berlin _ 772 _ fundstück

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berlin _ 771

Das ist Wotan. Fast 15 Jahre war er Teil unseres Lebens, hat uns absolut verlässlich von hier nach dort gebracht, sich nie beklagt, nie gehadert mit seinem Schicksal.

Viele gemeinsame Erinnerung stecken in ihm. Jetzt ist auch seine Zeit gekommen. Der TÜV ist eine hohe Hürde geworden, die er nur mit einem großen finanziellen Schubs nehmen könnte, den wir ihm nicht geben können.

Seitdem wir die Entscheidung getroffen haben, steht die Frage im Raum: Was tun?

Einfach so auf den Schrott? Geht gar nicht. Ausschlachten? Gruselig. Eigentlich fährt er sich ja auch nach wie vor ganz wunderbar und läßt sich nichts anmerken. Halt nur wenn man in ihn hineinschaut. Aber mit abgelaufenem TÜV ist nicht viel zu machen. Tüftler…….!!! Das wär was.

Tatsächlich haben wir es geschafft, Wotan in Hände zu geben, von denen wir hoffen, dass sie liebevoll versuchen werden, ihm noch das ein oder andere Jahr auf dem Asphalt zu ermöglichen.

Und ich habe mich Hals über Kopf verliebt in eine silbergraue Volvo-Dame.

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welt _ 770 _ fundstücke

Sieben und Sieben. Wie so oft war ich auf der Suche nach ganz etwas anderem und habe mich vom Weg abbringen lassen.

Es gab eine kurze Zeit, da habe ich die Lieder von Maffay echt gerne gehört. Das hatte ich fast vergessen. Heute bin ich daran erinnert worden.

Karat habe ich erst viel später kennengelernt. Naja, und heute hat es irgendwie gepasst, beide Versionen zusammenzubringen.

Ihr könnt selbst entscheiden, welche ihr besser findet, oder welche euch leichter unter die Haut geht. Wenn überhaupt. Denn, Zeiten ändern sich.

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welt _ 769 _ fundstücke

Der Wert eines Menschen besteht nicht in dem was er leistet….sondern in dem was er ist.

Vor Kurzem, nach meinem Eintrag im Blog mit dem Zitat aus dem Prediger Salomo wurde ich von einem guten Bekannten gefragt, ob ich etwa religiös geworden wäre. Nein, bin ich nicht.

Aber ja, die Suche nach der eigenen Spiritualität, dem eigenen „Du darfst, wähle selbst“ beschäftigt mich mit dem Fortschreiten der Jahre immer mehr.

Meine Kunst, Stille und das Labyrinth sind mir dabei wertvolle Gehilfen.

Wenn ich diesen wunderbaren kleinen Film von Norbert Busè aus dem Jahre 2021 sehe, den ich zufällig im Internet gefunden habe, regt sich in mir zuallererst ein Widerstand, gegen den institutionalisierten Weg, gegen den Habit, gegen die Ordensdisziplin….

Aber wenn dieser erste Widerstand überwunden ist, dann beginnt auch bei mir ein aufmerksames Zuhören, dann bleiben die tiefen Worte bei mir hängen:

„Ein Mensch der nicht schweigen kann, kann auch nicht hören.
Er kann das Anliegen, das der Anderen hinter und zwischen seinen Worten hat,
nicht hören.“

Schwester Dominica lebt in den Bergen und versorgt sich selbst. Ihren Tag teilen die Gebetszeiten. © Jonas Wresch

Und wie von selbst kam mir ein anderer Film in den Sinn, den ich vor vielen, vielen Jahren in Spanien gesehen habe und der mich damals tief beeindruckt hat:

Die große Stille ist ein mehrfach preisgekrönter Dokumentarfilm des deutschen Regisseurs Philip Gröning aus dem Jahre 2005, der das Leben in dem Kartäuserkloster La Grande Chartreuse zeigt. Gemäß der Spiritualität des Ordens wird im gesamten Film kaum gesprochen,

Die Idee zu einem Film dieser Art kam dem Regisseur bereits im Jahr 1984. Allerdings hatte er zum damaligen Zeitpunkt keine Dreherlaubnis bekommen. Der Prior war der Ansicht, die Zeit sei noch nicht reif genug für einen solchen Film. Im Jahr 1999 kam dann die erwartete Dreherlaubnis und die Produktion fand im Frühjahr und im Sommer 2002 statt, innerhalb von 4 Monaten. Im Winter 2003 nutzte er nochmals drei Wochen. Er selbst lebte mit den Kartäusern im Kloster in einer Zelle. Weil er kein Team anwesend haben durfte, entschied sich Gröning für eine Kombination aus digitalen und analogen Aufnahmen.

