berlin _ 505 _ grafittiwand an der KMH

001.JPGso was von TOLL!

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berlin _ 504 _ neue nachbarn

Just zum Tag der Nachbarschaft haben auch wir neue Nachbarinnen bekommen. Fasziniert habe ich zugeschaut. Esther hatte mir des öfteren davon berichtet, aber nie hatte ich zusehen können, wenn ein ausgeschwärmtes Bienenvolk sich irgendwo niederlässt.

[wpvideo HqKxCjDt]

Heute habe ich mit dem Stadtfarm-Imker gesprochen. Leider sind die Zukunftsaussichten für unsere geflügelten Nachbarinnen nicht rosig. Zwei, drei Tage können sie aushalten mit der Nahrung, die sie als Reiseproviant aus dem Binenstock mitgenommen haben, aber dann müssen sie einen Ort gefunden haben, an dem sie Waben bauen und Honig sammeln können. Einen Ort der Schutz bietet.

Der Ast vor unserem Fenster ist leider nicht geeignet dafür und nur sehr schwer zu erreichen. Das bedeutet wohl leider, dass der Versuch, ein neues Volk an einem neuen Ort zu gründen fehl geschlagen ist, und ein Rettungsversuch so gut wie unmöglich.

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berlin _ 503 _ offenes atelier in der KulturMarktHalle

Manchmal habe ich nicht nur eine tolle Fotografin, die das Geschehen festhält, sndern auch helfende Hände, die die Fäden, das Lineal oder was gerade anfällt festhalten.

Danke Carlotta, für deinen aufmerksamen Blick. Vielleicht weben wir ja bald zusammen.

001002003Fotos:  Cindy Müller

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berlin _ 502 _ offenes atelier in der kmh

Stephanie Wächter hat wunderschöne Fotos vom Webstuhl gemacht. Es wird allerhöchste Zeit, dass ich meinen Entwurf fertigstelle, um mit der Weberei beginnen zu können.

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berlin _ 501 _ textil

Die Bildwirkerei-Kurse an den berliner VHSen werden  immer spannender, und das aus ganz unterschiedlichen Gründen. Erstens, weil ich das Gefühl habe, dass die Wahrscheinlichkeit ihres Zustandekommens mit jedem Mal zunimmt. Und da gilt mein Dank noch einmal allen Verantwortlichen an den unterschiedlichen Volkshochschulen, die dieses Angebot in das Programm aufgenommen haben. Es bringt mir mehr Ruhe und gibt mir die Möglichkeit, zumindest ein wenig planen zu können.

Natürlich bin ich auch allen Teilnehmenden dankbar, dass sie mir wochenendweise ihre Lebenszeit schenken, um mir die Gelegenheit zu geben, sie für die Bildwirkerei zu begeistern.

 

Und da bin ich schon bei einem weiteren Punkt, der die Kurse so extrem spannend macht. Denn inzwischen ist die Gruppe der Teilnehmenden so kunterbunt, dass es nicht nur für sie, sondern auch für mich jedesmal eine Herausforderung ist.

 

Als Kursleiterin macht es mich natürlich zufrieden, wenn ich sehe, dass jemand ein zweites, und vielleicht sogar ein drittes Mal zu einem Kurs kommt und schon mit eigenem Webrahmen unterwegs ist. So können auch größere Projekte in Angriff genommen werden, die den zeitlichen Rahmen der Wochenendkurse sprengen.

Diesmal war das Verhältnis zwischen „Neulingen“ und „Verteraninnen“ recht ausgeglichen. Daher ging es auf der einen Seite darum, die Grundkonzepte zu erklären, auf der anderen Seite, das bereits erworbene Wissen und Können auszubauen und für die spezifischen Fragestellungen, die sich aus den verschiedenen Entwürfen ergeben, eine angemessene Lösung zu finden.

Es bedeutet aber auch, dass meine Aufmerksamkeit auf ganz unterschiedliche Weise gefordert wird. Und genau darin liegt der besondere Reiz

I.

 

Wenn einige Übungen zu den Grundtechniken schon erfolgt sind, bietet es sich an,  der Essenz der Bildwirkerei den größtmöglichen Raum zu geben. Und das heisst: Erst einmal muss ein Bild entworfen werden, das gewebt werden soll. Und dann geht das Augenmerk dahin, dass Bild so zu weben, wie es entworfen wurde.

 

Je nach Entwurf kommen dann ganz automatisch bestimmte Techniken zum Einsatz. Im Fall dieser nächtlichen Stadtansicht  sind es die Verbindungen der vertikal aufeinander treffenden Farbflächen, die den Großteil der Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen.

 

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II.

Ein Thema ist immer wieder die Gestaltung geometrischer Formen und Muster.  Dabei ist neben der reinen Technik auch die Wirkung der unterschiedlichen Farben und Garnqualitäten interessant.

