Monchique _ 2377 _ impresiones

 

Ingrid, Joseph und Kirstin

 

(de) Da jagt ein Sturmtief das nächste und es bleibt kaum Zeit, die Namen zu lernen. Ich habe in den vergangenen Tagen verstanden, dass das Schicksal es anscheinend gut mit dem KUKUmobil gemeint hat und ich nur froh sein kann, dass es bisher mit der Reise nicht weitergegangen ist. Tja, so schnell kann sich alles ändern. Vor zwei Wochen noch Ungeduld, jetzt Dankbarkeit. Hier, in den Falten der Sierra hat es fast pausenlos geregnet, mal mehr, mal weniger, aber der Sturm hat den weg hierher nicht gefunden. Ich weiss nicht, wie es dem KUKUmobil ergangen wäre, wenn es an diesen Tagen irgendwo an der Küste gestanden hätte. Die Fotos, die ich im Internet von den Spuren der Stürme finde, vor allem von Kirstin, die wohl am gewaltigsten gewütet hat, lassen mich vermuten, dass es durchaus kompliziert hätte werden können.

 

 

 

(es) Una tormenta tras otra azota la zona y apenas hay tiempo para aprender sus nombres. En los últimos días he entendido que el destino parece haber sido benevolente con el KUKUmobil y que solo puedo alegrarme de que el viaje aún no haya continuado. Así de rápido pueden cambiar las cosas. Hace dos semanas sentía una gran impaciencia y frustración, ahora siento enorme gratitud. Aquí, en los pliegues de la Sierra, ha llovido casi sin parar, a veces más, a veces menos, pero la tempestad no ha llegado hasta aquí. No sé qué le habría pasado al KUKUmobil si hubiera estado en algún lugar de la costa durante esos días. Las fotos que encuentro en Internet de los rastros de las borrascas, especialmente de Kirstin, que parece haber sido la más violenta, me hacen suponer que podría haber sido bastante complicado.

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2376 _ textil

Kurzwarenladen / mercería

 

(de) Es gibt ihn noch, hier in Monchique, einen Kurzwarenladen. Ich habe ihn entdeckt, weil ich auf der Suche nach einem Ersatzband für meine kleine Handytasche war, und bin diese Woche noch einmal hin, diesmal, weil ich nachsehen wollte, ob ich vielleicht rote Wolle für meine Mütze finde.

Ich kam ins Gespräch mit der Inhaberin/Verkäuferin (da bin ich mir nicht ganz sicher), so gut es eben geht mit meinen Kenntnissen der portugiesischen Sprache und ihren Kenntnissen der spanischen. Ich habe sie auf ihren schönen Schal angesprochen, den sie NATÜRLICH selbst gestrickt hat . Ich fragte sie, ob es im Portugiesischen ein besonderes Wort gibt, dachte dabei an die Mañanita, die „Bettjäckchen“ wie ich sie von den spanischen Frauen älterer Generationen kenne und sie ja auch meine Sieben Marien tragen. Ich hab es nicht geschafft, das herauszubekommen. Aber kurzentschlossen verschwand sie im hinteren Teil des Ladens und kam mit zwei weiteren Stücken zurück, die sie mir voller Stolz zeigen wollte: den Schal, an dem sie gerade arbeitet und einen, den sie vor über vierzig Jahren gehäkelt hat.

Zugegeben, nicht meine Farbe. ABER, wie so oft, empfinde ich eine tiefe Verbundenheit, wenn ich die Zufriedenheit spüre, mit der sie immer noch davon erzählt, wie mühsam und zeitaufwendig es war, diesen Schal fertigzustellen, und wie stolz sie daher immer noch ist, dass sie es geschafft hat.

 

(es) Todavía existe, aquí en Monchique, una mercería. La descubrí porque estaba buscando una cinta de repuesto para mi pequeña bolsa de móvil, y esta semana volví, esta vez porque quería ver si encontraba lana roja para mi gorro.

Entablé conversación con la propietaria/vendedora (no estoy muy segura), lo mejor que pude con mis conocimientos de portugués y sus conocimientos de español. Le comenté lo bonito que era su pañuelo, que, por supuesto, había tejido ella misma. Le pregunté si en portugués había una palabra especial para ello, pensando en las mañanitas, que me son tan familiares de las mujeres españolas de la generacion anterior a la mia y que también llevan mis Siete Marías. No conseguí averiguarlo. Pero, sin pensarlo dos veces, desapareció en la parte trasera de la tienda y volvió con otras dos piezas que quería mostrarme con orgullo: el pañuelo en el que estaba trabajando y otra que había tejido a ganchillo hacía más de cuarenta años.

Hay que reconocer que no es mi color. PERO, como siempre me suele ocurrir, siento una profunda conexión cuando percibo la satisfacción con la que sigue contando lo laborioso y lento que fue terminarlo y lo orgullosa que sigue estando de haberlo conseguido.

 

 

 

 

 

 

Übrigens: Ja, ich habe rote Wolle gefunden. / Por cierto, sí, he encontrado lana roja.

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Monchique _ 2375 _ impresiones

VERDE invierno / WinterGRÜN

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2374 _ gedanken

(de) Ich hab noch einmal einen Beitrag „nach oben geholt“, den ich bereits vor drei Wochen geschrieben habe, weil die Gedanken, die ich darin versuchsweise aufgelistet habe, mich über diese letzten Tage begleitet haben wie der Nebel und das Trommeln der Regentropfen auf dem Dach des KUKUmobils:

(de) He „rescatado“ un artículo que escribí hace tres semanas, porque las ideas que intenté enumerar en él me han acompañado estos últimos días como la niebla y el golpeteo de las gotas de lluvia sobre el techo del KUKUmobil:

 

(de) 08.01. …. das scheint mir Ewigkeiten her. Es zieht sich, wenn man nichts tun kann, als zu warten. Das sind die für mich schwierigsten Momente auf dieser Reise. Das Warten auf ein Feedback nach unzähligen Mails, die man geschrieben hat, um das KUKUmobil vorzustellen und um eine Stand- bzw. Aufenthaltserlaubnis anzufragen. Dieses schwarze Loch der brüllenden Stille, das so viel Energie verschluckt. 

# Eigentlich muss der Anhänger, der das KUKU mobil macht, im März zum TÜV. Zwei Jahre ist er dann unterwegs gewesen. Das muss, soweit ich weiss, irgendwo in Deutschland geschehen. Nicht besonders nachhaltig, finde ich, abgesehen davon, dass es mit hohen Kosten verbunden sein wird. Also bin ich gerade auf der Suche nach Alternativlösungen. Ich hab vor Kurzem gelernt, dass es in Lissabon eine Vertretung des TÜV Rheinland gibt. Ich werde dort mal nachfragen. Andererseits ist es vielleicht eine Lösung für die Frage nach einem Rückzugsort die Reise in Abschnitten zu verstehen und jeden Abschnitt damit abzuschliessen, dass ich an diesem Wunschort den Streifen webe, der die Erfahrungen dieser Strecke einfängt, d.h. ein halbes Jahr „Reisepause“ mache.

# Ein ganzes Jahr bin ich jetzt in Portugal unterwegs gewesen. Wenn ich darauf zurückschaue, dann erscheint es mir wenig Zeit, in der ich viel gelernt, viel gesehen und viele Menschen kennengelernt habe; wenn ich genauer hinschaue und mich daran erinnere, wie mühsam es manchmal war, dann zieht es sich…. Trotzdem, unterm Schnitt immer noch positiv!!!!

# Am 6. Januar hätte ich eigentlich den Standort hier in Monchique verlassen müssen, und ich weiss immer noch nicht genau wie und wohin, oder wohin und wie. Die Cámara hat mir großzügigerweise die Erlaubnis gegeben, mein Gastspiel etwas zu verlängern, bis die Frage geklärt ist. Alle Energie geht nach Vila do Bispo / Sagres, dem Südwestlichsten Zipfel Portugals. Vielleicht ist es naiv, oder dickköpfig oder, keine Ahnung was, vielleicht will ich mir oder uns etwas beweisen…… Was auch immer, es würde mich so glücklich machen, diesen ersten Abschnitt der großen Reise von Nord nach Süd dort zu beenden.  Aber zugegebenermassen machen mir diese Stressmomente, diese Ohnmacht und Ungewissheit immer wieder und immer noch zu schaffen, auch wenn ich mich in Geduld und Zuversicht übe. Ich weiss auch nicht wirklich, wie ich das ändern kann…. Ich habe gelernt, dass weder Medien noch Dokumente und nette Schreiben wirklich hilfreich sind. Was wirklich funktioniert ist ein persönlicher Kontakt. Die frage bleibt also: Wie schafft es das KUKUmobil, sein Heer an Botschafter:innen oder Bürgen zu vergrößern?

 

(es)

08/01… Me parece que ha pasado una eternidad. Cuando no se puede hacer nada más que esperar, el tiempo se hace eterno. Para mí, esos son los momentos más difíciles de este viaje. Esperar una respuesta después de enviar innumerables correos electrónicos para presentar el KUKUmobil y solicitar un permiso de residencia o de estancia. Ese agujero negro de silencio ensordecedor que absorbe tanta energía.

# Hecho es que el remolque que hace móvil al KUKU tiene que pasar la ITV en marzo. Lleva dos años en circulación. Por lo que sé, tiene que hacerse en algún lugar de Alemania. No me parece muy sostenible, aparte de que supondrá un coste elevado. Así que ahora mismo estoy buscando soluciones alternativas. Hace poco me enteré de que hay una delegación de la ITV de Renania en Lisboa. Voy a preguntar allí. Por otro lado, quizá una solución al problema de encontrar un lugar de retiro sea entender el viaje por etapas y concluir cada una de ellas tejiendo en ese lugar deseado la „tira“ que recoge las experiencias de ese tramo, es decir, hacer medio año de «descanso» por lo que se refiere a viajar, para centrarme en el trabajo de tejer.

# Llevo un año viajando por Portugal. Cuando echo la vista atrás, me parece poco tiempo en el que he aprendido mucho, visto mucho y conocido a mucha gente; cuando lo miro más de cerca y recuerdo lo difícil que fue a veces, se me hace largo… Sin embargo, en general el balance ¡sigue siendo positivo!

# El 6 de enero debería haber abandonado Monchique, y todavía no sé exactamente cómo ni adónde, o adónde y cómo. La Cámara me ha concedido generosamente permiso para prolongar mi estancia hasta que se aclare la cuestión. Toda mi energía se dirige hacia Vila do Bispo / Sagres, el extremo suroeste de Portugal. Quizás sea ingenua, o terca, o no sé qué, quizás quiera demostrarme algo a mí mismo o a nosotros… Sea como sea, me haría muy feliz terminar allí esta primera etapa del gran viaje de norte a sur. Pero, hay que reconocerlo, estos momentos de estrés, esta impotencia e incertidumbre, me siguen afectando, aunque me esfuerce por ser paciente y optimista. Tampoco sé muy bien cómo puedo cambiarlo… He aprendido que ni los medios de comunicación, ni los documentos, ni los escritos amables son realmente útiles. Lo que realmente funciona es el contacto personal. Así que la pregunta sigue siendo: ¿cómo consigue el KUKUmobil ampliar su ejército de embajadores y garantes?

 

 

(de)

# Mit dem Ende des ersten Abschnitts fällt die Ausrede weg, noch unterwegs zu sein und deshalb nicht am großen Webstuhl arbeiten zu können, weil ja noch was kommt auf der Strecke und man nicht weiß, was……; und die Zeit nicht reicht für das Erkunden, und das Lernen, und das Begegnen und die klienen Arbeiten und die große……  Aber der Ruf an den Webstuhl wird immer unüberhörbar.

# Inzwischen sind über 120 kleine Fragmente entstanden. Ich liebe diese Arbeit an den kleinen Stücken. Wer hätte das gedacht. Es gibt auch einige wunderbare Kompositionen, die nicht in 12 x 12 passen, die ich gerne weben würde. Vielleicht in 40 x 40, um nicht noch ein neues Format einzuführen. Und das alles, um mich von der großen Arbeit abzulenken? Ja, vielleicht, ein wenig schon. Ich hab Respekt vor der Herausforderung und etwas Furcht vor der Erwartungshaltung, meiner eigenen zuallererst. Gefühlt habe ich noch kein klares Bild davon, wie diese große Tapisserie denn  nun aussehen soll. Und ich frag mich, ob es hilfreich wäre, mich irgendwo „zu verkriechen“, also irgendwo einen Standort zu finden, an dem ich eine lange Weile stehen und arbeiten kann, ohne das etwas Neues zur Ablenkung wird…..

