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Es geht wieder los. Nee, es geht weiter. Fäden aufnehmen, anknüpfen, weiterweben…….

Kleine Schätze vom Flohmarkt am Bode-Museum. Insel-Bücherei Nr. 860 „Koptische Stoffe“. Herausgegeben von Günther Bröker, Insel-Verlag, Leipzig. 1967. Ein absoluter Leckerbissen.
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Ich hatte es nicht so ernst genommen. Selbst als Uli eher nachhause kam und mir erzählte, die letzte Stunde wäre wegen der Unwetterwarnung ausgefallen, hab ich mir keine weiteren Gedanken gemacht. Die kamen erst, als der Wind an den Ästen der Eichen vor dem Fenster rüttelte und ich mich fragate, ob es besser wäre, das Fahrrad stehen zu lassen und die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
Erst auf dem Rückweg von der Ausstellung -natürlich war niemand gekommen, weil alle Welt mit Xavier beschäftigt war-, wurde mir die Tragweite bewusst.
Der alte Baum ist tot. Aber das Leben geht weiter:

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Ein kleines Häppchen, um den Appetit auf MEHR zu wecken. Bis zum 29. Oktober kann die Ausstellung „Nach Strich und Faden“ noch besucht werden.
Das sind drei volle Wochen. Also rauf auf den Terminkalender mit dem DATE, rumerzählen und vorbeikommen, geht auch ohne Freunde, ist aber interessanter MIT.
Jeden Donnerstag ab 18:00 h bin ich in der Ausstellung, um eure Fragen zu den Arbeiten und der Arbeitsweise zu beantworten. Wenn ihr eine kleine Gruppe seid, so ab sechs Personen, komme ich auch gerne. Dann müßt ihr mich nur anrufen (030 / 64823246) oder eine Mail schreiben (puentetomapeople@gmail.com) und wir machen einen Tag aus, der uns allen passt.
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DANKE, Jana Siedentopf, für dieses wunderbare Foto. Ist ja schon so, dass diejenigen, die die Fotos machen nicht oft auf den Fotos auftauchen.
GRACIAS, Jana Siedentopf, por haber captado esta maravillosa imagen. Las cosas como son, los que hacen fotos muy raras veces salen en ellas.
Und wie ihr euch sicher schon gedacht habt: hinter jedem großen Teppich stehen ein oder mehrere große Menschen. Sonst gäb es sie nicht. Hier einer von den meinigen. 🙂
Y aunque os lo imagináis, quiero decirlo: detrás de cada gran tapiz hay al menos una gran persona, o más. De lo contrario, no se llegarían a realizar. Aquí uno de los mios. 🙂
Foto: Jana Siedentopf
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Herbstanfang /Otoño
Autumn is here. Es gibt so viele Fronten, oder Baustellen, wo die Energie gefragt ist. Da muss es nicht der Fuss sein. Und wenn, dann ist für besseren Widerstand derzeit der Gummistiefel angesagt. So, what? These boots are made for me.
Bien, a estas alturas de la vida no voy na negar lo evidente: el otoño ha llegado. Con tantos frentes hacia donde hay que dirigir la energía, no hace falta que sea el pie. Y si hay que resistir, que sea con las botas puestas.
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Berlin con Las Marias / Berlin steht hinter den Marien. Foto de partida: Andrea Bonino
tejer _ weben
Immer wieder mache ich aufmerksam darauf, dass Weben noch weit mehr ist, als die Herstellung von Stoffen oder Objekten mit Gebrauchs- oder Kunstanspruch. Mehr als eine Technik, die uns als Menschheit schon sehr lange begleitet als ein Werkzeug kultureller Entwicklung und Identität; mehr auch als eine Tätigkeit, die die Feinmotorik fördert, die Konzentration und die kognitiven Fähigkeiten…..
No me canso de explicar que tejer es más que la elaboración de tejidos o/y objetos utilitarios o/y artísticos, más que una técnica que nos acompaña como humanidad desde hace muchos siglos, sirviéndonos como herramienta de desarrollo cultural e identitario, más incluso que una actividad que estimula la motricidad fina, la concentración y las capacidades cognitivas……
