Abriendo nuevo capítulo: Buscar vivienda en tiempos de gentrificación
Primer día: La llamada de la perifería
Ein neues Kapitel: Wohnungssuche in Zeiten der Gentrifizierung
Erster Tag: Es ruft die Peripherie
Malchower See
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Primer día: La llamada de la perifería
Ein neues Kapitel: Wohnungssuche in Zeiten der Gentrifizierung
Erster Tag: Es ruft die Peripherie
Malchower See

Kleiner Geburtstags-Kosmos: Weben, Archne, Berlin, Fahrrad, FFI, Zeichnung…..
Pequeño cosmos: tejer,aracne, Berlin, bici, IVF, dibujo….

Dem Nicht-Mehr-Geburtstagskind zu Ehren. Geburtstage sind für manche nur das: ein Tag im Kalender. Für andere ist es ein weiterer Schritt, den man auf dem gewählten Pfad seines Lebens tut, der nicht immer leicht zu bewandern, aber immer spannend und vor allem herausfordernd ist. Schön ist es, wenn man ihn wieder gemeinsam gehen kann.
Un pequeño homenaje al „ya no cumpleañero“. Cumpleaños son para algunos solo eso: una fecha en el calendario. Para otros es un paso más en la senda que uno ha escogido transitar a lo largo de su vida, no siempre fácil, pero siempre apasionante y, sobre todo, desafiante. Que bello poder volver a transitarla juntos.

Gerda, Herta, London und Rom haben sich Vorgestern um unsere Wäsche gekümmert. Wunderbar. Ich habe immer schon gesagt, dass die WASCHMASCHINE eine der grössten Errungenschaften des letzten Jahrtausend darstellt. Der Vorteil in der Grossstadt: es gibt Waschsalons. D.h. industrielle Waschmaschinen, die energie- und wassersparender sind. Und ganz nebenbei bin ich davon überzeugt, dass man letztendlich viel weniger wäscht, denn es geht nicht „mal eben so“, sondern das „zum Waschsalon gehen“ ist ein bewusster Akt, der das: 1. Wäsche packen, 2. Gewicht kalkulieren, 3. direkter Kosten-Nutzen-Berechnung, und 4. konkretes Zeitmanagement für sinnvolle Wartezeitnutzung mit einschliesst.
Wir habne die Zeit genutzt, um ein Nachbarschftsprojekt auf der anderen Strassenseite kennnzulernene. Davon später mehr.
Gerde, Herta, London y Roma se han ocupado antes de ayer de nuestra ropa. Una maravilla. Siempre lo he dicho y lo suscribo, que la lavadora es uno de los mejores inventos del milenio pasado. La ventaja de la ciudad: las lavadoras compartidas en las lavanderías, es decir, lavadoras industriales que son más eficaces respecto del consumo de agua y energía y, by the way, estoy convencida que al final se lava mucho menos, puesto que no es cuestión de „poner rápidamente una lavadora, total…“ sino que el „ir a la lavandería“ es un acto consciente, que implica 1. recoger y cuantificar la ropa, 2.calcular el peso, 3. cálculo directo de los costes y del rendimiento y 4. una gestión concreta del tiempo para un uso sensato del tiempo de espera.
Nosotros utilizamos el tiempo para conocer un proyecto cultural vecinal justo enfrente de la lavandería, pero de ello más en otra entrada.
Bei jedem Wetter, das war die klare Ansage wenige Tage vor der Performance. Klar genug, um dem zuzustimmen. Bei jedem Wetter also. Und so war es dann auch. Denn das Wetter kann man sich nicht aussuchen, und auch wenn das Wetter manchmal zu einem Problem werden kann, ist es unter allen anderen, mit denen man zu kämpfen hat, vielleicht das kleinste. Und dann ist das Wetter einfach nur anekdotisch.
¡Haga el tiempo que haga! Este era el aviso, más claro agua. Pues, así sea, haga el tiempo que haga. Y así fue. Porque uno no puede elegir el tiempo, y a veces, el tiempo, por muy desapacible, puede que sea el menor de los problemas con los que uno se tiene que enfrentar. Y entonces no resulta ser más que una mera anécdota.
Capítulo 1 // Kapitel 1
Wie vielen mitten hinein in die bereits begonnene Performance-Serie. Bespielt werden sollten der Park, das Foyer und die Austellungsräume des MEK. Uns empfing der Schimmer der goldenen Rettungsdecken schon von Weitem, als wir den Park betraten. Mitten hinein in eine andere Welt aus.
Caímos casi como las gotas de lluvia, en medio de la serie de performances ya empezada. Como escenarios se habían anunciado el parque, el vestíbulo y las salas del MEK que acogían la exposición. A nosotros nos recibió el reflejo dorado de las mantas isotérmicas desde lejos, incluso antes de entrar en el parque. En mitad de alguna parte, en medio de un mundo desconocido.
DIE KÖNIGE – UTC 7 HOURS PARALLEL PERFORMANCES
„Eine Reise ist nichts als nur eine Reise und das, was einem dabei zustößt – Umstände und Zufälle und wie sie sich aneinanderreihen. Man hat genug damit zu tun, sich durchzuschlagen und einen Weg zu finden: daran ist wenig episch – es ist eher episodisch.“ (Gilgamesh)
„Un viaje no es solo un viaje con lo que le acontece a uno – circunstancias y casualidades y como suceden unos a otros. Suficiente tiene uno con abrirse paso y encontrar un camino: eso de épico tiene poco – más bien es episódico.“ (Gilgamesh)
Geschichten und Gedanken von Menschen, „die Europas Ufer barfuß betreten haben“, wurden gemeinsam mit Ansässigen in einem 4 monatigen Prozess in Bewegung, Klang, Laut und Installationen umgesetzt.
– Ein Projekt von KUNSTASYL e.V und daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben.
Historias y pensamientos de personas „que pisaron la orilla de Europa descalzos“ han sido transformados en movimiento, sonido, voz e instalación, en colaboración con personas residentes y fruto de un proceso que duró 4 meses.
– Un proyecto de KUNSTASYL e.V y daHEIM: conociendo vidas refugiantes.
Capítulo 2 // Kapitel 2

