berlin _ 536 _ offenes atelier in der KMH

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Weben ist langsam, das ist eine unumstößliche Tatsache. Ob und inwieweit es bei der Langsamkeit noch Abstufungen gibt von kaum, mäßig, bis extrem, das ist Auffassungssache. Manchem mag es genügen mit der Unterscheidung zwischen all dem, was sich nach dem uns schon so vertraut und selbstverständlich gewordenen High-Speed-Alltagsrhythmus  mit Multitasking und Virtualworld richtet, und dem analog Machbaren. Danach kommt die Langsamkeit.

Wie auch immer, was ich eigentlich nur sagen wollte ist, selbst wenn es so aussieht, als ob nichts geschehen würde, es geht voran. Wolle wird gewickelt, Mischungen werden ausprobiert, Farbkarten angelegt, Entwürfe gezeichnet, verworfen, überarbeitet, für gut befunden. Dass das alles langsam voran geht, das lässt sich nicht bestreiten. Selbst im KulturMarktHallenKontext.

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berlin _ 535 _ the white cube

002Meine Ateliertür. Erste Kommunikationsversuche mit meinen KollegInnen.

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berlin _ 534 _ fundstücke

001nicht alle kommen ans Ziel
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berlin _ 533 _ textil

Es hat nicht sollen sein

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Eigentlich sollte dies der erste einer Reihe von Blogeinträgen sein über Nachhaltigkeit, über Zusammenarbeit und über textiles (Kunst)Handwerk.

Vor einigen Wochen entstand der Kontakt zwischen dem MEK, Museum Europäischer Kulturen, und der KMH, Kulturmarkthalle. Uns wurden einige Elemente der Einrichtung der Ausstellung 100 % Wolle angeboten, die über eineinhalb Jahre im Museum in Dahlem zu besichtigen und zu erleben gewesen war.

Alma A5

Dazu gehörte auch das Kletterschaf ALMA, der absolute Sympathieträger der Ausstellung, und das nicht nur für die Kinder, die auf dieser mit unterschiedlichen Schaffellen bezogenen Struktur herumturnen durften, sondern auch und vor allem für das Museumspersonal, für das Alma über diese lange Zeit hinweg Teil des Alltags gewesen ist.

Wir hatten den Umzug schon angekündigt und damit begonnen, drum herum ein buntes Programm der unterschiedlichsten Aktivitäten zu spinnen. Alma sollte auf der Wiese vor der KMH aufgebaut, im Sommer bunt besprüht, im Winter warm bestrickt werden. Aber dazu musste es erst einmal raus aus den Hallen, die bisher sein Zuhause gewesen waren.

Alle hatten wir mehr gehofft als gewusst, dass es wenn nicht leicht, aber doch irgendwie möglich sein würde, es auseinander zu nehmen. Undzwar so, dass die Schäden wieder gutzumachen wären. So haben wir, das sind Marco, Manfred und ich (Kamera dabei) uns zusammen mit dem Personal des Museums gestern an die Arbeit gemacht.

Die Felle wurden abgezogen und ein Ansatzpunkt gesucht, der uns helfen sollte, Alma in zwei Stücke zu zerlegen. Leider mussten wir feststellen, dass das Zerlegen nicht so einfach war, wie wir alle gehofft hatten. Nicht umsonst hat Alma das eineinhalb Jahr unbeschadet den Ansturm unzähliger Kinderscharen und des ein oder anderen Erwachsenen überstanden, und hätte dies wohl auch noch weitere zehn Jahre getan. Da war schon gut entworfen, gut gebaut und vor allem gut geklebt und geschraubt worden.

Es kam ungfähr alles zm Einsatz, was wir an Werkzeug zur Verfügung hatten. Aber je länger wir uns bemühten, um so mehr wuchs bei uns allen die Überzeugung, dass es uns möglicherweise nicht gelingen würde, das Kletterschaf so abzubauen, dass ein Wiederaufbau an anderer Stelle sinnvoll sein würde.

