Sevilla _ 2655 _ exposiciones

La Cartuja _CAAC _ Centro Andaluz de Arte Contemporáneo

Parte II

 

(de) Die erste Ausstellung, in die man zwangsläufig hineinpurzelt, weil sie die ertsen Räume bespielt, in die man als Besucher:in kommt, nämlich die ehemalige Kirche, ist die Ausstellung mit Arbeiten von Virginia Chihota.

Wie immer in Gebäuden mit Persönlichkeit oder mit Geschichte, d.h. mit Gebäuden, die nicht neutral und zurückhaltend als Gefäße fungieren sondern durchaus selbst auch Aufmerksamkeit einfordern, gib es immer einen kleinen Wettbewerb um genau das: die Aufmerksamkeit des Publikums. Manchmal im Dialog, manchmal im Disput, manchmal fliessend, manchmal etwas hölzern….

In diesem Fall sind die Arbeiten, gerade in der ehemaligen Kirche, aufgrund der Farbigkeit und der Kraft des Pinselstrichs so gewaltig, dass sie sich gut durchsetzen können gegenüber der Besonderheit des Gebäudes. Und ich fand es sehr schön, zwischen den Bildern zu wandeln und die auf beiden Seiten bemalten Leinwände zu betrachten.

 

(es) La primera exposición con la que uno se topa inevitablemente —al ocupar las salas iniciales del recorrido, concretamente la antigua iglesia— es la muestra de obras de Virginia Chihota.

Como siempre ocurre en edificios con personalidad o historia —es decir, aquellos que no actúan como meros contenedores neutros y discretos, sino que reclaman atención por sí mismos—, se establece una pequeña pugna precisamente por eso: captar la atención del público. A veces en diálogo, a veces en disputa; a veces con fluidez, otras con cierta rigidez…

En este caso, las obras —especialmente las situadas en la antigua iglesia— poseen tal fuerza cromática y gestualidad en la pincelada que logran imponerse con éxito frente a la singularidad del edificio. Me resultó muy agradable pasear entre las obras y contemplar los lienzos pintados por ambas caras.

 

 

Virginia Chihota

 

(de) Die Ausstellung *Kupinduka* von Virginia Chihota vereint Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken und Arbeiten auf Papier, in denen die aus Simbabwe stammende Künstlerin Themen wie Erinnerung, Identität und Transformation erforscht – ausgehend von einer künstlerischen Praxis, die tief in persönlichen Erfahrungen verwurzelt ist. Der Titel *Kupinduka* verweist in der Sprache Shona auf die Idee des Wandels – ein Konzept, das sich durch das gesamte ausgestellte Werk zieht. Mit einer ausdrucksstarken Bildsprache widmet sich Chihota Themen wie Mutterschaft, Familie, Spiritualität und Zugehörigkeit und schafft dabei ein symbolisches Universum, in dem der Körper zu einem Ort der Erinnerung, des Widerstands und der Erneuerung wird.

 

(es) La exposición Kupinduka, de Virginia Chihota, reúne pinturas, dibujos, grabados y obras sobre papel en las que la artista zimbabuense explora la memoria, la identidad y la transformación desde una práctica profundamente vinculada a la experiencia personal. El título, Kupinduka, hace referencia en lengua shona a la idea de cambio, un concepto que atraviesa el conjunto de las obras expuestas. A través de un lenguaje visual de gran fuerza expresiva, Chihota aborda cuestiones como la maternidad, la familia, la espiritualidad o la pertenencia, construyendo un universo simbólico en el que el cuerpo se convierte en un espacio de memoria, resistencia y renovación.

 

 

 

 

Arbeiten auf Papier / Trabajos sobre papel

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

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