# Immer wieder habe ich mir in den nun fast zwei Jahren gefragt, was ich an dem Projekt oder meiner Kommunikation ändern sollte oder könnte, nicht um an den Punkt zu kommen, an dem ich mehr und mehr Menschen erreiche, sondern an den, wo die Suche nach dem nächsten Standort nicht so mühsam vonstatten geht, das KUKUmobil vielleicht sogar eingeladen wird. Bisher war es nur in Viana do Alentejo der Fall. Ansonsten ist es nach wie vor, trotz Fernsehbeiträgen und Interviews, eher so, dass ich gefühlt unendlich viele Mails schreibe und eine große Stille zurückkommt. Länger im Voraus planen? In längeren Reiseabschnitten denken? Kürzere Standzeiten? Hmmm….

 

(es)

# Con el final de la primera etapa, ya no hay excusa para decir que aún estoy de viaje y que por eso no puedo trabajar en el gran telar, porque aún hay cosas por hacer en el camino y no sé qué…; y no hay tiempo suficiente para explorar, aprender, conocer gente, hacer pequeños trabajos y el gran… Pero la llamada del telar es cada vez más inconfundible.

# Mientras tanto, han surgido más de 120 pequeños fragmentos. Me encanta trabajar en estas pequeñas piezas. Quién lo hubiera pensado. También hay algunas composiciones maravillosas que no caben en 12 x 12 y que me gustaría tejer. Quizás en 40 x 40, para no introducir un nuevo formato. ¿Y todo esto para distraerme del gran trabajo? Sí, quizás, un poco. Respeto el reto y temo un poco las expectativas, sobre todo las mías propias. Siento que aún no tengo una idea clara de cómo debería ser este gran tapiz. Y me pregunto si sería útil «esconderme» en algún lugar, es decir, encontrar un sitio donde pueda quedarme un buen rato trabajando sin que nada nuevo me distraiga…

# Una y otra vez, durante estos casi dos años, me he preguntado qué debería o podría cambiar en el proyecto o en mi comunicación. No para llegar a más y más gente, pero sí  para llegar a un punto en el que la búsqueda de la próxima ubicación no sea tan laboriosa, e incluso se invite al KUKUmobil. Hasta ahora, solo ha sido el caso en Viana do Alentejo. Por lo demás, a pesar de los reportajes televisivos y las entrevistas, sigo escribiendo un sinfín de correos electrónicos y recibiendo un gran silencio como respuesta. ¿Planificar con más antelación? ¿Pensar en tramos de viaje más largos? ¿Estancias más cortas? Hmmm…

 

 

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Monchique _ 2373 _ textil

Team – Event

 

(de) Es gab Anfang Januar noch ein zweites Bildwirkerei-WS in Monchique. Am 5.Januar hat die Associacao Vicentina alle ihre Mirarbeiter:innen eingeladen, einen Tag gemeinsam zu verbringen, und zwar nicht am Schreibtisch oder vor dem Bildschirm, auch nicht unterwegs, sondern mit handwerklicher Arbeit.

Dazu hatten sie den Korbflechter José Joaquim Rosa, die Palmflechterin Lurdes Silva (von der ich auf dem Weihnachtsmarkt einen kleinen Korb gekauft hatte) und mich eingeladen, um einen Vormittag lang eine kleine Einführung in unser jeweiliges Kunsthandwerk zu bieten.

Meine sechs „Opfer“ haben sich wacker geschlagen und fleissig und konzentriert gearbeitet.

 

(es) A principios de enero hubo un segundo taller de tapicería en Monchique. El 5 de enero, la Associacao Vicentina invitó a tod@s sus emplead@s a pasar un día junt@s, pero no en la oficina ni delante de la pantalla, ni tampoco de viaje, sino trabajando con las manos.

Para ello, invitaron al cestero José Joaquim Rosa, a la cestera de palma Lurdes Silva (a quien le compré una pequeña cesta en el mercado navideño) y a mí para ofrecer una pequeña introducción a nuestras respectivas artesanías durante una mañana.

Mis seis «víctimas» se defendieron muy bien y trabajaron con diligencia y concentración.

 

 

 

 

 

 

 

I

 

 

 

II

 

 

 

 

III

 

 

 

IV

 

 

 

V

 

 

 

 

 

VI

 

(de) Auf der Website des Vereins gibt es noch einige Fotos, auch von den beiden anderen Workshops. Hier der     LINK

(es) En la página web de la asociación hay más fotos, también de los otros dos workshops. Aquí os dejo el    LINK

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2372 _ memorias

Fábrica de Memórias

 

(de) So, ich hab es tatsächlich fast geschafft, all das mit euch zu teilen, was ich in Monchique in den letzten Wochen erlebt und erkundet, gehört, gesehen und gelernt habe. Es gibt noch eine Veranstaltung aus dem vergangenen Jahr, von der ich gerne erzählen möchte, denn indirekt hat sie dazu beigetragen, dass das KUKUmobil mit Unterstützung der Associação Vicentina nach Monchique kam. Es geht um die Vorstellung einer Zeitschrift, die den schönen Titel „Fábrica de Memórias“ trägt.

Dieses Projekt hat zum Ziel, die Inklusion durch die Aufwertung der Identität und der kulturellen Vielfalt zu fördern, indem es den Begünstigten Sichtbarkeit verschafft und ihre aktive Beteiligung fördert, das kulturelle Erbe als primäre Quelle der individuellen und kollektiven Bereicherung betrachtet und die Kultur als Ausdruck des Territoriums versteht.

 

(es) Bueno, por fin casi he conseguido compartir con vosotros todo lo que he vivido, explorado, oído, visto y aprendido en Monchique durante las últimas semanas. Hay otro evento del año pasado del que me gustaría hablaros, ya que, indirectamente, contribuyó a que el KUKUmobil llegara a Monchique con el apoyo de la Associação Vicentina. Se trata de la presentación de una revista que lleva el bonito título de «Fábrica de Memórias».

Este proyecto tiene como objetivo promover la inclusión mediante la valorización de la identidad y la diversidad cultural, dando visibilidad a los beneficiarios y fomentando su participación activa, considerando el patrimonio cultural como fuente primaria de enriquecimiento individual y colectivo y entendiendo la cultura como expresión del territorio.

 

 

(de) Mit zwei jährlichen Ausgaben, die im Juni und Dezember erscheinen, erscheint das Magazin in gedruckter Form und entwickelt redaktionelle Inhalte, die auf Sammlungen und Aufzeichnungen der älteren Bevölkerung und der Gemeinschaft im Allgemeinen basieren. Dabei werden immaterielle Aspekte im Zusammenhang mit der Natur und ihren Zyklen, die Beziehung zum Territorium, lokales Wissen und lokale Praktiken, Feste, Gastronomie, landwirtschaftliche Produktion sowie Veränderungen der Kulturlandschaft, das bauliche Erbe und die lokale Architektur behandelt.

(es) Con dos ediciones anuales, que se publican en junio y diciembre, la revista aparece en formato impreso y desarrolla contenidos editoriales basados en colecciones y registros de la población de edad avanzada y de la comunidad en general. Se tratan aspectos inmateriales relacionados con la naturaleza y sus ciclos, la relación con el territorio, los conocimientos y prácticas locales, las fiestas, la gastronomía, la producción agrícola, así como los cambios en el paisaje cultural, el patrimonio construido y la arquitectura local.

 

 

 

(de) Begleitet vom Prasseln des Regens auf das kleine Zelt auf dem Weihnachtsmarkt, sehr passend zur Jahreszeit, stellten Ana Rita Mateus (Leitende Technikerin für Kulturerbe) Sónia Felicidade (Associação Vicentina)  und Sara da Glória (Illustratorin) die Inhalte der Zeitschrift vor.

(es) Acompañadas por el repiqueteo de la lluvia sobre la pequeña carpa del mercado navideño, muy acorde con la época del año, Ana Rita Mateus (técnica superior de patrimonio cultural), Sónia Felicidade (Associação Vicentina) y Sara da Glória (ilustradora) presentaron los contenidos de la revista.

 

 

 

(de) Ich finde die Zeitschrift sehr schön gemacht. Auch wenn ich immer mehr hadere mit dem Papierformat, und ich mir nicht sicher bin, ob hier darauf geachtet wurde, welches Papier für den Druck verwendet wurde (von wegen viel Eukalyptus, wohin man schaut), find ich es doch immer wieder schön, solch ein Objekt in Händen zu halten, druckfrisch, allein der Geruch….. Die Illustrationen sind wirklich schön und die Inhalte sind eine Zusammenstellung und somit eine Zusammenfassung all dessen, was ich in meiner Zeit in Monchique erkundet habe: Die Geschichte der Markthalle, die besonderen Kamine in Monchique, die archäologischen Fundstätten…..

(es) Me parece que la revista está muy bien hecha. Aunque cada vez me cuesta mäas justificar el formato en papel y no estoy segura de si se ha prestado atención al tipo de papel utilizado para la impresión (por lo del mucho eucalipto por todas partes), siempre me gusta tener entre las manos un objeto así, recién impreso, solo por el olor… Las ilustraciones son realmente bonitas y los contenidos son una recopilación y, por lo tanto, un resumen de todo lo que he explorado durante mi estancia en Monchique: la historia del edificio del mercado municipal, las chimeneas especiales de Monchique, los yacimientos arqueológicos…

 

 

 

 

Maria Helena Albano Martiniano (Vereadora Cámara Municipal de Monchique), Vítor Campos (Presidente Associação Vicentina), Paolo Alves (Presidente Cámara Municipal de Monchique) Ana Rita Mateus (Técnica Superior de Patrimonio), Sónia Felicidade (Associação Vicentina), Sara da Glória (Illustratorin), José Gonçalo Silva (Presidente de la Junta de Freguesia de Monchique)

 

(de) Und was das alles mit dem KUKUmobil zu tun hat? Nun, in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift, die im Sommer erscheinen wird, geht es unter anderem um die textile Vergangenheit von Monchique und wenn wir es noch schaffen sollten, dann kommt vielleicht ein kleines Interview mit mir in die Zeitschrift. Das wäre eine Ehre!!!! Auf alle Fälle bin ich gespannt und werde versuchen, zumindest auch ein Exemplar dieser zweiten Ausgabe zu bekommen.

(es) ¿Y qué tiene que ver todo esto con el KUKUmobil? Bueno, en el próximo número de la revista, que saldrá en verano, se tratará, entre otras cosas, el pasado textil de Monchique y, si lo conseguimos, quizá se publique una pequeña entrevista conmigo en la revista. ¡Sería un honor! En cualquier caso, estoy deseando verlo y voy a intentar conseguir al menos un ejemplar de este segundo número.

 

 

 

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Monchique _ 2371 _ textil

Monchique Textil _ Part V

 

(de) Aber die „textile Geschichte“ wird nicht nur von „Einzelkämpferinnen “ geschrieben, oder gewebt. Es gibt einen Verein, der immer mal wieder Fäden in die Hände nimmt und Aktionen startet, um auf sich aufmerksam zu machen und Projekte zu unterstützen.

Dieser gemeinnützige Verein  „Associação Espiral de Vontades“ wurde 2011 gegründet. Damals entschied sich eine Gruppe von Freunden, eine Kampagne zur Sammlung von potentiellen Knochenmarkspender:innen zu organisieren. Diese Kampagne erhielt den Namen „Unidos até à Medula” (Vereint bis ins Mark). Da sie die gleichen Prinzipien der Zusammenarbeit, Solidarität, Ehrlichkeit, Gleichberechtigung, Verantwortung und sozialen Gerechtigkeit teilten, ließen diese Freunde es nicht dabei bewenden. Sie machten es sich zur Hauptaufgabe, sich für benachteiligte und sozial schwache Menschen und Familien einzusetzen, um die Chancenungleichheit zu verringern und ihre Integration in die Gesellschaft zu fördern… So entstand der Verein.

 

(es) Pero la «historia textil» no solo la escriben o tejen «luchadoras solitarias». Existe una asociación que, de vez en cuando, toma los hilos y pone en marcha iniciativas para llamar la atención sobre sus actividades y apoyar proyectos en curso.