Die stillsten Worte sind es, welche den Sturm bringen. Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt.

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berlin _ 768 _ widersprüche

Selten, aber doch. Manchmal. Weil, anders geht kaum noch.

Selten, aber noch. Mein persönlicher Kompromiss: mobil erreichbar ja, mobiles Internet, nein. Ich liebe mein kleines Handy auf dem ich für ein „z“ auf einer Taste 4 mal drücken muss und Nachrichten dementsprechend lange brauchen.

Aber auch das wird sich ändern, sobald ich mit dem KUKUmobil unterwegs bin. Weil, anders wird es kaum gehen. Und wie es immer so ist: wenn die Vorteile die Nachteile überwiegen, dann fügt man sich überraschend schnell.

Danke an Philip Kaufmann für dieses schöne Foto bei einer seltenen Tätigkeit.

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berlin 767 _ samstag in the city

Samstagmorgen. Berliner U-Bahn. 12 Personen in einem Waggon. Kein Handy/Smartphone in Sicht. Blickwechsel,vorsichtig, herausfordernd, neugierig, freundlich…. gegenseitiges Erkennen, Gespräche, zwei Bücher.

Wahrnehmung ist immer selektiv. Das Besondere weckt auch in reizüberfluteten Alltagen die Aufmerksamkeit.

Und 12 Menschen in einem Waggon ohne Handy und Smartphone ist eben etwas Besonderes geworden. Ich gebe zu: mich überkam ein Gefühl von Nostalgie.

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berlin _ 765 _ Fundstücke

Alles hat seine Zeit

31 Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:

Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit;

töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit;

weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;

Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit;

suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;

zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit;

lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.

Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon.

Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen.

Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben.

Denn ein jeder Mensch, der da isst und trinkt und hat guten Mut bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.

Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll.

Was geschieht, das ist schon längst gewesen, und was sein wird, ist auch schon längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.

Der Prediger Salomo (Kohelet) (Pred 3,14)

Hay tiempo……

https://www.rtve.es/play/audios/cafe-del-sur/canciones-para-hoy-03-10-21/6123051/

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natur _ 764 _ fundstücke

Bis zu den Knöcheln im Moos…..

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berlin _ 763 _ fundstück

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welt _ 762 _ fundstück

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welt _ 761 _ fundstück

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welt _ 760 _ labyrinth

Seit vielen, vielen Jahren begleitet mich das Labyrinth in seinen unterschiedlichsten Formen.

Mal groß, mal klein, mal öffentlich, mal intim, aber immer intensiv.

Seit Längerem hatte ich nicht die Ruhe gefunden, die ich brauche um mich zu sammeln und mich öffnen zu können für die Energie, die das Ritual des Labyrinthbaus und -begehens in mir weckt.

https://www.facebook.com/andrea.milde.9/videos/1219172795217329

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welt _ 759 _ natur _ labyrinth

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

Zwei südlichere Tage hat das Leben mir geschenkt. Ohne genau zu wissen, wozu und wohin, bin ich am Montag auf eine geographisch lange und weite Reise gegangen. Quer über Deutschland von Berlin nach Paris und dann mit Zug und Bus in den Süden, den goldenen Süden. Bis nach Vaunières, département Hautes-Alpes, région Provence-Alpes Côte-d Azur…..

Dort, in einem Jugenddorf der Solidarités Jeunesses fand ein Treffen im Rahmen des INVOLVE-Projekts statt, mit dem ich in den vergangenen eineinhalb Jahren verbandelt war. Es war spannend, auch bei diesem Treffen noch einmal dabei gewesen zu sein.