Un refugiado (según define al artículo 1A de la Convención de 28 de julio de 1951 relativa al estatuto de los refugiados de las Naciones Unidas) es una persona que se encuentra fuera del país de donde es originario, o bien donde reside habitualmente, debido a un temor fundamentado de persecución por razones de etnia, religión, nacionalidad, pertenencia a un grupo social u opiniones políticas, y que no puede o no quiere reclamar la protección de su país para poder volver. (wikipedia dixit)
Nach der Genfer Flüchtlingskonvention wird als Flüchtling anerkannt, wer
„[…] aus der begründeten Furcht vor Verfolgung aus Gründen der Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will; oder der sich als staatenlos infolge solcher Ereignisse außerhalb des Landes befindet, in welchem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte, und nicht dorthin zurückkehren kann oder wegen der erwähnten Befürchtungen nicht dorthin zurückkehren will.“
Andrea Kothen schrieb 2016 in einem Artikel imHeft zum Tag des Flüchtlings 2016, der auf der Seite von Pro Asyl nachzulesen ist: „Flüchtlinge“ erinnern an die Folgen der NS-Diktatur und damit an unsere eigene kollektive Geschichte von Flucht und Vertreibung. Flüchtlinge – das waren Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Willy Brandt, Else Lasker-Schüler oder Albert Einstein. Flüchtlinge waren vor allem unsere Eltern und Großeltern, die nach dem Krieg ihr Eigentum verloren, mit Karren zu Fuß nach Westen zogen und Schauerliches erlebten. Die Erinnerung daran ist in vielen Familien noch heute sehr lebendig. Und nicht wenige Engagierte erklären heute ihr Tun auch mit dem Satz: „Meine (Groß-)Eltern waren damals auch Flüchtlinge.“ Die Gemeinsamkeiten solcher Erfahrungen mit denen der Kriegsflüchtlinge heute zu sehen, öffnet die Tür für Empathie.
Geflüchteter _ Flüchtling _ Mensch _
Capítulo 3 / Kapitel 3
La baraja / das Kartenspiel
Es gibt’s wirklich. Ich hab nachgesehen. Meine Güte, bin ich naiv. Man kann tatsächlich im Internet und wohl auch in irgendwelchen Läden ein Kartenspiel von Diktatoren und Tyrannen kaufen. Zugegebenermassen bin ich selten ironisch (das hab ich mir mit der Zeit abgewöhnt, es ist nicht so einfach in einer anderen als der Muttersprache die Ironie zu praktizieren, selbst wenn man sie empfindet), und fast nie bissig, letzteres von Natur aus. Deshalb schockiert es mich, wenn ich der einen oder dem anderen begegne. Dass man sich spielerisch übertrumpfen kann in solchen Kategorien wie: Längen von Amtszeiten, Zahl der Opfer während der Amtszeit, oder Höhe des angeammelten Privatvermögens, macht mir im ersten Moment schon eine Gänsehaut. Danach macht es nachdenklich, mich sehr. Und zugegebenermassen macht es mich auch etwas lächeln, bitter.
Existe, realmente existe. Lo he mirado. Sorprendente mi candidez. Resulta que uno puede comprar en Internet, y supongo en alguna que otra tienda, barajas de tiranos, déspotas y dictadores. Reconozco que recurro pocas veces a la ironía (con el tiempo me lo he desacostumbrado, no es fácil praticarla en lo que no es tu idioma materno, aunque la sientas), y casi nunca soy mordaz. Por ello me resulta chocante cuando me encuentro con una o con otra. Que exista un juego concebio para que puedas intentar superar a tu contrincante en catergorías como: tiempo en el gobierno, número de víctimas durante el tiempo en el gobierno, riqueza acumulada durante el gobierno……. para hacerte con el mayor _ o menor _ número de tiranos posibles, me produce piel de gallina, al menos en el primer instante. También me produce una sonrisa, torcida y amarga.
Capítulo 4 // Kapitel 4

Es gab einen Flyer mit einer Art Programm, auf dem jede volle Stunde ein Titel stand. Aber als Teil des Publikums entstand in mir schnell das Gefühl, mitgenommen zu werden vom Geschehen. Eins ging ins andere über, vieles bot nur Zeit zum flüchtigen Andenken, wurde von neuen Eindrücken verdrängt, Gleichzeitigkeiten, Verlagerungen, Überschneidungen von Inhalten und Orten.
Había un folleto de mano con un programa, o al menos una lista de títulos para cada hora. Pero como arte del publico tenía pronto la impresión de que los acontecimientos me absorbían y que no me quedaba otra que dejarme llevar. Una cosa sucedió a la otra, a veces con el tiempo justo para captar una idea fugaz, antes de que se veía desplazada por otra, simultaneidad, desplazamientos, interferencias, de contenidos y lugares.
Lesung der Menschenrechte _ stimmlos //Lectura de los derechos humanos – sin voz

Für mich war dies der Augenblick, an dem es mir am schwersten gefallen ist, still zu bleiben, mich auf die Rolle der „nur zuschauenden“ zu beschränken, ohne einzugreifen, etwas festzuhalten, damit jemand loskommt……
Creo que este momento de la tarde ha sido el en el que más me ha costado limitarme al papel de la „observardoa“, sin poder intervenir, sujetar algo para que alguien pueda soltarse….
Capítulo 5 // Kapitel 5
Teile der Performance fanden in den Ausstellungsräumen statt, und da es hin und wieder eine kleine Pause gab, bot es sich an, diesem Finissage-tag yu nutyen, um die Ausstellung zu besuchen.
Otro escenario eran las salas de la exposición. Los breves respiros que ofreció la sucesión de performances se prestaron para visitar la exposición en este su último día.

