berlin _ 1149 _ textil

Nach einer kleine Zwangspause _ der echte Ellbogen wollte nicht so wie ich wohl will, hat sich an letztes Jahr erinnert und ist in den Warnstreik getreten _ geht es langsam wieder voran.

Eine neue Staffel ist in Arbeit. Vom ersten Gefühl her kunterbunt gemischt, was die Zuordnung der einzelnen Stücke zu den verschiedenen bereits bestehenden oder noch zu definierenden Serien betrifft.

Teil 1 _ Gesichter

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berlin _ 1148 _ nachbarschaft

Kleine Lichtenberger Vogelkunde

 

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berlin _ 1147 – textil

Am Wochenende hat mich ein wunderbarer Beitrag für das „Lichtenberger Tafeltuch“ erreicht, ein partizipatives StickProjekt, das ich 2018 gemeinsam mit Kati Hyyppä begonnen hatte und das mich seitdem begleitet, um immer mal wieder aufgenommen und vervollständigt zu werden.

So auch jetzt, im Zuge meiner Vorbereitungen für die große Reise mit dem KUKUmobil, denn das Sticken wird, als textile und nomadische Ausdrucksweise „par excellence“ , weil leicht und luftig, seinen Platz im KUKUmobil finden.

Im September werdet ihr das „Lichtenberger Tafeltuch“ in seiner Gänze noch einmal im Museum Kesselhaus sehen können, bevor ich es in einer der vielen Kisten verwahre, in denen das Web-Material und die wenigen Kostbarkeiten verstaut sein werden, die mich begleiten.

Danke Antje, für deine Zeit und die Liebe, die in diesem Tuch steckt.

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berlin _ 1146 _ EINLADUNG

Am zweiten Junisamstag eines jeden Jahres wird seit 2005 der WWKIPDay, der WorldWideKnitInPublic-Day _ übersetzt als Weltstricktag _ gefeiert. Menschen kommen an diesem Tag in Parks, Museen, an Kulturstandorten und auf öffentlichen Plätzen zusammen und stricken, häkeln und sticken gemeinsam.

 Better living through stitching together!

Das ist unsere Devise. Wer schon einmal dabei gewesen ist, weiß, wie viel Spaß es macht. Diesen Spaß an der Freude wollen wir gerne teilen und weitergeben. Also kommt gerne dazu.

Es gibt viele Orte, an denen ihr Stricker:innen finden werdet. Wer in der WELT unterwegs ist, kann gerne HIER nachsehen.

Aber wer in BERLIN unterwegs ist, der kann gerne bei uns am Museum Kesselhaus, auf dem Gelände des Königin Elisabeth Krankenhauses, am nördlichen Rand des Landschaftsparks Herzberge vorbei schauen. Dort werden wir uns am Samstag Nachmittag ein schönes Plätzchen suchen und unsere Nadeln tanzen lassen.

Wer sich den ganzen Tag Zeit nehmen will, diese schöne Ecke von Berlin zu erkunden, der kann von der Frankfurter Allee aus mit einem Rundgang über den Zentralfriedhof beginnen, sich dann auf dem an diesem Tag stattfindenden Ökomarkt an der Stadtfarm stärken, und dann an den Schafweiden und dem Labyrinth vorbei weiter Richtung Norden zu uns ans Museum Kesselhaus kommen.

Dort seid ihr herzlich zum Nadeltanz willkommen. Wir freuen uns auf euch.

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berlin _ 1145 _ nachbarn

SPECIAL GUEST

Gestern ist es spät geworden. Wir haben im Innenhof des Museum Kesselhaus zusammengesessen, gewebt, gestickt, geredet…… Irgendwann waren auch die letzten Utensilien zusammengeräumt und an ihren ursprünglichen Platz zurückgebracht worden. Es gab nur noch meinen Webrahmen und eine Kiste mit Kleinkram, die in das KUKUmobil zurück mussten.

Also bin ich hin, Tür auf, Licht an, Kiste rein, Webrahmen rein, und auf einmal machte es PLOPP und etwas Kleines aber Schweres landete auf dem grauen Linoleumboden. Steffi, die mich begleitete, erkannte den besonderen Gast sofort:

Meine Güte, welche Freude. Weit Jaaaahhhreeeeeen habe ich keinen Maikäfer mehr gesehen. Ich erinnere mich noch, dass ich vollkommen überrascht einen gefunden hatte, kurz nachdem wir nach Puentetoma gezogen waren, in das kleine Dorf im Norden Spaniens. Es war auf einem Spaziergang, und ich konnte es kaum glauben. Das ist über 15 Jahre her.