Esta asociación sin ánimo de lucro, «Associação Espiral de Vontades», se fundó en 2011. En aquel entonces, un grupo de amigos decidió organizar una campaña para reclutar posibles donantes de médula ósea. La campaña recibió el nombre de «Unidos até à Medula» (Unidos hasta la médula). Como compartían los mismos principios de cooperación, solidaridad, honestidad, igualdad, responsabilidad y justicia social, estos amigos no se quedaron ahí. Se propusieron como objetivo principal ayudar a las personas y familias desfavorecidas y socialmente vulnerables, con el fin de reducir la desigualdad de oportunidades y promover su integración en la sociedad… Así nació la asociación.

 

 

(de) Kurz vor Weihnachten habe ich einige ihrer Mitglieder kennengelernt, als sie die Sitzgelegenheiten um den Weihnachtsmarkt mit selbst gehäkelten Bezügen schmückten.

(es) Poco antes de Navidad llegué a conocer algunas de las personas que forman parte de la asociación, cuando decoraron los bancos de la plaza alrededor del mercado de navidad con fundas hehcas por ellas.

 

 

 

 

 

 

 

(es) Espiral de Vontades presentó en 2018 una candidatura al Guinness World Records para la manta más grande del mundo. Para alcanzar este objetivo se necesitaron 112 225 rosetas y, para ello, se contó con el apoyo de todos, no solo en Portugal, sino en todo el mundo. Finales de 2023 se cerro el plazo de entrega. La manta se juntó y después fue dividida en más de 6000 mantas individuales que se repartieron en toda Portugal entre gente necesitada.

(de) Espiral de Vontades reichte 2018 eine Bewerbung bei Guinness World Records für die größte Decke der Welt ein. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden 112.225 Rosetten benötigt, und dafür kam Unterstützung nicht nur aus Portugal, sondern weltweit. Ende 2023 endete die Abgabefrist. Die Decke wurde zusammengenäht und anschließend in mehr als 6000 einzelne Decken aufgeteilt, die in ganz Portugal an bedürftige Menschen verteilt wurden.

 

 

 

 

(de) Es gibt im Internet noch ein kleines Interview zu diesem Porjekt, dass ihr HIER sehen könnt.

(es) He encontrado en internet (facebook) un pequeño reportaje que pod¡eis ver AQUÍ!

 

 

 

 

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Monchique _ 2370 _ textil

Monchique Textil _ Part IV

 

(de) Und Suzel ist nicht die einzige, die den Faden nicht abreißen läßt. Es gibt noch eine Weberin in Monchique, wenn sie auch in der letzten Zeit nur jedes erste Wochenende im Monat hier sein kann, um ihr Atelier öffnet. Aber ich bin ja inzwischen lange genug da, und konnte sie besuchen.

Auf ihrer Website steht über sie:

 

Zé Ventura wuchs in Monchique auf und prägte seinen Blick zwischen dem Familienhaus im Dorf (entworfen vom Architekten António Vicente de Castro) und den Besuchen bei seinen Großeltern in Caldas de Monchique, mit den Linien der modernen Architektur und den Farben der Berge; von der Küste der Algarve behält er das Licht und die Farbtöne des Meeres bei, und beide Einflüsse, die der Berge und die des Meeres, spiegeln sich unweigerlich in seinen Werken wider, da die innere Landschaft des Künstlers nicht nur aus Emotionen und dem inneren Bedürfnis zu schaffen besteht, sondern auch aus der äußeren Landschaft seiner Algarve.

Sie widmet sich parallel der Malerei und der Textilkunst  und beschäftigt sich dabei mit Weberei, experimenteller Tapisserie und Modedesign. Diese Vielfalt an sogenannten größeren und kleineren künstlerischen Ausdrucksformen fließt in die Schaffung einer interessanten und recht einzigartigen Palette von Werken ein, in denen die flache oder volumetrische Textur, die mit Farbe oder Fäden ausgeführt wird, zu einem Spiel der Techniken wird.

Ihre Arbeit greift die Frage der Kleidung als Kunstobjekt wieder auf, in einem Prozess, den wir in den Werken von Sonia Delaunay in den 1920er Jahren bis hin zur Wearables-Bewegung der 1960er Jahre verwurzeln können.

 

Link

 

(es) Y Suzel no es la única que mantiene viva la tradición. Hay otra tejedora en Monchique, aunque últimamente solo puede estar aquí el primer fin de semana de cada mes para abrir su taller. Pero yo llevo ya bastante tiempo aquí y he podido visitarla.

En su página web se dice lo siguiente sobre ella:

 

Zé Ventura  creció en Monchique y moldeó su mirada entre la casa familiar en el pueblo (diseñada por el arquitecto António Vicente de Castro) y las visitas a sus abuelos en Caldas de Monchique, con las líneas de la arquitectura moderna y los colores de la sierra; de la costa del Algarve, conserva la luz y los tonos del mar, y ambas influencias, la de la sierra y la del mar, se reflejan inevitablemente en sus obras, ya que el paisaje interior de la artista no solo se compone de las emociones y la necesidad intrínseca de crear, sino también del paisaje exterior de su Algarve.

Se dedica simultáneamente a la pintura y al arte textil, centrándose en el tejido, la tapicería experimental y el diseño de moda. Esta diversidad de formas de expresión artística, tanto grandes como pequeñas, se plasma en la creación de una interesante y singular gama de obras en las que la textura plana o volumétrica, realizada con pintura o hilos, se convierte en un juego de técnicas.

Su trabajo retoma la cuestión de la ropa como objeto artístico, en un proceso que podemos rastrear desde las obras de Sonia Delaunay en la década de 1920 hasta el movimiento Wearables de la década de 1960.

 

Link

 

(de) Ich hab es selbst bei meinem Besuch in ihrem Atelier verpasst, Fotos von ihren Arbeiten zu machen. Daher teile ich hier mit euch zwei Beispiele, die sie auf ihrem Instagram-Profil veröffentlich hat.

Mehr findet ihr                                               HIER

 

(es) De tanto hablar se me pasó completamente hacer alguna foto cuando la visité en su estudio aquí en Monchique. Así que comparto dos fotos de sus trabajos que publicó en su perfil de instagram.

 

Encontrais más                                              AQUÍ

 

 

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Monchique _ 2369 _ textil

Monchique Textil _ Part III

 

 

 

(de) Aber doch, María war nicht die letzte Weberin. Der Faden ist dünn, aber er ist noch nicht ganz abgerissen. Also ist auch die Hoffnung noch nicht ganz gestorben. In dem Video über María taucht Suzel Gamito auf, und sie hat mich im KUKUmobil besucht.

(es) Y no, María no fue la última tejedora. El hilo es fino, pero aún no se ha roto del todo. Así que la esperanza sigue en pié. En el vídeo sobre María aparece Suzel Gamito, que me visitó en el KUKUmobil.

 

 

(de) Sie webt, wenn ihre Arbeit als Krankenschwester es zuläßt. Und sie hat mir einige ihrer Arbeiten gezeigt. In einer der Mühlen, die hier in der Umgebung zu besichtigen sind, hingen einige alte gewebte Satteltaschen. Ich hab vor kurzem erst gelernt, dass die Strasse, die Alferce mit Monchique verbindet, erst 1951 gebaut wurde. Das ist noch gar nicht soooo lange her. Vorher war der Esel eins der Haupttransportmittel. Also eigentlich kein Wunder, dass es in jedem Haushalt Satteltaschen gab… und sicherlich gibt? Bestimmt hat es  schon eine Ausstellung dazu gegeben. Jedenfalls liebe ich sie. Und Suzel hat einige sehr schöne gemacht, auf die ich ein Auge geworfen habe…….

(es) Teje cuando su trabajo como enfermera se lo permite. Y me ha enseñado algunos de sus trabajos. En uno de los molinos que se pueden visitar aquí en los alrededores había colgadas unas antiguas alforjas tejidas. Hace poco me enteré de que la carretera que une Alferce con Monchique no se construyó hasta 1951. No hace tanto de aquello. Antes, el burro era uno de los principales medios de transporte. Así que no es de extrañar que en todos los hogares hubiera alforjas… ¿y las sigue habiendo? Seguro que ya ha habido alguna exposición sobre ello. En cualquier caso, me encantan. Y Suzel ha hecho algunas muy bonitas que me han llamado la atención…

 

 

Alforjas antiguas / Alte Satteltaschen

 

Die Satteltaschen von Suzel Gamito / Las alforjas de Suzel Gamito

 

 

Weitere Arbeiten von Suzel Gamito / Otros trabajos de Suzel Gamito

 

 

 

Suzel Gamito en Instagram:      LINK

Suzel Gamito / T-Ser en Facebook:     LINK

 

 

 

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Monchique _ 2368 _ textil

Monchique Textil _ Part II

 

(de) Auf der Suche nach der textilen Vergangenheit bin ich dank Ana Rita und Fabio auch auf Maria Nunes gestoßen, „die letzte Weberin von Monchique“. Als Rui Pires Santos diesen Artikel, mit dem Text von Marisa Avelino und den Fotos von  Eduardo Jacinto, 2015 veröffentlichte, war Maria Nunes 80 Jahre alt. Inzwischen lebt sie nicht mehr. Ihr Webstuhl, die Werkzeuge zur Leinenverarbeitung und ihre Arbeiten sind im Besitz der Familie geblieben. Leider gibt es keinen Ort, an dem sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, leider auch keinen, an dem ihr Wissen weitergegeben werden kann. Es mag gute Gründe dafür geben, dass die Familie diesen Schritt nicht getan hat. Ich hätte mich jedenfalls sehr darüber gefreut, irgendwo in Monchique einen Ort der Erinnerung und Wertschätzung für sie, die Leinenweberei und, wo wir schon dabei sind, für alle Gewerke zu finden, die hier in der Vergangenheit ausgeübt wurden und vereinzelt noch werden. So als anfassbare, erlebbare Bibliothek. Mir wurde erzählt, dass es ein Projekt für ein Museum gibt. Vielleicht findet ja dort die Erinnerung an ihr Wirken einen passenden Raum.

(es) En mi búsqueda del pasado textil  descubrí, gracias a Ana Rita y Fabio, a Maria Nunes, «la última tejedora de Monchique». Cuando  Rui Pires Santos publicó este artículo en 2015, con el texto de Marisa Avelino y las fotos Eduardo Jacinto, Maria Nunes tenía 80 años. Ahora ya no vive. Su telar, las herramientas para trabajar el lino y sus obras han permanecido en manos de la familia. Lamentablemente, no hay ningún lugar donde se muestran al público, ni tampoco donde se pueda transmitir su saber. Puede que haya buenas razones para que la familia no haya dado este paso. En cualquier caso, me habría encantado encontrar en algún sitio de Monchique un lugar de recuerdo y reconocimiento para ella, para el tejido del lino y, ya que estamos, para todos los oficios que se practicaban aquí en el pasado y que aún se practican de forma aislada. Como una biblioteca tangible y viva. Me han dicho que hay un proyecto para crear un museo. Quizás allí encuentre un espacio adecuado el recuerdo de su trabajo.

 

LINK

 

 

(es) La dulzura y la alegría con la que cuenta cómo es vivir para el arte del tejido solo se ven empañadas por la tristeza de no tener a quién transmitir los conocimientos de este arte. «Hay mucha gente a la que le gusta y le interesa. Pero como da mucho trabajo y no reporta grandes beneficios económicos, no resulta atractivo para la gente. Si fuera al revés, no me faltarían aprendices. Así no vamos a ninguna parte», se lamenta con desánimo.

En el municipio de Monchique ya quedan pocos artesanos de oficios antiguos (tejido, mimbre, madera y calzado). En la sociedad contemporánea, surgen artistas que se adaptan a los tiempos modernos aportando algo nuevo a lo que ya existe, sin embargo, «otras artes se pierden por no ser tan rentables como se desearía». «Siendo la última tejedora de Monchique, me da mucha pena que no haya nadie que continúe con este arte», destaca con tristeza.

 

(de) Die Sanftheit und Freude in der Stimme, mit der sie erzählt, wie es ist, für die Kunst des Webens zu leben, wird nur durch die Traurigkeit getrübt, niemanden zu haben, an den sie das Wissen dieser Kunst weitergeben kann. „Es gibt viele Menschen, die daran Gefallen finden und sich dafür interessieren. Aber da es sehr viel Arbeit ist und nicht viel Geld einbringt, ist es für die Menschen nicht attraktiv. Wäre es umgekehrt, hätte ich keinen Mangel an Lehrlingen. So kommen wir nicht weiter“, klagt sie entmutigt.

