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018Oberflächenstruktur der Betonpfeiler im Foyer der Bundesschule bei Bernau.
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bauhaus denkmal bundesschule bernau

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Seit dem Frühjahr stand der Besuch schon auf dem Programm und irgendwie hatte sich immer etwas anderes davor geschoben. Bis Sonntag. Frühaufstehen macht bei solch einer Hitze selbst mir Spass. Also saßen wir schon eine halbe Stunde vor Beginn der Führung im Schatten unterm Baume.

Bernau. Bernau bei Berlin. Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau. UNESCO Welterbe. Erfahren habe ich davon, als es um meine Kurse an der KVHS und um meine Ausstellung in der Galerie Bernau ging. In beiden Fällen kamen wir auf das Bauhaus und seine Webwerkstatt zu sprechen, und eben auch auf die Bundesschule. Da war meine Neugier natürlich geweckt.

Zumal ich zugeben muss, dass bei mir im Bereich BAUHAUS noch Nachholbedarf besteht. Ich hab es noch nicht einmal geschafft, das Bauhaus-Archiv vor seiner durch die Sanierungs- und Erweiterungsbauarbeiten bedingten vorübergehenden Schliessung zu besuchen. Und auch sonst war ich noch an keinem „Bauhaus-Tatort“. Nun, nächstes Jahr wird man der Bauhaus-100 kaum entgehen können.

 

Die Wartezeit hab ich für einem Rundgang um den Gebäudekomplex genutzt, der frei zugänglich ist, und das Gelände heute mit einem Gymnasium und einem Oberstufen-zentrum teilt.

 

Dabei erklären zahrleiche Infotafeln die einzelnen Gebäudeabschnitte und ihre Nutzung. Also selbst wenn man an den Sonntagen keine Zeit hat, den Weg nach Bernau aber nicht scheut, ist es einen Ausflug wert und gibt eine klare Vorstellung von den architektonischen Konzepten und ihrer Umsetzung.

 

Aber empfehlenswert ist natürlich die Führung. Immer Sonntags, immer um 10:30 Uhr. Anmeldung nicht erforderlich, Treffpunkt an den ehemaligen Lehrerhäusern.

Weitere Information dazu, und auch zur Geschichte der Bundesschule findet sich auf der Webseite: www.bauhaus-denkmal-bernau.de

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Die etwas über einstündige Führung gibt Einblick in die Entstehungsgeschichte der Schule, in die Planung und Umsetzung, und in die dunklen Seiten der deutschen Geschichte, die auch diesem Gebäude nicht erspart geblieben sind. Die zur Zeit seiner Entstehung sicherlich enorme Modernität des  Gebäudes und sein klares Bekenntnis zum Bauhaus-Konzept haben es ihm bestimmt nicht immer nur leicht gemacht, gemocht zu werden. Einiges an Unverständnis neuen Ideen gegenüber; einiges an Staunen, vonseiten des ein oder anderen Nutzers, der aus einer dunklen Innenhof-Arbeiterwohnungen zu Schulungen kamen, einiges an Geringschätzung angesichts der fehlenden Pompösität zur Zeit des Dritten Reiches, sicher auch einiges an Unkenntnis und Gleichgültigkeit, die hier oder da mal etwas einbauen, überbauen oder anbauen lassen, ……..all das hat das Schiksal diesem Gebäude seit seiner Erbauung im Jahre 1928-1930 bereit gehalten. Und natürlich war es eine große Herausforderung, nach Zeiten nachlässiger Nutzung und einigen Jahren des Leerstandes, das Gebäude sinnvoll zu sanieren. Damit wurde 2003 begonnen und nun nutzt seit 2008 die Handwerkskammer Berlin die Bundesschule als Internat für ihr Bildungs- und Innovationszentrum.

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Wenn ich jetzt gerade den Besuch noch einmal Revue passieren lasse, dann gab es neben der grossen Rahmenerzählung einige Details, die meine Aufmerksamkeit geweckt haben:

Zum Beispiel die Wiederherstellung einer Glasbausteinwand im Eingangsbereich des Gebäudes: Da diese Bausteine in Deutschland nicht mehr hergestellt wurden, geschah dies in Portugal, unter Zuhilfenahme einer französischen Form.

Ganz abgesehen davon, dass es früher dort im Winter arschkalt gewesen sein muss, sind die grossen Fensterfronten einfach wunderbar. Und die über der Sporthalle gelegenen Seminarräume werden nach wie vor auch bei Hitzewelle gut belüftet.

Die Badezimmer mit Wanne, Dusche, Klo UND das alles dank Fenster mit natürlichem Licht hätten mir wahrscheinlich früher die Freudentränen in die Augen getrieben.

Und: Was tut man, wenn das Tellergeklapper und Töpfegeschepper in der Aula stört? Genau, man fragt die Weberinnen und gibt eine besondere textile Wandbespannung in Auftrag, die das akkustische Problem lösen soll.

