
berlin _ 812 _ textil

Arbeitsplan für den Jahresausklang.
berlin _ 811 _ film

Doch noch geschafft. Fast hatte ich befürchtet, dass er mit entschlüpfen würde. Seit Wochen schon wollte ich ihn sehen und habe nie den berühmten MOMENT gefunden. Es war gar nicht mehr so einfach, in Berlin ein Kino zu finden, das diesen Film immer noch im Programm hat.
Ich hatte zwar kein Kritiken gelesen _ das tue ich selten, so wie ich auch keine Reiseführer zu lesen pflege oder die Wettervorhersage zu Rate ziehe _ aber natürlich ist das allgemeine Geraune der Begeisterung auch bei mir angekommen.
Und ja: ich schließe mich ihm an, raunend, leise und gedämpft, denn in seiner Schlichtheit und Direktheit läßt er keinen lauten Jubel zu. Es ist ein leiser, ein gemächlicher Film, unaufgeregt, unprätentiös, unaufdringlich und doch oder gerade deswegen zutiefst berührend.
Nichts wird verkitscht oder romantisiert, aber auch nichts unnötig ins Dramatische gezogen.
Allem liegt eine wunderbare Poesie der Schwermut und eine gewisse Melancholie zugrunde, aber auch Sehnsucht, von Einsamkeit, auch ein Gefühl von Zugehörigkeit zu einer Schicksalsgemeinschaft…
Ein Geschenk zum Jahresende.
berlin _ 809 _ textil

Das Wunderbare an einem Atelier ist, dass man einfach so aufstehen und gehen kann mit der Gewissheit, alles beim nächsten Mal genau so vorzufinden, wie man es hinterlassen hat.

berlin _ 808 _ fundstück
Überlaß es der Zeit
Erscheint dir etwas unerhört,
Bist du tiefsten Herzens empört,
Bäume nicht auf, versuch′s nicht mit Streit,
Berühr es nicht, überlaß es der Zeit.
Am ersten Tag wirst du feige dich schelten,
Am zweiten läßt du dein Schweigen schon gelten,
Am dritten hast du′s überwunden,
Alles ist wichtig nur auf Stunden,
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.
Theodor Fontane
berlin _ 805 _ fundstück
Peter Handke
Über die Dörfer
Spiele das Spiel. Gefährde die Arbeit noch mehr. Sei nicht die Hauptperson. Such die Gegenüberstellung. Aber sei absichtslos. Vermeide die Hintergedanken. Verschweige nichts. Sei weich und stark. Sei schlau, laß dich ein und verachte den Sieg.
Beobachte nicht, prüfe nicht, sondern bleib geistesgegenwärtig bereit für die Zeichen. Sei erschütterbar. Zeig deine Augen, wink die anderen ins Tiefe, sorge für den Raum und betrachte einen jeden in seinem Bild. Entscheide nur begeistert. Scheitere ruhig. Vor allem hab Zeit und nimm Umwege.Laß dich ablenken. Mach sozusagen Urlaub.
Überhör keinen Baum und kein Wasser. Vergiß die Angehörigen, bestärke die Unbekannten, bück dich nach Nebensachen, weich aus in die Menschenleere, pfeif auf das Schicksalsdrama, mißachte das Unglück, zerlach den Konflikt. Bewege Dich in deinen Eigenfarben; bis du im Recht bist und das Rauschen der Blätter süß wird. Geh über die Dörfer. Ich komme dir nach.
Aus : Über die Dörfer
berlin _ 804 _ fundstück
REZEPT
Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten.
Für die paar Jahre
Wird wohl alles noch reichen.
Das Brot im Kasten
Und der Anzug im Schrank.
Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
Wie wenig du brauchst.
Richte dich ein.
Und halte den Koffer bereit.
Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
Sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.
Erwarte nichts.
Und hüte besorgt dein Geheimnis.
Auch der Bruder verrät,
Geht es um dich oder ihn.
Den eignen Schatten nimm
Zum Weggefährten.
Feg deine Stube wohl.
Und tausche den Gruß mit dem Nachbarn.
Flicke heiter den Zaun
Und auch die Glocke am Tor.
Die Wunde in dir halte wach
Unter dem Dach im Einstweilen.
Zerreiß deine Pläne. Sei klug
Und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
Im großen Plan.
Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten.
Mascha Kaléko
berlin _ 803 _ fundstück
Die Löcher sind die Hauptsache…….