In der Gemeinde Monchique gibt es nur noch wenige Handwerker, die alte Handwerkskünste (Weben, Flechten, Holz- und Schuhmacherei) ausüben. In der heutigen Gesellschaft gibt es Künstler, die sich an die moderne Zeit anpassen und etwas Neues in das Bestehende einbringen, aber „andere Künste gehen verloren, weil sie nicht so rentabel sind, wie man es sich wünschen würde“. „Als letzte Weberin in Monchique bedaure ich sehr, dass es niemanden gibt, der diese Kunst weiterführt“, betont sie traurig.

 

 

 

(de) Ich hab noch etwas weiter gesucht und diesen kleinen Film gefunden, der im Rahmen des Projekts  „Monchique Serra e Artes” entstanden ist.  Gefördert wurde das Projekt von der Asociación Vicentina, der Junta de Freguesia de Alferce, der Junta de Freguesia de Marmelete und der Junta de Freguesia de Monchique im Rahmen der OPERATION 10.2.1.6. RENOVACIÓN DE PUEBLOS (DORFerneuerung) zur Unterstützung der Erhaltung, Bewahrung und Aufwertung des lokalen Kulturerbes (Landschaft und Umwelt, einschließlich Sensibilisierungsmaßnahmen), verwaltet von der GAL (Grupo de Acción Local, Lokale Aktionsgruppe) ADERE 2020. Kofinanziert durch das Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums 2014-2020, Leader, Portugal 2020 und die Europäische Union.

(es) He seguido buscando y he encontrado este pequeño documental que se hizo en el marco del royecto «Monchique Serra e Artes» promovido por la Asociación Vicentina, la Junta de Freguesia de Alferce, la Junta de Freguesia de Marmelete y la Junta de Freguesia de Monchique, en el marco de la OPERACIÓN 10.2.1.6. RENOVACIÓN DE PUEBLOS, de apoyo a la preservación, conservación y valorización de los elementos patrimoniales locales (paisajísticos y medioambientales, incluidas acciones de sensibilización), gestionado por el GAL (Grupo de Acción Local) ADERE 2020. Cofinanciado por el Programa de Desarrollo Rural 2014-2020, Leader, Portugal 2020 y la Unión Europea.

 

 

(de) Und ich habe auch noch dieses Interview gefunden. Das ist von 1995. Ich fand es einfach schön, die Stimme von María zu hören, auch wenn ich zugeben muss, dass ich nicht alles verstehe. Aber das muss man ja auch nicht unbedingt. Die Seele eines Menschen erfasst man auch so.

(es) Y también he encontrado esta entrevista. Es de 1995. Me ha encantado escuchar la voz de María, aunque debo admitir que no lo entiendo todo. Pero tampoco es necesario. El alma de una persona se capta de todas formas.

 

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Monchique _ 2367 _ textil

Monchique Textil _ Part I

4000 Jahre, was bleibt?! / 4000 años, ¿qué queda?

 

(de) Bei meiner ersten Erkundung Monchiques im Rahmen des Festivals de Caminhadas   habe ich Fabio Capela kennengelernt. Er hat Archäologie und Geschichte an der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Coimbra studiert. Dort hat er auch seinen Master in Archäologie und Territorium mit der Arbeit „Beiträge zum Wissen über die jüngere Vorgeschichte und Frühgeschichte der Serra de Monchique” erworben. Seit 2014 ist er als leitender Techniker in der Gemeinde Monchique tätig. Er hat verschiedene Forschungsarbeiten durchgeführt und mit mehreren Forschern und Institutionen zusammengearbeitet, um das vielfältige historische und archäologische Erbe der Gemeinde Monchique zu bewahren, zu untersuchen, bekannt zu machen und aufzuwerten.

Ana Rita hatte mir bei einem unserer ersten Gespräche schon berichtet, dass Monchiques textile Vergangenheit weit in die Vergangenheit zurückreicht. Sie meinte, ich solle ich ihren Kollegen Fabio fragen, der genauere Infos dazu hat. Und genau das hab ich getan. Und emailwendend hat er mir einige Dokumente und Fotos zugeschickt, die ich natürlich mit großer Begeisterung gelesen habe.

(es) Durante mi primera exploración de Monchique en el marco del Festival de Caminhadas conocí a Fabio Capela. Estudió Arqueología e Historia en la Facultad de Letras de la Universidad de Coimbra. Allí también obtuvo su máster en Arqueología y Territorio con la tesis «Contribuciones al conocimiento de la prehistoria reciente y la protohistoria de la Serra de Monchique». Desde 2014 trabaja como técnico superior en el municipio de Monchique. Ha realizado diversos trabajos de investigación y colaborado con varios investigadores e instituciones para preservar, estudiar, dar a conocer y valorizar el rico patrimonio histórico y arqueológico del municipio de Monchique.

Ana Rita ya me había contado en una de nuestras primeras conversaciones que el pasado textil de Monchique se remonta a tiempos muy antiguos. Me dijo que le preguntara a su colega Fabio, que tenía información más detallada al respecto. Y eso es precisamente lo que hice. En un correo electrónico, me envió algunos documentos y fotos que, por supuesto, leí con gran entusiasmo.

 

 

(de) Denn textile Funde sind in der Archäologie selten. Unter normalen Umständen werden sie, einmal „unter der Erde“ schnell abgebaut, egal ob sie pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sind. Manchmal  jedoch führen besondere Umstände dazu, dass sie erhalten bleiben, zum Beispiel dort, wo es besonders trocken, oder besonders kalt ist. Auf der Iberischen Halbinsel im Südosten Spaniens gibt es Orte mit extremer Trockenheit, was die Erhaltung und Entdeckung von Überresten prähistorischer Stoffe ermöglicht hat.

Auch Torfmoore, einige Seen und sogar bestimmte Flüsse, in denen keine Luftzirkulation, sondern eine Zirkulation von Huminsäuren stattfindet, sind Umgebungen, die ebenfalls eine gute Konservierung von organischen Materialien ermöglichen. Dies ist in einigen Regionen Nordeuropas und Mitteleuropas der Fall – die Moorleichen aus Dänemark, Deutschland und Schottland sind beispielsweise sehr bekannt.

(es) Resulta que hallazgos textiles son poco frecuentes en arqueología. En circunstancias normales, una vez «bajo tierra», se descomponen rápidamente, independientemente de si son de origen vegetal o animal. Sin embargo, a veces hay circunstancias especiales que hacen que se conserven, por ejemplo, en lugares especialmente secos o fríos. En la península ibérica, en el sureste de España, hay lugares con una sequedad extrema, lo que ha permitido la conservación y el descubrimiento de restos de tejidos prehistóricos.

Las turberas, algunos lagos e incluso determinados ríos, en los que no hay circulación de aire, sino de ácidos húmicos, son también entornos que permiten una buena conservación de los materiales orgánicos. Este es el caso de algunas regiones del norte y centro de Europa; por ejemplo, son muy conocidos los cadáveres de las turberas de Dinamarca, Alemania y Escocia.

 

 

(de) Im Süden Portugal ist es nun weder extrem trocken noch extrem kalt und Moore gibt es auch nicht. ABER es gibt noch eine dritte Bedingung, unter der Textilien erhalten bleiben können.  Korrosionsprodukte von Metallen, aus denen Eisenartefakte oder Kupferlegierungen bestehen, die im Boden vergraben sind, sind oft verantwortlich für die Konservierung von Textilien, die in direktem Kontakt mit ihnen stehen. Menschliche Bestattungen mit ihren metallischen Grabbeigaben sind die wichtigsten Kontexte, in denen erhaltene Textilreste gefunden werden.

Genau das ist  hier in Monchique der Fall gewesen. Bei archäologischen Ausgrabungen durchgeführt von Abel Viana, José Formosinho und Veiga Ferreira,  im Jahre 1948 in der Nekropole von Belle France in der Umgebung von Caldas de Monchique wurde in Grab 1 (neben anderen Artefakten) ein Stofffragment gefunden. Es handelt sich um einen kleinen Stoffstreifen, der viermal gefaltet war und eine Kupferaxt umhüllte.
Mikroskopische Untersuchungen ergaben, dass der Stoff pflanzlichen Ursprungs ist, genauer gesagt aus Leinen, und als Taft klassifiziert wurde.

(es) En el sur de Portugal no hace ni mucho calor ni mucho frío, y tampoco hay pantanos. PERO hay una tercera condición que permite que tejidos se conserven. Los productos de corrosión de los metales que componen los artefactos de hierro o las aleaciones de cobre enterrados en el suelo suelen ser los responsables de la conservación de los textiles que están en contacto directo con ellos. Los entierros humanos con sus ofrendas funerarias metálicas son los contextos más importantes en los que se encuentran restos textiles conservados.

Esto es precisamente lo que ha ocurrido aquí, en Monchique. En las excavaciones arqueológicas realizadas por Abel Viana, José Formosinho y Veiga Ferreira en 1948 en la necrópolis de Belle France, en los alrededores de Caldas de Monchique, se encontró en la tumba 1 (entre otros artefactos) un fragmento de tela. Se trata de una pequeña tira de tela doblada cuatro veces que envolvía un hacha de cobre. Los exámenes microscópicos revelaron que el tejido era de origen vegetal, más concretamente de lino, y se clasificó como tafetán.

 

 

 Fragmento textil encontrado 1947 con más de 4000 años de edad

 

(de) Die durchgeführte Analyse ergab, dass dieses Fragment rote Streifen aufweist, die nach der Herstellung des Stoffes angebracht wurden, höchstwahrscheinlich mittels einer Pinseltechnik. Der verwendete Farbstoff stammt aus einer in Portugal wild wachsenden Pflanze, die als Färberkrapp, Granza oder Ruiva-dos-tintureiros (Rubia tinctorum L.) bezeichnet wird. Diese Pflanze wird seit Urzeiten wegen ihrer roten Wurzel angebaut, die verschiedene Glykoside (Alizarin, Purpurin usw.) mit färbenden Eigenschaften enthält.

Die Radiokarbondatierung ergab, dass dieser Stoff Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. hergestellt wurde, also in der Zeit, die als Chalkolithikum oder Kupferzeit bezeichnet wird. Mit einem Alter von über 4000 Jahren ist dieser luxuriöse Leinenstoff mit roten Streifen das älteste bekannte Exemplar auf der Iberischen Halbinsel. Heute wird diese archäologische Rarität im Geologischen Museum von Lissabon ausgestellt, aber Fabio hat mir ein Foto von einer Ausstellung geschickt, die den textilen Fund 2015 in Monchique zeigte.

(es) El análisis realizado reveló que este fragmento presenta rayas rojas que se aplicaron después de la fabricación de la tela, muy probablemente mediante una técnica de pincelado. El tinte utilizado proviene de una planta silvestre de Portugal conocida como rubia, granza o ruiva-dos-tintureiros (Rubia tinctorum L.). Esta planta se cultiva desde tiempos inmemoriales por su raíz roja, que contiene diversos glucósidos (alizarina, purpurina, etc.) con propiedades colorantes.

La datación por radiocarbono reveló que este tejido se fabricó a mediados del tercer milenio antes de Cristo, es decir, en la época conocida como Calcolítico o Edad del Cobre. Con más de 4000 años de antigüedad, este lujoso tejido de lino con rayas rojas es el ejemplar más antiguo conocido en la Península Ibérica. Hoy en día, esta rareza arqueológica se exhibe en el Museo Geológico de Lisboa, pero Fabio me ha enviado una foto de una exposición que mostraba el hallazgo textil en Monchique en 2015.

 

 

Exposición en 2015 en Monchique

 

(de) Ich weiss, ich weiss, es sind nur kleine Fitzelchen alten Gewebes, aber ein Weberinnenherz hüpft da einfach vor Freude an die Decke und durch sie hindurch!!!

(es) Lo sé, lo sé, solo son pequeños trocitos de tela vieja, ¡pero el corazón de una tejedora salta de alegría hasta el techo y más allá!