Nun ist auch diese Verbindlichkeit fast an ihrem Ende angekommen, das Projekt fast ausgelaufen. Ein weiterer Faden, der bald eingewebt wird in das Gewebe der Vergangenheit.

Zwei Tage waren mir geschenkt. Einen davon habe ich mir auserbeten, um mich in der Natur zu verlieren. Das WinzigKleine und das UnendlichGroße gleichzeitig in mir zu spüren, und die damit verbundene tiefe Demut und Kraft des Lebens.

Auf 1800 m Höhe, unter mir das Dorf, neben mir ein Steinadlerpaar im Gleitflug und über mir das Blau, habe ich ein kleines Labyrinth gelegt. In tiefer Verbundenheit mit diesem Ort und diesem Moment. Eine tiefe Ruhe in mir.

Viele Dinge finden in solch einem Moment, in solch einem Rahmen, ihre eigentliche Dimension wieder.

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berlin _ 758 _ kunst und handwerk

Seit Langem schon wünsche ich mir, mit diesen wunderbaren Werkzeugen zu arbeiten. Liebevoll gedacht, liebevoll gemacht.

Andrew Dickinson sagt auf seiner Seite:

„I live and work in West Dean on the South Coast of the United Kingdom near the walled city of Chichester.

I trained, originally, as a Scientific Illustrator and then as a Lute Maker. As well as repairing musical instruments I work as a pattern maker/sculptor. All these skills I bring to the products that I create for Artisan Bobbins.“

Using the most beautiful materials that I can find, I aim to make the best possible tools for the Artist Tapestry Weaver.

https://artisanbobbins.com/

As an Artist Tapestry Weaver I can only say: Thank you, Andrew!!

Sie werden mich begleiten auf meiner Reise; in die Welt der Fäden und durch Europa. Feinstes Kunsthandwerk. Auch darum wird es gehen bei dem Projekt der WanderndenWebWerkstatt: eine Spurensuche des kunsthandwerklichen Könnens und ein Plädoyer für dessen Erhalt. Herz und Hand, Zeit und Zunft, Vergangenheit und Vision….

Danke, Lea, für dieses außergewöhnliche Geburtstagsgeschenk.

https://www.instagram.com/artisanbobbins/

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berlin 757_ fundstück

Ein welkes Blatt …

Ein welkes Blatt – und jedermann weiß: Herbst.
Fröstelnd klirren die Fenster zur Nacht.
O grüne Welt, wie grell du dich verfärbst!

Schon raschelt der Winter im Laube.
Und die Vögel haben, husch, sich aus dem Staube
Gemacht.

Wie letzte Früchte fielen ihre Lieder vom Baum.
Nun haust der Wind in den Zweigen.

Die Alten im Park, sie neigen
Das Haupt noch tiefer. Und auch die Liebenden
Schweigen.

Bald sind alle Boote im Hafen.
Die Schwäne am Weiher schlafen
Im Nebellicht.

Sommer – entflogener Traum!
Und Frühling – welch sagenhaft fernes Gerücht!

Ein welkes Blatt treibt still im weiten Raum,
Und alle wissen: Herbst.

Mascha Kaléko

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berlin 756 _ fundstücke

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berlin _ 754 _ wutruf

Diesmal nicht für Okapis oder andere aussterbende Tierarten, von denen es viele auf der Welt geben mag. Auch nicht für irgendein Kunst-, Handwerk, eine Kulturtechnik oder ein Kulturgut.

Diesmal ganz platt und einfach für die Unterstützung von Künstlerinnen über 40. So peinlich das auch klingt, es braucht diesen WUTRUF.

MIR PLATZT DER KRAGEN!!!!!

Hier der Artikel aus der TAZ von Sabine Weier vom 12.09.2021

„Benachteiligung von Künstlerinnen: Schieflage im Kunstbetrieb

Der Gabriele-Münter-Preis für Künstlerinnen ab 40 wird nicht wie geplant ausgelobt. Franziska Giffey sagte die Unterstützung erstmal ab.

