berlin _ 039
orte für’s labyrinthische
Wer die Wahl hat, hat die Freude zu entscheiden:
zum Beispiel WO es beginnen soll……
Bei den vielen Möglichkeiten juckt es mir
in den Fingern und Füßen, ein neues Labyrinth zu bauen.
Wahrscheinlich in Zusammenarbeit mit dem
FFI Berlin, dem Fahrradforensischen Institut Berlin.
Aber dazu bald mehr.

Rund um das Kunsthaus Bethanien gibt es gleich mehrere potentielle Labyrinthorte
Innenhof der VHS Pankow. Prenzlauer Allee.
berlin _ 038

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Gerade erst angefangen. Irgendwann werd ich ihn noch „erwischen“.
weiss II
Es gab Zeiten, da hätte ich so ein wunderbares Fundstück NICHT auf der Strasse liegen lassen……..





weiss I


Auch wenn es so aussehen mag und im Hasenheider Park aufgenommen wurde: es ist KEINE Zuckerwatte.
Día Mundial del Laberinto // Weltlabyrinthtag // International Labyrinth Day 2017
Every first saturday of may, the The Labyrinth Society, an international group of labyrinth enthusiasts whose mission is to support all those who create, maintain and use labyrinths, and to serve the global community by providing education, networking and opportunities to experience transformation, invites people all over the world to walk through a labyrinth with a shared intention for peace.
Several years ago, I started to create labyrinths, sometimes big ones, other times really small ones. But all of them had and have the same goal: to meditate about the path of life.
[de] Am ersten Samstag im Mai eines jeden Jahres läd The Labyrinth Society, das internationale Netzwerk von labyrinthbauenden, -forschenden, -suchenden und erfahrenden Menschen weltweit zu einem Gang durchs Labyrinth ein.
Seit einigen Jahren beschäftigt und begleitet mich das Labyrinth in meinem Leben und manchmal auch in meiner künstlerischen Arbeit.
Auch wenn ich gerade erst in Berlin gelandet bin und mich noch in einer Art „Quarantäne“ in dieser für mich neuen Stadt befinde, wollte ich es nicht missen, anlässlich des Weltlabyrinthtages mein kleines Labyrinth zu bauen. Wie immer mit dem, was gerade zur Hand ist. Und wie immer als kleine Denkübung zum Thema „Lauf des Lebens // Lebenslauf“.
[es] Cada año, el primer sábado de mayo, The Labyrinth Society, una plataforma virtual de personas que construyen, investigan, cuidan, divulgan y utilizan laberintos univiarios, invita a todas las personas a caminar por un laberinto con una intención común: fomentar la convivencia pacífica en nuestro planeta.
Desde hace unos cuantos años, el laberinto como símbolo vital me acompaña y me cupa en mi vida cotidiana y a veces en mi trabajo artístico. Este año me ha pillado la convocatoria recién aterrizada en Berlín y entre que aún no conozco muchos rincone de esta ciudad y aún menos la gente que la habita, la decisión recayó finalmente en el balcón de nuestra casa, y el laberinto resultó correspondientemente pequeño. Aún así encontré con quienes compartirlo.
Anscheinend hat es sich in der Nachbarschaft herumgesprochen, denn nach der anfäanglich eher zurückhaltenden Beteiligung, nahm die Zahl der Besucher in Laufe des Tages beständig zu.
Parece que la noticia voló por el vecindario. Después de un arranque de participación más bien tímido, aumentó el número de visitantes a lo largo del día.
Inywischen habe ich aber auch schon einen wunderbaren Ort für ein Labyrinth gefunden, UND ein interessantes Baumaterial.
Mientras tanto he encontrado un lugar maravilloso para la construcción de un laberinto, Y un potencial material berlinés de construcción.


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Morgen soll es, laut Wettervorhersage, wieder kühler werden. Na, so wie das Tempelhofer Feld heute nachmittag aussah, hat sich diese Nachricht wohl herumgesprochen. Ewas Sonne, ’ne Menge Grillrauch, viel Horizont und der Kopf voller Gedanken…..
Und wie das nun mal so ist, in Berlin, fast immer und überall kommt da beides nah beieinander, das begrüssenswerte und das unerfreuliche. Und das macht jede Erfahrung so ungemein relativ.
Dicen que mañana va hacer fresco otra vez. Debe haberlo oído medio Berlin tal como estaba el Tempelhofer Feld esta tarde. Lo justo de solecito, mucho humo de barbacoa, mucho horizonte y mucho que pensar….
Y como suele ser habitual, en Berlin, vienen las dos cosas juntas, lo laudable y lo reprochable. Y eso convierte a casi todas las experiencias en algo tan tremendamente relativo.