Ich reise.
Alles, was lange währt,
Ist leise.
berlin _ 802 _ textil
Variationen zum 銀杏
Meine Wand im Atelier füllt sich langsam aber sicher. Die spielerische Leichtigkeit und eine gewisse Sorglosigkeit, die die Arbeit in solch kleinen Formaten mit sich bringt, ist ein Genuss.
Alles überschaubar, das Bild ebenso wie die Zeit.


Dahinter steckt die Idee einer Crowdfunding-Kampagne, die hoffentlich irgendwann zwischen Neujahr und Ostern 2022 mithelfen soll, den Bau des KUKUmobils und vor allem die erste Reisezeit zu unterstützen. Aber davon mehr, wenn die Zeit gekommen ist.
berlin _ 801 _ textil

_ es geht los!!!
Gestern hatte ich einen besonders schönen 2.Advent. Zusammen mit meiner Freundin Cindy habe ich in die Zukunft gesponnen und mir überlegt, wie das Projekt des KUKUmobils, der WanderndenWebWerkstatt dokumentiert werden soll und kann.
Denn, dokumentiert soll es werden. Darin bin ich mir einig mit mir selbst.
Also haben wir geprobt und einen kleinen Schlachtplan entworfen.
Hier der erste Probe-Take, bei Christstollen und Tee:
https://www.facebook.com/andrea.milde.9/videos/590396438859510
berlin _ 798 _ fundstück
Naja, nicht wirklich, weil oben in der „Favoritenliste“ seit einigen Wochen und daher leicht auffindbar, aber immer wieder empfehlenswert als Denkanstoß für das Wochenende. Ob man die Meinung nun teilt oder nicht…..

Dazu eine wunderbare Diskussion über Laberpodcasts aus Frauensicht, die ich mindestens ebenso spannend finde:
Der Link hier:

Wer traut sich wann, wo, wie und warum in und für die Öffentlichkeit zu reden…. Ein Thema, das mich seit Langem bewegt.
Hmmm, interessant auch, was man und frau erwartet von einem Podcast. Auch hier, unabhängig davon, ob man und frau die Meinung teilt, oder eben nicht….
berlin _ 797 _ textil
Während im Lande die Diskussion über 2G oder 3G um sich greift und immer mehr Unfrieden in die Gesellschaft bringt, habe ich mich für 1 G entschieden.

berlin _ 796 _ fundstücke
Zeitgleich mit dem Beginn des letzten Monats des Jahres habe auch ich meine Weihnachtsvorbereitungen begonnen, indem ich einem meiner kleinen Laster gefrönt habe:
Seit Jahren sammel ich Weihnachtsbaumschmuck. Das beruht auf einer Begebenheit in der Familie, die weit in der Vergangenheit liegt.
Jedes Jahr füllt sich unser ungewöhnlicher Weihnachtsbaum (auch der hat eine Familiengeschichte) ein klein wenig mehr.


Dabei ist das Weihnachtsfest an sich _ vor allem wie es heutzutage oft gelebt wird _ gar nicht mal bedeutsam für mich.
Aber das Ende des Jahreszyklus bewusst zu begehen, inne zu halten, sich zu besinnen was war, was ist und was werden soll, wenn es draußen kalt ist und die Tage kurz, wenn also alles uns von Natur aus dazu einlädt Schutz zu suchen und uns zurückzuziehen von dem emsigen Treiben…..
…. das mag ich.
Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.
Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.
Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.
Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.
Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.
Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
„Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.“
(Erich Kästner)
berlin _ 795 _ textil

G wie Gingko
G wie Gedicht
G wie Goethe
alle anderen Gs können mir gestohlen bleiben.
Gingko Biloba
Dieses Baums Blatt, der, von Osten,
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie‘s den Wissenden erbaut.
Ist es Ein lebendig Wesen?
Das sich in sich selbst getrennt;
Sind es Zwei? Die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt.
Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn;
Fühlst Du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?
welt _ 794 _ schwarze kunst
Seit Lea mir von Jan und Crispin erzählt hat, und vom Zauber der Schwarzen Kunst, dem sie in deren kleinen und feinen Druckerei Barbarian Press erlag, hat der Handsatz und die Kunst des Buchdrucks auch ein Teil meines Herzens erobert.

