web de la Cámara de Comercio de Berlin se recopilan los 151 lugares que se registraron este año como participantes en este evento. Una buena oportunidad para hacerse una idea aproximada de los lugares existentes en los que producen y venden artesanas y artesanos sus trabajos (no creo que sea una lista completa, pero quizá representativa), pero sobre todo una magnífica ocasión para conocer la gente que dedica su tiempo, su creatividad, su conocimiento y habilidad a a creación de estos objetos. Y eso a pesar de que unos cuantos de ellas podría entonar una elegía sobre lo difícil que resulta en los tiempos que corren vivir de ello: del tiempo de vida invertido en el aprendizaje de una técnica, el ejercicio y perfeccionamiento de sus habilidades, la búsqueda de innovación y la salvaguardia de saberes ancestrales, de conceptos y contenidos….
Für mich war es eine gute Gelegenheit einen Ort aufzusuchen, der schon seit einger Zeit auf meiner „To-Do-Liste“ stand. Und es hat mich gefreut zu sehen, dass Christina Utsch mit ihrem Atelier für Paramentik zu den Teilnehmern an den Europäischen Kunsthandwerktagen zählt.
Die Werkstatt auf dem Gelände des Paul Gerhardt Stift zu Berlin zu finden, kam einer kleinen Schnitzeljagd gleich, aber Fau Utsch hatte gut vorgesorgt.
Para mi era una excelente ocasión para visitar un lugar que desde hace tiempo forma parte de mi lista de „Qué-Hacer“. Me llevé una alegría al ver que Christina Utsch con su Taller de Paramentos litúrgicos“ figuraba entre los participantes.
Encontrar el taller en el conjunto de edificios del Paul Gerhardt Stift zu Berlin tuvo un aire de yincana, pero Christina Utsch había hecho todo lo posible, para que todos encontrasemos el camino al taller sin perdernos.

Die Paramentstickerei und -weberei ist eine der Schwestern in der grossen Familie der Textilgestaltung, die sich an die Besonderheiten einer ganz konkreten Klientel angepasst hat, die auch die Bildwirkerei in der Vergangeheit nicht selten bedient hat: die Kirche, bzw. religiöse Gemeinschaften, die ihre Räume mit textilen Objekten schmücken wollen.
Die unterschiedlichen Techniken, die das Atelier anbietet, umfassen die Stickerei, den Textildruck, die Bildweberei, und die Jaquardweberei. Die beiden letzteren Techniken wurden den Besuchern der Werkstatt gestern im Rahmen der Europäischen Kunsthandwerkstage vorgeführt und erklärt.
La disciplina del bordado y/e tejido de paramentos litúrgicos y vestimenta sacerdotal es una de las muchas hermanas que forman parte de la familia de artes y oficios textiles, dando respuesta a las necesidades específicas de una clientela muy concreta: la iglesia, es decir las comunidades religiosas que quieren revestir sus lugares de culto con objetos textiles.
Las diferentes técnicas que ofrece el taller para la realización de paramentos abarcan desde el bordado y la impresión textil, hasta el tejido manual en telar de alto lizo y el tejido de telas en telar de jacquard. Estas dos ultimas disciplinas son las que se mostraron y explicaron ayer a los visitantes del lugar.
El telar de jacquard // Der Jaquardwebstuhl

Ein wunderschöner Jaquardwebstuhl nimmt einen bedeutenden Teil der hellen und einladenden Werkstatt, voller aus Holz gefertigter Webrahmen, -stühle und Zubehör ein. Da kann es jemandem wie mir richtig in den Fingern jucken. Ich hab sie auch nicht still halten können, hab „zig“ Fotos gemacht, von dem Webstuhl, den ich allein als Objekt unglaublich attraktiv finde, und von Christina Utsch während der kleinen Vorführung.
Un magnífico telar de jacquard ocupa gran parte del taller, acompañado de marcos, bastidores, telares y demás enseres de madera que me hacían sentirme en seguida como en casa. Es más, me resultó casi imposible mantener los dedos quietos. Quizá por ello no he parado de disparar la cámara. Pero ver un telar de jacquard, y además en funcionamiento, siempre es un placer de alto valor estético.
Christina Utsch beim Erklären der Funktionsweise des Jacquardwebstuhls.
Christina Utsch explicando el funcionamiento del telar de jacquard.