#KUKUmobil start-up with August
Va siendo hora que despeje la cabeza y retome el proyecto. El tiempo no para, las ideas vuelan y yo sin centrarme en lo que he venido a hacer……. Eso tiene que cambiar. YA! Tampoco es que lo haya olvidado. Pero…….
Nun wird es langsam Zeit, dass ich einen klaren Kopf bekomme und mich wieder um das Projekt kümmer. Von allein wird’s nichts werden. Die Zeit vergeht und ich sollte wirklich langsam zu Potte kommen.


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Es gibt sie immer noch, die Liebe der Deutschen zu den Blumen.
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[de] Ein ganz normaler Sonntagsausflug in Berlin ist immer etwas Besonderes.
Für mich fängt er (noch) mit einem Blick auf den Stadtplan an. Dann mit einem weiteren auf die Räder des Fahrrades. Alles klar, dann los.
[es] Una excursión dominguera normal y corriente por Berlín siempre tiene algo de especial. Para mi comienza (aún) con una mirada al mapa de Berlin. Luego a las ruedas de la bici. Todo bien, así que adelante.
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Parada/Stopp I: Invalidenfriedhof

Siempre me han gustado los cementerios, y Berlin no tiene pocos. El Invalidenfriedhof es uno de los más antiguos y su visita hace palpable lo truculenta que ha sido el pasado de Alemania y de Berlin. Un buen lugar para una clase de historia / Friedhöfe haben mir immer schon gefallen, und Berlin hat nicht gerade wenige. Der Invalidenfriedhof ist einer der ältesten Friedhöfe Berlins und macht dem Besucher das Auf und Ab der deutschen und vor allem der berliner Vergangenheit sehr gut nachvollziehbar. Ein guter Rahmen für eine Geschichtsstunde.
Y de vez en cuando una se encuentra con una laṕida que llama la atención y despierta la curiosidad. Und manchmal stolpert man über den ein oder anderen Grabstein, der die Aufmerksamkeit im besonderen Masse auf sich zieht und die Neugier weckt.