 

 

Quelle:
SOARES, A. M.; RIBEIRO, M. I. (2003) – Identifizierung, Analyse und Datierung eines bemalten Stoffes aus einem Megalithdenkmal der Nekropole von Belle France (Monchique, Algarve, Portugal). Libro de Resúmenes de Actas del V Congreso Ibérico de Arqueometría. Puerto de Sta. María, S. 155-156.
Fuente:
SOARES, A. M.; RIBEIRO, M. I. (2003) – Identificación, análisis y datación de un tejido pintado procedente de un monumento megalítico de la necrópolis de Belle France (Monchique, Algarve, Portugal). Libro de Resúmenes de Actas del V Congreso Ibérico de Arqueometría. Puerto de Sta. María, pp. 155-156.

 

 

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Monchique _ 2366 _ textil

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2365 _ fundstück

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2364 _ fundstück

 

 

 

 

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Monchique _ 2363 _ wanderung

PR 5 _ PequeñoRecorrido „Cascadas“

 

 

 

It’s all about water

 

(de) Die Sonne scheint und da für die kommenden Tage Regen angesagt ist, hab ich mir den Rucksack geschnappt und bin noch einmal los. Hoch zum Fóia auf dem kürzesten Weg, denn diesmal waren mein Zeil die drei Wasserfälle, die die Wanderroute 5 miteinander verbindet.

(es) El sol brilla y, como se prevé lluvia para los próximos días, he cogido la mochila y me he puesto en marcha una vez más. Subo a Fóia por el camino más corto, porque esta vez mi objetivo son las tres cascadas que se conectan a través de la ruta de senderismo 5.

 

Frischwasserkanal _ Monchique

 

 

 

(de) Der Wasserfall „Penedo do Buraco“ ist der erste, an dem der Wanderweh vorbeiführt. Laut Infoblättchen führt die Ribeira de Seixe  nicht das ganze Jahr Wasser. Wenn der Sommer heiss und trocken ist, dann bleibt es auch hier ruhig. Jetzt ist natürlich einiges los.

(es) La cascada «Penedo do Buraco» es la primera por la que pasa la ruta. Según el folleto informativo, la Ribeira de Seixe no lleva agua durante todo el año. Cuando el verano es caluroso y seco, aquí también se extiende el silencio. Ahora, por supuesto, hay bastante movimiento.

 

 

 

Penedo do Buraco

 

(de) Entlang der gesamten Route wartet ein fröhlicher Wechsel von Wasserfällen, einzelnen Korkeichen in einem Heer aus Eukalyptus, ehemaligem Terrassenanbau und beeindruckenden Aussichten auf mich … und ab und zu einen Höhleneingang. Das ist eine mir so unendlich fremde Welt, dass ich nur kurz reingeschaut habe. Der Vollständigkeit halber. Ich hab bei einer schnellen Suche keine Info darüber gefunden, ob es einen Club, Verein oder dergleichen gibt, die diese Höhlen genauer erkundet. Ich weiss auch nicht, wie tief sie sind. Vielleicht reichen sie gerade dem ein oder anderen Tier als Unterschlupf. Mein Hunger nach Risiko und meine Neugier sind nicht groß genug, um weiter zu forschen. Man kann vielleicht aber man muss ja nicht überall seine Nase reinstecken.

(de) A lo largo de toda la ruta me esperaba una alegre sucesión de cascadas, alcornoques aislados entre un ejército de eucaliptos, antiguos cultivos en terrazas e impresionantes vistas… y, de vez en cuando, la entrada a una cueva. Es un mundo tan ajeno para mí que solo eché un vistazo rápido. Por completar la información. En una búsqueda rápida no he encontrado información sobre si existe algún club, asociación o similar que explore estas cuevas con más detalle. Tampoco sé qué profundidad tienen. Quizás tan solo sirvan de refugio a algún animal. Mi sed de riesgo y mi curiosidad no son lo suficientemente grandes como para seguir investigando. Por poder se puede, pero tampóco hay que meter las narices en todas partes.

 

 

 

 

 

Preto

 

(de) Kurz vor der Spitze des Fóia geht es wieder bergab. Kurz danach hatte ich eine überraschende Begegnung mit einem kleinen Trupp Schweinen, den kleinen, schwarzen. Sie liefen frei durch die Landschaft und es schien ihnen sehr gut zu gehen. Sie waren so beschäftigt damit, den Boden nach etwas Essbarem abzusuchen, dass sie mich keines Blicks gewürdigt haben.

(es) Poco antes de llegar a la cima del Fóia, el camino vuelve a descender. Poco después, tuve un encuentro sorprendente con una pequeña manada de cerdos, pequeños y negros. Corrían libremente por el campo y parecían estar muy a gusto. Estaban tan ocupados buscando algo comestible en el suelo que ni siquiera me prestaron atención.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Nachdem ich eine lange Strecke mit dem Rauschen im linken Ohr gewandert bin, kam endlich wieder ein Bach in Sicht. Eigentlich rauscht es in jeder Falte dieser Landschaft, und einige Trampelpfade führen immer mal wieder ins Dickicht, ohne dass abzusehen ist, wie wir, oder wohin. Die Erfahrungen hat mich gelehrt, dass solche Wege nur für Ortskundige (Mensch oder Wildschwein) begehbar sind. Und angesichts der Steilheit der Hänge, bleib ich lieber auf dem gekennzeichneten Weg. Da braucht es eben manchmal etwas Geduld, bis man dahin kommt, wohin man will.

Belohnt wird man dafür mit drei Wasserläufe hintereinander und der dritte war der Cerca, der direkt neben der dort entlangführenden Strasse, auf der der Wanderweg entlangführt, über einen hohen Felsen als Wasserfall „do Chilrao“ ca. 15 Meter in die Tiefe fällt. Der Cerca schlängelt sich übrigens von hier aus bins nach Aljezur, wo er im Meer mündet.

 

(es) Después de caminar un largo trecho con un zumbido en el oído izquierdo, por fin volví a ver un arroyo. En realidad, en cada pliegue de este paisaje habita un zumbido, y de vez en cuando se ven senderos que conducen a la espesura, sin que se pueda ver cómo de lejos ni adónde. La experiencia me ha enseñado que esos caminos solo son transitables para quienes conocen el lugar (personas o jabalíes). Y dada la pendiente de las laderas, prefiero quedarme en el camino señalizado. A veces hay que tener un poco de paciencia hasta llegar a donde se quiere.

La recompensa son tres cursos de agua consecutivos y el tercero es el Cerca, que cae como cascada „do Chilrao“ unos 15 metros por una alta roca justo al lado de la carretera por la que discurre la ruta de senderismo. Por cierto, el Cerca serpentea desde aquí hasta Aljezur, donde desemboca en el mar.

 

 

 

 

 

Wasserfall „Chilrao“

 

 

 

 

 

(de) Irgendjemand scheint nicht begeistert davon zu sein, dass hier Menschen durch die Landschaft wandern. Fast die gesamten hinweisschilder des sonst sehr gut gekennzeichnete Wanderwegs wurden zerstört. Das ist ansich, wenn man auf soch einem Wanderweg ist, nicht besonders tragisch, aber manchmal ärgerlich. Denn wenn ich nicht meinem Instinkt gefolgt wäre, und einen bLick auf meine App getan hätte, dann wäre mir diese Abzweigung entgangen, die zum dritten Wasserfall führt, der eben nicht direkt am Wegesrand liegt.

 

Wasserfall „“do Barbelote“

 

(de) Die Wanderroute wird im Infoblättchen als „schwierig“ eingestuft. Mal abgesehen von dem manchmal recht steilen Auf und Ab, das man hier in der Gegend als „Normalität“ erachten muss, denke ich, hat sie diesen Schwierigkeitsgrad vor allem dem kleinen Schlenker zu verdanken, den man machen muss, um an diesen Wasserfall zu kommen. Denn da geht es auf einmal einen Trampelpfad entlang und da, wo der Trampelpfad aufhört, tut sich ein steiler Schotterhang vor einem auf, der auf den ersten Blick nicht besonders einladend wirkt. Erst auf den zweiten Blick habe ich das dicke Tau entdeckt, das am Rand befestigt ist. Es war jetzt, nach all den Regentagen, genau so braun wie der Rest des Gerölls und daher kaum zu sehen. Eine sehr willkommene Hilfe für dieses Stückchen schwierigen Wegs. Und es hat gehalten, ich bin gut unten angekommen und es hat sich gelohnt. Denn jetzt ist der Wasserfall, der auf dem Infoblättchen wie ein Faden den Felsen herunterkommt, zu einem beachtlichen Wasserfall geworden. Da nimmt man den Dreck an den Händen, den man am nächsten Bächlein eh abwaschen kann, nur allzu gerne in Kauf.

 

(es) En el folleto informativo, esta ruta de senderismo está clasificada como «difícil». Aparte de las subidas y bajadas a veces bastante empinadas, que aquí en la zona hay que considerar «normales», creo que este grado de dificultad se debe sobre todo al pequeño desvío que hay que hacer para llegar a esta cascada. Hay que seguir un sendero y, donde este de repente termina, se abre ante uno una empinada pendiente de grava que, a primera vista, no invita especialmente. Solo a segunda vista descubrí la gruesa cuerda que hay fijada al borde. Después de estos días de lluvia, ahora era tan marrón como el resto del suelo y, por lo tanto, apenas se veía. Una ayuda muy bienvenida para este tramo difícil del camino. Y aguantó, llegué bien abajo y mereció la pena. Porque ahora la cascada, que en el folleto informativo parece un hilito que baja por la roca, se ha convertido en una cascada impresionante. Así que uno acepta de buen grado la suciedad en las manos, que de todos modos se puede lavar en el próximo arroyo.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(de) Fast am Gipfel des Fóia angekommen wartete eine weitere Besonderheit auf mich. Es gibt dort eine kleine Route der Rhododendren. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich wußte auch nicht, dass der Rhododendron ursprünglich Teil der Loorbeerwälder war. Der Laurisilva (Loorbeerwald) existiert zwar primär auf der Insel Madeira und ist ein UNESCO-Weltkulturerbe, das Relikt eines einst in Europa verbreiteten subtropischen Waldes mit einzigartiger Flora und Fauna, aber es gibt ihn auch auf dem festland, zum Beispiel in Monchique.

Ich hab mal die Infotafeln abfotografiert, dort, wo man sie noch gut lesen kann. Denn die meisten befinden sich in einem durchaus verbesserungsfähigen Zustand und ich denke, da sollte mal jemand vorbei schauen und sich darum kümmern.Aber ich denke mal, die Audiostationen funktionieren noch, wenn man dann eine Handy dabei hat. Auf der Website des Projekts kann man sie vor- oder nachlesen…..

 

(es) Casi al llegar a la cima del Fóia me esperaba otra particularidad. Hay una pequeña ruta de rododendros. Realmente no me lo esperaba. Tampoco sabía que el rododendro formaba parte originalmente de los bosques de laurisilva. La laurisilva existe principalmente en la isla de Madeira y es Patrimonio de la Humanidad de la UNESCO, vestigio de un bosque subtropical que antaño se extendía por Europa con una flora y fauna únicas, pero también existe en Portugal continental, por ejemplo, en Monchique.

He fotografiado los paneles informativos, allí donde aún se pueden leer bien. La mayoría se encuentran en un estado mejorable y creo que alguien debería pasar por allí y ocuparse de ellos. Pero supongo que las estaciones de audio aún funcionan, si se lleva un móvil. En la página web del proyecto se pueden leer o escuchar

 

 

(de) Ich hab auf der Seite von „Life-Relict“ nachgeschaut und dort klingt es so, als ob dieses Projekt aus dem Jahr 2023 stammt. Die Website wurde seitdem nicht aktualisiert. Leider ist das nicht wirklich eine Überraschung. Wahrscheinlcih hatte es eine bestimmte Laufzeit mit einem bestimmten Budget, und wenn beides abgelaufen, bzw. aufgebraucht ist, dann bleibt alles andere sich selbst überlassen, ausser es gibt ein besonderes Interesse, um eine Projektverlängerung zu kämpfen. Es ist halt immer so ein Ding mit den Projektlaufzeiten, wenn es um Landschaft geht. Die ist lebending, die wächst, oder auch nicht, alleine vor sich hin, oder auch nicht. Ein Auge drauf zu haben, ist sicherlich nicht schlecht. Aber vielleicht macht das ja jemand, und ich hab ihn nur gerade bei einem Sekundenschlaf erwischt.

Die Rhododendren wachsen jedenfalls. Und bald werden sie blühen. Muss schon toll sein, wenn sich dieses fleckchen Natur hellviolett-lila färbt.