Video acerca de los tejidos andinos, creado por Mariana Tschudi, inspirado en las enseñanzas de Mario Osorio Olazábal, para la muestra de Arte Pachatopías del PUCP en el Museo Amano, Abril 2017.
Video zur Weberei in den Anden, von Mariana Tschudi, inspiriert von den Lehren des Mario Osorio Olazabal, April 2017.
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Gerne möchte ich mit euch einige Eindrücke teilen, die ich gestern während des dritten und letzten Schnupperkurstages eingefangen habe.
Es war eine schöne Erfahrung, bei all der Kürze (20 Stunden sind wenig Zeit, wenn man vom Weben spricht) etwas von dem auszuprobieren, was die wunderbare Welt der Bildwirkerei zu bieten hat.
Nachdem es am erste Tag vor allem darum ging, ein Gefühl für das Weben mit unterschiedlichen Materialien zu bekommen und die ersten Farbabstufungen anzulegen, hatte am zweiten Tag jede der Teilnehmerinnen Gelegenheit, das auszuprobieren, was sie am meisten interessierte: Strukturen, Linien, Formen, Muster….
Und dann kam, wie immer irgendwann, der Augenblick, da der Schlußpunkt, bzw. die Abschlußkante gewebt werden muß, um den kleinen Musterteppich vom Webrahmen zu befreien.
Klein aber fein: 20 Stunden intensive Arbeit. Und so sehen sie aus, jeder eine kleine Welt für sich:
Danke, Bärbel, Karen, Joséphine, Monica und Sigunde. Es hat mir viel Spaß gemacht, ich hoffe, euch auch.
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Ich bin jedesmal froh, froh und dankbar, wenn sich mir die Gelegenheit bietet, anderen etwas von dem, was mich an der Bildwirkerei so begeistert, weitergeben zu können. Ich weiss, ich rede zu viel und es gibt tausende von kleinen und großen Dingen, die erwähnt, aber vor allem ausprobiert werden wollen, und nicht alle passen in die begrenzte Zeit eines Wochenend-Schnupperkurses.
Aber wir tun unser Bestes, die Umgebung ist schön, die Stimmung ist gut, und alle sind fleißig bei der Arbeit, jede in ihrer eigenen Welt…..
Und ich finde es jedesmal total spannend zuzusehen, wie unterschiedlich jeder Mensch seine Fäden in die Hand nimmt und etwas Eigenes aufbaut.
Auch wenn es stark nach Eigenwerbung klingt 🙂 kann ich nur sagen:
wer jetzt nicht konnte, aber gerne mal würde…….
Ab Januar 2018 stehen zwei Kurse im Progamm der VHS Pankow, ein erster, kurzer, der vom Inhalt her vergleichbar mit dem ist, was wir an diesem Wochenende ausprobieren; und ein längerer, von Februar bis Juni, der uns ausreichend Zeit geben wird, um Techniken anzutesten und vor allem, um diese in der Arbeit an einem eigenen kleinen Entwurf (ca, 30 x 30 cm) anzuwenden.
Aber jetzt ert mal zurück zum Schnupperkurs von diesem Wochenende. Ich lass euch hier noch ein paar Einblicke in die provisorische Werkstatt:

Und mein Dank an alle, die dazu beigetrage haben, dass der Kurs zustande kommen konnte.
ÜBRIGENS: Hab ich schon erwähnt, dass die Austellung verlängert wird? Ja, genau, sie läuft noch bis zum 29. Oktober, also noch einen ganzen Monat. Wer bisher keine Gelegenheit gehabt hat, oder noch einmal mit Freunden oder Bekannten kommen, oder sie einfach nur weiterempfehlen möchte, der kann das gerne tun. Es ist Zeit genug!!!!!
Donnerstags ab 18 Uhr werde ich dort sein, um etwas über den Inhalt und die Technik der Bidwirkerei zu erzählen und ich werde mich bemühen, in der letzten Woche eine klein Finissage-Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Ihr habt es verdient. 🙂

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Heute gibt es besonders gute Nachrichten: Die Ausstellung wird bis zum 29. Oktober verlängert. ALSO: erzählt es weiter, ladet ein, kommt noch einmal vorbei.