Marga Wolff von Etzdorf, ich musste auch erst Wiki fragen wer diese Frau war, die so jung gestorben ist und deren Überreste unter einem Grabstein mit solch seltsamer Inschrift liegen. / Yo también he consultado a Wiki para saber quien era esta mujer que murió tan joven y cuyos huesos descansan debajo de una laṕida con tan curiosa inscripción.
- Marga von Etzdorf tödlich verunglückt. Die ausgezeichnete junge Sportfliegerin Marga von Etzdorf, die am Sonnabend, dem 27. Mai zu einem Fernflug nach Australien gestartet war, ist bei der Landung auf dem französischen Militärflugplatz von Mouslinich in der Nähe von Aleppo tödlich verunglückt. Marga von E., die erst 26 Jahre alt war, meldete sich mit 20 Jahren zur Fliegerei und bestand bald darauf die Prüfung als Flugzeugführerin. 1930 machte sie einen grossen Rundflug über den Balkan und im Dezember 1930 ihren ersten Fernflug ohne Begleiter nach den Kanarischen Inseln, Spanien und Nordafrika. Im August 1931 führte Marga v. E. einen Fernflug von Berlin nach Tokio in 11 Tagen durch – eine vorbildliche Leistung. Marga von E. besass das Goldene Sportflieger-Abzeichen des Deutschen Luftsportverbandes und den Ehrenbecher des Aero-Clubs Deutschland. Mit ihr ist eine ebenso talentierte und mutige Pilotin wie ein sympathischer Mensch dahingegangen. 26435-32
- Unter Leitung des Herrn Oberlt. a.D. Benzler, Chefpiloten der Fliegerschule Bornemann G.m.b.H. im Kriege Führer einer Jagdstaffel, legte heute auf dem Flugplatz Staaken die 20 jährige Marga v. Etzdorf als erste Berlinerin in Gegenwart ihres Grossvaters Generallt. Ex. v. Etzdorf ihr Pilotenexamen ab. 21869-27
„Ist es Zufall, dass an diesem Ort, dem Invalidenfriedhof, wo all die Militärs liegen, die letzten Kämpfe stattfanden? Dass er zerstört, später durch die Mauer getrennt wurde? Alles hat sich hier versammelt, die Schlachtenlenker, die Helden der Lüfte, die Widerstandskämpfer, Reaktionäre und Reformer, Demokraten und Nazis. […] Ein Heldenfriedhof, hieß das früher. Viele, die hier liegen, wurden getötet, und wenn Sie mir das etwas naheliegende Sprachspiel nachsehen, einige haben sich selbst getötet. Ein Ort der Gewalt. Und an diesem Ort liegt sie, die Frau, die Fliegerin, ein wenig einsam unter all den Männern, nicht wahr.“
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Naja, und wenn man dann ein Weile an der Panke entlang radelt, ……
Y si se sigue el recorrido del Panke un tramo,…..
estación de limpieza automática / vollautomatische Säuberung des Kanals
natürlich gibt es auch am Kanal Gaffitti / no va a ser el canal el lugar en Berlin, donde no se encuentren grafitti.
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Parada / Stopp IV
Nicht immer, aber oft, gibt es einen Vorwand um eine bestimmte Richtung einzuschlagen. Kolonie Wedding war das eigentliche Ziel unseres Ausflugs. Ich war neugierig auf dieses Projekt, und da gerade jetzt zu Monatsende ein Vernissagefreitag mit sonntäglicher Führung auf dem Programm stand, haben wir die Gelegenheit genutzt, uns dort umzuschauen und unserem Führer Löcher in den Bauch zu fragen.
Auf der Homepage des Vereins findet sich folgender Text:
Die Kolonie Wedding ist ein Zusammenschluss und Netzwerk von nicht-kommerziellen Kunstprojekträumen im Soldiner Kiez in Berlin-Wedding. Am letzten Freitag im Monat laden die KuratorInnen und KünsterInnen gemeinsam zu Ausstellungseröffnungen in ihre Projekträume und Ateliers ein. Am selbigen Abend und am darauf folgenden Sonntag Nachmittag finden Rundgangführungen statt, bei denen jeder beteiligte Raum seine Ausstellung präsentiert und Künstlergespräche ermöglicht. Gezeigt wird ein breites und internationales Spektrum an aktueller Kunst. Die visuelle Kunst wird um Musik und Lyrik, Club- und Barprogramm bereichert.
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No siempre, pero a veces hay un motivo por el que se escoge una dirección determinada para la excursión. Esta vez, el destino era Kolonie Wedding, una asociación de 30 espacios dedicados a la producción artística. El ultimo viernes de cada mes los gestores de los diferentes espacios invitan conjuntamente a la inauguración de los contenidos que acogerán durante las próximas semanas. El domino se ofrece una visita guiada por algunos de estos espacios y nosotros, que el viernes no pudimos, aprovechamos esta oportunidad ara echar un vistazo y preguntarle a nuestro guía todo aquello que más allá de la información contenida en la página web de la Kolonie despertó nuestra curiosidad.
Die vier Räume, die wir besucht haben waren/ Los cuatro espacios que visitamos eran:
art.endart Hackepeterjesus (Fleischeslust und Irrgaube) Performance
TOOLBOX mit Werken von / con obra de: Niina Räty

Prima Center Berlin: Tender Talk, mit Werken von, con obra de: Gisela Hausmann-Gizinski, Archi Galentz, Pjotr Filin
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Atelier Soldina mit Arbeiten von / con obra de: B. Laurer, A. Ter-Arakelyan, J. Eisenacher, F. Krasnikov, A. Matveeva
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Parada / Stopp V
Nach so viel Futter für Geist und Seele fordert auch der Magen irgendwann sein Recht.
Después de tanto alimento para el alma y la mente es lógico que el estomago reivindica sus derechos.


