westerwald _ 1405 _ wald

Wenn der Wald sich lichtet……

Ich habe Lichtungen immer geliebt, schon als Kind. Damals waren es Kahlschläge, also vom Menschen absichtlich in den Wald gehauen. In meiner Erinnerung waren es spannende Orte an denen Farne, Moose, Pilze, Brombeeren,  wuchsen. Es waren kleine Versorgungsstellen im dichten Wald und ich konnte manchmal sogar über die Vegetation hinweg schauen. Das war toll.

Eigentlich geht es mir immer noch so. Ich liebe Lichtungen nach wie vor. Nur liegt jetzt vor der Begeisterung und der Erkundung und Entdeckung all dessen, was da gerade entsteht, ein kurzes Zucken, ein Stolpern und die Frage, die ich mir als Kind nicht gestellt habe, nämlich: wie sie entstanden sind.

Aber ganz schnell wander ich durch diesen freien Raum und fühle mich wie in einem Kabinett der Kuriositäten. Und wenn ich still stehe, dann meine ich fast, die Millionen von Organismen zu spüren, die gerade damit beschäftigt sind aus Alt Neu zu machen.

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westerwald _ 1404 _ wald

Nicht in Stein gemeißelt, aber in Rinde geritzt…..

Wenn Bäume reden könnten…. Oder besser gesagt, wenn wir sie verstehen könnten, denn reden tun sie ja, zumindest miteinander, wenn wir „reden“ weiter fassen als eine der Art des „Miteinander-kommunizierens“…..

 

 

Die Zeit vergeht, auch hier. Eine der drei Buchen wird es nicht mehr lange geben. Sie sieht sehr krank aus und es wäre nicht verwunderlich, wenn sie den nächsten Sturm nicht heile übersteht.

Die fein geritzten Zeichnungen wachsen nicht nur in die Höhe sondern wachsen sich auch aus, wie Narben auf der Haut. Ihre Umrisse werden breiter, undeutlicher, ihre Bedeutung vager… Und nach über siebzig Jahren kommt jemand daher und meint sogar ein KUKUmobil in die Ritzungen „hineinsehen“ zu können. Oder?

 

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westerwald _ 1403 _ wald

It’s all about wood … Teil II.

And suddenly, wood appears in our family biography not only once….

Lea has started a woodworking residency in a makerlab in Vancouver  and she will write about her experiences in the blog. Uli zieht gerade um und plant, sein erstes Möbel, ein Mittelhochbett, zu bauen.

Naja, und am KUKUMobil muss auch noch etwas gewerkelt werden, ein  neuer Rahmen, bzw. ein Aufsatz auf dem Anhänger, eine kleine Elektrobox, Fußleisten…..

Aber worüber ich hier eigentlich schreiben möchte sind die Gedanken, die mich bewegen, wenn ich meine Wanderungen durch die Wälder in der Umgebung mache. Dort, wo Mensch etwas Neues tut, stehen häufig Infotafeln, vor allem natürlich auf dem Botanischen Weg, der ein Stück weit mit der Alten Poststrasse zusammenfällt und daher der Weg ist, den ich von Elkhausen nach Wissen nehme.

Ich habe die Tafeln natürlich alle gelesen. Sie liefern interessante Information über die Natur- und noch mehr über die Kulturlandschaft, also die vom Menschen gestaltete. Man merkt das Bemühen darum, Dinge grundlegend zu ändern. „Aufbau stabiler Zukunftswälder“ ist hier als Jahrhundertaufgabe für die Forstleute benannt.

Ich muss zugeben, ich bin erstmal über den Titel „gestolpert“. Was hat der Klimawandel angerichtet, das klingt so wie: es ist der böse Klimawandel, der Schuld am Desaster ist. Im zweiten Nachdenken will ich verstehen, wie es wahrscheinlich gemeint war, aber im ersten kommt mir eher in den Sinn: Was haben wir angerichtet, dass es zu solch einem  Klimawandel kommen konnte.

 

Haarspalterei beiseite, egal wo ich hinschaue, egal wo ich lang wandere, die Spuren von Sturmschäden, Borkenkäferbefall, Trockenheit…. sind so gewaltig, dass sie nicht zu übersehen sind.