Heute werde ich abwägen, ob und welches Begleitprogramm es geben kann für diese zusätzlichen Wochen Laufzeit.
Mit Sicherheit kann ich euch schon einmal sagen: Falls ihr als kleine oder große Gruppe an einer kommentierten Führung interessiert seid, dann könnt ihr euch gerne mit mir in Verbindung setzen.
Mail: puentetomapeople@gmail.com // tel.: 030 – 64823246
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Eine weitere Resonanz in den Medien hat die Ausstellung Nach Strich und Faden heute erhalten. Nach dem Besuch von Frau Eichert-Schäfer und Frau Wolters am vergangenen Sonntag ist nun der Beitrag im Textile – Art – Magazine erschienen
Ich fänd es schön, wenn ihr den obrigen Link anklicken würdet, um das Interview zu lesen. Und wie immer: gerne teile.

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Gestern fand die dritte kommentierte Führung durch die Ausstellung „Nach Strich und Faden“ statt, zwei stehen noch aus.
Hier, als kleine Einladung, ein kurzer Mitschnitt des Gespräches über Inhalte, Techniken und Entstehungsgeschichte der Arbeiten, die im Raum 108 des Kultur- und Bildungszentrums Sebastian Haffner, an der Prenzlauer Allee 227/228 zu sehen sind.
Dabei geht es um einen wunderbaren Aspekt, der mich beim Weben immer begeistert: das Verhältnis von Hintergrund und Motiv das in der Leere der Zwischenräume sein Spielfeld hat.
Schaut doch mal rein, nicht nur ins Video, sondern in die Ausstellung:
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Mein Pixel. Ein Brückenschlag von der Wirkerei zur digitalen Fotografie:
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Ein kleiner Mitschnitt vom gestrigen Nachmittag, nur um daran zu erinnern, dass noch zwei weitere Führungen auf dem Programm stehen, nämlich am kommenden Wahlsonntag, den 24. September, um 12:00 Uhr im Rahmen unserer Matinée, und am kommenden Donnerstag, den 28. September, um 11:00 Uhr.
Wenn keiner der Termine passt, aber grosses Interesse vorhanden ist und sich eine kleine Gruppe zusammen findet (so ab sechs Personen) komme ich, soweit ich es einrichten kann, auch gerne nach vorheriger Kontaktaufnahme per Mail, um etwas über die Inhalte meiner Arbeiten und die Technik zu erzählen.
Meine Mail: puentetomapeople@gmail.com
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(de) Schön war es gestern auf der Matinée, auch wenn ich erstmals ein kleines Dilemma hatte, weil es mir schwer viel, mich zu entscheiden, ob ich die Erzählung zu den Arbeiten auf Deutsch oder auf Spanisch machen sollte. Abgesehen von diesem köstlichen Moment des Zweifelns ist das natürlich ein gutes Zeichen. Und es hat mich gefreut, dass das Publikum so gleichwertig gemischt war.
Für mich war der Gedankenaustausch zu den Wirkereien aus den unterschiedlichen Perspektiven natürlich sehr bereichernd, und ich hoffe, dass es den BesucherInnen ähnlich geht.
(es) Una experiencia agradable, la matinée de ayer, aunque ha sido la primera vez que, con el alma dividido, me he visto confrontada con el dilema de tener que decidir si hacer la narración en castellano o en alemán. Ha sido un breve instante y, os lo podéis imaginar, un instante de placentera duda, porque evidentemente me ha gustado verme delante de un publico tan equivalentemente mezclado.
Me resulta enriquecedor este intercambio de impresiones y reflexiones desde tan distintas perspectivas, y espero que el publico de ayer haya sentido lo mismo.
(de) Es ist nicht einfach, sich in einer Stadt wie Berlin Gehör zu verschaffen. Ich bin daher allen dankbar, die den Besuch in ihrem Kalender vermerkt haben und vorbeischauen, auch wenn es vor oder nach einer der Veranstaltungen des Begleitprogramms, das Verweilen und das Gespräch nur kurz oder lang und ausgiebig ist, bzw. sein kann.
(es) Hacerse oír en una ciudad como Berlín no es tarea fácil. De ahí mi agradecimiento a todas y todos que se hacen un hueco en su agenda para acercarse a la exposición, sea para formar parte de las propuestas de visita comentada o matinée, o en otro momento que les venga bien; sea para quedarse solo un instante fugaz o para charlar largo y tendido……
(de) Als Weberin bin ich es gewöhnt, mit langem Fädchen und kurzem Faden gleichwertig umzugehen.
Der sich aus dem „tröpfelnden“ Besucher“fluss“ ergebende Vorteil ist die Musse zu einem intensiven Austausch von den Eindrücken beim Betrachten der Arbeiten. Da hüpft das Herz, denn es kann nichts schöneres geben, als zu spüren, dass man es geschafft hat, jemanden in seinem Innersten angerührt zu haben, selbst wenn es nur ganz kurz und ein ganz klein wenig war.
(es) Como tejedora estoy acostumbrada a manejar tanto hilos largos como las fibras cortas. Al final, el tejido gana con la diversidad de los „ingredientes“.
La ventaja del „gota a gota“ de las visitas es que surge el espacio y la calma suficiente para un intercambio intenso de las impresiones que generan los tapices. Y ahí salta el corazón de la tejedora. No hay nada más emocionante que notar que tu obra ha conseguido tocar a otra persona en lo más profundo, por muy breve y por muy poco que haya sido…..
(de) Die Ausstellung ist noch bis zum 30. September zu sehen. Öffnungszeiten von 10 Uhr bis 18 Uhr, ausser montags.
Das Begleitprogramm sieht noch zwei kommentierte Führungen vor, am kommenden Donnerstag um 18 Uhr und am darauffolgenden Donnerstag um 11 Uhr morgens. Sowie eine weitere Matinée am Wahlsonntag um 12 Uhr.
(es) La exposición puede visitarse hasta el 30 de septiembre. Abre todos los días, salvo los lunes, de 10 a 18 horas.
El programa que la acompaña comprende aún dos visitas comentadas, el próximo jueves a las 18 horas y el siguiente a las 11 horas de la mañana. Y una segunda matinée el 24 de septiembre, a las 12 horas.

