berlin _ 399 _ textil

So, bitte noch einmal mithelfen: Der nächste Kurs an der VHS Tempelhof Schöneberg am kommenden Wochenende FINDET STATT, wenn auch die Zahl der Teilnehmenden nur knapp über der Hürde liegt.

Tempelhof 3

ABER der nächste kommt bestimmt. Insgesamt sind 4 Wochenendkurse im Programm, die im Prinzip aufeinander aufbauen, aber auch unabhängig voneinander besucht werden können.

ALSO, damit auch der nächste Kurs stattfinden kann, bitte noch mal LESEN,  TEILEN, WEITERSAGEN……… oder ANMELDEN!!!!

Veröffentlicht unter arte, Berlin, bildwirkereien, cursos, kunst, kurse, tapices, tapiz, tapiz narrativo, teppiche | Verschlagwortet mit , , , | Schreib einen Kommentar

berlin _ 398

Noch einmal so richtig aus dem Vollen schöpfen. Das war am Sonntag angesagt.

008012007

Eigentlich viel zu warm. Eigentlich viel zu trocken. Aber so wunderbar hebstlich bunt.

014015010005001

# BritzerGarten

Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

berlin _ 397

Ein wahrhaft buntes Wochenend war es.
Und sonnig war es, und gemütlich. Ja, gemütlich.
Und vor allem VOLL war es.
VOLL VIELer Menschen, die für eine offene
und unteilbare Gesellschaft auf die Strasse gegangen sind.

Wir haben den Anfang der Demo gesehen, aber nienicht das Ende, trotzdem wir ab und zu an einem Schattenplätzchen angehalten haben, um einen Teil der Demo vorbeiziehen zu lassen. Es war eine unüberschaubare Menge an Menschen.

Es stimmt, es herrschte eine Art Sonntagsspaziergangsstimmung. Einge hat das gestört, es wäre zu bunt, zu offen, zu diffus gewesen, zu wenig kämpferisch, zu wenig fordernd für die einen, oder zu vieles Verschiedenes für die andern.

Ich fand gerade das besonders gut. Es war eine Wohlfühldemo. Das find ich nicht schlimm. Im Gegenteil, so sollte es bleiben. Niemand versäumt es deswegen, sich der Ernsthaftigkeit der Lage bewusst zu sein. Aber das eine schliesst das andere nicht aus.

015

DANKE, Berlin. Danke an alle, die ihr die Strassen geflutet habt.

Veröffentlicht unter Berlin, besondere Tage | Verschlagwortet mit , , | Schreib einen Kommentar

berlin _ 396

Es ist nicht mein erstes beriner Labyrinth, aber es stimmt schon, es ist schon eine Weile her, dass ich hier darüber berichtet habe.

No es mi primer laberinto univiario berlines, pero sí es cierto, que hace mucho que no lo menciono.

So oft erzähle ich in meinen Kursen davon, wie eng die Weberei mit dem Leben verbunden ist. Daher sollte es niemanden verwundern, wenn ich mein eigenes Leben wie das Weben eines Bildteppichs empfinde: immer mal wieder verweilen Pinnen mit wunderbaren Farbmischungen und kostbaren Garnen an spannenden Stellen in Ruhestellung und warten geduldig darauf, dass das gesamte Umfeld weit genug gewachsen ist, um die Arbeit an dieser bestimmten Stelle fortzusetzen, den Faden erneut in die Hand zu nehmen…… den des KUKUmobils….. den meines seit vielen Jahren begonnenen und noch nicht vollendeten Migrations-Teppichs…….

…… und den des Labyrinths.

[wpvideo Z4hBxseT]

Tantas veces comento en mis cursos la estrecha relación entre la vida y el tejer. Por ello no creo que a nadie le sorprenda que para mi, la vida es como tejer un tapiz: a menudo se queda una canilla con una magnífica mezcla de color y un precioso hilo colgando en un lugar excitante, esperando pacientemente hasta que se ha construido todo el entorno, para ser retomada con el mismo énfasis como en el momento de su abandono….. pues eso es lo que de vez en cuando me pasa, que los hilos se quedan colgando en espera….. como el del KUKUmobil, como los de mi proyecto textil inacabado, …….

….como el del laberinto.

También les digo siempre a mis alumnas y alumnos, que para que una tejedora cote un hilo, tiene que estar muy, pero que muy segura que ya no le necesita. Gestionar los muchos hilos, canillas, posibilidades en reposo, sin agobiarse en exceso es parte del arte de tejer. Ahora, aunque se tienen en mente todos, la concentración de ojos y manos siempre se centra en unos cuantos.