 

(es) He consultado la página web de «Life-Relict» y allí parece que este proyecto data del año 2023. La página web no se ha actualizado desde entonces. Por desgracia, esto no es realmente una sorpresa. Probablemente tenía una duración determinada con un presupuesto concreto, y cuando ambos se agotaron, todo lo demás quedó en el aire, a menos que hubiera un interés especial en luchar por la prolongación del proyecto. Siempre pasa lo mismo con la duración de los proyectos cuando se trata del paisaje. Es algo vivo, que crece, o no, por sí solo, o no. No está mal echarle un ojo. Pero quizá alguien lo esté haciendo y yo solo lo haya pillado en un momento de descuido.

En cualquier caso, los rododendros crecen. Y pronto florecerán. Debe de ser precioso cuando este pedacito de naturaleza se tiñe de violeta claro y lila.

 

 

(de) Der Rückweg nach Monchique führte mich die Strasse entlang. Nicht gerade die schönste Strecke zum Laufen, aber alle anderen Routen hatte ich schon erkundet, und mir blieb nur die. Glücklicherweise ist montags nicht so viel los, wie am Wochenende. Der Verkehr war mehr als überschaubar. An einer Parkbucht hielt sogar ein älterer Herr und fragte mich, ob er mich nach Monchique mitnehmen solle. Ich lehnte  sein nettes Angebot dankend ab, denn cih wollte ja erkunden….

(es) El camino de vuelta a Monchique me llevó por la carretera. No era precisamente la ruta más bonita para andar, pero ya había explorado todas las demás rutas y solo me quedaba esa. Por suerte, los lunes no hay tanto tráfico como los fines de semana. En un aparcamiento, un señor mayor se detuvo y me preguntó si quería que me llevara a Monchique. Rechacé su amable oferta, porque, en fin, yo quería seguir explorando…

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2362 _ labyrinth

Mein erstes Labyrinth, 2026.
Konnte einfach nicht widerstehen.

 

Stechpalme/Acebo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2361 _ fundstück

Medronheiro

Was bleibt / Lo que queda

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2360 _ begegnung

Tick, Trick und Track

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2359 _ KUKUmobil

 

(de) Wo wir gerade dabei sind, ein Beitrag in eigener Sache: in eco123digital ist ein, wie ich finde, sehr schönes Interview erschienen. Danke Uwe, für dein Interesse am Projekt und den Raum, den du mir zur Verfügung gestellt hast, um davon zu erzählen. Und Danke an Dina und John für die Übersetzung. Es war ein langer Text, länger als gewöhnlich. Und trotzdem haben sie ihn in kürzester Zeit in die jeweiligen Sprachen übersetzt und mir so den Luxus ermöglicht, in meiner Muttersprache zu antworten.

Ihr findet das Interview

HIER

auf Deutsch, Englisch und Portugiesisch

 

(de) Ya que estamos, una contribución sobre un tema personal: en eco123digital ha aparecido una entrevista que me parece muy bonita. Gracias, Uwe, por tu interés en el proyecto y por el espacio que me has brindado para hablar de él. Y gracias a Dina y John por la traducción. Era un texto largo, más largo de lo habitual. Y, sin embargo, lo tradujeron a los respectivos idiomas en muy poco tiempo, lo que me permitió el lujo de responder en mi lengua materna.

Podéis encontrar la entrevista

AQUÍ

en alemán, inglés y portugués

 

 

 

 

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Monchique _ 2358 _ Umwelt

Mutterbäume / Árboles madre

 

(de) In einem der inzwischen vielen Gespräche mit UWE erwähnte er die Mutterbäume. Ich hatte vorher noch nie bewußt von diesem Begriff gehört. Eigentlich bin ich immer etwas skeptisch, wenn es um diese, sei es auch nur verbale, „Vermenschlichung von Tieren oder Pflanzen geht. Aber manchmal hilft die vielleicht auch, uns den Rest der Natur, dessen Teil wir sind, wieder näher zu bringen und eine andere, eine Gemeinwohl-wollendere Bindung aufzubauen.

Jedenfalls habe ich im Internet gesucht, und den Film gefunden. Er ist fast zehn Jahre alt und offiziell auf der Website käuflich zu erwerben. Ich find es schade, nach solch einer langen Zeit sollte auch er Gemeinwohl werden. Je mehr ihn sehen, um so besser.

Ich werde jetzt den Link nicht hier hineinkopieren, weil ich schon mal Schwierigkeiten mit solch einer Geschichte hatte, aber wenn ihr ein wenig sucht, dann findet ihr ihn auch ohne meine Hilfe auf Youtube in der englischen Version. Nur zu empfehlen.

 

(es) En una de las muchas conversaciones que he tenido con UWE, mencionó los „árboles madre“. Nunca antes había oído hablar conscientemente de este término. En realidad, siempre soy un poco escéptico cuando se trata de la «humanización de animales o plantas», aunque solo sea verbalmente. Pero a veces quizá eso nos ayude a acercarnos más al resto de la naturaleza, de la que formamos parte, y a establecer un vínculo diferente, más orientado al bien común.

En cualquier caso, busqué en Internet y encontré la película. Tiene casi diez años y se puede comprar oficialmente en la página web. Me parece una pena que, después de tanto tiempo, no sea de dominio público. Cuanta más gente la vea, mejor.

No voy a copiar aquí el enlace, porque ya he tenido problemas con este tipo de cosas, pero si buscáis un poco, la encontraréis sin mi ayuda en YouTube, en versión inglesa. Muy recomendable.

 

 

 

(de) Intelligente Bäume ist ein deutscher Dokumentarfilm von Julia Dordel und Guido Tölke aus dem Jahr 2017 mit der kanadischen Forstwissenschaftlerin Suzanne Simard und dem deutschen Förster und Autor Peter Wohlleben. Der 45-minütige Film untersucht die Kommunikation zwischen Bäumen, unter anderem durch ihr weit verzweigtes, unterirdisches Wurzelsystem.

Der Film wurde mit geringem Budget und einem sehr kleinen Team realisiert. Julia Dordel, die in Forstwissenschaften promoviert wurde, produzierte den Film. Der Kontakt zwischen Protagonistin und Filmemacherin kam durch die universitäre Forschung zustande. Von 2005 bis 2009 schrieb Julia Dordel unter der Betreuung von Suzanne Simard ihre Doktorarbeit zum Thema „Effects of nurse tree species on growth environment and physiology of underplanted Toona ciliata Roem“. Auch hier stand die Kommunikation zwischen den untersuchten Baumarten im Fokus. Julia Dordel und Guido Tölke führten gemeinsam Regie, zusammen schrieben sie auch das Drehbuch. Kamera führte Guido Tölke, der auch für die Postproduktion zuständig war.

Im Mittelpunkt des Filmes steht die Kommunikation und das Zusammenleben der Bäume. Er verknüpft Forschungsergebnisse der kanadischen Forstwissenschaftlerin Suzanne Simard von der University of British Columbia mit den Beobachtungen des Försters Peter Wohlleben. Es geht beispielsweise um einen alten, von alleine längst nicht mehr lebensfähigen Baumstumpf, der von seinen Nachbarbäumen aber weiterhin am Leben gehalten wird. Ferner um sogenannte „Mutterbäume“, die größten und ältesten Bäume des Waldes, die sich dem Film zufolge nicht nur um ihren eigenen Nachwuchs, sondern auch um ihre gesamte Nachbarschaft kümmern.

Der Film lässt sich in vier Unterkapitel einteilen:

  • Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Bäumen?
  • Können Bäume Angst empfinden? Wie reagieren Bäume beispielsweise bei Schädlingsbefall und wie geben sie diese Information an ihre Nachbarbäume weiter?
  • Haben Bäume eine Erinnerung? Können Bäume von den Erfahrungen ihrer Vorfahren profitieren?
  • Wie können Mensch und Wald besser im Einklang leben?
  • Was muss der Mensch im Umgang mit dem Wald lernen und in Zukunft beachten, um Bäume zu schützen?

 

(es) Intelligente Bäume (Árboles inteligentes) es un documental alemán de Julia Dordel y Guido Tölke del año 2017 con la científica forestal canadiense Suzanne Simard y el guardabosques y autor alemán Peter Wohlleben. La película, de 45 minutos de duración, examina la comunicación entre los árboles, entre otras cosas a través de su extenso sistema radicular subterráneo.

La película se realizó con un presupuesto reducido y un equipo muy pequeño. Julia Dordel, doctora en ciencias forestales, fue la productora de la película. El contacto entre la protagonista y la cineasta se estableció a través de la investigación universitaria. Entre 2005 y 2009, Julia Dordel escribió su tesis doctoral bajo la supervisión de Suzanne Simard sobre el tema «Efectos de las especies arbóreas nodrizas en el entorno de crecimiento y la fisiología de la Toona ciliata Roem plantada debajo». También en este caso, la atención se centró en la comunicación entre las especies arbóreas estudiadas. Julia Dordel y Guido Tölke dirigieron juntos la película y también escribieron el guion. Guido Tölke fue el director de fotografía y también se encargó de la posproducción.

La película se centra en la comunicación y la convivencia de los árboles. Combina los resultados de las investigaciones de la científica forestal canadiense Suzanne Simard, de la Universidad de Columbia Británica, con las observaciones del guardabosques Peter Wohlleben. Se trata, por ejemplo, de un viejo tocón de árbol que hace tiempo que ya no es viable por sí solo, pero que los árboles vecinos siguen manteniendo con vida. También trata sobre los llamados «árboles madre», los árboles más grandes y antiguos del bosque, que, según la película, no solo cuidan de sus propios descendientes, sino también de todo su vecindario.

La película se divide en cuatro subcapítulos:

  • ¿Cómo funciona la comunicación entre los árboles?
  • ¿Pueden los árboles sentir miedo? ¿Cómo reaccionan los árboles, por ejemplo, ante una plaga de parásitos y cómo transmiten esta información a los árboles vecinos?
  • ¿Tienen los árboles memoria? ¿Pueden los árboles beneficiarse de las experiencias de sus antepasados?
  • ¿Cómo pueden los seres humanos y los bosques convivir en mayor armonía?
  • ¿Qué deben aprender los seres humanos sobre el bosque y tener en cuenta en el futuro para proteger los árboles?

 

 

(de) Ursprünglich sollte „Intelligente Bäume“ ein Film ausschließlich über die Forschung Suzanne Simards werden, doch über das soziale Netzwerk Facebook stießen die Filmemacher auf einen Fernsehbeitrag über Peter Wohlleben und stellten fest, dass er Suzanne Simards Forschungsinhalte propagierte und auf anschauliche Art und Weise auch für Laien erklärbar machen konnte.

Weitere Interviewpartner des Films sind:

  • Teresa Ryan (indianischer Name: Sm’hayetsk): Postdoktorandin am Institut Forest and Conservation Sciences der University of British Columbia in Kanada
  • Monika A. Gorzelak: Doktorandin am Institut Forest and Conservation Sciences der University of British Columbia in Kanada
  • Amanda Asay: Doktorandin am Institut Forest and Conservation Sciences der University of British Columbia in Kanada
  • Julia Amerongen Maddison, Masterabsolventin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Forest and Conservation Sciences der University of British Columbia in Kanada

 

(es) En un principio, «Árboles inteligentes» iba a ser una película dedicada exclusivamente a la investigación de Suzanne Simard, pero a través de la red social Facebook, los cineastas descubrieron un reportaje televisivo sobre Peter Wohlleben y se dieron cuenta de que él difundía los resultados de la investigación de Suzanne Simard y era capaz de explicarlos de forma clara y comprensible incluso para los profanos en la materia.

Otros entrevistados en la película son:

  • Teresa Ryan (nombre indio: Sm’hayetsk): investigadora postdoctoral en el Instituto de Ciencias Forestales y Conservación de la Universidad de Columbia Británica en Canadá
  • Monika A. Gorzelak: doctoranda en el Instituto de Ciencias Forestales y Conservación de la Universidad de Columbia Británica en Canadá
  • Amanda Asay: doctoranda en el Instituto de Ciencias Forestales y Conservación de la Universidad de Columbia Británica en Canadá
  • Julia Amerongen Maddison, máster y colaboradora científica en el Instituto de Ciencias Forestales y Conservación de la Universidad de Columbia Británica en Canadá.

 

 

 

(de) Und wenn euch das Thema interessiert, dann findet ihr auch auf der Seite von Suzanne Simard eine Menge Info und einige interessante TED-Talks.

(es) Quien esté interesado en el tema, encuentra mucha más información y algunos TED-Talks en la página web de Suzanne Simard.