Capítulo 6 // Kapitel 6
Capitulo 7 / Kapitel 7

Capítulo 8 / Kapitel 8

Capitulo 9 / Kapitel 9

Capítulo 10 / Kapitel 10

Capítulo 11 / Kapitel 11


Capítulo 12 / Kapitel 12

Wir sind mit Verspätung hineingefallen in die Performanceserie, und mussten vor dem Ende herausspringen. Fast sieben Stunden haben wir mit all den Menschen verbracht, die dort entweder geguckt haben, oder performt. Ich habe die sieben Titel der Performance den vielen Fotos nach für mich in 12 Kapitel aufgeteilt, andere, die sich zwischen drinnen und draussen mehr bewegt haben, kommen vielleicht auf eine andere Zahl. Das ist nicht das entscheidende, hat nur anekdotischen Wert, so wie das Wetter. Was zählt ist die Intensität, die über die sieben Stunden hinweg PerformerInnen und BegleiterInnen verbunden hat. Manches empfand ich als irritierend, aber das was passend, manches als konfus, aber auch das passte; manches als bewegend, anderes als schockierend, alles zusammen hat mir viel zum Nachdenken mitgegeben: über meine Reaktionen, die spontanen und die reflektierten; über meine Gedanken und Interpretationen der visuellen und auditiven Impulse; über Geschichte und Gegenart und über das Hier und das Dort.
Ich leihe mir die Worte aus, die ich im Facebook gefunden habe, und möchte sie gerne umdrehen: Ich danke allen, die uns am 1.7. die Gelegenheit gegeben haben, sieben Stunden mit ihnen verbringen und „die Geschichte der Zeit vor der Flut“ (… und mit der Flut) mit ihnen durchleben zu können.
Ich danke dem Museum Europäischer Kulturen, MEK, dafür, dass es den InitiatorInnen die Möglichkeit gegeben hat, dieses Projekt, so wie wir es erleben durften, Wirklichkeit werden zu lassen.
Und ein ganz besonderer Dank an alle, die performt haben: Ahmad Al Hamad · Ahmad Abdalbaki · Ali Al Najjar · barbara caveng · Basim Basher Suleiman · Charlotte Danoy Kent · Dachil Sado · Dejuar · Diwali Hasskan · Elshan Ghasimi · Evan Ghazi · Ez Aldin Torkmani ·Florian Bronk · Franziska Maling · Ghais Alshaar · George · Gordon Grunwald · Henna-Elise Selkälä · Hazemina Donlic · Iyas Sari · Jobina Diez · Leandra Balliel · Julia Ketzmerick · Katarzyna Puzon · Lamin E. Sanneh · Larissa Hermanns · Leonie Baur · Mohammed Subeh · Nico Sauer · Omar Alshaer · Ouis Farzat · Stephan Navar · Stefanie Schairer · Susan Azizi · Therry Kornath.
Eine großartiges Werk ist da entstanden.
Noch mal, zum Nachlesen: http://kunstasyl.net/
Berlin und Fahrradfahren, das gehört für mich unzertrennlich zusammen, seit ich in dieser Stadt wohne. So lerne ich sie kennen und lieben.
Im Vergleich zu allen spanischen Städten, die ich kennegelernt habe, und mit denen ich sie deshalb vergleichen könnte, ist Berlin ein Paradies für Radfahrer. Ich bin nicht besonders geübt, bin so sehr Neufahrradfahrerin wie Neuberlinerin. Und auch wenn ich manchmal etwas nervös werde und lieber absteige und zur Fussgängerin werde, wenn mir die Nähe zu den Autos zu viel Stress macht oder Kreuzungen zu unübersichtlich sind, fühle ich mich trotzdem relativ sicher als Teil des Verkehrs in den berliner Strassen.
Aber es kommt zu Unfällen, die manchmal, so wie gestern, tödliche Folgen haben. Meistens scheinen LKWs in sie verwickelt zu sein, meist gehts um Rechtsabbieger, die die Fahrradfahrende Person nich sehen. Toter Winkel.

Heute hat uns unser Fahrradfahrerselbstverständnis daher statt zur Critical Mass zur Mahnwache an den Unfallort geführt, um der 31jährigen Fahrradfahrerin zu gedenken, die gestern dort gestorben ist.
Bei aller Trauer bleibt uns nur zu hoffen und zu fordern, das dieses Opfer das letzte gewesen sein mag.
Natürlich können wir nicht mit der Ausserordentlichkeit mithalten, die sich gegenwärtig im Botanischen Garten Berlin ereignet. Woll’n wa och ja’ nich’. Ganz im Gegenteil, mit etwas Glück können wir Morgen unsere Fahrt zu den Performances im MEK dazu nutzen, uns die Titanenwurz vor Ort anzusehen und gebührend und gebührlich zu bestaunen.
Naturalmente no podemos „competir“ con los extraordinarios acontecimientos que estos días tienen lugar en el Jardín Botánico de Berlin. Tampoco es esa nuestra intención. Más bien lo contrario. Intentaremos hacer mañana una parada a contemplar al Amorphophallus titanum en vivo y en directo, ya que iremos a ver las performances en el MEK.

Pero también sabéis que TODO, sencillamente TODO depende del punto de vista de cada cual, o dicho de otra manera: TODO es relativo.
No tenemos ningún Amorphophallus titanum en la ventana de la cocina. Faltaría más, teniendo en cuenta el espacio que hay. PERO para nosotros resulta TAN emocionante observar nuestros tres huesos de avocado, como para los botánicos la contemplación del Amorphophallus. Y eso sin tener en cuanta que respecto de la dimensión, desde la perspectiva de nuestro pitufo morado nuestros huesos de avocado nada tienen que envidiarle al Amorphophallus ese. Os mantendremos al corriente.
Aber ihr wisst auch, dass alles Sehen perspektivisches Sehen ist und somit ALLES; aber auch ALLES von dem Standpunkt abhängt, von dem aus man die Dinge betrachtet.
Wir haben natürlich keine Titanenwurz auf der Küchenfensterbank. Wo kämen wir denn da hin. 🙂 Aber für uns ist die Beobachtung unserer drei Avocadokerne MINDESTENS ebenso spannend, wie die der Wurz vonseiten der Botaniker. Ganz abgesehen davon, dass, was die Dimensionen anbelangt, unsere Avocadokerne aus Sicht unseres lila Schlumpfes dem Wurz im Botanischen Garten in nichts nachstehen. Wir halten euch auf dem Laufenden.


Irgendwann musste es ja kommen und heute war es dann soweit: Meine Berliner Regentaufe.
Aufschiebn wa nich, und die Stunde vor dem Losfahrn alle 5 Minuten aus dem Fenster gucken half nich.
Also dann, ab in den Regen. Gut, dass es nicht kalt war, aber auch das wird irgendwann kommen.
Pitschnass eine Stunde am Computer im Arbeitsamt sitzen und Fragebögen ausfüllen, die zuständige Beamtin trösten, weil ihr Morgen so anstrengend gewesen war, und ihr beim Daddeln am Computer zuzusehen, hat schon was sehr Deutsches. Und so durch die Pfützen preschen, dass das asphaltgewärmte Wasser um die Knöchel spritzt, auch. Gummistiefelregentagskindheitserinnerungen.
Manche schaffen es gemütlich einhändig mit dem Regenschirm durch die Stadt zu radeln. Das ist möglicherweise eine Überlegung und einige Übungsstunden wert.