 

 

Irritierend finde ich dann aber doch, dass es ganze Waldflächen gibt, vor allem diejenigen, die als Monokulturen genutzt wurden (hier: Lärche und Kiefer) die aussehen, wie ein Mikadospiel, das mittendrin unterbrochen wurde, weil niemand zu Ende spielen möchte.

Es wirkt auf mich so wie wenn eine Kraft und ein Wille etwas neu arrangiert haben, was dann nicht funktionierte, und das Aufräumen jemand anderem überläßt.

Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
Werd’ ich nun nicht los.

Aber es mag seine Gründe haben. Ich gebe zu, ich kenne mich in der Forstwirtschaft nicht aus. Aber ästhetisch ansprechend werden diese Landschaftsstriche dadurch nicht.

 

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wissen _ 1402 _ textil

Eigentlich will ich nichts als weben….

 

Es gab eine interessante Ausstellung der Arbeiten von Else Mögelin im Museum in Cottbus. Sie lief bis zum 03.03.2024. Leider habe ich es doch nicht geschafft, sie mir anzusehen, und dabei hatte ich es mir fest vorgenommen, weil ich ihre Arbeiten nicht kenne und weil ich den Titel der Ausstellung so treffend fand: „Ich wollte, gegen alle Hindernisse, weben“. Vielleicht waren ihre Hindernisse andere als meine, aber in der Grundaussage fühle ich eine große Seelenverwandtschaft.

 

 

Wenn das Leben dich mit Macht in eine fremde Welt hineinkatapultiert, die so gar nicht deinem Wesen, deinem Können, deinen Erfahrungen entspricht, dann ist die Orientierungs- und Hilfslosigkeit atemberaubend und kraftzehrend.

Mein Lebensweg hat mich mehrmals in Fremden geführt, in denen ich mich orientieren musste, Sprache, Mentalität, Gewohnheiten, Besonderheiten lernen mußte. Aber das hat mich nie gestört. Ich habe immer gedacht: Menschsein, das kann ich. Was mir begegnet sind andere Menschen. Das wird gehen.

Die Fremde, wie ich sie jetzt erlebe, die Auseinandersetzung mit Technik, mit Motorik, mit Kraftfahrzeugen, bringt mein inneres Gleichgewicht stark ins Wanken. Ich bewundere die Menschen, die sich dort bewegen wie ein Fisch im Wasser und fühle meine Atemnot. Genauer gesagt beneide ich sie gerade jetzt um diese Vertrautheit mit einem Thema, das für das KUKUmobil gerade höchste Priorität hat.

Ich kann in meiner Ohnmacht gerade nicht viel mehr tun, als mich auf das zu fokussieren, was mir vertraut ist, um das innere Gleichgewicht wiederzufinden:

 

 

 

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wissen _ 1401 _ fundstücke

Internet sagt mir: das oben ist Cladonia digitata. Das unten wird bei mir immer „Hexenhaar“ bleiben.

 

 

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wissen _ 1400 _ KUKUmobil

Hinterm Pflug ist geackert!

Ich so…….

Und Simon so….

Jetzt ist er da, der neue Anhänger. Mit drei Achsen, die rein technisch etwas über 4 t können, sollte genug Spielraum sein, um die 3,5 t, die ich ja eigentlich nur darf, auch gut über einen längeren Zeitraum auszuhalten.

Außerdem hat der neue Anhänger vier Kurbelstützen, mit denen ich an den Standorten ohne großen Aufwand die Achsen entlasten kann. Ich lerne.

Jetzt müssen wir „nur noch“ einen Aufsatz auf den Anhänger bauen, damit unsere Verzurrung in den Bügeln greifen kann. Schade ist, dass ich etwas von der Bodendämmung verliere, die wir mit so viel Zeit und Sorgfalt in den Anhänger gebaut haben. Aber das ist jetzt nun mal so.

Hier im Westerwald sagt man: „Hinterm Pflug ist geackert.“ Das ist ein guter Spruch, weil er so knapp deutlich macht, dass etwas Geschehenes nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Da ist etwas nicht so gelaufen, wie geplant?  –  Hinterm Pflug ist geackert. Du erkennst, dass Du irgendwann eine falsche Entscheidung getroffen oder nicht alles richtig bedacht hast?  Hinterm Pflug ist geackert.