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Parada/ Stopp VI
Puedo imaginarme que a veces se produce cierta saturación respecto de lugares historicos. En Berlin es inevitable. Pero también es cierto que hay lugares más acertados, desde mi punto de vista, que otros, respecto de cómo presentar los acontecimientos históricos y transmitir su relevancia política y social. Los hay más o menos sútiles, más o menos turísticos, más o menos impactantes. Uno de los lugares que no conocí aún y creo que cumple bien su función es la „Gedenkstätte Berlines Mauer„.
Es uno de los lugares centrales para recordar la división de Alemania, y es ubica en el centro de Berlin, en la Bernauer Strasse, donde se empezó a construir el muro en el 1961 y donde también se emezó a derribar. Con intervenciones artísticas y arquitectónicas, con la ayuda de paneles con textos y fotogrfías, se ha creado en una extensión de 1,4 km de largo un recorrido que transmite impresiones de la construcción del muro, de la posterior amplición o extensión en los años 80, y de su derribo.
Ich kann mir schon gut vorstellen, dass irgendwann der Moment kommt, wo sich eine gewisse Übersättigung einstellt, was das Gedenken der vergangenen Geschichte betrifft. In Berlin ist es unausweichlich; beides, dauernd auf solche Stätten zu stossen und sich der Übersättigung bewusst zu sein und die entsprechenden Abwehrmechanismen zu entwickeln. Es gibt aber auch Orte und Orte, manche sind sehr touristisch, manche eher still und leise, manche laut oder schon fast aufdringlich. Die Gedenkstätte an der Bernauer Strasse, die ich noch nicht kannte, finde ich ein gelungenes Beispiel für die Vermittlung dessen, was es bedeutet hat in einer geteilen Stadt zu leben.
Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung, gelegen im Zentrum der Hauptstadt. Am historischen Ort in der Bernauer Straße erstreckt sie sich auf 1,4 km Länge über den ehemaligen Grenzstreifen. Auf dem Areal der Gedenkstätte befindet sich das letzte Stück der Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung erhalten geblieben ist und einen Eindruck vom Aufbau der Grenzanlagen zum Ende der 1980er Jahre vermittelt. Anhand der weiteren Reste und Spuren der Grenzsperren sowie der dramatischen Ereignisse an diesem Ort wird exemplarisch die Geschichte der Teilung nachvollziehbar.

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Parada/ Stopp VII
Schon fast auf dem Nachhauseweg kommen wir noch an dem Alten Jüdischen Friedhof in der Großen Hamburger Straße vorbei. Er ist nach dem „Judenkiewer Spandau“ der älteste sicher belegte Begräbnisplatz der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Im Bereich des heutigen Eingangs befand sich seit 1844 ein Altersheim der Gemeinde. In der ältesten jüdischen Ruhestätte in Berlin ist unter anderem der Philosoph und Wegbereiter der jüdischen Aufklärung Moses Mendelssohn (1729-1786) beigesetzt. 1672 war der Friedhof errichtet und im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Die Fläche wurde von dem nationalsozialistischen Regime anschließend als Sammelplatz für Deportationen genutzt. Ende 2008 wurde der Friedhof feierlich wieder eröffnet. Schätzungen zufolge sind dort insgesamt rund 12000 jüdische Bürger bestattet.
De camino a casa pasamos por el Viejo Cementerio Judio en Grosse Hamburger Strasse. Se abrió en 1672 y se destruyó en la Segunda Guerra Mundial. Desde 1844 se ubicó en la entrada una residencia de ancianos de la comunidad judía que posteriormente fue utilizada por los nazi como punto de reunión para los judios que fueron deportados y asesinados en los campos de exterminio de Auschwitz y Theresienstadt.