Als nach mehrjähriger Schließzeit die Neue Nationalgalerie in Berlin frisch saniert wiedereröffnete und in einer Sammlungspräsentation mit großen Namen der Moderne aufwartete, offenbarten sich darin vor allem die Lücken. Bis auf Leihgaben und wenige sammlungseigene Werke sind dort nun vor allem die Arbeiten männlicher Künstler zu sehen. Der deutsche Expressionismus zum Beispiel ist mit Kandinsky oder Kirchner groß vertreten. Dass die Malerin Gabriele Münter bedeutende expressionistische Werke schuf und in der Gruppe Der Blaue Reiter aktiv war, weiß kaum noch jemand.

Münter gehört zu den wenigen Frauen, die zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gegen alle Widrigkeiten den Beruf der Künstlerin ergriffen. Später wurden die Werke dieser Künstlerinnen kaum gekauft. Frauen haben es im Kunstberuf nach wie vor schwer.

Das liegt oft an der Doppelrolle als Mutter und Künstlerin – an der Herausforderung, Kinder zu betreuen und gleichzeitig um Präsenz in Ausstellungen und um Förderungen kämpfen zu müssen. Wenn sich die Karriere in die Vierziger verlagert, sind Künstlerinnen zudem von Stipendien oder Preisen ausgeschlossen, die an Altersgrenzen gebunden sind.

Jede Vergabe erkämpft

Speziell an Künstlerinnen ab 40 Jahren richtet sich der bisher mit 20.000 Euro dotierte Gabriele-Münter-Preis. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) machte die Auslobung des Preises seit 1994 im Abstand von drei Jahren möglich. Als Bundesministerin für Frauen und Jugend hatte Angela Merkel den Preis durchgesetzt. Doch in diesem Jahr wird er nicht wie geplant ausgelobt. Franziska Giffey, die zuletzt das Ministerium leitete, sagte die finanzielle Unterstützung erstmals ab.

Marianne Pitzen, Künstlerin und Leiterin des Frauenmuseums Bonn, hatte den Preis gemeinsam mit anderen Frauen des Bonner Kollektivs gegründet. Der Etat wurde anfangs für sechs Ausgaben zur Verfügung gestellt, musste allerdings immer wieder neu beantragt werden. „Wir konnten den Preis nie einfach so machen, mussten jede Vergabe aufs Neue erkämpfen“, sagt Pitzen. Bisher habe aber jede Ministerin hinter dem Preis gestanden, nur Franziska Giffey nicht. Nur einmal, bis zur Auslobung der 7. und bisher letzten Ausgabe, sei es zu einer mehrjährigen Verzögerung gekommen, das habe aber nicht an der damaligen Ministerin gelegen.

Die Idee zum Preis hatte das Bonner Kollektiv schon in den 1980er Jahren. „Damals meldeten sich unzählige Frauen bei uns, und in nahezu jedem Brief kam das Thema auf: Frauen in ihren Vierzigern versuchten wieder in ihren Kunstberuf einzusteigen, hatten aber keine Chance.“ Prominente Unterstützung erhielten die Frauen von der CDU-Politikerin Rita Süssmuth, die in den 1980er Jahren als Ministerin das BMFSFJ leitete und es erst um das Ressort Frauenpolitik erweiterte. Sie war regelmäßig im Frauenmuseum und hielt Reden bei den Eröffnungen. Die Wege in der damaligen Hauptstadt der BRD seien noch kurz gewesen, erinnert sich Pitzen, die Medien schauten nach Bonn.

Männer sind erfolgreicher

Seit der ersten Auslobung organisierte das Frauenmuseum den Preis gemeinsam mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler, BBK, und vom Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden, Gedok. Unter Tausenden Bewerberinnen wurden je 40 Nominierte ausgewählt und in einer großen Ausstellung in Bonn sowie im Martin-Gropius-Bau oder der Akademie der Künste in Berlin gezeigt. Bekannte Künstlerinnen, wie Valie Export, Ulrike Rosenbach oder Cornelia Schleime, zählten zu den Preisträgerinnen, aber auch weniger bekannte Frauen. Der Preis errang internationales Renommee und sensibilisierte die Öffentlichkeit für das Thema.