Tja, und da wären wir bei einem interessanten Thema, aber das betrifft eher die Inhalte der gewerkschaftlischen Ausbildung. Denn obwohl der Grossteil der Programme an männlihe Gewerkschaftsmitglieder gerichtet waren, gab es auch Seminare für Frauen. Würde mich mal interessieren. Ist aber ein anderes Thema.

So, wie gesagt, findet sich weitere Info auf der oben angegebenen Website. Ich zeig euch im Folgenden noch einige Aufnahmen, die während der Führung entstanden sind und, wie gesagt, ein Besuch lohnt sich, auch für diejenigen, die jetzt nicht ganz so auf der Buhaus-100-Welle mitschwappen wollen. Vielleicht gerade für die, denn  hier gibt es viel Bauhaus zu sehen, und es wird einem gut nahegebracht, aber in leisen Tönen. Die muss man mögen. ICH mag sie.

 

 

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berlin _ 348 _ balkongärtnerei

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001.jpgGesehen in Bernau bei Berlin
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Berlin _ 346 _ BITTE UMBLÄTTERN

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Leute, heute das Berliner Abendblatt bitte lesen. 🙂

„Mit meiner Hände Arbeit“ heisst die Serie, mit der Christina Lopinski im Berliner Abendblatt Menschen vorstellt, die sich ganz unterschiedlichen Disziplinen verschrieben haben, denen aber eins gemeinsam ist: Im Mittelpunkt ihres Schaffens und ganz oben auf der Liste ihrer „Werkzeuge“ stehen ihre Hände.

Ich war vor einigen Wochen auf die Serie aufmerksam geworden und hatte mich mit der Redaktion in Verbindung gesetzt. Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass die Inhalte schon fest standen, aber dem war nicht so. Und nur wenige Tage später bekam ich Besuch von Christina Lopinski.

In unserem langen und sehr angenehmen Gespräch kamen viele Dinge zur Sprache und es freut mich sehr, diesen Artikel von ihr heute zu lesen, der es schafft, in der Begrenztheit der zur Verfügung stehenden Zeilen die Weite und Tiefe unserer Gedankengänge aufzufangen.

Danke Christina Lopinski, Danke auch an Stefan Bartylla für die schönen Fotos und natürlich auch an die gesamte Redaktion für ihr Interesse.

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Und: Ist es nicht ein schöner Titel?! 🙂

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005Gefunden /Encontrado Kottbusser Damm
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004Gefunden/ Encontrado: Kottbusser Damm
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berlin _ 342 _ balkongärtnerei

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341 _ wenn’s fast schon zu viel des Guten ist….

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berlin _ 340 _ balkongärtnerei

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Tja, so ist das mit dem Wetter, während ich mich nach dem eher regnerischen Sommer von vergangenem Jahr zurücksehne, finden meine Tomatenstauden es natürlich geil, dass die Sonne dieses Jahr so kräftig scheint. Naja, die ham ja schliesslich auch wen, der sie giesst.

Así es lo del tiempo. Mientras yo añoro el verano pasado, que se presentó más bien lluvioso, mis tomates se ponen „coloradas“ del sol que hace. En fin, que también cuentan con alguien quien las riega cada día, que si no……..

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berlin _ 339

Nun ja, der erste Teil war von der Lichtenberger Brücke aus eher zu erahnen, als wirklich zu sehen, denn ausgerechnet gestern Nacht überzog eine Wolkendecke den ersten streifen Horizont und als der Mond endlich über ihn hinweg gestiegen war, und man ihn klar un deutlich sehen konnte, da befand er sich schon im zweiten Teil der Eklipse.

Bueno, desde el Puente de Lichtenberg, siempre un maravilloso lugar para disfrutar de un horizonte abierto y dejar que algún tren lleve tus pensamientos del oeste al este o al revés, la primera parte del eclipse, más que verla, había que imaginársela. Justamente ayer, una franja de nubes cubría el primer tramo de escalada y solo la segunda parte se podía ver con toda la nitidez.

001Mond und Mars, von der Lichtenberger Brücke. Luna y Marte desde el Puente de Lichtenberg

Abgesehen davon, dass ich es gesund finde, mir hin und wieder bewusst zu machen, wie unbedeutend wir Menschen für den Lauf der Dinge sind, ist es nicht faszinierend, sich bewusst sein zu können, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt Tausende von Menschen an Tausend unterschiedlichen Orten den gleichen Punkt am Himmel betrachten und sich unsere Aufmerksamkeit und unsere Blicke dort treffen?

Aparte de que me resulte un ejercicio sensato cobrar conciencia de la insignificancia del ser humano en el curso de las cosas, ¿no es fascinante tener la capacidad de imaginarse como en un determinado intervalo de tiempo la atención y las miradas de miles de personas distintas en miles de lugares distintos se encuentren en un punto de la inmensidad del universo par contemplar y compartir un momento en la infinidad del tiempo?

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En el Puente de Lichtenberg fuimos unos cuantos los que buscamos la luna, unos con más paciencia que otros. Al final solo quedaron las parejas y los fotógrafos.
Y yo, en particular, mientras dejé saltar la mirada entre el cielo y la estación con su va y ven de trenes, viajé en el tiempo recordando un eclipse lunar que contemplé hace muchos años, en el milenio pasado, sentada en un murito en la  Plaza de Oriente al lado del Palacio Real, en Madrid.