Der rote Faden zwischen einem Baugrundstück und einem Museum, zwischen den 48Stunden Neukölln und dem MEK in Dahlem, es gibt ihn, dank Kunstasyl e. V . und der künstlerischen Arbeit aller Personen, welche die Ausstellung im MEK gestaltet, die Performance-Reihe, mit der diese Ausstellung am kommenden Samstag ihren Abschluss finden wird, und das Projekt PASSAGEN erarbeitet haben.

Aber es gibt nicht nur den roten Faden von Neukölln nach Dahlem, es gibt auch rote Fäden von den Flüchtlingsunterkünften in Berlin in die Heimatstädte derer, die hier in Deutschland Schutz suchen. Rote Fäden der Hoffnungen und Enttäuschungen, des Wartens und Erinnerns, an Gutes und Schlechtes; rote Fäden in die Vergangenheit und die Zukunft; rote Fäden der Schmerzen und der Freude; rote Fäden des Lebens, rote Fäden des Blutes, das den Einzelnen mit den Seinen verbindet; rote Fäden des Schiksals, einige verheddert, verdreht, verknotet, vielleicht sogar gerissen. Anderer verstrickt, vernetzt, versponnen, um besser umgehen zu können mit dem Neuen, dem Unbekannten, und aufzufangen, an Tagen, an denen nichts mehr zu gehen und der Mut einen zu verlassen scheint.

Gestern habe ich Passagen im Rahmen der 48 Stunden Neukölln besuchen können und diese Gedanken sind mir beim Wandeln unter und zwischen den textilen Bildern und Kleidungsstücken gekommen.
Ich bin sehr gespannt auf die Performance am Samstag. Hier im Anschluss noch einige Fotos von gestern, von der Installation auf dem Baugeländer vor dem Kindl:



Ich weiss, es ist derzeit still um das KUKUmobil. Aber das bedeutet nicht, dass es nicht weiter in meinem Kopf herumgeistert und auf den Moment wartet, da wieder Ruhe einkehrt in meiner Gedankenwelt……..
Sé que se ha hecho silencio en trono al KUKUmobil. Pero eso no significa que no siga rondando por mi cabeza, esperando el momento que me vuelva a centrar en lo mio……
Irgendwann MUSSTE es ja passieren: ein Foto vom Fernsehturm. 2. OG vom KINDL
Und immer noch: viele Bäume überragen die Gebäude.

(de) Wer in den letzten Wochen die Website des Museums Europäischer Kulturen besucht hat, der hat dort unter anderem folgenden Hinweis auf eine sehr interessante Ausstellung gefunden:
(es) Quien ha estado visitando en los últimos tiempos la página web del Museo de Culturas Europeas se ha encontrado con el siguiente aviso de una interesante exposición:

(es) También ha podido constatar que la exposición ha sido prolongada y que aún queda una semana, hasta el próximo domingo, para visitarla. Existen, pues, seis oportunidades para no dejársela escapar.
(de) Wer also die Seite besucht hat, der hat auch gesehen, dass die Ausstellung bis zum kommenden Sonntag verlängert wurde. Es gibt also noch sechs Gelegenheiten, sie sich nicht entgehen zu lassen.
(de) Bevor ich meine Eindrücke und Gedanken zu dem Projekt niederschreibe, möchte ich meinen spanischen Freunden und Freundinnen kurz eine Zusammenfassung des Flyertextes anfügen:
(es) Antes de compartir con vosotros mis reflexiones y sensaciones, os quiero dejar aquí una traducción breve del texto que aparece en el folleto de la exposición:
Un mosaico infinito de pañuelos _ todos ellos bordados con nombres y fechas, enmarcados por motivos florales, pájaros y muchos otros ornamentos. Esta es la Rola del Recuerdo, en bosnio: Rola sjećanja. En ella se rememora a las personas que han sido asesinadas durante los conflictos armados en la antigua Yugoslavia.
Este proyecto textil ha sido concebido por la artista suiza Anna S. Brägger en el marco del trabajo terapéutico con refugiados de los Balcanes Occidentales, promovido por la asociación berlinesa südost Europa Kultur. Mujeres que en los conflictos bélicos perdieron familiares, amigos y vecinos, bordaron innumerables pañuelos en recuerdo a ellos. Con ello, su dolor encontró una expresión creativa. A menuda era la única posibilidad de darle a la muerte una seña visible del recuerdo. Anna S. Brägger unió estos pañuelos en grandes paños y los convirtió en un monumento itinerante, un columbario textil. La Rola, que actualmente mide 47 meros corridos, sigue creciendo, también durante la exposición en el MEK.
Las grabaciones que se pueden escuchar en la exposición dan voz a las bordadoras: nos cuentan del dolor que encierran sus recuerdos, de la carga emocional que supuso el trabajo en los pañuelos, pero también del apoyo que encontraron en el trabajo en común en este monumento textil contra el olvido y a favor de la paz.
En la primera sala se encuentra una selección de fotografías de paisajes de Nihad Nino Pusija que sirve al visitante de introducción visual a la región.

(de) Ich war bisher zweimal da, und wie es aussieht, wird mindestens ein drittes dazukommen. Wie so mancher hatte ich von dem Projekt über Internet erfahren, zu spät, um an den ersten Rahmenveranstaltungen teilnehmen zu können, aber früh genug, um bei einem der letzten Sticktreffen mit Anna Brägger mit dabei zu sein.
Etwas außer Atem und knapp nach der im Programm angegebenen Anfangszeit erreichte ich an jenem Nachmittag das Museum. Ich glaube, das sah man mir an, denn Frau Brägger lud mich sofort ein, mich zu ihr und zwei anderen Besucherinnn zu setzen, die um einen kleinen Tisch im an die Ausstellung anschliessenden Raum im Gespräch vertieft zuammensaßen. Sticken tat niemand, nur Frau Brägger hatte vor sich ein in einen Stickrahmen eingespanntes Tuch mit einer begonnenen Stickerei liegen.
Ich folgte der Aufforderung, und während ich mich bemühte, den Faden der Unterhaltung zu fassen zu bekommen, kam ich innerlich zur Ruhe. An diesem Nachmittag sollte auch ich nicht sticken. Nach und nach entspann sich ein interessantes Gespräch in einer vertraulichen Atmosphäre, wie in einem kleinen Kokon, die dazu beitrug, dass viele Gedanken und Erinnerungen kamen und gingen.