An der Situation von Künstlerinnen hat sich bis heute zu wenig geändert. Zwar sind mehr als die Hälfte der Stu­den­t:in­nen an Kunsthochschulen Frauen. Es erhalten mehr Frauen Einzelausstellungen oder sind in Gruppenausstellungen und Galerien vertreten. Aber die Zahl erfolgreicher Männer im Kunstberuf ist deutlich höher und das Einkommen von Künstlerinnen ist nach wie vor deutlich niedriger.

So gibt etwa der in diesem Jahr veröffentlichte Spartenbericht Bildende Kunst des Statistischen Bundesamtes an, dass in der Gruppe der Künst­le­r:in­nen mit einem monatlichen Einkommen von weniger als 1.100 Euro 60 Prozent Frauen sind. Während Frauen am häufigsten Jahreseinkünfte zwischen 3.000 und 5.000 Euro angaben, gaben Männer am häufigsten Einkünfte zwischen 10.000 und 20.000 Euro an. Auch die Daten der Künstlersozialkasse bestätigen das Bild: Bei selbstständig tätigen Frauen in der bildenden Kunst liegen die Jahreseinkommen deutlich unter denen der Männer. In Bayern etwa verdienen Männer durchschnittlich 23.513 Euro; Frauen 16.334 Euro.

Kunst von Frauen günstiger

Auch beim Verkauf von Kunstwerken sind die Unterschiede eklatant. Am Kunstmarkt werden die Werke von Frauen deutlich preiswerter gehandelt als die von Männern. Die Kunstmarktreporte der Art Basel und der Finanzsberatung UBS gaben in den vergangenen Jahren an, dass sich erst bei der jüngsten Gruppe der Berufskünstlerinnen größere Erfolgschancen abzeichneten, was auf die wachsende Zahl sammelnder Frauen zurückzuführen sei.

Auf Nachfrage der taz verwies das BMFSFJ auf die „intensiven Anstrengungen“, die in der Legislaturperiode unternommen worden seien, „um in der Breite, unter Berücksichtigung des gesamten Kultur- und Mediensektors, Sexismus zu bekämpfen“. Als Beispiele wurden die geförderte Dialogreihe „Gemeinsam gegen Sexismus“ angeführt, zudem zwei Projekte im Bereich der Medien- und Filmwirtschaft, ohne Frage eine ebenfalls stark betroffene Branche.

Das Ministerium könne nicht alle Bereiche in gleichem Maße unter gleichstellungspolitischen Gesichtspunkten fördern, hieß es weiter. Man habe den Preis auch deswegen nicht ausgelobt, weil er ausschließlich der Zielgruppe von bildenden Künstlerinnen über 40 Jahren zugutegekommen wäre.

Angela Merkel hatte das noch anders gesehen. In ihrer Rede zur ersten Auslobung hob sie gerade die Notwendigkeit vor, diese besonders benachteiligte Gruppe mit politischen Instrumenten zu fördern: „Damit berücksichtigen wir die besondere Situation von Frauen, die oft für viele Jahre durch Kinder und Familie in ihren künstlerischen Möglichkeiten stark eingeschränkt sind. Gegenüber den Männern ergibt sich daraus ein erheblicher Wettbewerbsnachteil auf dem Kunstmarkt – zumindest eine oft deutliche zeitliche Verzögerung des Schaffensprozesses.“

Doch in einem Punkt hat das Ministerium recht: Es reicht nicht, einen Preis auszuloben, der sich an die Zielgruppe der über Vierzigjährigen richtet. Zusätzlich müssen jüngere Künstlerinnen unterstützt werden. Initiativen wie „Mehr Mütter für die Kunst“ oder „Kunst + Kind Berlin“ fordern zum Beispiel Residenzstipendien mit Kinderbetreuung, Zuschläge für Betreuungskosten, Unterstützung beim Wiedereinstieg nach der Familienphase sowie die Abschaffung der Altersbeschränkungen. Forderungen, die zeigen, dass deutlich mehr getan muss, gerade auch für junge Mütter im Kunstberuf.