Calendar Date TD of Greatest Eclipse Eclipse Type Saros Series Umbral Magnitude Eclipse Duration Geographic Region of Eclipse Visibility

 

1989 Aug 17 03:09:07 Total 128 1.598 03h34m
01h36m
Americas, Europe, Africa, w Asia

Quelle: https://eclipse.gsfc.nasa.gov/LEdecade/LEdecade1981.html

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Auf der Lichtenberger Brücke waren wir nicht gerade wenige, die wir das Schauspiel am Himmel verfolgten, einige mit mehr, andere mit weniger Geduld. Am Ende blieben die Paare und die Fotografen. 🙂
Und während ich meinen Blick wandern lies vom Himmel zu den Rechtecken der beleuchteten Fenster der vorbeifahenden Zügen kam mir die Erinnerung an eine wunderbare Mondfinsternis, die ich vor vielen Jahren, im vergangenen Jahrtausend, auf einer kleinen Mauer an der Plaza de Oriente neben dem Königspalast in Madrid sitzend bestaunte.

005

 

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berlin _ 338

(de) Heute hat mich ein Atelierbesuch bis nach Adlershof geführt. Zugegebenermassen bin ich bisher in dieser Gegend nicht gewesen, obwohl mich der Fleck des ehemaligen Flugfeldes Johannisthal schon seit langem neugierig gemacht hatte, denn auf dem alten Faltplan von Berlin aus dem Jahr 1992/93, mit dem ich mich manchmal grob orientiere, findet sich da einfach nur ein weisser Fleck. Naja, und weisse Flecken machen eben neugierig, vor allem auf Karten.

(es) Hoy, la visita de un taller disponible en una casa de talleres para artistas (un antiguo cartel) me ha llevado a Adlershof. Eso queda al este de Lichtenberg, que para algunos berlineses ya es mucho decir, y un poco al sur, visto desde donde nos encontramos nosotros. Una parte de Berlin que hasta ahora no había explorado y eso que el antiguo aeródromo de Johannisthal me había llamado la atención desde hace tiempo, porque en le mapa plegable de Berlin de 992/93, con el que a veces me intento orientar, se encuentra una gran mancha blanca. Y bueno, las manchas blancas alimentan la curiosidad, especialmente las que se encuentran en mapas.

 

(de) Nun, der weisse Fleck hat sich zum einen Teil als Landschaftspark entpuppt um den herum eifrig gebaut wurde. Wohnprojekte, Technologiepark und der Campus der Humboldt-Uni haben das Landschaftsbild beträchtlich verändert und den weissen Fleck gefüllt.
Aber trotzdem gibt es noch ein ca. 21 Hektar grosses Areal, das seit über 20 Jahren vor sich hin schlummert, nämlich seitdem der ehemals dort ansässige VEB (volkseigenen Betrieb) Kühlautomat nach dem Mauerfall seine Türen schloss.
Ah, wo ich gerade mal wieder etwas Nachholbedarf aufarbeite, hier ein Artikel aus der Zeit, geschrieben im Juni 2010, also von Max Rauner, den ich interessant finde, weil er sehr vieles anspricht was überraschenderweise immer noch in der Luft mitschwingt…

(es) La mancha blanca se ha revelado como un parque natural, y alrededor se ha construido mucho desde la caída del muro. Viviendas, un parque tecnológico y el campus de la Humboldt-Universität han cambiado el aspecto del paisaje y llenado la mancha blanca.
Aún así sigue existiendo un área de 21 hectáreas que desde hace más de 20 años se encuentra en un estado de profundo letargo, si dejamos aparte las intervenciones grafiteras y ocasionales ataques de vándalos y pirómanos. Antes de la caída del muro se encontró ahí el VEB Kühlautomat, que cerró sus puertas en 1996.

Ja und dann gibt es dort auch noch eine Luthereiche am Segelfliegerdamm. Gross und mächtig steht sie da. Fast war ich versucht eine Eichel mitzunehmen. Hab aber dann an die Größe unseres Balkons gedacht und es bleiben lassen.

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002Schon ziemlich warm, dieser Sommer, oder?!
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001Berliner Bienen
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(de) Eigentlich war das Finanzamt mein Ziel, aber warum nicht das Lästige mit dem Angenehmen verbinden und sich etwas genauer umsehen?

Die Herzberger Strasse durchzieht das Gewerbegebiet im Norden Lichtenbergs (zumindest von uns aus gesehen) dem es seinen Namen gibt. Ein kunterbunter Bezirk mit Verwaltungsgebäuden, kleinen mit Reihenhäuschen bebauten Inseln,  der ein und anderen Brache, viel Kleingewerbe, einem riesigen Asian-Markt, und einer Zahl alter Backstein-Industriegebäude die mit der Zeit obsolte wurden und  teilweise über viele Jahre leer standen. Auch zu DDR-Zeiten genutzte Büro- und sonstige Gebäude durchsetzen die Baulandschaft dieses Bezirks. Den BerinerInnen brauch ich das natürlich nicht zu erzählen, naja, vielleicht gibt es die eine oder den anderen eingefleischten BewohnerIn des ehemaligen Westberlins, für die diese Gegend immer noch unbekanntes Neuland ist. Und soweit ich die Geschichte Berlins nachvollziehen kann, gab es ja auch nach dem Mauerfall eine lange Zeit, da stand diese  Gegend nicht gerade im Rampenlicht, um es mild auszudrücken.