 

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III.

Großflächige Formen erleichtern gerade am Anfang das Weben. Die Randbereiche sind dabei besonders wichtig, denn gerade da ist es nicht immer einfach, die Spannung geichmäßig zu halten ohne die Form aus dem Auge zu verlieren. Eine kleine Herausforderung, gerade bei den ersten Erfahrungen am Webrahmen, und der zur Verfügung stehenden Zeit.

 

IV.

Manchmal ergeben sich überraschende Parallelen, was Formen oder Farben angeht. Doch letzendlich ist jeder Webrahmen eine kleine Welt für sich und jede Wirkerei, die dort entsteht, ein unverwechselbares Einzelstück.

 

Hier werden Form und Farbfelder auf eine sehr attraktive Weise gestaltet. Gold und Altrosa, vom Helligkeitswert nah beieinander liegend, greifen ineinander und  bieten so die Möglichkeit, Formen aufzulösen, während das dunkle Rot klare Konturen setzt.

V.

Neben der Gestaltung unterschiedlicher Formen ist gerade das Thema der Farbverläufe interessant und die Verwendung der verschiedenen Garne in unterschiedlicher Stärke bietet die Möglichkeit, Techniken und deren Wirkung auszuprobieren.

 

VI.

Wenn am eigenen Webrahmn gearbeitet wird, bringt das automatisch den Vorteil mit sich, dass man nicht an den Zeitrahmen des Kurses gebunden ist. Hier wurde ein Webstück aus dem Märzkurs fertig gestellt und gleich die nächste Arbeit in Angriff genommen.

 

Es wir eine Weile dauern, bis sie fertig ist, denn die Kette ist relativ fein. Der Ansatz, die Pixelung der Vergrößerung im Bild auf das Gewebe zu übertragen verspricht eine interessante Wirkung. Ich bin mal gespannt, wie es aussehen wird.

 

VII.

Beim Weben kann es nie ein „Zuviel an Zeit“ geben. Zweieinhalb Tage sind da definitiv nicht „zu viel“. Eher geht es uns meist so, dass wir schnell denken, es wird kaum etwas zu schaffen sein.
Deshalb möchte ich hier etwas ausführlicher die Entstehung eines kleinen ca. 10 x 10 cm großen Teppichs zeigen, der an diesem Wochenende gewebt wurde, auch weil der Entwurf meiner Meinung nach besonders sympathisch ist.

 

 

Wie immer haben wir ihn gemeinsam besprochen, um einerseits die Techniken zu definieren und andererseits, um mögliche Grenzen aufzuzeigen. In diesem Fall habe ich empfohlen, die Insektenbeine nicht einzuweben, sondern auf das fertige Stück zu sticken. Gerade für einen ersten Teppich schien es mir zu komplex, bzw. zu zeitaufwändig.

 

Auch ohne die Beine waren die Konturen schon kompliziert genug. Aber es hat sich gelohnt.

 

 

 

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Ein zweieinhalbtägiger Ausflug in eine Welt, in der Zeit noch mit einem anderen Maßstab gemessen wird, dann werde die Tische und Stühle wieder an ihre alte Stelle gerückt, die Garne in die Kiste sortiert und alles wieder ins Auto geladen. Bis der nächste Kurs beginnt.

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In der VHS Tempelhof Schöneberg stehen die Termine schon fest:

Vom 1. – 3. November, und vom 15. – 17. November, mit der Möglichkeit, von einem Wochenende zum nächsten den Webrahmen mit nach Hause zu nehmen und somit etwas mehr Zeit zur Verfügung zu haben, um den Teppich stressfrei fertig zu weben.

Gerne vormerken, anmelden, mitmachen und weitersagen.

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berlin _ 500

Am 1. Juli 2015 habe ich das erste Mal in meinem Blog über Ulrike Guérot geschrieben (hier nachzulesen). Damals hatte ich ihren Vortrag über die Republik Europa gehört und war vollkommen begeistert. Seitdem folge ich ihr so gut es geht, höre mir ihre Vorträge an, wenn sie im Internet zu finden sind, lese ihre Artikel und ihre Bücher, wenn ich sie in die Hände bekomme.

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Vergangene Woche hatte ich nun Gelegenheit, sie live zu erleben.  In einer Kooperation des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) mit dem Steidl-Verlag fand die Präsentation des neuesten Buches von Ulrike Guérot statt: Wie hältst du’s mit Europa?  Für mich zu einer ungewöhnlichen Stunde.  Aber was tut man nicht alles, wenn das Herz dafür brennt.

