Hoy, como no puede ser de otra manera, la mujer es tema, y cualquier otro día del año, lo debería ser. Así que no quiero ser la excepción, siendo mujer, y reflexionar sobre nosotras en el arte, en la cultura, en la literatura, que es lo que a mí me afecta especialmente.
El otro día, con una traducción delante, momentos en los que suelo gugulear mucho, no sé cómo ni recuerdo por qué, resulta que terminé buscando el término „musa“, ya sabéis:
En la mitología griega las Musas (en griego antiguo Μοῦσαι Mousai) eran, según los escritores más antiguos, las diosas inspiradoras de la música y, según las nociones posteriores, divinidades que presidían los diferentes tipos de poesía, así como las artes y las ciencias.
En resumidas cuentas, aquellas personas sumamente físicas, frecuentemente amigas, novias, mujeres de artistas, que los „inspiran“ debido a su carácter, su charisma, su cariño, una relación erótica, o una combinación de todos estos factores.
Hablando de artistas (que no artistos), me pregunto ¿y los musos? si es que los hay…………
Eine Muse (griechisch Μούσα) ist eine Person, die einen anderen Menschen zu kreativen Leistungen anspornt oder inspiriert. Oft sind Musen Frauen im Umfeld von Künstlern.
Musen werden seit der Antike als göttliche oder genialische Inspirationsquelle für Künstler genannt (Musenkuss; von der Muse geküsst). Ursprung ist die antike Vorstellung, dass Ideen (das Denken) nicht selbst entwickelt, sondern von Göttern (oder eben Musen) von außen eingegeben werden.
Der Begriff Muse geht auf die Musen in der griechischen Mythologie zurück. In der antiken Mythologie sind die Musen Quellnymphen – neun Schwestern, die vom griechischen Vatergott Zeus mit der Quellgöttin Mnemosyne (Göttin der Erinnerung) gezeugt wurden. Die Musen gesellen sich um Apoll, den Gott der schönen Künste, der sie dirigiert und mit ihnen auf dem griechischen Berg Helikon (lateinisch: Parnass) dem Zeus huldigt.
In der Neuzeit begann man, auch tatsächliche Personen als Musen zu bezeichnen – meist Freundinnen von Künstlern, vereinzelt auch Männer. Sie inspirieren die Künstler durch ihren Charakter, ihre Ausstrahlung, ihre menschliche Zuwendung, durch eine erotische Beziehung, meist durch eine Kombination all dieser Faktoren.
Was Frauen dazu denken, lässt sich leicht erahnen. Hierzu ein Gedicht einer meiner Lieblingslyrikerinnen:
.
„Die Leistung der Frau in der Kultur“
zu deutsch: „Die klägliche Leistung der Frau“.
Meine Herren, wir sind im Bilde.
Nun, Wagner hatte seine Cosima
und Heine seine Mathilde.
Die Herren vom Fach haben allemal
einen vorwiegend weiblichen Schatz.
Was uns Frauen fehlt ist „des Künstlers Frau“
oder gleichwertiger Ersatz.
.
Mag sie auch keine Venus sein
mit lieblichem Rosenmund,
so tippt sie die Manuskripte doch fein
und kocht im Hintergrund.
Und gleicht sie auch nicht Rautendelein
im wallenden Lockenhaar,
so macht sie doch täglich die Zimmer rein
und kassiert das Honorar.
.
Wenn William Shakespeare fleissig schrieb
an seinen Kónigsdramen, ward er fast niemals heimgesucht
vom „Bund Belesener Damen“.
Wenn Siegrief seine Lanze zog,
Don Carlos seinen Degen,
erging nur selten an ihn der Ruf,
den Säugling trockenzulegen.
.
Petrarcas Seele, weltentrückt,
ging ans Sonette Stutzen,
ganz unbeschwert von Pflichten, wie
etwa Gemüseputzen.
Doch schlug es Mittag, kam auch er,
um seinen Kohl zu essen,
beziehungsweise das Äquivalent
in römischen Delikatessen.
Gern schriebe ich weiter
in dieser Manier, doch muss ich, wie stets,
unterbrechen.
Mich ruft mein Gemahl.
Er wünscht, mit mir
sein nächstes Konzert
su besprechen.
.
Mascha Kaléko.
Entnommen aus: „In meinen Träumen läutet es Sturm“ , dtv.
.