(de) Und dann bleibt nur noch der dreitägige SCHNUPPERKURS, für alle, die gerne mal selbst……. Dazu ist eine Anmeldung bei der VHS Pankow erforderlich und der Kurs kostet 59,-, bzw. 32,- €, plus 5,00 € Unkostenbeitrag pro Person für Material und Werkzeugnutzung.
(es) Y luego queda el curso de iniciación, de tres días de duración, a finales del mes. Para ello hay que apuntarse hasta el 26 de septiembre, como muy tarde, en la VHS Pankow. El curso tiene un coste de 59,00 €, o 32,00 € precio reducido, más 5 Euros para la utilización de herramientas y material.
Hier noch einmal das Programm auf einen Blick :

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Am gestrigen Donnerstag, hatten wir unseren ersten kommentierten Ausstellungsbesuch. Es war ein Vergnügen vom Entstehungsprozess der Arbeiten zu berichten, etwas genauer auf die Eigenarten der Technik der Wirkerei einzugehen, auch im Vergeich mit der Weberei und der Malerei, Fragen über Inhalte, Motive, Darstellungsweisen zu beantworten und die Eindrücke vermittelt zu bekommen, die meine Arbeiten auf die Besucher machen.

Ich habe es immer gerne gemacht und ich finde es jetzt ausgesprochen spannend, welches Feedback ich hier vom bunten berliner Publikum erhalte. Aus meiner Sicht gibt es überraschend viele Parallelen, zwischen den Werken, die in meiner ersten Zeit in Madrid entstanden sind und dem wie ich Berlin empfinde.

Und aus den Fagestellungen und den Auslegungen entnehme ich, dass es vielen Besuchern ähnlich geht. Es findet ein Wiedererkennen über Zeit und Raum statt, das ich in dem Masse nicht erwartet hätte. Es ist ein angenehmes, ein bestätigendes Gefühl, dass meine Werken ein klein enig Universalität zu eigen ist.

