depressión „post-?“ // „post-?“-Depression

Ich denke, dass es bei allen Geschehnissen, die eine starke emotionale Seite haben, zu einem kleinen Stimmungseinbruch kommen kann, diesem wohlbekannten: So weit so gut, und jetzt was? Witzigerweise ist mir diese postnatale Depression erspart geblieben, als unsere Kinder zur Welt kamen, vielleicht war es einfach zu heiss, um sich noch mehr zu deprimieren.

Aber das Gefühl ist mir nicht ganz fremd: wenn ich nach vielen, vielen Stunden Arbeit, manchmal nach Jahren, einen Teppich fertig gewebt habe, wenn ich tagelang an einem Dossier für einen Wettbewerb schreibe, wenn ich wochenlang an einem Entwurf zeichne, dann sucht mich eine Weile ein kleines Stimmungstief heim, dass normalerweise schnell wieder verschwindet.

Auf Deutsch sagt man zu diesem  leichten Durchhänger nach der Geburt „Baby-Blues“. Klingt gut. Ich glaub mich hat ein „Webstuhl-Blues“ erwischt. Nun liegt er da, nach sieben Monaten  Wartezeit und vielen Zweifeln, ob es eine kluge Entscheidung war das eh knappe Geld in ihn zu investieren. Und jetzt?

 

Supongo que cualquier acontecimiento que va acompañado de una fuerte  implicación emocional es suceptible de ser el desencadenante de un pequeño bache anímico, esta sensación de: ¡Hasta aquí bien, y ahora ¿qué? Curiosamente me salvé de la depresión postparto cuando nacieron nuestros hijos, puede porque hacía tanto calor que no cabía deprimirse más.

Pero la sensación no me es ajena: cuando, después de muchas, muchas horas de trabajo, a veces años, termino un tapiz, cuando he pasado días escribiendo para un dossier, cuando acabo un boceto en el que he estado semanas trabajando en un boceto, me invade durante un tiempo esta sensación de bajón, que, afortunadamente, suele desaparecer al rato.

En alemán, este estado de ánimo que no llega a ser grave,  se llama cariñosamente el „bebé-blues“. Me gusta. Y me temo que me ha pillado un pequeño „telar-blues„. Ahí está, tumbado, tapado, después de siete meses de espera y muchas dudas sobre lo acertado de la decisión de gastar los escasos recursos económicos en él. Y ahora, ¿qué?

 

Aprovecho para colgar el enlace  a Hubertransporte,  la empresa de transporte que se ocupó de traerlo sano y salvo, gracias Gabriele y Martín, por si a alguien en algun momento le hace falta un transporte de aquí pa‘ ‚ya y viceversa, y de Heide Proksch, su anterior dueña, que con paciencia y, me imagino con otra pequeña depresión ha visto partir el telar en Austria. Y en el kukublog hay alguna foto de la llegada.

Wo wir schon dabei sind, hier der Link zum Transportunternehmen, das den Webstuhl heil von Österreich nach Spanien gebracht hat, mein Dank an Gabriele und Martin Huber,  für den Fall, dass irgendjemand mal irgendwann eine zuverlässige Transportfirma braucht, und den Link auf die Homepage der Vorbestizerin, Heide Proksch, die mit Geduld auf die Abholung gewartet hat und wahrscheinlich auch mit einem kleinen Stimmungstief nach der Abreise des Webstuhls zu kämpfen hatte. Im kukublog sind noch ein paar Fotos dazu.

 

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