(es) El destino de mi salida de esta mañana era Hacienda. ¿Pero por qué no combinar lo molesto con lo agradable?

La Calle Herzberg (Montaña de Corazón en traducción literal, pero no sé de donde viene el nombre) atraviesa un polígono industrial con historia, al norte de Lichtenberg (por lo menos visto desde nuestra casa). Un conglomerado curioso de edificios de oficinas de la administración pública, pequeñas islas con colonias de adosados de nueva construcción, algun que otro solar, muchas empresas pequeñas, un gigantesco mercado de productos asiáticos, y un considerable número de antiguos edificios industriales de ladrillo rojo con grandes ventanales, que en su momento se quedaron anticuados y en parte llevan muchos años abandonados. También se encuentran edificios e infraestructuras de cuando esta parte de Berlin perteneció a la DDR. Por lo que sé hasta ahora del tiempo cercano a la caída del muro (antes y después)  había un tiempo que este distrito no despertó especial interés, por decirlo suave.

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(es) Esto ha cambiado en los últimos años, en los que la parte que históricamente perteneció al oeste de Berlin ha sufrido y sufre más y más los efectos de la gentrificación y la gente busca espacios en los extrarradios, para llevar a cabo sus iniciativas o sus negocios. También los artísticos y culturales _ iniciativas y negocios. Unos nacen con respaldo económico y se cuentan entre los lugares establecidos en el panorama cultural de Berlin, otros con la fuerza y la  ilusión, puede que mezclada con un poco de desesperación, de gente comprometida con la escena cultural alternativa. Total, si andamos por la Herzbergstrasse nos encontramos a poca distancia con unos cuantos de ellos y se ha generado bastante polémica.

(de) In den letzten Jahren hat sich hier einiges geändert. Da der Druck in einigen Bezirken Berlins im Zuge der Gentrifizierung immer größer wird suchen die Menschen für ihre Geschäfte und Projekte Freiraum in den Aussenbereichen. Dazu zählen natürlich auch die künstlerischen und kulturellen _ Gechäfte und Projekte. Davon zählen einige mit finanziellen Mitteln und gehören inzwischen zu den ethablierten Kunst- und Kulturorten Berlins, andere mit der Energie und dem Engagement (manchmal vielleicht gemischt mit einem Schuss Verzweiflung) aus der alternativen Kunst- und Kulturszene. Wie dem auch sei, geht man die Herzberstrasse lang, dann trifft man auf sehr kurzer Strecke auf einige dieser Standorte, die in den letzten Wochen für einige Polemik gesorgt haben.

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(es) Algunos políticos temen que los asentamientos artísticos y culturales son el primer paso hacia la gentrificación y ponen en peligro el tejido industrial existente. Otros avalan que si hay que habilitar espacios o facilitar recursos económicos, la urgencia primera es la de construir la necesaria infraestructura para la avalancha de personas que vienen llegando (guarderías y colegios, etc). No es que no sepan de la importancia del arte y de la cultura, pero  saben que el dinero no alcanza para todo, y que las prioridades sociales hay que atenderlas desde las arcas públicas. Sí y no.

Interesante. Veremos.

(de) Einige PoitikerInnen fürchten, dass die Ansiedlung kultureller und künstlerischer Projekte der erste Schritt hin zu einer unaufhaltsamen Gentrifizierung sind, die das Gefüge ansässiger Gewerbebetriebe ernstlich gefährden würde. Andere argumentieren dass, wenn Räume erschlossen oder Mittel zur Verfügung gestellt werden sollen, die Not den Ausbau erforderlicher Infrastrukturen (Kitas, Schulen) an die erste Stelle setzt, um dem beachtlichen Zuzug neuer Nachbarn angemessen zu begegnen. Ich denke nicht, dass sie nicht um die Bedeutung von Kunst und Kultur wissen, oder möchte dies zumindest annehmn, sondern ihnen die Begrenztheit der finanziellen Mittel bewußt ist und sie nicht für alles reichen, und dass von ihnen erwartet wird, es dorthin fliessen zu lassen, wo die soziale Notwendigkeit am größten ist. Ja, und nein.

Spannend. Wir werden sehen.

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Hier ein Artikel von Stefan Strauß aus der Berliner Zeitung vom 16.02.2018 zur Kulturbotschaft : LINK

Hier einer der Artikel, dieser von Ingeborg Ruthe aus der Berliner Zeitung vom 16.05.2018, zur Polemik um die Fahrbereitschaft: LINK

 

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fundstück

20180719_144410Foto von / Foto de Katalin Nagy

Heute hat mir eine Freundin dieses Foto aus Salamanca geschickt. Einfach toll.
Hoy me ha enviado una amiga esta foto desde Salamanca. Maravillosa.