Nicht umsonst gibt es unzählige Verbindungen zwischen Text und Textil, nicht umsonst gibt es in unserer Sprache ebenso viele Anlehnungen an Konzepte und Bilder der Textilen Welt. Von der Fadenscheinigkeit bis zum Leitfaden wimmelt es davon.
Das akribische Zusammenfügen einzelner Lettern, Wort für Wort, Zeile für Zeile, Absatz für Absatz, das alles spiegelverkehrt…. das klingt mir so vertraut, als wenn vom Wirken die Rede wäre: Faden um Faden, Zeile um Zeile, Feld um Feld, und auch das alles spiegelverkehrt, oder doch auf den Kopf gestellt oder um 90 Grad gedreht……
Und so kommt es, dass immer, wenn ich sie entdecke….. SIE, denn es gibt sie noch… hier und da….. SIE, die sie wie eh und je mit großer Sorgfalt einen Lettern nach dem anderen in den Rahmen setzen und sich mit Liebe darum kümmern, dass die Schwarze Kunst lebendig bleibt…. immer wenn ich SIE entdecke, wird mir warm ums Herz und ich fühle ich verbunden. Verbunden mit allen die wir verstreut über diesen Planeten und allem Zeitgeist zum Trotz die Flamme unserer Leidenschaft nähren und versuchen, anderen weiterzugeben.

So hat mich diesen Sommer bei einem Blitzbesuch in Regensburg das Schicksal zum Blinkfüer geführt. Dort habe ich Susanne Kauth kennengelernt und durfte einen Blick in ihre Werkstatt tun. Und sofort war sie wieder da, diese Vertrautheit.
Warum ich das alles schreibe? Nun, vor zwei Wochen habe ich einen Bekannten im Berliner Komponistenviertel besucht, in unmittelbarer Nähe des Jüdischen Friedhofs. Da es das erste Mal war, hat er mir seine Wohnung gezeigt und bei einem Blick durch das Fenster auf den Seitenflügel sah ich mit Überraschung, dass dort eine Werkstatt untergebracht ist.

Ja. Genau. Eine kleine und feine Druckerei. Das Reich von Martin Z. Schröder, seines Zeichens Schweizerdegen. Lea kommt über den Jahreswechsel nach Berlin, wenn uns die vermaledeite Pandemie keinen Strich durch die Rechnung macht. Ein Besuch ist schon angesagt. Wer nicht das Glück hat in Berlin zu wohnen, findet hier mehr über die Druckerey.
Fäden der Vertrautheit, die die Welt umspannen. Der Geist aus einer anderen Zeit, der uns gefangen hält in seinem Zauber.
welt _ 793 _ fundstücke
Zur Einstimmung auf mein Wanderprojekt habe ich vergangene Woche einfach mal gegoogelt: Sprichwörter _ Zitate _Reisen.
Spannend, was da alles so auftaucht aus dem endlosen digitalen Kosmos.
150 Zitate gefunden, 3 Frauen, sonst alles Männer. Hmmm…..
Meine kleine Vorauswahl, bisher ohne klaren Favoriten:
Reisen ist besonders schön, wenn man nicht weiß, wohin es geht. Aber am allerschönsten ist es, wenn man nicht mehr weiß, woher man kommt.
Laotse
Umwege erweitern die Ortskenntnis.
Kurt Tucholsky
Wohin du auch gehst, gehe mit ganzem Herzen.
Konfuzius
Reisen macht einen bescheiden. Man erkennt, welch kleinen Platz man in der Welt besetzt.
Gustave Flaubert
Nimm nur Erinnerungen mit, hinterlasse nichts außer Fußspuren.
Chief Seattle
Zum Reisen gehört Geduld, Mut, guter Humor, Vergessenheit aller häuslichen Sorgen, und daß man sich durch widrige Zufälle, Schwierigkeiten, böses Wetter, schlechte Kost und dergleichen nicht niederschlagen läßt.
Adolph Freiherr von Knigge
Nicht alle, welche wandern, sind verloren.
JRR Tolkien
Abenteuer sind erstrebenswert.
Aristoteles
Dann habe ich nach Frauen auf der Walz gesucht Es gibt sie. Natürlich auch, so denke ich mir, weil es immer noch eine Nachricht wert ist, wenn Frau in einer Männerdomäne unterwegs ist.
welt _ 792 _ labyrinth
Der letzte TATORT beginnt und endet mit einem Labyrinth. Ob man sonst etwas mit dieser besonderen Ausgabe anfangen kann, das muss jeder selbst entscheiden.
Ich liebe Murot und ich liebe das Prinzip Hoffnung, bin daher vollkommen voreingenommen……

berlin _ 791 _ textil
Vergangenes Wochenende hat der letzte VHS-Kurs Bildwirkerei 2021 stattgefunden. Mit einem Blick zurück, einmal mehr allen ein großes DANKE für die Offenheit und das Interesse für diese besondere Welt der „Fadenmalerei“.

