Waldsterben _ Langer Atem
(de) Es gibt eine Unmenge von Artikeln und TV-Beiträgen über das Waldsterben damals und heute. Ich habe hier mal einen rausgegriffen vom Mai 2025. Es ist ein Beitrag im Hessischen Rundfunk von Adrian Oeser.
Ich find ihn deshalb interessant, weil er einen Blick zurück getan hat in die 80er Jahre, als es um das Waldsterben ging, um den Sauren Regen, um die Situation der Wälder im damals noch geteilten Deutschland, und noch weiter zurück, um nachzuvollziehen, woher diese enge Verbindung kommt, die den Deutschen nachgesagt wird zum „Deutschen Wald.
Das Fazit: Der deutsche Wald ist nicht tot, aber 79 % der Wälder in Deutschland sind krank. Der Alarmismus hat damals dazu geführt, dass Politik und Wirtschaft aktiv geworden sind. Bleifreies Benzin, Katalysator, Filtersysteme für die Industrie….. Es gibt von der Regierung in Auftrag gegebene Waldzustandsberichte ….. Es wird geforscht, beobachtet, gewarnt. Adrian Oeser endet seinen Beitrag mit dem Satz: Ich finde, ein bisschen mehr Panik wäre heute sogar angebracht.
Ich weiss nicht ob Panik, aber aus der Vergangenheit lernen, zuhören, neu denken, besser denken….. handeln, konsequent, radikal im Sinne von: das Übel an der Wurzel packen….
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Dem Wald in Deutschland geht es so schlecht wie nie: Überall tote Bäume, Trockenheit und Schädlinge. Dabei war der Wald schon einmal totgesagt: In den 80er-Jahren ging die Angst vor einem großflächigen Waldsterben um. Damals wurde die Umweltbewegung geboren und die Grünen zogen in den Bundestag ein. Warum hat der Wald überlebt? Müssen wir uns heute wirklich Sorgen machen, oder ist die Angst um den Wald gestern wie heute übertrieben?