Das lässt mich natürlich auch die Projekte für die Zukunft mit viel mehr Kraft angehen. Sie haben ihre Aktualität nicht verloren, eher noch durch die Umstände eine Bereicherung erfahren. Jetzt gilt es „nur“ in diesem highly gentrified Berlin eien Ort zu finden, an dem ich meine Arbeit vor dem Webstuhl wieder aufnehmen kann.

Kommt Zeit, kommt Rat. Das war schon immer meine Devise. Jetzt möchte ich erst einmal die Ausstellung geniessen und mich bei allen bedanken, die sie besuchen, die an der ein oder anderen Veranstaltung des Begleitprogramms teilnehmen, und dann auch noch weitererzählen, Freunde und Bekannte einladen oder sogar mitbringen.

Ich füge hier noch einmal das Programm an. Ich hoffe sehr, ihr findet eine passende Gelegenheit, vorbeizuschauen. Das würde mich sehr freuen. Und sollten die vorgeschlagenen Veranstaltungen zeitlich nicht passen, dann sei nochmals daran erinnert, dass die Ausstellung von dienstags bis sonntags von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet ist und bis zum 30. September läuft.

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Tja, verlockend ist es schon, wieder damit anzufangen……..


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So wunderbar die Ausstellung auch geworden ist und so gerne ich euch durch sie führe und etwas über die Technik und die Inhalte erzähle, möchte ich doch nicht, dass Ihr aus den Augen verliert, dass es an ihrem Ende, sozusagen als Finissage-Veranstaltung, einen Schnupperkurs gibt.
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Also, ansehen, anmelden, mitmachen und weitersagen.
Der Kurs findet von Freitag den 29.09 bis Sonntag den 01.10.2017 statt.
Die Zeiten:
Freitag von 18-21 Uhr. Natürlich die Bergüßund und gegenseitige Vorstellung, danach kurzer Ausflug in die geschichte der Bildwirkerei, einige grundlegenden edanken zum Weben, das Kennenlernen von Webrahmen, Werkzwug und Material und die Vorbereitung der Kette auf den Webböcken. 🙂
Samstag und Sonntag von 10 – 16.30 Uhr, mit einigen kleinen Unterbrechungen, die helfen, Leib und Seele beisammen und bei guter Laune zu halten. Wir werden einige Techniken lernen, Farbübergänge ausprobieren und einige Formen weben.
Der Kurs ist für alle Altersstufen geeignet, bedarf keiner Vorkenntnisse und keiner bestimmten Chromosomkombination !!!. Auch wenn jemand schon etwas übers Weben weiss, ist er oder sie herzlich willkommen. Da jede/r über ihr/sein eigenes Arbeitsfeld verfügen wird, kann der Inhalt problemlos angepasst werden.
Die Unkosten für den Kurs betragen 59 / bzw. ermässigt 32 €, zuzüglich eine kleine Gebühr für die Nutzung von Werkzeug und Material in Höhe von 5 €.
Anmeldungen bitte bis zum 25.09.2017, einschiesslich, an der VHS Pankow.
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DANKE. GRACIAS. GRAZIE. KÖSZÖNM. MERCI. THANKS. 
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Nun ist sie eröffnet, die Ausstellung. Seit vergangenen Donnerstag. DANKE allen, die bei der Eröffnung dabei waren, DANKE an alle guten Geister, die für ihr Zustandekommen mitverantwortlich sind, sowohl in Spanien als auch in Berlin.
Frau Roggenhofer, Herr Benn und Andrea Milde, bei der Eröffnung der Ausstellung „Nach Strich und Faden“, Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Prenzlauer Allee 227/228.
DANKE an die VHS Pankow, konkret an ihre Direktorin Frau Roggenhofer, und an den Bezirksbürgermeister Herrn Benn, für ihr Kommen, ihre Worte zur Ausstellungseröffnung, und ihr aufmerksames Ohr bei der ersten Führung.