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2357 _ Umwelt

UWE

 

 

 

(de) Einer dieser Unermüdlichen ist UWE, Uwe Heitkamp. Ich hab ihn kennengelernt, als ich auf der Suche nach Information über Akazien als invasive Baumart war und auf dem Bildschirm meines Computers ein Artikel der von ihm herausgegebenen Zeitschrift auftauchte.

Ich habe Uwe angeschrieben mit der Bitte um die Erlaubnis, aus dem Artikel zitieren zu dürfen und aus dieser Anfrage ist ein reger Austausch geworden.

(es) Uno de estos incansables es UWE, Uwe Heitkamp. Lo conocí cuando buscaba información sobre la acacia como especie arbórea invasora y apareció en la pantalla de mi ordenador un artículo de la revista que él edita.

Le escribí a Uwe para pedirle permiso para citar el artículo y esa solicitud dió lugar a un animado intercambio.

 

 

(de) So wie ich Uwe kennengelernt habe, würde ich sagen, er ist ein streitbarer, kritischer Geist, ein großherziger Mensch und ein durch und durch überzeugter Naturliebhaber und -schützer. Von Beruf aus Journalist, hat er Bücher geschrieben, hat Beiträge fürs Fernsehen gemacht und hier im Süden Portugals jahrelang eine Zeitschrift betrieben. Bei unseren Treffen hat er mir viel erzählt und ich habe viel von ihm gelernt, habe bei ihm aber auch eine gewisse Ungeduld wahrgenommen, mit der er seinem Umfeld begegnet. Ein wenig kann ich das nachvollziehen, auch wenn ich überzeugt davon bin, dass es nicht zielführend ist, denn Natur kann man vielleicht alleine genießen, aber nur gemeinsam pflegen und schützen.

Das weiss er natürlich auch. Daher hat er gemeinsam mit andern Menschen in Esgravatadouro, seinem Wohnort, nicht weit von Caldas de Monchique gelegen, also noch zum Gemeindegebiet von Monchique gehörend, ein großes Grundstück gekauft, auf dem in den kommenden Jahren ein Botanischer Garten entstehen soll. Und das geht nur zusammen mit anderen, vor allem dann, wenn man wie wir (Uwe ist drei Jahre älter als ich) in einem gewissen Alter ist, in dem es immer mehr Dinge gibt, die nicht mehr in das eigene Leben passen, bzw. deren Früchte oder deren Erfolg man selbst nicht mehr ernten wird. Das sind die wirklich großen Dinge, die man nicht für das eigen kleine nichtige Ich tut, sondern für die Zukunft. Diese Energie muss man erst einmal aufbringen.

Ich habe ihn dort besucht…..

 

(es) Por lo que he podido conocer de Uwe, diría que es una persona combativa y crítica, generosa y una amante y defensora convencida de la naturaleza. Periodista de profesión, ha escrito libros, ha colaborado en programas de televisión y ha dirigido durante años una revista aquí, en el sur de Portugal. En nuestros encuentros me ha contado muchas cosas y he aprendido mucho de él, pero también he percibido cierta impaciencia en su trato con el entorno. En cierta medida lo comprendo, aunque estoy convencido de que no es productivo, ya que la naturaleza se puede disfrutar en soledad, pero  cuidar y protegerla solo se puede en comunidad.

Él también lo sabe, por supuesto. Por eso, junto con otras personas ha comprado un gran terreno en Esgravatadouro, su lugar de residencia, no lejos de Caldas de Monchique, es decir, todavía dentro del término municipal de Monchique, en el que se creará un jardín botánico en los próximos años. Y eso solo es posible con un esfuerzo comunitario, sobre todo cuando, como nosotros (Uwe es tres años mayor que yo), se llega a una edad en la que hay cada vez más cosas que ya no encajan en la propia vida o cuyos frutos o éxitos ya no se podrán cosechar en ella. Son las cosas realmente importantes, que no se hacen por el propio yo insignificante, sino por el futuro. Pero primero hay que reunir esa energía.

Fui a visitarlo allí…

 

 

…. Caldas de Monchique

 

(es) Me recogió en la parada de autobús, ya que no hay transporte público hasta Esgravatadouro, donde vive. Poco después de salir de la carretera que conecta Monchique con Portimão, y por tanto con el resto del mundo, se detuvo para mostrarme una de las muchas zonas afectadas por el incendio forestal de 2018 y cuya reforestación, es decir, la compra de las plántulas necesarias para ello, ha financiado de su propio bolsillo. Es su contribución, dentro de sus posibilidades, para reparar los daños causados por el incendio forestal. Pero, por supuesto, ni aquí ni en ningún otro lugar basta con plantar plántulas. Es solo el comienzo de un largo proceso de recuperación y requiere cuidados y atención. Hay que controlarlas, regarlas si es necesario y, sobre todo, asegurarse de que las plántulas de alcornoque, de crecimiento lento, tengan suficiente espacio, tiempo y aire para crecer. Es una tarea titánica.

Aquí, de más de 100 ejemplares, solo ha sobrevivido un alcornoque. Ahora mide aproximadamente 1,80 cm y parece estar bien. Todos los demás manguitos están vacíos o, lo que es aún más deprimente, protegen a una planta que es todo menos vulnerable: la acacia.

Cuando yo era joven, había un programa en la televisión alemana titulado „Beruferaten“ (Adivinar profesiones) . Al principio, se pedía al invitado que hiciera un gesto típico. Uwe, como incansable, probablemente haría este:

 

(de) Er hat mich an der Bushaltestelle abgeholt, denn dorthin, wo er wohnt, nach Esgravatadouro fährt kein öffentliches Verkehrsmittel. Kurz nach der Abfahrt von der Strasse, die Monchique mit Portimao, und somit dem Rest der Welt verbindet, hat er angehalten, um mir eine der vielen Flächen zu zeigen, die vom Waldbrand 2018 betroffen war und deren Aufforstung, will sagen den Ankauf der dafür notwendigen Setzlinge, er privat finanziert hat. Es als seinen Beitrag, im Rahmen seiner Möglichkeiten, die aus dem Waldbrand entstandenen Schäden wieder gut zu machen. Aber natürlich ist es weder hier noch andernorts mit der Anpflanzung von Setzlingen getan. Sie ist nur der Anfang eines langwierigen Heilungsprozesses und bedarf der Pflege und Betreuung. Es muss kontrolliert werden, eventuell gewässert, und vor allem muss dafür gesorgt werden, dass die langsam wachsenden Korkeichensetzlinge genug Raum und Zeit und Luft bekommen, um wachsen zu können. Das ist eine Mammutaufgabe.

Hier hat es von über 100 Exemplaren nur eine Korkeiche geschafft. Sie ist jetzt ca. 1,80 cm groß und es scheint ihr gut zu gehen. Alle anderen Manschetten sind leer, oder, was fast noch deprimierender ist, beschützen eine Pflanze, die alles andere als Schutz braucht: die Akazie.

Als ich jung war, gab es im deutschen Fernsehen eine Sendung mit dem Titel „Beruferaten“. Der oder dir Eingeladene wurde zu Beginn aufgefordert, eine typische Handbewegung zu tun. Uwes, als Unermüdlicher,  wäre wohl diese:

 

 

(de) Solange die Akaziensprösslinge noch jung sind, kann man sie mit etwas Geschick und Übung so herausreißen, dass man die Wurzel mit entfernt und somit ein Nachwachsen verhindert. Ist der Baum erst einmal etwas größer, dann führt das Fällen eher dazu, dass er mit noch mehr Kraft nachwächst, nach dem Motto „Jetzt erst recht“. Das macht seine Entfernung sehr, sehr mühsam. Und wenn eine Fläche erst einmal von den Akazien erobert wurde, nun, dann ist zwar nicht alle Hoffnung umsonst, aber sagen wir mal, sie stirbt eventuell, das Sprichwort widerlegend, nicht zuletzt.

(es) Mientras los brotes de acacia aún sean jóvenes, con un poco de habilidad y práctica se pueden arrancar de raíz, evitando así que vuelvan a crecer. Sin embargo, una vez que el árbol ha crecido un poco, talarlo solo hace que vuelva a crecer con más fuerza, como si dijera «ahora más que nunca». Esto hace que su eliminación sea muy, muy laboriosa. Y una vez que las acacias han conquistado una zona, bueno, no hay que perder toda la esperanza, pero digamos que es posible que,  refutando el proverbio, no muera en último lugar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(es) Tras la parada intermedia, continuamos nuestro camino hasta llegar al terreno que se convertirá en un jardín botánico en los próximos años y décadas. Por algún sitio hay que empezar. ¿Por qué no aquí, por qué no con esto…?

Si queréis saber más sobre esta iniciativa, echad un vistazo al artículo de la revista eco123.

 

 

(de) Nach dem Zwischenstopp sind wie weiter gefahren, bis zu jenem Grundstück, das sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten in einen botanischen Garten verwandeln soll. Irgendwo muss man ja anfangen. Warum nicht hier, warum nicht damit…….

Falls ihr mehr erfahren wollt über diese Initiative, dann schaut euch den Artikel in der Zeitschrift eco123 an.

 

Es gibt viel zu tun, packen wir’s an

 

EDEN Der Botanische Waldgarten in Caldas de Monchique

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2356 _ Umwelt

Waldsterben _ Langer Atem

 

 

(de) Es gibt eine Unmenge von Artikeln und TV-Beiträgen über das Waldsterben damals und heute. Ich habe hier mal einen rausgegriffen vom Mai 2025. Es ist ein Beitrag im Hessischen Rundfunk von Adrian Oeser.

Ich find ihn deshalb interessant, weil er einen Blick zurück getan hat in die 80er Jahre, als es um das Waldsterben ging, um den Sauren Regen, um die Situation der Wälder im damals noch geteilten Deutschland, und noch weiter zurück, um nachzuvollziehen, woher diese enge Verbindung kommt, die den Deutschen nachgesagt wird zum „Deutschen Wald.

Das Fazit: Der deutsche Wald ist nicht tot, aber 79 % der Wälder in Deutschland sind krank. Der Alarmismus hat damals dazu geführt, dass Politik und Wirtschaft aktiv geworden sind. Bleifreies Benzin, Katalysator, Filtersysteme für die Industrie….. Es gibt von der Regierung in Auftrag gegebene Waldzustandsberichte ….. Es wird geforscht, beobachtet, gewarnt. Adrian Oeser endet seinen Beitrag mit dem Satz: Ich finde, ein bisschen mehr Panik wäre heute sogar angebracht.

Ich weiss nicht ob Panik, aber aus der Vergangenheit lernen, zuhören, neu denken, besser denken….. handeln, konsequent, radikal im Sinne von: das Übel an der Wurzel packen….

 

LINK

 

Dem Wald in Deutschland geht es so schlecht wie nie: Überall tote Bäume, Trockenheit und Schädlinge. Dabei war der Wald schon einmal totgesagt: In den 80er-Jahren ging die Angst vor einem großflächigen Waldsterben um. Damals wurde die Umweltbewegung geboren und die Grünen zogen in den Bundestag ein. Warum hat der Wald überlebt? Müssen wir uns heute wirklich Sorgen machen, oder ist die Angst um den Wald gestern wie heute übertrieben?

 

 

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Monchique _ 2355 _ esfuerzos

ESFUERZOS

 

(de) Ich habe viel gelernt in den vergangenen Wochen, über großflächige Waldbrände, über unzugängliche Landschaften mit komplizierter Orographien, über die Herausforderungen der Wiederaufforstung und der Maßnahmen zur Vorbeugung zukünftiger Waldbrände. Egal, ob man es sehen will, oder nicht, ob man es weiß, oder nicht, ob man es sucht, oder nicht, egal wohin man geht, früher oder später trifft man auf eine Spur, auf eine Narbe, auf ein Naturmahnmal, und wenn man ganz still ist und hinhört und etwas Fantasie mitbringt, oder eine bestimmte Art von Verbundenheit, dann kann man dem Gewisper lauschen, einem Erzählen von Schmerz und Verlust und von Widerstand und Resilienz und Hoffnung und Sorge. Ein skurril in den Himmel ragender Stamm, ein Stück schwarze Rinde, eine junge Pflanze in einer grünen Manschette….. Egal, wo man hingeht, früher oder später trifft man auf das eine oder das andere oder auf alles zugleich.