Ausschlaggebend war der Moment, als Manfred es endlich geschafft hatte, einen kleinen Teil der Metallstruktur freizulegen, die den Kopf mit dem Rumpf verband. Da wurde uns klar, warum sich wider Erwarten nichts bewegte, denn die mit einer Schicht Hartplastik versehenen Styroporteile waren mit Bauschaum verklebt und mit dem inneren Metallrahmen so verbunden worden, dass man sie nicht einfach herauslösen konnte.

Traurigkeit und Frust machten sich breit, aber es nützte alles nichts: ALMA würde trotz aller Versuche unsererseits, dies zu verhindern, den gleichen Weg gehen müssen, wie so viele andere Ausstellungseinrichtungen in Museen, Messen, etc. weltweit. Am Ende wartet auch auf ALMA die Entsorgung über den Container und nicht das Gnadenbrot auf der Wiese.

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Wir haben die Felle mitgenommen, und einige themenbezogene Kinderbücher, und jede Menge Wolle….. und natürlich die Erinnerung an Alma, die zumindest bei mir nicht so schnell verblassen wird. Und auch ohne das Kletterschaf dort zu haben, hoffe ich, dass ab diesem Herbst die Arbeit mit textilen Materialien verstärkt in der KMH Einzug halten wird. Aber das werde ich euch ein andermal erzählen.

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berlin _ 532 _ fundstücke

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berlin _ 531 _ the white cube

Nicht besonders aufregend, aber absolut notwendig:

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berlin _ 530

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Als ich das Feigenbäumchen zu uns holte, passte es problemlos in den Korb am Lenker meines Fahrrads. Zeit vergeht und alles wächst und gedeiht.

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Wolf Biermann. Heute, bei einem Konzert in der Gedenkstätte Hohenschönhausen. Berlin

Nie hätte ich gedacht, dass ich mal die Gelegenheit haben würde, ein Konzert von ihm zu besuchen. Wolf Biermann, 83 Jahre alt, und so giftig-amüsant, wie ich ihn immer empfunden habe. Jemand, der immer unbequem war, der immer den Finger in Wunden gelegt hat, die, von denen wir kaum wussten, dass sie da sind, und andere, die weit offen klafften. Jemand, der  Kopf und Herz zusammen bringt. Jemand der wunderbare Lyrik schreibt, die mich auch heute noch tief betroffen macht.

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berlin _ 528 _ textil

Sie stand schon lange auf meiner „To-Do-Liste“, und heute habe ich es endlich geschafft:

Wie der Krieg auf den Teppich kam„, ist der Titel einer Ausstellung von geknüpften Teppichen mit sehr ungewöhnlichen Motiven. Denn man findet auf ihnen nicht (nur) Blattranken, Bumen und Tiere, sondern Panzer, Flugzeuge, Hubschrauber, Gewehre und Handgranaten, die sich zu seltsam anmutenden Mustern zusammenfügen.

003006Diese kleine Auswahl an Teppichen und Ausschnitten gibt einen Einblick in die Besonderheit dieser Arbeiten.

Die Ausstellung selbst ist in der Bumiller Collection, STUDIO X-Berg, Naunynstrasse 68 noch bis zum 27.Juli zu sehen und zeig eine Reihe von Teppichen aus der Sammlung  Till Passow.

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Am Samstag, den 13.Juli 2019, von 20 – 22 Uhr gibt es übrigens einen „Collectors Talk“. Till Passow spricht über seine Sammelleidenschaft und zeigt seine preisgekrönten Dokumentarfilme „Howrah Howrah“, über den Hauptbahnhof von Kalkutta und Mast Qalandor, über ein ekstatisches Sufi-Festival in Pakistan.

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Einer der Teppiche hat mich besonders fasziniert, er heisst „Der Bunker“ und stellt drei Menschengruppen dar, die, so lässt der Titel zumindest vermuten, in einem Bunker Schutz gesucht haben, und darauf warten, wieder ans Tageslicht kommen zu können.

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Ich habe überlegt, ob es vielleicht etwas Vergleichbares von europäischen Textil-künstlerInnen nach dem Zweiten Weltkriieg gibt, und mir ist auf die Schnelle nichts eingefallen. Aber ich werde dem nachgehen.