(es) Hasta ahora he estado dos veces en la exposición y tal como se presentan las cosas, habrá al menos una tercera. Como otros, me había enterado de ella por Internet, demasiado tarde para participar en las primeras actividades que configuraron el programa marco, pero a tiempo para estar en uno de los últimos talleres de bordado con Anna Brägger.
Sin aliento por las prisas y con un pequeño retraso respecto de la hora de comienzo que se había anunciado llegué al museo. Se me debe haber notado, pues Anna Brägger me invitó a unirme al pequeño circulo que formaba ella con dos visitantes alrededor de una mesa, las tres inmersas en una interesante conversación. Nadie estaba bordando, solo Anna Brägger tenía delante de sí un pañuelo, tensado en un pequeño bastidor, con un bordado empezado.
Seguí la invitación y mientras intenté captar el hilo de la conversación, noté la calma que comenzaba a expandirse en mí. Esta tarde no llegué a bordad. Poco a poco me vi envuelta en una interesante conversación, se originó un ambiente de confianza y complicidad, que provocó una ida y venida de muchos recuerdos y pensamientos.

Naturalmente hablamos de cómo surgió la idea, casi diría la necesidad, de crear esta pieza colectiva, cómo ha sido la dinámica de trabajo, cómo se ha conseguido mantener la energía tanto tiempo, al fin y al cabo, este proyecto lleva desde 2004, es decir 13 años, invitando a las personas a reflexionar sobre lo que pasó en la antigua Yugoslavia, lo que pasa en las guerras, sobre todo las „internas“, en las que se rompen de una forma tan cruel sociedades que antes convivían. Hablamos también de cómo las mujeres bordadoras lo han vivido, de los altibajos de motivación que conllevan proyectos de esta índole casi de forma intrínseca, de los obstáculos que había que esquivar, de cómo abordar el trabajo de coordinación, cómo solucionar cuestiones muy básicas pero imprescindibles como infraestructura, montaje, exposición, promoción, etc. De como evitar que otros se apropien del proyecto en contra de la voluntad de sus autoras y el concepto inicial en el que se basa. En fin, todos aspectos que no resultan nuevos ni sorprendentes para quien haya estado envuelto en algo similar, pero que aumentan mi admiración hacia todas las participantes por haber conseguido una pieza tan impactante y auténtica, que creo que no deja a nadie indiferente.
Natürlich haben wir darüber geredet, wie es zu diesem Projekt gekommen ist, welche Idee, oder man kann vielleicht sogar sagen welche Notwendigkeit ihm zugrunde liegt, wie sich die Arbeit an dem Projekt gestaltet hat, wie man über eine so lange Zeit die notwendige Energie aufrecht erhält, denn letztendlich läd dieses Projekt schon seit 2004, will sagen seit 13 Jahren Besucher dazu ein, über die Geschehnisse im ehemaligen Jugoslawien nachzudenken, über das, was es bedeutet, wenn eine Bevölkerung sozusagen von innen heraus zerrissen wird. Auch über die Stickerinnen haben wir gesprochen, darüber welche Erfahrungen sie gemacht haben, was dieses Projekt in ihnen ausgelöst hat, wie sie damit umgegangen sind, wie sie die Höhen und Tiefen der Motivation gehandhabt haben; und auch die Hindernisse haben wir angesprochen, die solch ein Projekt fast unweigerlich mit sich bringt, die Koordinierungsarbeit, die Infrastruktur, die richtige Präsentation bei jeder Gelegenheit, die Öffentlichkeitsarbeit, auch wie man das Projekt dagegen schützen kann und muss, dass es gegen den Willen der Stickerinnen und entgegen dem Ausgangskonzept absichtliche oder vielleicht auch unabsichtliche Aneignungen durch Dritte erfahren kann. Alles nichts neues und auch nicht wirklich überraschend für jemanden, der schon einmal mit einem Projekt dieser oder ähnlicher Art zu tun gehabt hat, und meine Bewunderung den Teilnehmerinnen gegenüber wächst dadurch nur noch mehr, denn sie haben es geschafft, ein so beeindruckende und so authentische Arbeit zu schaffen, die glaube ich niemanden indifferent lässt.
Mir kamen in diesen zwei Stunden alle möglichen Gedaken mit mehr oder weniger Tiefgang, angefangen bei den Erinnerungen an meine erste große Stickarbeit (eine Tischdecke im Kreuzstich, braun-orange), das Wiederentdecken der Sticklust mit unseren eher anarchischen Action-Stichings im KUKU, aber auch ernstere Gedanken: über das Erlebnis der Zerrissenheit, die Notwendigkeit des Suchens und Findens von Angehörigen, aber auch im übertragenen Sinn die Beobachtung, inwieweit zum Beispiel die Wunden des Spanischen Bürgerkriegs immer noch nicht ganz verheilt sind, weil es nach wie vor Menschen gibt, denen ihre Trauerarbeit, die auch das Auffinden und Bestatten der Überreste ihrer Angehörigen mit einschliesst, nicht in dem Maße ermöglicht wird, wie es wünschenswert wäre; selbst die familieneigene Geschichte des Vertriebenwerdens meiner Eltern zum Ende des Zweiten Weltkriegs und meine persönliche Wanderschaft, die zum Teil auch darauf beruht, als Kind von Dazugezogenen nie wirklich ein Heimatgefühl an meinem Geburtsort festgemacht zu haben, den ich immer als einen anekdotischen Vorfall betrachtet habe.
A lo largo de estas dos horas de conversación me vinieron muchos pensamientos a la cabeza, algunos más superfluos, otros con más calado. Desde los recuerdos a mi primer trabajo de bordado de cierta dimensión (un mantel en punto de cruz y colores entre el yema y el marrón), hasta la recuperación de mi amor por la aguja y la tela a través de las, más bien anarquicas, action-stichings del KUKU; pero también pensamientos más serios sobre la sensación de ruptura social, la necesidad de saber, de buscar hasta tener la certeza, la herida que deja en la sociedad algo como, por ejemplo y sin ir más lejos, la Guerra Civil Española. Aún hoy sigue habiendo familiares que no pueden hacer el tarbajo de duelo, que incluye la identificación de los restos mortales de sus seres queridos y un enterramiento digno, con todas las facilidades que cabe desear a estas alturas de la historia, y que la ley que lo debe garantizar aún hoy sigue levantando ampollas. Pero también la propia historia familiar, por ejemplo el hecho de tener que abandonar el hogar, en el caso de mis padres al final de la Segunda Guerra Mundial, o la sensación como hija de „recién llegados“ de no conseguir fijar el sentimiento de „Heimat“ a un lugar determinado y entender mi nacimiento en un lugar concreto como un acontecimiento anecdótico.