Und eine enorme Anstrengung, ein Bemühen darum, die Landschaft zurückzubekommen, die man 2018 verloren hat. Wieder mal. Denn 2018 war, wenn auch im Ausmaß besonders groß, nicht der einzige Waldbrand in dieser Gegend. Und alle, die ich gefragt habe, haben mir gesagt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der nächste Waldbrand kommt. Dass es ihn geben wird, scheint niemand in Frage zu stellen, nur wann, das kann niemand sagen. Und alle hoffen, dass es noch möglichst lang sein möge, bis es wieder soweit ist.

 

(es) He aprendido mucho en las últimas semanas sobre incendios forestales a gran escala, sobre paisajes inaccesibles por su orografías complicada, sobre los retos de la reforestación y las medidas para prevenir futuros incendios forestales. Da igual si uno quiere verlo o no, si lo sabe o no, si lo busca o no, da igual adónde vaya, tarde o temprano se encuentra con un rastro, una cicatriz, un monumento natural conmemorativo, y si se está muy quieto y se escucha con atención y se tiene algo de imaginación, o un cierto tipo de conexión, entonces se puede escuchar el susurro, una narración de dolor y pérdida, de resistencia y resiliencia, de esperanza y preocupación. Un tronco que se eleva caprichosamente hacia el cielo, un trozo de corteza negra, una planta joven en un manguito verde… Da igual adónde vayas, tarde o temprano te encontrarás con uno u otro, o con todos a la vez.

Y un enorme esfuerzo, un intento por recuperar el paisaje que se perdió en 2018. Una vez más. Porque 2018, aunque fue especialmente grave, no fue el único incendio forestal en esta zona. Y todos a los que he preguntado me han dicho que es solo cuestión de tiempo que se produzca el próximo incendio forestal. Nadie parece cuestionar que se producirá, solo que nadie puede decir cuándo. Y todos esperan que pase el mayor tiempo posible hasta que vuelva a ocurrir.

 

 

 

 

(de) Und trotz dieser Gewissheit, und dieser sich aus den Erfahrungen der Vergangenheit nährenden Sorge trifft man überall auf private und kommunale Maßnahmen der Wiederaufforstung. Ich kann nicht gut unterscheiden, wer wo unterwegs ist. Manchmal weisen die Schilder eine mit EU-Geldern finanzierte Maßnahme aus, oft sehe ich eher privat scheinende Aktivitäten. Je nachdem, wen man fragt, wird zu wenig getan, oder nicht das richtige, oder nicht kontrolliert genug, oder es wird getan, was getan werden kann, dort, wo etwas getan werden kann. Mein Bild ist nur eine Momentaufnahme, reicht noch nicht einmal über ein ganzes Jahr. Was ich sehe, sind genau so viele leere Manschetten, wie solche, in denen ein kleiner Madroño oder eine kleine Korkeiche daran arbeitet, Wurzeln zu schlagen. Ich hab keine Erfahrung und auch keine Daten zur Erfolgsquote solcher Anpflanzungen. Mich lässt es an Sisyphos denken……. Aber hoffentlich irre ich mich und alles ist auf gutem Weg.

 

(es) Y a pesar de esta certeza y de esta preocupación alimentada por las experiencias del pasado, en todas partes se observan medidas de reforestación privadas y municipales. No puedo distinguir bien quién está trabajando en cada lugar. A veces, los carteles indican que se trata de una medida financiada con fondos de la UE, pero a menudo veo actividades que parecen más bien privadas. Dependiendo de a quién se le pregunte, se hace demasiado poco, o no se hace lo correcto, o no se controla lo suficiente, o se hace lo que se puede, ahí donde se puede hacer. Mi imagen es solo una instantánea, ni siquiera abarca un año completo. Lo que veo son tantos manguitos vacíos como aquellos en los que un pequeño madroño o un pequeño alcornoque están echando raíces. No tengo experiencia ni datos sobre la tasa de éxito de este tipo de plantaciones. Me hace pensar en Sísifo… Pero espero equivocarme y que todo vaya por buen camino.

 

 

 

 

(de) Glücklicherweise habe ich noch nie einen Waldbrand am eigene Leib erleben müssen und möchte mir gar nicht vorstellen, wie es sein mag, die Hitze, der Rauch, die Ohnmacht, die Trauer, die Angst, der Zorn…… Ich habe auch trotz aller Beobachtung nicht wirklich ein Gefühl für das tatsächliche Ausmaß des Brandes 2018 entwickeln können, selbst an den Orten, die eine weite Sicht über das Gelände bieten, selbst bei Erzählungen von Betroffenen. Mein Vorstellungsvermögen reicht anscheinend nicht aus.

Dafür empfinge ich eine große Hochachtung für all jene, die sich nicht unterkriegen lassen, die trotz allem in die Zukunft planen, und nichts anderes ist es doch, wenn man jetzt einen Baum pflanzt, der erst in 50 oder 70 Jahren so groß sein mag, dass er gemeinsam mit allen seinen Kollegen die Landschaft wieder so aussehen läßt, wie man sie kannte, vor dem letzten Waldbrand, den man erlebt hat. Mal ganz abgesehen von all den Akazien, all dem Eukalyptus die hier nicht waren und jetzt hier sind……

Dieser Verlust von Landschaften, die einem vertraut sind, das ist etwas, was mich sehr bekümmert.

(es) Afortunadamente, nunca he tenido que vivir un incendio forestal en primera persona y no quiero ni imaginar cómo debe ser: el calor, el humo, la impotencia, la tristeza, el miedo, la ira… A pesar de todas mis observaciones, no he podido hacerme una idea real de la magnitud del incendio de 2018, ni siquiera en los lugares que ofrecen una amplia vista del terreno, ni siquiera con los relatos de los afectados. Al parecer, mi capacidad de imaginación no es suficiente.

Por eso siento un gran respeto por todos aquellos que no se dejan vencer, que a pesar de todo hacen planes para el futuro, y eso es precisamente lo que se hace cuando se planta ahora un árbol que solo dentro de 50 o 70 años será lo suficientemente grande como para que, junto con todos sus compañeros, devuelva al paisaje el aspecto que tenía antes del último incendio forestal que se ha vivido. Por no hablar de todas las acacias y eucaliptos que antes no estaban aquí y ahora sí…

Esta pérdida de paisajes que nos son familiares es algo que me entristece mucho.

 

 

 

 

 

(de)  Wenn ich mir vorstelle, und auch dafür reicht trotz aller Beobachtung mein Vorstellungsvermögen nicht wirklich aus, wie sich das Landschaftsbild aufgrund der Klimakrise verändern wird – historische Parks, die Wälder, Küstenstreifen, Seen und Flüsse – dann macht mir das Angst und ganz, ganz kurz durchzuckt mich eine perfide Erleichterung bei dem Gedanken, dass ich das nicht erleben werde. Heutzutage ist ein Großteil der deutschen Wälder (79 %) krank, auch wenn man nächsten Frühling durch sie hindurch wandern und sich am frischen Grün der jungen Blätter erfreuen kann; fachkundige Augen wissen die Anzeichen zu deuten, und warnen schon seit langem. Aber wo gibt es nicht die warnenden Stimmen? Und wie oft, oder besser, wie selten schenkt man ihnen Gehör?

(es) Cuando imagino, y a pesar de todas mis observaciones, mi imaginación no alcanza realmente a comprender cómo cambiará el paisaje debido a la crisis climática —parques históricos, bosques, costas, lagos y ríos—, me da miedo y, por un instante, me invade una pérfida sensación de alivio al pensar que no voy a vivir para verlo. Hoy en día, gran parte (79 %) de los bosques alemanes están enfermos, aunque la próxima primavera se pueda pasear por ellos y disfrutar del verde fresco de las hojas jóvenes; los ojos expertos saben interpretar los signos y llevan mucho tiempo advirtiendo. Pero, ¿dónde no hay voces de advertencia? Y ¿con qué frecuencia, o mejor dicho, con qué poca frecuencia se les presta atención?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2354 _ fundstück

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2353 _ agua

 

Wasserprobe bestanden // Prueba de agua superada.

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2352 _ fundstück

 

 

 

 

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Monchique _ 2351 _ fundstück

 

 

 

 

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Monchique _ 2350 _ wanderung

AGUA

 

 

(de) Jetzt, nach den vielen Regentagen, plätschert und rauscht es überall. Das ist ein wunderbares Geräusch. Und ich stelle mir vor, wie dankbar die Natur dafür ist, wie sie sich voll laufen läßt, bis sie nicht mehr kann und das restliche Wasser in einer der vielen, vielen Zisternen landet, die es hoffentlich überall gibt. Denn was jetzt im Überfluss vorhanden ist, wird im Sommer fehlen.

(es) Ahora, tras tantos días de lluvia, se escucha el murmullo del agua por todos lados. Es un sonido maravilloso. Y me imagino lo agradecida que está la naturaleza por poder llenarse hasta rebosar  y el agua restante acaba en una de las muchas, muchas cisternas que espero que haya por todas partes. Porque lo que ahora hay en abundancia, faltará en verano.

 

 

 

 

 

 

(de) Ich glaube, diese Beschilderung ist so wie das „Betreten auf eingene Gefahr“, das ich so sehr liebe, nur für Trinkwasser. Denn „agua apto para el consumo“ bedeutet, dass dieses Wasser regelmäßig kontrolliert und, gegebenenfalls, behandelt werden muss. Während „nicht kontrolliert“ genau das bedeutet, was nicht heisst, dass man es nicht trinken kann, aber eben auf eigene Gefahr.

(es) Creo que esta señalización es como la de «Entrar bajo su propio riesgo», que tanto me gusta, solo que para el agua potable. Porque «agua apta para el consumo» significa que esta agua debe controlarse periódicamente y, en caso necesario, tratarse. Mientras que «no controlada» significa exactamente eso, lo que no quiere decir que no se pueda beber, pero si se hace, es bajo propio riesgo.

 

 

 

 

 

 

KNEIPP

 

(de) Ich denke ja, es wäre eine gute Idee, ab und an, vor allem an Picknickplätzen, eine kleine Kneippstation einzurichten, ein Becken, durch das das Bachwasser fliesst und in dem man die müden Wanderfüße erfrischen kann. Mir kommen da so Erinnerungen aus meiner Kindheit, von den langen Wanderungen mit meiner Mutter in den süddeutschen Wäldern…. Alle, die das mal gemacht haben, wissen,  dass solch eine „Behandlung“ die Müdigkeit wegwäscht und einen wie auf Wolken weitergehn läßt…

 

(de) Creo que sería una buena idea instalar de vez en cuando, sobre todo en las zonas de picnic, una pequeña estación Kneipp, un estanque por el que fluya el agua del arroyo y en el que se puedan refrescar los pies cansados de caminar. Me trae recuerdos de mi infancia, de las largas caminatas con mi madre por los bosques del sur de Alemania… Todos los que lo han hecho alguna vez saben que este «tratamiento» elimina el cansancio y te permite seguir caminando con una ligereza, como si te hubieran crecido alas…

 

 

 

 

 

 

 

So schön……  Tan bonito

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2349 _ wanderung

Mühlen

 

(de) Alle „offiziellen“ Wanderwege für eine Tageswanderung von Monchique aus habe ich inzwischen abgewandert. Aber es gibt trotzdem noch eine Menge zu entdecken, zum Beispiel ehemalige Mühlen, die heute nur noch Ruinen sind, obwohl es hier ganz so aussieht, als ob irgendjemand aktiv geworden ist, oder zumindest es vor einiger Zeit war.

Ich habe sie erst entdeckt, als ich an der eigentlichen Zufahrtstrasse vorbeigelaufen war, aber meine Neugier war größer als die Vorsicht und so bin ich einen Hang runtergerutscht und bis auf ein paar Kratzer und einem gezogenen Faden an meine Kufiya, heile unten angekommen.

 

(de) Ya he recorrido todas las rutas de senderismo «oficiales» para una excursión de un día desde Monchique. Pero aún queda mucho por descubrir, como antiguos molinos que hoy en día son solo ruinas, aunque parece que alguien ha estado trabajando aquí, o al menos lo estaba hace algún tiempo.

Lo descubrí, cuando ya había pasado por delante de la pista de acceso, pero mi curiosidad pudo más que mi precaución, así que bajé por una pendiente y, salvo por unos rasguños y un hilo tirado de mi kufiya, llegué abajo ileso.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Monchique _ 2348 _ fundstück

 

 

 

 

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