Die Frage, die mich umtreibt, und die ich gerne dem Sammler stellen würde, ist die nach den Menschen, die hinter diesen Arbeiten stehen. Zwar wird im Katalog und im Faltblatt kurz erwähnt, dass diese Arbeiten in Flüchtlichgslagern und von einigen nomadischen Stämmen hergestellt wurden, aber Genaueres wird nicht erklärt. Das finde ich sehr schaden. Ich meine, wir sind es ja gewohnt, dass man bei den antiken Teppichen die BesitzerInnen der fleissigen Hände, denen das Entstehen dieser Arbeiten zu verdanken ist, oft nicht kennt. Aber diese Arbeiten sind seit den 80er Jahren entstanden. Da könnte man schon etwas genauer nachforschen, finde ich. Wie dem auch sei, die Information vermisse ich sehr. Aber ansonsen ist die Austellung wirklich nur zu empfehlen.

012.JPGGeöffnet ist die Ausstellung übrigens von Donnerstag bis Samstag von 14 – 18 Uhr.

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berlin _ 527

Heute waren nicht nur in Berlin Menschen auf der Strasse, um laut und deutlich „Farbe“ zu bekennen.

LIEBER GLÄNZEN, STATT GRENZEN

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Wir waren viele, und das war gut.

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berlin _ 526 _ familie

004Dinge gibt es, von denen hätte man nie gedacht, dass sie zur „Tradition“ werden könnten.
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berlin _ 525 _ textil

002jetzt fehlt nur noch die Zeit und Ruhe…….

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berlin _ 524 _ fundstücke

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berlin _ 523

001Grün

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berlin _ 522 _ WWKIP

004Dagmar und Perta beim Auszug der Decke aus der #KMH zum Picknickplatz

Am 23.06 war es soweit, da wurde die MühlenKiez-PicknickDecke eingeweiht, die wir, das sind Dagmar von „handgewebt in berlin“ und ich, den diesjährigen Weltstricktag als Aufhänger nehmend, mit Menschen aus der Nachbarschaft der KMH hergestellt haben.

Decke 02Dagmar und Pertra beim ersten Ausbreiten unserer Decke

Mir war es diesmal ein ganz besonderes Anliegen, die unterschiedlichen Fäden, die mich mit dieser Idee der weltweiten Verstrickung verbinden, sinnvoll miteinander zu verweben, und im Rückblick bin ich sehr glücklich mit dem und über das Ergebnis.

Da kaum eine Arbeit im luftleeren Raum entsteht, sondern  einem bestimmten Kontext entspringt und es immer eine Vor- und manchmal auch eine Nachgeschichte gibt, möchte ich auch diese gerne erzählen:

Einmal ist da meine persönliche Erfahrung mit dem Weltstricktag in Spanien. Vor einigen Jahren, als es das KUKU in Aguilar de Campoo noch gab, nahmen wir das erste Mal teil. Ich fand es damals schon toll zu sehen, wie Gemeinschaft und Nachhaltigkeit an-fassbar werden. Und ich habe versucht, diesen Gemeinschaftsgeist, der seinerzeit mitschwang, in die berliner Variante einfliessen zu lassen. Damals waren unsere Quadrate munter und mutig bunt. Das ein oder andere hat seinen Platz in der neuen Picknickdecke gefunden und ergänzt sich wunderbar mit dem Großsteil der eher zurückhaltend-ruhigen Quadrate.

001Dazu kommt, sozusagen als zweiter Faden, dass mir in meiner jetzigen Situation sehr viel daran liegt, etwas gemeinsam zu tun mit Kolleginnen und Kollegen, die sich wohlfühlen mit eher kleinen, eher stillen, vielleicht sogar auf den ersten Blick ein wenig unscheinbar wirkenden Projekten, die konzipiert sind, um mit Mitmenschen ins Gespräch zu kommen, um Orte zu erfahren, um Momente der Ruhe und Konzentration zu schaffen, die Ohren, Herz und Seele ein wenig öffnen.