016Einen schönen Herbst wünsche ich uns allen. Feliz otoño, happy autumn.
Veröffentlicht unter arte, Berlin, en camino, flora, fundstücke, herbst, laberintos, labyrinthe, objet trouvé, objetos encontrados, otoño, unterwegs | Schreib einen Kommentar

berlin _ 395 – fundstücke

001002003

Veröffentlicht unter arte, Berlin, en camino, flora, fundstücke, herbst, objet trouvé, objetos encontrados, otoño | Schreib einen Kommentar

berlin _ 394

LICHTEN…

005

Veröffentlicht unter andere autoren, arte, Berlin, besondere Tage, días especiales, en camino, graffiti, kunst, otros autores, unterwegs | Schreib einen Kommentar

berlin _ 393

004

Veröffentlicht unter andere autoren, arte, Berlin, días especiales, en camino, graffiti, kunst, otros autores, unterwegs | Schreib einen Kommentar

berlin _ 392 _ textil

001

800 Nägel stecken schon an ihrem Platz. Morgen kommen die andern 1000 dran. Dann ist alles vorbereitet für den Webkurs. Seid ihr ganz sicher, dass ihr nicht mitmachen wollt? Dass ihr es allen euren Bekannten weitergesagt habt?

800 puntas ya están colocadas. Mañana tocan los 1000 restantes. Y con eso ya queda todo preparado para el viernes que viene. ¿Seguro que no queréis apuntaros? ¿Y lo habéis dicho a todas vuestras amigas, a todos los conocidos habidos y por haber?

 

Veröffentlicht unter arte, cursos, kurse | Verschlagwortet mit , , | Schreib einen Kommentar

4 days madrid _ IX

(de) Es gab diesmal keine Zeit und wenig Ruhe für Museumsbesuche. ABER zum Botanischen Garten hab ich es geschafft, und nicht nur, um diesem heissgeliebten Fleckchen Erde Ehre zu erweisen, wie ich es immer gerne tu, wenn sich ein Zeitfenster öffnet, sondern um eine Ausstellung zu besuchen, auf die ich sehr neugierig war und die mich, das nehme ich gerne vorweg, absolut begeistert hat:

(es) Esta vez había poco espacio y calma para visitas de museos. PERO conseguí acercarme al Botánico, ese hermoso cacho de tierra que siempre que voy me llena de alegría y amor por ese incansable motor vital que es la naturaleza.  Y la visita tenía un doble motivo, aparte de buscar el reencuentro con el jardín había una exposición que despertó mi curiosidad y que, lo adelanto con gusto, me ENCANTÓ:

 

003

Klein, aber fein. Eine Zusammenarbeit von Mutter und Sohn. Wunderbar, zärtlich, spielerisch, einfühlsam, machtvoll, gekonnt. Malerei und Stickerei. Spontaneität und Beständigkeit….. So vieles könnte ich dazu sagen. Aber ich denke, das Beste ist, euch einfach die Fotos zu zeigen, die ich gemacht habe……

Pequeño, pero fino, se dice en mi idioma. Una colaboración entre hijo y madre. Maravilloso, tierno, juguetón, sensible, poderoso, acertado. Pintura (acuarela) y bordado. Espontaneidad y constancia…… Tanto podría decirse. Pero creo que resulta más fácil mostraros las fotos que tomé….

I.

030

 

II.

Como ya he dicho, no es una exposición grande, por lo que al número de piezas se refiere. No recuerdo la cantidad exacta, pero no serán mucho más de 10 paños los que se pueden ver en el Pabellón Villanueva del Botánico, precioso lugar, por cierto, para una exposición como esta, con su luminosidad y su ambiente intimista, lejos del ajetreo de las demás salas de exposiciones, como si la vegetación hiciera de muralla de protección, proporcionando esta sensación de recogimiento.

Wie bereits gesagt, ist es keine grosse Ausstellung, wenn man dafür die Zahl der ausgestellten Werke zum Mass nimmt. Genau kann ich mich nicht erinnern, aber es waren sicherlich nicht mehr als 10 Arbeiten, die im Pavillón Villanueva des Botanischen Gratens zu sehen sind. Übrigens ein wundebarer Ort, lichtdurchflutet und gleichzeitig beschaulich, so als ob die ihn umgebende Vegetation einen Schutzschirm gegen die Hektik der Großstadt darstellen und den Besucher gleichermassen in eine andere, komtemplativere Welt einhüllen würde.