Glück im Unglück war auch, dass es bei Beckers Anhänger das Modell, das ich brauche, auf Lager gab und dass es mit der Lieferung so reibungslos klappte. Ich war total überfordert von der Schnelligkeit, mit der alles über die Bühne gegangen ist. Am Samstag haben wir telefoniert, dann sind noch ein paar Fragen und Antworten hin und her gegangen, gestern habe ich mich entschieden und heute ist er da! Danke für die Geduld, die Beratung und das Entgegenkommen!!!

Und: Da es wohl passieren sollte, bin ich dankbar, dass es hier passiert, dass es jetzt passiert, denn hier und jetzt gibt es Menschen, die bereit sind mir zu helfen. Alles wird gut.

 

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wissen _ 1399 _ textil

Wenn EIGENTLICH auf LEBEN trifft

Ja, für alle, die die Reise des KUKUmobils begleiten: jetzt ist schon der 12. März, und ich stehe immer noch in Wissen? Wie kann das denn sein. Sollte die Reise nicht von hier aus am 11.März, also GESTERN, weitergehen? Sollte ich mich nicht eigentlich schon auf dem Weg nach Fisterra befinden?

Ja, EIGENTLICH. 

Nun, diejenigen, die hier öfter reinschauen, wissen aber auch, wie oft EIGENTLICH auf LEBEN trifft und sich dann alles ändern kann.

Und da ich immer den großen Spruch getan habe, dass ich Flexibilität kann und Resilienz übe, hat das LEBEN mir am Anfang der Reise, mal eben so, eine erste Hürde gestellt. Zu Übungszwecken. In aller Bescheidenheit nehme ich sie an. Und liebevoll hat es das getan, denn ich bin umgeben von Händen, die bereit sind, mir Hilfestellung zu geben. Also Glück im Unglück. Besser hier als irgendwo im Nirgendwo.

Was passiert ist? Naja, ich wollte euch nichts davon erzählen bis ich nicht auch einen Lösungsansatz habe, denn Probleme sind dazu gemacht, um Lösungen zu finden und Hürden, um über sie hinweg zu kommen.

Also, das KUKUmobil sollte hier in Wissen zwei Wochen stehen, sich warmlaufen und „nebenher“ zum TÜV. Aber nach der Fahrt von Berlin bis Wissen war ihm deutlich anzusehen, dass irgendetwas nicht stimmt. Ich habe die Dauerbelastung unterschätzt. Anhänger sind ja nicht unbedingt dazu gedacht, immer mit ihrer maximalen Last beladen zu sein. Das geht auf die Achsen.

So würde ich ungern eine Reise durch Europa starten. Und der freundschaftliche Blick eines Fachmannes hat die Befürchtung bestätigt, dass das KUKUmobil schon zu Beginn der Reise hart an der Grenze des Zumutbaren steht.

Also gab es drei Richtungen, in die man denken konnte:

1. Das KUKUmobil erleichtern. Aber das ist kaum noch möglich. Am Bau würde ich nichts verändern wollen. Da haben wir uns lange genug den Kopf drüber zerbrochen und es funktioniert ja auch so wunderbar. Natürlich kann ich noch einmal über das Innenleben schauen, ob ich da noch Ballast abwerfen kann, aber das wird nicht viel sein.

2. Den Anhänger auflasten, damit er mehr aushält. Aber das scheint komplizierter zu sein als eine Laienperson wie ich sich das überhaupt vorstellen kann.

3. Den Anhänger austauschen, will sagen, einen neuen kaufen, der etwas mehr kann.

Und: The winner is: Number THREE

Zwei Wochen habe ich gewälzt, Gedanken, Sorgen, Befürchtungen. Habe mich wie ohnmächtig gefühlt und es war mir unangenehm, dass das KUKUmobil hier zum Sorgenkind mutierte. Dabei habe ich so viel Verständnis und  helfende Hände gefunden und bin so dankbar dafür, dass niemand mir gesagt hat: Mensch Andrea, also das hättest du nun wirklich auch ganz am Anfang schon bedenken können!!! Das hab ich mir in den letzten Tagen oft genug selbst vorgehalten.

Ich habe mich entschieden, einen neuen Anhänger zu kaufen. 3,5t, dreiachsig, so, dass er EIGENTLICH überdimensioniert ist, denn die Achsen könnten, wenn sie dürften, jetzt knapp über 4 t. Ich hoffe, dass diese Luft unter der Plattform ausreicht, um durch Europa zu kommen.