Freitag, 17. Mai 2019, 8:00–9:00 Uhr (morgens)
Deutschland und die EU in Zeiten von Populismus und Renationalisierung
Buchvorstellung mit Podiumsgespräch bei Kaffee und Frühstück
Ronald Grätz, Ulrike Guérot, Alexander Graf Lambsdorff
Moderation: Nora Müller, Bereichsleiterin Internationale Politik der Körber-Stiftung
Restaurant „Die Eins“, Wilhelmstraße 67A / Reichstagufer, Berlin

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Nicht nur die Stunde war zumidest für mich ungewöhnlich, auch der Rahmen und das Publikum.  Das hat es zu einer Interessanten Erfahrung gemacht.

Zuletzt habe ich von Ulrike Guérot gelesen: „Warum Europa eine Republik werden muss! Eine politische Utopie. J.H.W. Dietz Nachf., Bonn 2016. ISBN 978-3-8012-0479-2. Davon war ich sehr angetan……. als überzeugte Europäerin, als  überzeugte Republikanerin und als jemand der aus der geographisch-europäischen Mitte kommend die eigene Familie in der geographisch-europäischen Peripherie gegründet hat, als jemand, der aus eigener Erfahrung sowohl europäische Großstädte als auch das Leben in ländlichen Regionen erlebt hat……

Auf diese neue Buch bin ich sehr gespannt. Werde euch davon berichten.

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berlin _ 499

Schon krass und durchaus nicht ohne, wie gewohnt: Die Partei

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berlin _ 498

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textil _ 497 _ Bramsche

002Bramscher Wappenblume am Maibaum

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berlin _ 496

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textil _ 495 _ Tuchmachermuseum Bramsche

tulpe gelb-rot

Es freut mich, wenn die Teilnehmerinnen meiner Kurse so zufrieden mit ihrer Arbeit sind, dass sie mir ein Foto von dem fertigen Wirkereien schicken. Hier eine wunderbar geflammte Tulpe aus Bramsche. Auch an einem kurzen Wochenende kann man viel schaffen. Danke Sabine!!!!

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textil _ 494 _ Tuchmachermuseum Bramsche

Ein Kurs steht an. Wie immer lade ich das Auto voll mit den gleichen Garnen, mit den gleichen zu einfachen Webrahmen umfunktionierten  Tischböcken, mit der gleichen Auswahl interessanter Bibliografie, mit dem gleichen Werkzeug. Und doch weiss ich schon beim Beladen, dass es wieder eine ganz neue Erfahrung werden wird.

 

Denn der Ort ist ein anderer, und die Menschen, die teilnehmen werden andere sein. Und letztendlich sind sie es, die jeden Kurs zu einer einzigartigen Erfahrung werden lassen.

Diesmal ging es nach Bramsche, in das dortige Tuchmachermuseum, wo noch bis zum 12.05.2019 eine Auswahl meiner Arbeiten zu sehen war. Und es gab auch ein klares Thema: wir wollten kleinformatige Blumenteppiche weben, bei gutem Wetter, sogar direkt in der Natur. Das war leider nicht möglich. Nach den schönen Ostertage ist es doch noch einmal empfindlich kalt geworden, und so haben wir es uns unter dem Dach des Museums gemütlich gemacht.

Bei den Wochenendkursen dient der Freitag dazu, uns gegenseitig vorzustellen, den Ablauf des Kurses zu besprechen, eine kurze Einführung in die Technik, das Werkzeug und das Material zu geben und die Kette und Webkante vorzubereiten.

 

Wie immer finde ich eigentlich die zweieinhalb Tage etwas zu kurz und wünschte mir einen Tag mehr oder, wieso nicht, eine ganze Woche. Was ich aber nach wie vor gut finde, ist dieser Freitags-Prolog, diese kompakten drei Stunden am ersten Tag, die genau dazu dienen, die Stimmung des Raumes und der Gruppe zu erfassen und die Spannung in der Kette zu binden.

Diesmal sind wir sofort hineingesprungen in die aufregende Welt der Bildwirkerei, ohne vorherige Übungen. Von Freitag auf Samstag sollte jede Teilnehmerin sich ein Blumenmotiv aussuchen. Voraussetzung: es sollte ihr so gut gefallen, dass sie bereit sein würde, zwei Tage ihres Lebens damit zu verbringen, dieses Bild zwischen den Kettfäden entstehen zu lassen.

 

Ich war sehr gespannt auf die Entwürfe und begeistert von der Verschiedenartigkeit der Vorschläge, die die Teilnehmerinnen am Samstag mitbrachten. Da ich eine Größe von 10 x 10 cm vorgegeben hatte, konnten wir bei jeder Zeichnung besprechen, welche Webrichtung sinnvoller sein würde, und warum; welches Material und welche Farbmischungen interessant sein könnten, und wo eventuell schwierigere Passagen zu erwarten sein würden, die also auch etwas mehr Geduld und Zeit erfordern würden.