In der Vorstellungsrunde zu Beginn eines jeden Wochenendes versuche ich herauszufinden, welche Motivation die Teilnehmenden mitbringen, natürlich auch welche Erfahrung und welche Erwartungen.
Das hilft mir unter anderem dabei so gut wie möglich abzuwägen, wie jeder Mensch mit der großen Herausforderung umgeht, die Erwartungen an einen Zweitagekurs in Bildwirkerei in das richtige Maß und die schaffbare Komplexität zu bringen. Denn nach oben sind da keine Grenzen gesetzt.

Meist gelingt es mir, manchmal nicht. Glücklicherweise findet sich auch in solchen Fällen eine Lösung. Und die Doppelkurs-Struktur nimmt da einigen Druck raus, was ich als große Erleichterung erfahre.
Jetzt aber zurück zum letzten Kurs, denn inzwischen ist ja ausreichend deutlich geworden, wie abwechslungsreich die Ergebnisse sind, die in diesen intensiven zwei Tagen erreicht werden:
01
Ein „Übertrag“ aus dem vorhergehenden Kurs. Sive hat ihre Komposition fertiggestellt und danach eine neue Arbeit begonnen.




Die sieht ganz anders aus, und auch das ist ein wunderbares Erlebnis: zu sehen, wie diese einfache Grundtechnik der Leinwandbindung mit der ein oder anderen Ergänzung ein Weg ist, um solch unterschiedliche bildhafte Ansätze zu materialisieren.



Hier entsteht gerade eine irische Strandlandschaft. Sive hat versprochen, ein Foto zu schicken, wenn sie fertig ist. Ich bin sehr gespannt. Der Beginn ist vielversprechend.
02
Ein mutiger erster Teppich, nicht nur mit Kreis, sondern mit Überschneidung. Der Kreis ist immer eine große Herausforderung, noch dazu, wenn es der erste Teppich ist, wenn das Arbeitsfeld klein und die Kette relativ grob ist.
Aber auch das geht. Mit Geduld und Konzentration.




03
Kein Kreis, aber fast. Ein gutes Beispiel für eine notwendige Anpassung vom Entwurf zur Webvorlage. Die Vorlage war für das vorhandene Arbeitsfeld und die zum Einsatz kommende Kette zu kleinteilig, also haben wir die Webvorlage entsprechend vereinfacht.




04
Eine entspannende Komposition, die nicht einmal unbedingt eines Entwurfs bedarf, wenn man ein gutes Gefühl für Farben hat und den Überblick über die Ausgewogenheit der Gesamtkomposition behält.







Ganz spannend ist hier übrigens, zu sehen, was passiert, wenn man den Teppich aus dem Rahmen nimmt und ihn um 90 Grad dreht. Manchmal ist das ja schon angelegt in der Bildhaftigkeit und läßt keine Wahl zu. Manchmal, wie hier, stellt sich heraus, dass die optische Wirkung ganz anders ist….


05
Im Entstehen….


06


Noch einmal in eigener Sache: Der nächste Kurs an der VHS ist für 2022 schon im Programm, diesmal wieder am Barbarossaplatz.

Danke noch einmal an Sive, Steffi, Rita, Anne-Marie, Urzsula und Meike für das wunderbare Wochenende, und allen anderen, die bei den Kursen 2021 dabei waren, sich interessiert haben, die Einträge gelesen und vielleicht sogar mit dem Gedanken gespielt haben, es selbst mal auszuprobieren.
Habt ein geruhsames, besinnliches, frohgemutes Jahresende und bleibt gesund.
Wir werden sehen, was 2022 auf die Kette bringt…..

Ich werde über den Jahreswechsel hinweg an einer kleinen Gigko-Teppich-Serie arbeiten. Das hat viel mit meiner derzeitigen Situation zu tun.
Die Klarheit wird, wie so oft, beim Weben kommen.

berlin _ 789 _ fundstück

Rummelsburger Bucht _ Berlin. Kaum wiederzuerkennen.
berlin _ 788 _ fundstück

Jetzt grätsche ich ein klein wenig in die Domäne von Juanjo, der sich seit Längerem schon auf die Suche nach etwas Spanischem in Berlin begeben hat. Aber ich konnte nicht widerstehen. Es passt gerade so gut in mein Leben.
berlin _ 786 _ fundstück

Kein OKAPI, das stimmt. Aber auch schön.
Ich habe für mich das OKAPI übrigens als Maskottchen auserkoren. Ich finde, diese Puzzeltier kann sehr gut stehen für meine Art, das Leben zu verstehen und meins zu leben.
Viele Teilchen, die an anderes erinnern, haben sich im Laufe der Zeit zu etwas Eigenem verbunden. Friedlich, unscheinbar im Kontext, sanft. Ich mag das.