In dem der Ausstellung angeschlossenen Raum steht, neben einigen weiterführenden Texttafeln und dem schon erwähnten Tisch, eine Kommode. Und in dieser Kommode befinden sich die Utensilien, die jeden Besucher der Ausstellung, der den Wunsch danach verspürt, dazu einladen, sich am Weiterwachsen der Rola zu beteiligen und so vielen Opfern wie nur möglich diese kleine textile Nische des Erinnerns einzuräumen.
Ein Stapel Taschentücher, Stickgarn und ein Buch gehören dazu, ein Buch voller Namen, Lebensdaten, manchmal mit Bild, oft ohne. All diese Namen sind nur ein kleiner Teil von Schiksalen, die im Verlauf der Kriege solch ein brutales und plötzliches Ende gefunden haben. Ganze Familien, ganze Dörfer sind ausgelöscht worden. Viele Menschen sind immer noch vermisst, liegen wohlmöglich in irgendeinem Massengrab verscharrt mit vielen anderen Angehörigen, Freunden und Nachbarn.
En la sala contigua a la exposición de la rola se encuentra, aparte de algunos textos y la ya mencionada mesa, una cómoda. En esta cómoda se encuentran todos los utensilios invitan a aquellos de los visitantes que sienten el deseo de hacerlo, a ayudar a que la rola siga creciendo y a que el mayor número posible de víctimas encuentre en este columbario textil un nicho de recuerdo.
Entre estos utensilios se encuentran un montón de pañuelos, hilo de bordar y un libro, un libro lleno de nombres y fechas, a veces acompañados de una fotos, muchas sin ella. Todos estos nombres representan una pequeña parte de las víctimas cuya vida encontró un final tan brutal y brusco a causa de estas guerras. Familias enteras, pueblos enteros han sido borrados en su transcurso. Muchos de ellos aún hoy siguen desaparecidos, quizá enterrados de mala manera en una fosa común con otros familiares, amigos y vecinos.
Dieses Buch steht Besuchern wie mir, die wir keinen persönlichen Bezug zu diesem Krieg haben, die wir keines der Opfer direkt kennen oder unter unseren Verwandten niemanden haben, der davon betroffen ist, zur Verfügung um einen Namen herauszusuchen und seinen Träger, seine Trägerin sozusagen über seinen/ihren Tod hinaus zu adoptieren und in unserer Stickarbeit seiner/ihrer zu gedenken.
Ich habe mir eine Weile überlegt, ob ich mir dieses Buch ansehen wollte, habe es dann auch getan, einige Seiten betrachtet, die Namen gelesen, die Geburts- und Sterbedaten registriert, dort wo es möglich war sogar das Alter ausgerechnet, die Fotos angeschaut….. Männer, Frauen, ältere, jüngere, sehr junge…… Wie sucht man da jemanden aus? Nach welchem Kriterium? Das gleiche Geschlecht? Das gleiche Alter? Der gleiche Vorname? Eine wahrgenomene Ähnlichkeit der Person auf dem Foto mit jemandem den man kennt? Eine besondere Ergriffenheit bei einem besonderen Eintrag?
Mir wurde bewusst, dass, je weiter ich blätterte, es mir immer unwichtiger wurde, welcher konkrete Name auf dem Taschentuch stehen würde, das ich besticken wollte. Nicht, weil mir die Person geichgültig war, im Gegenteil, weil mir in der grossen Zahl der Opfer bewusst wurde, dass es nicht an mir ist, ein Kriterium vor ein anderes zu stellen, um einen bestimmten Namen auszusuchen. In ihrer Eigenschaft als Opfer sind sie mir alle gleich nah und machen mich alle gleich betroffen. Ich habe das Buch geschlossen und nur zwei Taschentücher mit nach Hause genommen.
Este libro está a disposición de aquellos visitantes quienes, como yo, no tienen ninguna relación directa con esta guerra, no tienen entre sus familiares o amigos a nadie directamente afectado, para que puedan escoger un nombre y bordarlo en el pañuelo para de alguna forma adoptar l persona que lo llevó más añllá de su muerte y crear este pequeño nicho de recuerdo en el columbario textil.
He dudado un rato si quería o no abrir el libro. Al final lo hice. Repasé algunas páginas, leyendo los nombres, fijándome en las fechas, calculando de forma incosciente la edad de las víctimas, hombres, mujeres, viejos, jóvenes, algunos muy jóvenes. ¿Cómo esojes un nombre entre tantos? ¿Cual es el criterio? ¿El mismo sexo? ¿La misma edad? ¿El mismo nombre? ¿El recuerdo a un persona conocida en la cara de alguna de las victimas representadas con una foto? ¿Una especial emoción que surge en un momento dado?
Según iba dando vuelta a las hojas de este libro llenaso de nombres y fechas, me di cuenta que era insignificante para mí qué nomre iba lucir mi pañuelo al final. No por resultarme indiferente la persona cuya memoria debe representar, todo lo contrario. Ante el sinnúmero de victimas no está en mí el establecer un criterio ante otro para escoger un nombre determinado. En su calidad de víctimas me resultan todos igual de cercanos y todos me conmueven de la misma manera. He cerrado el libro y me he llevado dos pañuelos a casa.