029027

III.

(es) Miquel Barceló (Felanitx, 1957) dibuja sobre telas de lino y algodón de uso doméstico. Posteriormente, su madre Francisca Artigues (Felanitx, 1926) interpreta estas „manchas de color“, puntada a puntada,  y descubre así estas figuras que pueblan las singulares obras de la familia Barceló.

Los bordados emergen sobre el lino, marcados por puntadas de ganchillo (punt mallorquí) y expresan con temática submarina y selvática el imaginario personal de su creador. Barceló es un gran explorador, al que le gusta observar el fondo del mar, recorrer desiertos en África y caminar por el Himalaya. Después, en su taller, transforma estas experiencias vividas en sus oníricos dibujos. Dentro de su obra podemos ver influencias de música, poesía, mitología y de su forma tan particular de observar y concebir el mundo. (Fuente)

(de) Miquel Barceló (Felanitx, 1957) malt auf großen Leinen- oder Baumwollstoffen, die ursprünglich für den Haushalt bestimmt waren (Tischdecken, Bettüberwürfe, Gardinen, etc.). Danach überarbeitet seine Mutter Francisca Artigues (Felanitx, 1926) diese „Farbflecken“ und bringt mit feinem Kettstich Tieren und Pflanzen ans Licht, die sich in ihnen verbergen. So entsteht dieses einzigartige Werk der Familie Barceló.

Neben den Anregungen, die Barceló auf seinen vielen Reisen durch die Wüsten Afrikas, und die Bergwelt des Himalaya gesammelt hat, sind es vor allem marine Motive, die diese imaginäre Welt bewohnen. Wen wundert es, wenn man bedenkt, dass beide, Miguel und seine Mutter Francisca auf Mallorca geboren wurden und aufgewachsen sind. Das Meer war und ist ihr Alltag und Quelle für Nahrung und Inspiration, für Leib und Seele, für Leben und Kunst.

022

 

IV.

Francisca Artigues nace en Felanitx en el año 1926. Se casa en el año 1955 con Miquel Barceló Gelabert. Durante su juventud pinta al óleo, y tras su matrimonio trabaja la acuarela con paisajes de ribera y vuelve al óleo para investigar la pintura abstracta. Abandona la pintura cuando Miquel empieza a mostrar dotes artísticas. Durante su juventud borda como hacen la mayoría de jóvenes de la época, pero empieza a bordar más seriamente en 2009 por petición de Miquel. En 2014 expone por primera vez sus bordados en Sankt Gallen, Suiza, con motivo de la exposición Vivarium. Francisca sigue bordando a día de hoy. (Fuente)

Francisca Artigues kommt 1926 in Felanitx (Mallorca) zur Welt. 1955 heiratet sie Miquel Barceló Gelabert. In ihrer Jugend malt sie in Öl, nach ihrer Hochzeit widmet sie sich der Aquarell-Landschaftsmalerei, und später der abstrakten Malerei. Wie die meisten Frauen ihrer Generation stickte sie in ihren jungen Jahren, um Heimtextilien zu verzieren.  Seit 2009 gewinnt die Stickerei, vor allem auf Drängen ihres Sohnes, zunehmend an Bedeutung und an Ernsthaftigkeit. 2014 zeigt sie ihre Arbeiten das erste Mal dem breiten Publikum, und zwar in Santk Gallen, Schweiz, anläßlich der Ausstellung VIVARIUM.

020021

028

V.

(es) La exposición recibe su título de uno de los bordados, Vivarium, una pieza de 444 x 244 cm que llevó más de 2 años de trabajo no sólo por el gran tamaño del mismo sino por la gran cantidad de seres que alberga. Si bien la mayoría de las piezas que se exponen tienen funciones en el hogar, en el caso de Vivarium se planteó desde sus orígenes como un tapiz para ser colgado en la pared. Barceló comenzó el tapiz a partir de manchas verdes y azules de las que van saliendo seres que se ligan unos con otros, hasta crear un bordado de gran densidad. Como explica el propio Barceló: „Vivarium es como un contenedor de cosas vivas. Dragones, nenúfares y extraterrestres, incluso objetos, una cosa en crecimiento constante“.