003Foto: Ulises Sánchez Milde

Dankbar bin ich daher Dagmar, dass sie sich gemeinsam mit mir auf dieses kleine Abenteuer eingelassen und ihre Energie und Lebenszeit eingebracht hat. Es hat enorm viel Spass gemacht und ich hoffe sehr, dass wir auch in Zukunft Ideen und Formate finden, die uns beide ansprechen und uns weiter „spinnen“ lassen. Neben allem anderen verdanke ich ihr das ein oder andere Foto, auf dem ich zu sehen bin. Auch mal schön.

decke.jpgdecke 2.jpg

Einige Wochen vor dem WWKIP-Tag starteten wir mit einem Spendenaufruf und tatsächlich wurden uns Wollreste und Nadeln aus der Nachbarschaft gebracht. Vor allem aber eine ganze Tüte mit Quadraten, die glücklicherweise in der Größe den spanischen entsprachen und daher wunderbar zusammen passten. Sie waren eigentlich für eine Decke bestimmt, die ein Freundschafts-Geschenk werden sollte. Leider ist die Empfängerin verstorben bevor die Decke fertig war. So landeten die Quadrate wohl verwahrt in einer Tüte und warteten dort geduldig auf einen neuen Verwendungzweck. Denn klar ist: das kann ja nicht einfach so „entsorgt“ werden. Als der Spendenaufruf kam, war die Nachbarin dankbar, für die Quadrate eine sinnvolle Verwendung gefunden zu haben. Und wir waren mindestens ebenso froh, denn sie bildeten zusammen mit den spanischen „Schreiern“ eine wunderbare Grundlage für unsere Decke.

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Unsere Absicht war, mit Nadeln und Wolle in den Kiez zu gehen und die Menschen aus der Nachbarschaft in ihrem Alltag zu „überraschen“. Daher hatten wir im Vorfeld eine kleine Serie von „spontanen“ Stricktreffen organisiert. Witzigerweise fing es jedesmal an zu regnen, wenn wir uns auf den Weg machten, und wir haben für eine kurze Zeit in Erwägung gezogen, auf Regenmacherin umzusatteln, sind aber dann doch bei der Wolle geblieben.

Mein Dank an dieser Stelle an alle, die bei den drei spontanen Stricktreffen im Vorfeld zum Weltstricktag mit dabei waren.

004Das KMH-Logo, gestrickt, für unsere Decke

Und natürlich auch ein ebenso großes DANKE all denen, die am Weltstricktag selbst in die KulturMarktHalle gekommen sind, um dort mit uns die Nadeln tanzen zu lassen. Mit so vielen helfenden Händen waren die ersten Ergebnisse schnell zu sehen.

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Insgesamt sind 140 Quadrate zusammen gekommen. Das entspricht einer Deckengröße von 2,1 m x 1,5 m. Als Unterlage haben wir ein Wachstuch verwendet, das farblich gut zum taubenblauen Grundton der Decke passte und vor eventueller Feuchtigkeit schützt.

Auch die Nähmaschine aus Dagmars Atelier war und wohlgesonnen. Es war nicht ganz einfach, aber mit etwas Ziehen und Schieben, Fingerspitzengefühl und Geduld ging es dann doch.

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Ja, und nun ist sie fertig, die Decke für’n Kiez, eingeweiht mit einer leckeren Erdbeerbowle, Quarkspitzen und einer Meissener Käsetorte aus meinem kürzlich erst erstandenen Backbuch…

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Den ersten Einsatz hat sie auch schon hinter sich. Familienpicknick „off-the-Kiez“, im Britzer Garten. Durchgetestet und für GUT befunden.

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Ab nächsten Montag liegt sie für euch bereit in der #KMH und kann gerne für Picknicks ausgeliehen werden. Wir freuen uns, wenn sie zu einer Grundlage für fröhliche Zusammenkünfte wird.

 

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berlin _ 521

Ich hab das Einweihungspicknick unserer Strick- und Häkeldecke zum Vorwand genommen, um damit  zu beginnen, mich durch meine neuen Back- und Kochbücher zu arbeiten.

Ich würde mal sagen, der erste Tag war ein voller Erfolg. Quarkspitzen und Meissner Quarktorte, ohne Mürbteigboden und mit Grieß und viel Butter und Ei. Seht gut!!!

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001To be continued.