Morgen wird geliefert. Unvorhergesehene Mehrkosten gleich am Anfang, aber lieber jetzt als später. Noch ein wenig Papierkram, der hoffentlich gut zu organisieren ist.

Und dann….., dann kann es endlich losgehen. Alle sitzen in den Startlöchern.

 

 

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schönstein _ 1398 _ labyrinth

Nur für die Weile des Verweilens…..

 

Neusortiertheit auf dem Picknick-Tisch

 

 

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schönstein _ 1397_ flora

Schneeweißchen und Rosenrot

 

 

 

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westerwald _ 1396 _ wald

It’s all about wood … Teil I.

It’s all about wood and not getting lost.

 

 

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westerwald _ 1395 _ fundstück

Im Prinzip schon, aber nicht in dieser Kombination.

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elkhausen _ 1394 – mobilität

Mobilität im ländlichen Raum

Mobilität ist ein Thema, spätestens, seit es das KUKUmobil gibt. Aber eigentlich schon immer.  Wenn man im ländlichen Raum groß wird, dann ist es das, zwangsläufig. Egal ob in Deutschland oder in Spanien oder sonst wo auf der Welt.

 

Die Mitfahrbank

Am Dorfausgang von Elkhausen steht sie: die Mitfahrbank. Gedacht ist sie dafür, dass sich Menschen, die eine Mitfahrgelegenheit brauchen, dort hinsetzen und mit einem der verfügbaren Schilder anzeigen können, wohin sie gerne mitgenommen werden wollen.

Interessant. Das jetzt in so offizieller Form zu sehen. Wir hatten damals, vor 40 Jahren, keine Bank. Wir standen irgendwo am Straßenrand und hielten den Daumen raus und hatten manchmal, aber nur manchmal, handgemalte Schilder mit unserem Wunschfahrzielen dabei. Mit denen, die sich wiederholten. Gerne gesehen war das nicht unbedingt. Weder von den Eltern, noch von der Nachbarschaft. Und es haftete dem „Trampen“ immer etwas gefährliches an, so als ob man gegenseitig voneinander annehmen würde, jeder wartet nur auf die Gelegenheit…… Manchmal kam es dann von selbst zu Mitfahrgemeinschaften. Man groovte sich ein, würde man heute wohl sagen. Bekam ein Gespür dafür, wer, wann, wohin……

Ich weiß nicht, ob es in einem Dorf wie Elkhausen nicht einfacher wäre, eine digitale Plattform einzurichten, weiß nicht, so eine Art Mitfahr-Whats-App-Gruppe, in der diejenigen die suchen und diejenigen die anbieten relativ flexibel und relativ ihren Mobilitätsbedarf miteinander organisieren können.

Ich habe nachgefragt und es scheint jetzt nicht so zu sein, dass es eine große Nachfrage gäbe. Naja, die meisten haben eben einen Pkw, oder zwei, oder drei. Und den ein oder anderen Bus gibt es, außer am Wochenende, da gibt es nichts. Aber da will vielleicht auch niemand irgendwo hin.

Ich habe es in die andere Richtung einmal probiert. Letzte Woche. Aber in die andere Richtung. Von Wissen nach Elkhausen. Denn am Ortsausgang von Wissen in Richtung Bröhlbachtal gibt es natürlich auch eine solche Bank.

Es war Streiktag und ich dachte, die Busse fahren nicht. Taten sie dann doch. Glücklicherweise. Denn die halbe Stunde, die ich dort im Dunkeln gesessen habe, war nicht wirklich erfolgsversprechend.

Wie man die Frage der Mobilität für nicht motorisierte Menschen im ländlichen Raum lösen kann, ist sicherlich eine große Frage. Nicht nur in Deutschland.

Ich fühle mich in meine Kindheit zurückversetzt. Die Fahrt mit dem Schulbus hin und zurück war ein Graus für mich. Alle konnten alles mögliche machen in der Zeit, Hausaufgaben, Abschreiben, Lernen, Quatschen, Blödsinn machen, wenn der Busfahrer nicht hinsah….. und ich saß da, in mich gekehrt, und versuchte meine Magensäfte und sonstigen Körperflüssigkeiten in einer inneren Balance zu halten und so eine „Übergabe“ an die Außenwelt zu verhindern. Das bedurfte all meine Konzentration, selbst Reden ging da manchmal gar nicht.