Muster_Lochkarten entwerfen, schlagen lassen oder selbst schlagen, den Webstuhl einrichten……. schon allein all diese unerlässlichen Arbeitsschritte nehmen Zeit und Können in Anspruch…… da hat das Weben noch gar nicht begonnen……
Die Bildweberei am Hochwebstuhl // El trabajo en el telar de alto lizo
So fremd, wenn auch verständlich in seiner Funktionsweise und seinem Aufbau mir der Jacquardwebstuhl ist, so vertraut ist mir natürlich die Arbeit am Hochwebstuhl. Und wieder einmal ist es schön zu sehen, wie vielseitig verwendbar ein und dieselbe Technik ist, und wie unterschiedlich das Ergebnis.
Tan ajeno que me resulta el trabajo en el telar de jacquard, aunque pueda entender su estructura y funcionamiento, tan familiar me resulta, por supuesto el trabajo en el telar de alto lizo. Una vez mas me encanta ver lo polifacético de la técnica del tejer y lo variado de los resultados que se obtienen.
Christina Utsch durante la demostración en el telar de alto lizo.
Christina Utsch während der Vorfühung am Hochwebstuhl.
Wer mehr über die Arbeit von Christina Utsch wissen möchte, und das Angebot des Atelier für Paramentik, der sollte einen Blick auf die Homepage werfen.
Quien quiere saber más acerca del trabajo de Christina Utsch y los servicios que ofrece el Taller de Paramentos, tiene toda la información disponible en la página web.
Ich danke Christina für die Erlaubnis zum Fotografieren. Das ist immer ein heikles Thema, dessen bin ich mir bewusst. Und das Gespräch, das wir gestern führen konnten, war ausgesprochen anregend. Es gab viel zu lernen für mich, über diesen spezifischen Bereich der textilen Gestaltung von Räumen, und über Berlin. Es war schön unsere Erfahrungen auszutauschen und auch interessant, gemeinsame Forderungen zu formulieren.
Natürlich sind solche Kunsthandwerkstage eine wunderbare Initiative, die schon einen Schritt weiter geht als das „besser als gar nichts“. Aber angesichts des Drucks, dem das Kunsthandwerk und alle die es lebendig erhalten in der aktuellen Gesellschaft, unter dem herrschenden Wirtschaftssystem und dem gängigen Konsumverhalten ausgesetzt sind, find ich es einfach zu wenig. Wenn wir wirklich daran interessiert sind, diese vielen Kulturtechniken die wir im Laufe der Jahrtausende entwickelt und verfeinert haben nicht zu verlieren, und wenn wir nicht warten wollen, bis es zu spät ist um dann erkennen zu müssen, dass wir früher etwas hätten tun müssen und können, dann braucht es andere Wege, ein konsequenteres Einschreiten, eine andere Wertschätzung dessen, was KunstdanhwerkerInnen heute an inmaterielem Beitrag für unsee Gesellschaft leisten. Und das muss seinen Niederschlag finden in einer finanziellen Wertschätzung, die nicht nur ein Überleben, sondern ein zumutbares Leben möglich macht.
berlin _ 211
#BerlinerPinkeltempel

berlin _ 210
Bunter gehts nicht.
berlin _ 209
Der nächste Sommer kommt bestimmt. Irgendwann. Aber er kommt sicher nicht schneller wegen der blöden Sommerzeit. Lieber entschiedener Klimaschutz als Zeitumstellung.
El próximo verano legará, fijo, en algún momento. Pero no llegará antes por la maldita invención del cambio al horario de verano. Preferiría más contundencia en medidas contra el cambio climático que sufrir las consecuencias del cambio del horario.
berlin _ 208
Gesehen gestern im Rehberger Park. Konfusion. // Visto ayer en el Parque de Rehberge. #OstereiOderWeihnachtsbaumkugel #FelicesPasquas
Frühling in der Wönnichstrasse





&
Warschauer Strasse



































Frohe Ostern.
Frohe Ostern // Feliz Pascua.






