Die jahrhundertelang etablierte Schieflage reguliert sich nicht von selbst. Was sich als strukturelles Problem der Diskriminierung und Benachteiligung festgesetzt hat, bedarf politischer Lösungen. Pitzen und ihr Team müssen nun die Bundestagswahl und die Neubesetzung des Ministeriums abwarten. Die nächste Mi­nis­te­r:in wird dann Gelegenheit haben, nicht nur den Preis zu retten, sondern sich noch umfangreicher als die bisherigen für die bildenden Künstlerinnen einzusetzen.

https://taz.de/Benachteiligung-von-Kuenstlerinnen/!5800014/

Gabriele Münter, 1952, Fotografie, Fotografin: Sigrid Bühring. © Schlossmuseum  Murnau, Bildarchiv.
Gabriele Münter, Dorfstraße im Winter, 1911, Öl auf Pappe auf Holz, 52,4 cm x 69 cm, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, Gabriele Münter Stiftung 1957, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018
https://www.lenbachhaus.de/entdecken/sammlung-online/detail/dorfstrasse-im-winter-30018450

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berlin _ 753 _ hilferuf

Natürlich kann ich da nicht weggucken: Gerade entdeckt und zu einer der wichtigen Figuren meines Teppichs gemacht…..

https://www.regenwald.org/petitionen/1244/retten-wir-die-letzten-okapis-im-kongo-vor-den-goldsuchern?t=358-89-11095-1&fbclid=IwAR0Yx3fK4FGcPljb2gWFmWvXe1AmkJlpBjy_euL08jrR130T5tLK66ysUQE

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berlin _ 752 _ fundstück

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berlin _ 751 _ fundstück

Passt.

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berlin _ 750 _ fundstücke

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berlin _ 749 _ weil es mir wichtig ist

Zwei intensive Tage, die ich gerne bewahren und mit euch teilen möchte. Nehmt euch ZEIT, denn um sie und nur mit ihr geht es. Ohne sie nicht.

Utopie Konferenz 2021 mit Maja Göpel und Richard David Precht: Wohlstand im 21. Jahrhundert. Das utopische Momentum? Maja Göpel David Precht laden zur zweiten Leuphana Utopie-Konferenz ein. Der Utopie-Sommer vom 23. bis zum 25. August erfindet in Pandemie-Zeiten das Zusammenkommen neu. Über 120 gute Orte öffnen als Utopie-Camps ihre Türen für interessierte Menschen aus der Zivilgesellschaft, um einem enkeltauglichen Wohlstand auf die Spur zu kommen. Maja Göpel und Richard Precht begleiten die Camps mit Live-Gesprächen aus dem Utopie-Studio in Lüneburg.

Dienstag, 24. August 2021

13:00 – 14:15 UhrAuftakt im Utopie-Studio: Wie verwandeln wir die Krise in eine Gelegenheit?
– Maja Göpel und Richard David Precht im Gespräch mit Carola Rackete und Hartmut Rosa
– Blick in die Camps
18:30 – 19:15 UhrCamp Magazin 
– Mit Lanna Idriss, Ferda Ataman, Detlef Grooß und Michael Braungart
– Moderation: Cornelius Gesing und Johanna Hopp
19:30 – 20:30 UhrUtopie-Studio: Wie sieht das Wachstum der Zukunft aus? 
Maja Göpel und Richard David Precht im Gespräch mit Joe Kaeser
20:45 – 21:45 UhrUtopie-Studio: Wir müssen nicht das Klima retten – sondern uns
Richard David Precht im Gespräch mit Eckart von Hirschhausen und Anna-Nicole Heinrich

Mittwoch, 25. August 2021

9:15 – 10:00 UhrUtopie-Studio: Wie geht Veränderung?
Maja Göpel und Richard David Precht im Gespräch mit Diana Kinnert und Harald Welzer
13:00 – 13:45 UhrUtopie-Studio: Wie utopisch ist das Silicon Valley?
Maja Göpel und Richard David Precht im Gespräch mit Christoph Burkhardt
18:30 – 19:15 UhrCamp-Magazin
– Mit Claudia Emmert, Katrin Elsemann und Manouchehr Shamsrizi
– Moderation: Cornelius Gesing und Johanna Hopp
19:30 – 21:00 UhrUtopie-Studio
– Jam-Session: Wie verwandeln wir die 20er Jahre in ein utopisches Momentum?
– Maja Göpel und Richard David Precht im Gespräch mit Eva von Redecker, Antje Boetius und Ralph Ruthe

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berlin _ 748 _ fundstücke mit geschichte

Weil ich dankbar dafür bin, daran erinnert zu werden.