Und dann ging es los. Natürlich waren wir uns alle bewußt, dass zwei Tage nicht viel Zeit sind und dass es sein könnte, dass die Blume nicht zu schaffen ist. Es sollte nur ein „Schnuppern“ sein. So weit wie wir eben kommen!!!!

 

Anfangs gibt es immer viele Fragen und Zweifel und es scheint nur langsam, viel zu langsam voran zu gehen. Dann wird die Konzentration immer spürbarer und die Stille immer größer. So groß, dass das restilche Personal des Museums irgendwann nachschauen kam, ob alles in Ordnung ist.

Und natürlich wurden die Hände immer fleissiger.

 

Wenn man dann sieht, wie schön das aussieht, was da auf der Kette wächst, dann gibt es kein Halten mehr. Dann packt der Ehrgeiz zu und dann setzt man alles daran, dieses kleine Stück selbstgemachter Blütenpracht fertig zu bekommen.

 

Für mich als Kursleiterin ist daher der zweite Tag immer schwierig. Natürlich spüren wir alles das Zeitlimit wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen schweben, nur darauf wartend, zuschlagen zu können und durch den Hieb der Zeit die Kette VOR Fertigstellung des Teppichs durchzuschneiden. Genau dann wünsch ich mir diesen „einen Tag mehr“. Wahrscheinlich würde dann genau das gleiche passieren. Selbst wenn man eine Woche zur Verfügung hätte, würde man sich möglicherweise diesen „einen Tag mehr“ wünschen. Auch wenn er nur zum Feiern des Vollbrachten diente.

Vielleicht liegt auch gerade das mit in der Natur der Wirkerei, dass man sich immer diesen „einen Tag mehr“ wünscht.

 

Diesmal konnte ich eine Lösung anbieten: Da ich in der kommenden Woche wieder nach Bramsche reisen musste, um die Ausstellung abzubauen, konnte ich den Teilnehmerinnen vorschlagen, die Rahmen mit heim zu nehmen und im Laufe der Woche den Teppich fertig zu weben. Allerdings unter der Bedingung, mir ein Foto des fertigen Teppichs zu schicken.

Zwei Stücke sind aber abgeschlosen worden, und die kann ich jetzt schon einmal zeigen:

 

 

 

Ich finde, da können zwei Wirkerinnen sehr stolz sein auf das, was sie da geschaffen haben in zwei Tagen intensiver Arbeit.

Ich jedenfalls bin stolz auf sie und auf den Rest der Gruppe. Es war ein angenehmes Beisammensein, ein ernsthaftes und anspruchsvolles Arbeiten, ein Wagnis auf neuem Gebiet.

Es hat mir großen Spaß gemacht, und ich hab mich wie immer glücklich geschätzt, die Möglichkeit bekommen zu haben, anderen Menschen etwas von der Begeisterung für die Bildwirkerei weitergeben zu können. Oder es zumindest zu versuchen.

 

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berlin _ 493

wikiGiebelwandgemälde „Nicaraguanisches Dorf – Monimbó 1978“ von Manuel García Moia am Monimbóplatz im Berliner Ortsteil Rummelsburg. Foto aus Wikipedia-Beitrag entnommen

Kurz nachdem wir im Dezember 2017 von Kreuzberg nach Lichtenberg gezogen waren, entdeckte ich dieses Wandgemälde. Frau Eifler, von der VHS hatte mich darauf aufmerksam gemacht. Ich hab es schon in einem sehr beschädigten Zustand vorgefunden und die Infotafel berichtete über die Bemühungen der Bürgerinitiative um ine Restaurierung des Wandgemäldes.

Ich freue mich sehr, dass es jetzt restauriert werden kann. Und noch mehr freut es mich, dass es eine Grundschule gibt, die diesem Umstand Bedeutung beimisst und den Prozess begleitet.

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Wikipedia erklärt uns dazu:

Moia, Nationalpreisträger für naive Kunst Nicaraguas, schuf in Berlin am Haus Skandinavische Straße 26 nahe der Lichtenberger Brücke das 255 Quadratmeter große Giebelwand-Gemälde mit dem Titel Nicaraguanisches Dorf – Monimbó 1978, unter Mitwirkung von Martin Hoffmann und Trakia Wendisch. Am 27. August 1985 erfolgte die feierliche Übergabe an den Stadtbezirk Lichtenberg. Die Darstellung enthält viele kleine Geschichten über das tägliche Leben und den Kampf der unterdrückten Bevölkerung.