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berlin _ 332

VV.
Y sigo queriendo a cada una de mis canas,
cada una de mis arrugas……
tan cuidadosamente cultivadas
y pacientemente labradas,
en la inmensidad del tiempo.

 

VV.

Und immer noch liebe ich jedes einzelne meiner grauen Haare,
alle kleinen und auch die tiefen Falten…..
So aufmerksam umsorgt,
und geguldig bestellt,
in der Unermesslichkeit der Zeit.

 

[wpvideo tJI7LXCE]

 

[wpvideo pqTkzxWq]

Danke an Jj für den wunderbaren Katalog, die köstliche Torte und die vielen gemeinsamen Jahre.

Gracias a Jj por el maravilloso catálogo, la deliciosa tarta y los muchos años de compañía.

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berlin _ 331 _ KMH

Immer lieber….

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KulturMarktHalle

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berlin _ 330 _ Balkongärtnerei

Passend zum 001Tag: erste Ernte. / Echt lichtenberger Tomaten. Naturgelb.

 

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berlin _ 329 _ KMH

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(de) Auf der Umschau nach interessanten Projekten, von denen es in Berlin mehr als genug gibt, bin ich auf eins gestossen, das mich besonders neugierig gemacht hat, vielleicht auch, weil es mich auf eine besondere Weise an under KUKUprojekt erinnert. Denn auch wenn es von der Form her auf dem ersten Blick vollommen anders wirkt, finde ich es vom Konzept her eigentlich sehr ähnlich.

Am Sonntag, den 15.07.2018 wurde das mobile KMH-Café eröffet und ich hab die Gelegenheit genutzt, mich auf das Fahrrad geschwungen und bin hingeradelt um mich umzusehen. Ich bin sehr angetan von der Vorstellung, vielleicht ein Projekt gefunden zu haben, in das ich mich gerne einbringen würde. Mal sehen, ob es sich machen lässt.

(es) Echando la vista alrededor buscando proyectos interesantes, de los que de sobra hay en este Berlin „perinola“, me he encontrado con uno que ha suscitado especial curiosidad en mí, puede porque me recuerda de una manera muy especial al KUKU. Aunque en apariencia y a primera vista resulta totalmente distinto, en esencia y por lo que se refiere al concepto, es muy, muy similar.

El pasado domingo, 15.07.2018 se inauguró el Café móvil de KMH y decidí aprovechar la ocasión para subirme a la bici, acercarme y echar un vistazo. Me encanta la idea de haber encontrado un proyecto con el que comprometerme. Ya veremos si al final va a poder ser posible.

das Prokjekt

Wie aus dem Text der Website hervorgeht, ist KulturMarktHalle e.V.  ein eingetragener Verein. Er wurde 2016 in Berlin gegründet. Getragen wird er von Menschen mit verschiedenen beruflichen und kulturellen Hintergründen mit Erfahrungen in Sozialarbeit, Bildungsmanagement, Gastronomie, PR & Marketing, Theater, Film, Grafikdesign, Psychologie, Jura, IT und Business sowie neun verschiedenen Sprachen. Was sie mit-/teilen wollen, ist Kultur, Musik, Literatur, Theater, Film ebenso wie Essen, Trinken, Tanzen und insbesondere die aktive Gestaltung der Nachbarschaft.

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der Ort

Standort des Projektes ist eine leerstehende ehemalige Kaufhalle im Mühlenkiez (Prenzlauer Berg). Sie soll umgewandelt werden in einen Begegnungsort, einen Marktplatz und ein Ort für Kunst, Musik und Theater. Ein erster Schritt in diese Richtung sind aktuell die Bemühungen, die Halle mit der Hilfe von Architekten zu vermessen und zu planen und parallel die Renovierungsarbeiten zu beginnen. Danach wird es um die Nutzbarmachung insbesondere unter Berücksichtigung von Sicherheitsvorgaben gehen. Die Halle soll schnellstmöglich kulturell bespielen und der Nachbarschaft als Treffpunkt zur Verfügung stellen.

 

das Café

Parallel wurde ein mobiles KulturMarktCafe gebaut, in einem TinyHaus auf einem Autoanhänger von 6×2,5m. Das war eigentlich auch das Verbindungsglied, das mich auf das Projekt hat aufmerksam werden lassen, als Simon mir bei meinem Besuch seines Tabernacle mir davon erzählte.

023Ludger und Anja, Initiatoren des Projekts, bei der Begrüßungsansprache zur Eröffnung des Cafés

 

024Benjamin Barritt, bei der Eröffnung des mobilen KMH-Cafés

das jetzt und hier

Eine Begegnungsstätte soll es werden. Für alle, die schon vor dem Mauerfall dort gewohnt haben, oder danach dorthin gezogen sind, die es dorthin verschlagen hat, weiss der Teufel warum, für alle die es sich ausgesucht haben oder dort untergebracht wurden, für alle eben, egal welche Sprache sie von iher Mutter gelernt haben und welche Wanderungen sie machen konnten oder mußten.