Reinhard, es gibt sie also doch noch. Es mögen nicht mehr viele sein, aber EINER hat den Weg bis zum KUKUmobil gefunden. Vorsichtig habe ich im Starthilfe gegeben und er ist losgebrummt in die dunkle Nacht…….

 

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berlin _ 1144 _ textil

EINLADUNG:

Werbung in eigener Sache. Vielleicht habt ihr ja Lust? Und Zeit? Ich würde mich freuen.

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berlin _ 1143 _ nachbarschaft

Kleine Lichtenberger Vogelkunde

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berlin _ 1142 _ fundstücke

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berlin _ 1141 _ fundstücke

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berlin _ 1131 _ textil

BILDWIRKEREI im KESSELHAUS

Foto: Katalin Nagy

Naja, seit zwei Monaten stehe ich mit dem KUKUmobil am Museum Kesselhaus. Seit einem Monat hat das Museum wieder geöffnet und mit seinem Kulturprogramm für 2023 gestartet. Das sich beides in irgendeiner Weise miteinander verbindet, das ist so wie 2 und 2 zusammenzurechnen und bei 4  anzukommen.

Es gab also einen Bildwirkereikurs im Museum Kesselhaus. Kessel und Faden. Das passt erstaunlich gut zusammen.

Diesmal war es eine Art „Aufbaukurs“ Bildwirkerei. Alle, die an diesem Kurs teilgenommen haben waren schon mindestens einmal in einem Kurs bei mir.

So war der Anspruch ein anderer also gewohnt: die Grundkenntnisse waren vorhanden, alle kamen schon mit dem Wissen, worum es geht und worauf es ankommt und mit einem Entwurf, den sie umsetzen wollten. Die Grundlagen der Technik waren geklärt, das Ziel wagemutiger.

Einige brachten auch begonnene Arbeiten aus vorherigen Kursen mit, um sie fertigzustellen. Das Leben macht es nicht immer einfach im normalen Alltag die Zeit und Ruhe freizuschaufeln, die zum Wirken notwendig ist. Da braucht es manchmal einen äußeren Rahmen, wie ein Kursdatum.

Was immer gleich bleibt ist das kleine Wunder: Jede Arbeit ist eine Welt für sich. Jede Arbeit ist ein kleines Juwel, entstanden aus ein paar Fäden und viel Zeit, Energie, Beharrlichkeit, Freude und Konzentration.

Deisy

Deisy kommt aus Venezuela. Sie hat im ersten Kurs schon einen Baum gewebt. Nicht irgendeinen, sondern DEN Baum Venezuelas: einen Araguaney. Diesmal soll auf dem Webrahmen ein weiterer typischer Baum aus Venezuela entstehen: der Apamate, der ähnlich wie hier unsere Zierkirschen, die Straßen rosa schmückt, wenn er blüht.

 

Lucie

Lucie war in einem meiner ersten Kurse schon mit dabei und immer wenn die Herausforderungen des Lebens  es zulassen, folgt sie der Einladung zu einem weiteren Kurs. Unter anderem auch, um das Bild zu beenden, das sie irgendwann einmal begonnen hat: eine Kaffeebohne.

Sie hat ihren eigenen Webrahmen und ist daher bei der Entwurfsarbeit nicht daran gebunden, dass er in die drei Tage „passen“ muss. Sie klappt den Webrahmen am Ende des Kurses zusammen, und zu Beginn des nächsten wieder auseinander.

Die Aufgabe besteht darin, die Fäden, die man irgendwann losgelassen hat, sinnvoll wieder aufzunehmen. Beharrlichkeit, halt.

Für die herausfordernde Arbeit an den vielen in der Vertikale fast parallel verlaufenden Streifen, die ihr Entwurf birgt, ist uns eine schöne Lösung eingefallen: in bestimmten Abständen läuft ein Faden einmal über die gesamte Breite und schliesst so alle Spalten. Sie hat entschieden, dass dieser Faden sich auch farblich absetzen soll, und die Wirkung begeistert mich total, nicht nur optisch, sondern auch pragmatisch.

 

Angela

Auch Angela ist nicht das erste Mal bei einem Kurs mit dabei. Auch sie hat einen eigenen Webrahmen und kann daher frei vom Zeitdruck an ihrem Stück arbeiten. Das führt oft, wie bei ihr auch, dahin, dass man in Serien denkt: zum Beisiel ein Stück in den unterschiedlichsten Techniken durchzuspielen, oder unterschiedliche Techniken an einem Stück zu üben…..

Das heisst sie kann sich um das kümmern, was an den Wochenendkursen immer etwas zu kurz kommt, weil da das kleine Bild, das entstehen soll, im Mittelpunkt steht : Technik, Technik, Technik…….

 

Maren

Auch Maren arbeitet an einer kleinen Serie: es geht um die Sinnesorgane. Für mich ist es schön, zu sehen, dass die Begeisterung für die Bildwirkerei nicht nur für einen kurzen Augenblick in das Leben anderer geschwappt ist, sondern sich dort „festgesetzt“ hat.

Nach einer Serie kleiner Teppiche, die jeweils einem Sinnesorgan gewidmet sind, geht es jetzt darum, sie alle in einer  größeren Arbeit zusammenzubringen:

 

Katalin

Katalin hat ihren kleinen Arbeiten aus dem vorherigen Kurs mitgebracht und sich diesmal dafür entschieden, eine größere Arbeit in Angriff zu nehmen.

Ihre Bildkomposition ermöglicht es ihr, die Kontur als Stilelement aufzunhemen oder aufzubrechen, was es sehr spannend macht. Und sie kann Farbverläufe anlegen, die den flächigen Formen sehr viel Lebendigkeit geben werden.

 

Charlie

Charlie ist das zweite Mal dabei. Ihre zweite Bildwirkerei, die im entstehen ist, macht aus dem ersten Bild den Beginn einer kleinen Serie. Sie ist bei der gleichen Farbpalette geblieben. Aber da, wo bei der ersten Arbeit eine Küstenlinie sich vor dem Sonnenuntergang schob, steht jetzt ein japanisches Tempeltor.

Wie so oft bei der Wirkerei ist auch hier der Kreis mal wieder ein Thema. Und nicht nur dass, sondern der konzentrisch angelegte Farbverlauf ist und bleibt eine große Herausforderung für jede Wirkerin.

 

Hannah

Auch Hannah läßt sich gerne von der japanischen Kultur inspirieren. Das kann ich so sagen, weil die Bildwirkerei, an der sie jetzt arbeitet der dritte Entwurf ist, den ich begleite. Es gibt schon einen Vulkan, und es gibt eine Welle.

Das Spannende ist, dass auch bei diesem Entwurf die Farbpalette sehr nah bei der anderen liegt. Aber die  Kette ist fein und vor allem hat sie sich für einen sehr feinen Schuß entschieden, was natürlich zu einem ebenso feinen Gewebe führt. Zusammen mit der Bildkomposition, die sehr flächig angelegt ist, bekommt das Bild eine unglaubliche Ruhe und Konzentration.

Ein besonderes Thema: Der Spalt in der Vertikalen. Der Durchbruch in der Wand, der den Blick in die Ferne zulässt, überträgt sich auf das Gewebe, und ist als Spalt angelegt. Das ist für diese Komposition vollkommen schlüssig. Soviel zum Thema „Verbindungen“. Manchmal ist es auch stimmig, wenn es keine gibt.

 

Als aufmerksame Beobachter ist euch natürlich aufgefallen, dass ich keine fertige Arbeit zeige. Das hat seinen Grund: Dank der neuen Konstellation von Kursraum, Material und Zeitlicher Verfügbarkeit und der Großzügigkeit des Museum Kesselhaus konnten wir den Zeitdruck ganz zu beginn schon vor der Tür lassen.

 

Einige der Teilnehmerinnen haben eh inzwischen ihren eigenen Webrahmen und sind daher eigentlich von den Kursterminen und über lange Strecken auch von meinen Ratschlägen unabhängig.

Und alle habe ich einladen können, einfach an einem der Mittwochnachmittage zu kommen, an denen die Treffen rund um das Stoff.Taschen.Tuch stattfinden und ich eh vor Ort zu finden bin.

 

 

Diese Einladung gebe ich übrigens an euch alle weiter. Wenn ihr Lust habt zu Sticken, oder irgendein Fadenwerk im Körbchen liegen habt, das gerne mal ausgeführt werden möchte, wenn ich das Museum Kesselhaus und seine Umgebung kennenlernen wollt, wenn ich Lust auf einen Plausch habt, dann kommt gerne mittwochs zum Museum Kesselhaus. Wir sind von 15 bis 19 Uhr  vor Ort zu finden, draußen, wenn das Wetter es zuläß, ansonsten irgendwo in diesem wunderbaren Gebäude. Ich würde mich freuen.

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berlin _ 1140 _ nachbarn

Kleine Lichtenberger Vogelkunde

 

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berlin _ 1139 _ fundstücke

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berlin _ 1138 _ nachbarn

Kleine Lichtenberger Vogelkunde

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berlin _ 1137 _ textil

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berlin _ 1136 _ labyrinth

Als Vorbereitung für den Weltlabyrinth-Tag:

FORM und WEG

 

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berlin _ 1135 _ fundstücke

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berlin _ 1134 _ textil

Staffel 3. Episode 4 fast fertig.

Stroh zu Gold.

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berlin _ 1133 _ labyrinthe

An jedem ersten Samstag im Mai wird – angestoßen von „The Labyrinth Society“ – unter dem Motto „Walk as one for peace“ der Weltlabyrinthtag gefeiert.

All diejenigen, die von dem archaischen Symbol des Labyrinths, seiner Geschichte, seiner Deutung und Nutzung in den unterschiedlichsten Kulturräumen begeistert sind oder sich begeistern lassen wollen, sind eingeladen, an diesem Tag ein Labyrinth zu bauen oder ein bestehendes aufzusuchen, es zu begehen, es zu erleben….

Dieses Jahr möchte ich euch an einen besonderen Ort einladen: Auf dem Gelände des Königin Elisabeth Krankenhauses in Lichtenberg, am Rand des Landschaftsparks Herzberge, gibt es seit 2016 ein Labyrinth. Initiiert wurde sein Bau vom Evangelischen Diakoniewerk Königin Elisabeth (EDKE), konkret der Trauerwegbegleitung.

Diese liegt in Händen von Elvira Sandkühler, die ich vor einigen Tagen kennengelernt habe. Sie fand die Idee toll und so ist es mir eine große Freude, an diesem Tag über diesen wunderbaren Ort verfügen zu dürfen, euch einladen zu können, ihn kennenzulernen und zu erleben.

Zu erreichen ist das Gelände mit der Tram M8 oder 18, Haltestelle KEH, zu Fuß von der Siegfriedstrasse und der Allee der Kosmonauten, oder – verbunden mit einem Spaziergang durch den Landschaftspark – von der Frankfurter Allee (Lichtenberg).

Wir treffen uns um 12:45 Uhr direkt am Labyrinth. Ich freu mich auf euch.

https://www.worldlabyrinthday.org/
https://edke.de/trauerwegbegleitung

Im kleinen Masse und mit Faden und Nadel habe ich mich heute beim Sticktreff am Museum Kesselhaus eingestimmt auf diesen ganz besonderen Tag..

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berlin _ 1132 _ nachbarn

Meine „Kleine Lichtenberger Vogelkunde“ kommt heute klanglich daher…

 

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berlin _ 1130 _ fundstück

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berlin _ 1129 _ nachbarn

Kleine Lichtenberger Vogelkunde

Jeden Tag aufs Neue freu ich mich über diese bunt gefiederte Nachbarschaft.

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Berlin _ 1128 _ KUKUmobil

Plane drauf und gut is‘ es.

Die Arbeiten am Dach haben begonnen. Nicht, dass wir uns so sehr an die grüne Bauplane gewöhnen, dass aus dem Provisorium eine Dauerlösung wird.

Ich bin erleichtert, dass sie in den vergangenen vier Monaten so gute Dienste geleistet hat. Ich hatte meine SOrgen, es hat ja nicht gerade wenig geregnet. 🙂

Aber das Dach ist trocken geblieben. Jetzt kommt die EPDM-Dachfolie drauf.

Zuallererst muss der Dachüberstand anbesägt werden, den wir damals gelassen hatten, um im richtigen Moment zu entscheiden, wo genau das Dach enden soll. Ich hatte nicht erwartet, dass es den Gesamteindruck noch einmal so beeinflussen würde.

Ich bin begeistert.

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berlin _ 1127 _ nachbarn

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Berlin _ 1126 _ fundstück

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Berlin _ 1125 _ fundstück

Berliner Labyrinthe

 

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Berlin _ 1124 _ experimente

Eine alte Leidenschaft wiederentdeckt

Und SCHWUPS hat es mich wieder erwischt. Unvorbereitet, wie das dann immer so ist. Angefangen hat das alles mit dem Vorsatz der Resteverwertung. Uli hatte gefühlt seit Monaten zwei von unseren sechs Suppenteller „besetzt“ mit einem kleinen Perlensortiment, aus dem er kleine Bänder gefädelt hatte.

Zwei!!! Seit Monaten!!!! Reste!!!! Das geht irgendwie gar nicht. Also habe ich mir die Teller geschnappt, um sie frei zu arbeiten. Und so fing es an.

Seitdem habe ich zweimal so viele Perlen neu dazu gekauft, um die Farbpalette zu erweitern, habe mein altes Perlenresteglas sortiert, um die Perlen mit der passenden Größe rauszusuchen, nehme die Welt selektiv wahr mit dem Filter möglicher Motive und sitze nachts am Computer, mit den Kopfhörern im Ohr um irgendwelche Podcasts oder Interviews zu hören (der Braune Bär wurde akustisch begleitet von einem interessanten Gespräch mit dem Ukrainistik-Professor Roman Dubasevych über den Krieg & die Geschichte ).

Ich hab es immer noch nicht geschafft, vor Beginn der Fädelei einen „vernünftigen“ Entwurf zu machen. Letztendlich wäre es wohl sinnvoll, das   Bild auf Milimeterpapier vorzuzeichnen. Aber dann wäre der Zauber weg, das Bild Reihe für Reihe entstehen zu sehen und immer wieder neu entscheiden zu müssen oder zu können.

Mit der groben Zeichnung habe ich wohl meinen goldenen Mittelweg gefunden und jetzt, wo es „neue“ Reste gibt, wird es wohl auch noch  weitere Perlenteppiche geben. Wie alles, was mit Farben, Gestalten, Formen und Fäden zu tun hat, übt die Fädelei eine große Macht auf mich aus. SUCHTGEFAHR kann da gar nicht groß genug geschrieben werden.

Gut, dass es ein Ziel gibt: Vom 27.09. _ 01.10.2023 wird im Museum Kesselhaus Herzberge ein kleines Festival zum Aufbruch des KUKUmobils stattfinden. In diesen Tagen soll ein hauch von all dem zu erleben sein, was mein Wirken ausmacht: ein Blitz-Workshop, eine Pop-Up-Ausstellung, eine Labyrinthbegehung, eine Crowd-Funding-Auktion und ein Fest, ein FEST, ein FEST!!!

 

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Berlin _ 1123 _ textil

ANKÜNDIGUNG _ I

Seit Januar 2023 hat das KUKUmobil einen neuen Standort am Museum Kesselhaus Herzberge. Der Förderverein hat uns _ mich und mein mobiles Atelier _ auf meine Anfrage hin großzügig aufgenommen und wir beide fühlen uns wohl an diesem Ort, der uns altvertraut ist.

Foto entliehen aus: Fotoband MKH

Aus dieser räumlichen Nähe heraus entstanden Gedanken zu neuen Formaten der Zusammenarbeit hinsichtlich des kulturellen und künstlerischen Angebots des Kulturstandortes Museum Kesselhaus.

Hier das Ergebnis:

Es geht also wieder einmal um das STICKEN! Meine zweite textile Liebe. Und es geht um das Stofftaschentuch, als Ausgangsformat, mit all den Assoziationen, die dieses kleine Stückchen quadratischen Stoffes bei uns auslöst, oder eben nicht (mehr).

Bei mir tut es das. Bei der Auflösung der Wohnung meiner Mutter, nach ihrem Tod, habe ich eine kleine Sammlung von Taschentüchern aus meiner Kindheit gefunden. Einige davon stammen aus meiner ersten Kurerfahrung. Da war ich 5 Jahre alt und voller Heimweh. Dementsprechend waren es Sammlerinnen meiner bitteren Tränen und gleichzeitig liebe Vertraute in meiner Hosentasche.

Wie sieht es bei euch aus? Habt und benutzt ihr noch Stofftaschentücher? Verbindet ihr eine Erinnerung mit ihnen? Oder könnt ihr gar nichts damit anfangen?

An den 6 Nachmittagen werden wir jeweils ein Thema herausgreifen, ein Projekt vorstellen, das sich mit dem Stofftaschentuch oder mit dem Sticken beschäftigt. Als Vorbereitung dazu bin ich gerade fleißig dabei, in die Textil- und Kostümgeschichte einzutauchen. Faszinierend….!!!!!!

Und es gibt so viele interessante Projekte, die das Sticken als Ausdrucksmittel verwenden und extrem aktuelle Themen aufgreifen und behandeln.

Eins dieser Projekte ist mir in Berlin begegnet, kurz nach meiner Ankunft. Initiiert wurde es von der inzwischen zur Freundin gewordenen Künstlerin Anna Brägger. Die ROLA des GEDENKENS habe ich damals im MEK gesehen und war tief beeindruckt. Im aktuellen Kontext des Kriegs in der Ukraine bekommt sie eine große Wichtigkeit.

 

 

 

 

 

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Berlin _ 1122 _ experiment

Perlen haben mich immer schon fasziniert. Ich habe Ketten gefädelt, Bänder auf kleinen Webrahmen  gewebt, auch Perlenbilder hergestellt, meist als Stickerei auf Stoff. Was ich bisher noch nicht ausprobiert hatte, war die Herstellung eines größeren Stückes Perlengewebe.

Letzte Woche hab ich die Reste zusammengesucht und mich an die Arbeit gemacht:

Es gab ganz viel Grün, also fing es damit an. Dann dachte ich, es würde reichen, eine ungefähre Zeichnung von dem Motiv zu machen _ die Wahl viel auf eins meiner Lieblingsbilder mit einem meiner Lieblingstiere _ und drauflos zu fädeln……

Tatsache ist, dass ich bei diesem Experiment fleißig Erkenntnisse sammeln konnte, denn perfekt ist der erste Perlenteppich nicht geworden.

#1 _ Ich brauche definitiv besseres Licht oder eine stärkere Brille, um mich nicht zu verfädeln.
#2 _ Resteverwertung ist gut, aber besser ist es, wenn alle Perlen die gleiche Größe haben.
#3 _ Spontan arbeiten ist gut, vernünftige Vorlage zum Abzählen ist besser, wenn man aber möchte, dass das fertige Perlenbild dem Original so nahe wie möglich kommt (Millimeterpapier?)
#4 _ 2,2 mm war unter den gegebenen Umständen (Nadel und Zwirn) zu klein für diese Art von Fädelei. Mir sind zwar nur zwei Perlen weggeplatzt, aber manchmal war es nicht leicht, die Nadel ein viertes Mal durch die Perle zu fädeln. Besser also 2,5 oder 2,6mm.

ABER: es macht irrsinnig viel Spaß UND es fühlt sich unglaublich toll an, wenn das Stück größer wird. Geschmeidig, weich, wie ein Kettenhemd, nur in SCHÖN. Ich habe an Frodos Mithril-Hemd denken müssen.

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Berlin _ 1121 _ fundstücke

Landschaftspark Herzberge

Es ist schon ein Luxus, wenn man solch einen schönen Weg zur „Arbeit“ hat, denn den geht man ja fast jeden Tag, das bedeutet bei mir aktuell 1 Stunde am Tag, 30 Stunden im Monat.

Die Natur so nah zu erleben, die jahreszeitlich bedingten und täglich wahrnehmbaren Veränderungen zu begleiten…..

Betreut wird das Gelände von der Agrarbörse Ost  und am südlichen Rand des Geländes, zum Zentralfriedhof hin, befindet sich die Stadtfarm. Die hat übrigens nach der Winterpause ihre Türen wieder geöffnet und morgen findet der erste Markt 2023 statt.

Ich bleibe auf meinem Weg zugegebenermaßen derzeit oft an der Schafweide hängen, weil es mich mit tiefer Freude erfüllt, die Lämmer beim Spielen zu beobachten; manchmal auch unter einem Baum, bis ich den Vogel gefunden habe, der da gerade so besonders zwitschert, dass mein leider recht ungeübtes Ohr ihn herausgehört hat und meine Augen leitet….

Naja, und dann gibt es darüber hinaus noch so viele Elemente, die meine Aufmerksamkeit für einen Moment einfangen:

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Berlin _ 1120 _ textil

Staffel 3. Episode 1-3

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