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berlin _ 520 _ the white cube

So, jetzt hängt er. Alle haben wir irgendeinen Motor, der uns nach vorne schauen und gehen lässt. Meine Motoren sind unter anderem natürlich meine Bildwirkereien, meine Projekte für die Zukunft. Eins davon hängt jetzt endlich wieder an der Wand, bereit sich erneut in DEN MOTOR der kommenden 5 Jahre zu verwandeln:

FREITAG. De nómadas y naufragos / FREITAG, von freiwilligen und erzwungenen Wanderungen

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Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treffen sich im White Cube. Ich kann euch gar nicht sagen, wie glücklich und gleichzeitig wie aufgewühlt ich bin.

Vor 17 Jahren habe ich mit diesem Projekt begonnen. Viel ist inzwischen geschehen und doch fühle ich es nah und notwendig.

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Auf gehts.

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berlin _ 519 _ the white cube

Fast geschafft. Alles findet seinen Platz, und ich bin glücklich.

Auch mit dem „cube in the cube“. Alles beweglich, alles auf Rollen. Das hab ich aus der KulturMarktHalle gelernt.

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Bei all dem Schrauben und Sortieren hätte ich fast die „Fête de la Musique“ verschwitzt,  – und das wortwörtlich, denn leider habe ich es noch immer nicht geschafft, den Saunatouch aus dem Atelier zu bekommen- wenn da nicht die Blaskapelle an der U-Bahn gewesen wäre……

Danke all den musikliebenden Menschen die heute an so vielen Orten ihre Leidenschaft mit uns geteilt haben.

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berlin _ 517 _ textil

Auf der diesjährigen TAB war ich zwar nur als Besucherin, aber auch so gab es mehr als einen Anknüpfungspunkt:

# Ein kurzer Gruss an Ingrid Frank. Sie war voll beschäftigt mit ihren Webkursen, aber wir fanden doch Zeit, uns zu umarmen und dadurch die Freude auf den im August bevorstehenden Bildwirkereikurs in ihrer Werkstatt zu teilen.

# Ein kurzer Besuch am Stand des MEK, denn ab Ende Juni wird es eine ganz besondere Verbindung geben zwischen dem Museum und der KulturMarktHalle. Das Kletterschaf Alma, das alle großen und kleinen BesucherInnen der „100% Wolle“ – Ausstellung im Museum Europäischer Kulturen im vergangenen eineinhalb Jahr lieb gewonnen haben, hat für die Zeit „danach“ eine neue Bleibe gefunden. Es kommt in die Kulturmarkthalle.

Aber davon werde ich euch noch berichten.

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# Und ich habe die Gelegenheit genutzt, und mir noch ein zusätzliches Exemplar der letzten Ausgabe der Zeitschrift Weben + gekauft, die passend zur Tab aus der Druckerei kam und sehr zu meiner Freude auf einer Doppelseite über die Ausstellung meiner Arbeiten im Tuchmachermuseum Bramsche berichtet.

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Aller guten Dinge sind DREI. Und ein kurzes aber wie immer sehr angenehmes Gespräch mit Frau Wolters.

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berlin _ 516 _ textil

Decke Einweihung-página001Foto: Dagmar Rehse

Seit etwas über einem Monat habe ich zusammen mit Dagmar Rehse von „handgewebt in berlin“ an unterschiedlichen Orten im Mühlenkiez gestrickt und gehäkelt und die Menschen aus der Nachbarschaft eingeladen mitzuarbeiten an dieser bunten Picknickdecke, die nun tatsächlich fertig geworden ist.

Vorgestern Nacht haben wir das Wachstuch unter die Decke genäht, um sie etwas strapazierfähiger zu machen und das Picknickgut vor möglicher Feuchtigkeit zu schützen.

Die Arbeit ist getan. Jetzt kommt das Feiern. Und auch das wollen wir gemeinsam mit euch tun. Also gerne vorbei kommen, auch wenn ihr es nicht geschafft habt, die Nadeln mit uns tanzen zu lassen.