Con el tiempo, el trabajo continuó extendiéndose, y los manteles comenzaron a poblarse de criaturas de la tierra. Entre flores, arbustos y palmeras aparecieron reptiles arcaicos, insectos, pájaros, murciélagos, monos, ciervos caballos y elefantes. Y también anzuelos, flechas, hachas y cuchillos; herramientas primitivas al servicio del hombre en su afán permanente por dominar la naturaleza. (Fuente)

(de) Die Ausstellung verdankt ihren Titel einem der ausgestellten Werke, einer großformatigen Stickerei (444 x 244 m), deren Herstellung mehr als 2 Jahre in Anspruch nahm, nicht nur wegen der Größe des Stoffes, sondern auch wegen der Anzahl der Wesen, die dort abgebildet sind. Anders als bei den anderen Stücken war Vivarium von Anfang an als Wandgehänge konzipiert. Auf dem großen Tuch legte Barceló blaue und grünen Farbflecken an, aus denen sich Wesen herausbildeten, die sich miteinander verbanden bis ein dichtes Figurengeflecht  entstand. Barcló sagt dazu: Vivarium ist wie ein Behälter lebender Dinge. Drachen, Seerosen und Außerirdische, selbst Objekte, etwas, das sich in stetem Wachsen befindet“.

Mit der Zeit weitete sich die arbeti imer mehr aus, und zu den Wasserbewohnern gesellten sich auch Erdbewohne. Neben Blumen, Sträuchern und Palmen sehen wir Fledermäuse, Insekten, Vögel, Affen, Hirsche, Pferde und Elefanten. Selbst Pfeile sehen wir, Äxte und Messer; primitive Werkzeuge im Dienste des Menschen in seinem Bestreben, die Natur zu beherrschen.

005

 

Stundenlang hätte ich mir diese übervolle Bilderwelt anschauen können. Ganz besonders spannend fand ich all die Stellen, an denen der Dialog zwischen Mutter und Sohn, zwischen Pinsel und Nadel, besonders deutlich wurde. Zwei schöpferische Geister im Gespräch, oft den gleichen Gedanken nachgehend, und aus den gleichen Quellen trinkend, aber ab und zu auch getrennten Wegen folgend, denn da gibt es Farbflecken, die in die Stickerei nicht aufgenommen werden, oder welche, aus denen ganz andere Figuren entstehen, als der Farbfleck vermuten lassen würde. Genau dadurch entsteht die Spannung und Faszination, die auch auf das Publikum übergreift und es einbindet in dieses Gespräch, das den Raum erfüllt, wo immer diese Arbeit auch hängen mag.

009x

Wer also vor dem 2. Januar 2019 nach Madrid kommt, sollte sich etwas Zeit nehmen und diese Ausstellung besuchen. Es lohnt sich. Absolut.

004

 

Veröffentlicht unter andere autoren, arte, ausstellungen, besondere Tage, días especiales, en camino, enlace, exposición, exposiciones, fauna, flora, kunst, link, otros autores, unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

4 days madrid _ VIII

030

Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

4 days madrid _ VII

044

(de) Manchmal traue ich meiner Erinnerung nicht mehr. Eigentlich kommt es sogar immer häufiger vor, dass ich mir unsicher bin. Irgendwie scheint die Speicherkapazität an ihre Grenzen zu kommen. Bilder überlagern und vermischen sich, neue entstehen. Gesehen-Geglaubtes, Fast-Vergessenes und Wiedererkanntes purzeln munter durcheinander und lassen diese Ungewissheit entstehen, die mir nicht ganz unsympathisch, aber doch ein wenig irritierend ist.

(es) Hay veces, que no me fío de mis recuerdos. Para decir la verdad, ocurre cada vez más a menudo que me producen inseguridad. De alguna manera parece que la capacidad de almacenamiento está llegando a su límite. Imágenes se sobreponen, se confunden, nuevas emergen. Lo „Creí-haberlo-visto“, lo „casi-olvidado“ y lo „reconocido“ se disponen en un caos delante de mi jo interior como las piezas de un puzzle o las cartas de un memory (juego de parejas)  recién mezcladas. Y ahí aparece la incertidumbre que aunque no me disgusta del todo, sí reconozco que  consigue irritarme un poco.

041

(de) Bei meiner Wanderung die Gran Via entlang sah ich dieses wunderbare Figuren-ensemble, das sich, von der Sonne angestrahlt, vor dem knallblauen Spätsommerhimmel abhob und eigentlich kaum zu übersehen war, SOFERN man hin und wieder mal nach oben schaute, was auf der Gran Vía leider nur Wenige zu tun pflegen, denn Schaufenster, Verkehr und Handys nehmen zu viel von der Aufmerksamkeit in Anspruch, die wir für unsere Umgebung aufbringen.