Weil es mir wichtig ist, nicht zu vergessen.

Weil man nur immer und immer wieder versuchen kann, mit

Beharrlichkeit und Überzeugung die Dinge in dieser schrägen Welt

gerade zu rücken.

The yellow ribbon…. auch dieses Jahr wurde am 25.07. wieder mit gelben Bändern an die Situation von Julian Assange erinnert. #FreeAssange

Seit einiger Zeit bin ich treue Hörerin der Interviews von Jung&naiv. Meist sind sie interessant, manchmal sind sie aufwühlend……

Das folgende Interview stammt vom 9.08.2021. Zu Gast im Studio: Nils Melzer, Schweizer Rechtswissenschaftler, Diplomat und Autor. Er wurde 2016 vom Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zum Sonderberichterstatter über Folter ernannt und verfasste 2019 einen Bericht über den investigativen Journalisten und Politaktivisten Julian Assange. Wir sprechen über seine Untersuchung des Fall Assange, den laufenden Prozess gegen den Wikileaks-Gründer sowie den Umgang der deutschen Regierung mit Assange.

0:00 Beginn 2:48 Folter & Folterverbot 1:25:26 Biografie & Werdegang 1:50:18 Der Fall Assange 3:06:26

Bitte unterstützt die Arbeit von jung&naiv finanziell: Konto: Jung & Naiv IBAN: DE854 3060 967 104 779 2900 GLS Gemeinschaftsbank

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berlin _ 747 _ WanderndeWebWerkstatt

Das KUKUmobil.

Da braut sich was zusammen. Fühlt sich gut an.

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berlin _ 746 _ textil

Gestern haben wir den Webstuhl im Atelier aufgestellt. Eingeübtes Team, 20 Minuten Arbeit.

Am Ende ist dieses Drei-Generationen-Bild entstanden. Das ist mir allerdings erst richtig bewußt geworden, als ich es später auf dem Bildschirm angeschaut habe.

Die Gegenwart im Vordergrund, in der ich immer noch energetisch verwoben bin. Auf dem Boden die Vergangenheit, eine der Webvorlagen zu meiner nun vorletzten Arbeit, mit der ich fast dreißig Jahre Lebenserfahrung in Spanien beendet habe, und hinten an der Wand der „Brückenbauer zwischen den Welten“, begonnen zu Beginn dieses Millenniums und geduldig auf seine Weiterführung in der Zukunft harrend.

Schicksalsfäden, Fäden die Räume und Zeiten, Erinnerungen und Erwartungen miteinander verknüpfen. Fäden halt. Bunt, widerstandsfähig, noch geduldiger als Papier.

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berlin _ 58

Immer wieder gerne. Schön hier zu sein.

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berlin _ 745 _ residenzgespräch

Danke, Katalin, für die schönen Fotos, die eine kleine „vorzeigbare“ Erinnerung bleiben werden an diesen wunderbaren Tag. Ich habe ihn sehr genossen und hoffe, dass es all denjenigen, die ihr euch die Zeit genommen habt, um dabei zu sein, ähnlich geht.

Es hat Spass gemacht, euch etwas von meiner Arbeitsweise zu erzählen, meinen Blick auf die Welt eine kurze Zeit mit euch zu teilen, die ein oder andere Anekdote zum Besten zu geben und euch hier und dort auch in die Tiefen meiner Seelenlandschaft mitzunehmen.

Danke Mariam, für deine Kunst des Lesens. Deine Stimme hat sich so wunderbar eingefügt in meine Erzählung, als wenn wir es in tiefer Vertrautheit schon seit Ewigkeiten so tun würden.