Entstanden war das Gemälde im Auftrag der DDR-Regierung, die die Befreiungsbewegung des nicaraguanischen Volkes in den 1970er Jahren stark unterstützte. Anlass für das Sujet war eine spontane Volkserhebung im Februar 1978 in der Stadt Masaya, die von der Somoza-Nationalgarde blutig niedergeschlagen wurde, 343 Indios büßten das mit ihrem Leben. Monimbó entwickelte sich zum nationalen Fanal des Freiheitswillens. Manuel García Moia, selbst aus Monimbó stammend, verarbeitete dieses mörderische Bürgerkriegstrauma in seinem Antikriegswandbild Nicaraguanisches Dorf – Monimbó 1978.

Infosäule mit Darstellung der ersten Erneuerung und einer Liste der Sponsoren

Im Lauf von mehr als 15 Jahren befand sich das Wandgemälde aufgrund der Witterungseinflüssen und der Sonneneinstrahlung in einem schlechten Erhaltungszustand. Nach der Wende gelangte das Haus an einen Privateigentümer, der die Sanierung der Wohnungen und der Fassade plante, das Gemälde wäre unter einer Dämmschicht verschwunden. Eine eigens gegründete Berliner Bürgerinitiative erreichte, dass dieses außergewöhnliche Kunstwerk durch eine Kopie, die mehr als 100.000 Euro gekostet hatte, auf der Dämmwand wieder entstand. Entscheidend dazu beigetragen hatten die Maler Gerd Wulff (Berlin-Kreuzberg) und Max Michael Holst (Hamburg) sowie zahlreiche Sponsoren. Die Zustimmung des Künstlers lag vor, der sogar noch symbolisch mitwirkte. Am 30. September 2005 war die Antikriegsdarstellung in neuer Farbenpracht am gleichen Ort wieder für jedermann sichtbar.

Verschiedene Gründe führten dazu, dass das Replikat nach nur kurzer Zeit, ab 2011, stückweise abbröckelte. Aus Sicherheitsgründen musste es 2013 vollständig abgenommen werden, die Bezirksverwaltung ließ die Giebelfläche nun weiß übermalen. Die Bürgerinitiative Erhalt des Nicaragua-Giebel-Wandgemäldes begann nun noch einmal um eine Wiederherstellung zu kämpfen. Die Zustimmung verschiedener Berliner Einrichtungen (Senat, Bezirksamt, Denkmalschutzbehörde) liegt inzwischen vor, nur der benötigte Mindestbetrag von rund 105.000 Euro wurde noch nicht erreicht (Stand Mai 2017).

Der kleine begrünte Platz vor dem Wandgiebel und der Lichtenberger Brücke erhielt auf Beschluss des Bezirksamts Lichtenberg am 13. Juni 2006, dem 70. Geburtstag von Moia, den Namen Monimbóplatz. Hier hat dann die Bürgerinitiative eine vierseitige Infosäule aufstellen lassen, die über den Werdegang und die (erste) Rettung des Gemäldes sowie über den Maler informiert.

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„Tal como dije, pinto todas las experiencias de mi vida. Monimbó, el barrio indígena de Masaya, es mi casa. Allí, la Guardia Nacional de Somoza sofocó violentamente una sublevación. Quiero mostrar la muerte y la resistencia, pero también la belleza de la naturaleza y de la cultura antigua. Pinto los recipientes metálicos para el agua y los instrumentos tradicionales como la marimba, una especie de flauta, una rueda sobre la que se extiende el lino, niños, flores, animales. Los habitantes del lugar defendiéndose con implementos de labranza y que llevan máscaras indígenas. El mural no pretende afligir. Quien lo contemple tendría que sentir también algo de la posible belleza de la vida pacífica por la que luchamos.“

(Manuel García Moia, 1985)

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Ich kann mich den Stimmen der Kinder nur anschliessen: Viel Erfolg bei der Restaurierung des Nicaragua-Wandbildes. Wir warten gespannt darauf es in seiner ursprünglichen Kraft wieder sehen zu können. Und ein großer Dank an alle, die jahrelang darum gekämpft haben, dass diese Restaurierung möglich geworden ist.

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berlin _ 492 _ fundstücke

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Zur Erinnerung.

https://www.arte.tv/de/videos/086583-000-A/was-steckt-hinter-der-bewegung-der-gelbwesten/

https://www.arte.tv/de/videos/RC-017186/frankreich-die-rebellion-der-gelbwesten/

 

https://www.youtube.com/watch?v=4IMaw3wcVpU

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berlin _ 491 _ fundstücke

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berlin _ 490 _spring

001Farbliche Positionierung _ posicionamiento cromático

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berlin _ 489 _ fundstücke

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textil _ 488 _ offenes atelier in der KMH

Manchmal haben die Arbeitstage in der KMH einen ganz besonderen Soundtrack. Für mich ein absoluter Luxus. Auch, dass Cindy mich so oft mit der Kamera begleitet.