Zuerst war ich mir nicht sicher, dann aber wuchs die Überzeugung in mir, dass mir diese wunderbare Diana mit dem Pulk von Jagdhunden bestimmt aufgefallen wäre, wenn sie „schon immer“ da oben gestanden hätte. Ehrlich, so etwas hätte mir doch unmöglich entgehen können, oder? Und schon war sie da, die Ungewissheit. Ich habe meine madrider Freunde gefragt, aber bei niemandem hatte sie besondere Aufmerksamkeit erregt. Konnte es also doch sein, dass es sie wirklich schon seit Jahrzehnten  gab und ich sie einfach nie gesehen hatte?

(es) Paseando por la Gran Vía me encontré con este maravilloso conjunto de figuras, que se alzó ante un cielo increíblemente azúl, perfilado por los rayos del sol otoñal. La verdad es que era difícil NO velo, siempre y cuando uno levanta la vista hacia arriba y no se deja atrapar por los escaparates, el tráfico y el mundo virtual.

En un primer momento me entraron dudas, pero rápidamente creció la convicción dentro de mí que hubiera visto a esta Diana si hubiera estado ahí en „mis años madrileños“. Vamos, que algo así no se me hubiera escapado ¿o sí? Y ahí estaba, la inseguridad. Pregunté a mis amigos madrileños, pero a nadie le llamó especialmente la atención. La tenían integrada en su imaginario urbano. ¿Podía ser posible que llevara ahí decenas de años y solo yo sin verla?

 

(de) Mir liess die Ungewissheit keine Ruh und als ich wieder vor dem Computer sass, hab ich doch tatsächlich eingegeben: Diana, Gan Via, und……. bin fündig geworden.

In einem Artikel von „El País“ vom 19. Oktober 2017 wird von der Skulptur berichtet, und sie ist tatsächlich neu, zumindest für jemaden wie mich, der schon lange nicht mehr die Gran Via rauf oder runter gewandert ist. Wir hatten also alle irgendwie recht, meine Bekannten, die sich an ihren Anblick inzwischen schon gewöhnt haben mögen, und ich, für die sie eine Neuigkeit darstellte.

Übrigens ist sie das auch in anderm Sinn. Denn es ist die erste von einer Frau entworfene Skulptur. Natividad Sánchez Fernández (Jaén, 1960), ist die Künstlerin, und der mexikanische Investor Jorge Díaz Estrada der Auftraggeber. Sein neues Projekt, die Nummer 31 der Gran Vía, ein 1925 von dem Architekten José Miguel de la Quadra Salcedo erbautes Gebäude, beherbergt nun nicht nur dieses wunderbare  Ensemble aus einer von  tollenden Hunden umsprungenen Jägerin, sondern ein Hotel der Kette Hyatt, das dieses Jahr eröffnet wurde. Möge es geniessen wer auch immer es sich leisten kann, ich begnüge mich mit einem Blick  nach oben und werde versuchen, die neuentdeckte Künstlerin nicht wieder aus den Augen zu verlieren.

(es) Al final quería saberlo y busqué en Internet: Diana, Gran Vía……. y encontré la respuesta en un artículo de El País del 19 de octubre de 2017. Os dejo aquí el enlace, para que lo podáis leer, si es que os interesa. Resulta que los dos teníamos razón: para mí era nueva, mis amigos ya la habían integrado en su imaginario cotidiano.

045

(de) Hier noch ein Link zum Blog der Kunstschule La Palma,  mit weiteren Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven

(es) Aquí el enlace al blog de la escuela de arte de La Palma, con más fotos, detalladas y tomadas desde distintas perspectivas.

Veröffentlicht unter andere autoren, arte, en camino, kunst, unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , , | Schreib einen Kommentar

4 days madrid _ VI

Ich weiss nicht, ob es euch auch so geht, wenn ihr andere Städte besucht, aber mich hat es nicht überrascht, dass mein Blick auf Madrid diesmal durch eine berliner Brille leicht getönt war. Nicht, dass ich beide Städte im Vergleich gegeneinander ausspielen würde. Das macht keinen Sinn, denn jede von ihnen steht für mich für einen Teil eines Lebens, für Erfahrungen, Menschen, Gefühle.

Aber ich bin mir nicht sicher, ob das Thema Fahrrad so viel Aufmerksamkeit bei mir geweckt, und meine Wahrnehmung derart auf bestimmte Dinge gelenkt hätte, wenn ich mich nicht derzeit zu den vielen Tausenden berliner FahradnutzerInnen zählen würde.