Hier und jetzt gibt es schon mal einen Vorgeschmack. Und obwohl ich alles andere als ein Fußballfan bin, habe ich mit Vergnügen festgestellt, dass am Sonntag zum Public-Viewing des Finalspiels der WM ein beachtliches Häufchen zusammen gekommen ist und gemeinsam geknabbert und geschaut hat. Fühlt sich gut an.

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die Zukunft

Geplant sind viele interessante Dinge, die _nehm ich mal an_ je nach finanzielles Kapazität und Mitarbeit schneller in die eine oder die andere Richtung voran gehen werden. Dazu gehören ein Ausstellungsraum, eine Bühne, der Einbau einer Miet-/Gemeinschaftsküche und von Einkaufsmöglichkeiten. Aber was mir besonders gut gefällt, ist der Vorsatz, dass es ein offenes Konzept bleibt, flexibel genug um auf die Impulse und Bedürfnisse des Ortes eingehen zu können.

Aufgrund ihrer Angebote soll die KulturMarktHalle sich zu einem lebendigen, niedrigschwelligen Begegnungsort entwickeln und eine zentrale Rolle im Alltag der Anwohner*innen spielen.

So, und hier noch einmal die Website. Solltet ihr neugierig geworden sein, findet ihr dort weitere Information zum nachlesen und zum mitmachen.

 

001Foto: Jj Sánchez González

 

 

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berlin _ 328 _ textil

(de) Aller guten Dinge sind DREI. Sagt man nicht so? Drei Anläufe hat es gebraucht, mit der uneingeschränkten Unterstützung von Frau Eifler, der Verantwortlichen für das Programm des Kulturbereichs an der VHS Pankow, aber jetzt hat alles gepasst:

(es) A la tercera va la vencida. Así se dice. Tres intentos, con el apoyo absoluto de la responsable de programación del departamento cultural de la Universidad Popular Pankow, pero al final ha podido ser:

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(es)

# una semana por delante _ tiempo suficiente, aunque de tiempo un tejedor nunca puede tener de más
# un aula luminoso a nuestra exclusiva disposición _ que te salude el trabajo empezado cada mañana al entrar en el aula, porque no tienes que recoger cada tarde los trastos es  un lujo absoluto
# cuatro participantes _  Antje, Isabelle, Lucie y Stefanie, con ganas de dejarse cautivar por la magia del arte de tejer.

(de)

# eine Woche vor uns _ genug Zeit,  wenn auch eine Weberin nie über zu viel Zeit klagen wird
# eine heller Raum allein für uns _ dass dich die begonnene Arbeit morgens beim Eintreten begrüßt, weil du am Ende jeden Tages nicht alles zusammenräumen mußt, ist ein absoluter Luxus
# vier Teilnehmerinnen _ Antje, Isabelle, Lucie und Stefanie, bereit, sich von der Kunst des Webens „bestricken“ zu lassen.

(de)

Wie immer, entsteht ganz schnell an jedem Webrahmen eine Geschichte für sich, auch wenn die Übungen für alle gleich sind. Das fängt schon bei der Auswahl der Farben an, und wird bei der kleinen eigenen Komposition immer deutlicher. Aber natürlich kommen auch an jedem Webrahmen im Zuge der Arbeit andere Aspekte zur Sprache. Das bereichert die Vermittlung ungemein, denn selbst wenn man am Besten durch direktes Ausprobieren und gezielte Erklärungen lernt, so ergeben sich an jedem Webrahmen andere Fragestellungen, und im Austausch der Erfahrungen steigt der  Lerneffekt.

(es)

Como siempre, no tarda mucho tiempo, y en cada marco se despliega una narración propia, aunque los ejercicios propuestos sean los mismos para todos. La diferencia ya empieza con la selección de los colores, y se manifiesta más aún en la composición particular. En la medida en la que avanza el curso,  se abordan aspectos distintos en cada telar, en función del trabajo que se está realizando en él.  Un hecho que me parece sumamente enriquecedor para el grupo. Aunque se aprende mejor con lo que uno mismo experimenta y se nos explica explícitamente, no dejamos de participar en lo que ocurre en los telares de las compañeras y lo propio y lo ajeno se suma en el efecto de aprendizaje.

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Antje

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Antje brachte Erfahrung mit aus der Weberei am Flachwebstuhl. Daher hatten wir mehr als eine Gelegenheit, uns darüber auszutauschen, was die Weberei und die Wirkerei verbindet und unterscheidet.

Sie hat in ihrer eigenen Komposition eine kleine Abendlandschaft gewebt, und da sie als erste ihre Wirkerei vom Rahmen genommen hat, haben wir mit ihr die kleine „Abnahme-Feier“ auch das erste Mal zelebrieren können.