Die Männer am Klavier: Dieter Umlauff und Pete Stingl. Ich danke euch. Mit eurer Vorgabe an der Tastatur des Klaviers bekommen auch meine Hände Flügel und die Arbeit geht wunderbar voran.

Diesmal kommen die Videos in Rohfassung, weil ich so begeistert bin, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte. Das nächste Mal versuche ich, sie zusammenzubasteln. So oder so, geniesst es.

[wpvideo w52ILNPd]

Der Mann am Klavier: Dieter Umlauff. Hinter der Kamera: Cindy Müller
Der Mann am Klavier: Pete Stingl. Hinter der Kamera: Cindy Müller

[wpvideo Kgxoi44I]

Dazwischen: ein „paar“ Jahrzehnte Musikgeschichte, einige Tausend „Rauf und Runter“ und ein nettes Beisammensein.

[wpvideo MYl93aMT]

Pete Stingl am Klavier. Cind Müller hinter der Kamera.
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berlin _ 487

002Ostergeschenk. Die Grundausstattung für mein neues Atelier. Mottensicher.

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001Osterbesuch

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002Arbeit für Morgen

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004005Zu Besuch in unserem „alten“ Kiez.

Vielleicht hat es mich deshalb auch so extrem geärgert, als ich am S-Bahnhof Lichtenberg, meinem neuen Kiez, ausstieg und die Laternenpfosten voller rechts-extremer Wahlplakate vorgefunden habe. Wenn ich im vergangenen Wahlkampf dachte, schlimmer als die AfD kann es kaum noch kommen, dann habe ich heute einsehen müssen, dass ich mich geirrt habe.

So empört ich auch bin, dass sich eine Partei, die der Verfassungsschutz als rechtsextrem und als verfassungsfeindlich einstuft (Seite 54) und mit Übergriffen auf Ausländer und Anschlägen auf Unterkünfte von Geflüchteten und Asylsuchenden in Verbindung bringt, an den Europawahlen beteiligen kann, und so wütend es mich als Bürgerin und Nachbarin macht, solchen Parolen im öffentlichen Raum zu begegnen, werde ich mir ein Beispiel an den NeuseeländerInnen nehmen und ihnen keinen Raum und keinen Namen geben.

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YES, yes, yes, yes…….

I have got it made. THE WHITE CUBE.

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Atelier-página001

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Leute, ich bin so etwas von glücklich, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Es ist nicht das, was ich unbedingt wollte, bzw. das Atelier, das in meiner Liste an der ersten Stelle stand,  und an die „Legebatterieatmosphäre“ werde ich mich gewöhnen müssen, ABER: es ist gross, es ist erschwinglich, das Licht ist gut und es wird mein kleines Reich werden, mitten in Berlin(Süd), Deutschland, Europa, Welt…….

Gente, me siento tan afortunada que ni lo puedo expresar en palabras. No es exactamente lo que quería, mejor dicho, en mi lista no ocupaba el primer, sino el tercer puesto y tendré que acostumbrarme a esta sensación de estar metida en una batería de gallinas ponedoras, PERO: es grande, es accesible, la luz es buena y será mi pequeño reino, en el centro de Berlin(sur), Alemania, Europa, Mundo……..

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berlin_482_spring is here

Mejor pájaro en mano que cientos volando. Ayer ha sido lo que probablemente resulte el único día de las vacaciones de Semana Santa que los tres no tuvimos nada apuntado en nuestros respectivos calendarios. Ni trabajo, ni citas, ni cole. Qué buen momento para aprovechar el tiempo primaveral y dar un paseo por uno de nuestros parques favoritos: Der Britzer Garten, en el sur de Berlin.

Si ha de comprimirse en un día la Semana Santa, las vacaciones y la llegada de la primavera, ese es un buen escenario.

Die Gelegenheit beim Schopf……. Gestern war DER Tag, an dem niemand von uns etwas in seinem jeweiligen Kalender vermerkt hatte, weder Schichtzeiten, noch Fächer noch sonst irgendeinen Termin. Und das bei DIESEM WETTER. Da wäre es fast einem Verbrechen gleichgekommen, den Tag nicht zu nutzen. Und das haben wir getan, indem wir einen unserer berliner Lieblingsparks besucht und genossen haben. Immer wieder eine Freude: Der Britzer Garten.

[wpvideo wnqxYaX5]

Mein KNEIPPSPAZIERGANG, ein MUSS-Beschäftigung bei jedem Besuch, egal wie kalt das Wasser auch sein mag.

Mit dem folgenden Blumenmosaik möchte ich euch allen eine schöne Frühlings- und Osterzeit wünschen und da mein nächster Webkurs im Tuchmachermuseum Bramsche, vom 3.-5-Mai, die Tausendblumenthematik aufgreift, sei mir diese kleine Eigenwerbung eraubt.