Ich war froh, dass meine Kinder eine relativ kurze und gerade Fahrstrecke zur Schule hatten, als wir in Nordspanien wohnten, denn auch da hätte es für sie durchaus kompliziert werden können.

Jetzt sitze ich weder im Bus, der auf der kurvenreiche Strecke von Wissen nach Elkhausen durch das Bröhlbachtal Menschen von A nach B bringt. Ich merke, dass sich in mir nicht viel verändert hat. Ich habe nur gelernt, besser damit umzugehen und kann jetzt auch gleichzeitig reden.

 

Spannend finde ich dann den anderen Umgang mit der Frage nach Mobilität, dem ich vor Ort begegne.

Vor einigen Wochen habe ich ein interessantes Gespräch mit dem Mobilitätsforscher Andreas Knie gehört, das ich HIER gerne noch einmal verlinke.

 

 

 

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westerwald _ 1393 _ fundstücke

Architektonische Fundstücke

 

 

 

 

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brölbachtal _ 1392 _ fundstück

Nicht alleine unterwegs…..

 

 

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nistertal _ 1391 _ fundstück

 

 

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wissen _ 1390 _ KUKUmobil

Früh übt sich……

Heute hatte ich einen kleinen Gast im KUKUmobil, den ich sehr lieb gewonnen habe. Er hält die Gobelinpinnen mit einer Selbstverständlichkeit, und das auch noch beidhändig…..

 

 

 

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wissen _ 1389 _ KUKUmobil

Ein Fundstück ganz besonderer Art wartete heute am KUKUmobil auf mich. Nicht ich habe es, sondern es hat mich gefunden.

Es macht mich glücklich, zu wissen, dass ich so liebevoll begleitet werde.

 

 

 

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wissen _ 1388 _ fundstück

 

 

 

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wissen _ 1387 _ fundstück

 

 

 

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wissen _ 1386 _ Erkundung

Wanderungen im Westerwald. Teil I

 

Meine erste Wanderung geht von Elkhausen, dem kleinen Ort in dem ich so liebevoll umsorgt werde und das KUKUmobil so tatkräftige Unterstützung gefunden hat, nach Wissen.

Auf der Alten Poststraße, die als Höhenwanderweg beide Orte miteinander verbindet, kann man die ca. 6 km Entfernung in gut eineinhalb Stunden zurücklegen, ….

…. wenn man nicht den Ausblick genießen möchte, der sich immer mal wieder auf das Siegtal bietet, an jeder Infotafel stehenbleibt, um sie zu lesen…. oder sich von bemoosten „Skulpturen“ verführen läßt und immer mal wieder vom „eigentlichen“ Weg abkommt, so wie Rotkäppchen.

 

 

Ein weiter Teil der Strecke ist zugleich auch als Botanischer Weg ausgezeichnet und vermittelt dem Wanderer nicht nur Kenntnisse über die heimische Vegetation, sondern auch über die gängige Bewirtschaftung dieser Kulturlandschaft und über die Frage, wie man den Auswirkungen des Klimawandels sinnvoll begegnen kann.

 

Übrigens mache ich ja jetzt die Fotos mit dem Smartphone und bin ganz begeistert von der „Dokumente“-Funktion, mit der ich diese Tafeln fotografieren kann, ohne sie später  perspektivisch zurechtrücken zu müssen. Ich lerne!

 

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Wissen _ 1385 _ KUKUmobil

Es werde warm und licht…..

 

Seit über einem Jahr gibt es jetzt das KUKUmobil. Vor über einem Jahr haben wir die Fußbodenheizung eingebaut, haben die Led-Lichtstreifen in die Leisten eingelegt und an der Decke angebracht, haben die Steckdosen eingebaut und die Kabel verlegt.

Aber der Anschluss fehlte. Das orange Stromkabel quetschte sich durch einen kleinen Spalt zwischen Fenster und Rahmen. Und nicht nur das Kabel, auch die Kälte und die Feuchtigkeit.