Hacía mucho que no había bordado. No es fácil hacerse con el fino tejido de un pañuelo, parece semitransparente y de tener poco cuerpo. Controlar la tensión del hilo resulta importante, así que al final he decidido comprar un pequeño bastidor de madera de haya. Con ello se centra la mirada en el pequeño círculo de tela tensada y se concentra toda la atención y la emoción que genera la inmensa barbarie de cualquier guerra en esta pequeña superficie textil.
Ich hatte lange nicht mehr gestickt. Und es ist gar nicht so einfach, mit dem relativ feinen Gewebe eines Taschentuchs zurecht zu kommen, das fast halbtransparten zu sein scheint und etwas Leichtes an sich hat. Daher ist es wichtig, die Spannung des Fadens gut zu kontrollieren, weshalb ich mir letztendlich einen kleinen Birkenholzstickrahmen gekauft habe. So zentriert sich der Blick auf den kleinen Kreis gespannten Stoffes und die gesamte Aufmerksamkeit und Ergriffenheit, welche die unfassbare Barbarei jedes Krieges erzeugt, wird auf diese kleine textile Oberfläche projiziert.
Mein zweiter Besuch der Ausstellung sollte eigentlich dazu dienen, mir aus dem schon erwähnten Buch zwei Namen herauszugreifen, um sie auf die Taschentücher zu sticken und sie Frau Brägger dort zu lassen, damit sie diese der Rola anfügen möge. Das Buch lag aber unzugänglich in einer der Schubaden der Kommode und so kam es, dass ich unverrichteter Dinge, mit einigen Fotos der Ausstellungsräume und zwei weiteren Tücher wieder nach Hause kam.
Wie gesagt, bis nächsten Sonntag ist die wirklich sehenswerte Austellung noch im MEK zu sehen und ich werde sicherlich noch einmal vorbeischauen.
Übrigens: Denjenigen von euch, die ihr mit dem Deutsch zurecht kommt, möchte ich noch einen Link zu dem Blog von Maja Peltzer empfehlen, in dem sie ihre Eindrücke zu der Ausstellung wiedergegeben hat. Ihr seht, ich bin nicht die einzige, die das Projekt berührt hat. Die Rolle des Gedenkens in: Der fremde Faden. Von Maja Peltzer
Mi segunda visita de la exposición debería haber servido para sacar del libro ya mencionado dos nombres con los que completar los pañuelos que había bordado y dejarlos ahí para que Anna Brägger pudiera incorporarlos en la Rola. Sin embargo, el libro se encontró en uno de los cajones cerrados de la cómoda y por ello volví a casa sin haber cumplido mi intención, con unas cuantas fotos de la exposición y con dos pañuelos más para bordar.
Lo dicho: hasta el próximo domingo se puede ver esta exposición en el MEK, que me resulta más que recomendable. Y seguro que me pasaré una vez más por ahí, aunque sea solo para dejar mis pañuelos.

ein kleines Feuer in einer grossen Stadt, Noche de San Juan en Berlin, 2017
Da ist für jeden Hintern was dabei //
#InstitutoCicloForense Berlin #FahrradForensischesInstitut Berlin

Eine Kalte Berliner Schnauze ist nicht unbedingt dasselbe, wie eine Berliner Kalte Schnauze, oder? Hmmmmmm, da werden Kindheitserinnerungen wach. Was man nicht alles tut, wenn der Backofen nicht funktioniert und man Lust auf etwas Süßes hat. Übringens, Berliner und Berlinerinnen, wenn ihr jemanden kennt, der einen schlanken Küchenherd/Bakofen hat, 45 cm breit, kann ruhig alt sein,sollte aber funktionieren, dann lasst es uns wissen. Wir werden euch wohl nicht ewig, aber doch eine gute Weile lang ausgesprochen dankbar sein.
Bestimmte Wege sind mir inzwischen schon so vertraut geworden, dass ich den Stadtplan nicht mehr brauche, um ans Ziel zu kommen. Eins dieser Ziele ist das MEK, das Museum Europäischer Kulturen, in Dahlem, welches ich in den letzten Wochen des öfteren besucht habe.
Algunos caminos se me han vuelto tan familiares, que ya no necesito el mapa para llegar a mi destino. Uno de ellos es el MEK, el Museo de Cultura Europea, en Dahlem, que he visitado unas cuantas veces desde que estoy en Berlin.
En el camino que lleva de la Fichtestrasse a la Arnimallee, 45 minutos en bici a velocidad de trote sosegado, encuentra uno lugares tan curiosos como esta pequeña plaza muy conjuntada musicalmente hablado.
Auf dem Weg von der Fichtestrasse zur Arminalle, 45 Minuten im gemächlichen Drahteseltrott, kommt man an solch kuriosen Stellen vorbei wie diesem kleinen Platz mit seinem musiklaisch aufeinander abgestimmten Gefüge.
Varziner Platz
Y creo que para encontrar algo así, Alemania tiene que ser. COSIMA, que nombre más bello. Huelga decir que entra en mi lista de sitios por visitar.
Ich denke deutsch muss sie sein, die Stadt, in der man auf so etwas trifft. COSIMA; welch schöner Name. Ein neuer Eintrag auf meiner Liste besuchenswerter Orte in Berlin.
Por cierto, este también se encuentra en el camino. Den findet man übringens auch auf dem Weg:
Hirschbrunnen/ Fuente del ciervo.(de) Gestern war es soweit. Ich habe meinen Beitrittsantrag bei der Geschäftsstelle des bbk, des Berufsverband bildender KünstlerInnen, abgegeben. Seit Wochen geht es in meinem Kopf hin und her: Soll ich… soll ich nicht. Auf der einen Seite ist es toll, dass es einen Verband gibt, der die Interessen aller kunstschaffenden Menschen vertritt, die sich in ihm zusammengetan haben, um nicht weiter als Einzelkämpfer durchs Leben zu wandern. Beratung, Hilfe in Sachen Versicherung, Rechtsschutz, Steuern; Ausbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten, etc…….
(es) Ayer llegó el momento, por fin…. He presentado mi solicitud de ingreso en el bbk, en la sede de la Asociación de Artistas Plásticos de Berlin. Desde hace semanas, incluso desde antes de llegar a Alemania me ronda por la cabeza: Debo….. no debo….. Por un lado es una maravilla que exista una asociación cuyo objetivo es la defensa de los intereses de las personas que se dedican a la producción artística, unidos en esta organización para hacer frente común en lugar de batallar individualmente. Asesoramiento en materia de seguros, de impuestos, de protección jurídica, posibilidades de formación, de promoción, de redes, una bolsa de alquiler de talleres….