Con el siguiente mosaico florar quiero desearos un agradable tiempo festivo y primaveral y dado que mi próximo curso del 3.-5.05.2019 en el Tuchmachermuseum Bramsche, se centra en el tema de los „tacipes milflores“ séame permitida esta pequeña cuña de publicidad.

Und Erinnerungen werden wach, an andere Momente unseres Lebens, andere Landschaften, andere Menschen, die uns wichtig geworden und geblieben sind.

Y recuerdos afloran, de otros momentos de nuestra vida, de otros paisajes y de otra gente que llegó a sernos próxima y lo sigue siendo a pesar de la distancia geográfica.

Con los recuerdos presentes, el ojo disfrutando del presente y el ánimo optimista par el futuro os mando este pequeño saludo. A falta de conejo con el arrendajo.

Die Erinnerungen präsent, das Auge staunend auf die Schönheit der Natur gerichtet und voller Lebensfreude sende ich diese Grüße in die Welt. Mangels Hasen mit einem Eichelhähr.

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textil 481 _ offenes atelier in der KMH

(de) Es geht zwar langsam, aber gut voran mit der Vorbereitung des Webstuhls in der KulturMarktHalle.

(es) Avanzan despacio, pero bien, los preparativos en el telar en la KulturMarktHalle.

001Foto: Cindy Müller

(de) Der VHS-Kurs und  die Ausstellung im Tuchmachermuseum Bramsche haben Zeit und Energie gefordert, die ich gerne gegeben habe. Beides waren wunderbare Erfahrungen. Vor allem von der Ausstellung werde ich noch berichten, wenn die Fotos gesichtet sind.

Da ist es natürlich hervorragend, wenn helfende Hände dazu kommen. Osama von der einen Seite, ich von der anderen und fix waren die rund 500 Litzen geknüpft.

(es) El curso en la Universidad Popular y la exposición en el Tuchmachermuseum Bramsche han ocupado mucho tiempo y energía en las ultimas semanas. Ambas cosas he invertido con placer, porque me han aportado experiencias impagables. Sé que queda pendiente un pequeño reportaje fotográfico de la exposición. Estoy en ello.

En estas circunstancias se aprecia el doble cualquier mano amiga que ayuda a „recuperar“ el tiempo. Osama desde un lado, yo desde el otro y en un abrir y cerrar de ojos (casi) anudamos los alrededor de 500 lizos.

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001Foto: Yaser Mohammad

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textil 480 _ Bramsche Tuchmachermuseum

annette-huelsenbeck-andrea-milde-und-kerstin-schu_201904071121_fullFoto: Holger Schulze, veröffentlicht in den Bramscher Nachrichten am 7.04.2018

Wie immer wird es etwas dauern, bis die Fotos der Ausstellungseröffnung im „Tuchmachermuseum Bramsche“ gesichtet und sortiert sind. Doch ganz kurz zumindest schon einmal das Echo in der Lokalpresse auf die Ausstellungseröffnung und ein sehr schönes Foto von Herrn Schulze, der es mir hoffentlich nicht verübelt, wenn ich es hier mit euch teile.

Mein ganz großer Dank an die beiden Frauen, die mich auf diesem Foto begleiten: Kerstin Schumann (rechts), die Leiterin des Museums und, was den Dank anbetrifft, auch stellvertretend für das gesamte Personal. Es war ein Vegnügen in jeder Hinsicht. Und Annette Hülsenbeck (links), mit der mich viele Jahre enger Freundschaft verbinden und der ich es zu verdanken habe, dass ich den Weg nach Aubusson, und somit auch zu meiner Art Kunst zu schaffen gefunden habe.

Como siempre, revisar y seleccionar las fotos que hemos tomado en la inauguración de la exposición en el „Tuchmachermuseum Bramsche“. Pero quiero compartir al menos el artículo que salió en la prensa local de Bramsche sobre el evento y espero que Holger Schulze no me lo toma a mal, si comparto su foto aquí.

Un GRACIAS con mayúsculas a estas dos mujeres que me acompañan en esta foto: Kerstin Schumann (derecha), directora del Museo y, por lo que concierne al agradecimiento, también representante de todo el equipo del museo. Ha sido un placer en todos los sentidos. Y naturalmente, Annette Hülsenbeck (izquierda), con la que me une una larga amistad y a la que le debo el hecho de haber encontrado el camino a Aubusson y, con ello, a mi manera de crear arte.