015Auch wenn ich es mir nach wie vor nicht zutrauen würde, in Madrid mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, find ich es faszinierend, wie viel sich in dieser Stadt verändert, damit sie irgendeinmal so werden kann, dass selbst ich mich sehen, wie ich gemütlich durch ihre Strassen radel.

011In den nächsten Monaten wird der Durchgangsverkehr in einen weiten Bogen um die Altstadt gelenkt. Das ist sicherlich ein heisses Eisen für die Lokalpolitik. Denn es wird nicht nur Zustimmung geben, unter den Bewohnern, den Inhabern von Ladenlokalen, Restaurants und dergleichen. Die nächsten Wahlen stehen im kommenden Frühling bevor. Auch wenn ich die Geschehnisse in Madrid nicht mehr mit so viel Interesse verfolge, seit ich in Berlin lebe, bin ich doch mit ihr verbunden, sei es auch nur weil es die Stadt ist, in der meine Kinder zur Welt gekommen sind. Und das meine ich nicht nur, hinsichtlich dessen, was auf ihrem Geburtsschein oder in ihrem Pass steht, sondern mich daran erinnernd, wo ich während der Schwangerschaft Erleichterung vor der Hitze gesucht und manchmal sogar gefunden habe; wo wir langgelaufen sind, auf dem Weg zum Krankenhaus, als die Wehen einsetzten; wo ich stille Eckchen zum gemütlichen Stillen fand und wir mit Freunden die ersten Kindergeburtstage gefeiert haben.

001

Würden wir heute noch dort leben, dann wäre der voll im Renaturalisierungsprozess befindliche Flusslauf des Manzanares sicherlich einer der Orte, an dem wir hin und wieder unsere Picknickutensilien ausbreiten würden, um den Enten beim Schnattern zuzuhören, uns von den Moskitos stechen zu lassen und den Blick zu geniessen, der sich von hier aus auf einen Teil der Stadt bietet.

003

 

Zu meiner Zeit war der Manzanares ein aufgestauert Kanal mit mehr oder weniger hohem Wasserspiegel, aber auf alle fälle ohne jedes Anzeichen von Vegetation. Auch hier streiten sich die gemüter. Die Anwohner klagen über die Mückenplage , die Kanufreunde über den Verlust der Übungssterecke. Ich finde, Madrid, das eh mit Grünflächen nicht übermässig bestückt ist, sollte froh sein, diesen Grünstreifen wiederzugewinnen, mit all seinen tierischen und pflanzlichen Bewohnern. Und ganz nebenbei ist dort eine lange Promenade zum Flanieren und Radfahren entstanden, die zumindest an dem Wochenende als ich dort war, extrem gut besucht war. Zumindest die Besitzer der Terrassencafés, denk ich mal, werden sich mit Kritik zurückhalten.

004005Blick auf Madrid
Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

4 days madrid _ V

Mit Ampelstatements kennen die BerlinerInnen sich natürlich aus. Wer hat nicht ein T-Shirt, einen Briefbeschwerer oder eine Ausstechform mit dem berühmt gewordenen Ampelmännchen-MIT-HUT. Aber auch in Madrid werden die Amplen zu mehr als nur zur Lenkung des Verkehrsflusses genutzt. Egal ob offiziell oder inoffiziell. Auf einer Ampel ruhen eben viele Augen, da geht kein Weg dran vorbei.

De „semaforo-statements“ saben los berlineses mucho. Quien no cuenta una camiseta, un imán, un pisapapeles o un molde con la forma del hombrecito CON sombrero entre sus enseres? Pero también en Madrid, los semáforos se han convertido, desde hace algún tiempo, en más que un simple elemento urbano de regulación del tráfico. No importa si de manera oficial o no. Se mire como se mire, a cualquier semáforo lo miran a lo largo del día miles de ojos.

Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

4 days madrid _ IV

025022023

Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

4 days madrid _ III

024.JPG

Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

4 days madrid _ II

016020

Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

4 days madrid _ I

007.JPG

018

Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

berlin _ 391

003

Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

Berlin _ 390 _ textil

BUNTE BILDER WEBEN LERNEN

Bernau 4

So, das mag strategisch unklug sein, weil ich im vorherigen Eintrag um einen Kurs geworben habe, der noch eine/einen Mutigen braucht um  stattfinden zu können, aber da es mir natürlich hauptsächlich darum geht, so viele Menschen wie möglich für die Bildwirkerei zu begeistern, dier der zweite Herbstkurs im Angebot. Diesmal geht es Reichtung Süden, nach Tempelhof Schöneberg. Dieser Kurs findet auf alle Fälle statt, es gibt schon 7 Anmeldungen. Aber ein oder zwei Plätzchen sind noch zu haben. 🙂

,

Tempelhof 3

.