Frau Eifler bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Mit freundlicher Genehmigung von ©Jana Siedentopf
DANKE auch, und vor allen anderen, an Frau Eifler, die Verantwortliche der Kulturabteilung der VHS Pankow, für ihr Vertrauen in mich und meine Kunst.
Sie war es, die über das reine Interesse an einer Eingliederung der Bildwirkerei in das Kursangebot der VHS ab Februar 2018 hinaus, die Gelegenheit beim Schopf gepackt und Raum und Inhalt zusammengebracht hat, und somit auch der Synergie zwischen den drei Institutionen, die im Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner zusammenspielen, einen weiteren Handlungsraum verschafft hat.
Momente der Führung im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Nach Strich und Faden“. Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner. Prenzlauer Allee 227/228.
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von ©Maja Peltzer
Und mein DANK auch schon vorweg an alle, die jetzt, wo die Ausstellung steht, wo Raum und Inhalt zusammen passen, wo die Bildwirkereien bereit sind, ihre Geschichte zu erzählen, etwas Zeit investieren und sie weiterempfehlen, von Mund zu Ohr, vom Blog zum Fb, vom Twitter zur WhatsApp, im Gespräch beim Bier oder Wein, Tee oder Kaffee.
Viele von euch sind länger hier als wir, und ihr wisst zur Genüge, wie wichtig es ist, in einer Stadt wie Berlin, in der viele Kunstschaffende viel Kunst schaffen und auf vielen Veranstaltungen zeigen, auf eure Hilfe rechnen zu können. Dafür möchte ich euch ganz besonders danken.
Nach Strich und Faden

Wir haben uns vorgenommen, diese erste Gelegenheit auf berliner Boden nach Strich und Faden zu nutzen. Daher möchten wir euch daran erinnern, dass es drei kostenlose Führungen gibt, die unter der Woche stattfinden, und für die es keiner Anmeldung bedarf:
Am Do. den 14.09 und am darauffolgenden Donnerstag, den 21.09. werde ich um 18 Uhr durch die Ausstellung führen, und am 28.09 um 11 Uhr, für all diejenigen, die es nachmittags nicht einrichten können.
Ausserdem haben wir uns, unter anderem aufgrund der Gespräche während der Ausstellungseröffnung, überlegt, dass es interessant wäre, auch die Wochenenden nach Strich und Faden zu nutzen.
DESHALB, und das erzählt bitte weiter, möchten wir sowohl am Sonntag den 17.09, als auch am Sonntag den 24.09. zu einer Matinée einladen.
Ab 12 Uhr werden wir die Ausstellung persönlich begleiten und über die Inhalte der Teppiche hinaus für etwas spanisches Ambiente sorgen. Ausserdem möchte ich die Gelegenheit nutzen und alle Interessierten einladen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Hier ein Vorschlag:
Sonntag, 17.09.17: Zeit ist Geld!? Wie steht es um das Kunsthandwerk?
Ist es vom Aussterben bedroht? Braucht es also Schutz? Und wie kann der aussehen? Wie kann unsere Gesellschaft all denen helfen, die den Faden weiterspinnen, die traditionelles Kunsthandwerk bewahren, damit es kommenden Generationen zur Vefügung steht? Die dem Druck von Wettbewerb, der Wegwerfphilosophie und der Massenproduktion widerstehen und ein anderes Modell verteidigen, in dem die Lagsamkeit kein Makel sondern eine Tugen ist?
Sonntag, 24.09.17: Malerei, Weberei, Wirkerei. Kunst, Kunsthandwerk, Handwerk.
Wie verwand und wie verschieden sind die Malerei und die Bildwirkerei? Durch das Vergleichen der unterschiedlichen Vorgehensweisen gewinnen wir ein besseres Verständnis der Eigenheiten einer jeden Disziplin. Und vielleicht ergibt sich auch ein Gespräch über den Sinn oder Unsinn der Unterteilungen von KUNST_KUNSTHANDWERK-HANDWERK. Begrenzen, eingrenzen, ausgrenzen? Was halten wir davon?
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So sieht es aus, im Raum 108 des Kultur- und Bildungszentrums Sebastian Haffner. Übrigens: Der Raum 108 befindet sich in der ersten Etage, und beide Eingänge führen nach oben, ABER, wenn ihr den auf der Museumsseite / Wasserturmseite nehmt, dann kommt ihr schneller zum Ziel.
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Tja.





































