 

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textil 479 _ vhs-kurs (2)

Ich denke, alle die wir am Wochenende vor dem Webrahmen verbracht haben, waren wir uns bewußt, dass wir in der für WeberInnen eigentlich immer zu kurzen Zeit nur einen ersten Einblick in die wunderbare Welt der Bildwirkerei tun, uns etwas herauspicken und ausprobieren können; dass wir kollektiv lernen müssen, auch von dem, was an den Webrahmen der Kolleginnen geschieht. Das geht besonders gut, wenn so intensiv gearbeitet wird und wenn die Stimmung so vertraut und angenehm ist, wie am Wochenende.

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Daher noch einmal Tausend Dank an Steffi, Birgit, Petra, Lucie, Katalin, Martina, Gelareh, Anja und Leonie. Es war wirklich ein Vergnügen mit euch diese drei Tage zu verbringen.

Hier noch eine Auswahl an Schnappschüssen vom Sonntag. Ich denke, ich muss nicht viel dazu sagen. Ihr seht selbst wie wunderbar einzigartig jedes kleine Webstück geworden ist.

Die Wolle it diesem wunderbaren Goldton, die hier in zwei Webstücken verarbeitet wird, stammt übrigens aus dem Nachlass von Barbara Jedermann. Es macht mich sehr glücklich, mich ein wenig als ihre Erbin zu fühlen und auf alle Fälle in ihre Fußstapfen zu treten, wenn es darum geht in Berlin mit bunten Fäden von der Welt zu erzählen, der die man sieht und der die man träumt. Und vor allem andere Menschen mit der eigenen Begeisterung anzustecken.

Und ihr könnt euch vorstellen, das wir alle das Gefühl hatten, wir würden gerne noch einmal so viel Zeit haben.

Gerade wenn es so richtg gut wird, muss man aufhören…..

Tja, dann vielleicht ja bis zum nächsten Kurs. Der findet wieder in der VHS Tempelhof-Schöneberg statt, wieder an einem Wochenende, vom 17. bis 19. Mai.

Ich würde mich auf alle Fälle sehr freuen.

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textil 478 _ vhs-kurs (1)

Am vergangenen Wochenende fand der dritte von den vier Bildwirkereikursen statt, die in das Programm der VHS Tempelhof-Schöneberg aufgenommen wurden. Das alleine ist schon eine Nachricht wert, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass es ist nicht selbstverständlich ist, die notwendige Zahl an Teilnehmer*Innen zu erreichen, und der ein oder andere Kurs musste aus diesem Grund abgesagt werden.

Besonders hat mich gefreut, auf der Liste der Teilnehmerinnen zwei Namen aus anderen Kursen wieder zu erkennen. Das ist natürlich ein sehr angenehmes Gefühl als Kursleiterin, wenn man es geschafft hat, Menschen so sehr zu begeistern, dass sie sich die Zeit freischaufeln, um an einem  Wochenende (und dann auch noch mit so herrlichem Frühlingswetter) in die Welt der Bildwirkerei einzutauchen.

Tatsächlich wurde an diesem Wochenende eine Bildwirkerei fertig gestellt, die im Rahmen des Sommerkurses im letzten Jahr an der VHS-Pamkow begnnen wurde. Wie gut ich ihn kenne, den Kampf um die Freiräume, die es einem erlauben, die Fäden in die Hand zu nehmen.

Und wenn ich dann in der kleinen Vorstellungsrunde, mit der ich meine Kurse normalerweise beginne, -denn es geht ja nicht nur um das Weben am Rahmen, sondern auch um das Weben menschlicher Verbindungen,- erfahre, dass die Teilnehmerinnen nicht nur aus Berlin kommen, sondern extra angereist sind aus Bonn, aus Großschönau und aus Potsdam, dann hüpft mein Herz….

Jedesmal ist es für mich spannend, zu beobachten, wie an jedem Webrahmen spätestens am zweiten Tag, wenn die Kette gespannt und die Webkante gewebt ist, eine ganz eigene Geschichte erzählt wird. Das beginnt mit der Wahl der Farben und der Wollqualitäten, und natürlich mit dem Schwerpunkt, für den sich jede der Teilnehmerinnen entscheidet: ob Farbverläufe oder Formen, ob Strukturen oder Verbindungen……

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berlin 477 _ offenes atelier in der KMH

004Die ca. 1200 Fäden sind sortiert. Einladend sieht er schon aus, der Webstuhl. Jetzt heisst es noch die Litzen knüpfen, und dann kann es losgehen. Ich bin sehr gespannt und möchte euch ab Mitte April einladen, hin und wieder einmal in der Kulturmarkthalle vorbei zu schauen und die Entstehung meines Berliner Ankommens-Teppichs zu beleiten.

005So sehr es auch in den Fingern  juckt, jetzt geht es erst einmal nach Bramsche, in das Tuchmacher-Museum, um die Ausstellung „Im Angesicht der Zeit“ aufzubauen. Wir sehen uns. Ich freue mich.

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