En Berlin, todos los caminos conducen a Neukölln. Lo dicho: „Una excursión dominguera normal y corriente por Berlín siempre tiene algo de especial.“
In Berlin führen alle Wege nach Neukölln. Wie gesagt: „Ein ganz normaler Sonntags-ausflug in Berlin ist immer etwas Besonderes.“
berlin _ 027
Fräulein FROST hat Sahne-Mohn-Eis. Einfach köstlich.
Fräulein FROST tiene helado de nata y semillas de amapola. Simplemente delicioso.
Horario:
Si hace bueno, hasta las tantas de la noche.
Si no hace tan bueno, menos „tantas“.
berlin – 024
As time goes by. Invalidenfriedhof, Berlin
berlin _ 022 _#criticalmass
Por motivos diversos he tardado casi dos semanas en coger la bici, pero ya está. Berlín sin bici es como…., no sé, como Munich sin Weisswurst o como Granada sin Alhambra, o como Santander sin mar. 🙂
Y que mejor manera que re-estrenarme en una masa crítica. 3 horitas pedaleando por las calles de Berlin.
Aus unterschiedlichen Gründen hat es fast zwei Wochen gedauert, bis ich den Drahtesel bestiegen habe. Aber jetzt ist es geschehen. Berlin ohne Fahrrad ist wie, …… wie, wie München ohne Weisswurst oder Granada ohne Alhambra oder Santander ohne Meer.
Und welch besserer Wieder-Einstieg als eine Critical Mass. 3 Stunden durch die Berliner Strassen radeln.
Jetzt bin ich am überlegen, wie ich meinen Beitrag zur Critical Mass pesonalisieren kann. Gestern kamen mir schon einige Ideen dazu. Den Helm habe ich übrigens von Uli ausgeliehen. Ein wunderbares apfelgrün.
Ahora estoy dándole vuelta cómo personalizar mi bici y, por ende, mi participación en la masa crítica. Ayer me venían algunas ideas. Por cierto, este casco de color maravillosamente verde manzana me lo prestó Uli. Os contaré…….


Wenn ein Kapitell zur Muse wird _ Teil II

[de] Bleiben wir vorerst in der spanischen und der textilen Vergangenheit. Sie nimmt nicht nur in diesem virtuellen Rahmen viel Raum ein, sondern auch in meinem Leben. Das letzte eineinhalb Jahr war, nach fast zehn der weberischen Untätigkeit, in wunderbarer Ausschliesslichkeit der Arbeit am Webstuhl gewidmet. Es hat mir geholfen, mit dem Alltag anders umzugehen, der nicht gerade einfach war.
Vor allem aber haben die 2 vergangenen Jahre mir die Gelegenheit geboten, in mir nachzuforschen, ob ich mein Leben weiterhin der Kunst widmen will, und ob die Bildwirkerei nach wie vor die Disziplin ist, in der ich mich wohl fühle und die mir das bietet, was ich benötige, um alles auszudrücken, was mich bewegt. Beide Frangen kann ich nach dieser Zeit und angesichts des neuesten Teppichs ruhig und sicher mit JA beantworten.

Ich habe mich selbst in den extremsten Phasen des Herstellungsprozesses, in denen das normale Zeitempfinden ausser Kraft gesetzt war und weder Hunger noch Müdigkeit die Konzentration minderten, als vollkommen in mir ruhend empfunden. Es war unglaublich spannend und entspannend zugleich.
Und auch wenn ich mich immer mal wieder frage, _undzwar nicht nur dann, wenn einen das Gefühl beschleicht es bestünde eine Erklärungserwartung zu dem „warum“ man heute noch so etwas in manchn Augen „altmodisch“ scheinendes tut, wie weben_ wann ich wohl an die Grenze stossen werde, wann es so sein wird, dass mir die in Aubusson erlernte Technik der Bildweberei nicht mehr reicht, und es mich danach verlangt, sie mit einer andere textilen Disziplin zu kombinieren, oder die Weberei ganz zu lassen, so muss ich zugeben, dass dieser Moment bisher nicht in Sicht gekommen ist. Vieles von dem, was derzeit im textilen Bereich geschaffen, experimentiert und erneuert wird, finde ich interessant und wichtig, und ich bin froh, dass es KünstlerInnen gibt, die es gerade dahin drängt, und die deshalb gerade dorthin ihre Energie lenken. Mir ist es kein Bedürfnis. Mehr noch, mich macht gerade der Dialog zwischen der althergebrachten Technik, mit all den Bezügen die sie mit sich bringt, und den aktuellen Inhalten neugierig und offen für die Suche nach neuen Bildern.