Und wie ihr seht, ist er als Fortsetzungskurs aufgebaut. Kein „Muss“, sondern ein „Kann“, für alle, die Serien lieben und  es nicht bei einer einmaligen Erfahrung bleiben lassen wollen. Genug auszuprobieren gibt es allemal. Ich bin seit über dreißig Jahren dabei und lerne und probiere und entdecke immer noch.

Veröffentlicht unter arte, Berlin, bildwirkereien, cursos, kunst, kurse, tapices, tapiz, tapiz narrativo, teppiche | Verschlagwortet mit , | Schreib einen Kommentar

berlin _ 389 _ textil

BUNTE BILDER WEBEN LERNEN

Bernau 2

Übernächstes Wochenende stratet mein erster Herbstkurs. Diesmal in der KVHS Bernau bei Berlin. Ich weiss, für viele ist es nicht gerade „um die Ecke“, aber es gibt eine gute Verbindung mit der S-Bahn und Bernau ist als Eckchen Welt auf jeden Fall nett genug, um mal ein Wochenende auf dem Hin- und Rückweg durch seine Strassen zu schlendern. Ausserdem freut es mich ungemein, dass es schon 4 verbindliche Anmeldungen gibt. Es fehlt also nur noch der oder die Fünfte im Bunde, um sicherzustellen, dass der Kurs stattfinden kann.

ALSO, wenn ihr Lust habt, bitte anmelden. Wenn ihr jemanden kennt, der sich dafür interessieren könnte, bitte weitersagen. Wenn ihr jemandem ein originelles Geschenk machen wollt……..

Bernau 6

Próximamente comienza mi primer curso de otoño, si es que conseguimos „la quinta persona“, aquella que con su inscripción garantiza que el curso pueda tener lugar. Ya sabéis que después de conseguir que consideren tu oferta de curso en la programación, el segundo obstáculo es el del número mínimo de participantes, para garantizar una gestión razonable de los recursos de las universidades populares. En fin, suspense hasta el ultimo día. Mientras, yo en casa, lijando los caballetes y preparando el material, por si acaso.

Veröffentlicht unter arte, Berlin, bildwirkereien, cursos, en camino, kunst, kurse, tapices, tapiz, tapiz narrativo, teppiche, unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , | Schreib einen Kommentar

berlin _ 388 _ textil

Heute habe ich der/die/das Ulme 35 kennen gelernt, einen Raum für  Kunst, Kultur und Begegnung in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Hoy he conocido Ulme 35, un espacio dedicado al arte, la cultura y el encuentro de vecinos en Charlottenburg-Wilmersdorf.

001Infotafel am Eingangstor

Der Grund meiner Reise quer durch Berlin am Tag des grossen Berlin-Marathon war textiler Natur, wie könnte es auch anders sein. Es war der Willkommensgruß für den Wandteppich „Kinder einer Erde“ (1981) von Barbara Jedermann, der dort nach einer langen Wanderung endlich eine dauerhafte Bleibe gefunden zu haben scheint, die es möglich macht, dass wir alle auch weiterhin diese interessante Arbeit bewundern können.

El motivo del viaje que me hizo travesar medio Berlin el día de la gran maratón ha sido de carácter textil, como no: La bienvenida del tapiz „Hijos de una sola tierra“ (1981) de Barbar Jedermann que tras un largo viaje parece haber encontrado un lugar donde queda accesible a todos aquellos que nos interesamos por la obra de esta artista de  orígen berlines.

003

Leider habe ich nicht das Glück gehabt, Barbara Jerdermann persönlich kennenzu-lernen, und auch von ihrer letzten Ausstellung, 2017 in der Galerie Mutter Fourage, habe ich leider erst zu spät erfahren. Da war ich noch zu sehr mit meinem eigenen Ankommen in Berlin und meiner eigenen Ausstellung in der VHS Pankow beschäftigt, um mich schon im weiteren Umkreis umschauen zu können. Um so froher bin ich, jetzt diese Arbeit gesehen zu haben.