Im Winter, wenn die Natur zur Ruhe kommt und uns allen vielleicht auch der Sinn danach steht, etwas zu entschleunigen, werde ich euch einladen, meine Liebe zur Kunst der Bildwirkerei auch in der Praxis zu teilen.

Eure Worte, die gesprochenen, die geschriebenen und die gedachten, soweit ich sie nachempfinden kann, werde ich mit mir nehmen auf die Reise, sie werden mir das Lembas sein in Zeiten der Dürre, und immer wieder Ansporn weiter zu wirken, zu erzählen, Leben zu weben.

Wir sehen uns wieder. Irgendwo. Irgendwann. Irgendwie finden wir Wege. Die Fäden, die wir gesponnen haben, werden uns auch dann verbinden, wenn das Leben uns an unterschiedliche Orte führt.

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berlin _ 744 _ künstlerresidenz in der KMH

So, der nächste Schritt ist getan: der Webstuhl wurde abgebaut. In wenigen tagen findet er ein neues Heim in Alt Mariendorf.

DANKE allen helfenden Händen. DANKE Marco, Christine, Gudrun, Holger und Manfred… und Katalin hinter der Kamera.

Das hat etwas von Endgültigkeit. Mag es gelten als vorläufiges Ende.Man weiss ja nie…..

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berlin _ 743 _ frei

Wie intensiv die Weberei mein Leben in den vergangenen Monaten bestimmt hat, war mir schon klar. Schließlich war es eine bewusste Entscheidung gewesen.

Wie der Weg heraus aus diesem kleinen Kosmos sein wird, das kann niemand, auch ich nicht vorhersehen. Wie bei einer Geburt. Alle hoffen, dass es gut gehen möge, alle Vorbereitungen werden getroffen, Energie wird gesammelt, der Geist ist wach, der Körper gespannt. Freier Fall oder freier Flug, alles ist möglich, alles habe ich schon erlebt.

In einem tiefen Vertrauen auf die eigene Intuition versuche ich nicht zu viel zu planen, lass mich von mir selbst an die Hand nehmen. Wer, wenn nicht ich selbst, um zu wissen, wo und wie es weitergehen soll. Wer, wenn nicht diese Stimme in mir, die leise, sanft, und doch so überzeugend davon erzählt, wie es war, wie es ist und wie es sein wird, wenn die Seele sich frei macht, aus dem Gewebe, das sie getragen hat.

Der rote Faden.

Und das Anknüpfen an gute, alte Gewohnheiten hilft auf diesem Weg einen Schritt weiter zu gehen. Ein kleines Ritual, zum Ende, für die fleißigen Hände:

Kneipp-Station im Britzer Garten.

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berlin _ 742 _ textil

Wieder etwas dazu gelernt. Heute im Radio:


Die Berliner entdeckten Lichtenberg um 1800. Am Sonntag zogen sie, die Handwerksmeister und kleinen Beamten per Kremser, die einfachen Leute meist zu Fuß, durch Kornfelder über die Frankfurter oder Landsberger Chaussee nach dem kleinen Dorf, wo die Bauern plattdeutsch sprachen und man „eine halbe Meile von Berlin sich schon mitten in die Altmark, die Prignitz versetzt glaubte“, wie der Schriftsteller Karl Gutzkow in seinen Jugenderinnerungen schrieb. Dort wurde im Garten eines Bauernhauses das mitgebrachte Picknick verzehrt. Einmal im Jahr, wenn die Berliner Tuchmacherinnung ihr „Mottenfest“ feierte, verwandelte sich der Lichtenberger Dorfanger, der heutige Loeperplatz, in eine Festwiese. Bierzelte und Schaubuden säumten den Platz, bis in die Nacht gab es Musik und Tanz im Freien. Etwa 80 Jahre lang gehörte das Mottenfest, ähnlich wie der Stralauer Fischzug, zu den großen Berliner Volksfesten.

Zum Ende des Ateliergesprächs habe ich noch einmal auf mein Lavendelblütensäckchen geklopft, um eine letzte olfaktive Spur zu hinterlassen.

Foto copyright über wikipedia

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