(de) Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass es mich etwas Überwindung kostet mir vorzustellen, dass meine Aufnahme, als Autodidaktin die ich nun mal bin, vom Entscheid einer Kommission abhängt, die meine Arbeiten bewerten wird. Schon komisch, wenn einem das nach 35 Jahren passiert. So verständlich es auch sein mag, denn es geht unter anderem um die Feststellung der „Berufsmässigkeit“, so kompliziert stell ich es mir vor, die Kriterien zu definieren, die der Arbeit der Kommission zugrunde liegen. Nun, vertrauen wir auf die Gewissenhaftigkeit und Ernsthaftigkeit der Teilnehmer, um jeden Fall angemessen zu bewerten. Im Oktober wird es soweit sein. Ich sag euch dann Bescheid. Aber troty aller Vorbehlte, die manchmal in mir wach werden, denke ich, es würde mir helfen hier auch beruflich Fuss zu fassen. Hoffen wir, dass sich da kein Teufelskeis auftut. Wir werden sehen.
(es) Por el otro lado tengo que reconocer, que me ha costado superar la idea, de que mi entrada en la asociación depende de la decisión de una comisión, que ha de valorar mi trabajo como artista. Produce una sensación rara cuando eso ocurre después de 35 años de dedicación al arte. Por muy comprensible que pude resultar, al fin y al cabo se trata de determinar mi „profesionalidad“, me imagino difícil definir los criterios en los que se basa el trabajo de la comisión. Confiemos en la escrupulosidad y la seriedad de los integrantes para que valoren cada caso adecuadamente. Será en octubre. Os contaré. Pero a pesar de todas las reservas que a veces asoman, creo que puede ser un importante punto de apoyo para mi futuro profesional. Esperemos que no sea una pescadilla que se muerde la cola. Veremos.

arquitectos, directores artísticos, personal de vigilancia, personal de información al visitante, guías, coordinadores de exposiciones, escritores, bibliotecarios, personal de secretariado, contables, personal administrativo, fotógrafos, personal de guardarropa, gráficos, diseñadores, equipos de montaje, directores de museos, comisarios artísticos, gestores culturales, personal técnico, personal en caja, técnicos de iluminación, personal de maquetación e imprenta, gestores de marketing, pedagogos museísticos, conserjes, personal de relaciones públicas, personal de limpieza, restauradores, ingenieros de sistemas de seguridad, asesores fiscales, transportistas, abogados, agentes de seguros, colaboradores científicos, arquitectos de instalaciones expositivas, librerías, empresas de catering, imprentas, tiendas de material para artistas, gestión de préstamos, personal de tiendas de museos, revistas de arte, tiendas de marcos, editoriales, agencias de publicidad, compañías de seguros, alquiler de espacios para eventos expositivos,
bolsas de plástico hechas en el Milchhof / Plastiktaschen zum Event vom Milchhof(de) es verspricht ein intensiver Sommer zu werden. Meine Facebookseite quillt über vor Events der unterschiedlichsten Natur, Musik, Theater, Ausstellungen…….. Kunst, Politik, Geselschaft…..sehen, hören, mitmachen…… Ein gutes Entscheidungstrainig. Jeden Tag muss man oder kann man zumindest die Prioritäten neu ordnen. Und jeden Tag muss man oder kann man sich bewusst machen, dass man eben nicht überall dabei sein kann.
(es) Promete ser un verano intenso. Mi perfil de Facebook rebosa de eventos de la más diversa naturaleza. Música, teatro, exposiciones……Ver, escuchar, participar …… Un buen entrenamiento para la toma de decisiones. Cada día, uno debe o al menos puede ordenar las prioridades. Y cada día uno pude o debe tomar consciencia que resulta imposible estar en todos los lados.

Dieses Wochenende war artSPRING angesagt. Unter dem Motto: Ein Stadtbezirk wird Galerie, öffneten an diesem Wochenende in Pankow, Weissensee und Prenzlauer Berg über 100 Ateliers ihre Türen, um einfach mal hineinschauen zu können und zu sehen, was denn da an Kunst so geschaffen wird. Natürlich haben wir nicht alles geschafft, um genau zu sein, haben wir es am Samstag „nur“ bis zum Milchhof geschafft. Dabei setze ich das nur in Anführungszeichen, denn allein der Besuch dieser Ateliergemeinschaft in der Schwedter Strasse war nahrhaft genug für einen Tag.
Este fin de semana se celebró artSPRING. Bajo el lema: Un distrito se convierte en galería, abrieron más de 100 talleres de artistas en Pankow, Prenzlauer Berg y Weissensee sus puertas, para que la gente pudiera echar un vistazo y hacerse una idea de lo que se trabaja y crea en estos espacios de trabajo artístico. No hace falta que diga que no hemos visto todo, por ser exacto „solo“ hemos conseguido ver el Milchhof. Y coloco el solo entre comillas, porque la visita de este antiguo colegio que en la actulidad acoge los talleres del colectivo de artistas del mismo nombre, resultó tan nutritiva que nos fuimos contentos a casa.
Uns alleine auf den Milchhof konzentrierend haben wir es genossen, durch die Flure zu streifen, einen bLick in die Ateliers zu werfen, mit dem/der ein oder anderen KünstlerInn zu plauschen, den Terpentingeruch zu schnuppern, der noch in der Luft hing, aber auch im Sommergarten der Aukion zu lauschen….
Quedándonos con todas las actividades programadas en el Milchhof (que abarcaron desde lecturas y presentaciones hasta la proyecciones de cortometrajes y música) disfrutamos con el paseo por los pasillos, el ambiente de los diferentes talleres, el olor a aguarrás que aún flotaba en algún rincón, la charla con algún que otro de sus inquilinos/as, pero también no lo pasamos bien presenciando la subasta que tuvo lugar en el patio…
Zum Abschluss des Abends gab es im Vorhof ein Konzert der Bolschewistischen Kurkapelle. Ich kannte zwar die Band nicht (erklärter Nachholbedarf steht an, aber bei einr Neuberlinerin vielleicht verstäandlich), aber immerhin das ein oder andere Lied. Da fühlt man sich gleich ein wenig daheim.
Es war ein schöner Tag, und ich hab mir etwas sehnsuchtsvoll vorgestellt, wie es wohl wäre, auch einem Kolletkiv anzugehören und sich nicht als Einzelkämperin durchs Leben boxen zu müssen. Nun, vielleicht schaffe ich es ja irgendwann. Wenn überhaupt, wohl eher in Deutschland als in Spanien.
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Auf alle Fälle fand ich die Stimmung im Milchhof sehr angenehm. Und, auch wenn artSPRING vobei ist, gibt es das ganze Jahr über Veranstaltungen, die man besuchen und bei denen man mitmachen kann. Also hier noch einmal die Website der Ateliergemeinschaft Milchhof für alle, die ihr weiterlesen und gucken wollt. Es gibt neben dem Hauptgebäude auch noch einen Ausstellungspavillon und ein Gewächshaus, in dem Kunst gedeiht. Ein Besuch lohnt sich also.