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Isabelle

Isabelle hat sich schon mit der Farbwahl für die erste Übung der „Hachures“ auf den Weg in die spannende Welt der Farbmischungen gemacht. Das Türkis und das Orange mischen sich vibrierend zu einer neuen Farbe. Und so entstand im Laufe des Kurses eine kleine Farbtafel mit wunderbaren Abstufungen zwischen leuchtendgelb und türkis.

Auch ihre kleine Komposition stellt eine Landschaft dar. Ein in sommerliches Licht getauchtes Tal mit sanft ansteigenden Hügeln. Schöne Farbabstufungen und fröhliche Kontraste geben der Landschaft Tiefe.

 

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Lucie

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Lucie hat nach den ersten Hachures-Übungen zweier vom Helligkeitsgrad her sehr nah gelegenen Farbtöne auch eine reiche Farbpalette angelegt, die unterschiedlichste Rot-, Orange- und Currytöne mit einem dunklen Kontrast aus Braun und Blau kombiniert.

Bei ihrer eigenen Komposition war sie ganz besonders mutig: Sie hat sich an den Kreis gewagt, stets eine große Herausforderung für WeberInnen. Angesichts der schmalen Webbreite und der relativ dicken Kette, die eine grobe stufenförmige Steigung bedingen, ist ihre Komposition wunderschön geworden. Sie hat den Webrahmen mitgenommen und ich hoffe, sie schickt mir ein Foto, wenn die Wirkerei fertig ist.

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Stefanie

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Stefanie hat ganz pragmatisch die ersten Übungen mit einem dicken kontrastreichen Baumwollgarn angelegt, so dass man auch später noch gut nchvollziehen kann, worum es bei jedem Webabschnitt geht. Eine kleine Landschaft bildet den Abschluss des ersten gewirkten Streifens.

Da sie durch die dicke Wolle schnell an Höhe gewonnen hatte, hat auch sie eine zweite Kette für ihre klene Komposition aufgezogen. Sie hat sich eine Malerei als Inspiration ausgesucht und ein sehr schönes textiles Extrakt angelegt.

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Stefanie verdanke ich ein schönes Foto aus der Sicht einer Teilnehmerin:

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Noch einmal vielen Dank an Antje, Isabelle, Lucie und Stefanie, für ihr Interesse, ihre Konzentration und ihre Geduld mit mir, mit sich sebst und mit den Fäden. Und danke auch, dass ich die Fotos benutzen darf. Ebenso bedanke ich mich bei Frau Eifler dafür, dass dieser Kurs stattfinden konnte. Und, danke an das Wetter, das ausgerechnet in dieser Woche genau so war, wir wir es brauchten.

UND falls jetzt jemand neugierig geworden ist und sich selbst auch mal vor einen Webrahmen setzen möchte:

An der KVHS Barnim (Bernau bei Berlin) und der VHS Tempelhof Schöneberg werden im Herbst Wochenendkurse stattfinden. Gerne nachsehen, anmelden, mitmachen…… oder….. weitersagen.

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berlin _ 327 _ Floating University

Auf der Suche nach dem, was BERLIN an neuen Formaten von Urbanen Begegnungs-, Arbeits-, Lern- und Lebensräumen zu bieten hat, kann ich mir natürlich einen Besuch der Floating University nicht entgehen lassen.

Einen konkreten Anlass dazu gab es auch: die Einladug zu der Performance Sol eau – Performance, von Dina Sennhauser. Sie präsentierte ihr im Rahmen des Studiums erarbeitetes Solo „Sol eau“ in dem Gewässer der Floating University.

(es) Buscando todo aquello que BERLIN en materia de nuevos formatos de espacios urbanos de convivencia, encuentro, intercambio, aprendizaje y trabajo naturalmente no puedo no visitar la Floating University, además si existe un motivo concreto, como en este caso: la invitación a la performance de una compañera de trabajo de Juanjo: Dina Sennhauser.

003Ansicht der Floating University vom Zugangssteg

(de) Also, was die University betrifft, muss ich sicherlich noch einmal wiederkommen und mir auch die Website genau anschauen. Auf dem ersten Blick fand ich diese etwas verwirrend, aber das mag an mir und meinen Sehgewohnheiten liegen. Vor Ort allerdings hat mir die gesamte Konstruktion und auch die Atmosphäre sehr gut gefallen. Eben so gut, dass man Lust hat, sich weiter mit diesem Projekt auseinander zu setzen.

(es) Bueno, por lo que se refiere a la Universidad Flotante, creo que merece una segunda visita y, sobre todo, una lectura un poco más detenida de la página web. A primera visa me parecía ésta un poco confusa, pero puede que se debe a mis hábitos de lectura. In situ, sin embargo, me ha encantado la construcción en su conjunto y el ambiente. Tanto, que supongo que aprovecharé la última semana „abierta al público“, del 31.08.2018 al 15.09.2018, para volver.

Toiletteninsel / Sonnenterrase / Ruhewanne

Auf der Website kann man Folgendes lesen: Von Mai bis September 2018 startet raumlaborberlin ein innerstädtisches Offshore-Labor für Visionen urbaner Praxis. Mit zahlreichen Partner_innen verfolgen wir ein Experiment zum gemeinsamen Lernen und Vernetzen. Ein Versuchsaufbau zum Hinterfragen städtischer Routinen – die Floating University Berlin.