Aber das Besondere an diesem Teppich war nicht nur die persönliche Ebene, die Bestätigung oder das Wiedererkennen meiner selbst als Kunstschaffende und Weberin, sondern auch die Gelegenheit, nicht nur den Herstellungsprozess in einem „open workshop“ zu teilen. Am 5. März haben wir im Rahmen einer Feier gemeinsam den Teppich vom Webstuhl genommen. Und nur kurze Zeit später konnte ich ihn dort auszustellen, wo er vor einigen Jahren als vage Idee in Form einer Fotografie eines Kapitells seinen Anfang genommen hatte, in Carrión de los Condes.
Fotos oben/arriba José Linares.
Fotos unten/abajo: Victoria Diaz
[es] Quedémonos un poco más en el pasado español y textil. No sol en este marco virtual ocupa mucho espacio, sino también en mi vida. El último año y medio lo he dedicado con una maravillosa exclusividad al trabajo en el telar, tras casi diez años de inactividad como tejedora. Me ha ayudado a asimilar los acontecimientos del día día, que no siempre han sido amables.
Pero ante todo me ofrecieron estos dos últimos años la oportunidad de preguntarme a mí misma si quiero seguir dedicándome al arte y si el arte de tejer tapices sigue siendo la disciplina en la que me siento cómoda, y si es la que me ofrece todo aquello que necesito para expresar lo que me conmueve. Repasando este tiempo y contemplando el fruto de este trabajo solo puedo decir que la contestación es SÍ.

Incluso en los momentos más extremos del proceso de elaboración, en los que la percepción del tiempo cambia y ni hambre ni sueño son capaces de mermar la concentración, me he sentido muy centrada en el trabajo y en mi misma. Era excitante y relajante a la vez.
Y aunque me pregunto a veces si va a llegar el día en el que tenga la sensación de haber llegado a los límites, y que la técnica aprendida en Aubusson ya no resulte suficiente y que me urja combinarla con otra disciplina textil, o abandonar el arte de tejer completamente para dedicarme a otra disciplina, tengo que reconocer que hasta este momento no hay nada a la vista que me lo haga pensar en serio. Mucho de lo que en nuestros tiempos se está creando, experimentando e innovando en el ámbito textil me parece importante e interesante y me alegra que haya artistas que sientan la necesidad de investigar y que canalicen su energía y creatividad en esta dirección. A mí no me pasa. Es más, el diálogo entre la técnica tradicional y antigua y los contenidos actuales me intriga y me estimula.

Pero lo especial en el caso de este tapiz era no solo la satisfacción en el ámbito personal la reafirmación profesional, o el reconocimiento mio hacia mi misma como artista y tejedora, sino también la oportunidad de compartir más que el proceso de elaboración en el taller abierto. El 5 de marzo celebramos el corte del tapiz, y lo hicimos como un acto colectivo. Y poco después se me brindó la posibilidad de exponer el tapiz en el lugar en el que hace unos cuantos años atrás nació vagamente la idea en forma de una fotografía, en Carrión de los Condes.

Las fotografías que aquí se ven, las tomaron José Linares y Victoria Diez durante la charla-clausura de la exposición en el Museo de Arte Contemporáneo de Carrión de los Condes, el 1 de abril de 2017.
Los dos publicaron, además, sendos artículos en sus respectivos blogs. Os dejo aquí los enlaces, al de Victoria y al de José.
Wenn ein Kapitell zur Muse wird _ I
[de] Es gibt noch einiges nachzuholen, bevor es mit dem KUKUmobil so richtig losgehen kann. Daher werde ich notgedrungenermassen hin und her springen, zeitlich, räumlich, inhaltlich und sprachlich. Ich muss euch alle also um Geduld bitten.
Nach mehreren Tagen Berlin geht es hier zurück nach Spanien, nach Carrión de los Condes, der Ausstellung meiner letzten Bildwirkerei, die ich erst vor Kurzem fertiggestellt und vom Webstuhl genommen habe. Auch in der Presse hat sie Widerhall gefunden, deshalb möchte ich die zwei Artikel gerne mit euch teilen.
[es] Hay mucho que recuperar antes de coger el KUKUmobil con toda la energía y en régimen de dedicación exclusiva. Por eso me temo que saltaré en los próximos días, respecto de tiempo, espacio, contenido e idioma. Os pido un poco de paciencia.
Después de unos cuantos días en y sobre Berlin volvemos ahora a España, a Carrión de los Condes, por ser exactos, a la exposición de mi obra más reciente, recién terminada y sacada del telar. También la prensa se hizo eco en su momento y me gustaría compartir los dos artículos con vosotros.
César Ceinos:

Agustín Arriola:

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Da kommt man nach Berlin und findet gleich in den ersten Tagen einen Geierkollegen…



sie wachsen


gewollt/ungewollt
parejas / paare




















































Amsel, Drossel, Fink und ….



