Hauptsache ihr habt Freude an Begegnung, an Austausch und am Teilen.

decke 2Foto: Dagmar Rehse

Mir hat es Spass gemacht, die Freude daran, eine ganze Tüte mit Quadraten geschenkt zu bekommen, damit wir sie „einbauen“ in unsere Decke; das Bangen darum, ob es regenen würde oder nicht, wenn wir einen Flashmob geplant hatten; das Hoffen  darauf, den ein oder anderen zu Begeistern; das Zusammensein am Weltstricktag, die Arbeit mit Dagmar. Ich denke, das sieht man auf den Fotos, die Dagmar gemacht hat.

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berlin _ 515

Am Sonntag habe ich meine Bibliothek um zwei Stücke erweitert. Es ist lange her, dass ein Buch so viele Erinnerungen in mir ausgelöst hat:

003Das witzige dabei ist, dass ich ja nun nicht in der DDR aufgewachsen bin, mich aber doch auf jeder Seite dieser Bücher an meine Kindheit erinnert fühlte. Also entweder wurde ich ost-sozialisiert, ohne mir dessen bewußt zu sein, oder irgendetwas stimmt nicht mit dem Weizenkranz. Wie dem auch sei, mit großer Begeisterung werde ich mich diesen Sommer durch die Seiten dieser beiden Bücher kochen und backen.

 

002Herausgekommen sind sie übrigens dieses Jahr, Verlag Bild und Heimat, Berlin.

 

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berlin _ 514 _ fundstücke

001Hohenschönhausen
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berlin _ 513 _ the „no longer“ white cube

Nur wenig läßt das Herz einer Bildwirkerin freudiger hüpfen, als das Auspacken einer Wollbestellung.

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Die weissen Tage des Ateliers sind gezählt. 🙂

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berlin _ 512 _ 16

16. Wenn Bilder mehr sagen, als Worte.

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berlin _ 511 _ fundstücke

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berlin _ 510 _ von A nach B

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Manches braucht halt seine Zeit. Und manche brauchen mehr davon, als andere.

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berlin _ 509 _ the white cube

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Es geht voran.

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berlin _ 508 _ the white cube

Na, ich hatte doch gesagt, dass es nicht lange „nur“ weiss bleiben würde.

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Trotz Hitze, komplizierter Verkehrslage und nichtfunktionierendem Lastenaufzug haben wir es mal wieder geschafft!

Jetzt muss alles nur ordentlich verstaut werden.

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Wie lange ist es jetzt her, seitdem ich das letzte Mal bei dir saß? 3 Jahre? Noch länger?

 

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berlin _ 507 _the white cube

Meine ganz persönliche Fotostrecke zu dem Thema:

#GLÜCK, #DANKBARKEIT, #EIN LEBEN FÜR DIE KUNST DES WEBENS

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DER SCHLÜSSEL

Heute war Schlüsselübergabe. Nun habe ich das erste Mal in meinem Leben einen eigenen Raum zum Arbeiten. DANKE Berlin. DANKE Familie, dass ihr mich so lange ausgehalten habt.

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130 KUBIK WEISS

Die sollen nicht lange so unberührt bleiben. Die erste Heftzwecke kommt bestimmt. Und der Webstuhl, der große, den ich noch in Spanien habe. Und ein neuer, kleiner, den ich von einer Freundin bekommen werde. Kann es kaum erwarten, den Raum mit der angespannten Ruhe und Langsamkeit zu füllen, die das Wesen der Weberei ausmacht.

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GLÜCK hat die unterschiedlichsten Gesichter. Manchmal sieht es SO aus:

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berlin _ 506 _ offenes atelier in der KMH

001Ausschnitt aus dem Entwurf für meinen ersten Berliner Teppich

Es hat viel länger gedauert, als eigentlich vorgesehen. Seit einem Monat wollte ich schon an dem neuen Teppich sitzen. Doch dann kamen Kurse, in Bramsche und an der VHS hier in Berlin, dann kam das STICKSTOFF-Projekt, das ich mit meiner Kollegin Kati Hyyppä initiiert habe, und die Strickflashmobs um den Weltstricktag, die ich mit Dagmar Rehse von handgewebt in berlin realisiert habe, und so kam eben eins zum anderen und es blieb wenig Zeit für die eigene künstlerische Arbeit. Doch das wird sich mit dem Sommer ändern. Hoffentlich.

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