In einem generischen Bauwerk im fast vergessenen Regenrückhaltebecken neben dem ehemaligen Flughafen Tempelhof kommen Studierende und Wissenschaftlerinnen von mehr als 20 internationalen Universitäten, Künstler aus der ganzen Welt, lokale Experten, Architektinnen, Musikerinnen und Tänzer zusammen, um das alltägliche urbane Leben zu untersuchen und Vorschläge zur Neuorganisation zu formulieren. Auf dem Territorium rund um das Becken sucht die Floating University nach einem visionären Blick in eine ungewisse Zukunft.

Studierende und Lehrende aus Berlin, Europa und anderswo bauen gemeinsam ihren Campus: Lernräume und Werkstätten, ein Auditorium und einen Laborturm mit einem performativen Wasserfiltrationssystem, eine diskursive Küche, eine Bar als Protestgenerator und eine Fastfoodplantage. Wir schaffen einen Ort, um neue Unterrichtsformen auszuprobieren, wo transdisziplinäre Teams und unterschiedliche Positionen zusammenkommen, um die richtigen Fragen an die Stadt zu stellen.

Während drei öffentlicher Wochen im Mai, Juli und September, den so genannten Open Weeks, laden wir die interessierte Öffentlichkeit ein, das Becken und den Campus der Floating University kennenzulernen und an Workshops, Vorträgen, Seminaren, Gesprächen, Konzerten und Performances teilzunehmen.

Vom 31.08.2018 bis 15.09.2018 gibt es die letzte „Open Week“. Wer also neugierig ist, sollte sich einen dieser Tage für einen Besuch reservieren.

Alternative Wasserkreisläufe

Wasser, Energie, Nachhaltigkeit, sind natürlich auch hier einige der Themen, die aufgegriffen werden. Und auch hier sind Essen und Trinken ein wunderbares Mittel, um zusammen zu kommen.

Und die Kunst.

Hier einige Schnappschüsse von Dina Sennhauser, während ihrer Performance Sol eau – Performance:

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berlin _ 326 _ köpenick

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berlin _ 325 _ Balkongärtnerei

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Na also. Geht doch. 🙂

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berlin _ 324

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Natürlich stand die vergangene Woche voll und ganz unter dem Zeichen des Intensivkurs an der VHS Pankow. Und ich werde in den nächsten Tagen auch noch ausführlich darüber berichten und einige Fotos einstellen, die nicht nur zeigen, dass wirklich extrem intensiv gewirkt wurden, sondern dass auch etwas Schönes dabei entstanden ist.

ABER ich hab es tatsächlich geschafft, mich „nebenher“ etwas umzuschauen:

Das TABERNACLE

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Das Tabernacle gehört Simon. Es steht derzeit noch auf dem Geländer der Stadtmission (Nähe Hauptbahnhof Berlin), als Raum der Stille und der Einkehr, der Begegnung, aber auch des Austausches und des Gemeinsamen Tuns. Es wurde im Rahmen des Tito-House-Bauworkshops der TinyhouseUniversity in Wittenberg gebaut.

Leider hab ich es nicht bis Wittenberg geschafft, und war neugierig, es mir anzuschauen. Glücklicherweise hat Simon etwas Zeit für mich übrig gehabt und es mir gezeigt.

Besonders interessiert hat mich das Raumgefühl bei einem Tinyhouse, das nicht erstrangig als Wohnraum gedacht ist und daher -zumindest bisher- auf Toilette, Dusche, Küche, etc. verzichtet. Ja, und ich denke, mein Webstuhl würde sich in solch einem Raum wirklich GUT machen. 😉

 

Ja, und tatsächlich: 10.000 Euro, 2 Wochen Arbeit und da steht es. Natürlich gibt es noch viel zu tun, Holzboden ist vor kurzem reingekommen, Wände werden gerade verspachtelt, Hochbett gibt es auch schon…… Wie das eben so ist, beim Bau. Aber die Schatulle steht, wasserdicht (das mit der LKW-Plane scheint gut zu funktionieren), beweglich, und standfest, wenn man darauf achtet es dem Untergrund entsprechend gut abzustützen

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Wenn ich Simon richtig verstanden habe, wird er mit dem Tabernacle Ende des Monats umziehen, und Teil der Tiny Town Urania werden. Also, wer Lust hat, gerne hingehen und anschauen.

Eröffnung TinyTownUrania Mi. 18.07.2018
Ort: Urania Berlin
Zeit: Mi. 18.07.2018, Uhrzeit: 16 Uhr

Hier noch einmal die Links:

Tabernacle / TinyHouseUniversityTiTO- House – Bauworkshop an der Urania

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001Kulturmarkthallenhintergrund und Sammeltassenentleih. Ein gelungener Schnappschuss fon Jj.

Über das Projekt der KMH, Kulturmarkthalle, werde ich im Laufe der Woche mehr berichten. Interessant.

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