 

Man gewöhnt sich an alles, auch an die Kälte. Die Fußbodenheizung wurde durch eine Infrarotheizung ersetzt, die nicht funktionierenden Steckdosen in der Wand durch einen Mehrfachsteckdose und die Led-Lichter durch meine Arbeitslampe. Klar geht das. Irgendwie.

Aber ihr könnt euch nicht vorstellen, wie dankbar ich Simon bin, der sich in den letzten Tagen um die Elektroinstallation gekümmert hat. Jetzt funktioniert alles. Wenn ich im KUKUmobil ankomme, ist es kuschelig warm. An allen vier Ecken fliesst Strom aus der Wand.

Und ich habe ein neues Spielzeug: meine kleine Fernbedienung für die Ledstreifen. Jetzt kann ich nicht nur wählen zwischen warmem Weiss und kaltem Weiss. Ich kann über den Regenbogen wandern…..

…. und stehenbleiben beim Waldmeistergrün, oder beim Schlumpfblau, oder beim Sonnenuntergangsorange. Zumindest für eine Weile. Definitiv ist es ein Hingucker, selbst wenn ich das Rotlicht überspringe, um falsche Assoziationen gar nicht erst aufkommen zu lassen….

Für den 8.März steht die Farbe jedenfalls schon fest. Und vielleicht gibt es ja irgendwann mal einen KUKUmobil-Farbcode, so wie türkis= bin intensiv am weben, bitte nicht stören, grün= komm gerne rein…..

In welcher Farbe gefällt euch denn das KUKUmobil am besten?

     

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Wissen _ 1384 _ fundstücke

Leerstühle

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Wissen _ 1383 _ textil

Eine weitere Meise im Entstehen….

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Wissen _ 1382 _ textil

Neues Stück in Arbeit.

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Wissen _ 1381 _ textil

Ich weiß, zwischen Wissen und Weisheit kann manchmal ein ganzer Ozean liegen, aber die Binsen, die ich aus Bratislava mitgebracht habe unterscheiden sich vor meinem Auge nicht wesentlich von den Binsen, die ich hier im Brölbachtal „geerntet“ habe.

Daher passt es ganz gut, diese Gemeinsamkeit auszunutzen und der Serie der 12×12 cm Arbeiten mit ungewohnten Materialien ein weiteres Stück hinzuzufügen.

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wissen _ 1380 _ mobilität

 

 

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wissen _ 1379 _ KUKUmobil

Ein langer Arbeitstag.

 

 

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wissen _ 1378 _ textil

Es geht weiter am kleinen Rahmen. Diesmal verarbeite ich die Binsen, die ich aus Bratislava mitgebracht habe.

„Binsenweisheit“ _

Als Binsenweisheit  wird ein Gemeinplatz oder eine allgemein bekannte Information bezeichnet, besonders, wenn zum Ausdruck gebracht werden soll, dass eine als interessant vorgetragene Erkenntnis keinen besonderen materiellen Wert hat, keine Neuigkeit darstellt oder keinen Wissenszuwachs bringt. (wikipedia)

Wohl nach lateinisch nodum in scirpo quaerere = einen Knoten an der (glatten) Binse suchen, d. h., Schwierigkeiten suchen, wo es keine gibt. (Duden)

 

 

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wissen _ 1377 _ Fundstück

 

 

 

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wissen _ 1376 _ KUKUmobil

Tag 1….

… in Wissen, die Sonne scheint, es wird so warm im KUKUmobil, dass ich die Heizung zeitweise ausschalten kann. Wunderbar. Alles neu sortiert, alles hat seinen Platz gefunden. Erste Gespräche mit Vorübergehenden. Viel Interesse, viel Wohlwollen. Es fühlt sich gut an, hier zu sein.

Kurz vor dem Aufbruch hatte ich mich dagegen entschieden, die Baustellentreppe, die Uli so liebevoll entworfen und gebaut hatte, mit auf die Reise zu nehmen. Sie ist stabil, aber auch schwer. Und vor allen Dingen waren die Holzplanken glitschig bei Regen und glatt bei Frost, also wirklich nicht geeignet für Publikumsverkehr im öffentlichen Raum.

Jetzt hat das KUKUmobil eine neue Treppe bekommen. Anna hat sie heute zusammengebaut. Ich finde, sie fügt sich sehr gut ein in das Gesamtbild.

 

 

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