Tristemente no he tenido la suerte de conocer personalmente a Barbara Jedermann, y de su ultima exposición en otoño de 2017 en la galería Mutter Fourage me enteré demasiado tarde. En aquel entonces estaba ocupada con mi aterrizaje en Berlin y mi propia exposición en la VHS Pankow. Por ello me alegra enormemente que ahora se me ha brindado la oportunidad de ver esta obra „en directo“.

004

Es war leicht nachzuvollziehen, dass es für viele der heute dort Versammelten ein ganz besonderer Tag war. Man hat es gespürt in den Ansprachen, an den Gesten und all dem, was den Raum füllte und nicht in Worte zu fassen ist. Eine schöne Erinnerung an einen Menschen, der anscheinend sehr gemocht wurde, und an eine Künstlerin die ich ausgesprochen interessant finde.

Es fácil de imaginar lo emocionante que resultó el evento de hoy para muchas de las personas que se habían reunido en la sala. Se notaba la emoción en los gestos, las palabras y en todo aquello que flota en el aire y solo se percibe sin poder nombrarse.Un bello recuerdo a una persona que al parecer ha sido muy querida y a un artista que a mí me resulta extremadamente interesante.

Hier ein  Video von Barbara Jedermann, das ich im Internet gefunden habe.

 

Veröffentlicht unter andere autoren, arte, ausstellungen, Berlin, besondere Tage, bildwirkereien, días especiales, en camino, enlace, exposición, kunst, link, otros autores, tapices, tapiz, tapiz narrativo, teppiche, unterwegs | Verschlagwortet mit , , | Schreib einen Kommentar

berlin _ 387

002001
Josef-Orlopp-Strasse, Lichtenberg, Berlin.

20 x 20 cm. Da passt was hin, finde ich.

Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

berlin _ 386

003Josef-Orlopp-Strasse, Lichtenberg

Veröffentlicht unter andere autoren, arte, Berlin, en camino, kunst, otros autores, unterwegs | Verschlagwortet mit , , , | Schreib einen Kommentar

berlin _ 385 _fundstücke

004Herzbergstrasse, Lichtenberg

Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

berlin _ 384 _ fundstücke

006

Immer noch da. „Butterfly“ von Michele Tombolini in Friedrichshain, Berlin, entstand 2015 im Rahmen einer internationalen Kampagne gegen häusliche Gewalt gegen Kinder. Leider ich auch das Thema immer noch da.

Hier ein Video:

Veröffentlicht unter andere autoren, arte, Berlin, en camino, graffiti, kunst, otros autores | Verschlagwortet mit , | Schreib einen Kommentar

berlin _ 383 _ fundstücke

006007

Veröffentlicht unter arte | Schreib einen Kommentar

berlin _ 382 _ fundstücke

002

Veröffentlicht unter andere autoren, arte, Berlin, en camino, frauen, graffiti, kunst, mujeres, otros autores, unterwegs | Schreib einen Kommentar

berlin _ 381 _ musterpieces

007

Er ist fertig, der 4. Teil meines Musterpieces-Ensembles.
Terminada queda la cuarta parte de mi conjunto de „musterpieces“.

010014013

Jetzt kann es weiter gehen. Es gibt noch viel freie Wand.
Y a seguir, que queda mucha pared libre.

Veröffentlicht unter arte, ausstellungen, Berlin, bildwirkereien, exposición, exposiciones, kunst, tapices, tapiz, tapiz narrativo, teppiche | Verschlagwortet mit , , , | Schreib einen Kommentar

berlin _ 380

081 labyrinth

076 labyrinth

075 labyrinth

078 labyrinth080 labyrinth

Während sich die Kinder laut jubelnd im Irrgarten tummelten, haben wir während der Begehung des Bodenlabyrinths die Wärme des Sommers gespürt.

Schon beides nebeneinander zu finden, Labyrinth und Irrgarten. Und immer wieder spannend, die unterschiedlichen Deutungen auf den Infotafeln zu lesen.

 

Veröffentlicht unter andere autoren, arte, Berlin, besondere Tage, cuentos, días especiales, en camino, foto, fotografia, fotos, fundstücke, kunst, laberintos, labyrinthe, landschaft, otros autores, Photographie, unterwegs | Verschlagwortet mit , | Schreib einen Kommentar

berlin _ 379

011eräw tgroseg nemmoknie nied rüf nnew, netiebra ud tsedrüw saw

Veröffentlicht unter arte, Bedingungsloses Grundeinkommen, Berlin, besondere Tage, BGE, días especiales, en camino, laberintos, labyrinthe, landschaft, paisaje, RBI, Renta Básica Incondicional, unterwegs | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar