
berlin _ 393
4 days madrid _ VII

(de) Manchmal traue ich meiner Erinnerung nicht mehr. Eigentlich kommt es sogar immer häufiger vor, dass ich mir unsicher bin. Irgendwie scheint die Speicherkapazität an ihre Grenzen zu kommen. Bilder überlagern und vermischen sich, neue entstehen. Gesehen-Geglaubtes, Fast-Vergessenes und Wiedererkanntes purzeln munter durcheinander und lassen diese Ungewissheit entstehen, die mir nicht ganz unsympathisch, aber doch ein wenig irritierend ist.
(es) Hay veces, que no me fío de mis recuerdos. Para decir la verdad, ocurre cada vez más a menudo que me producen inseguridad. De alguna manera parece que la capacidad de almacenamiento está llegando a su límite. Imágenes se sobreponen, se confunden, nuevas emergen. Lo „Creí-haberlo-visto“, lo „casi-olvidado“ y lo „reconocido“ se disponen en un caos delante de mi jo interior como las piezas de un puzzle o las cartas de un memory (juego de parejas) recién mezcladas. Y ahí aparece la incertidumbre que aunque no me disgusta del todo, sí reconozco que consigue irritarme un poco.

(de) Bei meiner Wanderung die Gran Via entlang sah ich dieses wunderbare Figuren-ensemble, das sich, von der Sonne angestrahlt, vor dem knallblauen Spätsommerhimmel abhob und eigentlich kaum zu übersehen war, SOFERN man hin und wieder mal nach oben schaute, was auf der Gran Vía leider nur Wenige zu tun pflegen, denn Schaufenster, Verkehr und Handys nehmen zu viel von der Aufmerksamkeit in Anspruch, die wir für unsere Umgebung aufbringen.
Zuerst war ich mir nicht sicher, dann aber wuchs die Überzeugung in mir, dass mir diese wunderbare Diana mit dem Pulk von Jagdhunden bestimmt aufgefallen wäre, wenn sie „schon immer“ da oben gestanden hätte. Ehrlich, so etwas hätte mir doch unmöglich entgehen können, oder? Und schon war sie da, die Ungewissheit. Ich habe meine madrider Freunde gefragt, aber bei niemandem hatte sie besondere Aufmerksamkeit erregt. Konnte es also doch sein, dass es sie wirklich schon seit Jahrzehnten gab und ich sie einfach nie gesehen hatte?
(es) Paseando por la Gran Vía me encontré con este maravilloso conjunto de figuras, que se alzó ante un cielo increíblemente azúl, perfilado por los rayos del sol otoñal. La verdad es que era difícil NO velo, siempre y cuando uno levanta la vista hacia arriba y no se deja atrapar por los escaparates, el tráfico y el mundo virtual.
En un primer momento me entraron dudas, pero rápidamente creció la convicción dentro de mí que hubiera visto a esta Diana si hubiera estado ahí en „mis años madrileños“. Vamos, que algo así no se me hubiera escapado ¿o sí? Y ahí estaba, la inseguridad. Pregunté a mis amigos madrileños, pero a nadie le llamó especialmente la atención. La tenían integrada en su imaginario urbano. ¿Podía ser posible que llevara ahí decenas de años y solo yo sin verla?
(de) Mir liess die Ungewissheit keine Ruh und als ich wieder vor dem Computer sass, hab ich doch tatsächlich eingegeben: Diana, Gan Via, und……. bin fündig geworden.
In einem Artikel von „El País“ vom 19. Oktober 2017 wird von der Skulptur berichtet, und sie ist tatsächlich neu, zumindest für jemaden wie mich, der schon lange nicht mehr die Gran Via rauf oder runter gewandert ist. Wir hatten also alle irgendwie recht, meine Bekannten, die sich an ihren Anblick inzwischen schon gewöhnt haben mögen, und ich, für die sie eine Neuigkeit darstellte.
Übrigens ist sie das auch in anderm Sinn. Denn es ist die erste von einer Frau entworfene Skulptur. Natividad Sánchez Fernández (Jaén, 1960), ist die Künstlerin, und der mexikanische Investor Jorge Díaz Estrada der Auftraggeber. Sein neues Projekt, die Nummer 31 der Gran Vía, ein 1925 von dem Architekten José Miguel de la Quadra Salcedo erbautes Gebäude, beherbergt nun nicht nur dieses wunderbare Ensemble aus einer von tollenden Hunden umsprungenen Jägerin, sondern ein Hotel der Kette Hyatt, das dieses Jahr eröffnet wurde. Möge es geniessen wer auch immer es sich leisten kann, ich begnüge mich mit einem Blick nach oben und werde versuchen, die neuentdeckte Künstlerin nicht wieder aus den Augen zu verlieren.
(es) Al final quería saberlo y busqué en Internet: Diana, Gran Vía……. y encontré la respuesta en un artículo de El País del 19 de octubre de 2017. Os dejo aquí el enlace, para que lo podáis leer, si es que os interesa. Resulta que los dos teníamos razón: para mí era nueva, mis amigos ya la habían integrado en su imaginario cotidiano.

(de) Hier noch ein Link zum Blog der Kunstschule La Palma, mit weiteren Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven
(es) Aquí el enlace al blog de la escuela de arte de La Palma, con más fotos, detalladas y tomadas desde distintas perspectivas.
4 days madrid _ VI
Ich weiss nicht, ob es euch auch so geht, wenn ihr andere Städte besucht, aber mich hat es nicht überrascht, dass mein Blick auf Madrid diesmal durch eine berliner Brille leicht getönt war. Nicht, dass ich beide Städte im Vergleich gegeneinander ausspielen würde. Das macht keinen Sinn, denn jede von ihnen steht für mich für einen Teil eines Lebens, für Erfahrungen, Menschen, Gefühle.
Aber ich bin mir nicht sicher, ob das Thema Fahrrad so viel Aufmerksamkeit bei mir geweckt, und meine Wahrnehmung derart auf bestimmte Dinge gelenkt hätte, wenn ich mich nicht derzeit zu den vielen Tausenden berliner FahradnutzerInnen zählen würde.
Auch wenn ich es mir nach wie vor nicht zutrauen würde, in Madrid mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, find ich es faszinierend, wie viel sich in dieser Stadt verändert, damit sie irgendeinmal so werden kann, dass selbst ich mich sehen, wie ich gemütlich durch ihre Strassen radel.
In den nächsten Monaten wird der Durchgangsverkehr in einen weiten Bogen um die Altstadt gelenkt. Das ist sicherlich ein heisses Eisen für die Lokalpolitik. Denn es wird nicht nur Zustimmung geben, unter den Bewohnern, den Inhabern von Ladenlokalen, Restaurants und dergleichen. Die nächsten Wahlen stehen im kommenden Frühling bevor. Auch wenn ich die Geschehnisse in Madrid nicht mehr mit so viel Interesse verfolge, seit ich in Berlin lebe, bin ich doch mit ihr verbunden, sei es auch nur weil es die Stadt ist, in der meine Kinder zur Welt gekommen sind. Und das meine ich nicht nur, hinsichtlich dessen, was auf ihrem Geburtsschein oder in ihrem Pass steht, sondern mich daran erinnernd, wo ich während der Schwangerschaft Erleichterung vor der Hitze gesucht und manchmal sogar gefunden habe; wo wir langgelaufen sind, auf dem Weg zum Krankenhaus, als die Wehen einsetzten; wo ich stille Eckchen zum gemütlichen Stillen fand und wir mit Freunden die ersten Kindergeburtstage gefeiert haben.

Würden wir heute noch dort leben, dann wäre der voll im Renaturalisierungsprozess befindliche Flusslauf des Manzanares sicherlich einer der Orte, an dem wir hin und wieder unsere Picknickutensilien ausbreiten würden, um den Enten beim Schnattern zuzuhören, uns von den Moskitos stechen zu lassen und den Blick zu geniessen, der sich von hier aus auf einen Teil der Stadt bietet.

Zu meiner Zeit war der Manzanares ein aufgestauert Kanal mit mehr oder weniger hohem Wasserspiegel, aber auf alle fälle ohne jedes Anzeichen von Vegetation. Auch hier streiten sich die gemüter. Die Anwohner klagen über die Mückenplage , die Kanufreunde über den Verlust der Übungssterecke. Ich finde, Madrid, das eh mit Grünflächen nicht übermässig bestückt ist, sollte froh sein, diesen Grünstreifen wiederzugewinnen, mit all seinen tierischen und pflanzlichen Bewohnern. Und ganz nebenbei ist dort eine lange Promenade zum Flanieren und Radfahren entstanden, die zumindest an dem Wochenende als ich dort war, extrem gut besucht war. Zumindest die Besitzer der Terrassencafés, denk ich mal, werden sich mit Kritik zurückhalten.

Blick auf Madrid
4 days madrid _ V
Mit Ampelstatements kennen die BerlinerInnen sich natürlich aus. Wer hat nicht ein T-Shirt, einen Briefbeschwerer oder eine Ausstechform mit dem berühmt gewordenen Ampelmännchen-MIT-HUT. Aber auch in Madrid werden die Amplen zu mehr als nur zur Lenkung des Verkehrsflusses genutzt. Egal ob offiziell oder inoffiziell. Auf einer Ampel ruhen eben viele Augen, da geht kein Weg dran vorbei.
De „semaforo-statements“ saben los berlineses mucho. Quien no cuenta una camiseta, un imán, un pisapapeles o un molde con la forma del hombrecito CON sombrero entre sus enseres? Pero también en Madrid, los semáforos se han convertido, desde hace algún tiempo, en más que un simple elemento urbano de regulación del tráfico. No importa si de manera oficial o no. Se mire como se mire, a cualquier semáforo lo miran a lo largo del día miles de ojos.
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BUNTE BILDER WEBEN LERNEN

So, das mag strategisch unklug sein, weil ich im vorherigen Eintrag um einen Kurs geworben habe, der noch eine/einen Mutigen braucht um stattfinden zu können, aber da es mir natürlich hauptsächlich darum geht, so viele Menschen wie möglich für die Bildwirkerei zu begeistern, dier der zweite Herbstkurs im Angebot. Diesmal geht es Reichtung Süden, nach Tempelhof Schöneberg. Dieser Kurs findet auf alle Fälle statt, es gibt schon 7 Anmeldungen. Aber ein oder zwei Plätzchen sind noch zu haben. 🙂
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Und wie ihr seht, ist er als Fortsetzungskurs aufgebaut. Kein „Muss“, sondern ein „Kann“, für alle, die Serien lieben und es nicht bei einer einmaligen Erfahrung bleiben lassen wollen. Genug auszuprobieren gibt es allemal. Ich bin seit über dreißig Jahren dabei und lerne und probiere und entdecke immer noch.
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Josef-Orlopp-Strasse, Lichtenberg, Berlin.
20 x 20 cm. Da passt was hin, finde ich.
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Josef-Orlopp-Strasse, Lichtenberg
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Herzbergstrasse, Lichtenberg
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Immer noch da. „Butterfly“ von Michele Tombolini in Friedrichshain, Berlin, entstand 2015 im Rahmen einer internationalen Kampagne gegen häusliche Gewalt gegen Kinder. Leider ich auch das Thema immer noch da.
Hier ein Video:
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Er ist fertig, der 4. Teil meines Musterpieces-Ensembles.
Terminada queda la cuarta parte de mi conjunto de „musterpieces“.



Jetzt kann es weiter gehen. Es gibt noch viel freie Wand.
Y a seguir, que queda mucha pared libre.
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Während sich die Kinder laut jubelnd im Irrgarten tummelten, haben wir während der Begehung des Bodenlabyrinths die Wärme des Sommers gespürt.
Schon beides nebeneinander zu finden, Labyrinth und Irrgarten. Und immer wieder spannend, die unterschiedlichen Deutungen auf den Infotafeln zu lesen.
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eräw tgroseg nemmoknie nied rüf nnew, netiebra ud tsedrüw saw
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Menos mal que o es románica, que si no, con tanto color……
Gefunden in den Gärten der Welt. Foto Jj S.G.
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(de) EIGENTLICH wollte ich heute mein 4. Musterpiece fertigstellen.
ABER das Wetter war viel zu schön um drin zu sitzen. Sonntag und die Jungs hatten keine Pläne, da war ein Familienausflug denkbar. Und es gibt immer noch berliner Grünflächen, die wir nicht kennen.
ALSO, Stadtplan raus und…… und das Los fiel auf: die Gärten der Welt. Während der IGA war uns der Eintritt zu teuer gewesen. Bei drei Leuten läppert sich da schnell etwas zusammen. Aber heute hat es irgendwie gepasst. Und wir haben es genosssen.
Natürlich habe ich eine Unmenge an Fotos gemacht, die ich noch aussortieren muss. Hier erst mal als Einstieg eine Art Familienporträt:




(es) AYER el plan para hoy era terminar la pieza que tengo en el bastidor. Le falta poco y me muero de ganas de verla finalizada y colgada con las demás del conjunto.
Pero HOY hacia demasiado bueno para quedarse en casa. Domingo, los chicos sin plan…. Eso pedía, casi podríamos decir „a gritos“ una excursión familiar. Y, dato importante,aún hay áreas verdes de Berlin que no conocemos.
ASÍ QUE sacamos el mapa, y decidimos visitar los Jardines del Mundo. Quedan relativamente cerca de donde vivimos ahora, pero durante la Feria de Jardinería la entrada no era justamente barata y tres personas juntaban en seguida una suma que no era moco de pavo. Por eso se nos había quedado la visita pendiente. Hoy encajó todo y lo hemos disfrutado.
Claro que he hecho un montón de fotos que intentaré subir pronto, pensando especialmente en algún que otra amigo/a de los y las que sabemos que disfrutan que este tipo de entradas. Vete-tu-a-saber si no sirven como abreboca para una (nueva) vista a Berlin. Porque la naturaleza como mejor se disfruta es en vivo y directo.


In der Spiegelspirale am Haupteingang der Gärten der Welt.
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blödsinnmachenderweise. die zeiten ändern sich.
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allee der kosmonauten, marzahn, berlin
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S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost























































Infotafel am Eingangstor





Foto Jj S.G.



